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DZ BANK belässt BILFINGER auf 'Kaufen' (Seite 3) | Diskussion im Forum



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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.022.287 von faultcode am 20.06.18 01:17:03
Zitat von faultcode: .....zusammen mit dem letzten Runup (wg. Aktienrückkäufen über die Börse?):...

=> nun der komplette Runup wieder abverkauft:




=> kurzfristig fällt die Bilfinger-Aktie wieder auf die alte Unterstützung bei ~EUR37 zurück; fehlt ja nicht mehr viel

--> mittelfristig ist hier die nächste bei ~EUR35 drin
Jetzt haben wir wieder interessante Kaufkurse - Habe heute für 36,40 Euro gekauft.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.001.927 von invest63 am 19.10.18 10:56:2219.10.18
Zitat von invest63: Jetzt haben wir wieder interessante Kaufkurse - Habe heute für 36,40 Euro gekauft.

14.08.18
Zitat von invest63: Die Bewertung ist ein Irrsinn bei einem organischen Wachstum von ca 4-5 %.
Durch den Aktienrückkauf hat man auch nur noch geringe Reserven...
Selbst 35.-Euro sind noch zuviel....


=> ich sehe hier einen Widerspruch
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.917.054 von faultcode am 10.10.18 15:18:59
Bilfinger-Chef: Zum Jahreswechsel hoffentlich ohne US-Aufseher
22.10.
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10946035-bilfinge…

=>
...Nach einer langen Krise mit Korruptionsaffären und Vorwürfen gegen Top-Manager hat sich der Industrie-Dienstleister Bilfinger aus Sicht von Vorstandschef Tom Blades neues Vertrauen erarbeitet.

Er sei optimistisch, dass der von den USA bestellte Aufseher zum Jahreswechsel womöglich nicht mehr nötig sei, sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Wir arbeiten hart daran, die Auflagen des Monitors zu erfüllen. Ende des Jahres wollen wir das Verfahren erfolgreich abschließen", meinte Blades. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass das US-Justizministerium dann zufrieden sein wird und im übertragenen Sinne unsere "Bewährung" endet."

Bilfinger steht seit 2014 unter Aufsicht durch US-Behörden. Die inzwischen verkaufte Tochterfirma Julius Berger war bei einem Pipeline-Projekt in Nigeria in einen Bestechungsfall verwickelt. Das Unternehmen musste deshalb 2013 eine Strafe von 32 Millionen Dollar zahlen und eine Überwachung seines Compliance-Systems hinnehmen. Dazu kamen weitere Altfälle ans Licht, so dass die zunächst bis 2016 vorgesehene US-Aufsicht um zwei Jahre verlängert worden war.

...

Blades sagte dem Blatt, die Zusammenarbeit mit dem Kontrolleur habe sich im Fall von Bilfinger "nicht immer spannungsfrei" dargestellt. "Gleichzeitig möchte ich betonen: Er hat dabei geholfen, dass Bilfinger heute im positiven Sinn ein ganz anderes Unternehmen ist als vor fünf Jahren."

Zuletzt hatte der Mannheimer Konzern viel Energie in die Bewältigung seiner Vergangenheit stecken müssen. Im Februar wurden Forderungen nach Schadenersatz an Ex-Vorstände öffentlich: Allen Mitgliedern der obersten Führungsebene, die zwischen 2006 und 2015 bei Bilfinger amtierten und vor 2015 in das Gremium eintraten, warf die Firma Pflichtverletzungen vor.

Die fraglichen Vorgänge fielen demnach in die Zeit der Vorstandschefs Herbert Bodner (1999-2011 sowie 2014/15) und Roland Koch (2011-2014). Der frühere hessische Ministerpräsident Koch ließ erklären, er sei sich keinerlei Schuld bewusst.

Als Beispiele für das unterstellte Fehlverhalten wurde der Kauf der Mauell GmbH 2012 genannt - oder die Nigeria-Geschäfte. Blades wollte prüfen, ob auch Aufsichtsratsmitglieder Pflichten verletzt haben...




=> und? Neue Zahlen?

--> offenbar nicht.
--> gute Ablenkung ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.019.706 von faultcode am 22.10.18 13:26:15
Q3
http://www.bilfinger.com/media/news/bilfinger-stabiles-dritt…

=>
13.11.2018
• Auftragseingang gegenüber starkem Vorjahresquartal gewachsen
• Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz (Book-to-Bill) über 1
• Positive Umsatzentwicklung bestätigt Wachstumskurs
• Bereinigtes EBITA leicht gestiegen, Marge auf Vorjahreshöhe
• Konzernergebnis verbessert
• Ausblick für 2018 bestätigt


