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Kriminologe Christian Pfeiffer schlägt Zusammenlegung von Haupt-und Realschulen vor. Lächerlich ! - 500 Beiträge pro Seite



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Der bekannte Kriminologe Christian Pfeiffer, der in tv omnipräsent ist und laufend durch dumme sprüche und aussagen glänzt, schlägt jetzt vor, bundesweit die Hauptschulen mit den realschulen zusammen zu legen.

Die Konsequenz wäre, daß die ganzen bekannten Probleme nun auch in die noch einigermaßen funktionierenden Realschulen hineingetragen würden.
Wenn ich noch ein Kind in der Realschule hätte, würde ich es sofort dort abmelden.

Oder sollen die Zustände, die an deutschen Hauptschulen permanent herrschen, jetzt auch in die Realschulen getragen werden?

Sollen die extrem hohen Zahlen von Hauptschülern ohne Abschluss jetzt auch noch die Realschüler am Lernen hindern ?

Armes Deutschland und Gott schütze unser Vaterland !

Gruss

Graf_von_Kohle
Der Pfeiffer ist eben eine unglaublich große Pfeiffe!
Einfach ignorieren diesen Dummschwätzer und Pseudo-Experten!!

Bei den linken Multikultiideologen bleibt er ein beliebter Gesprächspartner. Die eigenen Kinder landen ja sowieso auf der Privat -oder Waldorfschule.
Für sich selbst das beste, - der Rest darf als Kanonenfutter absurder Gesellschaftexperimente verfüttert werden! Hauptsache der eigene moralische Heiligenschein glänzt!
:mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.116.618 von Tetris am 07.04.06 11:04:25danke für den beitrag.

meione tochter hat noch abitur gemacht in einer schule, die absolut in ordnung war.
sie lebt inzwischen in den usa.
ein enkel ist geboren, inzwischen 2 jahre alt.

er wird garantiert in einer privatschule angemeldet.

gewisse kreise haben immer über die usa gelacht und den staat als negativ-beispiel hingestellt.

in vielen dingen haben wir die usa schon negativ überholt.

wir haben ein ehepaar aus dem iran als gute freunde.
es sind christen und sie mussten das land verlassen.

er ist dipl.-ing. in der wirtschaft
sie leitet einen kindergarten.
drei kinder:
1. sohn-stipendium an der harvard-university
2. tochter, abitur, it-expertin, gehtnach australien
3. sohn abitur, wird jurist studieren.

solche leute brauchen wir und nicht den abschaum, der sich millionenfach breitmacht.

gruss

graf_von_kohle
Es gab bereits einen -muß sagen misslungenen- Versuch, Haupt- und Realschule zusammenzulegen.

Das Ganze nannte sich dann Gesamtschule. Dieses Projekt muß nach den Pisa-Studien als gescheitert angesehen werden.

Zusammenlegungen von Schulformen, hinterher noch eine Einheitsschule für alle, wie so manche leider vorschlagen, bringen nichts. Die Lösung ist eher in einer zielgerichteteren Ausbildung der Lehrkärfte, kleinen Klassen und einer besseren Ausstattung zu finden. Und letztendlich in der Form der Erziehung. Auch mich mußte der Einsicht beugen, daß absolut antiautoritär nicht das Mittel der ersten Wahl ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.116.529 von graf_von_kohle am 07.04.06 10:59:37"...Sollen die extrem hohen Zahlen von Hauptschülern ohne Abschluss jetzt auch noch die Realschüler am Lernen hindern ?..."

Ziel der Verfechter der Zusammenlegung von HS und RS ist es ja, genau diesen Zustand dadurch zu verändern..:rolleyes:

Dennoch wäre wohl eher zu erwarten, dass die Hauptschüler die Realschüler herunterziehen, denn umgekehrt.
Ist man früher in der Schule an einem undisziplinierten, evtl. sogar dümmeren, aber dafür dem Lehrer gegenüber bewundernswert frechen Schüler motiviert worden, mehr zu leisten oder wurde man eher abgelenkt und motiviert, auch mal Scheiß zu labern und ´nen Lacher von den Kumpels zu verzeichnen? Ich halte von der Zusammenlegung wenig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.117.217 von MinMacker am 07.04.06 11:39:03Dennoch wäre wohl eher zu erwarten, dass die Hauptschüler die Realschüler herunterziehen, denn umgekehrt.

