Jahresstart als Warnung?

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Silberpreis unter 30 USD. Kündigt sich für Silber ein Preisdebakel an?

Der Silberpreis hat die Schwäche vom Jahresende mit ins neue Jahr genommen. Trotz deutlich sichtbarer Bemühungen verpasste es Silber, über die 30 US-Dollar zurückzukehren. Kündigt sich womöglich ein Preisrutsch an?

Für Sie zusammengefasst
  • Silberpreis bleibt unter 30 USD, schwache Tendenz.
  • Hohe Anleiherenditen und Dollarstärke belasten Märkte.
  • Wichtige Termine im Januar könnten Preisentwicklung beeinflussen.
  • Report: Goldpreis nicht zu stoppen
Jahresstart als Warnung? - Silberpreis unter 30 USD. Kündigt sich für Silber ein Preisdebakel an?

Silberpreis mit holprigem Jahresauftakt

Seit Ende Oktober schwächelt das Edelmetall. Der Fed-Termin vom 18. Dezember bzw. die Ergebnisse zwangen Silber schließlich unter die wichtige Marke von 30 US-Dollar. Von diesem Rückschlag hat sich das Edelmetall bislang nicht erholen können. Die Preisschwäche vom Jahresende ging nahtlos ins neue Jahr über. Diese Schwäche hat Silber allerdings nicht exklusive. Auch Gold und Kupfer „leiden“ derzeit. Ganz anders sieht es hingegen bei Brent Oil aus. Der Ölpreis ist drauf und dran, ein handfestes Ausbruchsszenario zu kreieren. Lesen Sie hierzu die Kommentare „Ölpreis vor Ausbruch - Brent Oil könnte Rallye entfesseln. BP, Shell & Co. mit kräftigen Kursgewinnen“ sowie „Kupfer taumelt ins neue Jahr - Kupferpreis durchschlägt wichtige Unterstützung. Das könnte bitter werden“ und „Gold bald auf 3.000 USD? - Goldpreis vor furiosem Jahresbeginn. Barrick Gold, Newmont & Co. vor Rallye?“.

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Anleiherenditen und Dollarstärke belasten nach wie vor

Der Renditen der wichtigen 10-jährigen US-Staatsanleihen bewegen sich mit 4,6+ Prozent unverändert auf einem sehr exponierten Niveau. Zwar notieren sie etwas unterhalb des markanten Hochs aus dem April 2024, das bei 4,74 Prozent ausgebildet wurde, aber noch immer gräbt das hohe Renditeniveau der Anleihen Gold, Silber und auch Kupfer das Wasser ab. Ein ganz ähnliches Bild bietet sich beim Blick auf den US-Dollar-Index, der ein Gradmesser für die Dollarstärke ist. Mit aktuell 108,9 Punkten liegt dieser nur unwesentlich unter dem gültigen 52-Wochen-Hoch von 109,5 Punkten. 

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Wichtige Termine werfen ihre Schatten voraus

Der Januar könnte für Silber richtungsweisenden Charakter haben. Zwei wichtige Termine werfen bereits ihre Schatten voraus – der Amtsantritt Trumps am 20. Januar und die erste Sitzung des FOMC der Fed am 28. Januar / 29. Januar. Gerade der Amtsantritt Trumps könnte den Silberpreis beeinflussen. Silber wird maßgeblich aus der Industrie nachgefragt. Sollten die ohnehin bereits schwelenden Handelskonflikte nach Trumps Amtsantritt eskalieren, könnte das weitereichende Folgen für die Industriemetalle haben, zu denen in erste Linie Kupfer, aber eben auch mit Abstrichen Silber, zählt. Die aktuelle Vorsicht der Marktakteure könnte darin begründet sein, dass sie einem solchen Szenario durchaus eine gewisse Bedeutung bemessen.

Fazit – Für Silber ist noch alles im grünen Bereich

Den schwachen Jahresstart von Silber sollte man nicht überbewerten. Solange der Silberpreis oberhalb von 28 US-Dollar notiert, ist alles im grünen Bereich. Selbst eine Ausdehnung der Korrektur auf 26,5 US-Dollar wäre unter bullischen Aspekten noch zu tolerieren. Nur deutlich darunter sollte es dann nicht gehen, anderenfalls müsste die Lage neu bewertet werden. Um erste Akzente auf der Oberseite zu setzen, muss Silber die Preisbereiche um 30 US-Dollar und 32,2 US-Dollar zurückerobern. 

Autor: Marcel Torney, freier Redakteur, Rohstoffexperte 

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Verfasst vonMarcel Torney

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