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Bundeswertpapiere (Seite 134)



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Mit den Märkten ist es schon eine Crux. Ein Tweet und schon ist der ganze Aufwärtstrend unterbrochen. Ich gehe schon davon aus, dass der Verfall des Freitags nächster Woche die amerikanischen Märkte und damit den Rest hochziehen wird. Es wäre als Bär fahrlässig anzunehmen, die Stillhalter lassen sich die Butter vom Brot nehmen. Es ist anzunehmen, dass in diesem Börsenumfeld Aktienpositionen durch Short-OS massiv abgesichert wurden. Insofern könnte ein Fallen der Märkte den Stillhaltern extrem wehtun. Und siehe da- die Märkte beginnen schon wieder zu steigen. Es ist durchaus möglich, dass die Märkte während der ganzen Berichtsaison oben bleiben und man die wahrscheinliche Eintrübung der Aussichten komplett ignoriert. Andererseits ist jederzeit damit zu rechnen, dass eine Kriegspartei die Marktteilnehmer in Aufregung versetzt. Die Frage für mich ist: Wie gehe ich damit um und wie positioniere ich mich? Was kann ich gewinnen, was verlieren? Hätte ich im vergangenen Monat lediglich die Trades ausgeführt, die aus meiner Sicht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit hatten, wäre die Rendite stattlich gewesen. Zuzüglich all jener Trades aber, die dem Grunde nach in Plus hätten laufen „müssen“, sieht das schon ganz anders aus. Nehmen wir einfach mal Gold. Theoretische „müsste“ Gold steigen und der Dollar in diesem Umfeld abwerten. Aber Markt überspringt einfach die Inflationsangst, geht gleich davon aus, dass die FED die Zinsen erhöht, Ergebnis, Gold fällt und Dollar wertet auf. Insofern habe ich beschlossen (was schwer wird) nur noch die Wahrscheinlichkeiten zu handeln, deren Eintrittsmöglichkeit sehr hoch ist. Die kleinen Trades, wenn sie im Minus schließen fressen nach und nach das Kapital auf. Das Schlimme, man merkt es nicht sofort. Insofern muss das übergeordnete Ziel- die Korrektur der Märkte mitmachen zu wollen geschützt werden.
Gestern Abend noch bei 24900 Punkten einen Fuffi auf den Dow gesetzt. Knockout liegt bei 24800. Wenn ich jetzt die Steigerung sehe, kommt natürlich die Gier durch. Aber das war kein strategischer Trade sondern reines Zocken. Nachdem sich die Volatilität abgeschwächt hatte und der Dow immer so um die 24900 herumtänzelte, habe ich es nicht für sehr wahrscheinlich gehalten, dass da noch eine rote Punkte Kerze auftaucht. Und wie jeden Freitag- es ist Freitag , die Berichtsaison hat begonnen und die amerikanischen Märkte steigen. Im Zuge der anstehenden Berichtsaison höre ich mir sehr aufmerksam die Statements Markus Kochs zu einzelnen Werten an. Google, Facebook und Amazon hätten noch Potential, während es bei Snap und Netflix eher negativ aussehen sollte. Wahrscheinlich werde ich Schwarz (Long) auf Google und Rot (Short) auf Snap setzen. Man(n) muss sich ja entscheiden. Oder auch nicht. Aber gerade ein Short auf Snap reizt mich, denn wenn enttäuscht wird- dann geht es richtig in den Keller- runter geht es immer schneller und heftiger als nach oben. In Hinblick auf die Verflachung der Zinskurve wird tatsächlich davon ausgegangen, dass 2020 die erste Zinssenkung durch die FED kommen wird. Wenn man bedenkt, dass die USA in diesem Jahr Zinszahlungen von 560 Milliarden leisten müssen, da stellt sich schon die Frage- woher nehmen, wenn nicht stehlen, oder- wo ist da noch Platz für Zinserhöhungen? Aus meiner Sicht hat die EZB die Möglichkeit für Zinserhöhungen sowieso schon verpasst. Wenn die EZB die Zinsen irgendwann 2019 erhöhen will, ist es schon längst wieder Zeit für Zinssenkungen. Für die zeitnahe Entwicklung an den Märkten stellt sich eine Frage: Stumpft der Markt gegenüber den verbalen Eskapaden Humpi Trumpis ab und wird erst bei den greifbaren Einschnitten durch die Handelsanktionen reagieren oder ist nächsten Freitag D-Day? Es wird davon ausgegangen, dass der Markt zeitnah noch steigt. Diese Steigerungen sollten laut Analysten genutzt werden, um die Gewinne zu sichern. Von Sommerrallye habe ich nichts gehört- nichts mehr. Auch wenn es an den Märkten seit Januar bergauf gegangen ist, bin ich trotzdem froh, mein Depot am Anfang des Jahres glattgestellt zu haben. Heute