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Hanse Yachts AG bald Branchenführer mit hohem Wertzuwachs ??? !!! (Seite 96)

eröffnet am 09.03.07 11:39:45 von
neuester Beitrag 12.04.21 15:18:26 von


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09.02.21 10:06:30
Beitrag Nr. 951 ()
Blick zur Benchmark im Wettbewerb (Beneteau): Die Aktie hat seit Ende September sehr gleichmäßig zulegt. Mittlerweile sind fast 100 %. Gutes Zeichen.

https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=beneteau+…
HanseYachts | 5,250 €
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09.02.21 12:41:08
Beitrag Nr. 952 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.897.863 von Katte2 am 09.02.21 10:06:30Haben die auch eine Kapitalerhöhung durchgeführt? Bei Hanse darf man die Verwässerung nicht vergessen. Der Push nach oben sollte dadurch etwas gebremst werden.
HanseYachts | 5,200 €
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09.02.21 14:02:45
Beitrag Nr. 953 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.901.913 von BrandonFlauers am 09.02.21 12:41:08
Zitat von BrandonFlauers: Haben die auch eine Kapitalerhöhung durchgeführt? Bei Hanse darf man die Verwässerung nicht vergessen. Der Push nach oben sollte dadurch etwas gebremst werden.


Nein, die brauchten keine KE. Beneteau ist krisenfest finanziert.
HanseYachts | 5,300 €
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10.02.21 22:14:51
Beitrag Nr. 954 ()
Sogar bei Bavaria brummts. Und das mit einer überwiegend angejahrten Modellpalette. Das kann nur bedeuten, dass die gesamte Branche brummt.

https://www.ibinews.com/companies/bavaria-at-maximum-current…

Das aktuelle GJ ist noch belastet von pandemiebedingten Auflagen und Vorsichtsmaßnahmen, die vor allem in der Produktion die Schlagzahl dämpfen. Die Vorzeichen für 2021/22 sind aber sehr gut.

Hoffentlich wirkt sich die Knappheit bei Chips nicht auch auf die Bootsbranche aus. Das wäre bitter.
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11.02.21 22:03:34
!
Dieser Beitrag wurde von SelfMODus moderiert. Grund: Löschung des Postings auf Wunsch des Users.
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14.02.21 16:45:50
Beitrag Nr. 956 ()
CEO im Interview.

https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/hanseyachts-…

Wenig überraschend richtet sich der Blick auf 2021/22. Der CEO bestätigt, dass es, so die Impfkampagne gut läuft und die Pandemie sich ihrem Ende zuneigt, aller Voraussicht nach ein sehr gutes Jahr wird für HY. Also alles endlich gut und Exit Aurelius? - Davon kann man wohl ausgehen. So wie ich das Interview lese, plant Aurelius, mit dem nächsten guten Lauf den Absprung zu finden. Alles andere wäre auch überraschend. Demnach sollte es 2022 oder spätestens 2023 spannend werden.

Ich gebe dem CEO übrigens mal recht: Mit dem heftigen Orderbuch und der (seit Übernahme nie besseren) Perspektive ist HY aktuell klar unterbewertet.
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15.02.21 15:59:49
Beitrag Nr. 957 ()
Das hört sich in der Tat gut an. Allerdings hört es sich seit vielen Jahren regelmäßig gut an - und die Realität ist dann regelmäßig eine andere.

Drei Sachen machen mich etwas stutzig:

1) Die Marge Marge soll 20-35% betragen. Wenn ich Jahresabschluss daneben lege, sieht das für mich nicht nach 20-35% aus. Von welcher Marge spricht er dann?

2) 6 neue Boote pro Jahr sollen 10-15m Wachstum bedeuten. Haben die Boote einen unendlichen Produktlebenszkyklus? Hanse selbst schreibt auf der IR Seite von über 40 Modellen - wenn ich jetzt eine Lebensdauer von 7 Jahren unterstelle, brauche ich 6 pro Jahr. Und zusätzliche Modelle habe ich dann noch nicht.

3) Eine Dehler 34 kostet soviel wie drei Wochen Kreuzfahrt. Aha. Beim Händler Westyachting findet sich eine Preisliste, nach der eine 34er von Dehler brutto ohne Extras etwas über 150k kostet. Dazu kommen sicherlich noch nicht unerheblich Extras. Die Luxus-Kreuzfahrten, die ich kenne, kosten weit weg von 50k plus x pro Woche. Der Vergleich hinkt offensichtlich gewaltig.

