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Alitalia - 500 Beiträge pro Seite



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Wie sich der Regierungswechsel in Italien wohl auf das Unternehmen/Aktie auawirken mag?
Prodi müsste ja beste EU Kontakte haben.......
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.171.553 von Graf_Voelsing am 12.04.06 10:44:34Ich sehe noch keine Reaktion.

Seit Monaten läuft der Kurs auf diesem Niveau zur Seite.

Warten hier alle nur ab ?

Wer weiss was?

Gruss Loseit :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.171.553 von Graf_Voelsing am 12.04.06 10:44:34Wenn interessiert das ?
im Grunde genommen muss der Laden schnellstens dicht gemacht werden.
Und wenn das Open Sky Abkommen dieses Jahr noch kommt, und danach schaut es aus, ist Alitalia faktisch tot.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.173.069 von austin_power69 am 12.04.06 12:14:32 im Grunde genommen muss der Laden schnellstens dicht gemacht werden.

Das ist prinzipiell richtig. Nur, es handelt sich hier immerhin um den Staatscarrier Italiens. Sicher, irgendwann werden die EU-Hilfen aufhören, nur bis dahin ist noch ein langer Weg......
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.173.197 von Graf_Voelsing am 12.04.06 12:22:42das ist nicht ganz richtig so.
Ich bin bereits im ersten Posting auf das Open Sky Abkommen eingegangen. DAS wird der Knackpunkt und da helfen auch keine Staathilfen mehr.
Was den Kontinentalmarkt angeht, ist ALitalia schon lange aus dem Rennen. Air Dolomiti ist mittlerweile der Qualitätscarrier No1 und das wird Lufthansa weiter ausbauen.

Auf der Langstrecke: siehe oben.

Wer hier noch investiert kann das Geld gleich verbrennen.
oder besser gesagt: Wer hier investiert. Sollte diese Zusammenhänge völlig verstanden haben.

Ich will ja keinem Abraten, aber ich würde mich vorher sehr schlau machen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.173.269 von austin_power69 am 12.04.06 12:28:04Italien ohne ALITALIA ?

Schwer vorstellbar.
ja, aber wie wars bei

USA ohne PAN AM ?
Kanada ohne CANADIAN ?
Brasilien ohne VASP ?

oder wie wärs künftig mit:
Deutschland ohne LTU
USA ohne DELTA
Österreich ohne AUA

ALITALIA wird sich nahtlos einreihen (müssen) AIr France / KLM
wollen nicht, solange man nicht profitabel ist. BA oder LH wollen auch nicht.

Alleine hat Alitalia keine Chance.
dreck und tot !!!

ich flog bis 2004 regulaer mit alitalia im frequentflyer nicht weil ich die toll fand, sonder weil ich bestimmte strecken flog , wo aliatalia die schnellste war ( wurden aber 2004 intercontinental eingestellt)
eins kann ich euch sagen 1. drecksalte intercontinentalflugzeuge zb 747/200 ca 25 jahre alt,2,drecksservice 3. jeder verdammte flug interconti mit riessigen verspaetungen +3 stunden und mehr 4.fressen scheisse,usw.nur das freqentflyerprogramm war gut

schweiz geht auch ohne swissair, war auch ein staatscarrier.

aber obwohl iberia , auch so eine wichsflotte hat, hat die aktie es geschafft 500% +++ zu machen, warum auch immer
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.173.946 von lapamita am 12.04.06 13:10:12generell geb ich dir recht, aber

1. Alitalia hat keine B747-200 mehr. Ersatz ist die B777

2. Die Flotte von Iberia ist ebenfalls ausgetauscht worden. A340-600 für B747-200 und A320 für MD80/DC9

nichts desto trotz fliege ich 10mal lieber mit Lufthansa bzw. Star Aliance im Generellen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.174.074 von austin_power69 am 12.04.06 13:20:21nichts desto trotz fliege ich 10mal lieber mit Lufthansa bzw. Star Aliance im Generellen.

Ich auch!

Aber ALITALIA ist mir einen Zock wert......
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.174.118 von Graf_Voelsing am 12.04.06 13:24:22viel Glück, du wirst es brauchen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.174.244 von austin_power69 am 12.04.06 13:32:18Hallo Austin,

was Du beschreibst, ist sicher alles richtig;

dies sind aber genau die strategischen Schwächen, die bereits zum Kurzsturz geführt haben - ist also eingepreist!

Die Frage ist also eher: gibt es auf diesem Niveau eher Luft nach oben als nach unten?

Gruss Loseit :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.510.822 von Graf_Voelsing am 10.05.06 19:09:34Heute 168000 Stck. in Frankfurt gehandelt! :rolleyes:
"Zuletzt gab es Gerüchte über einen Kauf durch die russische Aeroflot, nachdem zuvor bereits über das Interesse von Private-Equity- und Hedge-Fonds spekuliert worden war, die schon 15 Prozent der Aktien halten. Als wahrscheinlich gilt auch eine Beteiligung von Air France, die die bereits bestehende Allianz stärken könnte. Alitalia könnte so als Regionalflieger unter das Dach der Franzosen schlüpfen."(http://www.handelsblatt.com/news/default.aspx?_p=200040&_t=f…
Also gute chancen und der Frachtbereich wird bei den ausgebaut und liegt im Plus.
....das ist genau der Zeitpunkt zum Kaufen / aufstocken !
es können nur noch positive Überraschungen kommen,
der Rest ist doch eingepreist.
Die Insolvenz dürfte auf mittlere Sicht durch Finanzspritze
Deuba und Eu -Hilfen vom Tisch sein.
Durch den Verbund wird doch die Effektivität gesteigert
und Quote gesichert.Den sauteuren Sprit müssen alle zahlen,
wenngleich Alitalia wg Finanzschwierigkeiten schlechtere
Karten bzw.Kontrakte hatte,aber eben hatte....
die nächsten Zahlen einigermaßen oder vielleicht sogar gut,
dann sind hier einige hundert Prozent drin.
Drin sind jezt nur die mutigen,wann empfieht Bullvestor ???
oder der tolle Sven mit seinen TOP-Aktien(Dt.-Eff.W.Betl.AG)
und andere wie Albis,etc.
Grüße 1964hartmut
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.679.192 von Graf_Voelsing am 30.08.06 09:59:45Ja, das sieht gut aus...

So oder so, in Italien lässt man keinen Staatsbetrieb pleite gehen, da bin ich sicher....

Schon wegen der ganzen Funktionärsposten etc...

Ein bisschen Privatisierung, bessere Ölpreise, mehr Fracht ... schon ist der Laden wieder profitabel.

Eine sicherere Investition gibt es m.A. kaum.

Gruss Loseit
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.679.850 von loseit am 30.08.06 10:40:05100% Zustimmung.
:lick::lick:
A L I T A L I A !!!

aufstocken oder kaufen und LONG !

Luha ist eine strategische Beteiligung auch zuzutrauen,
wenn man die letzten in feinster Diplomatensprache
(nicht Ausschluß !!!) verfaßten Meldungen richtig
zu deuten weis.

Im Sommer war es noch ein Zock jetzt ist es DIE
Goldgrube nach China-Life und Tournigan..

Nur meine bescheidene Meinung und nicht erst seit heute...

hartmut
Als Goldgrube würde ich die Angelegenheit allerdings nicht bezeichnen.
Positiv ist zunächst einmal der geplante Ausstieg des Staates. Dadurch wird es möglich sein die Linie umfangreich zu sanieren wodurch eine Übernahme einer anderen Fluglinie zu erwarten ist.

Aber, MKap 1,3 Mrd bei einem Jahresumsatz von 5 Mrd Euro. Zum Vergleich - die sanierte amerikanische United hat eine MKap von etwa 4 Mrd Dollar beim 4 fachen Jahresumsatz.
Zugegebn AirFrance/KlM und Lufthansa haben jeweils mehr als 8 Mrd MKap und sind damit als Europäer wohl eher vergleichbar, wobei beide natürlich wesentlich grösser als Alitalia sind - und beide schreiben natürlich schöne Gewinne.

Man kann jetzt sicher einmal auf eine Sanierung und spätere Übernahme setzen, reich werden wirst du damit aber nicht.

Außerdem dürfte wieder eine Kapitalerhöhung bevorsetehen, was wieder zu einer Verwässerung führen wird.

Rein der Kursverlauf betrachtet sieht beim ersten Blick einmal chancenreich aus, die nähere Betrachtung sagt allerdings anderes.
:laugh:na ja reich werden wir kleinen Fische sehr schwer,
eben weil wir doch nur mit sehr überschaubaren Mitteln
investieren,was wohl selbst größere Kaliber bei derartigen
Werten tun.
Immerhin gab mir der Markt heute recht,was Volumen
und Kurssteigerung betraf.
Ob dies von einiger Dauer sein wird weiß wohl keiner...
Danke für den Hinweis mit der Verwässerung durch eine
neuerliche Kapitalerhöhung ! Dies kennen wir bei dem
Wert natürlich nur zur Genüge und es fiel heftiger
im Kurssturz aus als man auch nur derzeit erahnen konnte.

Also gut,ich werde den Stopp täglich beobachten und nachziehen!
Es gibt einige Empfehlungen und Kurszielerhöhungen heute !

Übrigends:Die Lufthansa ist per Saldo doch (überkreuz)
beteiligt,wenn die Fusion mit Air One gelingt!
Bis dahin ist es noch ein weiter Weg,ich finde das Ganze jedoch
spannend .

Hartmut
;) Es geht weiter up

Italiens Politiker wollen Lufthansa aus Italien verdrängen

Von Tobias Piller, Rom


Alitalia sucht Partner
06. Dezember 2006
Italiens Schatzminister Tommaso Padoa-Schioppa will Ernst machen mit der Privatisierung von Alitalia. Andere italienische Politiker wollen dagegen ein unter italienischer Flagge marktbeherrschendes Unternehmen schaffen. Das Schatzministerium teilte am Dienstag mit, daß vom staatlichen Aktienpaket der Alitalia-Aktien - 49,9 Prozent - in einer Ausschreibung mindestens 30,1 Prozent veräußert werden sollen.

Abfindungsangebot für alle Aktionäre

Der Erwerber ist damit gezwungen, allen weiteren Aktionären ein Abfindungsangebot zu machen, kann damit aber auch die Aktienmehrheit an der bisher staatlich kontrollierten italienischen Fluglinie erwerben. Die Börse bewertet Alitalia derzeit mit 1,35 Milliarden Euro. Allerdings ist nicht klar, ob das Schatzministerium und damit Italiens Regierung mit bis zu 19,8 Prozent im Aktionärskreis bleiben wollen. Die Ausschreibung für den Aktienverkauf folgt auf einen überraschenden Beschluß des Ministerrats. Damit wollten Italiens Ministerpräsident Romano Prodi und sein Schatzminister dem politischen Gezerre um die Zukunft der bisher staatlich kontrollierten Alitalia ein Ende machen.


Für eine Reihe von linksdemokratischen Politikern ist aber gerade eine Erweiterung des Aktionärskreises bei Alitalia wiederum ein Vehikel für staatliche Intervention. Nach italienischen Medienberichten zielen Politiker derzeit besonders darauf, die deutsche Lufthansa aus dem italienischen Markt zu vertreiben. Dazu soll der bisherige Verbündete der Lufthansa in Italien, die Fluglinie Air One, mit Alitalia vereint werden. Ausländische Interessenten scheinen somit nicht zum Zuge zu kommen.


Air France gerät ins Hintertreffen


Vor allem für Air France-KLM, derzeit schon mit 2 Prozent an Alitalia beteiligt, bedeutet das eine Erschwernis auf dem Weg zu einer Kooperation. Nachdem Alitalia in der Vergangenheit ein Bündnis mit KLM aufgegeben hatte, stand jahrelang Air France (inzwischen verbunden mit KLM) als künftiger Bündnispartner für die italienische Linie fest. Allerdings scheuten sich die Franzosen davor, die italienische Fluglinie in ihrem gegenwärtigen, verlustträchtigen Zustand zu übernehmen. Daher wurde verlangt, daß Alitalia zuerst saniert werden müsse. Dies setzt vor allem eine Einigung mit den etwa zehn verschiedenen Gewerkschaften voraus, die bisher auf historischen Errungenschaften beharren. Diese Forderungen haben zuletzt die Widerstände in Italien gegen eine Verbindung mit Air France wachsen lassen. Nur der Alitalia-Chef Giancarlo Cimoli setzt sich derzeit noch öffentlich für eine Verbindung mit der französischen Linie ein.


Italiens Ministerpräsident Romano Prodi hat dagegen in wenigen Tagen einen Schwenk vollzogen. Noch kurz vor einem Treffen mit dem französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac präsentierte sich Prodi als derjenige, der das leidige Problem Alitalia durch ein Bündnis mit Air France lösen könne. Noch während des Treffens gab Prodi dann gegenüber den Verbündeten nach, die ein Bündnis mit Air France als "Kolonisierung" geißelten. Dabei hieß es, Frankreich wolle sich nur den italienischen Markt einschließlich wertvoller Start- und Landerechte ("Slots") einverleiben, aber dabei Alitalia langfristig abwickeln.

Eifersucht zwischen Mailand und Rom

Besondere Befürchtungen hegen dabei die Bürgermeister der Städte Mailand und Rom, die jeweils in ihrer Stadt ein Flugdrehkreuz ("Hub") von Alitalia wünschen und jetzt schon eifersüchtig über die Verlagerung von internationalen Flügen zwischen beiden Städten wachen. Die Unternehmensspitze von Alitalia hat dagegen seit Jahren klargemacht, daß beide Flughäfen nicht als "Hub" ausgelastet werden könnten und daß der Betrieb von Interkontinentalflügen von Mailand aus besonders kostspielig sei, weil der Großteil der Piloten und Flugbegleiter in Rom wohne. Nun haben die Bürgermeister der Städte Mailand und Rom einen gemeinsamen Aufruf gegen einen Verkauf von Alitalia ins Ausland veröffentlicht. Auch Industrieminister Pierluigi Bersani favorisiert für die Zukunft von Alitalia eine rein italienische Lösung. Vor allem von der größten Regierungspartei, den Linksdemokraten, soll dabei die Idee eines Zusammengehens von Alitalia mit Air One befürwortet werden. Die privat betriebene Fluglinie Air One des Bauunternehmers Carlo Toto hatte 1995 begonnen, der Alitalia auf wichtigen inneritalienischen Routen Konkurrenz zu machen.

Air One: Nach zehn Jahren Italiens Nummer Zwei

Geholfen hat Air One dabei ein Bündnis und Code-Sharing mit Lufthansa auf Flügen innerhalb Italiens und auf deutsch-italienischen Routen. Air One, mit 38 Flugzeugen, einem Umsatz von 500 Millionen Euro und 2000 Beschäftigten, hat 2005, nur zehn Jahre nach dem Start als nationale Fluglinie, rund 5,6 Millionen Passagiere transportiert. Mit der Lufthansa ist die Linie auf vielerlei Weise verbunden. Die deutsche Linie ist für den Service der Flugzeuge von Air One zuständig. Über die Kooperation mit Lufthansa gelang es Air One auch, in das Netz der Star-Alliance mit deren Rabattprogramm "Miles and More" aufgenommen zu werden. Die Lufthansa war offenbar in der Vergangenheit immer wieder daran interessiert, eine Beteiligung an Air One zu erwerben oder die Linie ganz zu kaufen. Der Besitzer Carlo Toto pochte jedoch immer auf seine Eigenständigkeit. Für die Lufthansa war das Bündnis mit Air One dennoch wichtig, um Alitalia in Italien Marktanteile abzujagen.


Wertvolles Bündnis für die Lufthansa


Denn zum einen bietet Air One Verbindungsflüge innerhalb Italiens für ankommende Fluggäste der Lufthansa an. Zum anderen hilft Air One, Geschäftsreisende auf Umsteigeflüge der Lufthansa über deutsche Flughäfen umzuleiten. Für Alitalia ist andererseits der Verlust von Marktanteilen im internationalen und interkontinentalen Flugverkehr für Geschäftsreisende einer der wichtigsten Gründe für den Niedergang. Air One ist seit Jahren Italiens zweitgrößter Anbieter von Flugverbindungen.


