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kleine Wohnungen als Kapitalanlage sinnvoll - 500 Beiträge pro Seite



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Hallo Zusammen

kleine Wohneinheiten zu Preisen um die 15.000 - 20.000 Euro, in/um Düsseldorf gelegen, bei Mieteinnahmen um die 1750-2000 Euro pro Jahr.

Ich wollte einfach mal Meinungen dazu hören, aus meinem Familien-Bekanntenkreis bekomme ich immer nur das eine Argument zu hören: Mietnomaden. Wobei ich denke, das gerade die Klientel "ALG2" wohl eher nicht als Nomaden einzustufen sind, also sollte doch das Risiko, gerade bei den geringen Investionssummen überschaubar sein.

Ich finde auch, dass mehrere kleine 'billige' Wohneinheiten besser zu vermieten sind, als eine groessere Wohnung.
Genau diese kleinen Wohneinheiten werden eben keine Zukunft haben. Die Verwaltungskosten sind bei 3 kleinen Wohnungen eben deutlich höher als bei einer großen Wohnung. Du musst 3 Mal zu Besichtigungsterminen antreten, es können 3 Toiletten verstopfen, du musst zu 3 Eigentümerversammlungen gehen, musst 3 Nebenkostenabrechnungen erstellen, 3 Mal die Mieteingänge überwachen etc..

Warum sind denn die "theoretischen" Renditen höher als bei normalen Wohnungsgrössen? Wer zieht den in Kleinstwohnungen - derjenige der KEIN Geld hat, nur kurz bleiben will (Student, Übergangswohner) oder keine passende große Wohnung bekommt (Gründe?!)

Ausser in einer starken Studentenstadt würde ich das nicht in Erwägung ziehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.887.888 von picisavis am 31.03.09 14:25:01An Mietnomaden denke ich nicht sofort, wohl aber an hohe Fluktuation. Das bedeutet immer wieder Aufwand bei der Mietersuche und beim Mieterwechsel, erhöhter Aufwand bei der BK-Abrechnung/Kautionsabrechnung, Diskussionen über Rechtmäßigkeit der Schönheitsreparaturenklausel und jedes Mal das Risiko, einen nicht solventen Mieter in der Wohnung zu haben...

Hast Du Dir eigentlich mal die starre Anfangsrendite ausgerechnet? Bei einer solch hohen Rendite gibt es nun einmal ein entsprechend hohes Risiko. Deswegen sind die Objekte auch bestimmt nicht in einer attraktiven Innenstadt- oder Unilage in Düsseldorf, sondern - wenn überhaupt in Düsseldorf - weit außerhalb oder eher in sehr einfacher Lage in Mettmann, Kaarst, Hilden oder Ratingen.

Wie schon geschrieben: Hohes Risiko, hoher Verwaltungsaufwand!
Verwaltungs-und Rücklagekosten dürften bei diesen kleinen Einheiten wohl ca. 20-25 % der Netto-Istmiete betragen. Vergisst man schnell.
die Frage ist, was man als "klein" bezeichnet

ich habe eher gute Erfahrungen gemacht mit Wohnungen um die 40 qm

Kaufpreise 10 - 15 TEUR bei ZV

Kaltmiete pro Jahr um die 2400 EUR (hiervon gehen noch Instandhaltung und Verwaltung ab)

die Fluktuation ist etwas höher, dafür kann man oft nahtlos weitervermieten (was bei größeren Wohnung sehr schwierig wird)

der Aufwand ist unbestritten größer, allerdings sind auch höhere qm-Preise durchsetzbar

das Thema Mietnomaden wird eher überbewertet, man kann nur dazu raten selbst zu vermieten und sich die Leute genau anzuschauen

Leute die merken, dass man genau nachhakt und die etwas zu verbergen haben, melden sich meistens nicht wieder ... auch auf die Kaution sollte man nicht verzichten auch wenn die Vermietung so etwas schwieriger wird
ich schaue mir schon seit einigen Monaten das Zwangsversteigersportal von Düsseldorf an, freundlicherweise sind dort auch die Wertgutachten einzusehen - die kleinen (25-35qm) Wohnungen werden von vornherein mit 60% Abschlag veranschlagt - auch auf den grossen Immobilienportalen sind die Preise sehr moderat (zwischen 500-900 Euro/m²), daher dachte ich mir, was die Werterhaltung angeht, sollte es wohl nicht mehr wesentlich tiefer gehen.

