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    Globex Mining- Startschuss ??? (Seite 2605)

    eröffnet am 15.11.05 13:07:13 von
    neuester Beitrag 17.05.24 23:24:41 von
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      schrieb am 05.07.07 15:55:38
      Beitrag Nr. 6.775 ()
      Ah. Interessant.
      Da führt auch mein Welpenschutzargument ins Leere.

      China macht das also als Maßnahme um sein Handelsbilanzüberschuss zu bremsen.
      Das zu erklären würde jetzt etwas weit führen, weil es in die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung hinein geht, aber andauernde und extreme Handelsbilanzüberschüsse sind nicht wünschenswert.

      Klingt zuerst unlogisch, aber der Merkantilismus hat gezeigt, das dies zu zusammenbrüchen von Volkswirtschaften führen kann.

      Schöne Sache. Sollen die Chinesen mal ruhig machen. Je höher, desto besser.:)
      Avatar
      schrieb am 05.07.07 15:41:10
      Beitrag Nr. 6.774 ()
      China to adjust tariffs to curb export of energy-intensive products

      China will adjust its export and import tariffs on certain commodities from June 1 in a bid to restore trade balance by reducing the export of energy-intensive, high polluting and resource products and increasing the import of energy and resource products as well as key component parts, the Ministry of Finance announced on May 21.

      Five to 15 percent export tariffs will be collected on products including ammonium metatungstate, molybdenum oxide, ammonium molybdate, sodium molybdate, magnesite and burned magnesia.

      Updated:2007-6-11 15:08:57


      http://www.cce360.com/daily/dailyview.asp?id=128

      -------------------

      auch ganz interessant, dass Indien (wenn ich es richtig sehe) die Einfuhrzölle auf Mg aus China bereits im Jahr 2000 wieder zurückgenommen hat:

      110/2000-Customs, dated 28-8-2000 This notification withdraws the Anti-dumping duty on Dead Burnt Magnesite (DBM) imported from the People's Republic of China.


      http://www.customsgujarat.nic.in/Tariff%20Notifications%20of…

      greetz,

      Urs ;)
      Avatar
      schrieb am 05.07.07 15:33:37
      Beitrag Nr. 6.773 ()
      Den Magnesium Visions hatte ich in Zusammenhang mit Gussan gestern gelesen gehabt. Gussan benutzt diesen Bericht als Argument.

      Nun ist bis 2020 natürlich ein dehnbarer Zeitraum, aber die Steigerungsraten für Magnesiumnachfragen scheinen tatsächlich enorm, selbst wenn man pessimistisch rechnet.

      Nehmen wir mal anhand dieser Daten an, das ein durchschnittliches Auto ca. 20 Pfund Magnesium bisher enthält.
      Nehmen wir weiter an, das der Magnesiumreport durch Lobbyismus übertreibt und lediglich 250 statt 350Pfund realistisches Ziel pro Auto sind.
      Und nehmen wir weiter an, das von den 40% Bedarf in der Metallverarbeitung die Hälfte auf Automobile entfällt.

      Dann würde sich trotz dieser Annahmen die Weltnachfrage nach Magnesium aufgrund der Autoindustrie um das 2,5fache erhöhen.

      Die Zahlen sind jetzt natürlich ziemlich geraten aber zeigt zumindest, das die Atomobilindustrie durchaus einen deutlichen impact auf die Magnesiumnachfrage haben kann und Magnesiumvorkommen zu besitzen im Zeitverlauf an Attraktivität und Realisierungschance weiterhin zunehmen wird und nicht abnehmen.
      Avatar
      schrieb am 05.07.07 15:14:20
      Beitrag Nr. 6.772 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 30.503.744 von Elvis77 am 05.07.07 13:57:32hallo elvis,

      in der tat, der magnesiummarkt ist für laien wie mich nicht einfach zu durchschauen. ähnelt sehr dem molybdän markt.

      ebenso ist mir die lage von Hydro etwas unklar. in der von dir angegebenen news release vom letzten jahr findet man lediglich den hinweis, dass man das werk bécancour in der ersten jahreshälfte ´07 stillegen will.
      geht man in die übersicht auf der homepage, ist allerdings scheinbar noch alles aktiv. habe daraufhin kurz bei Hdyro (Deutschland) angerufen. leider ist der zuständige mitarbeiter in urlaub und die dame am telefon wusste es auch nicht so genau, meinte aber, dass Hydro den Mg-Bereich bereits komplett abgestoßen hat, wie i.ü. auch in der genannten news bereits angedeutet wurde:

      Infolge der Entscheidung des Hydro-Verwaltungsrates, die Magnesiumindustrie zu verlassen, wird das Unternehmen nun daran arbeiten, seine Magnesiumgießereien im deutschen Bottrop und in Xi’an, China, zu veräußern. Beide Betriebe arbeiten profitabel.


      also für mich stellt es sich eher als firmeninternes problem dar, vielleicht sind die förderkosten zu hoch bzw. die marge zu gering gewesen (in Bécancour), wieso sonst sollte man profitable werke auch abstoßen ?

      mit Gossan habe ich mich bisher nie beschäftigt. auf die schnelle konnte ich nur bereits o.g. zahlen und Mg-konzentrationen finden, vor denen Globex sich nicht verstecken muss.
      Was, wenn auch weit hergeholt, da mir wirklich die genauen info´s fehlen, mich stören würde, dass teile des projekts (leider findet sich keine größenangabe) teil eines wildschutzgebietes sind.

      zudem sind mir eben bei beiden firmen die abbaukosten nicht bekannt, weiterhin weiß ich nicht, wo und wie Gossan das gestein verarbeiten wird. bauen sie die benötigten anlagen selbst oder wird es in auftrag, mit den zugehörigen kosten, gegeben ?

      auch habe ich mir die finanzielle situation von Gossan noch nicht näher angeschaut, was mir aber bei einem kurzen blick über die news releases auffällt, sind die häufigen (kleinen) private placements.

      ich gebe dir aber recht, wenn Gossan in produktion geht, wird ein großer teil des weltbedarfs alleine durch dieses projekt gedeckt werden können.

      Das Projekt der Konkurrenz scheint mir aber schlüssiger. Vielleicht, weil sie auch mehr Informationen stellen und genau aufzeigen, wie ihr Patentverfahren die Förderkosten drückt und Weltmarktfähig macht.


      das sehe ich nicht so.

      du hast recht, entscheidend ist es nun, wie schnell man sein projekt zur produktion bringen kann. etwas mehr info´s von Globex wären mir hierbei sehr recht.

      greetz,

      Urs ;)

      p.s. habe mich heute morgen nochmals mit den EU-Importzöllen beschäftigt. hier mal eine gute seite mit den genauen detailinformationen. da gibt es nach Abs. (13) ff. genaue Norm-Definitionen zu den betroffenen Rohmaterialien und auch Ausnahmen.

      http://eur-lex.europa.eu/smartapi/cgi/sga_doc?smartapi!celex…


      p.s.s. hast du den "Magnesium Visions 2020" schon durch ? ist ganz interessant...

      -------------------

      Interview mit Jack Stock:

      http://www.wallst.net/audio/audio.asp?ticker=GLBXF&id=3577
      Avatar
      schrieb am 05.07.07 13:57:32
      Beitrag Nr. 6.771 ()
      Hallo Urs,
      Deinen ersten Link habe ich mir angeschaut, den zweiten kannte ich.

      Im ersten Link, sind einige Grafiken inbesondere zu Kanada und deren Importe leider nicht mehr ganz aktuell, da auf Kanadas größten Magnesiumbetrieb Hydro abgezielt wird,
      Ich hatte ja gestern gepostet, das der 2006 wegen Unrentabilität aufgrund der niedrigen Magnesiumpreise dicht gemacht hat.

      Interessant war allerdings eine Grafik, die zwar zeigt, das sich der Weltmarktpreis für Magnesium nicht viel ändert, aber die Preise in China kontinuierlich leicht anzogen. Leider endet die Grafik 2002.
      Auf magnesium.com sieht man aber auch die aktuelleren Preise direkt ab Chinesischen Häfen bis Ende 2006.

      Bis zum Ende des ersten Quartal 2007 hatte ich Preise gefunden und bisher hat sich nicht so sehr viel dran getan.

      Wir konnten bisher feststellen, das sowohl Nachfrage, als auch Angebot sich Jahr für Jahr ausgedehnt haben. Folge war, ein stabiler Magnesiumpreis.

      Wie Aussagen in Interviews über steigende Magnesiumpreise zustande kommenn lässt sich für mich an den Preisen nicht ablesen.
      Lediglich eine Erholung aus einem Tief von 2006.

      Auch ist weiterhin davon auszugehen, das die Nachfrage nach Magnesium sich weiter erhöhen wird.
      Interessant wäre es im Bezug auf die Automobilindustrie mal zu wissen, wie ihr momentaner Verbrauch am Gesamtmarkt von Magnesium ist. Ich habe nur gelesen, das 40% des Gesamtmarktes auf Metallverarbeitung entfallen. Die Automobilindustrie muss also eine Untermenge dieser 40% sein.
      Überhaupt sind diese 40% derjenige Teil der dynamisch wachsen kann.