Nachdem Air One in den vergangenen Jahren alle Erlöse in das Wachstum des Unternehmens gesteckt hat, ist die Kapitaldecke der Linie allerdings zu dünn, um aus eigenen Mitteln eine Beteiligung an Alitalia zu erwerben. Um die Finanzierungslücke zu schließen, soll allerdings schon Italiens größtes Kreditinstitut Banca Intesa bereitstehen, das Romano Prodi auch politisch wohlgesinnt ist.


Streben nach einem neuen Monopol


Mit einer Fusion zwischen Alitalia und Air One würde nicht nur der ungeliebte Konkurrent Lufthansa Passagiere verlieren. Ein weiterer Vorteil aus Sicht der Regierung und der Gewerkschaften wäre, daß auf vielen Linien dann wieder ein Monopol einer einzigen nationalen Fluggesellschaft erstehen würde. Auf der ertragreichen Route zwischen Rom und Mailand - der am meisten beflogenen in Europa - ist derzeit Air One der einzige ernst zu nehmende Konkurrent von Alitalia. Die bisher staatliche Linie verlangt für die 600 Kilometer lange Verbindung von Mailand nach Rom bis zu 600 Euro für einen Hin- und Rückflug. Auch auf anderen Inlandsstrecken steht Alitalia nur mit Air One in Konkurrenz.


Daher hat nun Italiens oberster Wettbewerbshüter Antonio Catricalà Alarm geschlagen. Die italienische Nationalität eines Unternehmens sei „nicht nur eine Flagge, die verteidigt werden muß“, sagte er. „Dahinter muß auch Effizienz stehen.“ Catricalà wendet sich gegen die Auffassung, daß Italien unbedingt von einer nationalen Fluglinie beherrscht weden müsse: „Die Italianität ist ein Wert, den man sich verdienen muß, nicht ein Ausgangspunkt, den es zu verteidigen gilt.“

Text: F.A.Z., 06.12.2006, Nr. 284 / Seite 20
Bildmaterial: AP
...also nachdem der Kurs nun nach dem Anstieg zwangsläufig
etwas zurückgekommen ist,
hat sich die Faktenlage stabilisiert.
Wie immer bei solchen Investitionen muß jeder sein
Chancen/ Risiko - Verhältnis abwägen.
Phantasie ist jetzt für einige Wochen vorhanden,
eine Insolvenz kurzfristig unwahrscheinlich.

Mein Kurstipp per 30.März 2007 : 1,50 E

Hartmut
;)

Air France sucht Mitstreiter
Franzosen wollen ein Konsortium zum Einstieg bei Alitalia aufstellen - Korean Air und AeroMexico angeblich interessiert
Rom - Air France sieht sich nach Verbündeten für die Übernahme des Aktienpakets an der Fluggesellschaft Alitalia um, das die italienische Regierung verkauft. Nach Angaben der Mailänder Wirtschaftszeitung "FinanzaMercati" am Freitag sucht Air France in der Luftfahrtallianz SkyTeam nach Partnern für die Übernahme der Alitalia. Ziel der Franzosen ist es, ein Konsortium aufzubauen, das bei Alitalia einsteigen kann. Zu den Interessenten zählen laut "FinanzaMercati" Korean Air, AeroMexico und die tschechische CSA.

An der Übernahme der Alitalia ist laut Medienberichten auch ein Bündnis um den italienischen Unternehmer Paolo Alzraki interessiert. Der Geschäftsmann steht an der Spitze der Finanzgesellschaft Real Dreams Italy. Laut Alzraky gehören 16 Investoren seinem Konsortium an.

Die italienische Regierung will sich von mindestens 30,1 Prozent ihres 49,9-prozentigen Anteils an Alitalia trennen und nimmt seit der vergangenen Woche Angebote dafür an. (APA)
Guten Abend !
Ich bin seit Jahren in dem Wert und habe allen Höhen
und Tiefen durchgemacht und kürzlich größer aufgestockt.

Na ja die 10 Cent sind bislang eher bescheiden..
Wenn diese Spekulationen ,wie Sie schildern als
Marktgerüchte oder mehr ? kursieren,dann kanns ja mal
richtig nach Norden gehen .
Telen Sie die Quelle bzw.den Autor ?
Danke.
1964hartmut;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.759.696 von 1964hartmut am 07.01.07 23:14:05Hallo, ja wenn nicht die gesamten Aktien vom neuen Eigentümer übernommen werden sind hier einige prozente drinn. so wie es jetzt aussieht und wie ich dass verstehe müssen die Bieter evt ein Gebot für alle Aktien abgeben, ich hab irgendwo gelesen, das die Aktionäre eine Durchschnitskurs des letzten jahres bekommen würden, was sehr viel von der Phantasie nimmt... das wäre ungefähr der aktuelle kurs. Aber ich hoffe auch dass das nicht passiert und wir unsere aktien halten können. ende jannuar wissen wir wahrscheinlich mehr.
Besten Gruss
:rolleyes:Corleone
09.01.2007 08:56
'WSJE': Rothschild Bank will für Alitalia bieten
Die Rothschild Bank bereitet einem Pressebericht zufolge einen Einstieg bei der angeschlagenen italienischen Fluggesellschaft Alitalia <AZA.AFF> <ALI.FSE> vor. Die Bank wolle gemeinsam mit Finanzinvestoren und Regionalfluggesellschaften ein Konsortium für den Einstieg bei der Fluggesellschaft bilden, berichtete das "Wall Street Journal Europe" (Dienstag) unter Berufung auf eine mit der Situation vertraute Person.

An dem Konsortium sollen dem Bericht zufolge zwei namentlich nicht genannte US-Finanzinvestoren beteiligt sein. Auch die italienische Regionalfluggesellschaft Air One und der Billigflieger Meridiana könnten sich an dem Gebot beteiligen, hieß es.

Italiens Regierung sucht einen Käufer für seinen Kontrollanteil an der einstigen Staatsgesellschaft. Die Regierung in Rom hält noch 49,9 Prozent an Alitalia und will sich von mindestens 30,1 Prozent trennen. Die Angebotsfrist läuft bis 31. Januar./fj/stw/mur/

ISIN IT0003918577 FR0000031122

AXC0032 2007-01-09/08:55
:look:

Italienischer Verleger interessiert sich für Alitalia

Für die angeschlagene italienische Fluggesellschaft Alitalia hat sich ein weiterer Interessent gemeldet. Mit seinem Fonds Management & Capitali (M&C) erwägt der italienische Finanzier und Verleger Carlo De Benedetti, ein Angebt für die Airline vorzulegen.

MAILAND. Wie M&C bekannt gab, ist jedoch noch keine endgültige Entscheidung gefallen. An dem Angebot könnten sich laut italienischen Finanzkreisen auch der Private-Equity-Fonds Cerberus und die Investmentbank Goldman Sachs beteiligen.

De Benedetti, dem unter anderem die Tageszeitung „La Repubblica“ gehört, ist nach dem italienischen Investor Paolo Alazraki und der Investmentbank Rothschild der dritte Investor, der öffentlich ein Interesse an der maroden Fluggesellschaft bekundet. Potenzielle Käufer von Alitalia haben noch bis zum 29. Januar Zeit, um ihr Interesse offiziell anzumelden.


Der italienische Staat, der noch 49,9 Prozent der Alitalia-Aktien hält, will sich von seinen Anteilen trennen. Die Fluggesellschaft hat seit 2002 keinen Gewinn mehr geschrieben. Formal müssen die Interessenten zwar nur für mindestens 30,1 Prozent der Alitalia-Aktien bieten. Damit sind sie jedoch nach italienischem Recht gezwungen, auch für die restlichen Aktien ein Angebot vorzulegen.

Da die Ausschreibung den nationalen Charakter der Airline betont, werden vor allem italienischen Investoren-Gruppen gute Chancen zugeschrieben. Eine Übernahme durch die Partner-Airline Air France, die zwischendurch erwogen wurde, gilt dagegen mittlerweile als unwahrscheinlich.

Paolo Alazraki, der nach eigenen Angaben verschiedene internationale Banken und Fonds hinter sich hat, will insgesamt fünf Mrd. Euro in die Airline investieren. Er will auf Entlassungen verzichten und vor allem das Langstreckennetz nach Südamerika ausbauen, um innerhalb von zwei Jahren wieder Gewinne zu schreiben. Alazraki kann jedoch in Italien kaum auf politische Unterstützung zählen.

HANDELSBLATT, Montag, 15. Januar 2007, 11:33 Uhr
Jemand von außerhalb von Italien müßte ja auch völlig meschugge sein, sich diesen Laden einzuverleiben. Jetzt streiken die FA's wieder, und so wird das auch bis Ende Januar weitergehen. Ich habe auch meine Zweifel, ob eine italienische Lösung zustande kommen wird. Schlußendlich gibts dann doch noch einen richtigen Konkurs, und der Papst wird dann mit Air One oder Air Dolomiti fliegen, oder es wird eine Air Sancta gegründet mit einem Flugzeug für Langstrecke und einem für Kurz/Mittelstrecke; und wenn Papa Ratzinger die nicht braucht, werden sie im wetlease verchartert.
Onkel Guiseppe aus Neapel kann dann seinen Enkelkindern erzählen, er habe im Flugzeug auf dem Platz des Heiligen Vaters gesessen.
Promizuschlag 300%. usw. usw. Ich sollte mir das für ne Büttenrede im Gürzenich aufsparen.
26.01.2007 10:20
Presse: Mindestens drei Interessenten für Alitalia


Mindestens drei mögliche Bieter interessieren sich einem Pressebericht zufolge für die defizitäre italienische Fluglinie Alitalia <AZA.AFF> <ALI.FSE>. Dazu zähle die amerikanische Beteiligungsgesellschaft Texas Pacific, die bereits einen Anteil an Qantas hält, berichtet das "Wall Street Journal Europe" am Freitag unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Zudem stehe Italiens zweitgrößte Fluglinie Air One in den Startlöchern. Dritter möglicher Interessent sei der Finanzinvestor Management & Capital. Die großen europäischen Flugesellschaften Lufthansa <LHA.ETR> (Nachrichten/Aktienkurs) und Air France-KLM <PAF.PSE> <AFR.FSE> (Nachrichten) haben vorerst abgewinkt./fn/mf/

ISIN IT0003918577 FR0000031122 DE0008232125

AXC0036 2007-01-26/09:31
Montag, 29. Januar 2007
Verluste noch höher
Interessenten für Alitalia

Der italienische Staat hat erste Interessenten für die angeschlagene Fluggesellschaft Alitalia gefunden. Die Finanzinvestorengruppe Management & Capitali erklärte am Montagabend nach Ablauf der Bieterfrist, sie habe Interesse. Auch der bislang kaum in Erscheinung getretene Investor Paolo Alazraki ist nach eigenem Bekunden mit im Rennen. Er arbeitet mit 16 weiteren Investoren an einem Übernahmeangebot und will Garantien über 100 Millionen Euro von einem US-Fonds sicher haben. Weitere Interessenten waren zunächst nicht bekannt. Die als potenzieller Bieter gehandelte Air France KLM teilte mit, kein Gebot abgegeben zu haben. Dafür hätten die Bedingungen nicht gestimmt, hieß es.

Wenige Stunden vor Ablauf der Bieterfrist hatte Alitalia eine weitere Hiobsbotschaft für Investoren parat: Für das abgelaufene Jahr schätzt der italienische Konzern den Verlust nun auf etwa 380 Millionen Euro und damit deutlich höher als die zuletzt erwarteten 221 Millionen Euro. Jeden Tag rutschte die Gesellschaft 2006 somit um eine weitere Million Euro in die roten Zahlen. An der Börse wurde die Nachricht am Montag indes gelassen aufgenommen: Die Aktie ging kaum verändert mit 1,0930 Euro aus dem Handel. Vom nachbörslichen Handel wurden die Titel ausgesetzt, da um 20.00 Uhr eine Mitteilung des Finanzministeriums zur Zahl der Interessenten erwartet wurde.

Der italienische Staat will angesichts der anhaltenden Verluste einen Großteil seines Anteils an der nationalen Gesellschaft verkaufen. Derzeit hält Italien noch 49,9 Prozent, mindestens 30,1 Prozent an Alitalia sollen nun abgegeben werden. Ein Käufer für diesen Anteil müsste auch ein Gebot für den Gesamtkonzern vorlegen. Ministerpräsident Romano Prodi sagte bei einem Besuch im äthiopischen Addis Abeba, er hoffe, dass sich aus den Interessenbekundungen auch konkrete Angebote ergäben.


Veraltete Flotte

Bislang meldeten vor allem Finanzinvestoren ihr Interesse an. So sollen neben Management & Capitali Kreisen zufolge auch Texas Pacific Group zu den Kaufinteressenten gehören. Italienische Zeitungen berichteten zudem, die kleinere italienische Fluggesellschaft Air One könnte ebenfalls ein Gebot abgeben und dabei von der Bank Intesa Sanpaolo unterstützt werden. Branchenexperten haben indes erklärt, wegen der veralteten Flotte Alitalias, der immensen Kosten und arbeitsrechtlicher Streitigkeiten könnten Interessenten vor einem konkreten Angebot auf einen Zusammenbruch Alitalias warten.

Die Fluggesellschaft hatte zuletzt 2002 einen Gewinn erwirtschaftet. Für den jüngsten Verlust macht Alitalia entgangene Erlöse in Folge von Streiks und die scharfe Konkurrenz von Billig-Fliegern verantwortlich. Zudem verwies das Unternehmen auf gestiegene Treibstoffkosten. Auch sei es nicht gelungen, die Arbeitskosten zu reduzieren. Gewerkschafts-Chef Raffaele Bonanni wies gegenüber der Zeitung "La Repubblica" die Vorwürfe an die Arbeitnehmer zurück. Die Verantwortung für den Verlust liege allein beim Management und der Regierung, sagte er. "Die Arbeiter werden nicht für die Fehler der vergangenen Jahre bezahlen."

Angesichts der anhaltenden Schwierigkeiten muss Alitalia seine Geschäftszahlen monatlich der Börsenaufsicht Consob vorlegen -allerdings kommt das Unternehmen dieser Pflicht nicht immer nach. Consob hatte daher jüngst bis Sonntag die Bekanntgabe der aktuellen Prognose gefordert. Alitalia erklärte dabei, über genügend Bargeld zu verfügen, um die Geschäfte noch deutlich länger als zwölf Monate fortzuführen. Per Ende 2006 lag die Netto-Verschuldung demnach bei 1,026 Milliarden Euro.
Adresse:
http://www.n-tv.de/759359.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.293.925 von Graf_Voelsing am 30.01.07 13:25:28Zum Trost: Besser als vor drei Monaten!

Leider ist kein richtig grosser Bieter dabei.

Bin überrascht, dass es relativ viele Bieter gibt, selbst unter den Auflagen des Staates.

Kann mir vorstellen, dass da noch einiges wegverhandelt wird.

Jetzt wirds erstmal einen Aufschrei der Gewerkschaften geben.

Kurs wird sicher noch mal zurückkommen - bessere Einstiegsgelegenheit als jetzt.

Gruss Loseit :cool:
Italian gov't wants at least 5% stake in Alitalia
www.chinaview.cn 2007-01-31 10:38:19
Related: 11 investors interested in buying Italian airline Alitalia?

ROME, Jan. 30 (Xinhua) -- The Italian government should maintain a "significant" stake in the country's national airline Alitalia even after its privatization, said Italian Transport Minister Alessandro Bianchi, local media reported on Tuesday.

The minister made the suggestion after the close of an initial tender for Alitalia's 30.1-percent stake.

The government must keep a stake of at least 5 percent "to allow us to have our say, if anyone wants to listen," said Bianchi.
:cool:
The government currently holds 49.9 percent of the carrier's shares and intends to sell at least 30.1 percent. Eleven private investors on Monday submitted letters of interest about possible acquisition of this struggling Italian airline, which has lost money for the past five years with a net debt of about 1.33 billion U.S. dollars.

The government is expected to examine the expression of interest "for the purpose of admission to the next phase," said a statement of the Italian Economy Ministry.

The whole privatization process is expected to last about six months.


D.h das wir auch unsere Aktien behalten dürfen:p
:look:HANDELSBLATT, Freitag, 9. Februar 2007, 08:28 Uhr
Übernahme

Italien wählt Alitalia-Kandidaten aus

Die Entscheidung, wer die angeschlagene Fluglinie Alitalia übernehmen darf, rückt näher. Wie aus Rom verlautet, wird die italienische Regierung voraussichtlich schon am Montag jene Bieter informieren, die in die engere Auswahl gekommen sind. Die endgültige Entscheidung wird sich aber noch hinziehen.


