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Marenave Schiffahrts-AG - 1000 EUR/Aktie!!! - Die letzten 30 Beiträge


ISIN: DE000A0H1GY2 | WKN: A0H1GY | Symbol: M5S
1,850
25.05.18
Berlin
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Noch 3 Wochen wird es hier still und leise sein. Und es wird sich am Kursverlauf bis dahin, zur HV am 05.06., auch nichts ändern. Mal abwarten, ob es danach mal wieder Leben bei (noch) Marenave gibt. Die Deutsche Balaton dürfte wohl alle gewollten Punkte durchbekommen. Wie schnell dann die "neue Beteiligungsgesellschaft" zum Leben erweckt wird, muss man sehen. Und ob es eine spezialisierte Beteiligungsgesellschaft sein soll, auf eine Branche fixiert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.725.662 von Puhug am 09.05.18 11:44:25Was Balaton genau vorhat und mit welcher Macht sie ihre Interessen gegen die Kleinaktionäre durchsetzen fällt in den Bereich der Spekulationen.
Ich versuche die Balatonis so lange wie möglich zu ärgern bzw. mich nicht verunsichern zu lassen.
Kann natürlich sein das ich und die anderen verbliebenen Aktionäre sich ärgern müssen.
Bei Beta Systems war die Beharrlichkeit von Erfolg gekrönt - bei Marenave liegt die Sachlage etwas anders aber trotzdem bleibe ich am Ball.

Gruß
Value
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.723.199 von valueanleger am 09.05.18 08:01:49
Zitat von valueanleger:
Zitat von pegasusorion: Du gibst aber doch nicht zum 1. Preis schon ab oder???


Ich gebe überhaupt nichts ab.
Ich werde die Neuausrichtung wohlwollend begleiten.
Balaton ist kein Freund von Kleinaktionären - und ich bin kein Freund (mehr) von Balaton. :laugh:


Hi Valueanleger,

Deine Haltung kann ich sehr gut nachvollziehen, aber leider nicht Deine Vorgehensweise.
Nach meiner Sicht der Dinge, wird Balaton sehr wohl über die Möglichkeiten verfügen, sich
die Mehrheitsbeteiligung zu nutze zu machen, ohne mehr an die Kleinaktionäre rausrücken
zu müssen.

Das will ich auch gerne begründen:
- Kapitaleinlage ohne Einbezug der Kleinaktionäre ist schon in der Pipeline
- Diese ist boshaft gestaltbar, dass sie zu Gunsten Zours und zu Lasten Marenaves
bzw. neutral umgesetzt wird.

Am Ende werden die Kleinaktionäre Zeit verlieren und Phasen der Markt- und Kurs-
schwäche wird Balaton zur Umsetzung von squeeze-out wählen.

Das jetzige Angebot von 1,82 konnten sie definitiv nicht gestalten und deshalb nutze
ich es zum Abschied. Ggbf. werde ich noch bis Ultimo abwarten, um zu sehen, wie sich
die verbliebenen Großaktionäre verhalten werden. Aber da bin ich mir nicht sicher, denn
die haben allesamt aufgezeigt, wie arglos sie mit ihrer Beteiligung umgingen.
Für die wird es wohl egal sein, ob sie 1,82 oder noch weniger erlösen werden.

Meine Frage an Dich:
Was lässt Dich so optimistisch sein, irgendwann mehr als 1,82 zu erhalten?
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.723.199 von valueanleger am 09.05.18 08:01:49Seh ich auch so also schaun wir uns das Ganze mal weiter an :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.723.169 von pegasusorion am 09.05.18 07:57:49
Zitat von pegasusorion: Du gibst aber doch nicht zum 1. Preis schon ab oder???


Ich gebe überhaupt nichts ab.
Ich werde die Neuausrichtung wohlwollend begleiten.
Balaton ist kein Freund von Kleinaktionären - und ich bin kein Freund (mehr) von Balaton. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.723.157 von valueanleger am 09.05.18 07:56:11Du gibst aber doch nicht zum 1. Preis schon ab oder???
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.723.124 von pegasusorion am 09.05.18 07:51:16
Zitat von pegasusorion: Habs noch nicht bekommen, wie hoch ist es aktuell :D


1,82€ pro Aktie.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.723.040 von valueanleger am 09.05.18 07:39:52Habs noch nicht bekommen, wie hoch ist es aktuell :D
Abfindungsangebot der Balatonis liegt im Postfach.
Meine Reaktion - Wir gebad nix. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.676.680 von Puhug am 02.05.18 13:01:10
Zitat von Puhug: Habe leider sehr wenig Zeit, aber dennoch mal in eigener Sache recherchiert:

https://portal.mvp.bafin.de/database/AnteileInfo/meldepflich…

Meine persönliche Interpretation ohne Gewähr und Anspruch auf Richtigkeit:

Bei den o.g. AG´s handelt es sich um Beteiligungen Zours, die bei der BAFIN
meldepflichtig sind/waren. Auffällig ist, dass sich zahlreiche Schrott- bzw.
Papiere mit mafiösen Strukturen darunter befinden, wenn man insbesondere
auf die chinesischen Werte schaut.

