Pariser Minister: 'Anfang vom Ende der Arroganz von Monsanto-Bayer' (Seite 40) | Diskussion im Forum



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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.701.549 von faultcode am 17.02.20 13:18:56Ui Ui Ui

Bayer | 70,20 €
26.2.
Aufsichtsratschef gibt Amt ab, Baumann verliert wichtigsten Unterstützer
Mitten in Bayer-Krise - Wenning gibt Amt des Chefaufsehers ab

https://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/bayer-auf…

Mitten in der Glyphosat-Krise steht bei Bayer ein Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrates an: Werner Wenning geht nach mehr als 50 Jahren bei dem Pharma- und Chemiekonzern in den Ruhestand. Der 73-jährige wird mit Ende der Hauptversammlung am 28. April aus dem Kontrollgremium ausscheiden, wie Bayer am Mittwoch mitteilte.

Wenning war eigentlich bis 2022 gewählt. Sein Nachfolger soll Aufsichtsratsmitglied Norbert Winkeljohann werden, der ehemalige Chef der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers Europe. Wenning und Vorstandschef Werner Baumann gelten als treibende Kräfte hinter dem 63 Milliarden Dollar teuren Kauf des US-Konzerns Monsanto. Bayer stieg damit zum weltgrößten Anbieter von Saatgut und Pflanzenschutzmitteln auf, holte sich aber auch eine Klagewelle wegen der angeblich krebserregenden Wirkung der glyphosathaltigen Unkrautvernichter von Monsanto ins Haus.

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Bayer | 69,20 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.799.842 von faultcode am 26.02.20 21:31:3527.2.
...Bayer erreicht Jahresziele und meldet Gewinnsprung
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/glyphosat-klagen-n…
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Der bereinigte operative Gewinn (EBITDA) stieg um mehr als 500 Millionen auf 2,48 Milliarden Euro, wie der Pharma- und Chemiekonzern mitteilte, und traf damit die Analystenerwartungen genau. Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg um 24 Cent auf 1,29 Euro. Dank des starken Schlussspurts erfüllte Bayer auch seine Jahresziele. Die Aktionäre sollen 2,80 Dividende bekommen - und damit genauso viel im Vorjahr.

"Wir haben unsere Finanzziele erreicht, obwohl wir - gerade was den Agrarsektor betrifft - mit einem schwierigen Marktumfeld zu kämpfen hatten", sagte Vorstandschef Werner Baumann.

Das Gewinnwachstum in den Monaten Oktober bis Dezember wurde vor allem vom Agrargeschäft getragen. Hatten im Frühjahr hohe Niederschläge im Mittleren Westen der USA und Trockenheit in Europa das Geschäft massiv beeinträchtigt, so lief die Saison auf der südlichen Erdhalbkugel sehr gut. Die Sparte Crop Science konnte ihren Ertrag im vierten Quartal um 60 Prozent steigern.

Auch das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Arzneimittel trug mit einem Plus von 13,4 Prozent zum Gewinnwachstum bei, während die Sparte Consumer Health für frei verkäufliche Arzneimittel ihr Ergebnis nur um 2,2 Prozent verbessern konnte.

Unter dem Strich schrieb Bayer mit 1,4 Milliarden Euro im Schlussquartal wieder Gewinn. Im Vorjahr hatten milliardenschwere Abschreibungen und Kosten für die Monsanto-Integration das Ergebnis mit fast 4 Milliarden Euro in die roten Zahlen gedrückt.

Der Umsatz stieg um 3,8 Prozent auf 10,75 Milliarden Euro. Mit Ausnahme des Nettogewinns sind die Ergebnisse des Chemieparkbetreibers Currenta und der Sparte Tiergesundheit in den Zahlen nicht mehr enthalten, von beidem hat Bayer sich getrennt.