Vor dem Hintergrund der offensichtlich guten Auftragslage wird offenbar wieder in der Außendarstellung dick aufgetragen - es klingt aber leider wieder nach "zu dick". Die Zeit wird es zeigen.
HanseYachts | 5,300 €
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15.02.21 18:38:25
Beitrag Nr. 958 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.016.865 von a_schmidt am 15.02.21 15:59:49
Zitat von a_schmidt: Drei Sachen machen mich etwas stutzig:

1) Die Marge Marge soll 20-35% betragen. Wenn ich Jahresabschluss daneben lege, sieht das für mich nicht nach 20-35% aus. Von welcher Marge spricht er dann?


Das sollte/müsste die Rohmarge bzw. der Deckungsbeitrag sein. Also Nettoumsatz abzüglich Herstellungskosten (Materialkosten plus Lohnkosten der Produktion). 20 bis 35 % überrascht mich allerdings auch. Ich bin immer von 15 bis 20 % ausgegangen, bei einzelnen größeren Modelle über 20 % und mit viel Sonderaustattung bis gegen 30 %. Insofern wären 20 bis 35 % eine positive Überraschung. Aber bei HY ist es leider so, dass der Vorstand ziemlich freihändig mit dem Begriff Marge hantiert. Das hat mich auch immer gestört ... Manchmal spricht der CEO auch davon, dass sich HY die Marge mit den Händlern teilt, die Rohmarge von HY also in etwa so hoch ist wie die Marge der Händler. Aber dann wären 20 bis 35 % zu wenig ...

Zitat von a_schmidt: 2) 6 neue Boote pro Jahr sollen 10-15m Wachstum bedeuten. Haben die Boote einen unendlichen Produktlebenszkyklus? Hanse selbst schreibt auf der IR Seite von über 40 Modellen - wenn ich jetzt eine Lebensdauer von 7 Jahren unterstelle, brauche ich 6 pro Jahr. Und zusätzliche Modelle habe ich dann noch nicht.


Das ist Blabla, man muss das leider so hart sagen. Sie müssen ca. 6 neue Modelle p.a. rausbringen, um die Modellpaletten zu erneuern bzw. aktuell zu halten. Ob sie damit wachsen oder nicht, hängt einzig davon ab, ob sich die erneuerten Modelle gut verkaufen oder nicht. Die Fjord 41 XL bspw. läuft mega, damit können sie wachsen. Die Hanse-Modelle, die um 2017/18 herauskamen, erreichen nicht alle die hohen Stückzahlen ihrer Vorgängermodelle. Damit kann man dann auch nicht in der genannten Größenordnung wachsen. Die 530er Sealine-Modelle, 2016 und 2017 herausgekommen, sind von anfang an nicht gut gelaufen, und mittlerweile sind es echte Ladenhüter. Die waren sehr teuer in der Entwicklung, bringen zu wenig Umsatz und unter dem Strich (also mit Gemeinkostenanteilen und Gewährleistung) zahlt HY drauf.

Zitat von a_schmidt: 3) Eine Dehler 34 kostet soviel wie drei Wochen Kreuzfahrt. Aha. Beim Händler Westyachting findet sich eine Preisliste, nach der eine 34er von Dehler brutto ohne Extras etwas über 150k kostet. Dazu kommen sicherlich noch nicht unerheblich Extras. Die Luxus-Kreuzfahrten, die ich kenne, kosten weit weg von 50k plus x pro Woche. Der Vergleich hinkt offensichtlich gewaltig.


Auch eher Blabla. Muss man das nicht vertiefen. Er hat halt diesen Hang zum Dickauftragen.

Aber letztlich ist das nicht entscheidend. Mit dem Abklingen der Pandemie und entsprechenden Lockerungen im Produktionsgeschehen beginnt für HY dank des extrem hohen Auftragseingangs und -bestands eine Phase der Vollauslastung. Da außerdem bei Privilège die hohen Vorlaufkosten durch sind und die Umsätze nun kommen, kann das unter dem Strich nur hohe bis sehr hohe Margen- und Ergebnisdynamik bedeuten.

