Bestandsprovisionen bei FDL wie AWD, DVAG, FORMAXX, MLP, OVB und Maklerpools - 500 Beiträge pro Seite
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17.06.11 06:08:26
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#1
Die Damen und Herren von WO bitte ich darum, diesen Thread wegen seiner allgemeinen Bedeutung offen zu lassen. Es geht hier um Informationen für die Allgemeinheit!
Danke interna:
Ich beginne mit allgemeinen Zahlen:
Krankenversicherung: Hier werden häufig 2% vom Jahresbeitrag als BP gezahlt, bei manchen Unternehmen auch 1-1,5%.
LV/RV/BU-Bereich: In der Regel sind es 2% vom Jahresbeitrag (Nettojahresbeitrag bei der BU). Bei manchen Fondspolicen sind es Promillesätze vom Bestand (wie frühere Tarife von HLE, Skandia, ...).
Grüße und schöne Ostern - interna
#2
vielleicht sollten wir das erstmal abklären.
#3
auch bei den namentlich genannten Firmen gibt es sauber arbeitende und kundenorientierte Beraterinnen und Berater. Viele von denen fragen immer häufiger nach, wieviel BP am Markt wirklich bezahlt wurde. Ich bitte daher darum, in diesem Thread die Zahlen zu präsentieren und sich nicht über die Qualität mancher Firmen auszulassen (und das schreibe ich als sehr kritischer Makler, der bei den aufgeführten Unternehmen erhebliche Lücken und Schwächen sieht - doch dafür gibt es ja genügend Threads).
Ok, dann eine weitere Grundinformation:
Als Beraterin/Berater (im folgenden mal auf das "in" verzichtend) ist nicht die nackte Provisionszahl entscheidend sondern auch der jeweilige Service. Sollte es z.B. ein Unternehmen geben, welches mir einige Bestandsarbeit (wie das Einscannen und Einpflegen der Daten, automatische Leistungskontrolle der Verträge ..., ja, da könnte es hingehen), würde auch ich mich mit weniger begnügen.
Die normalen Sätze am Markt, wie eingangs erwähnt, können bei größeren Umsätzen, geringen Stornoquoten etc. noch mal getoppt werden.
Ich beginne jetzt mit den Zahlen von der FiNet-AG. Dort bin ich seit dem 01.01.2001 als Makler angebunden. Folgende Arbeiten werden für mich im Bereich Versicheurngen getätigt:
- Provisionsabrechnung
- Einscannen der Daten (noch nicht alles, aber schon gut viel)
- Vereinbarungen mit den Gesellschaften
- Informationen, Rechenkerne etc. durch das Intranet
- sehr gute Ansprechpartner bei den Gesellschaften
Wünsche sind natürlich noch offen
- das wissen die.Aufgrund dieser Leistungen erhalte ich im Bestandsbereich ca. 75% der Provisionen in den Bereichen LV/KV/BU und ca. 80% im Bereich Sach. Das bedeutet, daß bei einem mir verbleibendem Provisionsvolumen von ca. 53.000 € ca. 14.000 € bei der FiNet-AG verbleiben (Provisionsfaktor 78% im Schnitt). Das sind fast 1.200 € pro Monat. Ist das ok? Für mich ja - bei noch höherem Volumen wird sicher prozentual mehr übrig bleiben. Bei MLP bekäme ich wahrscheinlich nur ca. 25.000 € (Sach 50%, BP 0,2%, eigene Schätzungen). Mir würden dann ca. 28.000 € pro Jahr fehlen.
Damit in die Liste:
FiNet-AG: LV/KV/BU: 75%, Sach: 80%
Ich bitte nun alle von AWD, DVAG, FORMAXX, MLP, OVB, PMA, ... und alle anderen um eine ähnlich Kurzbeschreibung. Danke!
#4
prozentzahlen schreiben ist aber auch keine genaue angabe.
um genau zu sehen was welcher pool, vertrieb sich wo wegnimmt muss man das schon genau nach gesellschaften auflisten.
viele pools finanzieren sich über einen overhead den sie von den gesellschaften erhalten und geben die "offiziellen" mb bei pkv und % bei lv direkt an den makler weiter.
ein anderer punkt ist noch was will der pool für seine software/ dienste jeden monat haben, oder stellt er seinen service kostenlos zur verfügung. hier gilt das gleiche wie überall niemals auf ein pferd setzen sondern breit streuen. gibt aber so genannte maklerpools wie asg die sind einfach mal genauso struckis wie die von awd, mlp, ovb.
gruß und viel erfolg beim eier suchen
#5
Ist ja nicht das erste mal das Du hier Werbung für ne Bude machst, die noch nicht einmal eine ordentliche Webseite hinbekommt.
Ich find Dein Verhalten einfach nur peinlich.
