Aktien & Co. Chips für die Autoindustrie fehlen – VW-Aktie angeschlagen

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Gastautor: Dennis Austinat
12.01.2021, 08:01  |  926   |   

Zu wenige Chips für die Autoindustrie drohen der Branche in den ersten Monaten des Jahres 2021 schwer zuzusetzen. VW hat deshalb bis zum 18. Januar die Kurzarbeit im Werk Wolfsburg verlängert – die Aktie büßt ein.

VW hatte bereits im Dezember berichtet, dass sie die Produktion im ersten Quartal um bis zu 100.000 Fahrzeuge kürzen müsse, weil sie Halbleiterprodukte, die in den Fahrzeugen eine immer größere Rolle spielen, nicht in ausreichender Menge habe.

 

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Wie VW geht es auch den Branchenkonkurrenten. Der japanische Mitbewerber Honda etwa gab kürzlich bekannt, dass man die Produktion wegen der Chip-Knappheit zu Beginn des Jahres herunterfahren müsse. Auch der größte Zulieferer für Halbleiter-Produkte für die Autoindustrie, Bosch, hat mangelnde Lieferungen der Chip-Produkte beklagt. Es stünden derzeit erheblich weniger Chips zur Verfügung als normalerweise.

 

„Das Problem ist, dass wir in der Kette hinter Konzernen wie Apple oder HP kommen", zitierte die „Financial Times einen Automanager. Die Autobranche zahle nicht so viel für ihre Halbleiter. Die Automobilhersteller stehen daher unter Druck, ihre Produktion weiter herunterfahren zu müssen, wenn sich die Lage nicht bessert.

 

Die Gründe für die Knappheit sind vielfältig. So werden in aktuellen Fahrzeuggenerationen immer mehr Chips wie für Sicherheits- und Assistenzsysteme eingesetzt. Dazu kommt die deutlich gestiegene Produktion von Elektro- und Hybridfahrzeugen, die ebenfalls den Halbleiterbedarf erhöhen.

 

VW-Aktie scheitert am Widerstand

Die Aktie von VW gab in den vergangenen Tagen nach und konnte den Widerstand bei rund 155 Euro nicht knacken. Auch der MACD (Momentum) ist abwärts gerichtet, dadurch hat sich aktuell eine sogenannte negative Divergenz gebildet: Das jüngste Hoch bei rund 155 Euro wurde von einem fallenden MACD begleitet, der trotz neuem Hoch eine abnehmende Dynamik widerspiegelt. Ein Test der Unterstützung bei rund 138 Euro ist daher möglich, auch die untere Begrenzung des Seitwärtstrendkanals bei rund 125 Euro ist wieder ins Blickfeld gerückt.

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Gastautor

Dennis Austinat
Deutschlandchef, eToro
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Dennis Austinat ist gebürtiger Hamburger und arbeitete in verschiedenen Positionen als Promotion- und Marketing-Manager sowie Key Note Speaker für eine internationale Promotion-Tour. In dieser Funktion hielt er Veranstaltungen in über 30 Ländern ab. Seit 2010 arbeitete er als Regional Manager für mehrere FinTech-Unternehmen in Israel. 2016 übernahm er die Rolle des Deutschlandchefs bei eToro. Advertisement

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