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Deutsche Bank vor neuem All-Time-High (Seite 9301)


ISIN: DE0005140008 | WKN: 514000
7,593
19.02.19
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-0,163 EUR

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Das Volumen an Derivaten in den Büchern der Deutschen Bank beträgt etwa 46 Billionen Euro. Das realistische Kontraktrisiko dürfte bei 5-6% des Gesamtumfangs des Derivatebuchs liegen. Also real bei etwa 2,3 -2,8 Billionen Euro. In einer ernsthaften Krise mit hoher Volatilität in den verschiedensten Assetklassen wird es natürlich auch ansteigen. Ich denke wir sind dann bei vielleicht 10% Ausfallrisiko. Auch da reden wir annährend von 5 Billionen Euro.

So, wie will denn Merkel dann verstaastlichen? Da gehts dann aber gewaltig ans eingemachte. Wenn es hier kracht ist Ende im System. Dann gibt es einen großen Reset.

Bei der HRE waren es etwas um die 120 Milliarden Euro Staatshilfen. Bei der DB wären das die berühmten Peanuts.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.485.107 von durran am 20.12.18 22:11:57
Zitat von durran: Das Volumen an Derivaten in den Büchern der Deutschen Bank beträgt etwa 46 Billionen Euro. Das realistische Kontraktrisiko dürfte bei 5-6% des Gesamtumfangs des Derivatebuchs liegen. Also real bei etwa 2,3 -2,8 Billionen Euro. In einer ernsthaften Krise mit hoher Volatilität in den verschiedensten Assetklassen wird es natürlich auch ansteigen. Ich denke wir sind dann bei vielleicht 10% Ausfallrisiko. Auch da reden wir annährend von 5 Billionen Euro.

So, wie will denn Merkel dann verstaastlichen? Da gehts dann aber gewaltig ans eingemachte. Wenn es hier kracht ist Ende im System. Dann gibt es einen großen Reset.

Bei der HRE waren es etwas um die 120 Milliarden Euro Staatshilfen. Bei der DB wären das die berühmten Peanuts.



na das passt doch, 5 Bio €uro sind die Spareinagen der Deutschen, also machbar.

Angie & Uschi (unsere neue Natobraut) werden dann sagen, entweder bezahlen; oder

Krieg mit Hungersnot. Auf AsoTV, Dosenbier und Rippenheizung will der Michel aber nicht verzichten.

Also zahlen.

seit Sewig am Ruder ist wieder ca 20 % runter, wann kommt der neue CEO?

Also ich wäre diesmal für ...Helge Schneider.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.484.894 von Putinowski am 20.12.18 21:45:34

Denke auch dass die DB Ausfall gefährdet ist. Bin selber auch Banker und jedem sollte klar sein, dass die Billionen Derivate nicht nur der Absicherung aka als Hedge zu einem anderen Grundgeschäft dienen.

Sollten sie sich auf der Währungseite (USD-Zinsen) verspekuliert haben dann wird das düster - mit Verstaatlichung ist da nix mehr möglich. Die Derivatepositionen würden eine Kettenreaktion im Finanzsystem auslösen, weit schlimmer als 2008

Klar kann das Teil schnelle 10-20% steigen als Gegenreaktion, nur wie würde es Florian Homm ausdrücken: Das Chance Risk Verhältnis ist absolut miserabel - dann besser ins Casino und die Jetons auf black :laugh:

Warum nicht einfach den Goldjoker spielen, der Börsencrash hat ohnehin erst begonnen und außer Cash bleibt erstmal nur Gold als Safe Haven

Buy the dip - die Strategie im Dax und Dow der letzten Jahre wird nicht mehr funktionieren
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0:38 Schäuble wusste es !
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.485.269 von lionbio am 20.12.18 22:27:52
Die DB ist nach meinen Erfahrungen in Sachen Aktiendepot die mit Abstand schlechteste Bank, die ich jemals hatte.
Unmodern, schwerfällig, kundenunfreundlich, festgefahren, unverbrechenbar, unverlässlich!

Der Laden bekommt was er verdient!
... wundert mich nicht!

