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Wie Hartz IV immer mehr Armut schafft - 500 Beiträge pro Seite



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Umzug nicht immer sinnvoll

Nach Frontal21-Recherchen sind die Arbeitslosen zum Teil in einer verzweifelten Situation: Sie müssen weitere Schulden machen, ihre Wohnungen teilweise untervermieten oder in eine billigere Wohnung umziehen.

Nach Einschätzung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands ist ein Umzug aber gar nicht immer möglich und auch nicht unbedingt sinnvoll. "Die Kommunen drücken einfach auf die Kosten, ohne in Rechnung zu stellen, ob es überhaupt alternativen billigeren Wohnraum gibt", sagt der Verbandsgeschäftsführer Werner Hesse. "Das ist ein ganz großes Problem, dass alte Mietspiegel verwandt werden, dass nicht geguckt wird, ob überhaupt Wohnungen frei sind."

Die Kommunen versuchten einfach, möglichst viel Geld zu sparen, kritisiert Hesse. Dabei lohne es sich wegen einer gering zu hohen Miete überhaupt nicht umzuziehen. "Die Kommune muss die Umzugskosten tragen und bis sich das wieder reingespielt hat, müssen sie erheblich viele Monate billiger wohnen können."

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/30/0,1872,2340094,00.html

Das zeigt den ganzen Horror. Hartz ist zurückgetreten - und Hartz IV sollte dasselbe schleunigst tun !
#1

Ein Skandal, das die Kommunen die Umzugskosten tragen müssen.

Das sollten diese Leute besser komplett selber bezahlen !

:mad::cry:
[posting]17.276.091 von Blue Max am 19.07.05 18:21:43[/posting]Von WAS ?? Schonmal einem Nackten in die Tasche gefasst ??
Hartz bekommt über 40mal Hartz IV als Rente "monatlich" !!
Der man ist einfach genial! Ein Vorbild für alle Hartz IV Empfänger!
:p:p:p
Noch weinen nur die Arbeitslosen.Bald weinen die Vermieter, da Sie Ihre Wohnungen nicht mehr los werden.Alles eine Frage der Zeit, wann sich Hartz4 auf die gesamte Wirtschaft auswirkt.:mad:
#3

Was kann die Kommune dafür, wenn solche Leute in zu grossen oder zu luxuriösen Wohnungen wohnen ?

Ausserdem könnten diese Leute den geringen Unterschied ihrer "gering zu hohen Miete" ja auch selber bezahlen.

:eek:
[posting]17.276.209 von Teedoubleyou am 19.07.05 18:28:10[/posting]Das ist das Fatale:
Wenn sich vermieten nicht mehr lohnt, wird auch weniger Gebaut.
Danach entlassen die Baufirmen wieder Mitarbeiter usw.
Ich finde auch, daß Hr. Hartz ein Vorbild für alle Deutschen ist. Mit ein wenig Kreativität kommt man immer durch, nur Rummeckern bringt nichts.

Im kleineren Maßstab hat doch auch "Florida-Rolf" gezeigt, was geht, wenn man nicht voreilig den Kopf in den Sand steckt.

Solche Leute braucht Deutschland!!!!
solange die für einen umzug noch einen möbelwagen brauchen,
sind die doch nicht arm.
#7

Ja genau. Deshalb muss der Staat auch den Druck erhöhen, damit diese Leute wieder arbeiten gehen.

Wer zB einfach so Spargelstecher- oder Strassenkehrerjobs ablehnt, dem sollten alle Gelder gestrichen werden.

:eek:
Ich kenne ca. 1/2 Dutzend Hartz-IV-Profiteure ... ich kann´s auch einfach nicht mehr hören...

789etc., wieviel Hartz-Opfer kennst du denn persönlich + nicht nur aus ZDF-Beiträgen ??
#11
der Link ist echt gut

ein bischen Eigenverantwortung hat man schon

der eine legt sein Geld in Immobilien an (Hausbau)
der andere legt sein Geld aufs Sparkonto
der nächste fährt alle 2 Jahre nach Spanien auf Urlaub
viele geben ihre Geld für Zigaretten aus

ist doch logisch wer jahrelang Zigaretten raucht
der hat eben mal nach 20 Jahren einige Tausend Euro
weniger in der Tasche.

jeder kann machen was er will
aber dieses gejammere ich benötige wesentlich mehr
Geld als Du geht mir auch auf die Nieren.
[posting]17.276.528 von sonnbrille am 19.07.05 18:51:40[/posting]6 - und DU ???

#13 Was hat das mit dem Thread zu tun ??
[posting]17.276.240 von Blue Max am 19.07.05 18:29:54[/posting]Eigentlich schade das du offensichtlich NICHT lesen kannst.
Oder du kannst es, aber du verstehst es nicht.

Wende dich an professionelle Helfer.
Du schaffst das schon!
@ 7890815.... du mußt aber auch lesen und bitte darlegen, wieviele Hartz-Opfer du persönlich kennst! Lass mal hören, bzw. lesen !!
@ 0815... du hast vergessen, hier darzulegen, wieviel Hartz4-Opfer du persönlich kennst. Lass hören, bzw. lesen!!!
Wenn erst alle für 700,00€ auf Arbeit gehen müssen ,wird es ein großes Geschreie geben. Um die Arbeitslosigkeit zu senken, werden sich dann zwei eine Arbeitsstelle teilen müssen. Es wird ja schon daraufhin gearbeitet.Die Leute werden sich dann den Schädel einschlagen. Aber da haben wir ja noch die Bundeswehr zum Schutz. Ich weiß zwar nicht, wen sie schützen soll, aber das spielt erst einmal keine Rolle. Die Hauptsache das Grundgesetz wird geändert.
#6
Wie hirnrissig zu glauben, daß bei immer mehr Armut,
die Wirtschaft oder sagen wir die Binnennachfrage
steigt.
Durch 1 Eurojobs oder durch Spargelstechen kommt
kein müder Euro in die maroden Sozialsysteme. Im
Gegenteil, die Situation verschärft sich.
Wo gibt es eigentlich die vorgenannten Jobs?
Hartz4 verursacht bereits jetzt schon bedeutend
höhere Kosten wie geplant.
Man hätte sich erst um die Schaffung neuer Arbeitsplätze
bemühen müssen, ehe Hartz4 in Kraft treten kann.
Dann kann ich auch die zwingen,die für Arbeit nicht die rechte Lust aufbringen.
Also Blue, nicht immer stillos rumhetzen.
Versuch mal mit Deinen Spatzenhirn Zusammenhänge zu begreifen.
Statt Urlaub -Urlaub -Urlaub sparen und eine eigene Wohnung kaufen bzw.. Hausbau!
Die meisten Harzempfänger leben in den Städten!
Reicht`s für nicht`s mehr zahlt der Staat!
So geht es auch nicht!