habe ich eine Zwischenmeldung von der Rentenkasse bekommen- schönen Dank auch. Ich bin da nicht so eine gefestigte Persönlichkeit wie manch anderer. Wenn ich die deutschen Rentner auf den U-Bahnhöfen in den Mülleimern herumwühlen sehe- macht mir das durchaus Angst. Nö, da verzichte ich auf ein bisschen Performance und damit mir nicht langweilig wird und das Gespür verloren geht, spiele ich mit meinem Taschengeld. Wenn ich ein mögliches Rutschen der Börsen nach dem Verfall trotz Berichtsaison in Betracht ziehe, sollte ich wohl eher auf die Short- Kandidaten der Berichtsaison wetten als auf die Highflyer. Oder auf Long die Positionen klein halten. Ich werde mir gleich noch mal Snap anschauen. Für einen Freitag sieht das alles ziemlich wackelig aus. Na mal sehen.
Vorgestern bin ich doch noch ein Snap Short mit einer 200,00 EUR Position eingegangen. Bei dieser Position liegt das Stop-Loss, An- Verkaufsgebühren angerechnet, bei 50 Prozent. Also ein Hunni - Verlust ist eingerechnet. Netflix und Snap waren am Freitag bereits im Minus, Netflix sogar mit über 4 Prozent. Wahrscheinlich waren die Kursabschläge auf die Analystenmeinungen zurück zu führen. Insofern ist gerade bei Netflix damit zu rechen, dass es Montag zu einen Rebound kommen könnte, da die Aktie zu den „sicheren Häfen“ gezählt wird. Sollte Netflix tatsächlich von den Anlegern abgestraft werden, ist der Weg nach unten noch lang. Allerdings habe ich schon mal nachgeschaut, was für Knock-outs angeboten werden. Ich kaufe meist die billigen Scheine unter einem Euro. Der Schein auf Snap hat 0,19 Cent mit den Gebühren gerechnet 0,202 Cent gekostet. Durchaus möglich, dass Snap die Kursverluste am Montag erst einmal wieder wettmacht. Aber ich kann erst am späten Nachmittag handeln. Der Kursverlauf ist aber angeknackt und wird zudem stark von Nachrichten dominiert (was natürlich eine Gefahr ist). Das Minus am Freitag ist nicht so groß, dass die Aktie am Montag Zocker anlocken könnte, die den Kurs nach oben treiben. Einen Ausstiegskurs habe ich erst einmal nicht. Bei positiven Kursverlauf auf Einstand ziehen und dann wird die Situation neu bewertet. Obwohl der Dollar schwächer geworden ist, hat Gold nicht reagiert. Bleibt abzuwarten, ob Gold tatsächlich unter das letzte Verlaufstief fällt und dann Kurs auf Richtung 1.200 USD nimmt. Unter 1.236 USD Short. Gestern wurde die Türkei auf BB, Ausblick negativ abgestuft. Als ich letztens meine Theorie so in den Raum warf, wir bekommen bald in Westeuropa Besuch von ganz vielen Türken, die ihre Verwandten auf Dauer besuchen wollen, gab es nur betretenes Schweigen. Die AfD nimmt Kurs auf die 20 Prozent. Die Hoffnung bei diesem Anstieg liegt darin begründet, dass derzeit „nichts“ passiert, was vermeintliche Protestwähler kurzfristig aktiviert, der Anstieg somit nachhaltig ausfällt. Auf dem Flohmarkt hatte ich heute wieder ein erwähnenswertes Erlebnis. Ein „neu Dazugekommener“ interessierte sich für eine Kaffeemaschine. Die sollte einen Zehner kosten. Ziemliches Schnäppchen. Der „neu Dazugekommene“ wollte nur fünf bezahlen. Ein Deutscher der herantrat, wollte die Maschine gleich für den Zehner mitnehmen. Da ging das Geschrei los. Im Nachhinein hat der Verkäufer dem „neu Dazugekommenen“ den Zuschlag für den Zehner, mit einem entschuldigenden Blick dem Deutschen gegenüber, gegeben. Generell war man unter den deutschen Flohmarktverkäufer den „noch nicht so lange hier lebenden“ gegenüber aufgrund deren Mentalität nicht besonders aufgeschlossen. Der einhellige Vorwurf lag im Raum, „Die“ wollen alles geschenkt bekommen. Da sieht man wieder mal, dass nicht nachgedacht wird. Es werden Sozialleistungen ausgetütet, die aus Steuermittel finanziert werden, von „Wollen“ kann also nicht die Rede sein. Im wesentlich Größeren- die Target II Salden. Auch hier verschenkt der Expotweltmeister Deutschland seine Exportgüter und wird gleichzeitig wegen seines Exportüberschusses von den Beschenkten getadelt. Und spätestens, wenn Merkel –wieder- für die Spareinlagen (hoffentlich nur deutsche und keine europäischen) durch Steuermittel garantiert, garantiert der Steuerzahler für seine eigenen Spareinlagen. Ist schon eine verdrehte Welt. Schauen wir mal, was die nächste Woche bringt.
