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    Der Onvista Bank INFO-Thread !!!

    eröffnet am 18.08.10 10:13:13 von
    neuester Beitrag 07.07.24 07:29:44 von
    Beiträge: 4.786
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      schrieb am 07.07.24 07:29:44
      Beitrag Nr. 4.786 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 76.057.987 von Dividenden-Willi am 06.07.24 19:20:07
      Präzisierung der Zusatzkosten
      Zitat von Dividenden-Willi: Danke für die Hinweise, dann sollten sich bei einem Kauf/Verkauf von Anleihen oder Aktien die Brokergebühren auf 3,90€+2,50€/5€ in der Sonderaktion belaufen - ausser man kauft Anteile zu extrem hohen Summen. Viele Grüße.


      Achtung, Vorsicht! Deine Aussage ist so nicht ganz richtig, daher möchte ich die Zusatzkosten hiermit nochmals präzisieren:
      Denn auch beim Kauf von Aktien und Anleihen entstehen möglicherweise Zusatzkosten. Allerdings ist es auch möglich eine Order zu einem Preis von lediglich 3,90 € abzuschließen. Schlussendlich entscheiden sich die Gesamtkosten der Ordergebühren nach Auswahl des gewählten Handelsplatzes!

      Börsenplatzabhängige Entgelte + zusätzliche Börsenplatzgebühren

      Die (im Aktionszeitraum reduzierte) Orderprovision in Höhe von 3,90 € fällt bei allen Trades an. Hinzu kommen evtl. weitere Entgelte!
      Hierzu erst nochmal folgende Übersicht:



      Börsenentgelte der jeweiligen Börsenplätze werden grundsätzlich an allen offiziellen Börsen erhoben (XETRA, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg usw.). Bei diesen Handelsplätzen kommen dann zu den jeweiligen börsenplatzabhängigen Entgelten (Kosteneinzug der Comdirect) von je 2,50 € (bei Käufen bis zu einem Kaufwert von 100.000 €) bzw. 5 € (bei einem Kaufwert bis zu 200.000 €) - je nach Handelsplatz (siehe Übersicht) - noch die jeweiligen Börsenentgelte der entsprechenden Börsenplätze hinzu, welche direkt von der Börse (z. B. Frankfurt oder Stuttgart) erhoben werden.

      Eine Order mit Aufpreis von 2,50 € ist somit aus dieser Auflistung nur im außerbörslichen Handel über Tradegate und gettex möglich. Tradegate bietet oftmals aber auch die besten Preise.

      Order für 3,90 €:

      Grundsätzlich ist es aber auch möglich, eine Order zum Preis von lediglich 3,90 € abzuschließen. Dies ist über den außerbörslichen Handel oder im Soforthandel z. B. über die Baader Bank (meist auch sehr gute Preise) oder Lang & Schwarz möglich. Hier werden meines Wissens nach keine weiteren Zusatzgebühren erhoben.

      Preisvergleich lohnt sich auch an der Börse

      Ein kurzer Preisvergleich der verschiedenen Preise unter Berücksichtigung der gesamten Orderentgelte inklusive Zusatzkosten kann sich durchaus lohnen und somit den ein oder anderen Euro einsparen!
      Zudem lohnt es sich, die entsprechenden Preislisten und Zusatzkosten im Vorfeld zu verinnerlichen, damit man an den gewählten oder bevorzugten Handelsplätzen keine negativen Überraschungen in Form von hohen Ordergebühren erlebt!

      Ich hoffe, ich konnte das Thema Ordergebühren jetzt präzise genug beschreiben - besser bekomme ich es jedenfalls nicht mehr hin.
      Avatar
      schrieb am 07.07.24 06:58:23
      Beitrag Nr. 4.785 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 76.058.536 von walker333 am 07.07.24 00:45:22
      Auch teure Börsenplätze wie Stuttgart können im Endeffekt billiger sein
      Richtig, allerdings war der Preis in meinem Fall an der Börse Stuttgart mit Abstand der beste!
      Der Fonds wurde an den übrigen (wenigen) Börsenplätzen und im Direkthandel für ca. 1 € höhere Kaufpreise je Anteil angeboten. Zudem ist dort der Spread tatsächlich immer wesentlich höher, meist bei mindestens 0,7 % und oftmals noch deutlich höher.
      An der Börse Stuttgart wurde der Spread an diesem Tag sogar zeitweise wieder bis auf 0,01 % (in Bereichen zwischen 0,01 - 0,02 €) abgesenkt. Das ist bei Fonds sonst absolut unüblich.
      Bei meinem Kauf von 50 Anteilen hätte ich an anderen Handelsplätzen somit schlussendlich in der Gesamtabrechnung 30-40 € mehr bezahlt!
      Anbei noch ein Auszug der letzten "Preistafel" der ING Diba:



