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SAP - Der Koloss wankt - Beliebteste Beiträge


SAP
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Antwort auf Beitrag Nr.: 45.663.703 von KLumpur am 21.10.13 12:28:32Dein Beitrag auch nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.663.703 von KLumpur am 21.10.13 12:28:32Ok, sicher nicht professioinell im Sinne einer detaillierten Wertpapieranalyse. Aber die fundamentaldaten bei SAP stimmen und gerade die zukunftsträchtigen Bereiche (Cloud, HANA,...) entwickeln sich gut. Deshalb behalte mal schön meinen Müll und freue mich auf die nächsten Wochen und Monate mit SAP im Depot ....
Der Thread Titel past im Moment ;-):

Nach Linde ist SAP nun die zweite Aktie, die ich 2014 aus einem Aufwärtstrend nach "Neutral" zurückstufen muss. Die Flut des starken Gesamtmarktes lässt nicht mehr alle Boote steigen! Erst oberhalb von 63 Euro wäre SAP wieder im Aufwärtstrend. Unterhalb von 55 Euro würde hingegen ein Abwärtstrend beginnen.

Täglich aktuelle Dax Chartanalysen http://www.statistikfuchs.de/Trends/SAP.



Gruß Statistikfuchs
Schadenfreude ist mitnichten die schönste Freude. Sie zeugt vielmehr von einem im günstigsten Falle nur unreifen, zumeist aber eher getrübt-unglücklichen Inneren des Schadenfrohen.
SAP | 106,08 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.068.577 von KLumpur am 18.07.13 09:17:24Man sollte nicht so schnelle Schlüssse ziehen aus Quartalszahlen/Ergebnissen und Kursreaktionen.:lick:

Viele haben heute nachgekauft !

Die Story stimmt - in Q4 wird man mit SAP Geld verdienen !

Oberkassler
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.527.485 von KLumpur am 27.09.13 12:03:53Lieber KLumpur
grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten:

1. man verschenkt einen Kleinwagen, schichtet um und holt ihn sich an anderer Stelle wieder zurück.

2. Man schichtet nicht um und sitzt es aus.

Aber bei Strategie 2. hier auch noch rumzupienzen und andern auf die Nerven zu gehen, geht garnicht.

allen ein entspanntes WE.

der.Felix
Wie hat es Kostolany ausgedrückt? Es gibt die Hartgesottenen und die Zittrigen - ich bleibe bei den Hartgesottenen und verkaufe nicht!
09:20, HSBC setzt SAP auf "Europe Super Ten List" - "Overweight" mit Kursziel €74
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.399.286 von Zimtzicke am 07.02.14 12:12:56*facepalm*
HANA ist ja auch völlig uninteressant für die Mehrzahl der SAP Nutzer, weil nur bei wenigen die Datenmengen so gross sind, dass man dafür HANA braucht.
Es geht auch nicht um die Mehrzahl der SAP Anwender, sondern um diejenigen mit gigantischen Datenmengen. Wenn SAP wegen HANA nur 5 Kunden wie Vodafone von Oracle gewinnen kann reicht das völlig aus. Also red keinen Stuss.
Die SAP Aktie ist seit Jahresbeginn eine der schwachen Aktien im Dax. Sie ist im Rahmen der aktuellen Gesamtmarktschwäche folgerichtig in einen Abwärtstrend eingetreten. Diesen sehe ich dann wieder beendet, wenn der Kurs über 57 steigt. Das erste Kurziel liegt beim Herbsttief des vergangenen Jahres bei 52 Euro.



Täglich aktuelle Dax Chartanalysen http://www.statistikfuchs.de/Trends/ SAP.

Gruß Statistikfuchs
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.090.100 von Nevermind01 am 21.10.14 09:16:54
Zitat von Nevermind01: Aktuell bin ich recht unsicher ob ich hier wieder einsteigen sollte...
Ja, das ist die Frage aller Fragen...

Wobei ich entgegen der Mainstream Meinung denke dass die Cloud nicht der Gewinn (Umsatz vielleicht) Bringer sein wird für den sie gehalten wird, sondern dass SAP in Zukunft die meisten Gewinne OnPremise mit der HANA erzielen wird.