Gestern konnte ich es nicht lassen und habe noch einen Hunni Short auf Netflix gesetzt. Wäre der Einsatz größer gewesen, hätte Netflix vermutlich wider erwarten Top Zahlen geliefert und der Kurs wäre durch die Decke gegangen. Mittlerweile ist der Schein im Gewinn ausgestoppt worden. Das war Zockerei. Jetzt kommt die Pflicht. Es bleibt jetzt abzuwarten, ob der „sichere Hafen“ genauso, wie die der NASDAQ allgemein wieder hoch gekauft wird. Zumal letzterer seine Schwäche abgeschüttelt hat und wahrscheinlich im Tagesverlauf seine Verluste wieder wettmacht. Ich persönlich denke, dass vor Montag/Dienstag nächster Woche eh alles dem Verfall geschuldet ist und man erst dann sehen kann, wie die Lage tatsächlich aussieht. Was mich allerdings in Hinblick auf höhere Kurse vorsichtig stimmt, ist die Tatsache, dass der Dow nicht aus dem Quark kommt. Gut, über die 25 TSD ist er gekommen, aber jetzt scheint es nicht weiterzugehen. Sollte er bis Donnerstag so liegenbleiben, werde ich abends einen Short riskieren. Wenn selbst die Verfallswoche den Index nicht bewegen kann ... . Wenn sich nicht bewegt, sehen wir vielleicht mal einen Hexentanz am Freitag. Gold ist vorhin unter sein letztes Tief gefallen und hat gleich mal Strecke nach unten gut gemacht. Schade. Da bin ich nicht zum Zug gekommen. Vielleicht noch einen Short aus dem Bauch heraus mit Ziel 1220 USD und wenn wir da sind ist es bis 1200 USD auch nicht mehr weit. Alles in allem bleibt es spannend. Bei Sojabohnen hab ich zu lange gewartet. Der Schein wird demnächst ausgestoppt. Mist. Aber zum Glück bringt jeder neue Tag gleich mehrere neue Trading-Möglichkeit- Hauptsache man hat noch Kohle zum Handeln. Snap bewegt sich auch nicht groß, da heißt es auch Wasser treten.