Und der Peter soll ab in den Knast so geht es auch nicht!

Kastor
Gefährliche Teilzeit

Der Vollzeit-Job als Dinosaurier: Elf Millionen Deutschen arbeiten Teilzeit. Oft muss der Staat einspringen, weil das eigene Einkommen nicht zum Leben reicht.
Von Helga Einecke

Früher Schluss: Innerhalb von 14 Jahren hat sich der Anteil der Teilzeitarbeiter verdoppelt

Immer weniger Deutsche arbeiten die ganze Woche voll durch. Der Trend geht zu einer Beschäftigung auf Zeit, dazu zählen Teilzeit, Mini-Job bis 400 Euro im Monat oder befristete Verträge sowie Selbstständigkeit. Die Bundesbank geht diesem Wandel im deutschen Arbeitsleben seit Anfang der neunziger Jahre in ihrem Monatsbericht nach. Die Folgen sind für die ganze Volkswirtschaft ebenso einschneidend wie für jeden Einzelnen.

Das eigene Arbeitseinkommen reicht immer weniger Menschen als Hauptquelle für den Lebensunterhalt, was wegen der Zunahme der aus einer Person bestehenden Haushalte wichtig ist. Ergänzende Leistungen vom Staat durch Umverteilung gewinnen deshalb an Bedeutung.

Ernste Probleme deuten sich bei der Finanzierung der Sozialversicherung an. Die Bundesbank empfiehlt eine Abkoppelung der Sozialbeiträge von der Höhe der Einkommen, soweit die Abgaben keinen Bezug zum Leistungsanspruch haben und wie Steuern empfunden werden.

Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland blieb zwischen 1991 und 2004 mit 39 Millionen fast unverändert. Aber elf Millionen von ihnen arbeiten inzwischen in Teilzeit, doppelt so viele wie vor 14 Jahren. Unter ihnen ist mit 4,25 Millionen nicht einmal die Hälfte sozialversicherungspflichtig.
....
»4,75 Millionen Erwerbstätige üben ausschließlich Mini-Jobs aus. «

Dagegen bieten Handel und Gastronomie, Gebäudereiniger oder Verlage ebenso wie die Bauwirtschaft zunehmend Mini-Jobs an. Darunter sind Monatsverdienste bis zu 400 Euro zu verstehen, bei denen der Arbeitnehmer keine Abgaben zahlen muss. Sie wurden als Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor geschaffen, um Arbeitslose einzugliedern und die Schwarzarbeit zurückzudrängen.
....
Die befristete Beschäftigung hat im Laufe des vergangenen Jahrzehnts kaum zugenommen. Sie betrifft mit 2,5 Millionen Verträgen aber in steigendem Maß Berufsanfänger und ungelernte Beschäftigte. Ältere Arbeitnehmer haben dagegen, anders als von der Politik gefordert und gefördert, kaum von befristeten Verträgen profitiert.
...
(SZ vom 19.7.2005)
http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/erfolggeld/artikel/98…

Das sind doch mal Fakten, die sich diskutieren lassen im Hinblick auf das von der Union propagierte Kombilohn-Modell und auch die Kopfpausche für gesetzlich Krankenversicherte. 4,25 Mio Teilzeitbeschäftigte - das sind etwas mehr als 10 % aller Erwerbstätigen - zahlen wegen ihres geringen Lohnes keine Sozialbeiträge!

Sehr interessant finde ich, dass sich die Zahl der Erwerbstätigen seit 1991 kaum verändert hat und damals hatten wir fast so etwas wie Vollbeschäftigung.
Der industielle Sektor baut auch weiterhin Arbeitsplätze ab.
Jedoch wird dieses Phänomen in der Öffentlichkeit nicht gebührend diskutiert. Es wird halt immer wieder noch wie schon vor 20 Jahren auf die Individualschuld abgezielt.

Wenn Opel Arbeitsplätze abbaut ist der Opelaner selber Schuld. In jenem Tenor werden auch heute noch in mittelalterlichem Stil die Diskussionen geführt.

Ich wünschte mir auch das die öffentlichen Diskussionen ursächlicher und ehrlicher sein sollten.

Aber die Frage lautet doch wer hat welches Interesse wie und was in welcher Form zu diskutieren?

Diskussionen die ursächlich das Eigentum berühren und Eigentumsstrukturen zu Lasten Dritter in Frage stellen
sind einfach tabu. Sie dürfen in der BRD öffentlich nicht nicht diskutiert werden.

Resümee:

So wird auch weiterhin und dauerhaft gegen den
Art. 2 GG [Persönliche Freiheitsrechte] millionenfach
verstoßen.
...erst wenn der letzte Unternehmer das Land verlassen hat,
die letzte Sozialhilfe ausgezahlt -,
und der letzte Arbeitsplatz exportiert ist,
werden sie merken,
dass man Verwaltungsbeamte essen kann....:rolleyes:
[posting]17.278.092 von wolaufensie am 19.07.05 21:08:34[/posting]willst Du damit sagen, dass wir nur noch die Wahl zwischen Zuckerbrot und Peitsche haben?
[posting]17.278.177 von StellaLuna am 19.07.05 21:12:40[/posting]dass man Verwaltungsbeamte essen kann.... - ich nehme mir den Söder vor :D
789...hat schon recht.
Derartige Zustände liegen mit daran, das in den Kreisjobcentern desperate housewives schalten und walten, wie es ihnen beliebt.

Lafo gewinnt, jede Wette--ZU RECHT!

