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Deutsche Bank & Commerzbank: Bankenfiasko!: DeuComm: Zwei Kranke ergeben gemeinsam keinen Gesunden! (Seite 2) | Diskussion im Forum



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.130.131 von Jaci am 18.03.19 14:52:30
Zitat von Jaci: "Warum wird fusioniert?
- Um Arbeitskräfte einzusparen"


Ahhh, ja, ein SPD-Minister drängt zwei Unternehmen zu fusionieren, "um Arbeitskräfte einzusparen". Darauf muss man erstmal kommen! :eek:


Nein, die propapierte Fusion ist rein politisch motiviert.
Mann will politisch motiviert Aktionen machen um sich anschliessend damit zu Bruesten
etwas vorgeblich gutes fuer das Land und vor allem fuer die Europaeische Idee getan zu haben.
Ganz egal ob dieser Aktionismus in der Realitaet wirklich etwas taugt oder nicht.

...
Es wird nicht fusioniert, es laufen ..., Gespräche auf Druck des Finanzministers, der einen ... "Traum" vom "nationalen Champion" hat.
...


So ist es, das ganze hat politische Gruende.

... wie man hört, widerwilig ...


Das Sewig eigentlich nicht will ist schon seit seinem Antritt bekannt und gut so.

...
Sollte das realisiert werden, wäre es eher ein nationales Desaster, ...


Das ist gut moeglich.
für mich ist das eine Enteignung der Aktionäre ! Deutschland 2019

Wieviele Kapitalerhöhungen kann es beim einem Unternehmen noch geben? Kein Mensch auf der Welt sollte je wieder einen Cent in diese Banken investieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.294.768 von Profi2000 am 06.04.19 12:16:16Nicht der Klügsten einer ist Scholz aber was soll der Finanzminister machen wenn der CEO der Commerzbank zu ihm kommt und sagt dass er es nicht alleine schaffen wird. Deutschland hat 190 Mio Aktien an der Backe die wertlos zu werden drohen. Darum hat Scholz alle Mittel aufgewendet um der DBK die Commerzbank anzudrehen. Scholz will ja nicht in die Geschichte eingehen als derjenige der die 3t größte Bank ins Ausland verscherbelte. Scholz hat halt zu kurz gedacht und nicht berücksichtigt dass eine Fusion nur Sinn macht wenn in grossem Umfang Arbeitsplätze abgebaut werden. Scholz hatte vergessen dass er in der Partei der Arbeitnehmer ist. Weil er aber auch nicht will dass die Commerzbank zur NordLB wird braucht er eine Lösung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.295.827 von Blaumeise2016 am 06.04.19 16:50:49Nein,nein!
So schlimm kommt es bestimmt nicht,man darf die äußeren Ursachen nur nicht außer Acht lassen!
Die deutsche Politik,war es wieder einmal massiv schuldig,Geld ins Ausland zu schleppen und den Rahm von deutschen Rentnern,Witwen und krüppeln ab zu schöpfen!
Macron und andere Europäer lebten dadurch in einer ständig steigenden kreditblase,die es ihnen ermöglichte,ihre eigentliche Aufgabe,nämlich Reformen durchzuführen,immer weiter zu vernachlässigen,nun droht halt die nächste krise und es wird sehr schwer,unseren Partnern eine Erleichterung an den Arbeitsmärkten zu verschaffen wer 1+2 zusammen zählen kann,der muss doch wissen,dass Europa nun in sehr unruhiges Fahrwasser kommt,denn nach Merkels Vollpleite,ist hier mit Sicherheit nichts mehr zu holen,die reinste Brandrodung und Altersarmut,sind das Erbe!
Klar,dass man diese Zustände nicht vor den Wahlen öffentlich in den Fordergrund wünscht und da bietet man eben an,sich vor zu stellen,die verheerende Niedrigzinspolitik fort zu setzten,was für Deutschland natürlich vollkommen unmöglich wäre,Macron hatte also deswegen die Möglichkeit,ein paar Träume zu äußern,wie man den Arbeitsmarkt stimulieren könnte und ohne Reformen irgendwie weitermachen könnte,wenn man nur die beiden deutschen Banken auch noch verfrühstücken würde,das Wehgeschrei beginnt eh,wenn die Wahlen vorbei sind,es liegt nicht an den Banken,stellt Euch einmal vor,wir würden den Dragischen Wahnsinn auch am Immobilienmarkt umsetzen,zb beim Mietzins,dann müsste unser Vermieter am ende des Monats noch Geld an uns abgeben,damit wir den Euro weiter ertragen,dann platzen da auch einige kredite!
Macrons Vorstellungen,lassen sich nicht verwirklichen,das wird hart,es würde es mittel-sowie langfristig schlimmer machen,also muss eine Lösung noch her,man sucht und sondiert,aber es wird wohl hart bleiben!
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.295.965 von capitolist am 06.04.19 17:37:26Wird auch nicht so schlimm werden. Laut Dealogic gingen in Q1 die Umsätze im Investmentbanking nur um 0,4% zurück, damit war man bei den Besten. Also kann man schätzen dass der Umsatz in Q1 ungefähr wie im Vorjahr war. Die Kosten gingen um 550 Mio € zurück durch den Personalabbau. Ergo gibt es für Q1 einen deutlichen Gewinn. Nächste Woche kommen die US Peers mit Zahlen und ich rechne für Woche 3 mit einer positiven Adhoc weil das Ergebnis über den Erwartungen liegen wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.296.865 von Blaumeise2016 am 06.04.19 22:03:06:lick: Genau,klingt eigentlich realistisch!
Und die Coba,ist auf der anderen Seite ja nun trotz der bedenklichen Situation kein kind von Traurigkeit und hat sich nun scheinbar einen knackigen Italiener geangelt mit der Unikredit,da kann dann,falls in Bella Italia doch noch der blitz einschlägt unsere Politik gleich noch das nächste kasper-Theater veranstalten,wenn alle Stränge reißen und der Haussegen dann schief hängt,frei Marke:"Aber wir müssen ja auch an die arme Coba denken!"
Joa,das verschiebt doch gleich irgendwie praktisch das Problem,tolle Sache!:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.302.836 von zockerB am 08.04.19 11:31:52... und erst die Zahlen für Q1 !!! DBK hat outperformed und mit dem 4ten Platz bei Bonds einen lupenreinen Turnaround gezeigt.
Equities war lausig aber wenn man berücksichtigt dass das US Equities 25% reduziert wurde war man gleichauf mit CS , UBS und BNP
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.302.836 von zockerB am 08.04.19 11:31:52