Genau das ist der Haken. Orientiert sich eine Lehrkraft doch häufig an den Schlechtesten eines Klassenverbandes. Allein schon, um selbst nicht schlecht vor den Kollegen auszusehen. Dieses Problem potenziert sich noch, wenn der Klassenverband sehr stark ist. Kleinere Klassen sind meiner Ansicht daher dringend notwendig. Mehr als 15-20 Schüler sollten es keinesfalls sein. Selbst in Grundschulen steigt das Niveau heute schon auf über 30 an. Insbesondere deswegen frage ich mich, wie Lehrer z.B. korrekt bewerten wollen, für welche weiterführende Schulform ein Schüler nun geeignet ist oder nicht. Glücklicherweise spielt der Elternwille -auch nach dem neuen Schulgesetz- noch eine entscheidende Rolle. Erst bei offensichtlicher Nichteignung wird nochmal durch unabhängige Lehrkräfte und Probeunterrichten überprüft, ob der ehemals unterrichtende Lehrer nicht doch Mist gebaut hat.
#1

Ja klar, damit dann die Schulen wo heute 80 % der Schüler krimnell sind mit Schulen zusammen gelegt werden wo heute 0 % der Schüler kriminell sind, um dann am Ende sagen zu können, dass die Kriminalität der Schüler von 80 auf 40 % gesunken ist...

Wen wollen die eigentlich Morgen verasxxchen ?

:mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.117.426 von Blue Max am 07.04.06 11:51:32Wenn es nur so wäre. Realschüler sind auch nicht gerade das, was man als Engel bezeichnen würde. Es gibt unter ihnen einen hohen Prozentsatz derer, die zu Gewalt neigen. Auch wenn sich diese meist nur gegen die Mitschüler richtet, teils greift sie auch über auf die Lehrkräfte. So habe ich Kenntnis von einem Vorfall, als ein Lehrer mehrfach hinterrücks mit Kreide beworfen und später auch noch seine Autoreifen aufgestochen wurden.

In Realschulen geht es schonlange nicht mehr friedlich zu. Und vom Bildungsniveau habe ich noch gar nicht gesprochen. Für mich gibt es nur eine Entscheidung: Wer die Möglichkeit hat, sein Kind auf ein Gymnasium zu schicken, der sollte dies unbedingt tun. Dort bekommen Kinder eine überdurchschnittliche Bildung und entsprechendes Sozialverhalten mit auf den Weg.
#8

Wenn Lehrer derartige Weicheier sind und sich so etwas gefallen lassen.

Früher gabs bei sowas Tadel und Schulverweis.

:eek:
meine schulzeit habe ich noch in guter erinnerung.
neben meinem öf.recht. gymnasium war die hs. viele trauten sich nicht mehr auf den schulhof, täglich polizeieinsätze/rettungsdienst, florierender drogenhandel...

ich weiß nicht wer von euch die erfahrung machen musste eine orientierungsstufe zu besuchen:
5. und 6. klasse nur englisch und mathe in a b und c kursen, den rest zusammen
unglaublich welch kriminelle energie die pot. hauptschüler schon damals hatten, und erst heute!
schon damals wurde der unterricht von denen massiv gestört und das niveau unter jedes tolerierbare maß gedrückt haben

MEINEN KINDERN WERDE ICH DAS AUF KEINEN FALL ZUMUTEN!
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.117.426 von Blue Max am 07.04.06 11:51:32@7
von 80% auf 60%!
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.117.650 von Sexus am 07.04.06 12:02:41ich kenne einen umgekehrten fall, dass ein lehrer einen iraner fortweg deskriminiert hat, der wusste sich aber zu helfen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.117.946 von traders.world am 07.04.06 12:18:51lol, hab ich deskriminiert geschrieben...:laugh:
kaufe ein i für #12
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.117.729 von Blue Max am 07.04.06 12:07:35Die Schüler wurden hinterher auch entfernt.

