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    Kobalt, Lithium und Nickel  3679  2 Kommentare Goldman: Bullenmarkt für Batteriemetalle vorbei – Wann geht es wieder aufwärts?

    Die Goldmänner glauben, dass die Preise von den drei wichtigsten Batteriemetallen – Kobalt, Lithium und Nickel – in den nächsten zwei Jahren zum Teil "scharf korrigiert" werden. Sind Investoren zu schnell eingestiegen?

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    "Investoren sind sich durchaus bewusst, dass Batteriemetalle eine entscheidende Rolle in der Weltwirtschaft des 21. Jahrhunderts und bei der Bekämpfung des Klimawandels spielen werden", zitiert Bloomberg die Goldman-Analysten Nicholas Snowdon und Aditi Rai. Dieser Umstand habe für Kapitalzuflüsse in den Sektor gesorgt. "Trotz dieses exponentiellen Nachfrageprofils sehen wir den Bullenmarkt für Batteriemetalle als vorläufig beendet an."

    Die langfristigen Aussichten für die Metalle bleiben jedoch vor allem wegen des wachsenden Elektromarktes gut, so die Analysten. Doch die extreme Euphorie der Anleger habe zu einem Überangebot geführt.

    "Die Nachfrageaussichten für Batterien in Verbindung mit ihren eindeutigen ESG-Vorteilen haben dazu beigetragen, dass Ende der 2010er Jahre ein Investitionsschub ausgelöst wurde, der durch die politische Reaktion auf Covid nur noch beschleunigt wurde", so Snowdon.

    "Wir gehen davon aus, dass alle drei Metalle in den nächsten ein bis zwei Jahren in einen anhaltenden Überschuss übergehen werden, was unserer Meinung nach ein wesentlich niedrigeres Preisniveau bedeutet."

    Es werde eine "scharfe Korrektur" bei den Lithiumpreisen geben. Der Preis werde in diesem Jahr durchschnittlich bei unter 54.000 US-Dollar pro Tonne liegen. Für das Jahr 2023 prognostiziert die Wall Street Bank einen Preis bei knapp über 16.000 US-Dollar.

    Der Preis für Kobalt werde im nächsten Jahr wahrscheinlich auf durchschnittlich 59.500 US-Dollar pro Tonne sinken, verglichen mit derzeit rund 80.000 US-Dollar. Nickel werde im weiteren Verlauf dieses Jahres wahrscheinlich um fast 20 Prozent auf 36.500 US-Dollar pro Tonne steigen, bevor "fundamentaler Druck" den Preis wieder nach unten drückt, so die Prognose der Analysten.

    Nach 2024 könnten die Preise dann wieder ansteigen: "Es ist wichtig zu beachten, dass diese Phase des Überangebots unserer Ansicht nach letztlich die Saat für den Superzyklus der Batteriematerialien in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts legen wird. Dann wird der Nachfrageschub das derzeitige Angebotswachstum nachhaltiger überwinden", so die Analysten.

    Goldman Sachs schätzt, dass die weltweite Batterienachfrage bis 2030 um 440 Prozent steigen wird.

    Autorin: Gina Moesing, wallstreet:online Zentralredaktion




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