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Technische Analyse: Infineon vor weiteren Kurssteigerungen - 500 Beiträge pro Seite



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Am heutigen Handelstag gehören die Anteilsscheine der Infineon AG (ISIN: DE0006231004) zu den Tagesgewinnern innerhalb des Deutschen Aktienindex.

Inzwischen notiert die Aktie in der Nähe eines wichtigen Widerstands. Dieser konnte bislang nicht überschritten werden, doch die Anzeichen mehren sich jetzt, dass dies jetzt endlich gelingen könnte. Die Kaufimpulse, die durch eine Kopf-Boden-Formation bereits Mitte Februar ausgelöst wurden, dürften bei der jetzt anstehenden Performance keine Rolle mehr spielen.

Vielmehr könnten jetzt fundamentale Nachrichten den Papieren zusätzlichen Schub verleihen: So gibt es beispielsweise auf der einen Seite positive Analystenkommentare, auf der anderen Seite kommen dem Unternehmen höhere erzielbare DRAM-Preisen entgegen. Die Krise der Halbleiterbranche scheint inzwischen endgültig beendet zu sein.

Aus charttechnischer und fundamentaler Sicht stehen also weiteren Kurssteigerungen nichts mehr im Wege. Doch die charttechnischen Instrumente wie die Bollinger Bänder und der RSI mahnen etwas zur Vorsicht.

So sehen die Bollinger Bänder, die bislang als guter Indikator für die weitere Entwicklung der Aktien des Münchener Unternehmens fungiertem, eine eher verhaltene Performance. Der aktuelle Kurs befindet sich in unmittelbarerer Nähe des oberen Bandes. Sollte dieses jetzt überschritten werden, erfolgt ein Verkaufssignal. Minuszeichen der Anteilsscheine wären in diesem Fall zu erwarten.

Positiver wird die Entwicklung vom MACD vorhergesagt. Endlich konnte dieser seinen Trigger überschreiten. Dabei gab es dann ein Kaufsignal für die Papiere.

Doch der RSI gibt den Pessimisten recht. Mit einem Zählerstand von knapp 67 Punkten befindet sich der Wert in der Nähe des überkauften Bereichs. Sollte jetzt – und danach sieht es aus – die Marke von 70 überschritten werden, wäre eine Konsolidierung möglich.

Von all diesen Signalen erkennt der Anleger beim Trendbestätigungsindikator (TBI) nur wenig. Dieser ist wieder deutlich in den dreistelligen Bereich vorgedrungen und indiziert damit einen intakten Aufwärtstrend.

Insgesamt überwiegen (noch) die positiven Signale. Wenn jetzt der Widerstand bei 12,50 Euro tatsächlich nachhaltig überwunden wird, dürfte der Wert Kurs auf die Jahreshöchststände 2003 nehmen. Für den Fall, dass die Aktie jedoch am Widerstand scheitert, drohen deutliche Kursverluste bis auf ein Niveau von rund 11,30 Euro.

Bild erstellt mit Market-Maker

Autor: SmartHouseMedia (© wallstreet:online AG / SmartHouse Media GmbH),17:24 05.04.2004

Infineon "reduce"
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Datum: 05.04.2004
12,86 +0,45 +3,63%
Stimmungsindikator: 2,51
Die Analysten vom Bankhaus HSBC Trinkaus & Burkhardt stufen die Aktie von Infineon ( / ) unverändert mit "reduce" ein und bestätigen das Kursziel von 11 EUR.

Infineon werde sein Q2-Ergebnis am 21. April vorlegen. Der Umsatz sollte sich um 5,5% auf 1,56 Mrd. EUR erhöhen. Das EBIT sollte mit 1 Mio. EUR den Break even erreichen. Das Speichergeschäft dürfte wieder in die roten Zahlen rutschen. Der Aktienkurs habe den Anstieg der DRAM-Preise in der ersten Märzhälfte nicht mitgemacht. Lediglich gegen Ende des Monats sei ein Nutzen festzustellen gewesen.

Bessere DRAM-Preise, Infineons SMS-Strategie und der Plan das Problem um das Fiber Optic Geschäft zu lösen, sollten das positive Sentiment gegenüber der Aktie unterstützen.

Man halte zwar an der negativen Anlageeinschätzung fest. Kurzfristig sehe man jedoch die Chance auf ein Kursniveau zwischen 10,50 und 12,50 EUR. Investoren sollten sich auf einen Kursanstieg der Infineon-Aktie im Mai vorbereiten.

Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt die Aktie von Infineon weiterhin zu reduzieren.

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