Seit Mittwochabend bin ich bei 1228 USD Short im Gold. Kleine Position zweihundert Euro. Sah ja gestern schon mal gut aus. Mal sehen, ob Gold heute die 1220 USD anläuft. Da der Hebel nicht so groß ist, muss Gold noch ein Stück fallen, damit das Knock out in den Gewinn läuft. Wahrscheinlich werde ich heute tatsächlich eine Shortposition auf den Dow und den Nasdaq aufmachen. Wann sollst du laufen? Wenn sie dir sagen, alles ist in Ordnung. Gestern haben sich die Amerikaner zu sehr auf die Brust geschlagen und vorgegeben, wir sind größten. Allein, die auf guidance veröffentlichten Aussagen von diesem Kudlow lassen mir die Haare zu Berge stehen. Zusammengefasst: Die jüngere Generation hat echten Wohlstand noch nie erlebt- aber die letzten Jahre der Rezession (Haha) werden jetzt dank der Investitionen hinter sich gelassen. Ja, und die EU hat Amerika nichts entgegenzusetzen, weil sie auf dem Höhepunkt ihrer Macht sei. Hinsichtlich der Verflachung der Zinskurve sollen Anleger lieber auf die Zinsdifferenz zwischen dreimonatigen und zehnjährigen schauen, als auf die Differenz zwischen zweijährigen und zehnjährigen. Also staatlich angeordnet- nicht hören, nicht sehen, nicht schauen. Und ehrlich- der Dow ist nach FED-Paules Auftritt nicht sonderlich gestiegen. Der Nasdaq hat zwar ein neues Allzeithoch gemacht, aber es nicht halten können. In Hinblick auf weiter steigende Kurse bin ich da nicht so optimistisch. Zudem scheinen die Amerikaner den chinesischen Staatspräsidenten beleidigt zu haben, wenn man M.Fugmann trauen darf. Damit könnte es persönlich werden. Auch der Nikkei zeigt erste Erschöpfungserscheinungen nach der Yen-Rallye. Bei so vielen Möglichkeiten heißt es mit bedacht handeln.
Gold ausgestoppt bei 1216USD. Short-Positionen auf den Nikkei, Dow und Nasdaq eröffnet. Jeweils 200 Euro mit Stopp Los bei der Hälfte. Risiko also dreihundert Euro. Ob uns Ungemach blüht werden wir morgen schon am Nikkei sehen, denke ich. Eigentlich hätte man auf den Freitag Long gehen müssen, aber irgendwie sehen die amerikanischen Indizes für mich schwach aus. Mal sehen, wann die amerikanischen Börsen auf die massive Yuan Abwertung reagieren. Alles nur ein Spiel- aus dem schnell ernst werden kann.
Rettungsgasse ....

Der Beitrag hätte auch „ Die Welle“ heißen können. Aber „Die Welle“ umfasst, wie sollte es auch anderes sein, die Thematik der Nazikeule. Also nenne ich meinen Beitrag „Die Rettungsgasse“. Ich hätte den Betrag auch mit „Ich oder Wir ???“ betiteln können. Im Großraum Berlin-Brandenburg wird vornehmlich im Radio schon eine ganze Weile Werbung dafür gemacht, im Stau auf der Autobahn von vornherein eine Rettungsgasse zu bilden, damit die Rettungsfahrzeuge schnell zur Unfallstelle vorrücken können, um zeitnah Leben zu retten. Wenn dieser öffentliche Aufruf, seiner simplen Bürgerpflicht nachzukommen nötig war und ist, dann muss schon einiges im Argen gelegen haben. Bei der freitäglichen Flucht aus Berlin, ist es für meine gute Laune existenziell, vorher denn Verkehrsbericht zu hören. Gerade im Sommer kommt es öfter zu Gefechten zwischen einzelnen Verkehrsteilnehmern mit anschließenden schweren Verlusten.
Auch wenn Freie Fahrt für Freie Bürger angesagt ist, kann es passieren, dass man sich genötigt sieht, plötzlich scharf zu bremsen , weil der Vormarsch abrupt stoppt, da sich ein paar Kilometer vor einem wieder ein paar Vollpfosten aufgeraucht haben oder der Verkehr einfach nur vor einer der vielen Baustellen stockt. Was- ich seit einiger Zeit feststelle- in jedem der Fälle wurde durch die Verkehrsteilnehmer sofort von Anfang an eine Rettungsgasse gebildet. Die Propaganda ist auf fruchtbaren Boden gefallen. Mittlerweile werden durch die Radiomoderatoren öffentliche