Der Grund ist simple: Eine Faustregel besagt, dass der Standardsupport mit Oracle 20% und mit der HANA 15% ausmacht. Umsatz wird mit Oracle mehr generiert, aber die 20% werden zu einem sehr hohen Prozentsatz "durchgeschliffen" (angeblich zu 90% direkt an Oracle), im Gegensatz zur HANA die zu 100% bei SAP bleiben. Klar, die HANA kostet Entwicklungsarbeit, aber rechnen wird es sich trotzdem. Bisher konnten aber Unternehmen die HANA nur schwer einsetzten da sie an strikte Vorgaben gebunden war, was den Vertieb extrem hämmte. Mittlerweile werden die Vorgaben aber Zug um Zug gelockert und ich denke dass nächstes Jahr die Sache so richtig anspringen könnte...

MMn wird die Cloud für die SAP auf längere Sicht vor allem dazu dienen die kleineren Unternehmen die bisher nicht die Zielgruppe waren anzusprechen, bzw. bei den Bestandskunden die "Nebenschauplätze" abzudecken (CRM, BW, etc.) und für die Kernthemen (FI, MM, HR, etc.) wird die HANA greifen.

Leider weiß ich jetzt immer noch nicht ob ich bei 50 einsteigen soll oder nicht ;)
Na endlich mal ein fundamentaler Einstiegsgrund, an dem es nichts zu rütteln gibt.

Charttechnisch hoffe ich als Puthalter weiterhin auf die aus meiner Sicht immer noch auf die Entfaltung ihrer Wirksamkeit wartende Schulter-Kopf-Schulter-Formation mit einem Kursziel knapp über 95:

SAP | 106,86 €
.....
SAP: Keine Übernahmegespräche, keine vorläufigen Zahlen vorab

WALLDORF - Der Softwarehersteller SAP AG führt keine Übernahmegespräche mit dem Konkurrenten Oracle . Das Unternehmen reagierte am Donnerstag nach US-Börsenschluss auf entsprechende Spekulationen am Markt mit einer Richtigstellung. Zudem habe SAP derzeit nicht vor, vor dem 21. April vorläufige Zahlen zu veröffentlichen, hieß es in einer weiteren Pressemitteilung
........................................................................................................................

Keine vorab-Zahlen!

Ganz schlechtes Zeichen, bei positiven Überraschungen war es schon Tradition, das Unternehmensergebnis grob vor den offiziellen Zahlen vorzulegen.

Außerdem charttechnisch angeschlagen!

Short-Kandidat numero uno!
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.393.382 von Regiomontanus am 20.03.07 17:36:19ich glaube eher das die zahlen und der ausblick nachbörslich von orecale über den handelsverlauf von sap morgen bestimmen werden.

zur zeit liegt oracle mit knapp 3% im plus was die hoffnung auf gute zahlen nährt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.553.209 von luistyrone am 28.03.07 23:30:35NASDAQ Other OTC 46,00 USD +0,25 +0,55% 28.02. 23:22:07 34,7695
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.553.583 von luistyrone am 29.03.07 00:23:17Sorry,Fehler erkannt:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.553.626 von luistyrone am 29.03.07 00:34:22Ja,aber leider sieht die Realität anders aus.:(
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.074.170 von laboetrader am 30.04.07 16:29:06hallo labo

welche impulse werden denn deiner meinung nach die 10% kurssteigerung bis zur hv auslösen?

mfg chemboy
sap scheint niemanden mehr in deutschland zu interresieren.sie kaufen stratekisch genial dazu und schliesen,in meinen augen,ebenfalls geniale kooperationen ab und die börse zeiget keinerlei anerkennung(kurstechnisch).eigentlich wird an der börse die zukünftigen aussichten gehandelt,aber dieses gesetz scheint bei sap auser kraft gesetzt zu sein.

desweiteren stört mich das die amis nach 15:30 uhr den kurs machen und sich hier keiner dagegen stämmt.
unter der überschrift,
Das Fed von hinten Aufrollen,
schreibt heute der aktionär:

sap,der einstige tpo-performer im dax,war zuletzt der schlechteste wert im index.das bietet dem anleger jedoch die chance auf eine 40%ige aufholjagd.

der dax hat sap in den letzten zwölf monaten regelrecht abgehängt:während der index knapp 22% kletterte,büßte sap 18,5% an wert ein.

neue übernahmegerüchte
verantwortlich dafür waren eine reihe von gründen:in den vergangenen quartalen verfehlte sap mehrmals die ambitionierten analystenerwartungen.zudem brachten meldungen über industriespionage beim konkurenten oracle den aktienkursunter druck.den abgang von technikvorstand shai agassi,der intern bereits als neuer vorstandsvorsitzender gehandelt wurde,strafen die anleger ebenfalls mit verkäufen.
die schlechte performance ist aber gleichzeitig auch ein argument für steigende kurse,denn das unternehmen wird dadurch immer wieder ziel von übernahmespekulationen.erst in der vergangenen woche rumorte es wieder in der gerüchteküche:angeblich plane fujitsu zusammen mit private-equity-gesellschaften ein angebot über 48 euro je sap-aktie abzugeben.bisher ist es freilich nur ein gerücht;meist reicht diese jedoch aus,um eine aktie in schwung zu bringen.