Warum Zours? Zours = Balaton und Balaton = Marenave.

Ich frage mich, ob Zours via der chinesischen Aktien Betrogener ist, oder sogar
auf der anderen Seite agierte?

Wenn derartige Gedanken aufkommen, weiß ich, was ich mit meinen Stücken
tun werde und bin froh, dabei auch noch einen kleinen Gewinn einzufahren. ;)


Balaton wurde von den Chinesen wie kleine Jungs abgezockt. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass Zours in die Machenschaften der Chinabuden eingeweiht war.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.677.433 von wertekaiser am 02.05.18 14:53:43Wieso sollte er mehr bieten? Mehr ist Marenave im Moment auch sicher nicht wert. Zours hat auf der HV klar gesagt, dass so ein Angebot ja so zu verstehen ist, dass demjenigen, der aussteigen möchte die Möglichkeit gegeben wird. Wer den Weg in die neue Zukunft mitgehen will der kann ja dabeibleiben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.677.433 von wertekaiser am 02.05.18 14:53:43
Zitat von wertekaiser: Das Pflichtangebot ist ja ein Witz. Nehmt ihr das Angebot an?


Natürlich nicht.
Das ist die übliche Vorgehensweise bei Pflichtangeboten in Deutschland und besonders wenn die Balatons am Werke sind. ;)
Das Pflichtangebot ist ja ein Witz. Nehmt ihr das Angebot an?
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.668.655 von Puhug am 01.05.18 12:17:52Habe leider sehr wenig Zeit, aber dennoch mal in eigener Sache recherchiert:

https://portal.mvp.bafin.de/database/AnteileInfo/meldepflich…

Meine persönliche Interpretation ohne Gewähr und Anspruch auf Richtigkeit:

Bei den o.g. AG´s handelt es sich um Beteiligungen Zours, die bei der BAFIN
meldepflichtig sind/waren. Auffällig ist, dass sich zahlreiche Schrott- bzw.
Papiere mit mafiösen Strukturen darunter befinden, wenn man insbesondere
auf die chinesischen Werte schaut.

Warum Zours? Zours = Balaton und Balaton = Marenave.

Ich frage mich, ob Zours via der chinesischen Aktien Betrogener ist, oder sogar
auf der anderen Seite agierte?

Wenn derartige Gedanken aufkommen, weiß ich, was ich mit meinen Stücken
tun werde und bin froh, dabei auch noch einen kleinen Gewinn einzufahren. ;)
Pflichtangebot beträgt 1,82 €.
http://www.deutsche-balaton.de/wp-content/uploads/2018/03/Ma…

Zwischen den Zeilen liest es sich, als ob der Fortbestand als selbständige AG mit
Streubesitz gewünscht ist. Aber man weiß ja nie, welche Ziele wirklich verfolgt werden. :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.523.733 von nixdaacher am 12.04.18 08:43:02Weil es in § 2 Absatz 7 WpÜG heißt: "Organisierter Markt sind der regulierte Markt an einer Börse im Inland (...)" und die Notierung in Berlin lediglich im Freiverkehr erfolgt!
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.516.116 von der_geringste am 11.04.18 12:11:37Warum gilt die Börse Berlin nicht als organisierter Markt?
Bemerkenswert finde ich, wie viele Aktien nach der Veröffentlichung der Kontrollerlangung am
20. März um 11:55 Uhr zu Preisen teilweise deutlich unter dem vermutlichen Angebotspreis gehandelt wurden.
Der für die Berechnung des Mindestpreises maßgebliche Dreimonatszeitraum müsste sich vorliegend vom 20. Dezember 2017 bis zum 19. März 2018 erstrecken. An den in diesen Zeitraum fallenden 61 Börsentagen wurde an 25 Tagen (somit an mehr als einem Drittel) ein Börsenkurs mit Umsatz festgestellt, so dass der sich daraus errechnende gewichtete durchschnittliche Börsenkurs auch gültig sein müsste.
Wenn man nun diesen Durchschnittskurs im genannten Zeitraum an der Börse Hamburg (nur dort organisierter Markt im Sinne des § 5 Absatz 3 WpÜGAngebV) errechnet, kommt man auf 1,9282 €, unterstellt, ich habe mich nicht verrechnet.
Demgegenüber wurden im Zeitraum zwischen 20. und 29. März in Hamburg unter anderem folgende größere Stückzahlen unterhalb des vermuteten Angebotspreises gehandelt:

5.000 zu 1,77
32.200 zu 1,82
5.350 zu 1,84
5.872 zu 1,85
19.100 zu 1,86
4.800 zu 1,87
5.500 zu 1,90