...
Im Berichtsquartal trugen des Weiteren diverse neue Aufträge über Rauchgasentschwefelungsanlagen für Schiffe zum Anstieg bei... FC: das ist in der Branche ein heißes Thema, da sonst solche Schiffe ab 2020 nicht mehr in den Hafen XY einlaufen dürfen
...
Die Nettoliquidität im Konzern ging im dritten Quartal auf -37 Mio. € zurück (30. Juni 2018: 16 Mio. €, 30. September 2017: 215 Mio. €). Hier wirkten sich vor allem die Auszahlungen für das Ende Oktober 2018 abgeschlossene Aktienrückkaufprogramm aus.
...
Das bereinigte EBITA wird sich deutlich steigern (Vorjahr: 3 Mio. €). Der Konzern rechnet mit einem Wert im mittleren bis höheren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich, das heißt zwischen 50 und 75 Mio. €
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.207.262 von faultcode am 13.11.18 21:01:00da schau her, einen Tag später ein satten Expansion Breakdown hinterher :eek:

--> die Meldung zum Q3 muss gestern sehr früh gekommen sein, da es dpa-AFX schon um 13.11.18, 07:36 meldete

=> wäre also den ganzen Handelstag über bequem Zeit gewesen :confused:


=> eigentlich müsste man nun von Short auf Long wechseln --> die Handelsspanne ist nun abgesteckt, und man ist exakt unten angekommen:

Antwort auf Beitrag Nr.: 59.216.482 von faultcode am 14.11.18 20:43:05
Zitat von faultcode: ...=> eigentlich müsste man nun von Short auf Long wechseln --> die Handelsspanne ist nun abgesteckt, und man ist exakt unten angekommen...

=> nö

--> wenn man sich einen größeren Zeitrahmen ansieht, sieht man, daß die alte Range seit Anfang 2017 nun definitiv nach unten verlassen wurde - mit Ziel ~EUR27 vor Augen:


Antwort auf Beitrag Nr.: 59.233.717 von faultcode am 16.11.18 15:29:18Touchdown:



Begründung:
• gedämpfte Ewartungen in der (US-)Öl-und Gasindustrie, sowie artverwandte Industrien bzgl. der Auftragslage bei Bilfinger
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.382.275 von faultcode am 06.12.18 18:42:46
Bilfinger steht nicht mehr unter US-Aufsicht
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/verpflichtung-erfu…

=>
...Bilfinger SE habe seine Verpflichtung im Rahmen der Vereinbarung mit der Behörde erfüllt, teilte das Unternehmen am Montag in Mannheim mit. Das Justizministerium habe die Erfolge Bilfingers insbesondere bei der Korruptionsbekämpfung anerkannt, hieß es. Das Compliance-Programm erfülle nun die Anforderungen.

Bilfinger verfüge nun über "sehr wirksame und robuste Compliance- und Kontrollsysteme. Wir haben unsere Verpflichtungen erfüllt und sind dafür zertifiziert worden", kommentierte Vorstandschef Tom Blades. Das System soll nun ständig weiterentwickelt werden. Die Effektivität habe "weiterhin höchste Priorität", hieß es weiter.

Bilfinger stand seit 2014 unter Aufsicht durch das US-Justizministerium. Die inzwischen verkaufte Bilfinger-Tochter Julius Berger war bei einem Pipeline-Projekt in Nigeria in einen Korruptionsfall verwickelt, der erst 2010 aufgedeckt wurde. Das Unternehmen musste 2013 eine Strafe von 32 Millionen US-Dollar zahlen und eine Überwachung seines Compliance-Systems hinnehmen. Dazu kamen weitere Altfälle ans Licht, so dass die zunächst bis höchstens 2016 vorgesehene US-Aufsicht um zwei Jahre verlängert wurde.

Seit 2014 kam es bei dem Konzern zu mehreren Chefwechseln: Nach mehreren Gewinnwarnungen nahm zunächst der CDU-Politiker Roland Koch seinen Hut. Er begründete dies auch mit Differenzen mit dem Aufsichtsrat. Auf ihn folgte als Interimschef sein Vorgänger Bodner. Der Norweger Per Utnegaard, der nicht von den Vorwürfen betroffen ist, blieb anschließend noch nicht einmal ein Jahr, bevor 2016 der frühere Linde-Manager Blades das Ruder übernahm.

Der Bereich Recht und Compliance wurde unter Blades neu aufgestellt und personell verstärkt. So sollen auch Fälle wie in Brasilien verhindert werden, als Bilfinger fragwürdige Zahlungen in Zusammenhang mit einem Millionen-Auftrag der damaligen Tochtergesellschaft Mauell für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 entdeckte. Bilfinger, das die entsprechende Gesellschaft erst später übernommen hatte, entschied sich im Frühjahr 2016 für eine Rückabwicklung des Kaufs von Mauell.

Als problematisch galt auch, dass Bilfinger lange Jahre auf Einkaufstour war und ein Sammelsurium verschiedenster Firmen aufkaufte, ohne diese wirklich in den Konzern zu integrieren....


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