Belobigungen ausgesprochen. Umso mehr nervt es dann, wenn ein Fahrzeug mit „ausländischen“ Kennzeichen sich nicht an die aufgestellte Regel hält und einfach so in der Fahrspur bleibt- ohne sich an der Rettungsgasse zu beteiligen. Da kann in einem schon richtig Ärger aufkommen. In die „Welle“ wird anhand eines Schulexperimentes beschrieben, wie die Nazis ein Zusammengehörigkeitsgefühl geschaffen haben sollen, welches sie dann für die Mobilisierung der Massen eingesetzt haben. Was mich an der Geschichte stört- die Nazis haben es nicht erfunden, höchstens instrumentalisiert. Nur- ohne das Zusammengehörigkeitsgefühl in einer Gruppe oder eines Volkes kann nichts auf die Beine gestellt werden. Disziplin, Einheit und Führung eines Volkes beinhalten nun mal dessen Macht. Heutzutage wird hingegen durch die amtierenden Machthaber die Individualität instrumentalisiert. Das hat den Vorteil, den Status Quo aufrecht zu erhalten und den eigenen Machtanspruch, der nur dem persönlichen Ehrgeiz und nicht der Weiterentwicklung des eigenen Landes gilt, zu sichern. Gleichzeitig erodiert das Staatsgefüge, weil die Menschen, jeder für sich allein, schwach sind und von Generation zu Generation insgesamt schwächer werden. Man hat den Eindruck, je mehr „Freiheit“ der einzelne erhält, desto schwächer und abhängiger wird er. Die Krankheit heißt Linksliberalismus, welche die westliche Welt erfasst hat. Die Relevanz dessen werden wir bald hautnah zu spüren bekommen. Wir- das heißt, der saft- und kraftlose Westen werden den (Handels) Krieg mit Asien verlieren. In Asien tritt die Individualität des einzelnen vor dem Wir- der Gemeinschaft zurück. Ich denke Trump ist einem schlafenden Drachen auf den Schwanz getreten- und wenn dieser Drache erwacht ist, wird er den Westen in die Knie zwingen, wenn er es muss. Aus dem Wir-Gefühl entsteht auch eine erhöhte Leidensbereitschaft, die nötig ist, um durch harte Zeiten zu kommen. Wenn der Handelskrieg erst einmal Fahrt aufnimmt, wird kein Stein auf dem anderen bleiben. Ich denke, dies ist den meisten von uns noch nicht so recht bewusst. Die Auswirkungen werden mit denen eines heißen Krieges durchaus vergleichbar sein. Armut, Hunger, Vertreibung- Tod. Das alte Europa ist gut beraten, nicht in die Schusslinie zu kommen und noch besser sich möglichst schnell und eindeutig auf die Seite Chinas oder Asiens zu stellen. Ich bin durchaus gespannt, ob Japan den Amerikanern demnächst die Freundschaft aufkündigen wird. China muss nur noch seine Dollarabhängigkeit, vielleicht unter Schmerzen loswerden und dann ... Dann besteht die Möglichkeit, dass Amerika wirtschaftlich isoliert wird. Punkt 1.) Abverkauf amerikanischer Staatsanleihen. Angeblich soll Putin durch den Abverkauf des Bestandes amerikanischer Staatsanleihen versucht haben einen Crash herbeizuführen. Kein Kauf neuer Anleihen. Punkt 2) den Dollar als Weltwährung nicht mehr akzeptieren. Punkt 3) Boykott amerikanischer Waren. Punkt 4) Die digitalen Dienstleistungen von Amazon und Co. werden ordentlich besteuert- und schon steht Humpi Trumpi mit heruntergelassenen Hosen dar. Aber vielleicht beabsichtigt er gerade das. Auszuschließen ist es nicht. Und momentan scheint sein Kalkül, dass innenpolitisch ausgerichtet ist aufzugehen. Dies alles wird vermutlich den natürlichen wirtschaftlichen Zyklus, in den wir jetzt kommen noch um einiges verstärken. Dementsprechend wäre es angeraten, dass „Wir“ in unserer Gesellschaft wieder mehr in den Vordergrund zu stellen. Nicht staatlich verordnet, sondern selbst in unserem Tun. Auch, wenn das nicht sofort auf Gegenliebe beim Gegenüber stößt, nur einer muss den Anfang machen. Natürlich ist mit verbaler Gegenwehr von Linksliberalen zu rechnen, die ...