Dass es keine wesentlichen Beschränkungen im Derivategeschäft nach der Finanzkrise gegeben hat,
wundert mich dagegen schon sehr


Zitat von lionbio: Denke auch dass die DB Ausfall gefährdet ist. Bin selber auch Banker und jedem sollte klar sein, dass die Billionen Derivate nicht nur der Absicherung aka als Hedge zu einem anderen Grundgeschäft dienen.

Sollten sie sich auf der Währungseite (USD-Zinsen) verspekuliert haben dann wird das düster - mit Verstaatlichung ist da nix mehr möglich. Die Derivatepositionen würden eine Kettenreaktion im Finanzsystem auslösen, weit schlimmer als 2008

Klar kann das Teil schnelle 10-20% steigen als Gegenreaktion, nur wie würde es Florian Homm ausdrücken: Das Chance Risk Verhältnis ist absolut miserabel - dann besser ins Casino und die Jetons auf black :laugh:

Warum nicht einfach den Goldjoker spielen, der Börsencrash hat ohnehin erst begonnen und außer Cash bleibt erstmal nur Gold als Safe Haven

Buy the dip - die Strategie im Dax und Dow der letzten Jahre wird nicht mehr funktionieren
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.485.269 von lionbio am 20.12.18 22:27:52Gold / Silber (ausserhalb des Bankensystems und nur physisch) sowie wenigstens 1 Bitcoin.


Die User sollten einmal 2...3 Jahre hier im Thread zurückblättern, was ein gewisser "rumpelofen"
damals hier geschrieben hat....bei 20...25 Euro per share.

Die deutsche Verbrecher-Bank wird nicht "nur" Deutschland und Europa in den finanziellen Abgrund
stürzen....sondern evtl. die ganze Welt.

Lehmann war nur ein klitzekleines "Finanzkrieselchen"....im Gegensatz, was jetzt so langsam kommen wird!


45 Billionen an Derivaten / das 15-fache des deutschen Inlandproduktes!

...habt ihr schon mal gegoogelt, wo der nächste Edelmetallhändler in eurer Nähe sitzt?
...habt ihr euch schon "schlaugelesen" wie man sich ein Bitcoin-Wallet (safe) zulegt?...und wie das
mit dem Coin kauf funzt? (authentifizierung)


M-F
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.485.107 von durran am 20.12.18 22:11:57
Zitat von durran: Das Volumen an Derivaten in den Büchern der Deutschen Bank beträgt etwa 46 Billionen Euro. Das realistische Kontraktrisiko dürfte bei 5-6% des Gesamtumfangs des Derivatebuchs liegen.

Nein, auch das ist viel zu hoch gegriffen.

Mehr als 3/4 der gesamten genannten Summe der Derivate-Nennwerte der DBK (es sind ja keine Marktwerte) bestehen aus Zinsswaps.
Ein Zinsswap hat schon mal für sich alleine nur ein Risiko von wenigen Prozent des Nennwerts. Ein Zinsswap ist eine Vereinbarung der Bank mit einem Kunden, das Zinsrisiko zu tauschen, flexibler Zins gegen Fixzins oder umgekehrt.
Wenn die DBK z.B. einen Zinsswap über einen Nennwert von 1 Mio € abschließt (nehmen wir an, der Kunde hat einen Kredit von 1 Mio € aufgenommen und und würde Euribor+1,5% als Zinsrate bekommen, möchte aber Fixkredit, dann macht er den Swap und bekommt den aktuellen Euribor+1,5%+1 kleinen Aufschlag als Fixzins). Die DBK hat mit dem flexibel/fix-Swap einen Derivate-Nennwert von 1 Mio € erzeugt.
Mit dem nächsten Kunden könnte sie z.B. auch einen Swap über 1 Mio € Nennwert abschließen, aber diesmal fix/flexibel, in die andere Richtung.
Insgesamt heben sich die beiden Swaps auf und die DBK hat netto kein Zinsriko mehr aus diesen beiden Verträgen, sie hat damit einen kleinen Schnitt für sich gemacht, aber der Nennwert der Derivate aus diesen beiden Verträgen ist damit auf 2 Mio € gestiegen.