Das Thema Mietnomaden halte ich auch für überzogen, aber dank den ganzen Dumm-TV-Sendern, erhalten einige wohl Ideenanreize :rolleyes:

Wie sich Mieter insgesamt verhalten, kann ich ganz schlecht beurteilen, ob die wegen jeder Kleinigkeit gleich den Vermieter anrufen und Mietkürzungen vornehmen... ?!?!
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.887.888 von picisavis am 31.03.09 14:25:01Zu den bisherigen Beiträgen noch folgende Ergänzun meinerseits:
Mietnomaden bzw. zumindest zerstörungsorientierte Wohnungsnutzer gibt es in allen Bevölkerungsschichten. ALG2-Bezieher kann man da nicht ausnehmen, aber natürlich gibt es unter den ALG2-Beziehern auch relativ wohnungserhaltungsfreundliche Bewohner, wie die Menschen halt verschieden sind. Trotzdem sollte man sich der Risiken bewußt sein: Es gibt Leute, die haben nicht mehr viel zu verlieren, deren Leben quillt über vor Problemen ---> Gewalt als Ventil oder \"Lebensmotto\" ist möglich (Ärger mit dem Mieter und dem Wohnungszustand und den anderen Bewohnern bzw. Wohnungseigentümern könnte die eigene Lebensqualität dramatisch reduzieren). Auch wenn es von Fall zu Fall und in verschiedenen Regionen unterschiedlich sein mag, besteht die Gefahr, daß die Bearbeitungszeit von ALG2-Anträgen und von eingelegten Widersprüchen deutlich zu lange dauert, um eine reguläre Mietzahlung vornehmen zu können. Teilweise wird die Miete von der ALG2-Stelle zwar direkt an den Vermieter überwiesen, aber wer garantiert die Überweisung der tatsächlichen Miethöhe über die gesamte Mietlaufzeit? Je nach Einnahmesituation bzw. ggf. pflichtwidrigem Verhalten des ALG2-Beziehers kann es evtl. zu Kürzungen kommen. Mir ist auch ein Fall bekannt, bei dem die ALG2-Stelle die Wohnungsnutzer wegen zu hoher Heizkosten kritisiert hatte, woraufhin die Mieter \"prompt\" reagierten und ein Heiz- und Lüftungsverhalten an den Tag legten, das einen intensiven Schimmelbefall zur Folge hatte, der nur durch einen mehrere Tausend Euro teuren Fachfirmaeinsatz beseitigt werden konnte. Die Vermieter blieben auf den Kosten sitzen.

Ggf. hat eine im Rahmen einer sinnvollen Vermögensstreuung in Zeiten der Finanzkrise vorgenommene Sachwertanlage Vermietungswohnimmobilie gewisse Vorzüge, aber man sollte sich sehr bewußt sein, daß man im Problemfall ziemlich ausgeliefert und im Stich gelassen sein kann mit der Gefahr erheblicher Einbußen an Lebensqualität, außer man sieht solche Probleme sowieso locker, z. B. als schlichte Risikoverwirklichung. Man muß sich meiner Meinung nach halt sehr genau überlegen, wie langfristig realistisch die erwartete Rendite nach kalkulierten Instandhaltungs-/Leerstands-/Verwaltungskosten wirklich ist, und welche Risiken man dafür z. B. auch im Worst-Case-Szenario eingehen und welchen Aufwand man in Kauf nehmen will. Bei Schönwetter-Milchmädchenrechnungen kann es halt auch ein ziemlich böses Erwachen geben.
schwierige Mieter gibts natürlich immer

größere Probleme hatte ich bisher aber nur mit denen, die ich miterersteigert habe ... und das kostet am Anfang schon etwas Nerven (man muß sich da schon ein dickes Fell zulegen, anders gehts nicht)