KK MAILAND. Wie aus Rom verlautet, wird die italienische Regierung voraussichtlich schon am Montag jene Bieter informieren, die in die engere Auswahl gekommen sind. Nach Informationen der Wirtschaftszeitung „Il Sole 24 Ore“ werden in der zweiten Phase sechs Interessenten übrig bleiben. Insgesamt hatten Ende Januar elf Kandidaten Interesse an der Fluggesellschaft gemeldet, die noch zu 49,9 Prozent in Staatshand liegt.

Die vier Private-Equity-Investoren Texas Pacific Group, Terra Firma, Matlin Patterson und Management & Capitali sollen ebenso auf der Liste stehen wie die Großbank Unicredit und die Ap Holding von Carlo Toto, dem Eigner von Air One. Unklar ist noch, ob die Pilotengewerkschaft, die sich von Net Present Value und der Bank BCC begleiten lässt, die finanziellen Voraussetzungen erfüllt.


Die endgültige Entscheidung wird sich jedoch noch einige Monate hinziehen. Im nächsten Schritt können die Interessenten bis Ende März ein unverbindliches Angebot vorlegen. Bis Juni soll die Entscheidung über den Verkauf fallen.

Dabei gehen die Beobachter davon aus, dass sich in der zweiten Phase auch die wahren Interessenten zeigen. So hält sich in Italien hartnäckig das Gerücht, dass hinter Unicredit die Deutsche Lufthansa stehen könnte und dass sich auch Air France doch noch einem der Bieter anschließen könnte. Beide Fluggesellschaften haben ein Interesse dementiert. Unicredit-Chef Alessandro Profumo hat jedoch klar gemacht, dass seine Bank nur als Investmentbank agiert, sich also nicht selbst beteiligen will, sondern für Klienten handelt.
HANDELSBLATT, Mittwoch, 14. Februar 2007, 10:33 Uhr:rolleyes:

Fünf dürfen für Alitalia bieten

Der Verkaufsprozess von Alitalia geht in die nächste Runde. Die italienische Regierung lässt insgesamt fünf der elf Bewerber, die Ende Januar ihr Interesse bekundet haben, in die engere Auswahl. Darunter soll mittelbar auch ein deutsches Unternehmen sein.


kk MAILAND. Die Ap Holding von Carlo Toto, dem Eigner von Air One, ist ebenso dabei wie die Großbank Unicredit und die drei Private-Equity-Investoren Texas Pacific Group, Matlin Patterson Global Advisors und Management & Capitali. Die übrigen Bieter sind vor allem wegen ihrer zu geringen Kapitalausstattung ausgeschieden.

In den kommenden Wochen wird sich herauskristallisieren, welche Pläne die einzelnen Bieter für die angeschlagene Airline haben. Nach der reinen Interessenbekundung müssen die Interessenten nun bis Mitte April ein unverbindliches Angebot vorlegen und bis Juni soll die endgültige Entscheidung fallen. Noch hält der italienische Staat 49,9 Prozent der Aktien.

Beobachter gehen davon aus, dass in den kommenden Wochen auch weitere Spieler auf den Plan treten werden, die sich den einzelnen Bietern anschließen könnten. Unicredit zum Beispiel hat klar gemacht, dass sie nur als Investmentbank für Kunden agieren und sich nicht selbst beteiligen wollen. Noch ist unklar, wer hinter der Großbank steht, die vor eineinhalb Jahren die deutsche Hypo-Vereinsbank übernommen hatte. Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass die Deutsche Lufthansa – trotz der Dementis aus dem Vorstand – interessiert sein könne.

Wer die anderen Bieter sind

Hinter Air One steht dagegen die italienische Konkurrenzbank von Unicredit, Banca Intesa. Air One beherrscht schon heute mehr als ein Viertel des italienischen Luftfahrt-Marktes und ist Partner der Lufthansa.

Management & Capitali gehört dem Investor und Verleger Carlo De Benedetti. Er würde bei seiner Investition von heimischen Unternehmern wie dem Gründer und Chef des Edel-Schuhherstellers Tod's und dem Gründer der Fitnessgeräte-Kette Technogym, Nerio Alessandri unterstützt.

Der Vorteil der Texas Pacific Group ist, dass der Fonds bereits Erfahrung mit Fluggesellschaften vorweisen kann. Unter anderem haben die Amerikaner in Continental Airlines, in America West und in Ryan Air investiert.

Matlin Patterson Global Advisors ist ein Spin-Off von Credit Suisse First Boston und bringt vor allem Erfahrung mit Investitionen in Unternehmen in Krisensituationen mit.

Die Aktie von Alitalia reagierte am Mittwoch morgen positiv auf die Nachrichten aus Rom.
Gibts Neuigkeiten?
Und wer ist denn eigentlich von euch investiert oder hat es auf der Watchlist?

Gruß, die Zahnfee
Primo piano indietro

La posta in gioco è il futuro del Paese

- Il futuro possibile di Alitalia è il mercato del Nord. La via d'uscita dalla crisi della compagnia di bandiera è un Piano industriale che investa decisamente su Malpensa come hub italiano. Il Governo deve appoggiare e orientare un simile Piano e finanziare il completamento dei collegamenti stradali e ferroviari. Un Tavolo Milano/Lombardia a questo sarà specificamente dedicato: lo ha ottenuto ieri a Roma Formigoni, che lo ha fatto mettere in agenda entro la fine di novembre. Sono i concetti fondamentali esposti oggi dal presidente della Regione Lombardia, Roberto Formigoni, nel suo intervento di apertura del Consiglio Regionale.

Il binomio Alitalia-Malpensa è per Formigoni la via d'uscita, la soluzione razionale e preferenziale. Se questa non fosse la scelta di Alitalia e del Governo, la Regione è pronta a esplorare altre soluzioni, perché non è possibile non dare risposta alla domanda di mobilità internazionale di uomini e merci che proviene dal sistema lombardo, da tutte le Regioni del Nord, a vantaggio comunque dell'intero Paese.

Formigoni ha preso le mosse da una sottolineatura dell'importanza - per tutto il Paese - della posta in gioco. "Sul destino di Malpensa e Alitalia - ha detto - si concentrano scelte decisive per il futuro della società lombarda e dell'intero Paese" e che richiedono "di operare coerentemente per rilanciare le condizioni della crescita e della competitività, che sono legate alla necessità assoluta di colmare la carenza di mobilità".
Per Formigoni, il "sistema lombardo e il sistema del Nord hanno compreso che questa è la posta in gioco. Per questo si tratta di porsi responsabilmente all'avanguardia per disegnare il futuro sviluppo del nostro Paese".
Da qui un appello alle forze politiche rappresentate in Consiglio: "Rendersi conto della portata del nostro compito, della responsabilità politica sottesa ai lavori odierni è dunque la prima responsabilità di questa Aula". E del resto "lo sviluppo di Malpensa e del suo sistema di accessibilità rappresenta il più importante fattore attorno al quale trovare un consenso di intenti, coagulare il più ampio spettro di volontà politiche, dalla nostra Assemblea al Governo centrale".
Lo scenario presenta un rischio altissimo: "che l'Italia venga cancellata dalle carte geografiche dei grandi investitori stranieri che non accedono più al nostro Paese e privilegiano aree avanzate e maggiormente interconnesse. Ritrovarsi ai margini delle rotte di sviluppo economico renderebbe inoltre problematico anche il ruolo da protagonista che il nostro Paese intende giocare in Europa."

OBIETTIVO E' L'ITALIA - Nel suo intervento il presidente ha voluto sgombrare il campo da equivoci campanilistici o settoriali: "Non pensiamo lo sviluppo all'interno di una logica duale o antagonista: Milano o Roma. Pensiamo ad uno sviluppo integrato dove Milano sarà il polo di attrazione per certe finalità e Roma per altre". D'altra parte non si può dimenticare che "ogni giorno in Lombardia sono più di 11.000 i passeggeri che non trovano risposta in Alitalia".

IL RUOLO DEL NORD - E' all'interno di questo contesto che Formigoni ha inquadrato il ruolo del Nord: "un attore capace di offrire nello stesso tempo un bacino di domanda e insieme un percorso di risposta alla crisi di Alitalia. Perché al Nord c'è una domanda forte: solo la Lombardia concentra il 36% dell'import e il 28,5% dell'export italiano, il 51% degli investimenti esteri in Italia, una capacità di investimento italiano all'estero pari al 40%, un'attrattività turistica pari a 9,4 milioni di arrivi di cui oltre 4 milioni dall'estero".
Ma il bacino di utenza dell'hub di Malpensa è molto più largo, costituito da un sistema del Nord che conta almeno 30 milioni di persone e 3 milioni di imprese. La potenzialità di questa domanda in crescita sono state documentate dalla cifre che Formigoni ha portato:
- un numero di passeggeri del nord Italia attestato a circa 52,6 milioni nel 2005, con una distribuzione nel Paese che vede nel Nord Italia concentrarsi il 46% del totale.
- una crescita del 39% del traffico merci dell'aeroporto di Malpensa tra il 2002 e il 2005
- le previsioni di crescita del trasporto aereo che stimano un incremento di passeggeri del Nord Italia da 49 milioni nel 2004 a 101 milioni nel 2021.

LE RESPONSABILITA' DI ALITALIA - Per Formigoni, di fronte a una domanda che è forte, le risposte finora sono deboli. Per centrare l'obiettivo occorre "innanzitutto che Alitalia faccia la propria parte investendo dove c'è il mercato. Non è più pensabile una gestione della Compagnia ripianata con i soldi dei cittadini, anche perché leggi europee lo impediscono; ma soprattutto per la possibilità di un rilancio di Alitalia che viene dai ricavi". La Compagnia di bandiera, quindi, "non può non puntare sulla domanda potenziale che al Nord è fortissima e che le consentirebbe di riprendersi". Si tratta del percorso - ha ricordato Formigoni - che era già stato tracciato nel 2002
con gli impegni sottoscritti da Alitalia, "e ad oggi non attuati", che prevedevano il riequilibro delle basi operative del personale navigante operante su Malpensa e Fiumicino, l'incremento delle destinazioni intercontinentali e del numero degli aerei di lungo raggio; lo sviluppo dell'offerta sui settori domestico e internazionale (breve-medio raggio), con conseguente incremento delle finanze complessive.

LE RESPONSABILITA' DEL GOVERNO - Due sono i compiti decisivi che Formigoni vede per il Governo: sostenere questo processo accompagnando le scelte strategiche e realizzare le infrastrutture necessarie.

- Scelte strategiche. Il Governo - in dialogo con la Regione e gli Enti locali - deve innanzitutto "orientare un Piano industriale di Alitalia che confermi l'aeroporto di Malpensa quale hub internazionale e nucleo centrale ove concentrare le attività della compagnia". Per Formigoni questa è una scelta "non più rinviabile". La Regione è pronta a svolgere fino in fondo il proprio ruolo per assicurare il futuro dell'hub varesino, e altrettanto faranno gli Enti locali azionisti di SEA, cioè Comune e Provincia di Milano", ha sottolineato il presidente lombardo.

- Infrastrutture. "Il Governo - ha detto Formigoni - può aiutare il mercato a far crescere Alitalia da un lato e Malpensa dall'altro, sostenendo il completamento delle infrastrutture di collegamento". Che sono: il collegamento A4 Malpensa- Boffalora, il Sistema Viabilistico Pedemontano, la Tangenziale est esterna di Milano e il collegamento diretto Brescia-Milano (Bre.Be.Mi).
E, per quanto riguarda la rete ferroviaria, il completamento del Sistema Alta Capacità/Alta Velocità Torino-Milano-Venezia, gli interventi relativi al collegamento transfrontaliero del Gottardo (quadruplicamento Chiasso-Milano e Gronda Seregno-Bergamo) e alle necessarie interconnessioni: Arcisate-Stabio, connessione Nord Malpensa-Sempione, triplicamento della tratta Rho-Gallarate.

UN TAVOLO A NOVEMBRE CON IL GOVERNO - Il tema delle infrastrutture è stato ieri affrontato nell'incontro di Formigoni a Roma con il ministro dei Trasporti Alessandro Bianchi. "Ho chiesto al Governo - ha ricordato Formigoni - di tenere una sessione speciale del Tavolo Milano/Lombardia sulle infrastrutture ed ho ottenuto che si svolga entro la fine di novembre".

SOLUZIONI - Insomma per Formigoni "Malpensa e Alitalia possono ancora essere il binomio vincente per lo sviluppo italiano. E' questa la direzione che indichiamo e la soluzione sulla quale puntiamo". Ma, ha detto ancora il presidente, "è giunto il momento delle scelte e delle risposte", e se queste non dovessero arrivare "dobbiamo anche considerare questo malaugurato scenario" ed "essere pronti a soluzioni alternative". Una strada - quella giornalisticamente indicata come Compagnia del Nord - che il presidente considera come "difficilissima" e "di riserva", ma non certo da scartare perché "comunque non possiamo non dare risposte alla domanda di mobilità e di sviluppo del sistema lombardo e del Nord e quindi abbiamo il dovere di preparare una base anche per questa soluzione alternativa". Ma la strada maestra resta la soluzione Malpensa-Alitalia. Per la quale il presidente ha riferito di aver lavorato in questi mesi e in questa settimane "per creare una rete di alleanze su tutto il territorio": con i presidenti delle Regioni del Nord (è alle viste un documento unitario sulle infrastrutture e il sistema aeroportuale); con Roma e il Lazio; con il Governo nazionale (fino all'incontro con il ministro Bianchi di ieri).

Formigoni ha quindi auspicato che "il Consiglio regionale dia un segnale forte e unitario" per il successo di "un'impresa necessaria per la Lombardia e per tutto il Paese". Ed ha avuto un risposta unanime.
Texas Pacific Fund scheint trotz seines Offertes an Iberia weiterhin sein Interesse an Alitalia aufrecht zu erhalten. Könnte möglicherweise zusammenpassen...
Unicredit mit Aeroflot und Mediobanca mit Texas Pacific (Iberia!), einem anderen Fond und Air One.... jetzt geht die Post ab.

Alitalia, Unicredit si allea con Aeroflot
Mediobanca con Tpg e Mattlin Patterson

MILANO - Come anticipato da indiscrezioni di stampa, Mediobanca scende in campo per la privatizzazione di Alitalia alleandosi con i fondi statunitensi Texas Pacific Group e Mattlin Patterson. Lo hanno fatto sapere fonti vicine al dossier. Le cordate in corsa per Alitalia a questo punto diventano tre: numero che dovrebbe essere definitivo dal momento che stamane alle 11 è scaduto il termine per la comunicazione all'advisor nominato dal Tesoro Merrill Lynch delle società interessate alla gara e delle loro alleanze.

Per i due fondi Tpg e Mattllin Patterson era indispensabile allearsi con un partner comunitario per mantenere i diritti di traffico di Alitalia. I nomi circolati nei giorni scorsi erano diversi: da Capitalia a Caltagirone, allo stesso Toto (che dovrebbe concorrere invece da solo; il terzo concorrente dovrebbe rimanere Unicredit).

Per ora non ci sono indicazioni sulla quota di titoli Alitalia che ciascuno soggetto della cordata intende acquistare, uno dei punti previsti dalla procedura lanciata dal Tesoro.

Uno dei partecipanti alla gara, la M&C di Carlo De Benedetti, che potenzialmente poteva essere il partner che Tpg e Mattlin Patterson stavano cercando, ha deciso giorni fa di sospendere la propria partecipazione alla gara. Per M&C, un problema aggiuntivo è il limite imposto dal Tesoro di non fare negoziazioni sul titolo Alitalia per un anno.

Il mercato sembra guardare in modo benevolo in questo momento all'andamento di questa fase preliminare della gara: a metà mattinata il titolo Alitalia guadagnava poco più dell'1%.

La prossima importante tappa del processo di privatizzazione previsto dal Tesoro è fissata per il 16 aprile con la presentazione delle prime offerte non vincolanti, accompagnate dalle strategie previste per il rilancio della compagnia presentando un piano economico-finanziario dal 2007 al 2012, ed un piano industriale preliminare con primi importanti obiettivi da raggiungere in tre anni. Le offerte vincolanti (quindi la chiusura della gara) sono previste prevista indicativamente per metà giugno.


