4-jährige Festzinsanlage mit der Bonität von Fresenius

4-jährige Festzinsanlage mit der Bonität von Fresenius

Gastautor: Hussam Masri
18.05.2020, 10:17  |  2151   |   |   

Werbung. Der Gesundheitskonzern Fresenius gehört mit 294.000 Mitarbeitern und über 35 Mrd. Euro Umsatz im Jahr 2019 gerade während der Corona-Pandemie zu den systemrelevanten Unternehmen. Insbesondere Fresenius Helios steht als Europas größte private Kliniken-Gruppe im Fokus. Zudem hält der DAX-Konzern 31 Prozent am Dialysespezialisten Fresenius Medical Care, der seinerseits zur Liga der 30 größten deutschen Bluechips gehört. Komplettiert wird die Aufstellung mit vier eigenständigen Geschäftsbereichen durch die Infusionssparte Kabi zur Versorgung kritisch und chronisch Erkrankter sowie durch die Projektsparte Vamed. „Unsere Beiträge zum Funktionieren der Gesundheitssysteme auf der ganzen Welt sind gerade in solchen Krisenzeiten unverzichtbar“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Stephan Sturm kürzlich bei der Vorlage erfreulicher Quartalszahlen.

Seinen ausgezeichneten Ruf hat sich das Fresenius-Management nicht zuletzt durch sorgfältig geplante Akquisitionen erarbeitet, die maßgeblich zum langjährigen Wachstum beitragen. 2017 erweiterte Stephan Sturm die Helios-Gruppe erfolgreich durch den größten Zukauf der Firmengeschichte in Spanien. Und die weniger glücklichen Pläne zur Übernahme des US-Generikaherstellers Akorn konnten im letzten Moment noch abgesagt werden. Als Medizinwert und Klinikbetreiber gehört Fresenius zu den eher defensiven, weniger konjunkturabhängigen Titeln und unterstreicht seine solide Historie im deutschen Standardwerte-Index DAX durch eine herausragende Dividendenkontinuität. Im laufenden Jahr soll die Dividende bereits zum 27. Mal in Folge auf nunmehr 0,84 Euro je Aktie steigen.

Auch zur aktuellen Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2020 lieferte das Management erfreuliche Daten. Krisenbedingt waren zwar zeitweilige Produktionsstillstände in China und Ausfälle durch verschobene medizinische Eingriffe bei weiterlaufenden Fixkosten zu verkraften. Das währungsbereinigte, operative Ergebnis im Zeitraum Januar bis März ging jedoch nur um zwei Prozent zum Vorjahr auf 1,13 Mrd. Euro zurück. Der Konzernumsatz hingegen kletterte währungsbereinigt um sieben Prozent auf 9,14 Mrd. Euro. Daraufhin bestätigte das Management bis auf Weiteres seine Jahresprognose vom Februar, weil eine verlässliche Bewertung und Quantifizierung positiver und negativer Effekte von Covid-19 noch nicht möglich sei. So sollen der Umsatz währungsbereinigt um vier bis sieben Prozent und das Konzernergebnis um ein bis fünf Prozent zulegen.

Analysten betonen die starke, ausgewogene Aufstellung des Konzerns im Gesundheitsmarkt und führen die Fresenius-Aktie als Kaufkandidaten. Diese Einschätzung gilt ebenso für Anleihen des Konzerns, während die internationalen Rating-Agenturen Standard & Poor's, Moody's und Fitch Bewertungen im Bereich Investment Grade mit stabilem Ausblick vergeben.* Alternativen zu Unternehmensanleihen bieten bonitätsabhängige Schuldverschreibungen. Diese Investmentlösungen ermöglichen überdurchschnittliche, feste Zinsen auch bei kurzen Laufzeiten.

Nur vier Jahre Laufzeit mit jährlichen Zinszahlungen zu konstanten 0,50 Prozent p.a.