zum Preis: 500 -900 EUR/qm sind für mich kein Thema, max. etwa 400 EUR ist die Grenze ... schließlich muß für den Aufwand auch die Rendite stimmen, sonst kann mans auch lassen und z.B. Aktien kaufen
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.887.888 von picisavis am 31.03.09 14:25:01Hallo Picisavis,

nimm dein Geld und lass es an der Börse für dich arbeiten. Du wirst Erfolg haben, wenn Du die Regeln des Risiko- und Moneymanagements beachtest.Die Rendite ist auch höher als bei Vermietung von WE und wenn dir die Aktie ABC nicht mehr gefällt, verkaufst Du Sie noch am selben Tag.
Es gibt keinen vernünftigen Grund, sich mit den Mietern um die Nebenkostenabrechnung zu streiten, Du hast kein Leerstandsrisiko, keine Anrufe Samstag Nachmittag, dass die Dusche verstopft ist und andere originelle Dinge die ich hier nicht aufzählen möchte. Glaub es mir einfach.

Viel Erfolg!

Die_Kaiserin
Ich habe mir mal im ZVG-Portal das aktuelle Angebot von der hier in Rede stehenden Stadt (Landeshauptstadt NRW) Düsseldorf angeschaut.

Nehmen wir einmal an, 10 - 15 T€ entsprechen 7/10 des Verkehrswertes, so sprechen wir von 14 - 21 T€ Verkehrswert für rund 40 m² Wohnfläche.
Bei 20 T€ wären es rund 29 T€ Verkehrswert.

Zu diesen Konditionen gibt es aktuell 1 Angebot. Also ist die Auswahl sehr überschaubar. Nimmt man die wenig darüberliegenden 2 Angebote bis 31 T€ Verkehrswert dazu, so übersteigen wir bereits schnell die hier dargestellte Preisregion bis ca. 20 T€ Anschaffungskosten.

Ein kurzes Überfliegen der Angebote läßt vermuten, daß es sich um Objekte handelt, die in der Nähe von bzw. in sozialen Brennpunkten gelegen sind. Den hier genannten Abschlag von 60% kann ich nicht finden. Evtl. liegt eine Verwechslung mit dem üblichen Abschlag für Alterswertminderung vor?

Ich bin nach kurzer Durchsicht sehr skeptisch, daß eine solche Kapitalanlage Freude bereitet. Zumal die Rechtsprechung tendenziell mieterfreundlich ist und weiter mietfreundlicher wird. Habt Ihr bei Euren Überlegungen berücksichtigt, daß Eigentümer mit erheblichen Aufwendungen zur Erfüllung gesetzlicher Auflagen (Energie,...) rechnen müssen? Ob sich das alles nach Fixkosten für Verwaltung und Instandhaltung rechnet?

Gruß

Silberpfeil
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.891.301 von Silberpfeil1 am 31.03.09 20:27:33wieso gehst du von 7/10 aus ?

wenn ich so rechnen würde, hätte ich längst aufgegeben

ich kalkuliere mit 3/10 bis 4/10 ... wenns teurer wird lasse ich es halt ...

wenn es um Düsseldorf so teuer ist, kann man dort eben keine ETW kaufen ... so einfach ist das
Der Markt für kleine Wohneinheiten ist sehr überschaubar. Ich würde auf jeden Fall ein Wertgutachten vor dem Hauskauf erstellen lassen.

Außerdem stimme ich alea-iacta-est zu, dass die Höhe der nicht umlagefähigen Bewirtschaftungskosten (Instandhaltung, Verwaltung, Mietausfallwagnis) prozentual viel zu hoch im Verhältnis zur Jahresnettokaltmiete ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.892.297 von pkh1 am 31.03.09 22:06:30das Gutachten hat man ja vor einer ZV ... über die Aussagekraft läßt sich zwar streiten, aber ist schon eine gute Hilfe

die Bewirtschaftungskosten erreichen locker 25 %, das ist klar ... muß man einplanen

ich empfehle sich eine zweistellige Mindestrendite vorzugeben ... nur dann wird man für den Aufwand angemessen entschädigt
Hi Leute, ihr wollt mit den großen Leuten p..... und könnt mit den kleinen noch nicht mal das Bein heben!
Habt ihr schon mal was von Wohnungsverwaltungen und Maklern gehört?
Sucht euch hier korrekte Kaufleute und alle hier beschriebenen Probleme sind Vergangenheit bzw. tabu!
@donaldzocker #12 und #14

Deine Einstellung gefällt mir. Ich sehe das ähnlich und handle seit Jahren so. Und solange diese Minoritätsmeinung konsequent umsetzt wird, solange wird es auch immer wieder Kaufgelegenheiten geben. Dem mainstream überlasse ich gerne das 5%-Objekt mit maklerinjizierten Seifenblasentraumwertsteigerung oberhalb der Inflationsrate p.a..

