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Leckerbissen: CURASAN (Seite 195)


ISIN: DE0005494538 | WKN: 549453 | Symbol: CUR
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14.06.19
München
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.679.231 von boyoboy am 21.01.19 20:05:48immer für eine Überraschung (leider nur in eine Richtung) gut, unsere Curasan
Und selbst wenn alles weg ist, so bleibt doch eins, wie immer: die Zuversicht nächstes Jahr auf den Wachstumskurs zu gelangen und vielleicht doch den Break-even irgendwann. Zumindest die Aktionäre werden hier gebrochen.
So eine zuversichtliche Company
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.682.342 von Origineller_Name am 22.01.19 11:11:18Ich denke die kleineren Altaktionäre können ihr Geld abschreiben. Es wird laufen wie bei mybet und anderen deutschen Klitschen. Mit der Wandelanleihe wird der letzte Rest an Werten besichert. Patente und ähnliches. So bleibt den Aktionären nur noch das Defizite operative Geschäft ohne Buchwert übrig. Und irgendwann schickt man die AG in Insolvenz. Alles Werthaltige landet bei den Anleihebesitzern und nicht in der Insolvenzmasse.
Schon seit mehreren Wochen dünnt die Geld-Seite bei Curasan immer mehr aus. Momentan werden auf Xetra nur noch 2.250 Stück zum Kauf gesucht. Im Gegenwert von gerade einmal 1.000 €! Dann endet das Orderbuch einfach. Das ist ein totales Fiasko. Curasan hat über 18.000.000 Aktien ausstehen. Wer hier eine größere Anzahl hält, hat einfach keine Chance, seine Aktien zu halbwegs vernünftigen Kursen (das meint vernünftig auf dem ohnehin schon desaströsen derzeitigen Niveau) loszuwerden. Bitter für alle, die Herrn Schlenk ihr Geld anvertraut haben. Was für eine gigantische Sch....!
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.068.877 von Origineller_Name am 11.03.19 14:38:24Leider die Wahrheit.
Wo soll denn jetzt noch etwas aus dem Hut gezaubert werden? Aber immer waren externe Faktoren Schuld, dass nach langen Versprechungen der Break-even nie erreicht wurde. Aber dafür bleiben diejenigen, die ein nettes Gehalt kassieren, gelassen, dass es doch noch klappen wird. Vielleicht morgen und wenn nicht morgen dann übermorgen oder eben irgendwann.... Aktionäre, die vertraut haben und die KEs mitgemacht haben, schauen bisher komplett durch die Finger. Trust no one bleibt hier die Regel.

Ich hoffe, dass wir Aktionäre doch zumindest etwas Konkreteres zu den Konzepten für die Zukunft erfahren - möge es etwas mehr sein als try & error und nachhaltiger zum Wiederaufbau führen.

Wenn ich ein potentieller Kunde wäre, würde ich schon aufgrund der Unternehmenslage nicht mein Produktsortiment auf Curasan umstellen. Das ist ja nicht bloß Obst, wo ich von einer auf die andere Apfelsorte umsteigen kann ohne größere Prozesse in Gang zu bringen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.076.323 von jazzfromhell am 12.03.19 10:43:24
Drohende Insolvenz?
Also ich habe die Hoffnung soweit aufgegeben und gehe mittelfristig von einer drohenden Insolvenz aus.

Man könnte natürlich versuchen auf dem Rechtsweg nachzuweisen, dass der Vorstand und die Unternehmensführung vorsätzlich falsche Informationen veröffentlicht haben oder vielleicht bewusst Informationen unterschlagen haben, die auf den tatsächlichen Zustand des Unternehmens hinweisen. Aber die entstehenden Kosten stehen ja in keiner Relation zum investierten Kapital.

Ich weiß nicht inwieweit sich Kleinanleger über den Verbraucherschutz zusammenschließen könnten...

Jedenfalls wurden Ziele in den letzten 7 Jahren nie erfüllt, Versprechungen nicht gehalten, Prognosen nach unten korrigiert. Der Kurs kennt nur eine Richtung: Die nach unten!!! Informationspolitik und Transparenz sind eine Katastrophe. Und meinen Vorrednern kann ich nur Recht geben: Es sind immer andere Schuld! - Die schlechte Zahlungsmoral der Kunden, schlechtes Marktumfeld, Finanzamt, Kunden die die Qualität der Produkte nicht erkennen usw.... Unglaublich!