      Und noch ein Beleg für die Taxierungen der Börse Stuttgart:



      Gerade an der Börse Stuttgart lohnen sich Limitorders. Meine Erfahrungen bei den boerse.de Fonds und boerse.de Gold haben gezeigt, dass eine Order, die deutlich unter dem aktuellen Briefpreis (=Kaufkurs) und nahe an dem Geldpreis (= aktueller Rückkaufwert) erfasst wird, tatsächlich ausgeführt wird - etwas Geduld vorausgesetzt. Somit kann man doch einige Euro sparen.
      Avatar
      schrieb am 07.07.24 00:45:22
      Beitrag Nr. 4.784 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 76.057.801 von Dividenden-Willi am 06.07.24 17:55:24
      Zitat von Dividenden-Willi: Die Provision von 3,90€ ist klar, zusätzliches Börsenplatzentgeld 2,50€ ist auch klar - aber warum sind hier noch zusätzlich 5,94€ variable Börsenspesen verrechnet worden ?


      -Kapitalvernichter- selber hat ja schon geantwortet.

      Von mir noch in knappen Worten:
      Stuttgart ist die teuerste Börse, absurd hohe Entgelte. Im Gegenzug stellen sie oft den engsten Spread, was manchen zu Stuttgart locken könnte, obwohl es sich allermeistens nicht rentiert.
      1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
      Avatar
      schrieb am 06.07.24 19:20:07
      Beitrag Nr. 4.783 ()
      Danke für die Hinweise, dann sollten sich bei einem Kauf/Verkauf von Anleihen oder Aktien die Brokergebühren auf 3,90€+2,50€/5€ in der Sonderaktion belaufen - ausser man kauft Anteile zu extrem hohen Summen. Viele Grüße.
      1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
      Avatar
      schrieb am 06.07.24 18:33:06
      Beitrag Nr. 4.782 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 76.057.801 von Dividenden-Willi am 06.07.24 17:55:24
      Zusatzkosten
      Klar doch, gerne!
      Grundsätzlich wird unterschieden zwischen "Eigene Entgelte" und "Fremde Kosten":
      Die "Eigenen Entglete" werden direkt an die Comdirect gezahlt, darunter fällt somit auch das jeweilige Börsenplatzentgeld (in diesem Fall die 2,50 €).
      "Fremde Spesen" werden von den jeweiligen Börsenplätzen bzw. Handelspartner erhoben, worauf die Comdirect natürlich keinen Einfluss hat.
      Bei meinem Kauf handelte es sich um einen Fonds. Daher wurde er unter der Kategorie "Stuttgart - Fonds" mit den entsprechenden Spesen dieses Börsenplatzes (= 0,119 % vom Kaufwert) belastet.



      Eine Aufstellung dieser Zusatzgebühren findet sich unter anderem auf der Starseite der onvista bank - rechts oben unter dem Punkt "Übersicht Börsengebühren nach Börsenplätzen". Hier öffnet sich ein PDF, welches man sich runterladen kann. Solch eine Übersicht habe ich bei der Comdirect leider nicht gefunden, trotzt unterschiedlicher Suchanfragen bei Comdirect selbst und bei Google. Auch im Preis-Leistungsverzeichnis gibt es hier keine Infos zu!

