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Bitcoin oder doch Shitcoin?! (Seite 1074)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.363.445 von LongTermForever am 16.04.19 07:54:37Wenn ein vergangenes Jahr die Ewigkeit darstellt?

Im März 2018 gab es 1,8Mrd. Bitfinexing-Pseudodollars, welche angeblich mit harten US-Dollars hinterlegt sein sollten, so die Behauptung der beiden Bitfinex-Caiman-Flüchtlinge. Heute wissen wir, daß das nie der Fall war. Trotz angeblich testiertem Beweis von irgendwelchen suspekten Winkeladvokaten. In aktuellen Pamplets wird nur noch von hinterlegten Sicherheiten in Sachwerten gesprochen. (Lambos und Prachtvillen?)

Wer das glaubt, soll selig damit werden! :kiss::laugh::laugh:

Quelle: https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10981265-1-8-mrd-…

12 Monate später sind schonmal 2,45Mrd. (+45%) der Kostjanix-Kryptotoken unterwegs.
Die mögliche Menge dieser Wundertütentoken ist, nebenbei erfaßt, auch noch unbegrenzt!! :D



Quelle: https://www.wallstreet-online.de/crypto/usdt-usd

Mir ist somit heute schon klar, daß mit diesen Pseudodollars zukünftig weiter das Kryptouniversum überschwemmt wird. So kann man das Pyramidenspiel noch lange pimpen :kiss::laugh::laugh::laugh:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.364.300 von Falschgeldfahnder am 16.04.19 09:38:19Also wir reden jetzt wirklich darüber, dass in 12 Monaten ganze 650 Mio. USD. an neuen Tether geschaffen wurden - im Verhältnis zu einer Marktkapitalisierung des hiermit ja dauer-manipulierten Bitcoin von über 90 Mrd. USD...

Und by the way, wie viele neue USD sind wohl weltweit in demselben Zeitraum neu gedruckt worden...

...das ist ja alles so lächerlich, da hab ich ja gar keine Lust das weiter zu kommentieren.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.364.516 von LongTermForever am 16.04.19 10:02:42
Zitat von LongTermForever: Und by the way, wie viele neue USD sind wohl weltweit in demselben Zeitraum neu gedruckt worden...

...das ist ja alles so lächerlich, da hab ich ja gar keine Lust das weiter zu kommentieren.

Wenn man keine Ahnung von Finanzen, Geld, Währung usw. hat, ist es auch besser, die Klappe zu halten. Allgemein ist festzustellen, dass den meisten Bitcoin Jüngern die Grundlagen für eine sachliche und konstruktive Diskussion zum Bitcoin fehlt. Er ist zu einem religiösen Fetisch verkommen ohne jede Relevanz für das Finanzsystem, die Wirtschaft oder das alltägliche Leben.
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Wer nach diesem Beispiel nicht versteht das der Kapitalmarkt nicht funktioniert dem ist nicht zu helfen
https://insideparadeplatz.ch/2019/04/15/update-zinskurve-die-wundersame-wertvermehrung/


:“Hier ein simples Beispiel: Ich investiere all mein Geld in eine Aktie, oder noch besser: eine Immobilie, sagen wir mal über 100 Franken. Das Investment entwickelt sich prächtig, nun sind Sie daran interessiert, und ich verkaufe für 110.

Meine Bilanz: 110 Cash, 10 Gewinn gemacht. Ihre Bilanz: Immobilie für 110. Alles weiterhin bestens; ich weine aber meiner Immobilie nach, hätte sie gerne zurück und zahle 120 dafür. Die Bank sagt: Warum nicht, und leiht mir 10.

Meine Bilanz: Immobilie für 120, 10 als Kredit. Ihre Bilanz: 120 Cash, 10 Gewinn. Sie lesen, wie toll Immobilieninvestments derzeit sind, und bieten mir nun 130 an für die Immobilie, davon 10 fremdfinanziert. Und ich sage zu.

Ich besitze damit 130 Cash, begleiche sofort meine 10 Schulden bei der Bank und habe dank den übrig bleibenden 120 in kurzer Zeit 20 Prozent Rendite erwirtschaftet. Und Sie haben eine Immobilie für 130 mit Startkapital von 110 und Schulden von 10 – auch kein schlechtes Geschäft.

Mit diesem Spiel können wir uns nun gegenseitig unendlich reich machen, bis entweder die Bank uns den kleinen Kredit für das Delta nicht mehr genehmigt oder einer von uns aus dem Spiel aussteigt. Wer dann die Immobilie in der Hand hat und keinen noch Dümmeren findet, hat verloren.„
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.364.687 von GuentherFranz am 16.04.19 10:18:46Auf der einen Seite die Bitcoin Jünger und auf der anderen Seite die Fiatgeldlover (oder sollten ich Sie Zeugen des Fiats nennen, damit in 1000 Jahren überhaupt noch einer weiss das es das mal gab?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.365.059 von Bessergewusst am 16.04.19 11:02:32FiatLux ist ja schon ne sekte...allenfalls mag sich der eine ider oder andere Fiatlover da mal im Forum einbringen 😂😂😂😂🤪😜🤣
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.364.687 von GuentherFranz am 16.04.19 10:18:46Giltet das für dich auch? Das fänd ich Klasse...man sollte ja immer erst vor der eigenen Türe Wischen...Danke
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.365.038 von Bessergewusst am 16.04.19 10:59:05
Zitat von Bessergewusst: https://insideparadeplatz.ch/2019/04/15/update-zinskurve-die-wundersame-wertvermehrung/


:“Hier ein simples Beispiel: Ich investiere all mein Geld in eine Aktie, oder noch besser: eine Immobilie, sagen wir mal über 100 Franken. Das Investment entwickelt sich prächtig, nun sind Sie daran interessiert, und ich verkaufe für 110.