DS
[posting]17.279.506 von Dollarscheffler am 19.07.05 23:26:45[/posting]Ich will gar nicht "Recht haben".
Es reicht den "IST-Zustand" zu dokumentieren, der eigentlich schon Real-Satire vom Feinsten wäre,
wenn es den Betroffenen nicht wirklich beschissen geht.
Da wird mit Zahlen hantiert die sich nur noch durch permanenten Kokskonsum erklären lassen
- der Psychologe nennt so was REALITÄTSVERLUST.
P.S.: DER Mietspiegel steht jeden Samstag in der Zeitung!
[posting]17.278.092 von wolaufensie am 19.07.05 21:08:34[/posting]# 23 :laugh::D:laugh:

die Hartz 4-Jammerer sind doch selber schuld: :p

hätten sie nie was gespart, sondern das ganze Geld wie es reinkam versoffen und verbumst

müssten sie jetzt nicht ihre Ersparnisse aufbrauchen, bis sie ein Netto-Empfänger von sozialen Transferleistungen sind.

Außerdem: Wir haben Demokratie, da kann man wählen und mitbestimmen, wer die fetten Steuergelder einkassiert
- wir haben uns Millionen Ausländer und Mars-Deutsche direkt ins soziale Netz geholt (die bekommen die gleichen Leistungen ohne jemals was eingezahlt zu haben)
- schicken unsere Beamten mit Mitte 50 in Vorruhestand
- haben Abermilliarden übrig für die EU
- tragen 9% des UNO-Etats

wirklich für alle, alles und jeden ist Geld da - nur für die Hartz 4- Alos nicht !!!!!!!

Und was kommt aus dieser Betroffenheitsecke ?

Gejammer und Gemotze - aber kein konstruktiver Vorschlag wie Jobs entstehen könnten (etwa durch Bürokratieabbau und Steuersenkung)

- und auch kein Vorschlag, das geforderte Geld oben genannten Günstlingen wegzunehmen

Nein - die anderen Steuerzahler, jene, die sie vor kurzem noch selber waren, die sollen blechen. Nicht der Asylbetrüger mit unbegrenztem Aufenthaltsstatus, nicht der 58jährige Pensionär, und auch nicht Kofi Annan.
[posting]17.279.854 von Denali am 20.07.05 01:21:56[/posting]Ich würde unheimlich gerne sehen wie du arbeitslos wirst und ich dir dann sage:
"Kein Gejammer und Gemotze - ich will konstruktive Vorschlage sehen wie Jobs entstehen könnten."
Leute, ich lebe im Osten und ich kenne genug ALG-II-Empfänger persönlich, u. a. meine beiden Eltern... Es heißt immer generell gerade die Ossis wären zu faul zum arbeiten und nehmen den Staat aus. :rolleyes:

Überlegt mal wo viele herkommen: Sie wurden so erzogen, daß der Staat sie umsorgt und niemand wurde an unternehmerischen Geist gewöhnt oder dazu angespornt. Zudem ist die Ossi-Generation meiner Eltern, die Leute die heute etwa 40-55 sind, für mich die Generation der Wendeverlierer. Zu DDR-Zeiten ausgebildet und durch den techn. Fortschritt und die Modernisierung heute absolut unterqualifiziert. Es ist keinesfalls so, daß diese Leute nicht arbeiten möchten! Es möchte sie keiner haben, da ihre DDR-Ausbildungen heute quasi wertlos sind und sie praktisch als ungelernt gelten. Und in der angesprochenen Generation ist auch nicht mehr viel mit Weiterbildung etc, da auch zugegeben die intellektuelle Grundlage fehlt. Die Menschen sind nicht dumm, sie müssten aber eben in vielen Bereichen schulisch zu viel nachholen was damals nicht gelehrt wurde, um vernünftig umgeschult oder an heutige Bedürfnisse angepasst ausgebildet werden zu können.

Es ist schrecklich diesen Verfall mitzuerleben, aber ich empfinde es als Hohn, über diese Menschen weiter herzuziehen und zu fordern sie noch weiter auszubeuten. Zumal man mit anschaut, wie der Staat das Geld mit vollen Händen ausgibt und wie korrupt die Führungselite unseres Landes ist. Ich bin politisch beinahe schon neoliberal eingestellt und gönne jedem Leistungsträger und Repräsentanten ein vernünftiges Einkommen. Nur wenn ich sehe wie Vorstände, Aufsichtsräte, Politiker etc. Wasser predigen und Wein saufen, könnte ich kotzen. :mad:

Wie kann man mit Jahreseinkommen im hohen Hunderttausenderbereich oder evtl. mehr von jemandem erwarten, mit 331 Euro + Miete im Monate auszukommen? Man muss sich ernähren, versichern, für evtl. Arbeit mobil bleiben, hat ein Handy, geht ins Internet (Telekomanschluß), zahlt GEZ, braucht ab und an Kleidung, ersetzt defekte Haushaltsgeräte, will sich weiterbilden usw. usw.

Der Frust gerade hier im Osten ist RIESIG, und kommt bitte nicht mit der Moralkeule, à la Solidaritätszuschlag, dem Aufbau Ost und dem ganzen Spaß. Wir wissen sehr wohl das wir euch dankbar sein müssen für die bisherigen Leistungen, und glaubt mir, das sind die meisten Ossis auch. Es ist auch nur ein kleiner, meist älterer Teil die wirklich den Sozialismus wieder wollen (gab ja schließlich auch genug, die es in der DDR wirklich gut hatten: alles was für den Staat in Partei, Polizei usw. tätig war). Doch gerade durch die Hartz-Reformen und dieses Kasperle-Theater, was wir täglich in der Politik erleben (würde jetzt zu weit führen :cry: ) entstehen diese Probleme.

Dem Vertändniss für diese Demokratie wird im Osten der Boden entzogen, da trotz aller Freiheiten viele Menschen sozial heute schlechter stehen als damals ("Was nützt mir Reisefreiheit, wenn ich mir Reisen nicht leisten kann?"), und vor allem kaum noch Perspektive haben.

Ihr im Westen seit mit der Demokratie aufgewachsen und gefestigt, im Osten erlebt man es so, als wäre man vom Regen in die Traufe gekommen. Deshalb sind die Menschen auch wieder empfänglich für extremistische Rattenfänger jeglicher Richtung. Die Volksparteien hatten ihre Chance, und den Ossis ist es fast egal wer sie regiert, hauptsache es geht dem Einzelnen besser. Und aus rein opportunistischen Gründen spricht das nunmal zur Zeit wieder verstärkt für WASG/PDS. Ich zitiere mal einige Leute, die in meinem Bekanntenkreis braun wählen wollen: "Es ist uns wurscht was dann hier passiert und was für Dreck kommen mag, hauptsache es wird irgendwie anders."