      Es ist schade, das man über den Markt für Magnesium nur so verstreut vereinzelte Infos bekommt. Metalle wie Zink, Kupfer und Gold sind da doch erheblich leichter.

      Das Globex nach eigenen Angaben in unterstem Quartil liegen soll, habe ich ja mehrfach gepostet gehabt. Ob dem wirklich so ist, ist für mich die Entscheidende Frage.

      Wenn man bisher über Vorkommen und ihr Förderpotenzial googelt, sind die potenziellen, jährlichen Fördermengen sehr groß.
      Der Markt ist scheinbar nicht so sehr diversifiziert, wie andere Rohstoffe. Das Gossanvorkommen gibt alleine im bereits gemessenen Bereich ein Fördervolumen von 80.000Tonnen pro Jahr an.
      Das ist gemessen an momentanen Weltmarkt von irgendwas um die 700.000Tonnen sehr viel, wenn so ein Depot in die Produktion geht.
      Das wären über 10% der Weltproduktion durch ein einziges Vorkommen und 50% sämtlicher Förderung ausserhalb Chinas.
      Beeindruckende Zahlen für ein einziges Depot.
      Und noch viel beeindruckender, wenn dazu noch das vergleichbare Depot von Globex in Produktion gehen würde.

      Das Projekt der Konkurrenz scheint mir aber schlüssiger. Vielleicht, weil sie auch mehr Informationen stellen und genau aufzeigen, wie ihr Patentverfahren die Förderkosten drückt und Weltmarktfähig macht.

      Das andere Vorkommen bald ausgebeutet sein könnten weis ich nicht. Aber ich glaube es nicht. China hat seinen Weltmarktanteil in nur 15 Jahren von 4% auf 80% steigern können. Zumindest, wenn wir bisherige Projekte, deren Daten wir kennen zu Grunde legen, können solche Vorkommen scheinbar sehr lange produzieren.

      In der rapiden Steigerung Chinas ist ja auch implizit die Information enthalten, das dies nicht nur auf gestiegene Nachfrage zurück zu führen ist, sondern auf Verdrängung. Es muss also etliche, aus Rentabilitätsgründen stillgelegte Vorkommen geben.

      Wenn ich mich nicht irre, gelten die Importzölle der USA auch für Kanadisches Magnesium. Oder haben die ein Freihandelsabkommen?

      Ich glaube, das wäre ein wichtiger Punkt. Den die USA sollen 10% der Weltvorkommen an Magnesium haben und wollen die Zölle sicher nutzen, um die eigene Produktion rentabel zu machen. Dann wäre aber der Abstazmarkt von Kanadischem Magnesium hauptsächlich Europa, die momentan durch Russland und China beliefert werden.

      Eine harte Konkurrenz im Preiswettbewerb. Ich habe auch keine Ahnung, wie weit China seine Magnesiumproduktion noch ausdehnen kann. In nur 15 Jahren von 4 auf 80% zu kommen bedeutet ja nicht, das das Ende der Fahnenstange bereits erreicht ist.

      Scheint aber ein bisschen so, sonst würde sich auch zum Welpenschutz eigentlich eine Diskussion über Exportzölle Chinas erübrigen.

      Ab dem Jahr 2005 stolpert man bei google über Infos aus Australien, die China in der Magnesiumproduktion den Rang ablaufen wollen. Die hatte ich bisher noch gar nicht auf der Rechnung.

      Im Grunde dreht sich alles im Kreis. Wir wissen jetzt doch ziemlich sicher, das die Magnesiumnachfrage weiterhin zunehmen wird. Aber es gibt keine Anzeichen, das dies nicht durch Aktivierung neuer Vorkommen befriedigt werden kann.
      Globex steht in einer imaginären Liste mit Konkurrenten, die ebenfalls ihre Vorkommen möglichst schnell aktivieren möchten.

      Wir wissen aber nicht auf welchem Platz. Wir können aber vermuten das auch bei einer weiterhin dynaimische Nachfrageentwicklung einzelne Magnesiumprojekte scheinbar so groß sind, das sie nur langsam, nacheinander aktiviert werden müssen um das Angebot ausreichend zu erweitern. Auf 10 Jahressicht zu spekulieren macht glaube ich momentan noch nicht so viel Sinn.
      Ich denke erstmal wäre die Frage spannender ob das Projekt mittelfristig, also auf 3-5 Jahre einen Investor finden würde.

      Und in diesem Zeitraum hängt es schlichtweg davon ab, ob nicht erstmal andere Große Vorkommen mit der Aktivierung an der Reihe sind.