Aber entscheidend ist, daß es erst überhaupt dazu kam. Soweit ich weiß hat der junge und noch engagierte Lehrer eine sehr antiautoritäre Linie vertreten. Das zeigt, daß wir an unseren Schulen mehr Autorität walten lassen sollten. Eine Lehrkraft muß wieder zu einer Autoritätsperson werden. Sie sollte für Eltern ebensoviel Zeit mitbringen können wie für Schüler. Daher finde ich einen kleinen Klassenverband auch so enrom wichtig. Bei vielen Schülern kann ein Lehrer gar nicht auf die speziellen Fähigkeiten und Begabungen eines Kindes eingehen und die Eltern entsprechend beraten. Ich bin oft erschrocken, wie wenig Lehrer an Elternsprechtagen zu erzählen haben. Meist "Alles in Ordnung", was heißt "Sie können jetzt wieder gehen". Und wenn es Probleme gibt, werden die Eltern kaum oder erst sehr spät informiert. Und mit Problemen meine ich keine Gewaltausbrüche, sondern einen Leistungsabfall, der eigentlich sehr schnell ausgemacht werden kann. Erst recht dann, wenn die Klassen kleiner sind.

Meiner Meinung nach sollte der Beruf als Lehrer ruhig ein wenig mehr geadelt werden, was sich nichtzuletzt in einer besseren Entlohnung niederschlagen könnte. Spätestens dann, wenn die erbrachte Leistung stimmt und die Lehrkraft an entsprechenden Weiterbildungen teilnimmt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.117.946 von traders.world am 07.04.06 12:18:51Gibts ohne Zweifel auch. Nur finde ich es persönlich schlimmer, wenn eine Lehrkraft so ihrer Autorität beraubt wird, was Trittbrettfahrer auf den Plan rufen könnte und sich so auch auf andere Klassen ausbreitet, als einen Lehrer, der einen Schüler "diskriminiert". Natürlich sollte das auch konsequent geahndet werden, wenn genau ausgemacht wurde, wie diskriminiert wurde. Denke, daß kein Lehrer von der Schule fliegen sollte, weil sich ein Schüler wegen seines Blickes "diskriminiert" fühlt. Sollte es allerdings schwerwiegender sein, so würde ich schon als Elternteil entsprechende Maßnahmen ergreifen. Ruhig und sachlich, versteht sich.





Hier sieht man, dass die Gesamtschüler schlechter als die Realschüler abschneiden. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.118.288 von Fuller81 am 07.04.06 12:39:54Danke Fuller. Jetzt haben wir auch die Evidenz, daß eine Zusammenlegung nicht zielführend ist.
Ach Du grüne Neune!Man kann doch nicht jedes Dummerle aufs Gymnasium schicken nur weils dort friedlicher ist.

Besser und effektiver: 60% in die Hauptschule, 30% auf die Realschule und 10% ins Gymnasium, selektiert durch knallharte Aufnahmeprüfungen und anschliessender Probezeit.
Für diesen Vorschlag wird aber der Freistaat Bayern nicht zu haben sein:

"Das Bayerische Schulgesetz zum Beispiel beschreibt die Zielgruppe der Realschule. Eine Realschule ist demnach die "Schule für Kinder und Jugendliche, die aufgeschlossen […] sowohl für praktisches Tun als auch für theoretische Überlegungen [sind], die geistig beweglich sind, über grundlegende sprachliche Fertigkeiten verfügen und Fantasie und Kreativität zeigen." (Bayer. Lehrplan für die sechsstufige Realschule, 2001).

Bei den HS-Schülern mit Ruitli-Niveau fehlt da waohl einige....
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.119.032 von soscho am 07.04.06 13:30:04P.S.: natürlich:

Bei den HS-Schülern mit Ruitli-Niveau fehlt da wohl einiges...

Quelle: http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Schule/s_…
De facto ist die Gesamtschule schon jetzt eine Zusammenlegung von Haupt- und Realschule. Wer aufs Gymnasium gehen kann, geht meist nicht freiwillig in eine Gesamtschule. Wozu auch?

Das mit der Orientierungsstufe kenne ich auch. Da konnte man dann erleben, wie drei, vier Schüler, meist schon einige Jahre älter und vollkommen verhaltensgestört, den ganzen Unterrichtsbetrieb blockiert haben. Das war wirklich mit Abstand die schlimmste Schulzeit, wirklich völlig vertane Zeit. So etwas würde ich einem Kind nie antun.

LM
Statt Zusammenlegungen sollte man vielleicht besser mal über eine weitere Aufspaltungunseres viergliedrigen Schulsystems (Gymnasium, Realschule, Hauptschule, Sonderschule) nachdenken.

So könnte man als 5. Schulform Elitegymnasien für Hochbegabte einführen.