Gruß

Mieterschwund
Auf Zwangsversteigerung Wohnung kaufen. Renovieren. Vermieten oder direkt Verkaufen. Zwei Wohnungen (ca. 60m²) vermiete ich auf Zeit. Lohnt sich definitiv.

Es geht nicht um eine Wertsteigerung sondern um Frührente :D
noch ein Tipp: Nimm einen der Hartz4 bezieht. Der staat Zahlt die Miete 100%
Hallo Zusammen,

würde zu dem Thema gern mal was schreiben. Ich habe mir letztes Jahr und Anfang diesen Jahres jeweils eine kleine Wohnung als Kapitalanlage angelegt. Denke es ist gerad in heutigen Zeiten wichtig auch wieder in klassischen Bereichen wie Immobilien investiert zu sein, da man sein Geld da im Vergleich zu Börsenspekulationen wenigstens in wahre Substanz anlegt.

Ich habe mir überlegt wie ich günstig an Immobilien komme und habe mich dann mal schlau gemacht und bin über diverse Suchmaschinen auf eine interessante Seite gestoßen.:cool: Dort werden Immobilien online versteigert und man hat den Vorteil, dass oft Immobilien zu einem günstigen Kurs angeboten werden. Es kommt auch schon öfters vor, dass eine Wohnung oder andere Immobilien ab 1 Euro in der Auktion angeboten werden. Ich dachte erst, dass es da nen Haken gibt, aber dem ist nicht so...:eek:

Eine ähnliche Wohnung wie die folgende habe ich mir bereits zugelegt, allerdings ist mein Geld gerad knapp geworden. Aber vielleicht ist das ja was für Euch: http://www.immoauktionen.de/nordrhein-westfalen/?immo=536123… :lick:

Kennt von Euch schon jemand die Seite? Hat von Euch schon jemand Erfahrungen sammeln können?
Ich denke nicht, dass die Risiken bei kleinen Wohnungen wesentlich höher sind. Zumindest wenn es sich nicht um irgendwelche Bruchbuden handelt. Ich denke nur, dass vllt. eher andere Städte als Düsseldorf, München etc. interessanter sind. Es dürften eher attraktive Studentenstädte wie Dresden interessant sein.

Der größte Nachteil dürfte halt der gestiegene Aufwand sein, wenn man 3 kleine anstatt einer großen Wohnung hat. Aber das Risiko sollte unter Portfoliogesichtspunkten eher klein sein, da ein Ausfall einer einzelnen Miete einen nicht so schnell in Schwierigkeiten bringt, wie der Ausfall der Miete einer großen Wohnung. Desweitern wird man Studenten wohl eher wenig aus Wohnungen klagen müssen. Bei Familien kommt das eher mal vor.
Hi Picisavis!

Also ich würde Dir auch eher dazu raten, Dein Geld anderweitig anzulegen. Wenn es denn unbedingt eine Immobilie sein soll, schau Dir doch das mal an: www.schloss-wiesenburg.de.

Ist zwar recht exklusiv...
aber dafür halt recht exklusiv! :)

Könnte mir aber schon vorstellen, dass dieses Konzept in den richtigen Kreisen gut ankommt.

