Lufthansa AG: Wie geht`s weiter? (Seite 1763)

eröffnet am 31.05.06 08:19:44 von
neuester Beitrag 22.01.21 17:37:58 von


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30.11.20 21:33:07
Beitrag Nr. 17.621 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.850.231 von Magictrader am 26.11.20 11:21:10Also der Satz, die LH würde 2020/21 kaum schwarze Zahlen schreiben, ist mir ein bisschen zu optimistisch.
LH wird 2020 einen der größten Verluste ihrer Geschichte, wenn nicht den größten Verlust aller Zeiten zu verzeichnen haben.
Ob LH in 2021 in die Nähe der Gewinnzone landen wird, wird man sehen. Ich glaube nicht an signifikanten Gewinn in 2021.
Mal sehen, wie die Impfstoffe 2021 weltweit wirken.
Das Q1 2021 wird jedenfalls noch grottenschlecht ausfallen.
Kann sein, dass bezüglich Corona im Juni, Juli und später schon deutliche Entspannung angesagt ist, die sich in Herbst und Winter fortsetzt. Man wird sehen.
Sehen wird man aber auch, dass die Bilanz auf Jahre hinaus schwere Schäden durch Corona aufweisen wird.
Es hatte Jahre gedauert, die EK Quote anzuheben. In einem Jahr wurde das alles zunichte gemacht.
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02.12.20 16:16:54
Beitrag Nr. 17.622 ()
So meine Lieben, dann will sich euer Dummkopp auch mal wieder zu Worte melden, nachdem er hier nur lange als passiver Teilnehmer die teilweise eingeschlafene Diskussion verfolgt hat.

Mich wundert vor allem eine Sache: Offenbar haben viele Börsengurus hier einfach nicht verstanden dass an der Börse die Zukunft gehandelt wird.
Das die Lufthansa momentan eher schlecht als recht dasteht, darüber brauchen wir wirklich nicht diskutieren... In der Zukunft sollte es sich aber wieder deutlich aufhellen, sonst würde niemand von uns jemals wieder in den Urlaub oder auf Geschäftsreise fliegen. Was bedeutet dass für die verbleibenen Aktionäre? Sitzfleisch und Langfristdenkweise sind gefragt.

Dekrug lässt ja auch nichts mehr von sich hören, schaut wahrscheinlich dabei zu wie sein toller 4,50 (Vierfuffzich) Optionsschein in Anbetracht des noch immer lebenden Kranichs in der täglichen Morgenröte immer weiter dahinschmilzt bis irgendwann die magische 0,001 zu Buche steht. Kann man ihn nur beglückwünschen, Mazel Tov :D:D:D
Immerhin hat er es mit seinen Stammtischparolen geschafft newbie mit ins Tal der Tränen zu reißen.

Ein weiterer Klassiker ist die schier unendliche Stakkato-Predikt von Ines:
Zuerst, im Jahre 2019 waren es die bösen Börsen-Hyänen der Leerverkäufer, die die Lufthansa am abheben gehindert haben, 2020 der Coronavirus. Am Ende jeder Predikt stand aber gleichermaßen wie toll die LH ist und welch gutes KGV, KBV etc. pp.

2020 dann der Panikverkauf nach Corona Paralyse :D:D:D
Ein absoluter Klassiker... von Börse nicht so besonders viel Ahnung würde ich mal sagen.
Wenn die Kanonen am lautesten donnern muss man zuschlagen und nicht alles hinschmeißen.
Aber dem noch nicht genug, um nicht alleine auf der Verliererstraße zu stehen hat sich nun der Wortlaut der aufgelegten Predikt-Schallplatte um 180 Grad gedreht: Wie kann man bei dem KBV und KGV nur in die LH investieren, auf Jahre wird hier Verlust geschrieben werden :D:D:D
Das ist wahrhaftig kaum zu glauben.

My 2 Cents:
Die Lufthansa trifft übrigens bereits Vorbereitungen die Technik-Sparte auszugliedern und an die Börse zu bringen. Die WKN A0LUTE existiert bereits.
Da alleine die Technik im funktionierenden Marktumfeld mit ca. 7,5 Milliarden bewertet, könnte bereits ein Teilverkauf dazu genutzt werden Corona-Hilfen im großen Rahmen zurückzuzahlen.
Andere Fluggesellschaften stehen hier wesentlich schlechter da.