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      schrieb am 06.07.24 17:55:24
      Beitrag Nr. 4.781 ()
      Danke für die ersten Eindrücke eines Onvista-Comdirekt-Wechslers und die Auflistung der ersten Spesenabrechung.
      Ich habe hier noch eine kurze Detailfragen zu den Kosten, entschuldige falls ich diese nicht im Post entdeckt habe.
      Die Provision von 3,90€ ist klar, zusätzliches Börsenplatzentgeld 2,50€ ist auch klar - aber warum sind hier noch zusätzlich 5,94€ variable Börsenspesen verrechnet worden ?
      Kannst Du mir bitte hierzu einen Hinweis geben ?
      Vielen Dank !
      3 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
      Avatar
      schrieb am 06.07.24 13:05:48
      Beitrag Nr. 4.780 ()
      Erste Erfahrungen und Trades im neuen Comdirect-Depot
      Mein Depotübertrag ist fast abgeschlossen. Alle Wertpapiere wurden nun vollständig übertragen (abgesehen von den verkauften Bruchstücken) und die steuerlichen Daten wurden allesamt korrekt verbucht.
      Es fehlt lediglich noch die Überweisung des Cashbestandes und die Kontoauflösung seitens der onvista bank.
      Nachfolgend meine ersten Erfahrungen und Eindrücke im neuen Comdirect-Depot:

      Unbedingt das Kleingedruckte beachten!



      Beworben wird das Depot für Neukunden und auch im Übernahmeangebot mit Traden für 3,90 € über einen Zeitraum von 1 Jahr (Neukunde) bzw. 3 Jahren (Übernahmeangebot). Allerdings muss hierzu auch das Kleingedruckte beachtet werden. Hier muss ich gestehen, dass ich das bei meinen ersten Verkäufen nicht berücksichtigt habe. Klar sollte natürlich sein, dass speziell börsenabhängige Entgelte zusätzlich geleistet werden müssen (z. B. Börse Stuttgart und Frankfurt, XETRA usw.). Hierzu habe ich allerdings im Preis-Leistungsverzeichnis und auch auf der Homepage keine Zusammenfassung der jeweiligen Börsenentgelte finden können. Muss man halt anderweitig schauen, z. B. in der bisherigen Übersicht der onvista.
      Was ich allerdings nicht beachtet habe und in den AGBs bzw. dem Preis-Leistungsverzeichnis auch nur in einem kleinen Abschnitt (schnell zu übersehen) steht, dass bei einigen Börsenplätzen zudem eine Zusatzgebühr in Höhe von mind. 2,50 € bzw. 5 € erhoben wird. Dies betrifft folgende Handelsplätze:



      Dies hatte ich bei meinen ersten zwei Trades nun nicht berücksichtigt. Ich hatte hier über Tradegate verkauft, da der Verkaufs-Preis etwas höher lag. Die Gebühr hat natürlich den Vorteil zerschlagen.
      Also muss man schlussendlich immer zuerst schauen und berechnen, welcher Handelsplatz insgesamt die besten Konditionen für den jeweiligen Trade bietet!
      Hier eine Abrechnung für die Gebühren nach meinem ersten Kauf an der Börse Stuttgart:



      Handel im Soforthandel

      Hierzu kann man sich ähnlich wie bisher bei der onvista eine Preisanfrage einfordern und hat dann wenige Augenblicke Zeit, den Trade zu dem jeweiligen Preis abzuschließen.
      Natürlich sind auch alle anderen gängigen Ordermöglichkeiten (Limitorder usw.) über die einzelnen Handelsplätze möglich.

      Beträge auf der Startseite

      Die Beträge sind auf der Startseite nach erfolgtem Log-In leider nicht tagesaktuell. Der Depotwert wird jeweils mit dem Schlusskurs des Vortages angezeigt. Gerade bei hohen, börseninvestierten Summen kann es hier doch zu sehr starken Abweichungen zum tatsächlichen Wert kommen. Für den gerade aktuell gültigen Depotwert in "Realtime" (mit entsprechender Zeitverzögerung) muss man in das Depot klicken. Schade, eine Verknüpfung dürfte in der heutigen Zeit doch keine große Herausforderung für die IT-Abteilung darstellen!
      Auch die Abrechnungen im Verrechnungskonto erfolgen immer erst am Folgetag, sowie das Einstellen der Abrechnungen in die Postbox. Die ING Diba ist hier wesentlich schneller und bucht entsprechende Beträge bei Kauf und Verkauf - auch mit direkt korrekt erfasster Gebühren- und Steuerverrechnung im Extra-Konto ein oder aus.
      Bei einem Verkauf sind die jeweiligen Beträge allerdings für weitere Trades zeitnah verfügbar. Der zur Verfügung bestehende Betrag wird in der Ordermaske angezeigt!