Unterstellt, meine obigen Annahmen und die zugrunde liegenden ermittelten Daten sind richtig, finde ich diese Umsätze schon reichlich erstaunlich!
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.343.232 von wiknam am 21.03.18 15:14:40Die Thematik ist komplex,erklärungs und auslegungsbedürftig.
Es gibt aber im Netz ausführliche Erläuterungen von Steuer und Wirtschaftsberatungen.(speziell zum Marenave Urteil)
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.337.613 von Ruegener am 21.03.18 08:04:09Kannst Du das mit dem Marenave Urteil ein wenig erläutern?
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.337.613 von Ruegener am 21.03.18 08:04:09Und ich denke, dass das Risiko nun begrenzt ist. Leider kenne ich keine Beispiele wie es bei Aktien nach einem Pflichtangebot weiter ging. Vor allem für die, die nicht angenommen haben. Hat hier jemand Infos oder Beispiele?
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.333.173 von valueanleger am 20.03.18 17:19:55Der Wert der Hülle ist für die Balaton immens.
Alle Investierten sollten bedenken, dass es nur um das vor dem europäischen Gerichtshof erstrittene Marenave Urteil geht.Das ermöglicht den Vorsteuerabzug innerhalb von Holdingsgesellschaften.
Dass natürlich alle Register gezogen werden um günstig an die Anteile zu kommen ist klar.
Geduld wird erforderlich sein, und sich hoffentlich auszahlen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.330.008 von hugohebel am 20.03.18 13:41:24
Zitat von hugohebel: Wegen einem Pflichtangebot zum 3 Monatsschnitt dürftte hier ja wohl keiner investiert sein. Wichtig ist doch eher das es voran geht. Und da Ernst Russ die Segel gestrichen hat ist der Weg zur Neuausrichtung nun deutlich freier als er es vorher war. Ob man als Kleinaktionär mit Balaton am Ruder allerdings eine Freude haben wird, da darf man dann durchaus mal eine Fragezeichen setzen. Also Wohltäter sind die nicht gerade bekannt.


Richtig - Balaton wird versuchen den Streubesitz mit aller Macht loszuwerden.
Giftpillen hierfür gibt es genug.
Unser Aktienrecht schützt nicht die Kleinaktionäre. :(
Wie gehts nun für die Kleinaktionäre weiter?
Na da tut sich doch einiges. Habe aber wenig Hoffnung, dass ich von dieser Übernahme profitieren werde. Was sagen die Squeeze Out Experten hier dazu?:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.329.654 von RainerLiebsch am 20.03.18 13:16:04Der AR-Vorsitzende Zours von der Deutschen Balaton hat auf der Marenave-HV davon geredet, dass man eine interessante Beteiligung im ESport-Bereich hat. Hätte ich nichts dagegen. Er scheint auf jeden Fall zu verstehen wie die Börse funktioniert und wird Schwung in die Kiste bringen.
Wegen einem Pflichtangebot zum 3 Monatsschnitt dürftte hier ja wohl keiner investiert sein. Wichtig ist doch eher das es voran geht. Und da Ernst Russ die Segel gestrichen hat ist der Weg zur Neuausrichtung nun deutlich freier als er es vorher war. Ob man als Kleinaktionär mit Balaton am Ruder allerdings eine Freude haben wird, da darf man dann durchaus mal eine Fragezeichen setzen. Also Wohltäter sind die nicht gerade bekannt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.329.654 von RainerLiebsch am 20.03.18 13:16:04
Zitat von RainerLiebsch: Na da bin ich ja mal auf die Höhe des Pflichtangebotes gespannt...
Ist denn bekannt, was die Deutsche Balaton eigentlich mit Marenave will?


Schau dir einfach den Durchschnittskurs der letzten 3 Monate an. Dann hast du die Antwort.
Na da bin ich ja mal auf die Höhe des Pflichtangebotes gespannt...
Ist denn bekannt, was die Deutsche Balaton eigentlich mit Marenave will?
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/dgap-news-die-erns…
Der Fokus des Engagements der Ernst Russ Gruppe lag auf der

Wiederherstellung der Geschäftstätigkeit und der Neuausrichtung der Marenave

Schiffahrts AG im maritimen Bereich. Dies deckte sich mit dem strategischen

Ansatz der Ernst Russ Gruppe und bot Potential, eine erfolgreiche

Partnerschaft einzugehen.

Nach Übernahme eines größeren Aktienpaketes im Januar 2018 hielt die

Deutsche Balaton AG insgesamt 21,34 % aller Aktien. Die unterschiedlichen

Auffassungen der beiden Großaktionäre, Ernst Russ Gruppe und Deutsche

Balaton AG, bezüglich des Geschäftsmodells und der strategischen

Neuausrichtung der Marenave Schiffahrts AG, erschwerten eine für die

Gesellschaft notwendige konstruktive und zielgerichtete Umsetzung.

Vor diesem Hintergrund hat die Ernst Russ Gruppe sich bewusst für einen

Ausstieg aus der Marenave Schiffahrts AG entschieden und es wurde ein für

alle Parteien zufriedenstellendes Ergebnis erzielt. Die Ernst Russ Gruppe

wird ihre Strategie konsequent weiter verfolgen und erfolgsversprechende

Alternativen mit strategischen Partnerschaften im Bereich Schiff forcieren.

Über die Details der Transaktionen haben die beteiligten Parteien

Stillschweigen vereinbart.


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