Jetzt könnte ich natürlich mit 80% Verlust verkaufen. Und dann? Vielleicht geht der Verlust ja noch auf 60-70% zurück?! :D :D :D
heute in der Postbox:


PM von Curasan dazu -bagholderfreundliche Stückelung- :

curasan AG beschließt Ausgabe einer Wandelschuldverschreibung
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014
veröffentlicht am 25.03.2019 / 16:29 CET/CEST


Kleinostheim, 25. März 2019 –

Der Vorstand der curasan AG (ISIN DE0005494538 / WKN 549453) (nachfolgend auch die „Gesellschaft“) hat heute mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, unter teilweiser Ausnutzung der durch die Hauptversammlung der Gesellschaft am 29. Januar 2019 erteilten Ermächtigung zur Ausgabe von Wandelschuld­verschreibungen („Ermächtigung 2019“) eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 4.999.990, unterteilt in bis zu 499.999 Stück auf den Inhaber lautende Teilschuldverschreibungen zu je EUR 10,00 (jeweils eine „Teilschuldverschreibung“ und zusammen die „Teilschuldverschreibungen“ oder die „Wandelanleihe 2019/2024“), zu begeben.

Die Wandelanleihe 2019/2024 soll voraussichtlich am oder um den 30. April 2019 begeben werden, eine Laufzeit von 5 Jahren haben, mit jährlich 5,00% p.a. zu verzinsen sein und die Anleihegläubiger zur Wandlung in anfänglich insgesamt bis zu 4.761.895 auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft zu einem anfänglichen Wandlungspreis in Höhe von EUR 1,05 berechtigen.

Die Teilschuldverschreibungen sollen den bestehenden Aktionären im Wege eines prospektfreien öffentlichen Bezugsangebots im Verhältnis 37:1 (je 37 Aktien berechtigen zum Bezug einer Teilschuldverschreibung im Nennbetrag von EUR 10,00) zu einem Bezugspreis in Höhe von EUR 10,00 je Teilschuldverschreibung voraussichtlich in der Zeit vom 2. April 2019 bis zum 16. April 2019 (jeweils einschließlich) zum Bezug angeboten werden. Das Bezugsrecht für Spitzenbeträge, die sich aufgrund des Bezugsverhältnisses ergeben, wurde auf Grundlage der Ermächtigung 2019 ausgeschlossen. Den Aktionären der Gesellschaft wird aber das Recht eingeräumt, über eine Ausübung ihrer Bezugsrechte hinaus verbindliche Bezugsorder für weitere, von anderen Aktionären nicht bezogene Teilschuldverschreibungen zum Bezugspreis abzugeben („Überbezug“). Soweit es wegen hoher Nachfrage im Rahmen des Überbezugs nicht möglich sein wird, allen Aktionären sämtliche von ihnen zusätzlich gewünschten Teilschuldverschreibungen zuzuteilen, sollen diese Angebote zum Erwerb weiterer Teilschuldverschreibungen proportional im Verhältnis der Beteiligung dieser Aktionäre an der Gesellschaft (voraussichtlich gemäß dem Stand am 28. März 2019, abends) berücksichtigt werden, bis das gesamte Volumen der angebotenen Teilschuldverschreibungen ausgeschöpft ist.

Etwaige von Altaktionären weder durch Ausübung von Bezugsrechten noch im Wege des Überbezugs bezogene Teilschuldverschreibungen sollen im Rahmen einer Privatplatzierung nach Ablauf der Bezugsfrist zu einem Platzierungspreis verwertet werden, der nicht unter dem Bezugspreis liegt.

Weitere Einzelheiten können dem Bezugsangebot entnommen werden, das voraussichtlich am 29. März 2019 im Bundesanzeiger sowie auf der Internetseite der Gesellschaft (www.curasan.de) veröffentlicht wird.
"DGAP-Adhoc: curasan verschiebt Veröffentlichung der Jahresfinanzberichte 2018"

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11367967-dgap-adh…


Zitate:
"Für die Beurteilung der Fortführungsprognose der Gesellschaft ist die erfolgreiche Begebung der Wandelschuldverschreibungen im Volumen von bis zu EUR 4.999.990,00, die den Aktionären derzeit im Rahmen einer Bezugsfrist angeboten werden von maßgeblicher Bedeutung."