Das nennt man u.a. netting out, zwei einander aufhebende, gegengerichtete Kontrakte. Wenn man sich die Höhe der positiven und negative Marktwerte ansieht, dürften sich 90% aller Swaps gegenseitig aufheben. Und ein Swap allein, trägt wie gesagt nur wenige Prozent Risiko des Nennwerts.
Tatsächlich "at Risk" von diesen ganzen Derivaten in verschiedenen Klassen ist in etwa der Nettomarktwert von 20 Mrd €. Und viel von diesen 20 Mrd € Nettoexposure ist auch wieder nur ein Hedge für das eigene Kredit-, Währungs-, usw.- geschäft.

Meine Ausführung wird den meisten hier nicht passen, aber so ist's halt.
Wer sich die komplette Derivateaufstellung vom Dez. 2017 ansehen will:
https://annualreport.deutsche-bank.com/2017/ar/risk-report/r…
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Spätestens am Freitag wird die Deutsche Bank unter 6 Euro per share gehandelt werden.

Denkt an meine Worte!

TIEF ROTE TAGE WERDEN KOMMEN!!!


M-F
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.485.806 von charliebraun am 21.12.18 00:19:07
Zitat von charliebraun:
Zitat von durran: Das Volumen an Derivaten in den Büchern der Deutschen Bank beträgt etwa 46 Billionen Euro. Das realistische Kontraktrisiko dürfte bei 5-6% des Gesamtumfangs des Derivatebuchs liegen.

Nein, auch das ist viel zu hoch gegriffen.

Mehr als 3/4 der gesamten genannten Summe der Derivate-Nennwerte der DBK (es sind ja keine Marktwerte) bestehen aus Zinsswaps.
Ein Zinsswap hat schon mal für sich alleine nur ein Risiko von wenigen Prozent des Nennwerts. Ein Zinsswap ist eine Vereinbarung der Bank mit einem Kunden, das Zinsrisiko zu tauschen, flexibler Zins gegen Fixzins oder umgekehrt.
Wenn die DBK z.B. einen Zinsswap über einen Nennwert von 1 Mio € abschließt (nehmen wir an, der Kunde hat einen Kredit von 1 Mio € aufgenommen und und würde Euribor+1,5% als Zinsrate bekommen, möchte aber Fixkredit, dann macht er den Swap und bekommt den aktuellen Euribor+1,5%+1 kleinen Aufschlag als Fixzins). Die DBK hat mit dem flexibel/fix-Swap einen Derivate-Nennwert von 1 Mio € erzeugt.
Mit dem nächsten Kunden könnte sie z.B. auch einen Swap über 1 Mio € Nennwert abschließen, aber diesmal fix/flexibel, in die andere Richtung.
Insgesamt heben sich die beiden Swaps auf und die DBK hat netto kein Zinsriko mehr aus diesen beiden Verträgen, sie hat damit einen kleinen Schnitt für sich gemacht, aber der Nennwert der Derivate aus diesen beiden Verträgen ist damit auf 2 Mio € gestiegen.

Das nennt man u.a. netting out, zwei einander aufhebende, gegengerichtete Kontrakte. Wenn man sich die Höhe der positiven und negative Marktwerte ansieht, dürften sich 90% aller Swaps gegenseitig aufheben. Und ein Swap allein, trägt wie gesagt nur wenige Prozent Risiko des Nennwerts.
Tatsächlich "at Risk" von diesen ganzen Derivaten in verschiedenen Klassen ist in etwa der Nettomarktwert von 20 Mrd €. Und viel von diesen 20 Mrd € Nettoexposure ist auch wieder nur ein Hedge für das eigene Kredit-, Währungs-, usw.- geschäft.

Meine Ausführung wird den meisten hier nicht passen, aber so ist's halt.
Wer sich die komplette Derivateaufstellung vom Dez. 2017 ansehen will:
https://annualreport.deutsche-bank.com/2017/ar/risk-report/r…





diese labertasche charliebraun will uns hier allen ernstes Einreden, was wir alle die
Finanzkrise von 2008 nur geträumt haben.
wie kann man nur so dreist sein auf einem sinkenden Schiff den Passagieren einzureden,
das Eisen leichter als Wasser ist.

Schämen Sie sich. !!!!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.485.908 von Abfischer am 21.12.18 00:50:31Hast recht Dumpfbacke, Zeitverschwendung.
Der gewöhnliche Lynchmob ist an einer objektiven und genauer Darstellung nicht interessiert. Verdirbt nur die ausgelassene Pogromstimmung. :look:
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