Kolumne
Global League Tables – Deutsche Bank besser als gedacht
Deutsche Bank-Zentrale in Frankfurt
Deutsche Bank-Zentrale in Frankfurt © Deutsche Bank AG

Trotz der Fusionsgespräche und täglich neuer Spekulationen herrscht bei der Deutschen Bank geschäftlich alles andere als Stillstand, wie ein Blick auf die aktuellen Global League Tables des Datenanbieters Refinitiv, einer Abspaltung von Thomson Reuters, zeigt.

So steigerte die Deutsche Bank bei den weltweiten Fees im Investments Banking im Quartalsvergleich ihren Anteil an den Einnahmen der gesamten Industrie von 2,8 auf 3,1%, verteidigte damit ihren 8. Platz, rückte aber näher an die vor ihr liegenden Credit Suisse und Barclays, die in einer insgesamt fast 15% schwächeren Industrie Marktanteile einbüßten.

Auf den Plätzen 1 bis 5 wenig überraschend die amerikanischen „Big Five“, angeführt von JP Morgan. Noch besser schlägt sich die Deutsche Bank im Global Debt-Ranking, überholte sogar Goldman Sachs und schaffte es trotz leichter Marktanteilsverluste von Platz 7 auf 6. Die Top Ten fielen in dieser Sparte mit ihrem Marktanteil von 46,2 auf 41,6% zurück. Auch in Europa schnitt die Deutsche Bank bei den Fees im Investment Banking vergleichsweise gut ab und rangiert unverändert auf Platz 6. Vor ihr nur die US-Häuser. Während die Top Ten total im Vergleich zum Vorjahresquartal 25,1 (DB -22,3)% weniger Einnahmen und 30 (DB -26,9)% weniger Deals verzeichneten, verlor die Deutsche Bank (s. Klammerwerte) jeweils weniger. Außerhalb der USA gibt es neben der Deutschen Bank nur noch eine Handvoll Häuser aus UK, Schweiz, Frankreich und Japan, die in den League Tables der Königsdisziplin des Bankings auftauchen und das Geschehen auf dem Finanzmarkt prägen.

Deutschland braucht als viertstärkste Wirtschaft der Welt eine starke Adresse von globaler Relevanz. Die größeren Wettbewerber tanken viel Kraft auf ihren Heimatmärkten. Die US-Häuser profitieren vom größten Kapitalmarkt der Welt, die Briten und Japaner von der herausragenden Bedeutung Londons und Tokios, die Schweizer von ihrer Sonderrolle in der Vermögensverwaltung. Eine Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank, wenn sie denn bei den Kosten ohne politische Tabus durchgezogen würde, könnte das neue Großinstitut auf dem Heimatmarkt, neben Sparkassen und Volksbanken, zu neuer Stärke führen und die Schlagkraft auch im weltweiten Wettbewerb verbessern. Nahezu jede europäische Großbank schielt, ohne es zugeben zu wollen, auf den deutschen Markt, der wegen seiner Wirtschaft ein begehrtes Powerhaus ist. Die Chance, ihre Basis hier substanziell zu verbessern, sollte die Deutsche Bank bekommen und niemand anderes.


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