02/04/2007 - 12:00
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.626.376 von Toronero am 02.04.07 17:58:33Kannst du das grob Übersetzen und das wichtige Zusammenfassen? :D


Gruß, die Zahnfee
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.686.364 von -Zahnfee- am 06.04.07 10:23:21





Aeroflot will für Alitalia bieten

11.04.07 | Die Privatisierung der italienischen Fluglinie Alitalia geht voran: Insgesamt seien drei Bieter-Gruppen in die nächste Runde gekommen und müssten nun bis zum 16. April unverbindliche Angebote abgeben, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

Unter anderem hat jetzt auch die größte russische Fluglinie Aeroflot gemeinsam mit der italienischen Bank Uni Credit Interesse an einem Kauf von Alitalia bekundet. Zudem sei auch die Investmentbank Mediobanca mit dem US-Beteiligungsunternehmen Texas Pacific Group und dem US-Vermögensverwalter Matlin Patterson im Rennen. Dritter im Bunde sei die Ap Holding von Carlo Toto, dem Besitzer des Lufthansa-Partners Air One, hieß es.


Klingt zumindest mal interessant...
Wäre schön wenn mal etwas Bewegung hier in den Thread reinkommen würde.


Gruß, die Zahnfee
05.04.2007 21:39:34

ALITALIA

LONDON - Die Deutsche Bank hat Alitialia von 'Hold' auf 'Sell' abgestuft und das
Kursziel von 1,05 auf 0,82 Euro gesenkt. Grund dafür seien geänderte Prognosen
nach Vorlage der Zahlen für 2006, schrieb Analyst Chris Reid in einer Studie vom
Donnerstag. Zudem habe das Unternehmen die Restrukturierungspläne vorerst auf
Eis gelegt.
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Lufthansa will einen spanischen Medienbericht über
ein angebliches Gebot für die spanische Fluggesellschaft Iberia nicht
kommentieren. 'Das ist reine Spekulation', sagte eine Unternehmenssprecherin am
Dienstag auf Anfrage. Zuvor hatte die spanische Nachrichtenagentur EFE
berichtet, die Lufthansa plane ein Übernahmeangebot für Iberia in Höhe von 4
Euro je Aktie.

Die Sprecherin verwies zu diesem Thema auf jüngste Aussagen von Lufthansa-Chef
Wolfgang Mayrhuber. Mayrhuber hatte in einem Interview mit dem 'Kölner
Stadt-Anzeiger' (Samstagausgabe) erstmals eingeräumt, sich eine Beteiligung an
Iberia und Alitalia vorstellen zu können, wenn der Preis stimmt. 'Sicher wären
das ideale Partner. Aber wir dürfen uns keine Mühlsteine an den Hals hängen.'
Eine falsche Akquisition könne langfristig sehr teuer werden. 'Die Bedingungen
müssen stimmen', betonte der Lufthansa-Vorstandsvorsitzende.
m Gespräch mit der 'Neue Zürcher Zeitung am Sonntag' sagte der
Unternehmensführer, die Lufthansa sei generell an beiden Gesellschaften
interessiert, halte aber den Preis für zu hoch. Mit einem Börsenwert von 4
Milliarden Euro sei Iberia 'klar zu teuer'. Auch der erwartete Verkaufserlös von
1,5 Milliarden Euro für Alitalia entspreche nicht den Vorstellungen von
Lufthansa./edh/zb
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Im Bieterwettstreit um die Fluggesellschaft Alitalia hat
Aeroflot-Vorstandsmitglied Alexej Sidorow ein gemeinsames Vorgehen mit Air
France-KLM angekündigt. 'Sie werden später dazukommen', sagte Sidorow laut der
'Süddeutschen Zeitung' (Freitag). Air France-Allianzchef Dominique Patry sagte,
sein Unternehmen sei 'nicht bereit, in das Konsortium unter den aktuellen
Bedingungen einzusteigen'. Er ließ jedoch offen, was Air France tun würde, wenn
sich diese ändern würden.

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot hatte sich vor wenigen Tagen einem
Konsortium mit der Bank UniCredit angeschlossen und angekündigt, dafür eine
weitere Fluggesellschaft als Partner gewinnen zu wollen. Bis Montag, 16. April,
müssen vorläufige Angebote für Alitalia bei Italiens Regierung eingehen, die
noch 49,9 Prozent an dem Unternehmen hält.
Air France-KLM hatte wie Lufthansa grundsätzlich Interesse an Alitalia
bekundet, aber unter den derzeitigen Bedingungen ein Gebot ausgeschlossen.
Italiens Regierung hatte für eine Übernahme einschränkende Auflagen
angekündigt./stw/sk/zb
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23.04.07
Aeroflot möchte Alitalia als Türöffner
Wirtschaftliche Verflechtungen zwischen Russland und Italien werden enger

Von Cyrus Salimi-Asl, Rom

In Sachen Teilprivatisierung der italienischen Fluggesellschaft Alitalia beginnt allmählich die heiße Phase. Es gibt mehrere ernsthafte Interessenten.
Die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen Italien und Russland werden immer enger. Jüngst signalisierte die staatliche russische Fluggesellschaft Aeroflot deutliches Interesse an einer Beteiligung an der hoch verschuldeten italienischen Airline Alitalia. Der italienische Staat, der rund 30 Prozent der nationalen Gesellschaft verkaufen will, befürchtet, dass ausländische Investoren die Kontrolle über Alitalia übernehmen könnten. Aeroflot will für die Übernahme eine Allianz mit der italienischen Bank Unicredit eingehen. Neben diesem russisch-italienischen Konsortium sind noch die Fluggesellschaft Air One zusammen mit der Bank Intesa-Sanpaolo im Rennen und auch amerikanische Fonds gemeinsam mit der italienischen Bank Mediobanca.
In der italienischen Presse wurde zudem über einen Einstieg von Air France-KLM bei Alitalia spekuliert, falls Aeroflot das Rennen machen sollte. Für die Russen könnte sich dies als Türöffner für den Einstieg bei Alitalia erweisen, da die italienische Regierung die russische Beteiligung an der nationalen Fluggesellschaft unter solchen Voraussetzungen wohl eher akzeptieren würde. Die Meldungen wurden jedoch offiziell dementiert. »Air France wurde von den Absichten Aeroflots hinsichtlich Alitalia nicht informiert und hat mit der russischen Fluggesellschaft auch nicht darüber gesprochen«, so ein Sprecher der französischen Fluggesellschaft.
Sollte die italienisch-russische Transaktion dennoch über die Bühne gehen, dürfte Alitalia künftig voraussichtlich den geplanten neuen »Superjet 100« einsetzen. Das zweimotorige Flugzeug, ein Kooperationsprodukt der italienischen Finmeccanica und der russischen Suchoij, hat 100 Sitzplätze und ist für den Einsatz auf kurzen und mittleren Distanzen geeignet. Alitalia könnte diese Maschinen für Flüge im Inland und innerhalb von Europa nutzen.
Aeroflot würde mit Alitalia die Präsenz in Europa entscheidend ausweiten und bekäme Zugriff auf ein weit verzweigtes Streckennetz. In Italien selbst hat die staatliche russische Fluggesellschaft keinen besonders guten Ruf. Sie wird gewöhnlich mit Unsicherheit und Unfällen in Verbindung gebracht. Dabei macht Aeroflot gute Geschäfte: 7,3 Millionen Passagiere flogen allein im Jahr 2005 mit der Airline, die 15 000 Mitarbeiter beschäftigt und an der Börse notiert ist.
Die italienische Regierung vermeidet es derweil tunlichst, sich in die Gerüchteküche einzuschalten. Jedoch gab sie zu verstehen, dass ihr ein europäischer Partner für Alitalia angenehm sei. Letzten Endes ist eine massive Einmischung seitens des Staates wohl nicht zu erwarten. Die Weichen in der italienischen Wirtschaftspolitik stehen nämlich auf Liberalisierung und Privatisierung, auch in Schlüsselbereichen. Aktuell diskutiert die Regierung die Zukunft der Telecom Italia, deren Netz aus dem Konzern herausgelöst und veräußert werden soll. Russische Interessenten sollen sich (noch) nicht gemeldet haben.
:kiss::lick:
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.950.158 von Toronero am 23.04.07 11:05:30Alitalia: Aeroflot mit bestem AngebotAlle drei Interessenten für Alitalia sind in der nächsten Runde: Verbindliches Angebot bis Ende Juni

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Rom/Italien. Im Bieterverfahren für die marode Airline Alitalia sind alle drei Interessenten in die nächste Runde gekommen. Ab dem 24. Mai können damit russische Fluggesellschaft Aeroflot gemeinsam mit der Bank UniCredit, die Investmentbank Mediobanca mit dem US-Beteiligungsunternehmen Texas Pacific Group (TPC) und der Lufthansa-Partner Air One die Bücher der Alitalia prüfen, teilte das Finanzministerium mit. Die drei Gruppen hatten am 16. April ein erstes unverbindliches Angebot eingereicht. Die italienische Regierung erwartet von einem Käufer mindestens einen Kaufpreis von 1,5 Milliarden Euro sowie Investitionen in gleicher Höhe.

Bis Ende Juni müssen die Interessenten nun ein bindendes Angebot abgeben, berichtete die Zeitung „La Repubblica“. Um die seit Jahren in den roten Zahlen fliegende Fluggesellschaft in den kommenden fünf Jahren wieder auf Kurs zu bringen, seien voraussichtlich Investitionen zwischen fünf und acht Milliarden Euro notwendig, hieß es.

Indiskretionen zufolge soll bisher Aeroflot das höchste Angebot eingereicht haben, das bei 0,40 Euro pro Alitalia-Aktie liege. Nach Informationen der italienischen Wirtschaftszeitung „MF“ bietet Air One lediglich 0,10 Euro je Aktie. An der Mailänder Börse ging die Aktie um 4,28 Prozent zurück und notierte bei 0,89 Euro. (dpa/sb)
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.337.268 von loseit am 16.05.07 08:51:05Ich glaube, es werden die russkis:


Aeroflot vor Erwerb von 39,9 Prozent der Aktien von Alitalia


Die meisten Banken haben sich einverstanden erklärt, die offene Aktiengesellschaft (OAO) Aeroflot-Russische Fluglinien für den Erwerb von 39,9 Prozent der italienischen nationalen Fluggesellschaft Alitalia zu kreditieren, teilte Valeri Okulow, Generaldirektor von Aeroflot, am Dienstag Journalisten mit.

Ihm zufolge wurde die prinzipielle Einwilligung der Banken erhalten, und im Laufe der nächsten zwei Wochen werden die Kreditierungsbedingungen bestimmt. Der Kredit kann 500 bis 900 Millionen Euro betragen.

Aeroflot beteiligt sich zusammen mit der italienischen Bank Unicredit an einer Ausschreibung für die Privatisierung von 39,9 Prozent der Aktien von Alitalia, deren reiner Verlust im vorigen Jahr 380 Millionen Euro betrug.

Diese Aktien beanspruchen auch die AP Holding zusammen mit Intesa Sanpaolo (diese Struktur wird von Carlo Toto kontrolliert, dem Besitzer der italienischen Fluggesellschaft AirOne) und die internationalen Gruppen Matlin Patterson, Texas Pacific Group Europa und Mediobanca.

Am Dienstag erklärte das italienische Finanzministerium, dass es auf den Wunsch des Kunden alle 49,9 Prozent der Aktien der Fluggesellschaft, die Staatseigentum sind, verkaufen könne. Die Anwärter müssten die endgültigen Projekte zur Restrukturierung der Fluggesellschaft bis zum 2. Juli vorlegen. Die eigentliche Privatisierung werde bis Ende Juli erfolgen.

Die italienische Regierung traf im vorigen Herbst die Entscheidung zur Privatisierung von Alitalia, als die Höhe der Verluste der Fluggesellschaft offensichtlich wurde. Die Behörden rechnen damit, im Ergebnis des Geschäfts etwa drei Milliarden Euro zu bekommen.

Alitalia wurde 1947 gegründet und absolviert heute 1428 Inlandsflüge in der Woche sowie 1262 Flüge nach 45 europäischen Ländern. Allein in den ersten drei Monaten 2007 beförderten die Flugzeuge von Alitalia etwa 5,5 Millionen Passagiere, was die Ergebnisse von 2006 um sechs Prozent überstieg. [ria-novosti]
Die streiks machen Alitalia in die Ruine.
Die Gewerkschaft wird das deal platzen lassen.
Der deal wird gemacht nur wenn vertraglich festgelet dass die Gewekschaft die Potenz abgeben.
Die G. werden nicht gehen.

My sentiment: VERKAUFEN
.....und wann einsteigen oder aufstocken.
Jetzt ist doch bald die Bieterfrist abgelaufen.

Daß Aeroflot abgesprungen ist sollte kein Nachteil sein.

Hauptsache Air One bleibt im Rennen und die Lufthansa
hat noch immer nicht definitiv eine Beteiligung dementiert....
Wenn Sie clever sind geben die am letzten Tag ein Gebot ab.
Und sei es nur um die gefüllte Kasse unterzubringen und
um Steuern zu sparen.

Und die Gewerschaften verlieren Ihre Stärke ,wenn die
Line auf andere Beine gestellt wird.

Das alles nicht profitabel ist,sieht man ja am Kurs.
Im übrigen haben die Streiks zwar am Ansehen genagt,
aber den Verlust verringert....denk mal drüber nach.

Hartmut
....das vor ein paar Wochen genannte Kursziel
(verkaufen!!!) von 0,80 durch Deutsche Bank ist
nur unwesentlich unterschritten worden und sollte
als erreicht gelten.....

Kursziele der Deutschen treffen meines Erachtens sehr genau
ein(Damals bei Alstom,centgenau 0,37).

Also wenn eine Aktie überverkauft ist,na dann Alitalia.

Was man jetzt sieht sind wenige große Verkäufe ,
gut gestützt von einigen kleineren spekulativen Käufen.

Selbst im schlimmsten Fall,(es gibt keinen Bieter!)
geht es eben weiter wie bisher,mit dem Risiko noch ein paar
Cent weiter zu fallen...
aber mit der big Chance auf einige hundert Prozent
in ein paar Wochen.

Ich bleibe dabei und werde sicherlich noch aufstocken!

Die Geschichte zeigt,daß nur von völlig abgeschriebenen
bzw.hochriskanten Investments DIE wirklichen AKTIENGEWINNE
realisiert werden!

Alstom,EM-TV, aber auch so unbekannte wie Röder-Zelt!

Hartmut
Fluggesellschaft Air One gibt im Rennen um Alitalia auf
18.07 06:48

Rom (AWP/sda/dpa) - Die AP Holding von Carlo Toto ist aus dem Bieterverfahren für die italienische Fluglinie Alitalia ausgestiegen. Zur Holding gehört unter anderem der Lufthansa-Partner Air One.

Es seien keine Verhandlungsspielräume mit dem Wirtschaftsministerium über die Verkaufsbedingungen möglich gewesen, sagte Toto am Dienstagabend italienischen Gewerkschaftführern.

Nachdem die grösste russische Fluglinie Aeroflot Ende Juni aus dem Verfahren ausgestiegen war, wird es nun eng für die Alitalia. Ob der US-Vermögensverwalter Matlin Patterson Global Advisors noch im Rennen ist, ist seit Wochen unklar.

Angesichts mangelnder Interessenten hatte die Regierung in Rom kürzlich die Bieterfrist für den Verkauf der Fluggesellschaft bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Monats verlängert.

Das Wirtschaftsministerium will mindestens 39,9 Prozent ihres Anteils, aber möglicherweise auch die ganzen 49,9 Prozent an einen privaten Investor verkaufen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.740.434 von Fiction am 18.07.07 10:04:36Na wie sagte doch Trappatoni, ist wie leere Flasche.
Liquidation ist wohl angesagt.:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.763.297 von Gsa am 19.07.07 17:36:57
Das ist jetzt die Drohkulisse der Regierung, nachdem die Anbieter offiziell raus sind.

Aber:

- wieso fällt der Kurs nicht gegen 0, sondern erholt sich leicht ?

- ist so etwas in Italien überhaupt denkbar, welche Regierung würde das gegen die Gewerkschaften durchstehen ???