Damit möchte ich das hier beenden. Nochmals: Ich wollte nur die Denkweise im Osten mal porträtieren, das ist nicht meine Meinung. Ich wähle FDP! ;)
Gestern bei Pro7:

ALGII-Familie, Vater seit 1989 arbeitslos, Mutter seit 1995 arbeitlos, fünf Kinder.
Jammern rum, wie schrecklich schlecht es ihnen denn geht, haben nur 500 Euro übrig zum Leben und konnten seit 1989 keinen Urlaub mehr machen. (Wohnungseinrichtung sehr schön, mit allem, was dazu gehört)
Da konnte man das Anspruchsdenken mal in Reinform erleben (waren übrigens aus dem Osten)
Seit 16, bzw. 10 Jahren hat sich nicht mal der kleinste Job ergeben? Seit ebensoviel Jahren kein "Urlaub" mehr? Die haben doch 365 Tage lang Urlaub im Jahr! Was glauben die, wer ihre Existenz eigentlich finanziert? :mad:
Sicher gibt es massig Ausbeuter, ist nun mal systemimmanent. Finde es auch vollkommen richtig denen an den Ar**h zu gehen! Habe selber einen weitläufigenden Bekannten der seit ca. 10 Jahren seine gesamte Sozialhilfe in Oettinger Export investiert und dem es sogar seit Januar noch einen Sprung besser geht.

Leider haben wir knapp 5 Mio. offizielle Arbeitslose, mal Statistiktricks und den Beschäftigungs- und Weiterbildungsmüll rausgerechnet, der nur der Statistikschönung dient, dürfte unsere tatsächliche AL-Zahl bei etwa 7-8 Mio. liegen. Selbst wenn von 7 Millionen 2/3 Ausbeuter und Faulenzer wären, gäbe es immer noch knapp 2,5 Mio. echte, verzweifelte Arbeitssuchende. Und das sind eben noch immer 2,5 Mio. Arbeitsplätze zu wenig. Sicher kann man mal zeitweise verlangen, daß diese Leute statt vom Staat zu leben ihre Zuverdienstmöglichkeiten nutzen und auch unattraktive Arbeit annehmen. Aber wer ist bereit so etwas sein leben lang zu machen? Gibt man den Leuten das Gefühl, es handele sich um eine Übergangszeit, werden sie mit einverstanden sein. Zeigt man ihnen das als dauerhafte Perspektive, werden sie es ablehnen.

Ich sage mal, die Assis und die wirklich Arbeitssuchenden werden im Moment gleichgestellt. Den Schmarotzer vom Hilfebdürftigen zu unterscheiden obliegt leider diesen Subjekten in den Arbeitsagenturen. Ich habe einmal meine Mutter dahin begleitet: Ich kann nur sagen, was mir dort an herablassender Arroganz und Gefühllosigkeit entgegengeschlagen ist, habe ich so noch nie erlebt. Hätte dieser breitgesessenen Schl***e am liebsten eine geknallt. :mad: Die wissen schon warum sie dort Sicherheitsdienste benötigen...

Es sollte ausgesiebt werden, wer Hilfe braucht und verdient, und wer nur ausnutzt. Man sollte sich mehr um den Einzelnen kümmern, dessen Lebenslauf in Betracht ziehen um vor allem wieder mehr das eigene Bemühen honorieren.

Fakt ist: Die Arbeitsagenturen kümmern sich einen Feuchten um Arbeitsvermittlung!!!! Denen geht es ausschließlich darum, Leistungen zu kürzen und die Leute an der Leine zu haben. Seit meine Eltern entlassen wurden (Vater Februar 2004, Mutter Januar 2005) kam nicht ein einziges Arbeits- oder Vermittlungsangebot. Stattdessen tanzen beide im Wochenwechsel bei der AA an, um "einige Fragen zur Wohn- oder Vermögenssituation" zu beantworten. Es gibt nix Neues und alles ist schon 10x belegt worden. Trotzdem gibt es immer neue, fadenscheinige Gründe warum irgendwelche Fragen auftauchen. Auch weil die Leute in den AA nicht mit den eigenen Richtlinien und ihrer Verwaltung klarkommen. Der Zweck dieser "neuen" Behörde ist bereits mehr als enttarnt.

Ich kann euch nur sagen, denen die Arbeit haben: Jammert nicht so viel über Abgaben! Sicher fließen die selten dahin wo sie hingehören und sind auch allgemein viel zu hoch. Seit trotzdem lieber froh Arbeit zu haben und damit "nur" solche Sorgen, geht ganz schnell das das vorbei ist! :cry:
#24

Mit Zuckerbrot hat der Staat es jahrzehntelang vergeblich versucht, jetzt ist halt die Peitsche dran...

:eek:
#31

Du sagst es doch selber:

"...Es möchte sie keiner haben, da ihre DDR-Ausbildungen heute quasi wertlos sind und sie praktisch als ungelernt gelten. Und in der angesprochenen Generation ist auch nicht mehr viel mit Weiterbildung etc, da auch zugegeben die intellektuelle Grundlage fehlt. ..."

Und jetzt erklär mal der Friseuse, dem Maurer oder Stahlarbeiter, weshalb er für diese Leute irre hohe Steuern und Sozialversicherungsbeiträge abdrücken soll ?

:eek:
#31

"...Es ist auch nur ein kleiner, meist älterer Teil die wirklich den Sozialismus wieder wollen (gab ja schließlich auch genug, die es in der DDR wirklich gut hatten: alles was für den Staat in Partei, Polizei usw. tätig war). ..."

Kleiner Teil ? Dann erklär uns doch mal wieso dann 30 % für SED,PDS oder wie die sich auch immer heute nennen, stimmen wollen ?

:mad:
#32

Da würde ich ja gerne mal die Gesamtsumme sehen, die die in der gesamten Zeit (1989 bis heute) vom Staat bzw von den übrigen Steuer- und Beitragszahlern abkasiert haben.