      Abrechnungen

      Die Abrechnungen erfolgen auf einer Übersicht über 3 Seiten. Auch hier schafft es die ING Diba, die Abrechnungen wesentlich kompakter und zudem übersichtlicher zu gestalten. Aber alle erforderlichen Daten finden sich auch auf den Abrechnungen der Comdirect.

      Trennung gleicher Wertpapiere

      Der Global X Superdividend wird weiterhin getrennt geführt, mit 133 und 55 Anteilen. Ein gemeinsamer Verkauf aller Anteile ist hier auch nicht möglich, wie folgendes Bild beweist:



      Gestern habe ich meinen ersten (Nach-)Kauf im Depot getätigt. Auch hier wird der betroffene boerse.de Dividendenfonds heute getrennt geführt:



      Aber im Gegensatz zum Global X ETF lassen sich hier alle Anteile bei einem möglichen Verkauf zusammenfügen!

      FAZIT:

      Ich bin natürlich froh, dass der Übertrag fast abgeschlossen ist und ich mich nun wieder auf meinen Vermögensaufbau konzentrieren kann. Zukünftig werde ich auch alle Gebührendetails berücksichtigen. Da ich hier allerdings in diesem Zweitdepot der Comdirect nur sehr wenig handeln werde, kann ich mich sicherlich mit allen Begebenheiten arrangieren. Mittlerweile komme ich im Depot der Comdirect auch schon gut zurecht und ich weiß, wo ich alle wichtigen Menüpunkte finden kann!
      Avatar
      schrieb am 04.07.24 16:07:31
      Beitrag Nr. 4.779 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 76.041.580 von -Kapitalvernichter- am 03.07.24 15:03:41danke für das update............
      Avatar
      schrieb am 03.07.24 15:03:41
      Beitrag Nr. 4.778 ()
      Geballte Ladung - Die Post war da...!
      So sieht also der Postversand nach (noch nicht vollständig) abgeschlossenem Depotübertrag aus:



      Insgesamt 12 Briefe wurden mir soeben bei der Postausgabe ausgehändigt!

      Großer weißer Umschlag:
      Hierin befinden sich alle Abrechnungen der onvista bank zu den durchgeführten Verkäufen der Bruchstücke. Gut zu Wissen: Bei den Verkäufen der Bruchstücke wurden keine Ordergebühren berechnet!
      Zudem erfolgt zu allen an die Comdirect übertragenen Wertpapierüberträgen eine Bestätigung (= Durchführungsanzeige).

      Kleiner weißer Umschlag:
      Hierin befindet sich noch eine Abrechnung zur Ausschüttung eines Fonds.

      Übrige Umschläge:
      Diese kommen allesamt von der Comdirect und die jeweiligen Wertpapiereingänge werden somit bestätigt. Zudem erfolgt bei den mit Gebühren belasteten ETFs und dem Fonds die jeweilige Kostenmitteilung: "Wir belasten Ihrem Konto... Kosten der Lagerstelle in Höhe von EUR 2,38 (einschl. 19% MWST EUR 0,38)."

      So, jetzt muss ich später die Unterlagen sortieren, einscannen und in meine Buchführung einpflegen.
      Ich hätte die Unterlagen lieber als PDF per Email oder in die Postbox der Comdirect erhalten, aber was soll´s.
      So langsam findet der Depotübertrag sein Ende und dann ist hoffentlich endlich Ruhe mit diesem Thema - zumindest bei mir!
      1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
      Avatar
      schrieb am 03.07.24 11:25:33
      Beitrag Nr. 4.777 ()
      Depotübertrag - nächstes Update zum laufenden Geduldsspiel
      Der Prozess des Depotübertrages von der onvista bank zur Comdirect ist immer noch nicht vollständig abgeschlossen. Daher habe ich mich jetzt mal etwas intensiver in die Verläufe hineinversetzt und etwas recherchiert:

      Verzögerungen beim Übertrag

      Heute Morgen bekam ich eine Email von der onvista mit folgender Mitteilung: "Leider kam es bei der Ausführung Ihres Auftrags zu Verzögerungen mit der beauftragten Lagerstelle. Daher konnten wir Ihren Auftrag noch nicht ausführen. Wir arbeiten selbstverständlich weiter daran, Ihren Depotübertrag so schnell wie möglich auszuführen."
      Hierbei handelt es sich vermutlich um die bisher vermissten 133 Anteile des Global X Superdividend ETFs. Allerdings ist es dennoch seltsam, dass es hier Schwierigkeiten gibt - die Lagerstelle ist wie bei den bereits eingebuchten 55 Anteilen in den USA, die ISIN ist identisch und meine Meldedaten zur Person und dem Bankinstitut müssten dies ebenfalls sein!