- Aeroflot pokert noch - und auch Air France kann noch aus dem Gebüsch kommen...

Derzeit ein schwer durchschaubares Spiel.
Natürlich hohes Risiko für Aktionäre.
22.07.2007 20:01
Presse: Italien erwägt neuen Alitalia-Verkauf zu weicheren Bedingungen
Die italienische Regierung erwägt einem Pressebericht zufolge nach dem zunächst gescheiterten Verkauf von Alitalia-<AZA.AFF> <ALI.FSE>Anteilen einen neuen Veräußerungsprozesss mit weicheren Bedingungen. Die aus dem ersten Prozess ausgestiegene US-Investmentgesellschaft TPG und ihr Partner Mediobanca <MB.AFF> <ME9.FSE> (Nachrichten) suchten nach italienischen Verbündeten, berichtete "La Repubblica" (Sonntagausgabe) ohne Quellenangabe. Zuvor hatte der italienische Verkehrsminister Alessandro Bianchi "La Stampa" (Samstagausgabe) mit Blick auf ein Treffen der Regierung am Montag gesagt, es sei "nicht akzeptabel, über die Liquidierung von Alitalia zu sprechen."/FX/he
;)so,nun geht alles von vorne los.
Mit weichen Kriterien und Einsichtnahme in alles!
Das Unternehmen wird ,.so meine Spekulation keinesfalls
liqidiert.
Wenn das nur die ital.Fluggewerkschaft glaubt und ein
paar Aktionäre,dann wird es bald einen grund zur Freude
geben und wenn man zur Not einen Totalverlust einkalkuliert,
halte ich für max.30 % wahrscheinlich aber zu 70% wird
es eine saugeile positive Überraschung geben.

Aller guten Dinge sind vier!

Und wenn in ein paar Jahren wieder nicht nachhaltig
gesundet wird,mich wird es nicht jucken!

Hartmut
überlege ernsthaft bei alitalia aufs ganze zu gehen. mit einer ordentlichen anfangsposition bin ich schon dabei, glaube jedoch dass wer sich hier was traut früher in rente gehen kann. es ist eigentlich nicht vorstellbar dass man gerade in italien die einzige nationale fluglinie nicht nur kostendeckend sondern auch gewinnbringend betreiben kann. die lean manager von lufthansa, air france oder aeroflot dürften das nötige knowhow schon haben. jedenfalls kaufe ich heute nochmal in mailand nach(liqidester markt) und wenn ich länger arbeiten muss.:look:
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.856.920 von mitterland am 26.07.07 11:50:55
Bin ganz deiner meinung! Habe auch einige tausend von diesen papieren im depot. bin allerdings in den miesen damit, bin aber der meinung, dass sich das noch auszahlen wird.

Ich drücke und die daumen.

Viele grüße aus berlin
scheint wohl jezt doch auf eine privatisierung hinauszulaufen. durchstossen der 1euromarke würde bis freitag von daher nicht überraschen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.952.525 von mitterland am 31.07.07 16:00:58
Hallo,
im Moment ist ja kein Newsflow.
Da werden wir wohl eher nochmal etwas runtergehen.
:look:
Mittel bis Langfristig gehe ich definitiv davon aus,
3 Euronen zu sehen.
Der erste steilere Flug nach Norden wird dann kommen,
wenn die verdammten 49% Staatsanteil in trockenen
Tüchern sind.
Es hat halt verdammt lang gedauert bis das Macho-
Mißmanagement begriffen hat,daß der Verkauf mit der Vogel
friß- oder stirb Methode nicht funktioniert.
eine solche Gesellschaft mit learning bei doing zu führen
ist halt eine echte Malaise.
Es kommen bessere Zeiten !
Ich rechne in wenigen Wochen mit der entscheidenden
Weichenstellung,sprich Übernahmen und Beteiligungen
und deren Modalitäten.
Leider gibt es nur einige ital.Originalberichte und News
in Presse und Net.
Es ist alles gesagt,entweder jetzt kaufen und sich
positionieren,oder eben die Finger davonlassen.

Der Mittelweg mit dem noch schnell einsteigen,
wird schwierig werden,da den Wert jeder kennt und für
ein dickes Paket dann der Kurs in Stunden verdoppelt
sein wird,wie eigentlich immer bei solchen "Ad-Hock
Springern".

Hartmut
Ja denke so wird es ca. drauf hinauslaufen (langfristig), da die kandidaten (bieter) auf jeden fall den anteil nicht fuer 70-80cent je aktie erwerben sondern fuer ca.50-60cent. Wohne in Italien und verfolge dies natuerlich, bin auch gut investiert und werde auf jeden fall noch aufstocken!! Ciao
:yawn:
Hallo,
falls du nicht nur in Italien wohnst,sondern auch zumindestens
leidlich eine News,egal ob aus Zeitungen oder was anderem,
sinnverständlich übersetzen kannst,
würde ich mich persönlich sehr freuen und auch sicher
andere Boardteilnehmer hier,
wenn du diese hier einstellst.
Davon kann der Thread nur profitieren,
wenn überhaupt News kommen,dann wenige in Kurzform
und mit Verspätung.
Ich stocke auch noch einmal auf,aber da will ich danach
aber keine ewige Zeit mehr rumdümpeln mit.
Schon jetzt habe ich meinen High-Risk -Anteil im Depot
überzogen.;)
Allen investierten noch Durchhaltevermögen und ebensoviel
Spaß und natürlich Glück.

Hartmut
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.088.443 von 1964hartmut am 08.08.07 23:14:33Hallo, werde ich auf jeden fall machen. Dieser wert ist auch sehr interres. weil bei diesen kurs -ca.70cent max. das schlimmste schon eingepreist ist, denn meiner meinung nach wird die Ital.regierung nie und nimmer Alitalia zum Kunkurs bringen (schliessen). Alitalia ist immernoch der stolz (wahrzeichen, simbol)italiens. Diese Firma wird solange verlusste einfahren bis die Ita. reg. anteile hat. Sobald Alitalia privat. ist wird ein anderer wind wehen, und die zahlen werden positiver ausfallen. Koennte mir aber auch vorstellen das der neue (die neuen) eigentuemer eine Kapitalerhoehung durchfuehren werden, ist aber halb so schlimm, im gegenteil es wird in zukunft immer besser werden. Kurzfristig kann aber seitens von spekulanten der kurs noch etwas abrutschen, aber nicht mehr viel. ich rate den wirklich interres. leuten die langfr. ca. 1 Jahr investiert bleiben wollen sich langsam einzudecken, denn im august 2008 wird der Kurs bestimmt nicht mehr bei 0,80euro sein. Leute setzt nicht auf die Solarwerte, die sind schon fast alle ueberbewertet!! Kostelani sagte du musst in firmen invest. den es im moment schlecht geht, aber eine gute schance haben sich zu erholen. Es wird keinem etwas geschenkt, aber das Risiko hier leer auszugehen sehe ich nicht, oder nennt mir doch bitte einige aktien die attraktiver sind?!! Ciao aus bella italia
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.171.553 von Graf_Voelsing am 12.04.06 10:44:34[
Presse: Air France-KLM sondiert Einstieg bei Alitalia

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2007-08/artikel-…

/b]
Hallo,

leider war das Fest wieder nur eine Stehparty;)
allerdings habe ich mir auch sofort 2 K nochmal ins
Depot gepackt,konnte mit o,80 im Nachmittagshandel
nochmal abgreifen.

Da die Sache ja schon ewig läuft,trauen sich nur wenige
an die Aktie ran.

Wenigstens gibt es keinen Dummpush!

Aber das ewige könnte,sollte....!
Jetzt muß Butter bei de Fische !

Immerhin in schwachem Umfeld scheint der Kurs über dem
Kursziel 0,80 (Deuba vom März 2007)sich zu behaupten.

Also Geduld Leute und das wird !

Hartmut
Hallo, bin auch bei 0,82€ mit viel holz eingestiegen. Hier in italien glauben viele (auch ich) das sehr wahrscheinlich Air-fr. mit ein oder 2 fonds einsteigt und das sogar mit ca.30-40% mehr als erwartet. wichtig wird sein, ob und fuer wieviel sich die franz. an Iberia die Zaehne asstossen. Iberia ist meines wissens ein begehrter uebernahmekandidat, daher aber auch zu teuer!! Kein deal mit Iberia, wuerde die chance fuer Alitalia-air-france realistischer werden lassen!! Ich denke alles wird gut!! :laugh::lick::laugh:
Hi Meesewolf,
heute haben doch tatsächlich einige für u.a.drei (3!)
ganze Euronen sich an unserer päpstlichen Flugrakete
beteiligt..WoW.
So nach dem Motto ,dabeisein ist alles..

Was machen denn die Edelgewerkschaften,
gerüchteweise sollen am Airport ROMA die Gepäckscanner
mit Kaugummi beklebt worden sein,mit dem Ergebnis,
daß über 1000 Koffer rumstehen und die Leute ohne
Gepäck am Zielort sind.?

Wenn mein starker Arm es will,stehen alle Bänder still,
war ja mal ein Slogan der 60er ,(aber das hatte ja noch etwas)
was ich dazu denke,sollte es stimmen,das kann ich hier
nicht schreiben,denn Knast ist es nicht wert.:D

Es wird also höchste Zeit,daß hier Ordnung einkehrt.
Vielleicht über die Gründung einer Societas Europaea
und Betriebsübergang auf ???

Deine Meinung teile ich,bei dem schwachen Umsatz
hält sich der Kurs weiter wacker.
Wenn einer auch nur ein K ordert,gehts ein Cent hoch hier..:p,
und wer die jetzt noch hat....weiß warum und wird die
auch nicht mehr hergeben.
Es kann jetzt noch maximal einige Wochen dauern,
ich erinnere mich irgendwie immer an die Alstom,
obwohl das eigentlich kein Vergleich sein kann.

Ciao bella Alitalia ,mille gracie an die Gewerkschaftsfuzzis.:mad:
Hartmut
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.763.297 von Gsa am 19.07.07 17:36:57....also bei der Zeitspanne von fünf Wochen,
nix Alitalia wie Flasche leer,
sondern der Prosecco ist kaltgestellt,jeden Moment kommt
jetzt der ersehnte Newsfluß,
also mit einem Taschengeld einsteigen,long auf drei Jahre,
ich dränge mich selten auf,aber die Liquidation
wird mit jedem Tag unwahrscheinlicher.
...und wenn du Muffensausen hast,dann leg ein Limit bei
72 Cent,die (hoffe ich doch sehr) sehen wir nicht mehr!
Auch wenn die Kofferaktion natürlich Ansehen kostet,aber vor
allem sinnlos Penunzen verballert,auch das wird sich nicht
ewig fortsetzen.
Kapitalerhöhung bei Alitalia...:look:

Alitalia, a cda aumento di capitale da 1,5 miliardi
mercoledì, 29 agosto 2007 6.34
Versione per stampa

di Alberto Sisto

ROMA (Reuters) - Al consiglio di amministrazione di Alitalia, in calendario per domani, il presidente Maurizio Prato, proporrà un aumento di capitale da 1,5 miliardi che servirà a finanziare il rilancio della società e verrebbe destinato alle banche diluendo la quota in mano al Tesoro.

Lo riferisce una fonte sindacale che ha partecipato agli incontri che Prato ha avuto con le organizzazioni dei lavoratori durante tutto il mese di agosto.

\"Domani verrà annunciato l\'aumento di capitale da 1,5 miliardi che servirà a garantire le esigenze del piano di rilancio della compagnia aerea, acquisto di aerei e investimenti nella manutenzione e nell\'handling, anche perchè, a fine anno Alitalia avrà ancora solo 300 milioni di liquidità. L\'aumento di capitale sarà destinato alle banche\", ha detto la fonte.

A fine giugno Alitalia ha dichiarato 612 milioni di liquidità.

Se l\'aumento di capitale venisse fatto agli attuali prezzi di borsa di 0,85 euro per azione la quota del Tesoro si diluirebbe al 20-25% dall\'attuale 49,9%.

Sulla notizia il titolo Alitalia è arrivato a perdere fino al 2% per poi recuperare in chiusura a quota 0,8720.

\"Con l\'aumento di capitale destinato alle banche viene meno il partner industriale e questo lascia un po\' perplessi\", osserva un trader.

La strada di un aumento di capitale con cessione dei diritti in mano al Tesoro era stata indicata da Tommaso Padoa-Schioppa, in occasione di un\'audizione in Parlamento a fine luglio come una delle possibili modalità con cui privatizzare la compagnia aerea.

Prato, a cui il Tesoro ha chiesto di individuare i potenziali acquirenti di Alitalia, ha detto di non aver ancora avviato le consultazioni.

Circa la destinazione della liquidità, un fonte vicina al dossier spiega che \"Alitalia non ha urgenza di ricostituire il capitale a causa delle perdite pregresse perchè ha ancora un anno di tempo. E\' chiaro che i vertici devono dare avvio a iniziative, il piano e l\'aumento di capitale, che rassicurino i certificatori del bilancio circa la continuità aziendale\".

Più volte Deloitte & Touche nelle relazioni ai documenti contabili dell\'azienda ha chiesto al management di spiegare le reali possibilità della compagnia aerea di continuare a volare.

Claudio Genovesi, segretario generale della Fit Cisl dice che in base alle stime del sindacato \"a fine anno Alitalia perderà quanto nel 2006, circa 450 milioni\".

La fonte sindacale ha spiegato che \"l\'azienda aprirà la procedura per la gestione delle eccedenze di personale che coinvolgerebbe circa 1.000 dipendenti\".

Questi si aggiungerebbero alle 1.200-1.500 persone - che lavorano nell\'amministrazione, nell\'informatica e nei call-center - che verranno coinvolte in joint venture con partner esterni.

Se il piano messo a punto da Prato, che prevede il rientro della manutenzione e dell\'handling in Alitalia Fly da Alitalia Service, andrà avanti, la compagnia aerea tornerà ad avere circa 18.000 dipendenti al lordo degli esuberi..



© Reuters 2007. Tutti i diritti assegna a Reuters.
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.334.312 von _Corleone_ am 29.08.07 20:22:28Hallo

@Corleone

Kann du das übersetzten oder ungefähr wieder geben?

Danke im vorraus
Hier die Reuters Meldung:rolleyes:


Alitalia plant offenbar Kapitalerhöhung
Do Aug 30, 2007 7:16 MESZ
Rom (Reuters) - Der Chef der italienischen Fluggesellschaft Alitalia will nach Angaben aus Gewerkschaftskreisen eine Kapitalerhöhung um 1,5 Milliarden Euro beantragen.

Das Geld solle vor allem von Banken kommen, da der italienische Staat bereits ein größeres finanzielles Engagement abgelehnt hatte. Alitalias Liquidität dürfte sich von Juni bis Jahresende auf 300 Millionen Euro halbiert haben, sagte ein Gewerkschaftsfunktionär am Mittwoch, der an Beratungen mit dem neuen Alitalia-Chef Maurizio Prato teilgenommen hatte. Der neue Wirtschaftsplan des Unternehmens werde zudem davon ausgehen, dass 1000 Mitarbeiter zu viel seien.

Alitalia bestätigte, dass ihr Direktorium bei seiner Sitzung am Donnerstag eine Kapitalerhöhung erwägen werde. Auch werde das Gremium über "überflüssige" Beschäftigte diskutieren. Genaue Zahlen müssten noch festgelegt werden. Das Unternehmen dementierte die Äußerung des Gewerkschafters zum Rückgang der Liquidität. Die Angaben stimmten nicht mit den Prognosen der Fluggesellschaft überein, hieß es.

Die wirtschaftlich angeschlagene Alitalia sucht schon seit Monaten einen Käufer, da sich die Regierung in Rom von ihrem Anteil von 49,9 Prozent trennen will. Im Juli war ein Verkaufsversuch gescheitert.
Bericht auf derStandard.at:
Angeschlagene Airline soll wieder einmal saniert werden

Der neue Sanierungsplan der mit Millionenverlusten kämpfenden Alitalia überrascht. Denn neben dem nötigen Personalabbau sieht er eine neuerliche Kapitalaufstockung von etwa 1,5 Mrd. Euro und eine Reduzierung der Langstreckenflüge nach Asien vor. Ende 2005 bewahrte eine Finanzspritze von einer Milliarde Euro die Fluggesellschaft vor dem Konkurs. Der erst im Jahr 2000 eröffnete Mailänder Flughafen Malpensa soll verkleinert werden.