Sicherlich hängt manches auch vom Produktmix und vom Sonderausstattungsvolumen ab, und es müssen zudem aktuell überdurchschnittlich viele neue Mitarbeiter in der Produktion eingearbeitet werden, was die Effizienz belastet. Aber das gibt sich. Imo sollte in 2021/22 eine EBITDA-Marge von 8-10 % machbar sein, ein Abklingen der Pandemie unterstellt. Ungemach kann aber natürlich weiterhin von der Pandemie kommen, und in diesem Kontext ist auch die Speicherchipproblematik ein möglicher Belastungsfaktor. Wenn B & G nicht mehr ausreichend lieferfähig ist (aktuell dürfte man hier noch vom aufgestockten "Brexit-Lager" zehren), hilft alles nichts. Das kann bis ins neue Geschäftsjahr hinein zum Flaschenhals werden. Von daher alles unter Vorbehalt.
HanseYachts | 5,350 €
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24.02.21 16:47:03
Beitrag Nr. 959 ()
Wenig Neues im heute vorgestellten H1-Bericht. Und alles im Rahmen des Erwartbaren.

https://www.hanseyachtsag.com/de/investor-relations/finanzbe…

Das Halbjahr ist stark gezeichnet von der Pandemie und ihren Folgen, insbesondere von der wochenlangen Kurzarbeit in Q1, die nachhängt. Aber auch in Q2 holperte es noch kräftig im Beschaffungs- und Produktionsgeschehen, die Ergebniszahlen sind entsprechend unter Vorjahr. Das Orderbuch ist historisch dick (153,5 Mio), aber so lange die Prozesse nicht normal laufen, hilft das wenig. 2020/21 bleibt für HY ein Krisenjahr und wird deutlich negativ abschließen, imo um -4 Mio (damit in der Nähe des Vorjahrs, wenn man die Sondereffekte herausrechnet). Der Ausblick des Vorstands auf das laufende GJ ist - imo nachvollziehbar - unverändert: Umsatz moderat über VJ, EBITDA leicht unter VJ (3,8 Mio).

Ob die radikale Wende in 2021/22 kommt, hängt im wesentlichen vom rechtzeitigen Erfolg der Impfkampagne und einem Abklingen der Krise ab. Mit wieder normal laufenden Prozessen und unter Vollauslastung käme absehbar der große Swing hinein in erfreuliche Ergebnismargen. Ein erster Vorbote dazu ist die in H1 gesunkene Materialeinsatzquote im Konzern (53,5 % nach 56,9% im VJ, wobei die tatsächliche Verbesserung weniger groß war als die ausgewiesene, weil beide Halbjahre gegenläufig von hohen Bestandsveränderungen gekennzeichnet waren.) Zudem hellt sich die Situation bei Privilège (Orderbuch aktuell >1,5 Jahre) zusehends auf. Hier geht es aktuell in Siebenmeilen-Stiefeln voran, und mit dem Abklingen der Krise sollte sich diese Entwicklung noch verstärken, so dass die bis dato millionenschweren Belastungen bald passé sein dürften.

Unter dem Strich bleibe ich bei meiner Einschätzung: Die aktuelle Situation und die mittelfristigen Aussichten fallen dramatisch auseinander. HY hat sehr gute Chancen, gestärkt aus der Krise zu kommen und die Jahre des Missvergnügens durch die beiden sehr kostspieligen Akquisitionen endlich hinter sich zu lassen. Die aktuellen H1-Zahlen spiegeln das überhaupt nicht wider.

Übrigens nicht irritieren lassen vom Eigenkapital, das per 31.12.2020 nur noch hauchzart positiv war (6,6 k). Der Dept-Equity-Swap mit dem Mutterkonzern (12 Mio) wurde erst nach dem 31.12. vollzogen. Am Ende des GJ dürfte das EK wieder bei rund 16 Mio stehen.
HanseYachts | 5,100 €
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25.02.21 20:44:50
Beitrag Nr. 960 ()
Heute Umsatzzahlen von Beneteau - und damit die erste Wasserstandsmeldung des Wettbewerbers seit Verkündigung des Strategiepapiers "Let's go beyond", in das pandemiebedingt ein knüppelhartes Sparprogramm eingeflossen war.

https://press.beneteau-group.com/assets/210225-beneteau-pres…

Wie zu erwarten, leidet Beneteau einerseits durch die größere Abhängigkeit vom Flottengeschäft (-71 % von Sept-Dez 2020). Andererseits haben sie gut an Eigner verkauft und auch schon ausgeliefert, insbesondere in Europa, insbesondere (kleinere) Motorboote. Unterm Strich bleibt in der Boat Division ein Minus von ca. 15 % yoy - sowohl für die vier Monate Sept-Dez, als auch im gesamten GJ 2019/20, das wegen Stichtagsumstellung 16 Monate dauert. Ergebniszahlen gibt es erst am 17. März. Leider auch noch nichts zum Auftragseingang.

Jedenfalls aber hat sich das brutale Szenario aus "Let's go beyond" für Beneteau nicht bewahrheitet.
HanseYachts | 5,300 €
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