technische ergänzung
ebenfalls vergangene woche meldete sap die übernahme des amerikanischen spezialisten für managementsoftware,outlooksoft.der kaufpreis dürfte bei etwa 300 mio euro liegen.sap schließt damit eine angebotslücke bei software,die speziell für die finanzvorstände der konzerne entwickelt wird.

hoffnung mittelstand
sap setzt darüber hinaus auf den boomenden mittelstand.der aktuelle aufschwung wird vor allem von den prächtig verdienenden kleinen und mittleren unternehmen getragen.dadurch haben diese ausreichend geld für investitionen.dies hat sap erkannt und möchte in diesem segment mit der neuen software a1s viele neue kunden gewinnen.gelingt dies,wird das gewinnwachstum der walldorfer wieder an dynamik gewinnen.

licht am ende des tunnels
die schlechten nachrichten bei sap sind in den kursen ausreichend eingepreist.die neue mittelstandssoftware gibt aber hoffnung auf besserung.mittelfristig dürfte sap den rückstand zum dax aufholen.

ziel: 45,00€
stopp:30,00€

mfg chemboy
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.333.908 von schlaumeyer am 15.05.07 21:42:35Extended Trading

FlashQuotes InfoQuotes Summary Quote Charts Revenue / EPS Summary Company Financials - View Competitors - Short Interest Company News Analyst Info Stock Report Real-Time SEC Filings - Holdings/Insider Summary - Institutional Holdings - Insider Form 4 Equity Options Extended Trading Company Research - StockConsultant - Guru Analysis Annual Report SAP







SAP
SAP Aktiengesellschaft Systeme, Anwendungen, Produkte

Pre-Market | After Hours Market May 15, 2007 Market Close: $ 46.46




After Hours Trade Reporting Tuesday May 15


After Hours
Last: $ 46.71 After Hours
High: $ 46.71
After Hours
Volume: 5,200 After Hours
Low: $ 46.71

After Hours
Time (ET) After Hours
Price After Hours
Share Volume 1
16:18 $ 46.71 5,200


das sind 242892 $!!!der glaubt wohl auch das es nicht tiefer geht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.339.828 von -Zahnfee- am 16.05.07 11:11:58nein zahnfee.ich weiß das 250000$ an der börse nicht viel ist.aber ich glaube für einen share ist das eine größere summe,die wie du schon festgestellt hast,von keinem kleinanleger kommt.noch dazu 0,55% über schlußkurs.


mfg chemboy
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.340.735 von random access am 16.05.07 11:57:24wir deutschen sind doch nicht gierig!!!:D
SAP und Oracle verschieben Gerichtstermin in Diebstahlstreit
DJ SAP und Oracle verschieben Gerichtstermin in Diebstahlstreit

SAN FRANCISCO (Dow Jones)--Die beiden Softwarekonzerne SAP AG und Oracle Corp haben einen wichtigen Termin bei dem zuständigen Richter in ihrem Streit um den angeblichen, illegalen Download von Oracle-Software um zwei Wochen verschoben. Der Termin für die Anhörung (Case-Management Conference) sei auf den 25. September verschoben worden, teilte das Gericht am Dienstag mit. Die Anhörung war am Berichtstag geplant gewesen und zuvor schon einmal von einem früheren Zeitpunkt auf diesen Termin verschoben worden.

Beobachter sagten, die Verschiebung des Termins könne auf eine bevorstehende Einigung beider Kontrahenten in dem Streit hindeuten. Zumindest gebe es nun zwei Wochen mehr Zeit, auf eine Beilegung des Streits hinzuarbeiten. Laut Gerichtsmitteilung war ein Terminkonflikt bei einem der beteiligten Anwälte der Grund für die Verschiebung.

Ein SAP-Sprecher konnte nicht erreicht werden. Bei einer Orcale-Sprecherin war zunächst kein Kommentar zu erhalten.

In dem Rechtsstreit geht es um den Vorwurf des US-Konzerns, die SAP-Tochter TomorrowNow habe illegal tausende von Oracle-Softwareprogrammen kopiert. Dies habe es der SAP-Dienstleistungstochter ermöglicht, Nutzern von Oracle-Software geringere Preise bei Support-Angeboten zu unterbreiten. Bei SAP hatte es dagegen geheißen, Oracle sei durch die Vorfälle nicht deutlich geschädigt worden. Zudem seien die meisten der Oracle-Vorwürfe unbegründet.