:eek:
Erst mal vorne weg, damit ihr mich einordnen könnt: Meine Tochter geht auf eine Waldorfschule. Bin zwar kein hundertprozentiger Fan dieser Schule, aber was mich begeistert ist folgendes: Kein Leistungsterror in den ersten Schuljahren, Förderung der Kreativität und Phantasie, langjähriger Verbleib (bis zur 7. Klasse) in der gleichen Klasse mit dem/der gleichen Klassenlehrer/-in. Ähnliche Strukturen würde ich mir auch für die öffentlichen Schulen wünschen. Damit das aber funktioniert, ist einfach auch Geld erforderlich. Und mal ehrlich, wer von Euch wäre bereit mehr Steuern oder Abgaben für ein anspruchsvolleres Bildungssystem zu zahlen? Was "Sexus" sagt ist ja wohlfeil, aber wäre er auch bereit dafür zu zahlen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.120.815 von new_kid_in_town am 07.04.06 15:08:37Ich wäre natürlich bereit, etwas in die Bildung meiner Kinder zu investieren. Das habe ich bereits früh getan und praktiziere dies immer noch. So habe ich bereits im Vorschulalter -im Rahmen meiner Möglichkeiten- meinen Kindern eine entsprechende Bildung mitgegeben. Nicht nur beim Lesen, Schreiben oder Rechnen, sondern auch bezüglich häufiger Besuche in Zoos oder auch Museen. Das hat Zeit und Geld gekostet, aber es machte sich schon sehr schnell in der Form sehr guter Zeugnisse bemerkbar. Ich hatte das Glück, daß meine Kinder ausgesprochen aufgeschlossen und interessiert waren bzw. sind, was ich nicht auf alle Kinder, wohl aber auf eine große Anzahl übertragen möchte, sofern Eltern vorhanden sind, die dies auch fördern. Auch beteilige ich mich im Elternrat der Schule meiner Kinder und unterstütze die Schule auch finanziell.

Ich persönlich tue also etwas. Nur wahrscheinlich ist dies mehr als andere Eltern tun wollen bzw. -aus z.B. finanziellen Gründen- tun können.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.120.815 von new_kid_in_town am 07.04.06 15:08:37Und da Du speziell Steuern anschneidest: Steuern müßten garnicht erhöht werden. Überhaupt nützen ewige Steuererhöhungen rein gar nichts. Eine völlig falsche Ideologie, die dahintersteht. Die Ideologie, daß mit mehr Geld der Staat schon alles regeln würde.

Es würde vollkommen ausreichen, wenn die Regierung dieser Republik andere Prioritäten setzen würde. Der Staat verplempert Jahr für Jahr Milliarden. Beispiele:

Mehrwertsteuer, um den Faktor Arbeit zu entlasten, was absoluter Quatsch ist, da nur 1/3 des Geldes in die Senkung der Lohnnebenkosten fließt, 2/3 in das Stopfen diverser Haushaltslöcher der immernoch mit vollen Händen gebenden Länder. Außerdem werden auch zusätzlich 20% (16% auf 19% = 20%ige Erhöhung) auf Krankenkassenbeiträge, Altersversorgung, medizinische Versorgung etc. und dadurch wieder treibende Beiträge aufgeschlagen, was den Faktor Arbeit erneut belastet und so mit Glück zu einem Nullsummenspiel wird. Lahmende Konjunktur bei steigender Arbeitslosigkeit mal völlig aussen vor.

Die Ökosteuer (wir erinnern uns, sollte irgendwas mit Rente zu tun haben) war auch ein Schuß ins Leere. Überhaut der Gedanke, mit einer verbrauchsabhängigen Steuer fixe bzw. steigende Kosten zu kompensieren, war eine unglaublich dumme Idee.

Stetiges Löcherstopfen hilft also gar nichts. Hier muß -nur um das kurz zu Ende zuführen- das staatliche System zugunsten von privater Versicherung und Vorsorge abgeschafft bzw. auf eine minimale staatliche Grundabsicherung zurükgefahren werden. Auch Subventionen müssen weg. Egal, ob auf dem Gebiet der Steinkohle oder diverser Unternehmensunterstützung. Was sich als Geschäftsmodell nicht bewährt und nicht auf eigenen Beinen stehen kann -zumindest mittelfristig- hat eben Pech gehabt. Hier ist zum Beispiel auch ein weit umfassender Kündigungsschutz völlig hinderlich und bedingt sich somit wechselseitig mit dem Zuvorgenannten.


So -um wieder den Bogen zur Bildung zu schlagen- bliebe genug Geld fürdie wirklich entscheidenden Dinge: Familie, Bildung, Forschung und Entwicklung.

