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Pariser Minister: 'Anfang vom Ende der Arroganz von Monsanto-Bayer' (Seite 12) | Diskussion im Forum



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Kommen morgen Quartalszahlen?

... bin schon gespannt, wie sich die Klagswellen darin Niederschlagen!

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Glyphosat in Brasilien wieder erlaubt. Nach einem Berufungsgericht war das Verbot nicht gerechtfertigt.
Bayer gehen Pharma-Kassenschlager aus
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/forschung-vor-umba…

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"Die Pharmasparte hat gemessen an Industriestandards nur eine relativ schwache Phase-III-Pipeline", sagt Berenberg-Analyst Alistair Campbell. Nach Einschätzung vieler Experten ist bei Bayer der Nachschub an neuen Medikamenten zu schwach, um Umsatzausfälle nach dem Patentablauf der Top-Medikamente auffangen zu können.
...
Im weltweiten Pharmamarkt belegt der Konzern nach Daten der Analysefirma Evaluate Pharma nur den 15. Platz und macht mit verschreibungspflichtigen Medikamenten weniger als die Hälfte des Umsatzes der drei Top-Unternehmen Novartis, Pfizer und Roche. Viele Anleger sorgten sich, dass die Pharmasparte wegen der Monsanto-Übernahme künftig zu kurz kommen könnte.

Baumann hatte jedoch auf der Hauptversammlung im Mai versichert, das Geschäft sei mit derzeit 50 Projekten in der klinischen Entwicklung gut aufgestellt. Auch Pharma-Vorstand Dieter Weinand hatte Ende vergangenen Jahres im Reuters-Interview zurückgewiesen, dass der Konzern ein Pipeline-Problem habe. Bayer sei für den Patentablauf seines wichtigsten Medikaments, des Gerinnungshemmers Xarelto mit einem Umsatz von allein 3,3 Milliarden Euro 2017, gerüstet.

Den vielversprechendsten Medikamentenkandidaten in der Entwicklungspipeline traut Bayer zusammen einen jährlichen Spitzenumsatz von mindestens sechs Milliarden Euro zu. Analysten hatten Zweifel an dieser Schätzung geäußert, da sie einen Erfolg von allen Projekten erfordere. "Ich sehe momentan keine neuen Blockbuster", sagt ein Fondsmanager.

"Im Pharmabereich muss viel getan werden, sie müssen weiter investieren." Bayer befindet sich mitten in einer strategischen Überprüfung seiner Pharmaforschung und -entwicklung unter dem Code-Namen "Super Bowl". Erste Ergebnisse daraus seien im November zu erwarten, sagte ein Insider. Möglich seien Stellenkürzungen oder die Auslagerung von Medikamententests. Es werde "kräftige Veränderungen" geben.

Kürzlich wurde ein Leitungsteam rund um den Chef der Pharmaforschung und -entwicklung, Jörg Möller, besetzt. Dieses werde nun neue Organisationsformen und Prozesse festlegen, sagte eine weitere mit der Sache vertraute Person...
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.610.079 von Simba2006 am 04.09.18 13:31:00In Brasilien sterben die Bauern, ihre Frauen und Kinder am Glyphosatsprühnebel, weil die mit Handspritzen, Sprühwägen oder Helikopter und Flugzeugen das ganze Jahr das Gift versprühen. Am Land wird alles verseucht - Nahrung und Wasser!

Nur eine Frage der Zeit bis Glyphosat endgültig verboten wird!

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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.603.731 von faultcode am 03.09.18 18:45:36
Zitat von faultcode: 3.9.


=> wo sind eigentlich die ganzen Ökorentner hin? :D


Die sind noch da und erfreuen sich an ihren 10fach Faktor short.
Gier frisst Hirn nicht war. Jeder Bayerinvestor hätte mit aufkommen der schlechten Nachrichtenlage seine Position auch noch nachträglich versichern können (hedgen). Nein man musste ja billig nachkaufen.

Die Ökorentner gönnen sich einen Extraurlaub.