Webseiten: http://www.sap.de

http://www.oracle.com

-Von Ben Charny; Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 108,
unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/jhe/nas

(END) Dow Jones Newswires

September 11, 2007 13:59 ET (17:59 GMT)

Copyright (c) 2007 Dow Jones & Company, Inc.


Alle Rechte vorbehalten. © Dow Jones & Company, Inc.
Mit zwei kräftigen Tagesbewegungen am 12. und 13.07.12 ist die SAP Aktie in einen neuen Aufwärtstrend eingetreten. Dieser würde erst bei einem Rückfall des Kurses unter 47 Euro wieder beendet werden. Das erste Kurziel liegt bei 55 Euro.



Gruß Statistikfuchs



http://www.statistikfuchs.de/Daxtrends
Bin vor knapp eienm Jahr zu 40 Euro reingekommen. Die Zahlen sind für mich enttäuschend, die Aktie ist gut gelaufen. Ich habe heute mit einem weinenden Auge gegeben. Suche jetzt einen neuen guten Tech-Wert, werde mich mal in USA umschauen.
Schon seit Monaten wurde der Aufwärtstrend der SAP Aktie immer schwächer, und nun ist er endgültig vorbei. Erst nach einem Anstieg über 65 Euro würde sich der Trend fortsetzen. Ein Fall unter 55,5 Euro wäre hingegen der Begin eines Abwärtstrends.



Gruß Statistikfuchs

Weitere Dax Trendanalysen unter:
http://www.statistikfuchs.de/Trends
Das erste Quartal ist immer das Schwächste bei SAP. Gemessen an den Mitbewerbern wie z.B. Oracle, ist es doch gut gelaufen und ich bin zuversichtlich und sogar sehr zuversichtlich was die Datenbank HANA angeht.
Einsteigen! :-) Wenn der Gesamtmarkt wieder zulegt, ist SAP schnell wieder on Top.
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.469.967 von KLumpur am 19.04.13 14:43:56Würde ich ruhig bleiben, halte SAP für eine der besten Aktien im DAX. Super Bilanz, hoche Free Casflows, sehr gute Zukunftsausichten, durch die regelmässigen Lizenzeinnahmen wenig zyklisch. Die letzen Monate halt sehr gut gelaufen, da sitzen viele auf hohen Gewinnen.
Wenn du am Hoch gekauft hast natürlich ärgerlich, da waren sie aber auch zu teuer. Finde sie im Moment immer noch etwas zu teuer, ärger mich sehr das ich vor nem Jahr wo ich mit nem Kauf liebäugelte nicht zugeschlagen habe.
Sehr viel billiger wirds vermutlich nicht, glaube mir da stehen viele an der Seitenlinie die den Einstieg verpasst haben.
Zitat von filmen: Würde ich ruhig bleiben, halte SAP für eine der besten Aktien im DAX. Super Bilanz, hoche Free Casflows, sehr gute Zukunftsausichten, durch die regelmässigen Lizenzeinnahmen wenig zyklisch. ...

Sehr viel billiger wirds vermutlich nicht, glaube mir da stehen viele an der Seitenlinie die den Einstieg verpasst haben.


Stimmt, ich muss mich z.Zt. stark bremsen, um nicht jetzt schon nachzukaufen.
Aber Disziplin ist alles, ich bleibe dabei: Erst bei 55,x werden vergeigte Kaufgelegenheiten nachgeholt.

Sollte danach die Welt untergehen (was ich zwar nicht glaube, aber an der Börse sollte man stets auf alles gefasst sein), ist SAP immmer noch bei Kursen um 45 bestens abgesichert. Der besonnene Anleger investiert dann seine letzten Groschen in SAP, während KLumpur hinter 12 verspielten Mittelklassewagen hinterherweint, seine SAP zum Tiefstpreis abgibt und sich zum Trost einen wunderschönen Dacia Logan gönnt. ;)
Trotz des tiefen Absturzes im April stufe ich die SAP Aktie wieder mit dem Trend "Aufwärts" ein. Dieser Trend hat allerdings aufgrund der hohen Volatilität keine Qualität und bekommt von mir daher keinen Qualitätsstern (Alle Daxtrends mit Qualitätssternen unter http://www.statistikfuchs.de/Trends). Ein Rückfall des Kurses unter 61 Euro würde den neuen Trend wieder beenden. Das erste Kursziel ist das Märzhoch bei 65 Euro.