2020 will Bayer bei allen Kennziffern zulegen. Der Umsatz wird zwischen 44 und 45 Milliarden Euro gesehen, auf vergleichbarer Basis ein Plus von 3 bis 4 Prozent. Das bereinigte EBITDA soll auf 12,3 bis 12,6 Milliarden Euro steigen - nach 11,5 Milliarden im abgelaufenen Jahr. Ziel sei eine bereinigte Umsatzrendite von 28 Prozent. Beim Ergebnis je Aktie sind 7 bis 7,20 Euro das Ziel.

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=>
• KGV|2020e = ~EUR67 / ~EUR7 = 9.6
• Div.-Rendite = ~EUR2.8 / ~EUR67 = 4.2%

--> ein günstiges Papier ;)
Bayer | 67,55 €
6.3.
Erneut Prozess verschoben -- Bayer bewegt sich weiter Richtung Glyphosat-Vergleich
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/bayer-bew…
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In den USA ist ein weiterer wichtiger Prozess gegen den Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer Börsen-Chart zeigen wegen angeblicher Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter verschoben worden. Richter Vince Chhabria verschob den für den 23. März angesetzten Fall Stevick gegen Monsanto, ohne ein neues Datum zu nennen.

"Dieser Gerichtsbeschluss wird es den Parteien ermöglichen, den Mediationsprozess zielorientiert unter der Aufsicht von Ken Feinberg fortzusetzen und Ablenkungen zu vermeiden, die sich aus Gerichtsverfahren ergeben können", sagte ein Bayer-Sprecher am Freitag auf Anfrage.

Zuletzt waren schon Prozesse bei anderen Gerichten vertagt worden. Zudem hatte Richter Chhabria Anfang Februar auf Anfrage des Mediators Feinberg alle Fristen in dem unter ihm gebündelten Massenverfahren in San Francisco um 28 Tage hinausgeschoben - auch für den nun auf unbestimmte Zeit verschobenen Fall Stevick.

Bayer betonte nun erneut, sich "konstruktiv" an dem Mediationsprozess unter Aufsicht des hochkarätigen Experten in Entschädigungsfragen Feinberg zu beteiligen. Der Konzern machte zugleich weiter klar, dass es noch keinen Deal mit den Klägeranwälten und auch keine Gewissheit und keinen Zeitplan für eine Einigung gebe.

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Bayer | 63,78 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.913.891 von faultcode am 07.03.20 01:17:3616.3.
Bayer macht wohl Fortschritte bei Lösung von Roundup-Klagen...
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/vergleiche-bayer-m…
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Der Konzern habe sich mit rund einem halben Dutzend Anwaltskanzleien, die Zehntausende Kläger vertreten, auf Vergleiche geeinigt, wodurch die Klagewelle einer endgültigen Lösung näher rückt, hieß es von Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Dem Konzern wird vorgeworfen, dass das Unkrautvernichtungsmittel Roundup Krebs verursacht.

Die sechs großen Kanzleien sprächen im Namen von Dutzenden anderer Kanzleien, die einen Großteil der Bayer-Kläger repräsentieren, hieß es. Bayer bemüht sich darum, Roundup weiter verkaufen zu können, gleichzeitig aber den laufenden Rechtsstreit beizulegen, nachdem drei Niederlagen in Geschworenenprozessen den Aktienkurs deutlich belastet haben.

Bayer und die Anwälte der Kläger verhandeln seit Wochen über einen Vergleich in Höhe von 10 Milliarden Dollar, wie das Wall Street Journal bereits unter Berufung auf informierte Personen berichtete.

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Bayer | 45,23 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.054.985 von SmartCap am 18.03.20 18:57:09
Zitat von SmartCap: ich hoffe Bayer kommt hier schnell weiter ...

https://www.fiercepharma.com/pharma/bayer-preps-u-s-donation…


Ob es tatsächlich gegen das Virus hilft ist unklar, könnte evtl. gut im Hinblick auf den Vergleich sein, wenn Bayer sich für die USA engagiert.
Bayer | 47,50 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.056.611 von Admiral377 am 18.03.20 20:32:35Da würde ich vorschlagen Tabletten zur Imagepflege einfach verschenken...