Beste Grüße,

Midas_Digitalis
Man sollte als Eigentümer seine ETW, egal ob groß oder klein, generell immer nur über einen Makler vermieten, da Mietnormaden sich ihre Opfer zu 99,999% ausschließlich über Privatvermietungsanzeigen in der Zeitung suchen, da sie entweder A) zu klamm sind die Maklercourtage zu bezahlen oder B) zu geizig dazu sind, da sie ja mit ihrem Normadentum Geld sparen und es nicht für irgendwelche Maklercourtagen wieder "sinnlos verprassen" wollen. Ansonsten, Kleinwohnungen lohnen sich nur in den Immo-Märkten, in denen "Großwohnungen" knapp und teuer sind. Niemand zieht gerne in ein Wohnklo, jedenfalls nicht freiwillig für eine längere Zeit. Daher lohnen sich solche Investments nur in den Städten, in denen die Mieten und der Wohnungsbedarf hoch ist. Nur so ist dann auch eine entsprechende "Auslastung" seines Appartments gewährleistet. Ebbt hingegen der Wohnungsbedarf ab, so können solche keinen Einheiten oftmals monatelang leerstehen und das wäre für die angestrebte hohe Rendite ja nun fatal. Kann ich aufgrund zweier eigener misslungener Investments in Kleinwohnungen aus eigener leidvoller Erfahrung nur dazu sagen.


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ich glaube, dass gerade ein risiko in den gegenden mit hohen mieten besteht. in zeiten von studiengebühren überlegt man sich dreimal was man sich leisten kann und wo man studiert. und defacto kann sich ein großer teil das studieren in münchen und co. bald nicht mehr leisten, auch wenn ein studium dort event. durch die nähe zu manch großer firma von vorteil ist.

und bei wohnungen mit weniger als 40 qm sind studenten und junge leute wohl die häufigsten mieter.

ich denke, dass wenn man eine uninahe wohnung kauft und die bei ortsüblicher miete gut rentabel ist, man kein großartiges risiko eingeht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.101.517 von Harry_Schotter am 05.05.09 18:58:53ich kann es eher nicht empfehlen über einen Makler zu vermieten

Wichtigster Grund ist, das dies mich zwei Kaltmieten + Mwst. kostet ... für mich rausgeschmissenes Geld !!!

Weiterhin ist der Vermietaufwand tendentiell relativ klein d.h. nur wenige Besichtigungen und schneller Vertragsabschluß sind die Regel ... bei größeren Wohnungen ist das meistens viel aufwendiger

Auch sind Makler lange nicht so wählerisch bei der Mieterwahl wie ich das selbst bin (neben einer Bonitätsprüfung ist das Bauchgefühl sehr wichtig ... oft unterhalte ich mich mit potentiellen Mietern eher im freundschaftlichen Ton, bei Studenten gibts z.B. immer viel Gesprächsstoff da ich selbst hier studiert habe, die Leute öffnen sich häufig was die Einschätzung deutlich erleichtert) .... sowas kann und will ein Makler nicht leisten

Harry_Schotter ... wo machst du deine Bedarfsanalysen ?
Bei uns ist das Angebot bei Kleinwohnungen wie leergefegt. Größere Wohnungen ab 50 m2 lassen sich dagegen deutlich schwieriger vermieten. Entscheidend ist der Preis ... denn bis ca. 300 EUR warm ist die Nachfrage groß ... darüber wird es deutlich schwieriger
wie wäre es wenn ihr anstatt uns oder hier vllt. den namen der region schreiben würdet. wäre dann einfacher das nachzuvollziehen.

ich denke auch nicht, dass man einen makler für studenten-wohnungen braucht. ich denke eher ein wenig glück. man weiß ja nie obs bei person x auch zum studieren reicht oder ob nach ein oder zwei semestern abgebrochen wird.
Guten Tag,

ich hab zu diesem Thema als Newbie auf dem Immobilienmarkt auch mal eine Frage.

Kurz noch, ich bin 32 Jahre und selbststaendig als Freiberufler.

Angenommen ich wuerde ein Mehrfamilienhaus als reine Kapitalanlage sehen und die Nettojahresmieten wuerden abzueglich der Ruecklagen und anderer Pflichtausgaben einen 15 Jahreskredit tragen.
Was waeren denn die Kriterien fuer eine Bank mir das Haus nicht zu finanzieren, wobei dieses Haus auch von der Bank angeboten wird zum Kauf.

Ich denke Alter, noch wenig Eigenkapital, was noch?

Gruesse und Dank an die Antworten
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.235.967 von anaconda911 am 22.05.09 19:20:44arbeitsverhältnis...!? freiberufler werden nicht gerade hoch im kurs stehen.
Arbeitsverhaeltnis?