Gruß Statistikfuchs
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.789.699 von KLumpur am 05.06.13 11:22:42Du scheinst ja grosse Ahnung zu haben, Respekt!
Für die Meisten ist Börse nix und auf die sollte man nicht eingehen,
denn wer in Unternehmen investiert und weniger als zehn Jahre Zeit, hat es doch eh nicht verstanden.
OM ERBSENZÄHLER ZUM WELTVERSTEHER

Ich kenne SAP nun bereits seit meinem Studienbeginn 1990. Diverse Seminararbeiten und schließlich sogar meine Diplomarbeit über die damals neu entwickelte Software SAP R/3 öffneten mir anschließend die Tür als SAP-Berater im Hoechst-Konzern. Bis zum Jahr 2000 war ich an diversen SAP-R/3-Einführungen im Hoechst-Konzern beteiligt, zuletzt wurde ich sogar in die USA geschickt. Eine spannende Zeit, in der ich die Vorzüge der SAP-Lösung zu schätzen lernte.

Um SAP zu verstehen lohnt sich der Blick in die Vergangenheit: Wo kommt SAP her? In den Siebziger Jahren gründeten ein paar IBM-Mitarbeiter die SAP AG und konzentrierten sich auf die Abbildung der Finanzbuchhaltung in großen Unternehmen. Erst in einem zweiten Schritt folgte später die Abbildung der Geschäftsprozesse, die hinter den finanzbuchhalterischen Buchungen stecken.

Die Abbildung der Geschäftsprozesse, die Einbindung der Logistik uferte schnell aus, zu komplex waren die Anforderungen der Finanzbuchhaltung. In meiner Zeit entdeckten wir unzählige Prozesse, die sich schlicht in der Software nicht abbilden ließen. Irgendwo im Hoechst-Konzern saßen hemdsärmelige Buchhalter, die bei solchen Prozesse Taschenrechner zu Hilfe nahmen oder grobe Schätzungen eintrugen. Im Rahmen unserer SAP-R/3-Einführung wurden diverse Erweiterungen bei SAP beantragt und für uns entwickelt, so dass am Ende eine betriebswirtschaftlich vernünftige Einbindung gewährleistet war.

Insbesondere bei der Prozessindustrie wie der Chemie traten große Probleme auf, wenn sich Öl in Tonnen eben nicht in Stückzahlen ausdrücken ließ, oder wenn die Farbmischung für einen bestimmten Kunststoff eben "nach Gefühl" abgeschmeckt wurde. Die Produktionsstraßen liefen rund um die Uhr, es gab keine Möglichkeit, zwischenzeitlich eine Inventur zu machen.

Mein Projekt in Großbritannien bestand im Wesentlichen daraus, den Engländern zu erklären, warum hemdsärmelige Korrekturbuchungen nicht mehr erwünscht sind. Die Engländer, eine Tochtergesellschaft der Deutschen, hatten keine Wahl, als ihre Arbeit in das vorgegebene Korsett zu pressen.

In den USA sollten wir dann auf Neukundenakquise gehen. Doch schon unsere US-Kollegen im Hoechst-Konzern schüttelten den Kopf. Sie schlugen jedem potentiellen Kunden die Oracle-Datenbank vor. Geschäftsprozesse gab es dort zwar auch, aber die waren eher eine Richtschnur, an die man sich halten konnte... oder halt auch nicht. Oracle war viel flexibler, denn der Anwender konnte sich stets eine hemdsärmelige Lösung schaffen, während die SAP-Anwender den umständlichen Weg über einen Entwicklungsantrag für eine Softwareerweiterung in Walldorf gehen mussten.

In der heutigen Welt der Unternehmens-Fusionen, der Unternehmensteilverkäufe und Übernahmen ist es für ein Unternehmen ein großer Vorteil, seine Strukturen und Arbeitsabläufe der SAP-Welt angepasst zu haben. Der Käufer weiß ziemlich genau, was er bekommt. Bei Oracle gibt es noch heute viele schwarze Löcher bzw. hemdsärmelige Lösungen, die sich kaum in standardisierte Auswertungen fassen lassen.

HIGH-END EINMAL BODENSTÄNDIG

Die Großzahl der Geschäftsprozesse ist heute bei SAP abbildbar. Es ändern sich allerdings immer schneller die Anforderungen an die Unternehmenssoftware.

Nach der Finanzbuchhaltung und der Logistik fügte man noch die Personalbuchhaltung hinzu. Sodann wuchsen die Ansprüche des Managements hinsichtlich der Auswertungsmöglichkeiten, es folgte SAP Analytics. All dies wurde in einer Art und Weise implementiert, dass man jede Auswertung bis auf einzelne Vorgänge in die Logistik und einzelne Buchungen in der Finanzbuchhaltungen zurückverfolgen kann. So, wie es ja eigentlich auch sein sollte.

