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Evotec 566480, wohin geht die Reise??? (Seite 5472)



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awsx, wir sind ja beide der gleichen Meinung, dass ein Emittent sich immer hedgen wird (entweder über Aktien des Underylings oder selber über derivative Strukturen) und keine offene Positionen fährt, die bedeuten würden, dass er „gegen den Anleger wettet“ - das ist doch schon mal schön. Was ich nur sagen will, dass diese Hedges entweder direkt oder indirekt (über mehrere Schritte/Marktteilnehmer) immer einen Markteinfluss haben werde, weil man sich nun mal über das Underlying bzw Derivate darauf hedget.

Als ein Beispiel: die Citibank emittiert einen KO Call mit Strike Price von 1 Euro. Du kaufst von denen 1 Mio Stück dieser KO Calls. Als Ergebnis werden eine große Menge von Evotec Aktien im Markt gekauft werden (sicherlich nicht genau 1 Mio aufgrund der Optionskomponente, aber man kann das auch mit einem Strike von 0 Euro durchspielen), da letztlich das Risiko eines steigenden Aktienkurses abgesichert werden muss. Ob das jetzt der Emittent selber macht, oder dessen Gegenpart bei Bank 1 oder deren Gegenpart bei Bank 2 oder bei Bank 3, etc. macht für mich ökonomisch keinen Unterschied. Und von daher bleibe ich dabei: wenn ein Kleinanleger mit einem KO Short spekuliert, dann sollte das einen negativen Einfluss auf den Kurs haben genauso wie bei einem Short eines LVs - unnötig zu erwähnen, dass die Volumina andere sind und damit auch der tatsächliche Einfluss.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.316.890 von ymhi2017 am 22.08.19 11:37:19
Zitat von ymhi2017: https://www.focus.de/finanzen/boerse/s-p500-notiert-knapp-un…


Neue Realität für Anleger
„Es wird keine Erholung geben“: Börse fürchtet sinkende Kurse bis Weihnachten
22.08.2019 | 10:21


Und schon überbieten sich Analysten mit Kurszielen, warum wohl?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.316.893 von dlg am 22.08.19 11:37:32
Zitat von dlg: awsx, wir sind ja beide der gleichen Meinung, dass ein Emittent sich immer hedgen wird (entweder über Aktien des Underylings oder selber über derivative Strukturen) und keine offene Positionen fährt, die bedeuten würden, dass er „gegen den Anleger wettet“ - das ist doch schon mal schön. Was ich nur sagen will, dass diese Hedges entweder direkt oder indirekt (über mehrere Schritte/Marktteilnehmer) immer einen Markteinfluss haben werde, weil man sich nun mal über das Underlying bzw Derivate darauf hedget.

Als ein Beispiel: die Citibank emittiert einen KO Call mit Strike Price von 1 Euro. Du kaufst von denen 1 Mio Stück dieser KO Calls. Als Ergebnis werden eine große Menge von Evotec Aktien im Markt gekauft werden (sicherlich nicht genau 1 Mio aufgrund der Optionskomponente, aber man kann das auch mit einem Strike von 0 Euro durchspielen), da letztlich das Risiko eines steigenden Aktienkurses abgesichert werden muss. Ob das jetzt der Emittent selber macht, oder dessen Gegenpart bei Bank 1 oder deren Gegenpart bei Bank 2 oder bei Bank 3, etc. macht für mich ökonomisch keinen Unterschied. Und von daher bleibe ich dabei: wenn ein Kleinanleger mit einem KO Short spekuliert, dann sollte das einen negativen Einfluss auf den Kurs haben genauso wie bei einem Short eines LVs - unnötig zu erwähnen, dass die Volumina andere sind und damit auch der tatsächliche Einfluss.


D.h. dass der Kurs einer Aktie enorm steigt, nur weil alle CALLs kaufen, aber niemand PUTs.....nee...oder!!!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.316.920 von ymhi2017 am 22.08.19 11:39:30Gegenfrage - wenn die Analysten meinen, es sinkt bis Weihnachten, kommt es dann auch so? ;)
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Denke awsx hat es auf den Punkt getroffen!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.316.965 von luxanleger am 22.08.19 11:43:11
Zitat von luxanleger: Denke awsx hat es auf den Punkt getroffen!


Meine CALL / PUT = Emittent
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.316.893 von dlg am 22.08.19 11:37:32Auf die tiefer liegende Ebene möchte ich mich nicht einlassen, weil ich da bezüglich Stillhaltergeschäfte und schreiben von Eurexkontrakten nicht textsicher bin.
Jedoch musst du immer bedenken, dass der Emittent sicher Bestände dieser Underlyings schon im Besitz hat. Was ich sagen will, aber nicht restlos erklären kann ist, wenn du Bestände an Evotec im Depot hast, könntest du selbst deine Position an der Eurex als Emittent feil bieten.
Diese Materie ist aber nicht mein Feld. Um Haus und Hof zu riskieren gibt es einfachere Produkte. :D

Es ist einfach ein Thema, welches Leute wie Faultcode spielen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.315.810 von dlg am 22.08.19 10:17:21@dlg
Natürlich bin ich nicht der direkte Besitzer der Aktien als Besitzer eines ETFs. Nichtsdestotrotz halte ich es für eine unsaubere Geschäftspraktik sollte der ETF Herausgeber die Aktien nutzen, um potentiell zu meinem Nachteil (und damit zum Nachteil aller ETF Besitzer) zusätzliche Geschäfte zu machen wie z.B. die Aktien zu verleihen.
Der ETF Herausgeber sollte alles vermeiden, was den Wert des ETFs beeinträchtigen könnte.

Und ehrlich gesagt, habe ich ein Problem damit, dass das ethisch ok sein sollte.
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mal ein Beispiel: ;)

Ich kaufe 10000 http://knock-outs.finanztreff.de/dvt_einzelkurs_uebersicht.h…
Spread 1ct. zu entry 0,40€
Die BNP macht einfach mit und verdient an mir 100€ Spread.
Den Rest geht sie auf gedeih und verderb mit! Ende

Der Rücklauf zur 20 dauert mir schon zu lange. Käufer werden ungeduldig und wollen den Zug zur 21 nicht verpassen 😉
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