Habe eine Zahnarztpraxis...

Was werden denn dann so fuer Kriterien auf mich zukommen?

Gruss und vielen Dank
Moin,
also zahnarzt war zu meiner bankzeit rote liste. Nicht finanzierbar.
Daher würde ich sagen hausbank oder ein findiger privater finanzierungsvermittler. Gibt momentan wieder einige banken die auch selbständige finanzieren.
Aber lass dich nicht entmutigen. man erlebt da bei vielen banken echte kuriositäten als freiberufler oder selbständiger.
Prinzipiell ist die Apobank für ärzte immer der joker. Würde ich auf alle fälle versuchen.


grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.243.701 von schlier am 25.05.09 10:42:28Hallo,

Apobank steht bei immer mehr Zahnaerzten auf der roten Liste.
Da versuchen mittlerweile alle einen grossen Bogen drum zu machen.

Die Finanzierung geht, jedoch sind Zinsen nicht freundlich und knallhartes Vorgehen. Gewisse Ablauefe waeren in dem "normalen" Banken/KundenVerhaeltnis schwer nachvollziebar...

Ok, war kleine Naehkaestchenplauderei und ich hoffe die Apobank bekommt hier keinen Schaden durch wenn sie ihn nicht eh schon hat;-)
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.103.640 von donaldzocker am 05.05.09 22:41:50@Donald

"Harry_Schotter ... wo machst du deine Bedarfsanalysen ?
Bei uns ist das Angebot bei Kleinwohnungen wie leergefegt. Größere Wohnungen ab 50 m2 lassen sich dagegen deutlich schwieriger vermieten. Entscheidend ist der Preis ... denn bis ca. 300 EUR warm ist die Nachfrage groß."



Nunja. Ich schrieb: "Kleinwohnungen lohnen sich nur in den Immo-Märkten, in denen "Großwohnungen" knapp und teuer sind. Niemand zieht gerne in ein Wohnklo, jedenfalls nicht freiwillig für eine längere Zeit. Daher lohnen sich solche Investments nur in den Städten, in denen die Mieten und der Wohnungsbedarf hoch ist. Nur so ist dann auch eine entsprechende "Auslastung" seines Appartments gewährleistet.

Wo sind da die Widersprüche zwischen unseren beiden Ansichten? Ich kann keine erkennen.

"Wichtigster Grund ist, das dies mich zwei Kaltmieten + Mwst. kostet ... für mich rausgeschmissenes Geld !!!"

Kreisch!!! Donald!!! :eek::cry:

Die Courtage zahlst doch nicht DU!!! sondern der Mieter!!! Inwiefern ist diese dann für DICH!!! rausgeschmissenes Geld??? :confused:


---
Der Mieter will x fürs wohnen ausgeben

Ich vermiete ihm die Immo für x

Ich sehe keinen Platz für ein y, das sich ein Dritter einsackt:)

y wäre daher auch für mich rausgeschmissenes Geld, den Mietern mal vorrechnen, wieviel 3 Monatsmieten sind, da gehen sich ein Jahr lang 1200 statt 1000 Miete aus.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.248.803 von Harry_Schotter am 25.05.09 22:51:11Nunja. Ich schrieb: "Kleinwohnungen lohnen sich nur in den Immo-Märkten, in denen "Großwohnungen" knapp und teuer sind. Niemand zieht gerne in ein Wohnklo, jedenfalls nicht freiwillig für eine längere Zeit. Daher lohnen sich solche Investments nur in den Städten, in denen die Mieten und der Wohnungsbedarf hoch ist. Nur so ist dann auch eine entsprechende "Auslastung" seines Appartments gewährleistet.