Gleichzeitig zu den gestiegenen inhaltlichen Anforderungen wuchs der Wunsch, nicht nur auf eine zentrale Datenbank zuzugreifen, sondern überall in der Welt über das Internet oder auch über ein firmeneigenes Intranet auf die kritischen Informationen zugreifen zu können.

Na, und in den vergangenen Jahren kam sodann natürlich der Wunsch auf, dazu nicht mehr den Windows-Rechner verwenden zu müssen, auch Apple- und Linux-Rechner finden immer stärkere Verbreitung. Und auch Touchpads und Smartphones befinden sich inzwischen im normalen Gepäck des Managements und somit muss nun auch der Zugriff auf die aktuellen Daten über das Mobilfunknetz möglich sein. Alles natürlich ohne Abstriche in Sachen Aktualität und Sicherheit.

Aktualität, ja, das ist die jüngste Entwicklung: Echtzeit soll inzwischen Echtzeit heißen - nicht die Daten bis zum gestrigen Tag sind interessant, sondern die Daten bis zum Augenblick der Auswertung. Und diese Auswertung soll dennoch nicht ein paar Minuten in Anspruch nehmen sondern möglichst sofort verfügbar sein. Überall auf der Welt, versteht sich.

So sieht die Infrastruktur von SAP inzwischen eine redundante Datenhaltung auf diversen Servern in der ganzen Welt vor, die wesentliche Daten nicht nur in die Datenbank schreiben sondern sie auch im Arbeitsspeicher für Auswertungen vorhalten. Gigantische Arbeitsspeicher bei solchen Rechnern sind die Folge.

Heute setzt man sich nun daran, aus den Auswertungen dieser gigantischen Echtzeit-Datenmengen direkte Schlussfolgerungen abzuleiten: Produktverbesserungen, Preisanpassungen, Sicherheitsprobleme, kundenindividuelle Angebote... in einem Joint Venture mit Ericsson werden die Ortungsdaten der Transportflotte verwaltet, per Mobilfunk werden die GPS-Daten in die Cloud übertragen und ausgewertet.

DER WETTBEWERB: AGGRESSIV UND FLEXIBEL

Ob nun Oracle mit Larry Ellison an der Spitze oder Salesforce.com mit Mark Benioff, die Konkurrenz lässt keine Gelegenheit aus, um SAP als träges Mutterschiff darzustellen. Den Ansatz von Oracle kennen wir inzwischen: Der Anbieter der Datenbank lässt seinen Kunden viele Freiheiten in der hemdsärmeligen Nutzung seiner Hard- und Software. Das macht den Kunden agiler und flexibler, führt aber nicht selten zu nachgelagerten Problemen.

Salesforce.com ist eine CRM-Software, Customer Relationship Management, also die Abbildung der Kundenbeziehung für den Vertrieb. Bei der ERP-Lösung von SAP (Enterprise Resource Planning – also die vollständige Ressourcenplanung eines Konzerns vom Einkauf über Produktionskapazitäten bis zum Vertrieb, vom verfügbaren Kapital über personelle Konsequenzen, etc.) ist das CRM-Modul eben nur dies: Eines von vielen Modulen.

Der Vorteil bei SAP: Das CRM-Modul ist voll integriert in den Rest der SAP-Software. Salesforce.com startete seine Software nicht in der Finanzbuchhaltung oder bei der Datenbank sondern beim Vertrieb. Dadurch sind die in den USA noch wesentlich höher als in Deutschland angesehenen Vertriebsleute am Drücker, sie definieren die zugrundeliegenden Anforderungen für die Geschäftsprozesse.

Dem deutschen Ingenieur gefällt das natürlich nicht und auch der amerikanische Bit-Mischer lässt sich nur ungern die Datenbankstruktur von einem Verkäufer vorschreiben. Doch wer US-Marketingfolien kennt der weiß, wie Kunden in den USA überzeugt werden. So ist der Erfolg von Salesforce.com gar nicht so überraschend. Das Unternehmen rühmt sich, heute schon mehr CRM-Kunden zu haben als SAP. Salesforce.com nutzt sogar SAP als Datenbasis.

Salesforce.com nimmt hier also SAP ein Stückchen des großen Kuchens weg, doch in meinen Augen ist das Kerngeschäft von SAP nicht bedroht. Oracle hat sich über Jahrzehnte seine Kunden gesucht, Gründer Larry Ellison lenkt das Schiff noch immer konsequent durch konjunkturelle Wellen. Doch mit hemdsärmeligen Lösungen wird ein Nachfolger Ellisons Probleme bekommen. SAP ist in meinen Augen daher klar besser positioniert.