:eek:
#33

"...Ich sage mal, die Assis und die wirklich Arbeitssuchenden werden im Moment gleichgestellt. ..."

Eben. Die sich wirklich bemühen einen neuen Job zu finden, sollten deutlich mehr Geld vom A-Amt bekommen, und den Faulenzern sollte jeder Cent gestrichen werden.

:eek:
#33

"...Fakt ist: Die Arbeitsagenturen kümmern sich einen Feuchten um Arbeitsvermittlung!!!! ..."

Und genau deshalb fordern die FDP und andere ja auch deren komplette Abschaffung.

Private Arbeitsvermittler sind deutlich erfolgreicher und obendrein auch noch billiger als dieser Verwaltungsmoloch mit seinen 100.000 Mitarbeitern !

:eek:
[posting]17.280.206 von Epitbird am 20.07.05 08:27:36[/posting]sehr anschauliche Beschreibungen der Ost-Arbeitslosigkeit


Die Bürger in Polen, Tschechei, Ungarn haben jedoch weniger Probleme mit der Umstellung auf Leistung.

Der BRD-Sozialstaat hat maßgeblich dazu beigetragen, die lethargische Haltung der Ossis in wirtschaftlicher Hinsicht über die Einheit hinaus zu konservieren.

Wenn die Leute dort arbeiten wollen, genügt das eben nicht (so wenig wie im Westen) Die Leute müssen selbst unternehmerischer aktiv werden, und unternehmerischer denken.

Es interessiert sie aber schlicht nicht, wie immens schwer es in der BRD ist, profitabel zu werden. Die Bürokratie bindet enorm viel Zeit (Lebenszeit, die einem gestohlen wird :mad:) und finanzielle Mittel.

Jobs entstehen eben nur dann, wenn für Unternehmer günstige Bedingungen bestehen, aber die werden fast täglich verschlechtert durch immer noch mehr Bürokratie-Schikanen. Und dann diese Typen vom Finanzamt.......

Wenn die Leute Jobs wollen, müssen sie erstmal dafür einsetzen, daß sich Unternehmertum wieder mehr lohnt.

Doch von solchen Forderungen ist bis zum Hozizont nichts zu sehen.

Statt dessen will man weiter fett Geld kassieren fürs Nichtstun, oder verlangt nach Arbeit, ohne danach zu fragen, wie die denn entstehen soll. Das ist sowas von kindlich und naiv: "Bitte bitte lieber Weihnachtsmann, schenk mir einen Arbeitsplatz"

Ehrlich gesagt - diese Leute sind mehrheitlich selber schuld, wenn es ihnen schlecht geht, weil sie mit ihren Forderungen und ihrem Desinteresse an Wirtschaftspolitik dieses Land selbst verschuldet in ein Art Staatswirtschaft getrieben haben, die eigendynamisch immer mehr Arbeitslosigkeit produziert.

Dafür bekommen sie jetzt die Rechnung präsentiert, und die wird noch viel höher, wenn sie die SED-Nachfolger wählen.
@blue max

Irgendwie ist es amüsant zu sehen wie schnell sich die Arbeitsagenturen in der Bevölkerung einen wirklich schlechten Ruf gemacht haben. Eigentlich hört und spricht man nur schlecht darüber. Dabei sollte alles so schön und modern werden... :(

Zur WASG/PDS: Ich denke nicht das 30% ein Statement dafür sind, das diese alle deren Wähler gerne im Sozialismus leben würden! Gibt sicher noch andere Motive, z.B. die recht großzügigen Wahlversprechen (wie immer die bezahlt werden sollen :rolleyes: ). Ich kann mit dieser Gruppierung und vor allem Herr L. ganz und gar nichts anfangen, ich finde es trotzdem falsch diese als linksextremistisch und zwanghaft sozialistisch abzustempeln. Nebenbei ist das für die sogar noch Wahlwerbung, weil dann wirds für Protestwähler interessant.
39,

der war gut. :laugh:

Rechnest Du mir das mal vor?

Und vergiss nicht die 100 000 neuen Arbeitslosen aus der BA.;)
so lange sich hartzIV empfänger noch pferde und autos leisten können,
bekommen die immer noch zuviel geld.

die deutsche regierung sollte sich mal ein beispiel an england nehmen.

meine meinung,wer arbeiten will findet auch arbeit.

gruss tvc
[posting]17.282.862 von TvC am 20.07.05 11:31:40[/posting]meine meinung,wer arbeiten will findet auch arbeit.

Das ist eine glatte Lüge und Beleidigung vieler Menschen, die trotz zahlreicher Bewerbungen keine Stelle finden. Maulhelden wie du sollten fristlos entlassen werden, um dann die Wahrheit ihrer These im richtigen Leben unter beweis zu stellen :rolleyes::mad:
jaja
ich weiss.

in meinem bekanntenkreis gibt es keinen ,
egal welchen alters,
der keinen job gefunden hat,wenn er arbeiten wollte.

ist aber natürlich einfacher sich auf den staat zu verlassen und ihm die schuld zu geben.
[posting]17.282.748 von Denali am 20.07.05 11:23:21[/posting]Ehrlich gesagt - diese Leute sind mehrheitlich selber schuld, wenn es ihnen schlecht geht, weil sie mit ihren Forderungen und ihrem Desinteresse an Wirtschaftspolitik dieses Land selbst verschuldet in ein Art Staatswirtschaft getrieben haben, die eigendynamisch immer mehr Arbeitslosigkeit produziert.

Das Desinteresse der Menschen war der Grund für die Abwanderung der Arbeitsplätze aus Ostdeutschland. Wenn sich leute leute also für Wirtschaft interessieren, kommen die Arbeitsplätze wieder. Eine Interessante These, exotisch aber interessant. Ich hätte gern den Mechanismus genauer erläutert. Eine Untermauerung dieser behauptung mit zahlen wäre auch nicht schlecht.
46,

wenn man im Hotel Mama wohnt, reicht auch ein 400€-Job und Schwarzarbeit.:laugh:
[posting]17.282.961 von TvC am 20.07.05 11:40:38[/posting]Huhu! Frau Clement! Sind Sie es?

