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Staatsanleihen und ihre Reise nach Jerusalem - 500 Beiträge pro Seite


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Neuigkeiten zur Allianz Aktie


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Abgesehen davon, daß das zunehmende in Staatsanleihen verschwundene Kapital irgendwann ersatzlos gestrichen werden wird, scheinen mir derzeit die Refinanzierungsprobleme schon dramatisch zu eskalieren, zumal bei Banken und Versicherungen nach den Kapitalstrukturveränderungen in den letzten Jahren die Aufnahmekapazitäten für Rentenpapiere mittlerweile weitestgehend erschöpft sein dürften. Die Riesterrente und einige andere absurde Ideen führen natürlich ebenfalls erstmal noch zu einer zusätzlichen Nachfrage - wen interessiert es da heute, ob die Rentner von morgen noch eine Auszahlung erhalten oder nicht?

Der Staat muß sich also zunehmend bemühen, weitere Ahnungslose in dieses Kettenbriefsystem reinzulocken, bevor nicht einmal mehr die jährlichen Zinszahlungen gesichert sind.

Um aus Anlegersicht diesem Totalausfall aus dem Weg zu gehen genügt es natürlich nicht, nur die Investition in Rentenpapiere zu vermeiden. Man darf sein Kapital keiner Fremdverwaltung zugänglich machen (z.B. Banken und Versicherungen), soweit auch nur im Entferntesten die Möglichkeit besteht, daß dieses ganz oder teilweise wiederum in Rentenpapiere fließt. Denn was nützen einem 10 Jahre kleine Zinszahlungen, wenn am Ende das investierte Kapital nicht mehr zurückgezahlt wird?

Einen witzige Seite hat die aktuelle Entwicklung dennoch: Alle an der bevorstehenden Misere Verantwortlichen stecken aktuell auch in der Regierungsverantwortung - und werden die kommenden Jahre noch ziemlich ins Schwitzen kommen.

Paßt auf Euer Geld auf und kauft ordentlich verzinste Technologie- und Telekommunikationsaktien anstelle von Rentenpapieren. Mehr kann man dazu wohl nicht mehr sagen.

:rolleyes:
1 Millionen Kunden sind weg
Der Umbau sei schmerzhaft, aber ein längeres Warten wäre für die Allianz die „Entscheidung zum langsamen Abstieg“ gewesen, sagte Rupprecht: „Wir haben im Versicherungsgeschäft in Deutschland kontinuierlich Kunden und damit auch Marktanteile verloren.“ Statt 20 Millionen Kunden Ende 2001 habe die Allianz heute nur noch 19 Millionen in Deutschland – ein Rückgang um 5 Prozent.
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Beim Kettenbriefsystem fehlt mittlerweile eine neue Generation an naiven Geldspendern. Ob es da genügt, bei den Personalkosten zu sparen, um zunehmende Liquiditätsengpässe bei den fällig werdenden Auszahlungen etwas zu strecken, darf bezweifelt werden. Wie will der Bund noch Schulden machen, wenn es keine Anschlußkäufer mehr für die Re- und Neufinanzierung von Staatsanleihen geht? Die Banken haben letztlich die gleichen Probleme mit den Staatsanleihen wie auch die Versicherunen: Alle wissen, daß die Rentenpapiere niemals mehr eingelöst werden können. Und ständig wächst zusätzlich der Abnahmedruck durch die Neuverschuldung des Bundes und der Länder. System vor dem Exitus.

Wer seine Kapitalanlagen zuerst liquidiert, hat noch die besten Chancen auf eine akzeptable Auszahlungsquote.

:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.261.002 von heuschrecker am 24.06.06 21:57:31
Ist ja schön, daß du das alles begreifst.
Aber wozu diese postings? Je mehr esel das wissen, desto schneller kommt die pleite. Es gibt noch leute, die einiges ins trockene bringen müssen.
Also hör auf mit solchen postings, du esel.
Ist ja schön, daß du das alles begreifst.
Aber wozu diese postings? Je mehr esel das wissen, desto schneller kommt die pleite. Es gibt noch leute, die einiges ins trockene bringen müssen.
Also hör auf mit solchen postings, du esel.



Wofür hältst du dich? Bitte alle die Luft anhalten bis der Herr seine Schäfchen im trockenen hat. Lächerlich! :laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.261.689 von YAchse am 25.06.06 01:46:17Ich bin schon trocken - und was gehen mich Deine Leute an??? Aber keine Sorge, meine Postings versteht sowieso kein Esel, auch kein Schaf.

:D
Hier ein Artikel wie es vor knapp 60 Jahren gelaufen ist:


Der Tag X


http://www.handelsblatt.com/Politik/Konjunkturdaten/pshb/f…


Am 20. Juni 1948 verlieren die kleinen Sparer fast alles, Aktien- und Sachwertbesitzer hingegen beinahe nichts.
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.266.367 von T-800 am 25.06.06 17:53:11Es muß sie noch viel härter treffen als vor 60 Jahren, sonst begreifen sie wieder nichts und lassen zu daß kurz danach erneut eine Schneeballsystem-Wirtschaft gestartet wird.
Die es begriffen haben, wissen was zu tun ist.
Und die sich dagegen wehren, es zu begreifen, für die kann ich kein Mitleid aufbringen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.106.041 von heuschrecker am 14.06.06 11:37:05Die Wirtschaft ist ja wohl immer ein "Kettenbriefsystem" gewesen und auf Kredit und Zahlungsversprechungen aufgebaut. Aber doch gut aufgebaut.

In Staatsanleihen (und den übrigen Festverzinslichen ganz allgemein) würde ich zur Zeit nicht investieren, aber nicht aus den beschriebenen Ängsten, sondern weil einfach die Zinsen zu niedrig sind, insbesondere verglichen mit den Aktienrenditen.

Übrigens, es gibt, soweit ich weiß, keine "ordentlich verzinste" Aktien, noch weniger im Technologie- und Telekombereich. Wenn Du die Dividende meinst, sie kann bei der nächsten Hauptversammlung ja sofort wieder gestrichen werden. Aktien sind und bleiben riskanter.. und sollten die Zinsen weiter ansteigen, werden sich viele wundern, wie attraktiv auf einmal die deutschen Staatsschulden werden.

www.boersennotizbuch.de


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