In meinen Augen wird die Lufthansa sogar als riesiger Profiteur aus der Krise starten können, natürlich ebenfalls auf lange Sicht gesehen. Warum?
Das große Manko der LH sind die unfassbar hohen (Personal-) Kosten (gewesen). Jeder Hans und Franz hat sich bei der LH eine goldene Nase verdient, Haustarife, Bonuszahlungen, Sonderzahlungen... Kein Problem, der Kranich hat ja tiefe Taschen.
Jetzt ist der Zirkus vorbei und die neuen Gehälter sind leider nur noch Durchschnitt. Pech gehabt liebe Mitarbeiter aber als Aktionär ist man ja gewissermaßen Arbeitgeber.

Wenn 2023 wieder alles halbwegs normal läuft werden wir sehen wie viel Power der Kranich noch in den Flügeln hat, ich bin mir aber sicher es wird besser sein als das was die Konkurrenz aufbieten kann.
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02.12.20 17:12:46
Beitrag Nr. 17.623 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.922.792 von Dummkopp am 02.12.20 16:16:54Die halb so große Fluglinie Air France / KLM bekam von ihren Regierungen 15 Milliarden, Lufthansa gerade mal 9 Milliarden. Bei der derzeitigen Cash-burn-rate sind die 9 Milliarden spätestens im April verbraucht und Lufthansa steht dann schon wieder vor der Pleite. Das Tafelsilber zu verhökern, hier die LH-Technik, ist der Ausweg, die Pleite hinauszuschieben. Ob die 7,5 Milliarden reichen werden, bis die Verkehrszahlen des Jahres 2019 wieder erreicht werden, wage ich zu bezweifeln. Irgendwann wird der Bund weiteres Geld nachschießen müssen.
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02.12.20 18:23:16
Beitrag Nr. 17.624 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.923.854 von nickelich am 02.12.20 17:12:46
Zitat von nickelich: Bei der derzeitigen Cash-burn-rate sind die 9 Milliarden spätestens im April verbraucht und Lufthansa steht dann schon wieder vor der Pleite.


Allein anhand dieser Aussage merkt man es schon wieder:
Keine Ahnung aber davon wenigstens sehr viel. Ein Blick in den Q3 der LH würde zwar Abhilfe schaffen, aber lospoltern und Schwachsinn in die Tasten klimpern macht wesentlich mehr Fun.

Am 30.09.2020 standen noch 6,3 Mrd. an nicht abgerufenen Staatskrediten zu Verfügung. Das heißt es ist erstmal ausreichend Liquidität vorhanden.
Wie man bei einem Mittelabfluss von ca 300 Mio pro Monat auf eine Pleite bis spätestens Ende April kommt wird mir schleierhaft bleiben.
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02.12.20 20:20:15
Beitrag Nr. 17.625 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.925.231 von Dummkopp am 02.12.20 18:23:16In den ersten drei Quartalen 2020 kam ein Konzernverlust von knapp 5,6 Mrd. Euro zusammen.

"Die Lufthansa richtet sich auf harte Wintermonate ein, in denen maximal 25 % der vor der Krise angebotenen Kapazität geflogen werden. Vor diesem Hintergrund steigt im laufenden vierten Quartal auch wieder die Cash-Burn-Rate, die bei geschätzten 350 Mill. Euro monatlich liegen dürfte."

... das ist noch sehr optimistisch gedacht, nach anderen Schätzungen liegt sie bei 500 Millionen Euro. Da könnte man das Geld aus dem Verkauf der Lufthansa Technik gut gebrauchen.

https://www.reuters.com/article/us-lufthansa-cash-idUSKBN26Q…

Der Daueroptimist CEO Carsten Spohr: "Mit einer Liquidität von über 10 Mrd. Euro Ende September sieht der Lufthansa-Chef das Unternehmen für das Gesamtjahr 2021 stabil aufgestellt."

... da lachen ja die Hühner. Die Krise ist Ende 2021 sicher nicht zu Ende. Frühestens 2024 werden die Verkehrszahlen von 2019 wieder erreicht, wenn nicht 10 Jahre später. Die bestellten und nicht benötigten Airbus-Flugzeuge muss LH abnehmen, das steht in dem Deal mit dem Bund.

https://m.boersen-zeitung.de/news/2020-11-05/19344/lufthansa…
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02.12.20 20:42:47
Beitrag Nr. 17.626 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.926.929 von nickelich am 02.12.20 20:20:15Richtig, in den 5,6 Mrd sind allerdings auch Abschreibungen auf nicht mehr benötigte Flugzeuge enthalten. Diese Einmalaufwendungen werden nicht wieder anfallen.