Meine Bilanz: 110 Cash, 10 Gewinn gemacht. Ihre Bilanz: Immobilie für 110. Alles weiterhin bestens; ich weine aber meiner Immobilie nach, hätte sie gerne zurück und zahle 120 dafür. Die Bank sagt: Warum nicht, und leiht mir 10.

Meine Bilanz: Immobilie für 120, 10 als Kredit. Ihre Bilanz: 120 Cash, 10 Gewinn. Sie lesen, wie toll Immobilieninvestments derzeit sind, und bieten mir nun 130 an für die Immobilie, davon 10 fremdfinanziert. Und ich sage zu.

Ich besitze damit 130 Cash, begleiche sofort meine 10 Schulden bei der Bank und habe dank den übrig bleibenden 120 in kurzer Zeit 20 Prozent Rendite erwirtschaftet. Und Sie haben eine Immobilie für 130 mit Startkapital von 110 und Schulden von 10 – auch kein schlechtes Geschäft.

Mit diesem Spiel können wir uns nun gegenseitig unendlich reich machen, bis entweder die Bank uns den kleinen Kredit für das Delta nicht mehr genehmigt oder einer von uns aus dem Spiel aussteigt. Wer dann die Immobilie in der Hand hat und keinen noch Dümmeren findet, hat verloren.„


Ich verstehe nicht, was Du mit dieser Rechnung sagen willst. Da vermehrt sich gar nichts. Die Anfangssituation ist, dass Du eine Immobilie hast und der andere 110 Cash. Ihr könnt beliebig oft die Immobilie zu beliebigen Preisen hin- und herverkaufen. Ihr habt immer zusammen die Immobilie + 110 Cash. Daran ändert sich absolut gar nichts.

Und übrigens gilt das gleiche, wenn Du die Immobilie durch Bitcoin ersetzt, von welchem ja scheinbar auch manche träumen, dass der sich einfach so vermehrt als Perpetuum mobile. Das ist immer ein Trugschluss.

Die einzige Chance etwas zu vermehren ist es, die Immobilie zu besitzen und sie gut zu vermieten. Damit kann man tatsächlich eine echte Rendite erwirtschaften und sein Vermögen real vermehren, vorausgesetzt die Immobilie ist wirklich werthaltig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.354.259 von XBT am 14.04.19 23:59:03
Zitat von XBT:
Zitat von flitztass: Und immer alles parallel in verschiedenen Währungen auszuzeichnen und abzurechnen, ist einfach ein gigantischer Aufwand und schrecklich ineffizient.


Bei international tätigen Firmen ist das selbstverständlich. Glaubst du etwas in Zukunft werden sich Firmen rein aus Bequemlichkeit für eine ineffiziente Währung entscheiden? Es wäre schrecklich ineffizient wenn man hier und da eine simple Umrechnung einspart und dafür 1, 2 oder 3 Prozent Inflationsstrafe zahlt. Bei engen Margen sind 2 Prozent schon richtig viel Geld.


Verstehe ich nicht, was enge Margen mit Inflation von ein paar Prozent pro Jahr zu tun haben. Wenn ich einen großen Supermarkt betreibe, kann ich vielleicht sogar mit einer Marge von 2 Prozent reich werden, selbst bei 5 Prozent jährlicher Inflation. Was hat das eine mit dem anderen zu tun, solange ich Preisänderungen an die Kunden weitergeben kann?

Ich habe aber ein gigantisches Problem, wenn ich nur 2 Prozent Marge habe und meine Preise gleichzeitig in Euro und Bitcoin auszeichne. Wenn dann mal wieder innerhalb einer Stunde der Wechselkurs zwischen Bitcoin und Euro sich um 10 % ändert, kann mich das ruinieren, wenn dann ein Kunde im richtigen Moment mit der für ihn günstigeren Währung bezahlt! Dieses Wechselkursrisiko ist also ein reelles Problem! Tatsächlich produzieren ja auch alle Weltkonzerne weltweit, um dieses Wechselkursrisiko zwischen Euro, Dollar, Yen etc. zu vermeiden. Wenn Sie das nicht können, sichern sie große Geschäfte mit Futures ab, was bei stabilen Währungen kaum Kosten verursacht.

Schrecklich ineffizient und teuer ist nur sowas wie Bitcoin, wo man wegen des gigantischen Währungsrisikos an Bitcoin-ATMs in der Regel mindestens 10 % Gebühren zahlen muss!
!
Dieser Beitrag wurde von FairMOD moderiert. Grund: Persönliche Differenzen bitte via BM klären
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