#6
Für die Liste der Bestandsprovisionen:
blau direkt: 75%, Sach: 80%
Im übrigen glaube ich, dass die meisten freien Maklerpools in etwa die gleichen Courtagen bieten. Stärken und Schwächen sind in anderen Bereichen zu suchen.
#7
Der Aussage von alda kann ich mich nur anschließen. Die Provisionen sind nicht der alles entscheidende Punkt. Wirklich wichtig sind die Serviceleistungen und die Kapitalstärke des ausgewählten Partners.
Weiterhin sollte hier nicht von Prozenten geschrieben, sondern in harten Zahlen die Summen genannt werden. "Von Hundert" ist halt nur aussagefähig, wenn ich die Basis (=Hundert) kenne. Ansonsten ist die Vergleichbarkeit gleich null, ähnlich der Verschleierungstaktik durch Einheitenvergütung in den Strukturvertrieben.
Und ausdrücklich sei hier noch einmal erwähnt, dass der sogenannte Maklerpool ASG aus Hofheim KEINEN Maklerstatus innerhat (bitte einen kurzen Blick ins Vermittlerregister werfen). Dieses Unternehmen stellt m. E. nach keine Alternative für einen in die Freiheit strebenden Strukturvertriebler dar.
So long...
#8
ein Blick in das Vermittlerregister zeigt, dass dort die ASG-Assecuranzservice Geschäftsführung GmbH gelistet ist, die ist laut HP ASG24.de die Pers.haftende Gesellschafterin der ASG AssecuranzService GmbH & Co.KG.
Ein Blick in unter dem Stichwort "ASG" im Bundesland Hessen auf www.handelsregister.de, kommt die ASG aus Hofheim öfters. Unter den Veröffentlichungen der AssecuranzService GmbH wurde am 23.12.08 (Bekanntmachung 31.03.09) einen Teil Ihres Vermögens auf die Hass&Klein GmbH übertragen hat. Die Hass&Klein GmbH ist widerrum nur mit der Verwaltung des eigenen Vermögens sowie der Erwerb, das Halten und das Verwalten von Beteiligungen an anderen Unternehmen tätig.
Alles sehr komisch!! Ich muss ja nicht alles verstehen! Alles so verschachtelt dass es keiner mehr nachvollziehen kann! "Ein Schelm, wer Böses dabei denkt"
Ich hoffe nur dass die ASG-Handelsvertreter dies alles verstehen, und Ihre Verträge mit den jeweiligen Gesellschaften gemacht haben, bzw. Ihre Handelsvertreterverträge vorher richtig gelesen haben.
Obwohl, die sind ja alles 84er, also Leibeigene ohne Rechte.......
Herzlichen Glückwunsch!!
#9
danke für Deine sachlichen und hilfreichen Informationen. Genau diese helfen, den Fragenden einen guten Überblick darüber zu geben, wo man sich andocken könnte.
Nach Deiner Aussage sind somit die FiNet-AG und blau von den Provisionssätzen auf eine Stufe zu stellen. Wer hat noch weitere Alternativen?
FB11, FgtHollywood ich danke auch Euch für Eure Ausführungen.
Versman, teile mir bitte mit, welche BP Du bei wem bekommst!
-------------------------------------------------------------------
Wir haben somit folgende Stufen (abfallend im Bereich der Selbständigkeit):
Stufe 1: Der Berater macht alles direkte mit den Gesellschaften aus. Hier liegen noch keine Daten vor, welche BP er bekommt.
Stufe 2: Anschluß an einen Maklerpool wie blau, FiNet-AG. Bei der BP bekommt man ca. 75% (LV/KV) bzw. ca. 80% (Sach) der Provision. Bei Sach wäre noch zu wichtig zu wissen, von welchem Provisionssatz wir reden. Bei der BP im Bereich LV/KV ist das relativ fix. Weitere Daten zu Pools sind ausdrücklich gewünscht.
Stufe 3: Anschluß an Unternehmen wie ASG, AWD, DVAG, FORMAXX, MLP etc.
Hier scheinen die Unterschiede enorm zu sein (bis max. 1,0% bei FORMAXX). Ich bitte hier noch um Daten der Betroffenen.
Stufe 4: Einfach-/Mehrfachagenten: Hier liegt nichts vor. Ich bitte um Daten.
#10
LV bis zu 2%
KV bis zu 2% (meines Wissens bei der Alxxxz sogar noch weitaus mehr)
Sach bis zu 22%
Kfz bis zu 10%.
Bitte bedenken, dass es teilweise noch Bonistaffel/Wettbewerbe gibt, die bis in den 6-stelligen Bereich führen.
PMA hatte mir mal 20% Sach, 2% KV, 1,7% LV geboten.