Machen Sie doch mal vor, wie schnell Sie Arbeit kriegen, wenn Sie nur einfach eine wollen. :laugh:
[posting]17.282.961 von TvC am 20.07.05 11:40:38[/posting]n meinem bekanntenkreis gibt es keinen ,
egal welchen alters,
der keinen job gefunden hat,wenn er arbeiten wollte.


und in meinem Bekanntenkreis ist es genau umgekehrt. Und wir reden hier nicht von Hilfsfegeranwärtern, sondern von qualifizierten gestandenen Leuten, die einfach niemand will oder braucht. Gleiches gilt übrigens für viele Selbstständige, die ich kenne. Die leiden massiv unter dem dramatischen Einbruch der Binnennachfrage. Viele leben teilweise von Erspartem, weil Umsatz und Gewinn nicht mehr zur Lebensführung und zur Bezahlung der Rechnungen reichen. vielleicht leben wir ja in verschiedenen Ländern, das würde die Unterschiede erklären---
Ich gebe euch vollkommen recht das die Ossis ihre Misere auch selbst verschulden, man wollte halt die Lebensverhältnisse nach der Wende zu schnell angleichen. Der Geldtransfer war zu massiv und die Ostdeutschen haben schnell gelernt was Sozialstaat heißt. ;)

Die Ostdeutschen haben aber eben kaum Unternehmergeist, hier wird das alles noch etwas aus der Klassensicht gesehen. "Unternehmen gründen??? Das machen doch nur welche mit Geld und mit Beziehungen, daß ist nichts für uns!" Mut oder gar Kredite aufnehmen dafür ist nicht so gängig in den Köpfen.

Vielleicht ist diese Idee mit der "Sonderwirtschaftszone Ost" gar nicht so schlecht. Wahrscheinlich aber auch nicht durchsetzbar: Könnte ja Arbeitsplätze im Westen kosten! So gespannt wie das Verhältniss zwischen Ost und West seit einiger Zeit ist, macht zumindest im Wahlkampf keine Seite der anderen Zugeständnisse. Westler wollen nicht mehr geben, Ostler warten vergebens auf den Aufschwung und benehmen sich wie ein dickes Kind, dem man den Lolly wegnimmt. Wir sind schon ein seltsames Volk... :look:
ich arbeite schon 20 jahre in verschiedenen berufen und habe bis jetzt immer was neues gefunden.

ebenso alle bekannten über 50 jahre,die arbeiten wollten.

aber wenn ich von mittzwanzigern höre, das die mit sozi so über die runden kommen,
bekomme ich eine krise.
wenn man z.B. alle illegal oder halblegal hier arbeitenden Billiglöhner aus dem Ausland rauswerfen würde (damit meine ich nicht die seit 30 jahren hier offiziell lebenden Ausländer), hätten Deutsche Bauarbeiter auch wieder Jobs. Aber weil sich diese nicht für Wirtschaft interessieren oder sich nicht genug bei der Stellensuche anstrengen sind sie selbst Schuld an ihrer Arbeitslosigkeit. Diese Vergewaltigung der Logik ist schon ziemlich krass :rolleyes:
#punk24

was spricht dagegen ,auch als gelernter "irgendwas" ,

sich auf eine putzstelle zu bewerben,bzw sie auch anzunehmen.
[posting]17.283.212 von TvC am 20.07.05 11:58:53[/posting]:yawn:

niemand wir einen Dipl. Ing als Putze einstellen...niemand....also lassen wir das Thema, bevor es für dich noch peinlicher wird. Es gibt übrigens keine Schwierigkeiten Putzstellen mit dafür passenden Bewerbern zu besetzen oder hast du da andere Erfahrungen.:rolleyes:
ich habe schon mit dipl ings.
im lager als packer gearbeitet,
die in ihrem beruf nichts gefunden haben,
aber arbeiten wollten.

also halte mal den ball flach.

ja und mit den putzstellen habe ich andere erfahrungen,

bei uns gibt es unternehmen die leute suchen und die offenen stellen nicht besetzt bekommen.
Ich freue mich jedenfalls auf meine 1-Euro-Jobs, wenn es einmal soweit ist. Mal sehen, wie oft ich vermittelt werde...
:D

Klasse, ich wünsche dir von ganzem Herzen alles Gute und das du ganz, ganz, gaaanz oft berücksichtigt wirst.
[posting]17.283.730 von Epitbird am 20.07.05 12:42:41[/posting]Ich habe gehört, man würde auch im sozialen Bereich eingesetzt, z.B. in KiTas. Da hätte ich schon gute Ideen: Spielzeug nicht aufgeräumt => Kürzung beim Essen. Mittagsschlaf wird gestrichen, es gibt kein Recht auf Faulheit. Und wenn die Bälger mir noch mehr auf die Nerven gehen, hole ich mir einfach ein paar brave Zuwandererkinder und schmeiße die frechen Kinder raus.
[posting]17.283.429 von TvC am 20.07.05 12:14:19[/posting]"bei uns gibt es unternehmen die leute suchen und die offenen stellen nicht besetzt bekommen"

Super !
Die werden wir jetzt alle mal schnell besetzen!!

Also dann poste bitte mal:

-Anschrift
-Was sucht diese Firma
-Ansprechpartner
-Telefon

So großkotzig wie du tust erwarte ich mindestens 5 Vorschläge.
Ich werde ALLE prüfen und hier posten.

Sollte das Alles, wie von mir vermutet, nur heiße Luft sein,
so werde ich dich ab sofort als

DOMMSCHWÄTZER

bezeichnen.
[posting]17.283.701 von Blue Max am 20.07.05 12:40:35[/posting]Ich kann dein Hohlgelalle nicht mehr ertragen.
Tschüß !!
Wegen fortgesetzter Hetze gegen Arbeitslose, Ostdeutsche und Ausländer bei völliger Ahnungslosigkeit und Intelligenzfreiheit, ist seit heute BlueMax auf meiner Ignore-Liste. Es werden immer mehr :rolleyes:
#789456123

schaue einfach mal mittwochs in die rheinische post,

bevor du anfängst hier leute zu beleidigen.
[posting]17.284.141 von TvC am 20.07.05 13:18:34[/posting]TvC

Ich warte auf deine Beweise, nicht auf irgendeine Zeitung.