Die DekaBank 0,50 % Fresenius bonitätsabhängige Schuldverschreibung 07/2024 (WKN DK0W4A) zahlt den Festzins jeweils am 11. Juli der Jahre 2021 bis 2024 und sieht zur Fälligkeit am 11.07.2024 die Rückzahlung des Nennbetrags (10.000,00 Euro) vor. Dabei ist die Kursentwicklung der Fresenius-Aktie nicht von Bedeutung.

Alle geplanten Zahlungen setzen hingegen zwingend voraus, dass bis zum 04.07.2024 kein sogenanntes Kreditereignis bei der Fresenius SE & Co KGaA als Referenzschuldnerin eintritt. Zu den möglichen Auslösern eines Kreditereignisses gehören sämtliche Formen der Insolvenz, eine Nichtzahlung oder eine Restrukturierung von Verbindlichkeiten. Sollte bei der Fresenius SE & Co KGaA ein Kreditereignis festgestellt werden, drohen Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Nennbetrags. Der Anleger würde in einem solchen Fall keine Zinsen mehr erhalten und statt des Nennbetrags würde ein deutlich reduzierter Barausgleichsbetrag vor oder nach dem geplanten Rückzahlungstermin (11.07.2024) ermittelt werden, der auch null betragen kann. Zusätzlich zu diesem Referenzschuldnerrisiko besteht wie bei jeder Schuldverschreibung ein Emittentenrisiko. Dies bedeutet, dass insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.

Die Zeichnung läuft vom 18.05.2020 bis 05.06.2020, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

 

* Siehe auch https://www.fresenius.de/rating, Stand: 11.05.2020

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Scope ZMR AAA

Rating vom 25.09.2019, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter der Einheit Private Banking, Produktmanagement und Product Sales der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie für das Private Banking verantwortlich.


 

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2 Kommentare

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Kommentare

Höhepunkt des M&A-Blödsinns bei Fresenius war die letztendlich gescheiterte Übernahme von Akorn:

Fresenius verteidigt abgeblasene Akorn-Übernahme
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/fresenius-verteidi…

...des - Achtung - "Finanzakrobaten" (*) Stephan Sturm.


Gut, man kann nun zwei Dinge annehmen:
a/ nach dem Fall Akorn ist der Finanzakrobat vorsichtiger geworden
b/ ein Kreditereignis bei der Fresenius SE & Co KGaA wird bis zum 04.07.2024 eher nicht eintreten


MMn sinnvollere Alternative, wenn man schon auf die Fresenius SE & Co KGaA wettet, ist gleich die Aktie zu kaufen. Vola 1Y 2019-2020: 36,23% laut FactSet.
Damit sollte man leben können.
Das ist keine absolute Empfehlung, sondern nur eine relative in Bezug auf die Kreditwette "4-jährige Festzinsanlage mit der Bonität von Fresenius " mit ISIN DE000DK0W4A3


Bild: 1213_20200521113748_vola1
https://www.finanzen.net/index/dax/volatilitaet-rendite



(*) https://rp-online.de/wirtschaft/stephan-sturm-finanzakrobat-…
Zu:

"Seinen ausgezeichneten Ruf hat sich das Fresenius-Management nicht zuletzt durch sorgfältig geplante Akquisitionen erarbeitet, die maßgeblich zum langjährigen Wachstum beitragen."

Faktencheck: falsch

Disclaimer

Gastautor

Hussam Masri
Bereichsleiter die Einheiten Private Banking, Produktmanagement und Product Sales, DekaBank

Hussam Masri verantwortet als Bereichsleiter die Einheiten Private Banking, Produktmanagement und Product Sales der Deka-Gruppe. Er zeichnet in dieser Funktion für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier- Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte und Zertifikate sowie für das Private Banking verantwortlich. Hussam Masri hat maßgeblich dazu beigetragen, das Fondsgeschäft der DekaBank erfolgreich auszubauen und das Zertifikategeschäft der Deka in wenigen Jahren auf eine marktführende Position zu entwickeln. Der Diplom-Betriebswirt und Finanzökonom (ebs) verfügt insgesamt über fast 20 Jahre Produkt- und Vertriebserfahrung.

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