Wo sind da die Widersprüche zwischen unseren beiden Ansichten? Ich kann keine erkennen.


ich sehe da schon einen Widerspruch, da im Osten Großwohnungen in vielen Gebieten weder knapp noch teuer sind, Kleinwohnungen sind im Gegensatz dazu häufig (nicht überall) pro qm deutlich teurer und knapper ... diese Entwicklung wurde insbes. durch Hartz4 ausgelöst, auch wenn es für manche nicht zu glauben ist, ein großer Teil der Bevölkerung ist froh sich so ein "Wohnklo" überhaupt leisten zu können und mancher ist auch einfach zufrieden damit

Die Courtage zahlst doch nicht DU!!! sondern der Mieter!!! Inwiefern ist diese dann für DICH!!! rausgeschmissenes Geld???

leider ist dies in vielen Gebieten im Osten nicht so, hier zahlt tatsächlich der Vermieter die Courtage ... díes ist in einem Mietermarkt leider so ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.257.109 von donaldzocker am 26.05.09 20:53:22Ja, gut im Osten. Hättste ja auch gleich sagen können. :)
@ anaconda911
Wenn du deinen Job schon länger als 3 Jahre machst stellt die Finanzierung nicht das grosse Problem da. Insbesondere wenn das MFH eine entsprechende Rendite aufweisst.

@donaldzocker
Ohne Makler vermieten geht, allerdings eine Frage der Zeit und des Gesamtaufwandes. Wenn man sonst nix zu tun hat, selbst machen - wenn man selbst nicht 20-30 Besichtigungen machen will, den Makler schicken und die Vorauswahl treffen lassen.

Letzte Entscheidung hat immer der Vermieter :)

@picisavis
Letztendlich sollten Kleinstwohnungen nur in Groß- und Universitätsstädten erworben werden. Sonst erwischt man damit auf Dauer zuverlässige Mieter, sondern eher Sparfüchse und Pleitegeier.

@ Alle
Weshalb spricht eigentlich keiner von den Chancen mit Renditeimmobilien in guten Lagen mit besonderen steuerlichen Vorteil nach §7i oder §7h ? Hier sind auch bei Gutverdienern tolle Nachsteuerrenditen zu erwirtschaften.
Aktuell gibt es hier tolle Angebote in Augsburg !!!!

lg
Vielleicht interessiert´s hier jemanden.

Baugenehmigungen für Wohnungen (aus Immobilien-Brief)

Bundesland 2004 2008 Veränd.
Bad.-Wrtb. 38.398 25.971 -32,4%
Bayern 57.721 35.046 -39,3%
Berlin 3.686 6.325 +71,6%
Brandenb. 10.856 7.454 -31,3%
Bremen 1.207 872 -27,8%
Hamburg 4.194 3.765 -10,2%
Hessen 19.521 12.126 -37,9%
Meckl.-Vorp. 7.670 5.032 -34,4%
Nieders. 28.415 13.158 -53,7%
NRW 50.672 34.451 -32,0%
Rheinland-Pfl. 15.763 9.023 -42,8%
Saarland 2.641 1.473 -44,2%
Sachsen 7.906 6.027 -23,8%
Sachsen-A. 5.118 3.771 -26,3%
Schl.-Hlst. 10.206 7.374 -27,7%
Thüringen 4.705 2.727 -42,0%

Deutschland 268.679 174.595 -35,0%
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.328.036 von ZAHLENDREHER am 05.06.09 12:52:06Die Vermietungssituation hängt eigentlich von der Einkommenssituation ab und da die Einkommen in den letzten 10 Jahren nicht mehr nennenswert gestiegen sind, ist das mit den Renditen beim vermieten auch nicht mehr so weit her.

vor jedem Kauf sollten man sich fragen, an wen will und kann ich die Wohnung vermieten. Kleine Einheiten sind möglicherweise in Universitätsstädten sinnvoll, sie haben aber einen hohen Mieterwechsel, mit Kosten und Aufwand. Über Makler läuft da fast nichts mehr, sondern nur noch über Internet.

Das Ergebnis ist abhängig vom persönlichen Einsatz, verwalte ich selbst, kümmere mich um den Mieterwechsel und um die Reparaturen kann ich eine gute Rendite erzielen, gebe ich alles weg kommt nichts raus.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.044.982 von powertrader79 am 27.04.09 10:39:03gute Wohnung, wahrscheinlich ist sie höchstens für 50.000€ verkauft worden. Zwar irgendwo in den Pampas des Potts, aber Haus und Wohnung scheinen ok zu sein.
Ein Schnäppchen.


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