Alitalia-Chef Maurizio Prato hat am Donnerstag den Sanierungsplan dem Vorstand präsentiert und abends noch mit den Gewerkschaften über die Privatisierung der Fluggesellschaft verhandelt.

Prato hat eine nahezu unmögliche Mission vor sich, kommentiert die Mailänder Wirtschaftszeitung "Il Sole 24 ORE". Er muss Alitalia verkaufen und gleichzeitig sanieren. Dies ist nicht einfach. Die Gesellschaft wies im Vorjahr bei einem Umsatz von 4,7 Mrd. Euro einen Verlust von 606 Mio. Euro aus. Der chronische Personalüberhang kann wegen des Protests zehn verschiedener Gewerkschaftsgruppen nicht abgebaut werden. Die Gehälter der 20.000 Beschäftigten, darunter 6600 Piloten und Flugbegleiter, liegen weit über jenen der Konkurrenzflieger, Lufthansa oder KLM. Die liquiden Mittel machen nach den jüngsten Meldungen nur mehr 300 Mio. Euro aus.

Dies ist in Anbetracht der zu erneuernden Flotte ein Pappenstiel. "Der Plan zieht darauf ab, eine sterbende Gesellschaft künstlich am Leben zu erhalten", so Gewerkschaftssekretär Dario Baldin. In den nächsten Wochen müssen auch die Interessenten für die Kapitalaufstockung sondiert werden. Der Staat ist gewillt, seine 49,9 Prozent ganz oder zum Großteil abzugeben. Regierungschef Romano Prodi will, dass der Verkauf bis Jahresbeginn 2008 unter Dach und Fach ist.

Wunschpartner

Wunschpartner der Regierung, darüber besteht kein Zweifel, ist Air France-KLM. Die Franzosen haben mit Alitalia nicht nur eine kommerzielle Partnerschaft, sondern auch Überkreuzbeteiligungen.

Als Interessenten kommen aber auch jene Partner ins Spiel, die sich noch vor wenigen Wochen vom Bieterverfahren zurückgezogen hatten: Aeroflot, die Private Equity Gesellschaften TPG und Mattlin Patterson, die AP-Holding (Air One) und der ehemalige RAI-Präsident Antonio Baldassare, hinter dem eine Reihe in- und ausländischer Unternehmer stehen soll. Während Lufthansa ihr Interesse erneut dementierte, hat Air France wissen lassen, unter den entsprechenden Bedingungen ein Angebot in Betracht zu ziehen.

Auch der italienische Unternehmer Paolo Alazraki, der vor Monaten sein Angebot zurückzog, ist neuerdings mit von der Partie. Alazraki will in den nächsten zwei Wochen seinen Plan zur Rettung der Alitalia vorlegen, der fünf Mrd. Euro betragen wird. (Thesy Kness-Bastaroli aus Mailand, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 31.8.2007)
:cool: Ich tippe das Prato die Voraussetzungen für Air France schafft... bis dahin kann es aber noch ein stück nach unten gehn


HANDELSBLATT, Dienstag, 4. September 2007, 09:26 Uhr
Entlassungen geplant

Alitalia verhandelt Notfallplan

Von Katharina Kort

Die italienische Traditions-Airline Alitalia kämpft zurzeit um ihre Existenz: Nach Millionenverlusten und gescheiterten Übernahmen stehen unter dem neuen Chef Maurizio Prato nun Einschnitte beim Personal an. Während die Belegschaft mit Streiks reagiert, verliert der Flughafen Mailand derweil stetig an Bedeutung.



MAILAND. Für die italienische Fluggesellschaft Alitalia hat eine entscheidende Woche mit weiteren Streiks begonnen. Fünf Tage bevor der Verwaltungsrat die Details des Notfallplans beschließen wird, blockierten nicht autorisierte Streiks mehr als 20 Flüge aus Mailand. Grund sind vor allem die geplanten Entlassungen, die Alitalia-Chef Maurizio Prato gestern den Gewerkschaften vorgestellt hat.

Der seit August amtierende Prato hat die Einzelheiten des Notfallplans zur Rettung der maroden Fluggesellschaft noch nicht offiziell präsentiert. Aber Medienberichten zufolge sieht das Management außer einer Kapitalerhöhung auch Entlassungen, den Wegfall verschiedener Langstreckenflüge und die Reduzierung der Flüge vom Mailänder Flughafen Malpensa vor. Auf der Verwaltungsratssitzung am kommenden Freitag sollen die Einzelheiten beschlossen werden. Spekuliert wird über 1 000 Entlassungen bei 20 000 Mitarbeitern. Bei der Kapitalerhöhung gehen Beobachter von 1,5 Mrd. Euro aus. Dabei soll die Kapitalerhöhung von den neuen Investoren getragen werden, da die Regierung kein Geld mehr zuschießen will.

Beobachter sehen die Pläne skeptisch: Die Investmentbank JP Morgan warnte, dass eine weitere Kapitalerhöhung die Gewerkschaften nur ermutigen werde, einen Stellenabbau nicht mitzutragen. „Wir glauben nicht, dass dieser Geschäftsplan mehr Erfolgschancen hat als die vorherigen“, schreiben die Analysten von JP Morgan. Der Plan, neue Aktien zu verkaufen, „riskiert, eine weitere unnütze Finanzierung zu werden“, kritisiert auch ein italienischer Analyst. Die Aktie der Alitalia verlor gestern angesichts der Kritik der Gewerkschaften und der anhaltenden Streiks zwischenzeitlich mehr als drei Prozent.


Die italienische Regierung, die noch immer knapp die Hälfte der Aktien der ehemaligen Staats-Airline hält, hatte im Frühjahr versucht, ihre Anteile im Zuge einer Auktion zu verkaufen, war damit aber im Sommer gescheitert. Für die Fluggesellschaft, die im vergangenen Jahr mehr als 600 Mill. Euro verloren hat, konnte die Regierung zu ihren Bedingungen keinen Käufer finden. Zuletzt hatten sich auch die russische Aeroflot und der italienische Hoffnungsträger Air One zurückgezogen. Nun soll der neue Alitalia-Chef Prato die Airline gleichzeitig sanieren und einen Käufer finden. Dafür hat er eigens mehr operative Kompetenzen bekommen als sein Vorgänger.

Besonders umstritten sind außer den geplanten Entlassungen die Streckenkürzungen, die vor allem den erst im Jahr 2000 eröffneten Mailänder Flughafen Malpensa betreffen. Bisher betreibt Alitalia mit Rom und Mailand zwei so genannte Hubs – also Drehkreuze, die Italien mit internationalen Flughäfen verbinden. In Zukunft soll Rom der Hauptflughafen sein. Malpensa dagegen wird, obwohl es im wirtschaftlich viel bedeutenderen Norditalien liegt, an Bedeutung verlieren. „Durch den Plan wird eine sterbende Gesellschaft künstlich am Leben erhalten“ kritisierte Dario Baldin, Sekretär der lombardischen Transportgewerkschaft das Vorhaben. Zudem will Prato verschiedene Flüge nach Asien streichen.

Als mögliche Käufer werden erneut Air France-KLM und auch immer wieder Lufthansa gehandelt. Dabei könnte die Lufthansa gemeinsam mit dem italienischen Partner Air One bieten, so die Spekulationen. Zudem sagte Claudio Genovesi, Generalsekretär der Gewerkschaft Fit- Cisl gestern, auch British Airways habe ein Auge auf Alitalia geworfen. Auch eine Gruppe italienischer Investoren soll interessiert sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.380.738 von _Corleone_ am 04.09.07 10:15:43
Kurs in Mailand ist wieder am Fallen...

War das mit Lufthansa nur eine Zeitungsente :confused:
Die Lufthansa pokert hoch und kann sich das leisten.
Ich gehe davon aus ,daß sich LH allenfalls zuletzt und
spottbillig eine sog.strategische Beteiligung zulegt.

Wenn diese zugreifen wollten hätten Sie es wohl getan.

Nur das Gelaber des Vize -Regierungschefs,der Name ist mir
jetzt entfallen ,nervt.Alitalia muß in ital.Händen bleiben.

Die sollen doch froh sein,wenn jetzt mal harte Hände zugreifen.

Hoffentlich verprellen die jetzt nicht die KLM,
sonst gehts wirklich nochmal in den Süden!

Die 80 Cent stehen wie ein Felsen.
So schlecht sieht es gar nicht aus,nach den swchlechten News!

Hartmut
gestern hat jemand 4,5mio aktien gekauft, heute morgen sind 1,5 mio am stück weg..:)


09:05:17 0,835 2.500 1.580.211
09:05:16 0,8345 2.000 1.577.711
09:05:13 0,8345 2.410 1.575.711
09:05:02 0,835 2.500 1.573.301
09:03:00 0,8345 1.570.801 1.570.801 :D
09:03:00 0,8345 0
;)
So Leute ,ab geht die Luzie!
Wird auch Zeit!
Wer jetzt noch billig rein will,hat jetzt noch einmal die Chance,
dann geht unsere Alitalia wohl zügig in den Bereich von einem Euronen,
so meine Einschätzung.
Mit dem Gebot von zwei Gesellschaften,also Aeroflot und KLM
mit jeweils 1 Mrd.E.,dürfte es jetzt konkret werden.
Aeroflot will den Vize-Regierungsfuzzi weg haben,
das halte ich nicht für unmöglich.

Jetzt kommt noch das übliche Geplänkel und die Gesichtswahrung,
dann werden die Gebote aufgestockt,man darf wetten,welche
Line hier letztlich zu welchen Bedingungen zugreift!

Meine Prognose:
Aeroflot stellt noch ein paar Bedingungen,macht aber ein
Angebot daß die ital.Regierung nicht ausschlagen kann.
Air-France/KLM kauft sich mit einem minderen Anteil ein und die Spatzen sind gefangen.
Lufthansa wird wohl nicht mitmischen.

Aber auch andere Konstellationen sind denkbar!
Kurschancen dieser Aktie:Kursfristig mehr als 50%,
mittelfristig mindestens 200%.
Das "Lichter aus "bla,bla,:weniger als 5% wahrscheinlich.

Spätestens wenn die Sell - Analysten Ihre Empfehlungen auf
Hold stellen,und das sehe ich in den nächsten Tagen,
genieren WIR fette Gewinne.
Andere kaufen dann ab 1,00!

Hartmut
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.742.577 von 1964hartmut am 25.09.07 21:43:52
Sehe das ähnlich. :lick:
:lick:
so der heiß ersehnte Ausbruch mit den entsprechenden Volumen
ist da...
der Newsflow lockt nun so manchen in die Aktie.
Prima daß es nicht gleich durch die Decke geht,
dann wärs gleich wieder eine Zockerbude.
So jeden Tag jetzt 5 Cent wäre nach meinem Geschmack!:kiss:

Die ganz ängstlichen können nun noch rein und bei 0,81 absichern!

Vieelll Spaß! Hartmut
und wir fliegen(siegen) doch;)
aber wir dürften nun mal etwas mehr an Höhe gewinnen...
;)
Hey, was ist hier los? Wer kauft denn hier dazu? denke dass einer mehr weiss als wir. ciao:cool:
....lt.Presseberichten will die LH über einen Aktientausch
sich 25% !!! der Gesellschaft einverleiben.....,
und daß,nachdem die sich so lange vornehm zurückgehalten
haben.
Ein Rücksetzer ist dennoch kurzfristig möglich,nachdem
der Kurs in Amerika fast 10% runter ging.

Ansonsten bleibt es bei meiner Sicht auf über 1,- noch dieses
Jahr und zwei bis drei im nächsten!

Hartmut
:confused:

das LH einen Aktientausch vorschlägt,scheint einigen derart
auf das Gemüt zu schlagen,daß erstmal geschmissen wird.

Fakt:Käme es dazu,wäre es negativer als eine Beteiligung in bar.

Fakt 2 :Momentan ist nicht absehbar ob Alitalia genügend;
oder zumindestens einen Hauptbieter hat und ein solches
Angebot auch dankend ablehnen kann.;)

Aber dies zum Anlaß zu nehmen ,gleich zu verkaufen ist
dann aber doch etwas übertrieben,oder?

Gibt es eine andere Sicht der Dinge oder andere Gründe,
warum ein derartiger Kursrücksetzer gekommen ist?

Das Marktumfeld war ja auch nicht rosig und die Ölpreise....!

Hartmut
wie geht das denn jetzt, wenn sich LH bei alitalia einkauft, was passiert denn dann mit dem kurs?
http://www.airliners.de/airlines/nachrichten/artikelseite.ph…

Lufthansa weiterhin dabei Aeroflot verabschiedet sich aus dem Rennen um Alitalia

20.11.2007, Die russische Aeroflot ist aus dem Rennen um die Privatisierung der maroden italienischen Fluggesellschaft Alitalia ausgestiegen. Das teilte das Aeroflot-Management der Alitalia am Montagabend mit. Als mögliche Kaufkandidaten bleiben damit neben Air France-KLM noch die Lufthansa sowie die italienische Gesellschaft AirOne, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

tbc ...
http://www.finanzen.net/nachricht/Alitalia_Verkaufsentscheid…

20.11.2007 18:46:00

Alitalia-Verkaufsentscheidung fällt nicht vor Ende November
ROM (Dow Jones)--Bei der geplanten Teilprivatisierung der Alitalia Linee Aeree Italiane SpA, Rom, fällt eine Entscheidung nicht vor Ende des Monats. Chairman Maurizio Prato teilte am Dienstag mit, der Board der italienischen Fluggesellschaft werde Ende des Monats zusammentreten. Dann werde man die vom Finanzberater Citigroup Inc empfohlenen Gebote potenzieller Käufer durchsehen.


"Wir müssen warten, bis der Berater seine Arbeit erledigt hat. Wenn dies geschehen ist, werden wir ein Treffen des Boards Ende November, aber nicht am Freitag, einberufen", sagte Prato und trat damit Spekulationen entgegen, eine Entscheidung könne bereits zum Ende der laufenden Woche fallen.

Der italienische Premierminister Romano Prodi sagte nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag, die Bieter für Alitalia erhielten innerhalb von Wochen eine Antwort. Allerdings habe er mit Merkel nicht über Alitalia gesprochen.

Die italienische Regierung will 49,9% der in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befindlichen Fluglinie in private Hand geben. Als potenzielle Kaufinteressenten hatte Alitalia die Deutsche Lufthansa AG, Air France-KLM und Air One genannt. Ein Lufthansa-Sprecher sagte am Dienstag, man prüfe noch, ob man ein formales Gebot einreichen werde.
Webseiten: http://www.alitalia.com http://www.flyairone.it http://www.lufthansa.com http://www.airfrance.com - Von Valeria Santoro und Luca Di Leo, Dow Jones Newswires; + 49 (0)69 - 29 725 111, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/flf/kla (END) Dow Jones Newswire
:confused:
weil die LH jetzt möglichst alles umsonst will und Geld
überhaupt nicht in die Hand nehmen will,
kommt wieder mal Unsicherheit rein.

An und für sich sollte definitiv die Bieterschlacht beendet
werden(23.Nov.) und die Details der Beteiligungen bekannt
gegeben worden sein....

So nun war noch zum X-ten mal ein Streik,der bei einem
defizitären operativen Geschäft,eigentlich Erträge bringt...!!!!

Hier war aber als Riesen-Ad-hock publiziert,so viel Verunsicherung,
und wir werden auch zeitlich auf eine harte nervige Probe
gestellt...ich revidiere meine Prognose.

Möglicherweise,wenn es nicht in diesem Jahr eine Bekanntgabe
der Beteiligungen gibt,springen Aktionäre ab und haben dafür
dann auch genug Gründe und sei es Verluste im Depot
aufzurechnen...dann geht es noch mal richtig runter.

Spätestens im 1.Qu.2008 geht es dann um alles.

Jetzt ist wieder alles drin,damit meine ich alle Szenarien
die hier bislang dargestellt wurden.

Ich hoffe aber doch auf Übernahme des Staatsanteils durch LH und Air-France!

Stop-Limit:0,74E Kurs weiter seitwärts,bis Bekanntgabe.