Also, war das nur Geschwätz von dir, oder kannst du das Belegen ??
[posting]17.284.119 von Punk24 am 20.07.05 13:16:03[/posting]So meinte ich #62 !
Und was fange ich als arbeitsloser Ing. jetzt mit der tollen Anzeigen an aus der RP von heute :confused:

*************

Wir suchen für unsere Objekte in 53340 Meckenheim (Thomas Dehler Str.) deutschspra. u. weib. Mitarbeiter für die Urlaubs- und Krankheitsvertretung ab sofort. Arbeitszeit Mo-Sa 08:00-10:00 Uhr.

Suche... dt., zuverlässige Putzfrau für 65m² Wohnung in Dssd Zoo - 2x/Monat - Bezahlung nach Vereinbarung

Suche Putzfrau für Haus in Bonn-Bad Godesberg, einmal wöchtenlich,
67,

"suche für gutgehenden Club 2 junge, freundliche Mitarbeiterinnen ab 18 Jahre" :laugh:
[posting]17.284.273 von TvC am 20.07.05 13:28:55[/posting]Übrigens:

Bei meiner letzten Stellensuche vor 3 Jahren, waren in der Stuttgarter Zeitung etwa 10 Doppelseiten Stellenanzeigen.
Heute lohnt es sich kaum diese zu Kaufen wegen den 1 oder 2 Seiten...
Freunde die für Ihre Firmen Personal suchen, sagen mir:
"Es war noch nie so einfach! Ein Aushang am schwarzen Brett der Firma und ich bekomme ca. 30-50 Bewerbungen."
[posting]17.284.233 von Leon_Sedow am 20.07.05 13:25:45[/posting]sollte ich mal arbeitslos werden, mach ich ne IchAG als Nackputzer auf. Bin ganz gut gebaut (bestückt auch :D ) :cool::laugh:
[posting]17.284.141 von TvC am 20.07.05 13:18:34[/posting]Schon mal was von Pseudo-Anzeigen gehört, damit man den Konkurrenten beweisen kann, was für ne tolle Firma man ja ist?
Oder von der eierlegenden Wollmilchsau, die da oft gesucht wird?
Glaubst Du eigentlich alles, was in der Zeitung steht? Würde so einiges von Deinem geposteten Schwachsinn erklären? ;)
[posting]17.284.397 von 789456123 am 20.07.05 13:38:29[/posting]Ähnliches kann ich von unserer Firma berichten. 200-3000 Bewerbungen auf eine Stellenausschreibung, das meiste geht aber eh unter der Hand weg. Dann kommt z.B. unsere Personalkollegin ins Büro und fragt, ob jemand einen guten elektiker kennt...schwupps 2 Wochen später ist der Job ohne eine Stellenanzeige besetzt. Wird wegen der Bewerberflut fast nur noch so gemacht.
[posting]17.284.426 von Punk24 am 20.07.05 13:41:58[/posting]Leider geht`s hier schon wieder über das eigentlich durchgekaute Thema - gibt`s Arbeit oder nicht?

1. es gibt offene Stellen - aber um den Faktor 15 zuwenig
d.h. mind. 90% KÖNNEN gar keine Stelle bekommen.

2. Es geht in diesem Thread um den neuen Hartz IV-Blödsinn
jemand aus seiner Wohnung zu vertreiben wegen 27€ / Monat!

Jeder der schonmal umgezogen ist, weiß das so etwas schnell 1000 - 2000€ kostet,
sich also der Umzug erst nach frühestens 38 Monaten bezahlt gemacht hat......

Das ist kein Amtsschimmel, der da wiehert, das ist ein ganzes Gestüt!
Arbeitsscheues Gesindel, geht endlich arbeiten + postet hier nicht alle so einen Unsinn .. hopp hopp!!!
Liest sich schon viel besser hier :D:D

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#74

zu 1. Wenn die von Dir genannten 10 % ab Morgen arbeiten gehen würden, gäbe es auf einen Schlag 500.000 Arbeitslose weniger.

zu 2. sollen diese Leute die 27 Euro pro Monat selber bezahlen. Normale Leute bezahlen 100 % ihrer Miete selber.

Leute die den ganzen Tag Zeit haben, sollten eigentlich in der Lage sein, ihren Umzug selbst zu erledigen.

:eek:
[posting]17.277.187 von Kastor am 19.07.05 20:02:37[/posting]@Kastor
Statt Urlaub -Urlaub -Urlaub sparen und eine eigene Wohnung kaufen bzw.. Hausbau!

Das kann in die Hose gehn!
Grossen Kredit aufnehmen, dann arbeitslos werden.
Kein guter Rat heutzutage.
Erst haben Arbeitgebervertreter mehr Zuwanderung gefordert, um kurzfristigen Fachkräftemangel auszugleichen. Dann hat die Politik durch eine, man muss schon sagen, millionenfache Völkerwanderung nach Deutschland eine Überschussbevölkerung geschaffen.
Hier ist eine Ursache der Arbeitslosigkeit zu suchen.
Wer bei Massenentlassungen durch Masseninsolvenzen und Restrukturierung von Massenfaulheit spricht, muss sich den Vorwurf der Demagogie gefallen lassen.

Ziel unsere Gesellschaft muss sein, dass jeder ein Recht auf Arbeit und somit ein Recht auf ein planbares Leben bekommt. Die Mittel dazu sind Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnausgleich und Arbeitskostensenkung. Also Sozialversicherungskosten über den Steuerhaushalt finanziern und so die Arbeitgeber,-nehmer entlasten.
D.h. Steuern rauf.
@789456123
Natürlich klingt das erstmal nach Amtsschimmel,
wenn wegen 27 € ein Umzug verlangt wird.
Aber dass eine Grenze gesetzt werden muss
dürfte doch erstmal unbestritten sein.
Legen wir sie mal auf 500 € fest.
Jetzt kommt einer mit 527 €.
Umzug lohnt nicht, amortisiert sich erst in
36 Monaten, also akzeptieren wir die 327 €.
Der nächtse kommt mit 354 €.
Da wir die 327 € schon akzeptiert haben nur 27 € mehr.
Umzug lohnt nicht, amortisiert sich erst in
36 Monaten, also akzeptieren wir die 354 €.
Der nächtse kommt mit 381 €.
....
ich kenn jemanden als ALG II seit Anfang des Jahres, ist Single, und das Amt bezahlt ihm noch immer die Bude (65m2) für über 400, obwohl er schon im März ausziehen wollte und deswegen auch vorstellig war.