ERST STEIGT DAS BEWERTUNGSNIVEAU, DANN DER GEWINN

Für 9% Umsatzwachstum ist das KGV 2013e von 16 günstig. Wenn wir uns das Gewinnwachstum anschauen, dann wird es noch besser: Im laufenden Jahr drückt die Investitionszurückhaltung insbesondere hier in Europa den Gewinn auf ein Wachstum von nur 4%, im kommenden Jahr wird jedoch dann ein überproportionales Wachstum von 15% erwartet. Der Konzern ist netto-schuldenfrei und erwirtschaftet rund 3 Mrd. Euro Nettoliquidität pro Jahr. Die Dividendenrendite von derzeit 1,7% ist für ein Wachstumsunternehmen in Ordnung.

Für SAP halte ich ein KGV von 20 für gerechtfertigt. Das wäre bei Zielerreichung im laufenden Jahr 25% über dem heutigen Niveau, also bei einem Kurs von 68,00 Euro.

Wir befinden uns in der Bodenbildung einer Konjunkturschwäche, für das gerade angelaufene zweite Halbjahr wird eine langsame Konjunkturerholung erwartet. In den USA, dem neben Europa wichtigsten Markt von SAP, läuft die Konjunkturerholung schon an und SAP merkt dies bereits bei den Bestellungen.

In einer Börsenbaisse werden Aktien so lange ausverkauft, bis deren Kursniveau im Verhältnis zum Buchwert vernünftig aussieht. Man geht vom schlimmsten Fall aus und zahlt nicht mehr für das Unternehmen, als bei einer Liquidation ggfls. zu erzielen wäre. Das KGV ist in einem solchen Umfeld extrem niedrig, bei SAP stand das KGV im Jahr der Euro-Schuldenkrise bei nur noch 9.

Ist das Ende der Krise in Sicht, wie es derzeit den Anschein hat, dann steigt zunächst das KGV wieder auf ein vernünftiges Niveau. Ich denke, diese Phase dürfte bis Anfang nächsten Jahres laufen. Anschließend muss dann der Gewinn steigen, um das nunmehr hohe Bewertungsniveau zu rechtfertigen. Der Kurs wird dann parallel zur Gewinnverbesserung ansteigen.

Die Produkte von SAP sind High-End. Wenn sie auch etwas umständlicher zu implementieren sind als die der Konkurrenz, so wird das Unternehmen anschließend mit einem soliden Geschäftsmodell belohnt. Die Flexibilität für Marktveränderungen holen sich einige Unternehmen bei der Konkurrenz wie Salesforce.com, das beeinträchtigt das Kerngeschäft von SAP aber nur zu einem geringen Teil.

In Krisenzeiten werden Investitionsbudgets als erstes gestrichen und Softwarekäufe sind immer Investitionen, die man gerne um ein oder zwei Jahre - bis nach der Krise - verschieben kann. SAP befindet sich nun vor dem nächsten Wachstumsschub. Die Aktie hat bereits einen Teil des erwarteten Wachstums vorweg genommen, ich erwarte jedoch einen weiteren Anstieg auf 68,00 Euro bis Anfang 2014.

Wer ein günstig bewertetes Wachstumsunternehmen ins Portfolio holen möchte, der ist mit SAP gut beraten. Insbesondere nach dem jüngsten Kursrücksetzer von 65,00 Euro Mitte Mai auf aktuell 54,70 Euro ist eine Chance, nochmals günstig zuzufassen. Sollte es zu einer schnellen Gegenbewegung über 60,00 Euro kommen, so würde ich Gewinne mitnehmen, da ein weiterer Kursanstieg gute Quartalszahlen benötigt, und die erwarte ich erst Anfang nächsten Jahres.

Source: Stephan Heibel

Dies hatte ich vorher schon geschrieben die guten Quartalszahlen kommen gegen Ende Q4 2013, also wird der Kurs Dezember und Januar/Feb. 2014 sich gut entwickeln - glaube an > 65 EUR.
Also gute Einstiegskurse jetzt bis September 2013.

Longgedanke > 5 Jahre.

Oberkassler
Die SAP Aktie befindet sich in einem volatilen Abwärtstrend und ist daher eher für Daytrader von Interesse. Der Trend wäre oberhalb von 58,50 Euro beendet und würde in einen neutralen Trendverlauf münden. Alle Daxtrends mit Qualitätsbewertung unter http://www.statistikfuchs.de/Trends.