Danke Bayer!
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.618.284 von Anders-And am 05.09.18 08:54:30
dümmlicher Angeber
Sie haben hier gar kein Geld verdient; sondern geben den Aufschneider und Angeber:


Bayer hebt Jahresausblick nach Monsanto-Übernahme an
5.9.
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10839918-bayer-he…

...Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer rechnet nach der Übernahme von Monsanto für das laufende Jahr mit einem Umsatz- und Gewinnwachstum.

Dank des erwarteten Beitrags des US-Saatgutkonzerns von mehr als 5 Milliarden Euro werde 2018 nun ein Umsatz von insgesamt mehr als 39 Milliarden Euro erwartet, wie der Dax -Konzern am Mittwoch in Leverkusen mitteilte. Dabei ist wegen des Verkaufs von Geschäftsteilen an den Rivalen BASF auch eine Umsatzminderung von rund einer Milliarde Euro berücksichtigt.

Bisher hatte Konzernchef Werner Baumann einen Umsatz von weniger als 35 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Beim um Sondereinflüsse bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wird nun ein Anstieg im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich angepeilt, nachdem bisher mit einem leichten Rückgang gerechnet worden war.

Im abgelaufenen zweiten Quartal stieg der Umsatz um 8,8 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro. Das Ebitda vor Sondereinflüssen kletterte um 3,9 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. Ohne den starken Euro wäre es mehr gewesen.

Unter dem Strich verdiente der Konzern 799 Millionen Euro und damit rund ein Drittel weniger als vor einem Jahr. Damals floss aber auch noch die ehemalige Kunststofftochter Covestro ins Ergebnis ein, die mittlerweile verkauft ist...
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.621.290 von faultcode am 05.09.18 13:33:23:laugh:
Sie sind mir ja ein Spassvogel. Nun es gibt den Verkaufsbutton. Den Kann man drücken, man kann SL setzten und nachziehen, man kann verbilligen usw, usf. ! So habe ich es auch heute schon zwei mal getan.

Glauben sie nur weiter an ihre Giftbude.

Im Übrigen, sollte Bayer zur Erholung ansetzen kauf ich mir vielleicht auch mal nen 10fach long. ;)

Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.621.323 von faultcode am 05.09.18 13:36:43Ich frage mich nur wo das angekündigte Umsatzwachstum herkommen soll?

Oder rechnen die hier schon mit einer Zulassung des Monsanto-GEN-Saatgutes auf dem europäischen Markt?

... die wird aber nicht kommen!

Und wie mit dem geringen Cash Flow die Übernahme von Monsanto bezahlt werden soll, das wird auch nicht erklärt, ist aber offensichtlich: weniger Investition in Forschung und Entwicklung und geringere Dividenden! :-P

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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.621.323 von faultcode am 05.09.18 13:36:43
Glyphosat-Absatz in Deutschland sinkt auf Tiefststand
5.9.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/glyphosat-3800-tonn…

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..."Glyphosat gehört zu den am besten erforschten Mitteln auf dem Markt und hat sich über Jahrzehnte bewährt", sagt Carina Konrad, Agrarexpertin der FDP und selbst Landwirtin. "Will man solch ein Mittel verbieten, sollte man bessere Alternativen haben, als große Mengen anderer, schlechter erforschter Stoffe einzusetzen."

Einige Städte in Deutschland verzichten bereits auf Glyphosat, um etwa öffentliche Wege von Grünzeug freizuhalten. Alternativ nutzen sie zum Teil Pelargonsäure, die auch im Biolandbau zugelassen ist. Ihre Risiken für die Umwelt sind allerdings schlechter erforscht als die von Glyphosat, und die Säure ist nicht so wirksam. Dadurch muss ein Vielfaches der Glyphosat-Menge verteilt werden, um mit ihr einen Effekt zu erzielen.

"Glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel haben Einfluss auf die biologische Vielfalt", begründet die Bundesregierung ihr Verbotsvorhaben. Monokulturen ohne Unkraut bieten Insekten tatsächlich weniger vielfältige Nahrung. In der Kleinen Anfrage aus dem Juli hieß es allerdings auch: "Breitbandherbizide haben nach Einschätzung des BMU grundsätzlich negative Auswirkungen auf die Biodiversität." Zu ihnen zählen Glyphosat und Pelargonsäure gleichermaßen.











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