Es fehlen in der Stadt aber auch 5000 Wohnungen zu dem vorgegebenen Preis.(insgesamt ca. 13 000 Hartz 4er, bei 130 000 Einwohnern, Tendenz steigend)

Da Hartz 4 auf rein arithmetischen Theorien beruht und man die Fakten total außer acht gelassen hat, ist es kein Wunder wenn man 15 Milliarden in den Miesen ist.
Sonnbrille,

zumindest ist mir der Unterschied zwischen Theorie und Praxis bewußt, was hier nicht jeder von sich behaupten kann.

Ds ist doch was.:D
[posting]17.282.168 von Blue Max am 20.07.05 10:38:14[/posting]Die Arbeitsagenturen kümmern sich einen Feuchten um Arbeitsvermittlung!!!! Warum kann die BA Arbeitslose ratzfatz ins Ausland vermitteln? Einer demnächst arbeitslosen Freundin wurde bereits jetzt ein Job in England angeboten, in Deutschland gibt es nichts für sie!
84,

das dürfen nur private Vermittler können. Am ehesten der FDP nahestehende.;)
[posting]17.290.899 von derdieschnautzelangsamvollhat am 20.07.05 21:00:08[/posting]da muss ich nochmal nachfragen, sie sprach von Arbeitsagentur!
Stella,

das war ein joke, sorry. Finde ich toll, wenn das für Deine Freundin so geklappt hat.

Meinen Bekannten haben sie in eine Trägergesellschaft gesteckt. Förderung gibts wohl gar nicht mehr, außer für Migranten. Denen werden Deutsch-Kurse bezahlt.
Punk, was ich mit "Interesse für Wirtschaft" meinte ?

Anstatt "Arbeitsplätze" zu fordern, müsste man Bedingungen fordern, die Arbeitsplätze überhaupt erst ermöglichen.

Niedrige Steuern, geringe Bürokratie, und natürlich sehr niedrige Sozialhilfen ect. weil es sich sonst zu leicht lebt ohne Arbeit.

(Im Spiegel war mal ein interessanter Bericht über ein DDR-Paar, das seit der Wende alo, Alo-Hilfe kassierte, so um die 2000 Euro zusammen. Für´s Nichtstun, ca. 15 Jahre.)


Was an Hartz IV nicht stimmt ist, daß man zuerst erspartes aufbrauchen muß, auch die Altersvorsorge ect.

Wer alo wird, hat gearbeitet und Steuern bezahlt, er hat etwas für die Gesellschaft geleistet, und das gehört honoriert.

Die eigentlichen Auszahlungsbeträge sind für Singles knapp, aber für Familien viel zu hoch, da praktisch identisch mit Netto-Löhnen minus Aufwendungen zum Erhalt der Arbeitskraft.


Im Übrigen ist Geld vorhanden, nur wird es eben massiv an die EU, die UNO, Pensionäre, Migranten und die Großindustrie verteilt.
An diese Adressen richten die Hartz-Jammerer jedoch nie ihre Forderungen.
88,

an diese Adressen richten die Hartz-Jammerer nie ihre Forderungen..

wäre ja auch politisch unkorrekt. Und die es tun, werden entweder nicht gehört oder als Nazis beschimpft.

Finde die Überalimentierung der Sozialhilfefamilien auch Wahnsinn. Allerdings schon zu Kohls Zeiten. Diese Familieneinkommen schaffen viele mit einem qualifizierten Job nicht.
hartz 3 sollte 2 millionen neue jobs schaffen !

hartz 4 sollte einsparungen von 5 - 10 milliarden euro
bringen !

das scheitern von hartz 3 zu erklären bzw. zu begreifen ist relativ einfach.die arbeitslosenzahlen stiegen trotz hartz 3 weiter.

beim scheitern von hartz 4 (statt einsparungen von 5-10 milliarden euro = mehrkosten von ca. 15 milliarden euro !) bin ich auf schlüssige eklärungungen schon ganz gespannt.

vor allem in welche kanäle diese ca.20 milliarden euro
trotz erheblicher leistungskürzungen geflossen sind.

sollte es wirklich wahr sein das damit verbundene organisatorische veränderungen mit ca. 20 milliarden euro kosten zu buche schlagen ?

auf arbeitslose,deren leistungen gekürzt wurden und die
schon dankbar wären für einen 1 euro job ! draufzuhauen ist natürlich einfacher als sich mit diesen zahlen auseinander zu setzten.
[posting]17.289.624 von pollux am 20.07.05 19:22:10[/posting]Das ist nicht logisch. Warum sollte man nach 327 auf 354 nachgeben ??
Wichtig bleibt doch der wirtschaftliche Aspekt - rentiert sich`s oder nicht?
Woher haben wir den unseren ganzen Schulden:
Weil Beamte unser Geld hirnlos zum Fenster rauswerfen und keine Sekunde wirtschaftlich denken.
Ein ausstehender Geldbetrag von 1 Cent (!!) wird gemahnt, obwohl die Mahnung 2,50€ Verwaltungsaufwand verursacht.

Insgesamt sind wir jetzt bei 1.400.000.000.000€ Schulden,
wenn wir jedes Jahr 10.000.000.0000 zurückzahlen braucht`s bis mindestens zum Jahr 2160 um schuldenfrei zu werden.

Und wenn wir wie beschrieben weitermachen dauert`s bis 3445....
[posting]17.293.547 von monika1955 am 21.07.05 02:28:28[/posting]Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland blieb zwischen 1991 und 2004 mit 39 Millionen fast unverändert. Aber elf Millionen von ihnen arbeiten inzwischen in Teilzeit, doppelt so viele wie vor 14 Jahren. Unter ihnen ist mit 4,25 Millionen nicht einmal die Hälfte sozialversicherungspflichtig.
Quelle Posting # 21
Meiner Meinung nach sind viele Ostdeutsche immer noch die alten Kommunisten. Man sieht es doch schon an den neuesten Hochrechnungen. Sie mögen PDS und die neue linke Partei. Diese Parteien stärken aber den Kommunismus und sind dem Kapitalismus ein Dorn im Auge.


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