Gruß Statistikfuchs

... + 1,2%:cool::cool: Müll sieht anders aus! Ich denke mit etwas Geduld kann man hier auch wieder Gewinne machen ...
SAP - Set For Growth

http://seekingalpha.com/article/1684462-sap-set-for-growth

Die Aktie ist zwar charttechnisch ein wenig angeschlagen aber nicht desto trotz die Aktie ist alles andere als"eine Müllaktie".

Den Kollegen verstehe ich gar nicht.

Die neuen Themen Hana und Cloud werden von den Kunden immer mehr nachgefragt.

Viele Investoren glaube ich haben auch mal Gewinne in den letzten Wochen mitgenommen mit der Aktie.
Die Mitarbeiterprogramme konnten auch in den letzten Wochen dazu beitragen -da die Haltepflicht nach drei Jahren abgelaufen war - haben viele Mitarbeiter Kasse gemacht und für die weiteren Programme wieder einzukaufen - kann man nicht alles vom laufenden Gehalt zahlen !!

Ich denke Ende des Jahres sehen wir wieder eine 60,00..

Oberkassler
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.554.281 von KLumpur am 02.10.13 13:05:21Wird Zeit für Dich von SAP in Nordex umzuschichten....
:rolleyes:
Zitat von KLumpur: Toll wie manche sich freuen nur weil die Müll-Aktie mal EINEN TAG gut läuft! Lustig!

Der Trend geht deutlich Richtung Süden ... aber klar, dass sich da der eine oder andere sehr freut wenn mal ein kleines Plus kommt ...

Die Müll-Aktie wird auch weiter fallen ...
Da steigt die Müll-Aktie einen Tag und alle denken die Welt sei wieder in Ordnung? Wie viele Aktien habt Ihr so? Zwei? Drei?
Professionell klingt das jedenfalls nicht ...



Wir sind halt Müllionäre! :kiss:
Mit einem kräftigen Sprung hat die SAP Aktie innerhalb von nur 2 Tagen ihren Abwärtstrend beendet, und ist jetzt wieder mit "Neutral" einzustufen. Bei einem Anstieg über 60 Euro wäre ein neuer Aufwärtstrend geboren. Ein Fall unter 52,5 Euro würde die Fortsetzung des Abwärtstrends bedeuten.

Qualitätsbewertung http://www.statistikfuchs.de/Trends .



Gruß Statistikfuchs

nein, aber mit 500St. Aktien
Ab JETZT gehts los, der Widerstand ist endlich auf SK Basis geknackt:

technische Analyse vomm 22.10. (eine weitere wird sicherlich morgen/übermorgen folgen)

http://www.godmode-trader.de/nachricht/sap-kommt-da-noch-meh…
Diese Marke wurde nun schon so häufig getestet. Hat mich viel Zeit gekostet da endlich mal einen vernünftigen Einstieg zu bekommen.

Sollten wir allerdings wirklich in die Richtung der Marke um 61,80 laufen hat sich die Mühe zumindest gelohnt.
Die SAP Aktie hat am 11.11 ein Trendsignal gegeben, und befindet sich nun im Aufwärtstrend. Dieses Signal wurde verstärkt durch ein gleiches Signal der Tecdax Aktie "Software" aus derselben Branche wie SAP. Trendsignale sind verlässlicher, wenn auch das Branchenumfeld stimmt. Ein Rückfall des Kurses unter 58 Euro würde den Aufwärtstrend beenden. Das erste Kursziel liegt bei 64 Euro.

Tweets zu den neuesten Dax Aktientrends http://www.twitter.com/Statistikfuchs



Gruß Statistikfuchs
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.867.014 von Traidee am 19.11.13 11:19:03Wo? Um Himmels Willen, sag mir, wo?
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.867.486 von Traidee am 19.11.13 12:04:31Wo steht der Bus, in dem die Leute sitzten, die das wissen wollen.

Jetzt vertanden?
und du hältst deine Ergüsse aus dem EON-Thread für lesenswerter ?

Nur weil du jahrelang Verluste aussitzt und keine kurzfristigen Aspekte verfolgst heißt das nicht, dass hier nicht darüber diskutiert werden darf. Meine Scheine laufen derzeit schon weit im Plus und ich beglückwünsche jeden der das selbe Aufwärtspotenzial wie ich heute erkannt und gehandelt hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.869.682 von Traidee am 19.11.13 15:32:28Meine Gewinne oder Verluste muß niemand ungefragt erfahren und Du bist auf ignore.
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