      Einstiegswerte und Steuerdaten

      Die eingebuchten ETF- und Fondsanteile werden im Comdirect-Depot leider mit Kaufwert 0 angegeben. Somit wird keine Differenz zum Kaufwert auf der Depotstartseite angezeigt, also keine Veränderungen in Euro oder Prozent angegeben.
      Die Steuerdaten wurden seitens der onvista bank allerdings allesamt korrekt übertragen und die jeweiligen Anschaffungswerte inkl. aller Ordergebühren von der Comdirect korrekt erfasst.
      Störfaktor bei der Comdirect: Leider schafft es auch die Comdirect nicht, die Transaktionskosten, sprich die Ordergebühren beim Kauf, in den jeweiligen Kaufwert einfließen zu lassen.

      Ich verstehe die Schwierigkeiten hierbei nicht. Die ING DiBa schafft dies seit Jahren tadellos. Wird dies nicht angegeben, muss man seine tatsächlichen Anschaffungskosten in der Gesamtheit unbedingt selbst im Blick halten, sonst führt dies durchaus zu einigen Verschiebungen. Wird z. B. ein regelmäßiger Sparplan 100x ausgeführt mit jeweils 1 € Orderentgelt und der Kurs steigt um 100 €, stehen in der Depotübersicht + 100 €, obwohl hier eigentlich ein Nullsummenspiel besteht. Wer dies nicht berücksichtigt, wird mit der Abrechnung nach erfolgtem Verkauf sicherlich negativ überrascht. Im Zeitalter der Digitalisierung und dem Hype bezüglich KI dürfte der Einbezug der Ordergebühren doch wohl kein Problem mehr darstellen?

      Verrechnungskonto und Gebührenabzug

      Das Verrechnungskonto bei der Comdirect zeigt weiterhin die MINUS 7,14 € an. Die drei Abzüge von je 2,38 € liegen vermutlich in der Ummeldung bei den jeweiligen Lagerstellen. Diese befinden sich in Irland, Liechtenstein und den USA. Weitere 2,38 € kommen wohl noch dazu, wenn (irgendwann) die übrigen 133 Anteile des Global X Superdividend ETFs erfolgreich umgebucht wurden - wie gesagt, bei identischer ISIN. Kann man auch einfach nur den Kopf schütteln.
      Somit wird auch klar, dass noch keine Beträge aus dem Cash-Bestand von der onvista überwiesen wurden. Dies geschieht vermutlich erst mit der abschließenden Kontoauflösung. Da jetzt sicherlich doch Überziehungszinsen auf dem Verrechnungskonto der Comdirect erhoben werden (allerdings gab es hierzu auch keine Info oder Warnung zu der Überziehung; irgendwelche Abrechnungen gab es zudem auch nicht), habe ich soeben eine Überweisung von 200 € auf das Konto veranlasst.

      Abrechnungen per Post

      Nachdem das Konto und die Postbox bei der onvista bank gesperrt wurden, war somit auch kein Zugriff mehr auf die neuen, während des laufenden Depotübertrages erstellten Abrechnungen mehr möglich. Diese Abrechnungen, sowie die finale Schlussabrechnungen kommen per Post in den Briefkasten nach Hause. Die erste Abrechnung über erhaltene Ausschüttungen habe ich gestern erhalten. Die übrigen Abrechnungen (weitere Ausschüttungen und die Verkäufe der Bruchstücke) müssten dann in den nächsten Tagen ebenfalls erfolgen.

      Abwarten

      Jetzt heißt es wieder geduldig abzuwarten, bis die letzten Details zum finalen Abschluss des Übertrages endgültig geklärt sind!
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