Duale Ausbildung
Digitalisierung kommt nicht / Doppelperspektivische Studie zeigt Defizite auf (FOTO)
Solingen (ots) - Azubis wünschen sich KI-Inhalte in der Ausbildung, aktuell
bietet das aber nicht einmal jeder zehnte Betrieb. Das ist das Ergebnis des
zweiten Teils der "Azubi-Recruiting Trends 2024", Deutschlands größter
doppelperspektivischer Studie zur dualen Ausbildung. Die große
Digitalisierungswelle bleibt demnach in den Betrieben aus, trotz eindeutiger
Gesetzeslage.
An der von dem Ausbildungsspezialisten u-form Testsysteme durchgeführten
Online-Umfrage zum Azubi-Marketing und -Recruiting haben in diesem Jahr 4.941
Schüler*innen und Azubis sowie 1.752 Ausbildungsverantwortliche teilgenommen.
Der zweite Teil der Studie nimmt die Zukunft der Ausbildung in den Blick. Er
zeigt, dass Azubis grundsätzlich gegenüber Künstlicher Intelligenz
aufgeschlossen sind. Nur 21 % verbinden mit dem Einsatz von KI in der
Arbeitswelt Angstgefühle.
bietet das aber nicht einmal jeder zehnte Betrieb. Das ist das Ergebnis des
zweiten Teils der "Azubi-Recruiting Trends 2024", Deutschlands größter
doppelperspektivischer Studie zur dualen Ausbildung. Die große
Digitalisierungswelle bleibt demnach in den Betrieben aus, trotz eindeutiger
Gesetzeslage.
An der von dem Ausbildungsspezialisten u-form Testsysteme durchgeführten
Online-Umfrage zum Azubi-Marketing und -Recruiting haben in diesem Jahr 4.941
Schüler*innen und Azubis sowie 1.752 Ausbildungsverantwortliche teilgenommen.
Der zweite Teil der Studie nimmt die Zukunft der Ausbildung in den Blick. Er
zeigt, dass Azubis grundsätzlich gegenüber Künstlicher Intelligenz
aufgeschlossen sind. Nur 21 % verbinden mit dem Einsatz von KI in der
Arbeitswelt Angstgefühle.
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KI-Nutzung
57 % der befragten Azubis haben schon eigene Erfahrungen im Umgang mit KI
gemacht, meist mit ChatGPT, bei den Ausbildungsverantwortlichen sind es nur 49
%. 32 % der Azubis haben schon einmal KI bei der eigenen Bewerbung benutzt, 25 %
der befragten Ausbildungsbetriebe haben bereits KI im Recruiting von Azubis
eingesetzt.
Azubis wünschen KI in der Ausbildung
Gehört KI auf die Agenda der dualen Ausbildung? 58 % der Azubis antworten hier
mit "Ja, aber nur in bestimmten Berufen", weitere 32 % finden, dass KI
grundsätzlich Teil der Ausbildung sein sollte. Aktuell vermitteln nur 10 % der
Betriebe KI-Inhalte in der Ausbildung.
Digitalisierung: gesetzlich geregelt, bleibt aber aus
"Die Zahlen aus unserer Studie weisen eindeutig darauf hin, dass die
betriebliche Ausbildung immer noch zu wenig digital ist," sagt die
Studieninitiatorin Felicia Ullrich. Dabei wünscht sich der Gesetzgeber eindeutig
mehr Digitalisierung in der Ausbildung. Ullrich verweist dabei sowohl auf das
Berufsvalidierungs- und Digitalisierungsgesetz als auch auf die
Standardberufsbildpositionen, die ab August 2024 insbesondere für neue
Ausbildungsberufe gelten.
Großer Konflikt mit der Gen Z bleibt aus
In der öffentlichen Diskussion ist der angeblich drohende Konflikt mit der Gen Z
in den Unternehmen ein Dauerbrenner. Nach Angaben der meisten
Ausbildungsverantwortlichen bleibt dieser Konflikt in den Betrieben jedoch aus:
Auf die Frage "Fallen Ihnen im Ausbildungsumfeld vermehrt Konflikte zwischen den
Generationen auf?" antworten 64 % von ihnen mit "Nein".
Unbeliebte Berufsschule
Nur 54 % der Azubis finden es grundsätzlich gut, zur Berufsschule zu gehen. Mit
der Praxis der Vermittlung von Inhalten sind die meisten nicht zufrieden. "Sehr
57 % der befragten Azubis haben schon eigene Erfahrungen im Umgang mit KI
gemacht, meist mit ChatGPT, bei den Ausbildungsverantwortlichen sind es nur 49
%. 32 % der Azubis haben schon einmal KI bei der eigenen Bewerbung benutzt, 25 %
der befragten Ausbildungsbetriebe haben bereits KI im Recruiting von Azubis
eingesetzt.
Azubis wünschen KI in der Ausbildung
Gehört KI auf die Agenda der dualen Ausbildung? 58 % der Azubis antworten hier
mit "Ja, aber nur in bestimmten Berufen", weitere 32 % finden, dass KI
grundsätzlich Teil der Ausbildung sein sollte. Aktuell vermitteln nur 10 % der
Betriebe KI-Inhalte in der Ausbildung.
Digitalisierung: gesetzlich geregelt, bleibt aber aus
"Die Zahlen aus unserer Studie weisen eindeutig darauf hin, dass die
betriebliche Ausbildung immer noch zu wenig digital ist," sagt die
Studieninitiatorin Felicia Ullrich. Dabei wünscht sich der Gesetzgeber eindeutig
mehr Digitalisierung in der Ausbildung. Ullrich verweist dabei sowohl auf das
Berufsvalidierungs- und Digitalisierungsgesetz als auch auf die
Standardberufsbildpositionen, die ab August 2024 insbesondere für neue
Ausbildungsberufe gelten.
Großer Konflikt mit der Gen Z bleibt aus
In der öffentlichen Diskussion ist der angeblich drohende Konflikt mit der Gen Z
in den Unternehmen ein Dauerbrenner. Nach Angaben der meisten
Ausbildungsverantwortlichen bleibt dieser Konflikt in den Betrieben jedoch aus:
Auf die Frage "Fallen Ihnen im Ausbildungsumfeld vermehrt Konflikte zwischen den
Generationen auf?" antworten 64 % von ihnen mit "Nein".
Unbeliebte Berufsschule
Nur 54 % der Azubis finden es grundsätzlich gut, zur Berufsschule zu gehen. Mit
der Praxis der Vermittlung von Inhalten sind die meisten nicht zufrieden. "Sehr
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Verfasst von news aktuell
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