Risiko:Sache läuft zu lange/akute weitere Finanzklemme im 1.Qu.
Chance:Späte Einigung mit den Bietern,Alitalia gerettet.
im nächsten Jahr 2-3 Euro.

im Moment zum Kotzen,auch ein Null-Einstandskurs über Jahre
ist doch ein Verlust..:D
und für Gewerkschaften kann man nur noch Verachtung aufbringen.
Hier werden neu eingestellte Versicherungsmitarbeiter(die
nicht Kaufmann sind) mit 1350,.abgespeist,mit Segen der GEW.
in Italien werden Unternehmen zugrunde gerichtet und eine
Sanierung vielleicht doch noch verhindert.
Aber darüber denken die dann nach,wenn diese arbeitslos sind.
Stütze in Italien ist ja recht üppig gegen harzinger hierzulande.
Lufthansa entscheidet heute über Angebot für Alitalia

MAILAND (dpa-AFX) - Die Deutsche Lufthansa entscheidet an diesem Mittwoch nach einem Pressebericht über ein nicht-bindendes Angebot für die italienische Fluggesellschaft Alitalia. Die Entscheidung werde auf der Aufsichtsratsitzung der Frankfurter Fluglinie gefällt, berichtet die Tageszeitung "MF" (Mittwochausgabe). Zuvor hatte Alitalia mitgeteilt, die betreuende Citibank würde die Angebote der potenziellen Interessenten bis zum 6. Dezember erwarten.

Die Lufthansa hielt sich zuletzt eine mögliche Offerte für die italienische Fluggesellschaft weiter offen. Es gebe noch keine Entscheidung, ob ein Angebot abgegeben werde, sagte Lufthansa-Finanzvorstand Stephan Gemkow am Dienstag auf den 2. Deutschen Luftfahrt-Tagen in München. Die italienische Regierung will seit längerem mindestens 39,9 Prozent, möglicherweise auch ihren gesamten Alitalia-Anteil von 49,9 Prozent verkaufen

Quelle: http://www.aero.de/news.php?varnewsid=5350


Schön langsam wird es spannend. :look:

MFG F.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.668.770 von Fiction am 05.12.07 09:50:42Na, das wird wohl doch nix mit der LH. ALI1 stand ja nicht mal auf der Tagesordnung. W. ist dagegen und M. möchte gerne.
:rolleyes: könnte noch turbulent werden in den nächsten wochen...


09.12.2007 20:04
Alitalia chairman says Air France business plan clearer than AP Holdings


MILAN (Thomson Financial) - Air France-KLMs business plan to take control of Alitalia SpA (Nachrichten) is clearer than that of its rival AP Holding SpA, Alitalia chairman Maurizio Prato said in an interview with Saturday's Corriere della Sera.

Prato said that Air France's plan is based on Alitalia's own business plan, with a few additional unknowns.

'For Air One (he airline owned by AP Holding), aside from some generic statements about remaining at both hubs, increasing the fleet and renewing it, we still need to understand how the plan actually functions,' Prato said.

Last week Alitalia said it had received three non-binding offers to acquire the state's controlling 49.9 pct in the airline and will probably choose the candidate with which to conduct exclusive talks next week.

Besides AP Holding and Air France-KLM, (Nachrichten) Alitalia said it will also consider the offer made by the consortium organized by Rome lawyer Antonio Baldassarre.

Alitalia had previously said that the Baldassarre consortium did not meet the required conditions of the bid.

Prato confirmed Alitalia will evaluate the Baldassarre bid.

'You never know, it might be the deal of the century,' he said.

Asked whether the eventual buyer will bid for the stake or underwrite a capital increase, Prato said 'the indications given are for a bid.'

Prato indicated the bid price could be below Alitalia's current market price.

'To think it can be in line with the market... well, let's hope, but objectively speaking...,' he said, adding however that the Treasury can fix a price range for the offers.

Prato said the Alitalia board needed only a week to assess the three offers.

Prato said one of the most troublesome issues to be resolved will be the fate of Alitalia's 49 pct affiliate AZ Servizi.

In an unsourced report, Saturday's edition of Finanza&Mercati said the winner of the bid for control of Alitalia will not have to launch a compulsory bid on the rest of the airline's shares.

Under Italian law anyone who buys over 30 pct in a listed company must launch a bid on the outstanding shares.


F&M, however, said that the Italian takeover law waives the necessity of a compulsory bid if it takes the form of 'a capital increase which is part of a plan to salvage and restruture a company in crisis'.


stephen.jewkes@thomson.com
...so Leute,es ist genau so gekommen wie ich es befürchtete.

1.Der Sicherungsstopp bei 0,74 wurde ausgelöst.
Der Kurs liegt weiter um den Sicherungsstopp herum.

2.Es wurde gezielt Konfusion herbeigeführt.
Absolutes Chaos von Bestätigungen und Dementis von
Angeboten,Verhandlungen,Presseberichten.

3.Nun ist es reine Spekulation wie die Sache weiterläuft.
Da ich mich nun von 25.K getrennt habe,
sage ich mal ....die Lichter gehen aus.

Falls hier tatsächlich noch eine Sanierung der Gesellschaft
klappt,was ein schnelles Übernehmen des Staatsanteiles
voraussetzt,dann wohl nocheinmal eine Halbierung des Kurses.

Vielleicht greift dann die LH zu und kauft den ganzen Laden...

Vermutlich verhindert aber die ital.Regierung hier etwas
vernünftiges für die Gesellschaft:Air-France /KLM ist m.E:
der einzige erfolgversprechende Investor !

Wer noch drin ist und keinen !!! Stopp gesetzt hat,
sollte drin bleiben,der Kurs scheint im Moment
sich zu stabilisieren.

Hartmut
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.767.731 von 1964hartmut am 14.12.07 17:05:13Indiskretionen in " La Stampa".

Air-France soll 0,35 per Aktie bieten.
Air One 0,01 per Aktie.:D:D

Disclaimer : null Position, aber Spaß an diesem typischen Italodrama.
Im Bieterkampf um die Alitalia (WKN: A0F63R) haben keine weiteren Bieter den Hut in den Ring geworfen. Bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung der Gebote, für den zum Verkauf stehenden Anteil des italienischen Staates, sind außer den bekannten Geboten der Air-France-KLM (WKN: 855111) und der italienische Air One keine weiteren Gebote eingegangen. Nach den bisher vorliegenden Informationen bietet die Gruppe um die Fluglinie Air One 0,01 Euro pro Aktie der Alitalia, das Gebot der Air-France-KLM soll sich auf 0,35 Euro belaufen. Die Entscheidung über die vorliegenden Gebote wurde auf Mitte Januar 2008 verschoben. Nach Medienberichten favorisiert der Alitialia Verwaltungsrat das Gebot der Air-France-KLM, welches die Gesellschaft mit circa 485 Millionen Euro bewertet, dies entspricht weniger als der Hälfte des derzeitigen Marktwertes der Gesellschaft.
Hallo Leute,

heute bin ich ja ganz froh daß ich vor ein paar Wochen
ausgestoppt wurde.)))
Es gibt einige englisch und italienische News über Äußerungen
it.Politiker und Alitalia selbst.

Wer kann diese(letzten 10 Tage) mal einstellen? Danke!

Ich denke es könnte nun doch der Markt mal schnell drehen,
USA heute im Plus geschlossen,zumindestens eine technische
Reaktion könnte auch Alitalia in den Bereich von 80 Cent
hochtragen.

Wenn es nun tatsächlich zur Übernahme durch Air-France kommt,
und der Laden nicht in die Inso geht,traue ich mich vielleicht
doch noch einmal rein.

Was meint Ihr dazu ?

Hartmut
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.149.863 von 1964hartmut am 23.01.08 22:19:43Eine Übernahme durch KLM/Air France ist immer wahrscheinlicher! Vermutlich kommt kurzfristig richtig Bewegung in den Aktienhandel! :yawn:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.410.148 von hrhaering am 19.02.08 13:02:44Paris (Reuters) - Air France-KLM will den Konkurrenten Alitalia komplett übernehmen und binnen sechs Jahren drei Milliarden Euro in die angeschlagene Fluggesellschaft investieren.

Der Vize-Verwaltungsratschef Leo van Wijk sagte dem "Wall Street Journal" am Dienstag, Voraussetzung dafür sei allerdings zunächst, dass sich die Airline mit der italienischen Regierung auf eine Übernahme verständige. Gingen die Pläne auf, wolle Air France-KLM die italienische Airline von der Börse nehmen. :(

Wie haben wir denn das zu verstehen? Was passiert denn mit den Anlegern dann? :cry:
Ich hatte mir am Fr. letzte Woche welche geholt, nach einem Bericht über Berlusconi und seinem Alitalia-Spielchen im Wahlkampf ... tja, belib ich nun Drin mit Sl beim Einstiegskurs?

Ich probiers mal, SL "nachziehen" kann man ja mal versuchen, wie bei Fiat seinerzeit ... :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.887.941 von HansOhlemasse am 15.04.08 13:55:07habs auch versucht. werden die shares in italien nicht gehandelt?
20.05.2008 | 10:23

Air One und Banken sollen Alitalia retten

Air One und ein Pool italienischer Banken sollen die marode Fluggesellschaft Alitalia retten. Wie aus dem Plan des Regierungsberaters Bruno Ermolli hervorgeht, soll eine neue Gesellschaft gegründet werden, an der sich neben der privaten Fluggesellschaft Air One auch andere italienische Unternehmen beteiligen sollen, berichtete die römische Tageszeitung "Il Messaggero" am Dienstag.

Als möglicher Präsident der neuen Gesellschaft, die Alitalia übernehmen soll, wird der Ex-Chef der Telecom Italia, Roberto Colaninno, genannt. An der neuen Gesellschaft sollen sich auch einige Banken, darunter die Mailänder Intesa San Paolo, beteiligen. Die neue Gesellschaft soll über Finanzierungen mit Wert von 1,4 Mrd. Euro verfügen. Ein Verkauf der Alitalia an den Mitbewerber Air France-KLM ist kürzlich gescheitert.

Nach Informationen aus Gewerkschaftskreisen könnte die Regierung Silvio Berlusconis in dieser Woche einen neuen Alitalia-Chef ernennen. Er soll den Vorsitzenden des Verwaltungsrates, Maurizio Prato, ersetzen, der im vergangenen Monat zurücktrat. Pratos Nachfolger wird voraussichtlich auch die Funktion des Chief Executive übernehmen.

(APA)
Senat in Rom segnet Alitalia-Überbrückungskredit ab

Rom. sda/apa/baz. Der Senat in Rom hat der angeschlagenen Fluggesellschaft Alitalia den Überbrückungskredit von über 300 Mio. Euro gewährt, für den sich bereits die Regierung ausgesprochen hatte. Der Kredit nahm damit die erste Parlamentshürde.

Mit dem Darlehen kann die Airline ihren Flugbetrieb zunächst aufrechterhalten. Das italienische Kabinett hatte den Kredit im April bewilligt, um nach dem Rückzug des Übernahmeangebots von Air France-KLM das Überleben der verlustträchtigen Alitalia während der Suche nach einer Alternativlösung zu sichern. Auch die Abgeordnetenkammer (Grosse Kammer) muss den Kredit absegnen.

Die EU hatte Italien wegen des Notkredits bereits im Vorfeld mit rechtlichen Schritten gedroht, weil es hinter dem Schritt eine staatliche Beihilfe vermutet. Italien will seinen Anteil von 49,9 Prozent an Alitalia verkaufen. Ein Geschäft scheiterte aber bisher vor allem am Widerstand der Gewerkschaften.

Basler Zeitung 21.05.08
Boersen-News
PRESSE/Intesa will Alitalia mit Air One fusionieren
06.06 10:23
MAILAND (AWP International) - Der von der italienischen Regierung mit der Beratung betrauten Bank Intesa schwebt einem Pressebericht zufolge für die Fluggesellschaft Alitalia ein Zusammengang mit dem Konkurrenten Air One vor. Eine Fusion würde ein Unternehmen mit einer Milliarde Euro an liquiden Mitteln schaffen, welches reif sei für eine Partnerschaft mit einer ausländischen Fluggesellschaft, berichtet die Zeitung "La Repubblica" am Freitag. Dabei würde Intesa Alitalia zwischen 300 und 500 Millionen Euro geben. Die zweite Hälfte der Milliarde würden anderen Banken, wie JPMorgan , Morgan Stanley und Mediobanca beisteuern. Mit diesem Vorstoss wappnet sich Intesa für das erwartete Verbot des staatlichen Kredits an Alitalia durch die Europäische Kommission. /FX/fn/wiz
Hallo an Alle

Höchste Zeit diesen Thread mal wieder zu beleben und hoffe auf rege teilnahme.


Presse: Hilfe für Alitalia in Sicht
Rom. Zur Rettung der kriselnden Fluglinie Alitalia wollen italienische Unternehmer und Banken laut einem Pressebericht 1,5 Milliarden Euro frisches Kapital zur Verfügung stellen. Außerdem solle die Fluggesellschaft Air One dem Modell zufolge an Alitalia verkauft werden, berichtet die italienische Tageszeitung „Il Messaggero“ (Donnerstag) ohne Angabe von Quellen. Air-One-Eigner Carlo Toto hatte sich zuvor selbst um einen Einstieg bei der früheren Staatslinie bemüht. Der italienische Staat will sich von seinem verbliebenen Alitalia-Anteil in Höhe von 49,9 Prozent trennen.

An dem neuen Plan ist dem Bericht zufolge unter anderem Piaggio-Hauptaktionär Roberto Colaninno beteiligt. Er wolle zusammen mit anderen Geschäftsleuten und Banken ein Unternehmen gründen, das die milliardenschwere Kapitalspritze liefern soll. Alitalia-Präsident Aristide Police hatte am Mittwoch gesagt, er rechne mit einer Kapitalspritze von der Bank Intesa SanPaolo, die einen Investor für Alitalia suchen soll. Das Institut könnte bei der Alitalia-Hauptversammlung an diesem Samstag Details nennen.

Für die Fluglinie Air One sieht der Plan laut „Il Messaggero“ einen Kaufpreis von etwa 300 Millionen Euro vor. Im Dezember sei die Gesellschaft noch mit 550 Millionen Euro bewertet worden. Damals hatte sie ihre eigene Offerte für Alitalia abgegeben.

Einen Teil des Alitalia-Geschäfts wollen die Investoren der Zeitung zufolge ausgliedern. Dazu zählten die IT-Sparte und die Bodendienste, insbesondere die Flugzeugwartung. Die Bodenabfertigung solle jedoch weiterhin zum Konzern gehören. In einem zweiten Schritt stehe möglicherweise die Suche nach einem ausländischen Partner an. (dpa)

Das hört sich doch vielversprechend an, hoffe dass der Handel bald wieder durchstartet genau wie Ali

schönes WE und für morgen ein Sieg
MAILAND (dpa-AFX) - Die angeschlagene italienische Fluggesellschaft Alitalia
steht einem Pressebericht zufolge vor dem Abbau von 5.000 bis 6.000 Stellen und
einer Zuführung frischen Kapitals von 700 bis 800 Millionen Euro. Dies sähen die
Pläne der Bank Intesa SanPaolo für die Zusammenführung von Alitalia und dem
heimischen Branchenkollegen Air One vor, berichtete 'Corriere della Sera'
(Sonntagausgabe) ohne Quellenangabe. Die neue Fluggesellschaft wolle jährliche
Umsätze von über vier Milliarden Euro erzielen./FX/he
Abbau von Stellen bei Alitalia ?

Bislang kam es dazu nicht,so daß sogar der m.E.erfolgversprechende
Deal mit Air-France/KLM geplatzt war und das OHNE das die
Gewerkschaften etwa einen wie auch immer gearteten
GEGENVORSCHLAG vorlegen konnten.

Wie soll denn nun der ABBAU der Stellen funktionieren,
wenn nun die Air One mit Alitalia verschmolzen werden
soll,da ist ja noch weniger Druck und rechtliche Möglichkeit
dahinter.

Eher sprengen sich die Gewerkschafter mitsamt den Vögeln
in die Luft,als daß diese nachgeben und einsehen,
daß ein Überleben nur mit tiefen Einschnitten möglich ist.