Ich fände es nebenbei auch garnicht schlecht, wenn es mehr Privatschulen gäbe. Jetzt werden natürlich wieder einige aufheulen und sagen, sowas sei ja ungerecht. Aber wieso schert es die Leute, die sich diesen Besuch überhaupt nicht leisten können? Ist es ihr Geld? Nein! Also!
Ich will auch nicht Steuererhöhungen das Wort reden. Ich gebe Dir vollkommen recht, daß es eher darauf ankommt, die vorhandenen Mittel effizienter und auch sinnvoller einzusetzen. Das scheitert jedoch leider oft an Ideologie, mangelnder geistiger Beweglichkeit, fehlender (rationaler) Phantasie und dem Zurückweichen vor Interessengruppen. Vielleicht enthält diese Aufzählung auch nur allzu menschliche Wesenszüge. Ich fände es wünschenswert, um wieder auf die Bildung zurückzukommen, wenn die Fähigkeit zur Reflexion stärker vermittelt würde. Wie z.B. mit der Eurythmie an der Waldofschule, wo Unterrichtsinhalte in körperliche Bewegung umsgesetzt werden. Ich war gerade vorhin auf einer schulinternen Veranstaltung, wo die einzelnen Jahrgangsstufen auf der Bühne vorführten, wie sie bestimmte Lehrinhalte (z.B. Bruchrechnen) in körperliche Bewegungen umgesetzt haben. Das mag lächerlich aussehen, ich bin jedoch davon überzeugt, daß der einzelne Schüler durch die Crossover-Beschäftigung mit den Lehrinhalten, viel über den Stoff selbst und vor allem auch sich selbst lernt. Und so mit der Zeit lernt zu reflektieren und nicht einfach dem ersten Impuls nachzugeben.

Vielleicht hast Du recht, wenn Du forderst, daß mehr staatliche Aufgaben konsequent privatisiert werden sollten. Andererseits mißtraue ich der Privatinitiative in bestimmten Bereichen, weil sie sich letzendlich nicht dem Allgemeinwohl verpflichtet fühlt.
Wobei staatliche Strukturen allzuoft versteinern, weil dort wiederum keine Verantwortung für Mitteleinsatz und Ergebnisse gefordert werden. Von niemanden, auch letztendlich von den hochrangisten Politikern nicht. Einer wirklich intelligente Lösung dazu fällt mir freilich auch nicht ein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.116.529 von graf_von_kohle am 07.04.06 10:59:37Die armen Realschüler, die bisher weitgehend von der Gewalt verschont geblieben sind! :(
schubesuch müsste bezahlt werden -was meint ihr, wie sich das verhalten ändern würde -so ist es nach dem motto-
was nichts kostet taugt auch nichts -
auserdem könnte das geld in die modernisierung von schulen investiert werden, in fachkräfte ,lehrmittel
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.123.520 von new_kid_in_town am 07.04.06 17:10:29Und dann hol ich aus der Truhe
meine Eurethmieschuhe
und tanze sehr elegant.....


Ich hab jetzt leider nicht viel Zeit, aber mit Ausdruckstanz bekommen wirdie Probleme garantiert nicht in den Griff. Das ist viel zu "versteinert". :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.130.864 von Sexus am 08.04.06 12:09:03Die Waldorfschulen sind bei allem Respekt aber u. a. deswegen relativ erfolgreich, weil da eben nicht jeder hingeht.

Auch wenn die Eltern nicht alle wohlhabend sind, so unterscheidet sich die Waldorf-Kundschaft doch vor allem dadurch von anderen, dass sie sehr stark an der Ausbildung und Erziehung ihrer Kinder interessiert sind. Sie MÜSSEN auch engagiert sein, sonst werden sie ja gar nicht aufgenommen. Eltern, denen alles, was ihre Kinder betrifft, egal ist, schicken ihre Kinder nun mal nicht auf die Waldorfschule. Dadurch sind die Voraussetzungen natürlich schon komplett andere als in einer Schule Marke Rütli.

Ausländer gibt es auf Waldorfschulen auch, das sind dann aber nicht die Murats und Alis, deren Papa den ganzen Tag frustriert auf der Couch sitzt, sondern die Paolos und Lauras, deren Eltern italienische Grafiker oder spanische Architekten sind, beispielsweise. Dann lässt sich auch immer schön multi-kulti sein, klar.

LM


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