#11
danke. Wo bist Du "gebunden"?
Beste Grüße - interna
Ps: Stimmen die Daten von PMA?
PPs: Ergänzung:
FiNet: Sach bis zu 22,5%, häufig 20% (Privatbereich)
Kfz: Bis zu 12% (aber sehr abhängig von den Gsellschaften, kann meiner Meinung nach nur im Direktvergleich gewertet werden)
#12
wo bleiben die Daten von AWD, DVAG, FORMAXX und MLP? Oder muß man die sonst mit 0 bewerten?
Noch mal für alle: Es geht nur um die BP. Ob einer 7 oder 8 MB für die PKV bekommt, ist hier irrelevant. Entscheidend ist, wie hoch die BP ist!
Danke an alle, die reine Daten liefern. Dann machen wir die Liste komplett und gehen damit dann an die Öffentlichkeit (oder scheut sich da jemand?).
#13
bzgl. FX´ler, Du hast doch soooooooo einen guten Draht zu Eugen B., lass Dir von dem doch die Bepro-Liste geben.
Ich hab von denen nur eine von Januar 2008 vorliegen!
#14
könnte ich evtl. Doch das sollte schon ein FORMAXXLER tun. Wenn es keiner macht, besteht kein Interesse und jeder Interessent möge sich dann seinen Reim darauf machen. Das gilt auch für AWD, DVAG, MLP, PMA etc.
Grüße - interna
#15
Welche Gesellschaften übertragen keine LV/KV:
LV:
Heidelberger Lebensversicherung AG als Korrespondenzmakler
Allianz Lebensversicherungs-AG eingeschränkt
Clerical Medical Investment Group eingeschränkt
Continentale Lebensversicherung a.G. eingeschränkt
InterRisk Lebensversicherungs-AG eingeschränkt
Liberty Europe eingeschränkt
Nürnberger Lebensversicherung AG eingeschränkt
Signal Iduna Lebensversicherung AG eingeschränkt
Victoria Lebensversicherung AG eingeschränkt
Volkswohl Bund Lebensversicherung a.G. eingeschränkt
Württembergische Lebensversicherung AG eingeschränkt
WWK Lebensversicherung a.G. eingeschränkt
bzw.
oeco capital Lebensversicherung AG LV keine Angabe
ARAG Lebensversicherungs-AG LV nein
cash.life Vertriebsgesellschaft mbH LV nein
Eagle Star (Zürich) LV nein
Friends Provident Life Ass. Ltd. (fpb AG) LV nein
Hamburg-Mannheimer Versicherung AG LV nein
Hannoversche Lebensversicherung LV nein
Royal London Mutual Ins. Soci. Ltd. (Inrenco) LV nein
VHV Lebensversicherung AG LV nein
und die Gesellschaften, die den Kunden im Fokus haben:
Alte Leipziger Lebensversicherung a.G. LV ja
Aspecta Lebensversicherung AG LV ja
AXA Lebensversicherung AG LV ja
Barmenia Lebensversicherung a.G. LV ja
Bay. Beamten Lebensversicherung a.G. LV ja
Bayern-Versicherung Lebensversicherung AG LV ja
Canada Life Assurance Europe Ltd. LV ja
Concordia Lebensversicherungs-AG LV ja
Condor Lebensversicherungs-AG LV ja
DBV-Winterthur Lebensversicherung AG LV ja
Delta Direkt Lebensversicherung AG LV ja
Delta Lloyd Lebensversicherung AG LV ja
Deutsche Ärzteversicherung AG LV ja
Dialog Lebensversicherungs AG LV ja
Europa Lebensversicherung AG LV ja
FINGRO LV ja
Generali Lebensversicherung AG LV ja
Gothaer Lebensversicherung AG LV ja
HanseMerkur Lebensversicherung AG LV ja
HDI-Gerling Lebensversicherung AG LV ja
Helvetia Lebensversicherungs-AG LV ja
Ideal Lebensversicherung a.G. LV ja
Inter Lebensversicherung a.G. LV ja
LV 1871 a.G. LV ja
Moneymaxx LV ja
R+V Lebensversicherung AG LV ja
Skandia Lebensversicherung AG LV ja
Standard Life Versicherung LV ja
Stuttgarter Lebensversicherung a.G. LV ja
Swiss Life Deutschland LV ja
UNIQA Versicherungen AG LV ja
uniVersa Lebensversicherung a.G. LV ja
Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG LV ja
Dazu:
1) Bei Verträgen aus der Ausschließlichkeit gibt es generell Probleme und manchmal auch bei Exklusivprodukten!
2) Wer in einem Pool etc. ist und hier bessere Alternativen hat, möge sich bitte zwecks Austausch melden! Danke vorab!