      Interessant wäre in diesem Zusammenhang auch die Effizienz der Förderung in China. China stellt immerhin eine bedeutende Messlatte für die Rentabilität.
      Aus anderen Branchen kenne ich China als unglaublich Ineffizient.
      Absolute Verschwender. Der drang zur Effizienz nimmt erst mit steigenden Arbeitskosten zu.

      Was wirklich mal helfen würde, wären genaue Förderkostenvergleiche, auch im inrenen Vergleich Kanadas und die Endkosten bis zu den Abnehmermärkten für Magnesium und wie Globex dort exakt positioniert wäre.
      Das empfinde ich als Dreh- und Angelpunkt für die Beurteilung der Chancen von Magnesiumvorkommen.

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      Avatar
      schrieb am 05.07.07 13:11:46
      Beitrag Nr. 6.770 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 30.502.376 von MunichStock am 05.07.07 12:28:28sicherlich interessant, aber ist es nicht so, dass Gossan bisher ca. 166,8 mil. tonnen (measured & inferred) mit einer konzentration von 21.18% MgO und 21.32% MgO aufweist.

      Globex gibt nach eigenen Angaben ein minimum von 100 mil. tonnen mit (zumindest auf 2 Bohrlöchern) annähernd der doppelten Konzentration von ca. 37-38% MgO an.

      http://ccnmatthews.ca/news/releases/show_print.jsp?action=to…

      natürlich ist auch die bewertung der beiden unternehmen nicht daran festzumachen und man kann aufgrund der anderen projekte nur sehr schwer einen vergleich ziehen. zumal, wenn ich es richtig gelesen habe, bei Gossan momentan ein 43-101 in arbeit ist, der die zahlen nach oben revidieren könnte.

      ein vergleich scheint mir hier sehr schwierig...

      so, nun aber endgültig feierabend...

      greetz,

      Urs ;)

      ------------------

      Interview mit Jack Stock:

      http://www.wallst.net/audio/audio.asp?ticker=GLBXF&id=3577
      Avatar
      schrieb am 05.07.07 12:28:28
      Beitrag Nr. 6.769 ()
      Nochmals zu dem von mir gestern in den Ring geworfenen, anderen Big-Magnesium-Player GOSSAN. Vor ca. 6 Wochen hat sich kein Geringerer als Sprott an Gossan mit 5 Mio. Aktien beteiligt. Da RSR ein echter Sprott-Fan ist, wundert es mich, dass auf Gossan noch nicht hingewiesen wurde. Vielleicht ist Gossan aber auf Grund der geringen Marktkapitalisierung von unter 10 Mio. EUR zu klein für eine Besprechung und eher ein Kandidat für die Pennystock-Raketen? :D

      http://biz.yahoo.com/ccn/070518/200705180391808001.html?.v=1
      Avatar
      schrieb am 05.07.07 11:58:35
      Beitrag Nr. 6.768 ()
      sali elvis,

      so, zu guter letzt noch ein wort in bezug auf Globex und die von Dir angesprochenen, in der tat absolut entscheidenden Förderkosten auf dem Timmins Projekt gemäß der Hatch Ltd. Scoping Study.

      "According to the initial study, this proposed plant would be in the lowest cost quartile of world magnesium producers..."

      mache nun feierabend für heute :D

      greetz,

      Urs ;)
      Avatar
      schrieb am 05.07.07 11:41:48
      Beitrag Nr. 6.767 ()
      nochmal einige info´s zum thema Magnesium:

      Auszüge aus folgendem Bericht: http://rohstoffe.wallstreet-online.de/nachricht/2083739.html

      .... Im abgelaufenen Jahrzehnt wiesen die Märkte für metallisches Magnesiumzweistellige Wachstumsraten auf. Die Aussichten für weiteres Wachstum sindausgezeichnet. Erst kürzlich erschien eine diesbezügliche Studie mit demTitel ´Magnesium Vision 2020´, die von der United States AutomotiveMaterials Partnership (USAMP) in Zusammenarbeit mit 61 Mitgliedern derNorth American automotive magnesium industry, einschließlich USCAR erstelltwurde. (USCAR ist ein Konsortium, bestehend aus der DaimlerChrysler AG, derFord Motor Company sowie der General Motors Corporation). Diese Studieweist auf ganz bedeutende Gelegenheiten im zukünftigen Wachstum desMagnesiummarktes hin, in welchem die Autoindustrie eine führende Rollespielt. Während in Nordamerika gebaute Fahrzeuge gegenwärtig 10 bis 12Pfund Magnesium enthalten, und einige, besonders ausgewählte Typen es bisauf 35 Pfund schaffen, zeigt Magnesium Vision 2020 auf, dass, mit derrichtigen Markt-Infrastruktur, der durchschnittliche Magnesium-Gehalt einesFahrzeugs bis zum Jahre 2020 ohne weiteres 350 Pfund betragen könnte, dadas Metall mehr und mehr schwere Komponenten ersetzen dürfte.