Das würde das Momentum im Vergleich zu einer niedrigeren Summe drücken und damit wäre die Marge für Chloroquin plötzlich von 0 auf überirdisch.
Bayer | 50,70 €
zu: "tablets of chloroquine"

20.3.
Virus Drug Touted by Trump, Musk Can Kill With Just Two Gram Dose

• China recommended chloroquine for coronavirus a month back
Within days, it cautioned against severe side effects


https://www.bloomberg.com/news/articles/2020-03-20/virus-dru…

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China, where the deadly pathogen first emerged in December, recommended the decades-old malaria drug chloroquine to treat infected patients in guidelines issued in February after seeing encouraging results in clinical trials. But within days, it cautioned doctors and health officials about the drug’s lethal side effects and rolled back its usage.

This came after local media reported that a Wuhan Institute of Virology study found that the drug can kill an adult just dosed at twice the daily amount recommended for treatment, which is one gram.
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Chloroquine was among the first group of therapies Chinese scientists identified as being effective in curbing the new coronavirus. Clinical trials on about 130 patients demonstrated the drug’s ability to reduce the severity of the illness and speed up virus clearance, according to China’s Ministry of Sciences and Technology.

Chroloquine phosphate was officially recommended on Feb. 19 in the Covid-19 treatment guidelines published by China’s National Health Commission, along with a few other drugs such as AbbVie Inc.’s Kaletra and flu drug arbidol as antiviral treatments for patients. The commission recommended no more than a 10-day course of chloroquine for adult patients at 500mg -- half a gram -- twice a day.
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Two days after the treatment guideline update, health authorities in Hubei province -- China’s worst-hit region where the outbreak started and which accounted for majority of its over 80,000 patients -- asked hospitals to closely watch for, and immediately report, any adverse side effects of chloroquine phosphate, according to a report in local media outlet The Paper.

The drug is known to have short-term side effects such as nausea, diarrhea and tinnitus while long-term use can irreversibly impair eyesight. It’s forbidden for pregnant women as it can cause congenital defects in babies.

China Health Commission revised the dosage in a Feb. 29 notice tightening chloroquine use. The drug cannot be given to pregnant women, those with heart disease, terminal liver and renal disease, retina and hearing loss and patients on antibiotics such as azithromycin and steroid.

It can now be given only to patients between 18 to 65 years of age for a seven-day treatment course. Patients weighing over 50 kilograms (110 pounds) can take 500mg twice a day -- the usual dose -- while those weighing less will be administered the drug just once a day after two days of use, according to the latest guidelines.

A woman in Wuhan proved how lethal chloroquine can be when it’s taken beyond the recommended dose. On Feb. 25, Shanghai-based The Paper reported that she took 1.8 grams of the drug she ordered online after suspecting she had the coronavirus. She did not, but the drug caused her to develop malignant cardiac arrhythmic, which can cause sudden death, and she was admitted to the intensive care unit.
Bayer | 49,99 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.077.860 von faultcode am 20.03.20 14:10:13Es ist allgemein bekannt, dass Chloroquin in höheren Dosen tödlich wirkt, daher wird es auch "off label" als Teil eines Selbstmordcocktails verwendet. Wer jetzt davon einfach nen Haufen schluckt, der empfiehlt sich halt für den Darwin Award. Novartis scheint an Chloroquin zu glauben, sie stellen grade 70 Millionen Dosen davon her.

Ich überlege, bei Bayer unter 50 (vielleicht ab 45) einzusteigen. Sehe deren Agrar und Pharmageschäft nicht wirklich durch Corona gefährdet, zumindest weit weniger als viele andere Branchen.
Bayer | 49,80 €
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