Wenn man bedenkt,daß die Gepäckscanner in Mailand und Rom
im letzten Jahr mit Kaugummi zugeklebt wurden,um die
Koffer nicht zuordnen zu können.....(Sabotage/Zersetzung/
extreme Rufschädigung mit Ansehensverlust)
und das von eigenen MITARBEITERN,und so weit ich nichts
gegenteiliges in Erfahrung bringen konnte,das alles wohl völlig
ungestraft!
Ich bin bei etwas über 70 Cent ausgestoppt worden und sehe
mir das von der Seitenlinie an.
Mein TiP:Es ist aus.
Gründe:extremer Druck auf Management wegen des 300Mio Kredits,
der offensichtlich nicht des EU-Rechtes entspricht.
(Meiner Meinung nach darf eine Regierung jederzeit ein
Unternehmen unterstützen,wenn es innenpolitisch das
gegenüber dem Wähler und haushaltsrechtlich vertreten kann)
Aber meine Meinung zählt einen Bullshit hier.

Die extreme Entwicklung an den Energiemärkten scheint mehr
als eine kurzfristige Übertreibung zu sein.
Was schlimmer ist,ein Unternehmen wie Alitalia hat nicht
die Kraft und das Durchsetzungsvermögen ,gegenüber den Multis
akzeptable und berechenbare langfristige Kontrakte abzuschließen.
Hier ist ein starker Partner m.E.überlebenswichtig.

Selbst wenn der Stellenabbau funktionieren würde,
müßte erstmal das Geld für die Abfindungen gezahlt werden.
Pro Mensch dürfte im Durchschnitt (incl.Leitenden)
100.000 E.fällig sein.

Der Ansehensverlust ist derzeit schon so groß,daß sowohl
Publikum als auch Investoren die Schnauze voll haben.

Nur ein Wunder kann hier noch helfen.

Sollte die Line im nächsten Jahr noch bestehen und das
Börsenumfeld sich bessern(ist alles andere als wahrscheinlich)
dann gehe ich mit kleinem Geld rein.
Oder Lufthansa greift mit ein,aber die kämpfen nun auch schon
gegen die hohen Kosten an und werden Ihr Pulver trocken halten,
denn die Banken sind geizig geworden))).
Aber schaut Euch Eurotunnel an und beobachtet die Entwicklung
im Bezug auf steigende Passagierzahlen und Gütertransporte
und das nächste (positive !?)Quartalsergebnis.
Wer Zeit hat kann m.E.hier wirklich etwas gewinnen.
Die Konkurrenz(Fähren/Hovercraft/Flieger)kämpfen alle mit
den Spritpreisen,auch Marine-Fuel))) ist teuer.
Aber die Alstom,auch so ein Phönix aus der Asche,
sorgt für günstigen Atomstrom.

Hartmut
hallo,
wer kann mir mehr dazu sagen, als die "super"-aktien-spezialisten-beim onlinebanking...
habe alitalia-aktien und in meinem depot werden diese nur noch als stückzahl angezeigt, jedoch kein wert mehr dazu...die "sachbearbeiter" gehen davon aus, dass der wert nicht mehr an den börsen gehandelt werden...mehr info gab es nicht...was geht wie weiter, und ist in irgendeiner weise noch "hoffnung"???

danke im voraus
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.588.003 von PrenzlauerBerTyp am 25.07.08 16:29:35;)
nur ruhig Blut,
erstens wird in Mailand gehandelt,notfalls könnte man
dort verkaufen,
aber wenn du die aktien jetzt (noch!)hast,
dann bitte behalten!
Wenn der Rettungsplan durchgeht sind einige Konstellationen
,wie Aktiensplit oder Neue Aktien denkbar.
Während dieser Phase kann es auch turbulent werden,
aber der Ärger in dieser Phase verkauft zu haben,dazu
wohl mit erheblichem Verlust.
Selbst wenn sich rechnerisch für die Aktionäre ein ungünstiges
Verhältnis ergibt und /oder die Wiederaufnahme des Handels
an deutschen Börsen sich verschiebt,im schlimmsten Falle
unterbleibt,dann bleiben die Aktien meiner Meinung nach
handelbar in Mailand.
Etwas genaues wird es mit der Bekanntgabe des Rettungsplanes
geben.Bis dahin allemal warten,selbst wenn du ein paar mille
in allitalia hältst.
Ich bin bei 74 Cent ausgestoppt worden.

Hartmut
na ersteinaml "dankeschön" für die für mich neuen erkenntnisse...ich hatte auch nicht vor sie verkaufen, wollte ersteinmal infos erhalten...ich habe sie verhältnissmäßig günstig erworben und der derzeitige verlust hält sich auch noch in grenzen, deshalb ersteinmal danke für die infos..
Na wenn das keine kleine Sensation ist:

Lufthansa schließt Einstieg bei Alitalia nicht aus

http://www.aero.de/news.php?varnewsid=6951
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2008-08/artikel-…

das gefällt mir aber gar nicht:

Between Aug. 29 and Sept. 1, Alitalia will be put into liquidation and its main assets will be transferred to a new company, it said.
Hi,
autsch..., mir gefällt es auch nicht! Danach sind unsere Aktien nix mehr Wert!
Oder sind die jetzt schon nix mehr Wert ?

Gruß,
frlaspina
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.683.596 von fuxa am 08.08.08 14:10:08Ja, es klingt gut, aber , es passiert nichts ! Ich mache mir langsam große Sorgen um meine Kohle!
OM (dpa-AFX) - 27.08.2008
Die Rettung der maroden italienischen Fluglinie Alitalia geht
in die entscheidende Runde:


Medienberichten zufolge wurde jetzt für die
Sanierung der Airline eine neue Betreibergesellschaft mit dem Namen 'Compagnia
Aerea Italiana' gegründet. Sie werde vom Chef des Vespa-Herstellers Piaggio,
Roberto Colaninno, geführt und sei von insgesamt 16 italienischen Investoren ins
Leben gerufen worden, berichtete die Zeitung 'La Repubblica' am Mittwoch. Diese
wollen den Angaben zufolge etwa eine Milliarde Euro in das angeschlagene
Unternehmen investieren, zudem werde auch noch ein internationaler Partner
gesucht, hieß es.

Einem Plan der als Berater verpflichteten Banca Intesa zufolge will die
Betreibergesellschaft nur die rentablen Bereiche der Airline übernehmen, die
unrentablen Aktivitäten mit den Altschulden sollen von dem neuen Unternehmen
abgespalten werden. Der Name Alitalia soll hingegen auch künftig die Flugzeuge
des Konzerns zieren. Mindestens 5000 Arbeitsplätze sollen gekürzt und die Flotte
um dutzende Flugzeuge verkleinert werden.



Ende April waren Pläne zu einer Alitalia-Übernahme durch die Gruppe Air
France-KLM fehlgeschlagen. Derzeit überlebt die noch zu 49,9 Prozent in
Staatsbesitz befindliche italienische Gesellschaft nur durch einen
Überbrückungskredit der Regierung./cf/DP/zb
hallo, wieder mal eine frage von mir: nachdem diese nachricht auch über die sender lief, wurde bei n-tv zu diesem bericht auch ein "aktueller" kurs angezeigt, der angeblich in frnkfurt gehandelt wird!?!...wenn der kurs, egal welcher per frankfurt angezeigt wird, warum wurde die bewertung ausgesetzt?...so steht es zumindestens in meinem portfolio, da wird nur die stückzahl angegeben, jedoch wurde geschrieben, dass derzeit keine bewertung zu dieser aktie möglich ist!?...kann da jemand weiter helfen?..danke schonmal vorab..
Alitalia beantragt Gläubigerschutz.

Die Aktien sind damit wertlos?
hallo, geht denn das rechtlich überhaupt?! die können doch nicht einfach die "altaktionäre" in die "bad-company" verschieben und diese dann insolvent machen...und die "good-company-aktionäre" profitieren dann von den guten dingen die übernommen werden!?...da würde es doch eine klageflut geben...ich hoffe ja immer noch, nicht mit einem totalverlust raus zu gehen...:D:D:D
Hallo
kann mir jemand sagen ob meine Aktien bei Neustart noch was wert sind? Und wann wird die Aktie wohl wieder handelbar sein?

Gruss Ali
....so Leute ich habe die Beerdigung geahnt,
selbst das Pabstgebet ist im Nirwana verhallt.
Der Berlusconi glaubt seit heute nicht mehr an eine
Rettung,gestern war er noch zuversichtlich...
(einfach genial oder nur frustriert?)
Die Finten der Italiener und der Bayern sind zwar interessant
aber den meisten Menschen oft unergrünlich,
aber 99,9 % war es das.
Für die Aktionäre der "bad-Company" kommt aber so und so nichts
mehr raus.
Die Ticker melden schon die Angebote auf ein paar einzelne
MD`s,die sollen nach Rumänien verschachert werden.

Bis Donnerstag könnte theoretisch noch ein Wunder geschehen,
aber wer glaubt schon an Wunder ?
die Gegenposi:Totgesagte leben manchmal länger,
gäbe es noch Aktien am Markt,würden die wohl bei 3 Cent stehen.
es tut mir leid für die User welche glaubten,die Aktien
wären weiter handelbar,hier muß ich mich für meine Fehlein-
schätzung entschuldigen,ich hatte die Rettung natürlich
mit einbezogen.
Wie hieß es so schön bei den Marinefliegern:
schwarze Essenmarken und Holzkolani..und es ist ja nur Geld.

Ciao Alitalia Arrivederci
Wunder gibt es immer wieder:

WROM (dpa-AFX) - Für die insolvente italienische Airline Alitalia bahnt sich
eine Rettung in letzter Minute an: Nach neuen Verhandlungen haben am Donnerstag
die vier größten Gewerkschaften des Landes dem Plan der Investorengruppe CAI
doch noch zugestimmt. Vor allem die größte Arbeitnehmervertretung CGIL, die bis
zuletzt Widerstand geleistet hatte, gab jetzt nach. Der Rettungsplan sieht unter
anderem den Abbau von mindestens 3000 der insgesamt 20.000 Stellen vor. Nun
müssen noch die Gewerkschaften der Piloten und der Flugbegleiter ihre
Einwilligung geben. 'Jetzt werden wir weiterarbeiten, um diese auch noch an Bord
zu holen', sagte CAI-Geschäftsführer Rocco Sabelli.

An dem Treffen im Regierungssitz von Ministerpräsident Silvio Berlusconi, das
von dessen engem Vertrauten Gianni Letta geleitet wurde, nahmen neben den
Gewerkschaftsführern auch Regierungsvertreter und der Präsident der privaten
Investmentgesellschaft, Robert Colaninno, teil. Die CAI hatte vor einer Woche
ihr Angebot zurückgezogen, weil es zu keiner Einigung mit den betroffenen
Gewerkschaften gekommen war. Regierungsvertretern war es am Mittwoch gelungen,
die Investoren noch einmal an den Verhandlungstisch zurückzuholen.



Nach dem Wunsch Berlusconis sollen auch ausländische Gesellschaften eine
Minderheitsbeteiligung bei Alitalia übernehmen. Medien nennen in diesem
Zusammenhang immer wieder Air France-KLM und die Lufthansa.
Air-France-Konzernchef Jean-Cyril Spinetta habe der italienischen Regierung
Interesse signalisiert, berichtete das Pariser Wirtschaftsmagazin 'Challenges'
am Donnerstag. Die Beteiligung an der Seite der italienischen Investoren könne
um die zehn Prozent betragen, hieß es. Auch Italiens Minister für
wirtschaftliche Entwicklung, Claudio Scajola, betonte, es habe mehrere Anfragen
internationaler Fluggesellschaften gegeben.

Wegen der drohenden Pleite der noch staatlichen Airline sind jedoch die
Ticket-Verkäufe in den vergangenen Wochen stark zurückgegangen. 'Alitalia fliegt
und wird weiterfliegen. Helft uns und kauft Alitalia-Tickets!', sagte der von
der Regierung eingesetzte Alitalia-Verwalter Augusto Fantozzi vor Journalisten.
Im September seien die Verkäufe um 100 Millionen Euro zurückgegangen, fügte er
hinzu./cf/DP/wiz
http://www.handelszeitung.ch/artikel/Unternehmen-SCC_Alitali…

Alitalia - Gewerkschaften stimmen Rettungsplan zu

Für die insolvente italienische Airline Alitalia bahnt sich eine Rettung in letzter Minute an: Nach neuen Verhandlungen haben am Donnerstag die vier grössten Gewerkschaften des Landes dem Plan der Investorengruppe CAI doch noch zugestimmt.

Handelszeitung 25.09.2008

Vor allem die grösste Arbeitnehmervertretung CGIL, die bis zuletzt Widerstand geleistet hatte, gab jetzt nach. Der Rettungsplan sieht unter anderem den Abbau von mindestens 3000 der insgesamt 20.000 Stellen vor. Nun müssen noch die Gewerkschaften der Piloten und der Flugbegleiter ihre Einwilligung geben. «Jetzt werden wir weiterarbeiten, um diese auch noch an Bord zu holen»‚ sagte CAI-Geschäftsführer Rocco Sabelli.

An dem Treffen im Regierungssitz von Ministerpräsident Silvio Berlusconi, das von dessen engem Vertrauten Gianni Letta geleitet wurde, nahmen neben den Gewerkschaftsführern auch Regierungsvertreter und der Präsident der privaten Investmentgesellschaft, Robert Colaninno, teil. Die CAI hatte vor einer Woche ihr Angebot zurückgezogen, weil es zu keiner Einigung mit den betroffenen Gewerkschaften gekommen war. Regierungsvertretern war es am Mittwoch gelungen, die Investoren noch einmal an den Verhandlungstisch zurückzuholen.

Nach dem Wunsch Berlusconis sollen auch ausländische Gesellschaften eine Minderheitsbeteiligung bei Alitalia übernehmen. Medien nennen in diesem Zusammenhang immer wieder Air France-KLM und die Lufthansa. Air-France-Konzernchef Jean-Cyril Spinetta habe der italienischen Regierung Interesse signalisiert, berichtete das Pariser Wirtschaftsmagazin «Challenges» am Donnerstag. Die Beteiligung an der Seite der italienischen Investoren könne um die zehn Prozent betragen, hiess es. Auch Italiens Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Claudio Scajola, betonte, es habe mehrere Anfragen internationaler Fluggesellschaften gegeben.

Wegen der drohenden Pleite der noch staatlichen Airline sind jedoch die Ticket-Verkäufe in den vergangenen Wochen stark zurückgegangen. «Alitalia fliegt und wird weiterfliegen. Helft uns und kauft Alitalia-Tickets!»‚ sagte der von der Regierung eingesetzte Alitalia-Verwalter Augusto Fantozzi vor Journalisten. Im September seien die Verkäufe um 100 Millionen Euro zurückgegangen, fügte er hinzu. (awp/scc/zac)


Wie geht es jetzt weiter??
Alitalia-Piloten stimmen Sanierungsplan zu

Nach fast 15-stündigen Verhandlungen haben in der Nacht zum Samstag die Piloten der Alitalia grünes Licht für einen Plan zur Sanierung der angeschlagenen italienischen Fluggesellschaft gegeben.

Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete, stimmten die Piloten dem Übernahmekonzept der privaten Investorengruppe CAI zu. Die Einigung sehe vor, dass die Flugkapitäne künftig Manager-Verträge erhielten und die geplante Zahl der Entlassungen reduziert werde.

Bereits am Donnerstag hatten die vier größten italienischen Arbeitnehmervertretungen den Rettungsplan akzeptiert. Nun fehle noch das Einverständnis der Flugbegleiter, hieß es. Bisher hatte lediglich eine Gewerkschaft des Kabinenpersonals, die Anpav, ihre Zustimmung gegeben. Weitere Treffen mit Vertretern der Flugassistenten seien für Montag geplant, hieß es.

Den Plänen der privaten Investorengruppe zufolge müssen zur Rettung der Airline mindestens 3000 Stellen abgebaut werden. Die italienische Regierung hofft zudem, dass eine ausländische Airline mit einer Minderheitsbeteiligung bei der Alitalia einsteigt. Im Gespräch sind dafür Deutsche Lufthansa und Air France-KLM.
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dpa, 27.09.2008
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Luftfahrt: Alitalia neu ab 1. November

28.09.2008 | 20:22 | (Die Presse)

'Die Gewerkschaften stimmen Rettungsplan zu. Wochenlang hatten die Gewerkschaften, vor allem die Piloten-Vereinigung, den Verkauf an die CAI torpediert.

Rom (Reuters). 15 Stunden wurde mit der Pilotengewerkschaft gerungen