      Sind derlei Magnesiumgehalte erst einmal erreicht - so die Studie - dann reduziert dieser Einsatz des Metalls das Fahrzeuggewicht um etwa 500 Pfund.Dieser Effekt aber verbessert die Effizienz des Treibstoff-Verbrauches ganzerheblich und reduziert des Weiteren auch noch den Schadstoffausstoß. Indie richtige Perspektive gerückt, wird plötzlich ersichtlich, dass dasdurchschnittliche nordamerikanische Fahrzeug derzeit etwa 260 PfundPlastikstoffe, 280 Pfund Aluminium sowie 2.150 Pfund Stahl und Gusseisenenthält. Eine ganz wesentliche Schlussfolgerung dieser Studie läuft daraufhinaus, dass es dringend eines nordamerikanischen Champions mitVorreiterrolle bedarf, mit dessen Hilfe die führende Rolle von Magnesium inder Autoindustrie demonstriert und etabliert werden könnte. Die großenVorteile gegenüber anderen fest etablierten Materialien sollten danndeutlich sichtbar werden....

      Hier der direkte link zu Studie "Magnesium Vision 2020"

      http://www.uscar.org/commands/files_download.php?files_id=99

      .... Immerhin treten diechinesischen Unternehmen der Branche als starke Konkurrenten auf. Sieproduzieren zurzeit etwa 80% allen weltweit gewonnenen metallischenMagnesiums. Im Laufe des vergangenen Jahres hatten die Preise für Magnesiuman den freien Märkten scharf angezogen und ein Niveau von 2.150 bis 2.200US$ (FOB = Free On Bord) je Tonne ab chinesischem Ausfuhrhafen erreicht.Wegen der amerikanischen Einfuhrzölle bewegt sich der Spotpreis auf denUS-Märkten derzeit im Bereich von mehr als 3200 $ pro Tonne.....

      .... DiePreise für Magnesium haben sich im Laufe des Jahres 2006 weiter verfestigt.Am freien Markt in Kanada und Europa pendelten sie sich in den Bereichenvon 2000 bis 2100 US$ pro metrische Tonne ein. Die entsprechenden Preise inden USA bewegten sich in der Spanne zwischen 2.975 und 3.200 US$ je Tonne.An diesem höheren US-Niveau waren vor allem die gegen chinesische undrussische Produzenten gerichteten tariflichen Schutzmaßnahmenverantwortlich. Sowohl die an den freien Märkten, wie auch die an denUS-Märkten erzielten Preise dürften weiter steigen. Dies vor allem wegendes steigenden Substitutionsbedarfs und der hohen Aluminiumpreise, diederzeit Höhen von 2.800 US$ pro Tonne erreicht haben, wie den täglichenAngaben der LME (London Metal Exchange) zu entnehmen ist. Es wird allgemeinerwartet, dass die Nachfrage nach Magnesium auch weiterhin auf hohem Niveauverharren sollte. Diese beharrliche Stärke wird vor allem von derAutoindustrie getragen. Dort führen die steil angestiegenenTreibstoffpreise zu Entwürfen für leichtere und daher imKraftstoffverbrauch effizienteren Fahrzeugen....


      greetz,

      Urs ;)
      Avatar
      schrieb am 05.07.07 10:23:12
      Beitrag Nr. 6.766 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 30.496.657 von Elvis77 am 05.07.07 01:27:48grüezi zäma,

      @ elvis

      ich sehe, wir sind total verschiedene persönlichkeiten und anlegertypen, und das ist gut so...

      wie gesagt, ich lasse jede meinung gelten, nur teilen muss ich sie nicht. finde es aber gut, dass immer beide seiten der medaille beleuchtet werden.

      lassen wir das einfach mal so stehen....

      habe noch einen schönen bericht zu Magnesium von Ressources naturelles, Faune et Parcs gefunden, ledier noch aus 03/04.

      ist aber recht interessant, wenn auch schon älter. schön sind auch die beschreibungen ab S. 16 zur Angebots / Nachfragesituation in den USA und Kanada und die Statistiken zur Importsituation.

      lies es dir mal durch, wenn du zeit hast, deine meinung würde mich sehr interessieren...

      http://www.sidex.ca/Vpub/magnesite/Magnesite-presentation.pd…

      greetz,

      Urs ;)
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