... dann eine Welle machen ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.270.145 von spielkind0815 am 21.07.18 18:33:10Spieli for president! :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.270.418 von Geniator am 21.07.18 19:38:46Nee danke. Zuviel Verantwortung. ;)
Morgen geht es wieder los an den Märkten. Ich bin tatsächlich wie ein Flitzbogen gespannt, wie es an den Börsen weitergeht. Japan hat etwas abgegeben. Es gab keinen freitäglichen Run an den Märkten. Man war eher damit beschäftigt, dass Kursniveau stabil zu halten. Deshalb hat die weitere Eskalation Humpi Trumpis keine Wirkung an den amerikanischen Börsen entfalten können, während der Dax eines auf die Mütze bekommen hat. Gleichzeitig wurde der Dollar durch Trump verbal abgewertet. Ob das so bleibt wird sich im Verlauf der Woche zeigen. Irgendwie sehe ich da Verbindungen zu Sultan Erdogan, der ebenfalls verbal an seiner Währung herumpfuscht. Schwerwiegender Unterschied: Der Dollar ist (noch) die Weltleidwährung, in der alle anderen verschuldet sind, die türkische Lira- na ja. Aber mal sehen, was Trump zwitschert, wenn die Chinesen ihm den Gefallen tun und den Dollar kaputtmachen. Eigentlich dürfte er sich dann nicht beschweren. Die Frage stellt sich schon, ob jetzt zum Handelskrieg auch ein Währungskrieg losgetreten wird. Ich glaube vor zwei oder drei Jahren gab es mal die Diskussion Währungskrieg ja/nein. Ist dann irgendwie untergegangen. Persönlich gehe ich davon aus, dass die Dollarschwäche nur von kurzer Dauer sein wird, es sei denn, Humpi Trumpi zwitschert weiter über den Dollar. Insofern bleiben meine Richtwerte im EUR/USD 1,15 Short und 1,18 Long. Beim Gold 1.140 Long und 1.125 Short. Aufgrund der inflationären Wirkung des Handelskrieges werden die Zinsen erhöht werden müssen- und das mehr als viermal. Kann sein das FED-Paule gebeten wird zurückzutreten. Aus gesundheitlichen Gründen. Eine unabhängige Zentralbank- wo bitte schön gibt es das denn? Eine Zentralbank ist für mich grundsätzlich der geldpolitische Arm der Politik. Im Alltag, wie auch in der Politik lautet der Grundsatz doch: Ohne Moos nix los. Und wenn FED-Paule, handverlesen durch Trump, nicht so mitzieht, muss der Gaul halt ausgewechselt werden. Derzeit ärgere ich mich immer noch mit dem Verständnisproblem über Inflation, Stagflation und Deflation herum- wenn ich denn Zeit habe. Okay, dass mit dem Dollar habe ich verstanden. Innen- und Außenwirkung einer Weltleidwährung, bis zu deren Abverkauf. Beim Yen sieht es schon ganz anders aus. Trotz der jahrelangen ultralaxen Geldpolitik ist Japan fast wieder in der Deflation angekommen. Und auch hier kann ich mich noch an ausgerufene Kurse von USD/Yen von 1:400 erinnern als die Abenomics begann. Gekommen ist der Dollar bis 125. Der fast abgeschlossene Währungsraum wäre eigentlich prädestiniert für eine Hyperinflation gewesen. Aber die Wirtschaft schrumpft und aufgrund der Überalterung der Bevölkerung kann auch nicht so richtig Wachstum geschaffen werden. Irgendwann habe ich mich mit einem Linksliberalen unterhalten (das Gespräch hat tatsächlich stattgefunden und ich wusste erst das sich um einen Verstrahlten gehandelt hat als er den Mund aufmachte), der meinte, Japan solle die Isolation aufgeben und Einwanderung zulassen. Mein Tip: Das Geld nicht in die Aktienmärkte pumpen, sondern in das Bevölkerungswachstum. Jedes Paar das Kinder zeugt bekommt die Kosten für das Kind bis zu dessen 18. Lebensjahr –komplett- aus der Druckerpresse und schon haben wir das schönste Wirtschaftswachstum, das wir uns vorstellen können. Ich glaube, es gibt neben Krieg nicht viele Dinge, welche die Inflation so anheizen würden. Der Unterhalt von Kindern ist kostenintensiv und das Geld muss wohl oder übel ausgegeben werden. In Japan könnte das sogar funktionieren, weil Japan halt kein Vielvölkerstaat wie Deutschland ist. Wozu Geld in irgendwelche Infrastrukturprogramme stecken, wenn nachher sowieso niemand mehr da ist. Sollte sich die Lage an den Märkten weiter verschärfen, ist damit zu rechnen, dass der Yen wieder stärker wird. Also USD/Yen Short, wenn 111,00 unterschritten wird. Erstes Ziel wäre dann 108,00.
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