"Erst wenn dies [O.N.: Ergebnisse aus dem Bezugsangebot und einer etwaigen Privatplatzierung] abgeschlossen ist, kann der Abschlussprüfer den Jahres- und Konzernabschluss 2018 dahingehend würdigen, ob dieser die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass unter Berücksichtigung der Fortführungsprognose ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt wird."



Herrlich verschwurbelt, der letzte Satz. Könnte sich um den Versuch handeln, ein weiteres (letztes?) Mal die Realität auszublenden. Ich lese das so: Scheitert die Kapitalerhöhung, geht der Abschlussprüfer davon aus, daß es Zeit ist, S.O.S. zu funken.

Fraglich ist, wieviel Geld herein kommen muß, um das Schiff in den nächsten Hafen schleppen zu können. Und dann wird auch noch zu schauen sein, ob in diesem eine Generalüberholung erfolgt oder der Verkauf an den Abwracker.

Auf jeden Fall sind die Anleger aufgefordert, alles zu geben: "(je 37 Aktien berechtigen zum Bezug einer Teilschuldverschreibung im Nennbetrag von EUR 10,00) zu einem Bezugspreis in Höhe von EUR 10,00 je Teilschuldverschreibung" (https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11334629-dgap-adh…).

Der letzte Handel auf Xetra fand gestern zu 0,41 € statt. 37 Aktien á 0,41 € = 15,17 €. Heißt, die Anleger sind aufgefordert, je 15,17 € ihres derzeitigen Depotwertes an Curasan-Aktien weitere 10 € zuzuschießen.

Da ist dann doch einiges an Vertrauen nötig, um sein derzeitiges Engagement (das ursprüngliche dürfte fast immer deutlich höher gewesen sein) noch einmal in harten Euros um fast 66% aufzustocken.

Ich bin mal sehr gespannt, wieviele dazu die Nerven (bzw. zuviel Geld übrig) haben. Vor allem bin ich gespannt, ob die Krassnys, welche über ihre verschiedenen Finanzvehikel derzeit 3.761.273 Aktien halten (https://www.curasan.de/investoren/aktie/aktienkennzahlen/) nochmals über 1 Mio. € nachschießen. Obwohl, was bleibt ihnen anderes übrig? Bisheriges Investment: knapp 4 Mio. €, bisheriger Verlust rund 2,4 Mio. €.

Mal schauen, ob sie jetzt die restlichen 1,6 Mio. € auch noch unter "Mal wieder nichts gelernt"-Effekt verbuchen, oder noch einmal einen siebenstelligen Betrag (oder vielleicht auch etwas weniger oder sogar in Form eines Überbezuges mehr) hinblättern.

Was mir übrigens an den Wandelanleihen besonders gefällt, ist die Tatsache, daß der angesichts der Finanzlage der Firma absolut lachhafte Zins von jährlich 5% im ersten Jahr gleich gar nicht erst gezahlt wird: "Die Zinsen sind nachträglich, erstmals (für den 2-Jahres-Zeitraum vom 30. April 2019 bis zum 29. April 2021) am 30. April 2021 sowie nachfolgend jeweils zum 30. April eines jeden Jahres zahlbar." (https://www.curasan.de/wp-content/uploads/2019/03/curasan-AG…)
Sehr geehrte Damen und Herren, es ist eine neue Mitteilung der curasan AG auf der DGAP-Seite verfügbar.
curasan AG: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 26.06.2019 in Aschaffenburg mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG

...im Martinshaus...

https://www.martinushaus.de

Beratung und Seelsorge

Im Martinushaus sind die zentralen Einrichtungen der katholischen Kirche Aschaffenburgs zu Hause...

Gut für die geschundenen Aktionäre!
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.586.083 von boyoboy am 16.05.19 19:34:41Da dürfte auch "göttlicher Beistand" nicht mehr helfen. 😇
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