Ich sehe es ähnlich dass ein vernünftiges und profitables Niveau erst wieder Mitte 2023 erreicht werden wird. So lange muss man nun einmal warten.

Sollten die Verkehrszahlen aber steigen, wenn auch nur langsam, dann wird auch der Kurs steigen, wenn auch nur langsam.
Mit dem absehbaren Ende der Pandemie kehrt auch wieder die Fantasie der Anleger zugunsten einer Lufthansa zurück.

Man sehe sich einfach den Kurs einer Ryanair an, der steht schon wieder relativ stabil da obwohl die auch jeden Monat Kohle verbrennen. Der Markt geht aber einfach davon aus dass O Leary das schon machen wird, ein Ruf den die Lufthansa leider nicht genießt.
Klar sind die Iren kostentechnisch wesentlich schlanker aufgestellt als LH, aber durch die nun angetriebene Verschlankung der Orga und durch das Verkaufen nicht zum Kerngeschäft gehörender Bereiche ist es durchaus möglich dass wir einen ähnlichen Schub auch beim Kranich sehen. Noch einmal: Sogar ich vermute dass es frühestens Mitte 2022 soweit sein kann, bis dahin muss man eben warten. Aber Thiele muss ja mit uns warten 😂
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02.12.20 20:54:44
Beitrag Nr. 17.627 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.927.205 von Dummkopp am 02.12.20 20:42:47Ob die Lufthansa Technik nicht zum Kerngeschäft gehört, darüber kann man streiten. Das ist nicht irgendeine Zulieferer-Firma, sondern sie begründet den guten Ruf der Lufthansa neben guten Piloten. Da kann das Essen schlecht sein oder zukünftig in Economy fehlen, die Stews unfreundlich sein, das Bodenpersonal pampig und Mitglieder des Vorstands übermäßig geldgeil.
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03.12.20 11:54:38
Beitrag Nr. 17.628 ()
Steigende Buchungen über die Feiertage sind ein Silberschweif am Wolkenhimmel, ein anderer die sich abzeichnende Zulassung gleich mehrerer Impfstoffe gegen Covid-19.
Heute haben wir mal wieder die 10 Euro Marke überschritten, das kann ruhig so bleiben. Meines Erachtens segelt die Lufthansa klar im Aufwind. Die Leute wollen wieder Reisen (geschäftl. wie privat), das gleiche gilt für andere Werte die massiv unter den Pandemiebedingungen zu leiden hatten:
TUI wird als gestärkter Platzhirsch aus der Kriese gehen, CTS Eventim und Airbus ebenso.
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03.12.20 15:49:57
Beitrag Nr. 17.629 ()
Ein weiterer Klassiker ist die schier unendliche Stakkato-Predikt von Ines: Zuerst, im Jahre 2019 waren es die bösen Börsen-Hyänen der Leerverkäufer, die die Lufthansa am abheben gehindert haben, 2020 der Coronavirus. Am Ende jeder Predikt stand aber gleichermaßen wie toll die LH ist und welch gutes KGV, KBV etc. pp.

Lufthansa AG: Wie geht`s weiter? | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1063278-17621-17…

Wenn die Kanonen donnern, sollte man die Kanonenbauer der voraussichtlichen Sieger kaufen.
Beim Donnern der Kanonen kann man auch vonn einer Granate zerfetzt werden.

Als ich von der LH überzeugt war, da gab es kein Corona, die LH-Flieger standen nicht am Boden, es wurde geflogen und viel Geld verdient. Das KGV waar niedrig, nicht negativ.
Der Buchwert stieg von Jahr zu Jahr weiter an. Es wurde regelmäßig Dividende gezahlt.

Heute stehen die Maschinen am Boden, Geld wird nicht verdient sondern zu Milliarden Euro verbrannt.
Wann die letzten Fluggastzahlen vor der Corona Krise wieder erreicht werden, steht in den Sternen. Wann der nächste Gewinn verbucht wird und die nächste Dividende gezahlt wird ebenso. Die Bilanz benätigt wieder zusätzliches Eigenkapital und das dauert. Und ohne Gewinn wird es nicht mehr und bei Verlust nimmt es ab.

Viel Glück allen Investierten hier.
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03.12.20 18:35:20
Beitrag Nr. 17.630 ()
Will es nicht zu laut sagen.
Denke die Korrektur ist abgeschlossen.
Denke kleine Etappe 14 bis 15 bis Ende des Jahres.
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