#16
Da ich erst sehr kurz als Makler tätig bin und in meinem früheren Vertrieb Bepro keine Rolle gespielt hat noch eine Frage: Werden bei den Gesellschaften, die die Kundenwünsche berücksichtigen nur Bestandsprovisionen gezahlt oder auch die Dynamikvergütungen? Ob eine dynamische Erhöhung angenommen wird oder nicht ist ja immer dem aktuellen Berater zuzuschreiben...
Da ich schon ein gutes Jahr nicht mehr bei Formaxx bin kann ich dazu nur sagen, dass es auch bei der BePro so war, dass die eingehende Provision (minus 6% für das Abrechnungssystem) durch 21 geteilt wird und dann mit der aktuellen Vergütungsstufe des Berater multipliziert wird. Der Großteil wird so zwischen 10 und 12 21tel bekommen. D.h. es fließen ca. 1% an den Berater. Genauso ist es auch bei den Sachprovisionen. Hier sind es dann 11 bis 13%.
Jedoch muss man bei der BePro beachten, dass sie nur fließt, wenn der Kunde mind einmal pro Jahr besucht wird und eine Folgebestandsaufnahme machen lässt, die ihn jedes mal 59,50 Eur kostet. Aber dafür bekommt er ja auch die beste Beratung, die es am deutschen FDL-Markt gibt....
Noch nen schönen Abend...
#17
Zur Liste an die Gesellschaften: Wenn Sie sich ungerecht behandelt fühlen, dann geht das ganz einfach: Geben Sie alle Vertragsübertragungen einfach frei. Packen Sie noch gleich die Dynamiken dazu und Sie stehen ganz oben.
Denn: Nur der Kunde ist König und wir (Berater/Gesellschaften) sind Dienstleister.
Perfekt ist doch folgendes:
Auf Wunsch des Kunden ist ein bestehender Vertrag mit allen Rechten und Pflichten (!!!) auf einen zugelassenen Makler seiner wahl zu übertragen, sofern
a) ein entsprechender Maklervertrag vorliegt
b) der neue Berater sich bzgl. der Gesellschaft nichts Relevantes hat zuschulden kommen lassen
Drei Worte noch: KIG = KUNDE IST KÖNIG!
#18
#19
sind wir hier doch mal ganz, ganz ehrlich gegenüber unseren Kunden:
Wenn ein Kund Dir oder mir seine Verträge gibt und die nicht nur bei HUK/Cosmsos/Debeka liegen, dann kann man auch mit Beständen gut leben, wenn
a) die EDV gut organisiert ist
b) der Kunde versteht, daß man als Berater in einem Termin mal die ganzen Sachverträge bespricht und
c) der Kunde größtenteils den Postverkehr über EMail (gerne inkl. Sicherheitsmodulen) akzeptiert
Dafür ist die BP wichtig und richtig. Formaxxex, danke für Deine Informationen. Ohne die 59,50 € gibt es also keine BP bei FORMAXX?

-------------------------------------------------------------------
Stand der Dinge:
Pools:
FiNet: 1,5% in der Regel auf JB KV/LV und ca. 20% für Standard Sach
strukturierte Vertriebe:
FORMAXX: ca. 1,0% auf JB KV/LV - aber nur mit Bestandsaufnahme, Sach unbekannt
MLP: 0,00-0,5% auf JB KV/LV - abhängig von Protokollen, Sach unbekannt
Mensch, her mit den Zahlen von anderen Pools und strukturierten Vertrieben oder sind die Zahlen denn so schlecht?
#20
die Sachprovision hatte ich auch genannt. sie lag vor einem jahr bei ca. 10-12%. Neuere angaben besitze ich leider nicht.
Gibt es denn auch gesellschaften, die dynamikprovisionen zahlen für übertragene verträge?
Zur Fondsfinanz kann ich auch noch etwas sagen. Hier werden im sachbereich 22,5% gezahlt mit einzelnen ausnamhmen nach oben sowei unten. Im KV/LV-bereich sollen nach und nach (je nach vollelektronischer anbindung und abrechnung der einzelnen gesellschaften an die fondsfinanz) die volle Bepro in höhe von 2% ausgeschüttet werden. zudem gibt es von der firma softfair kostenlose vergleichsrechner für kv/lv und sach. die provisionen werden taggenau abgerechnet. nicht nur einmal oder zweimal im monat.
grüße formaxxex (den namen muss ich unbedingt mal ändern...)
#21
danke!
Dynamikprovisionen: Manche zahlen, aber wenige - ist noch in Arbeit!
#22
2% angedacht oder schon gegeben? Welche Kosten fallen noch an?
#23
awd hat ein völlig anderes system. der finanzberater bekommt, vorausgesetzt er erfüllt einen aktivstatus und qualitätskriterien, pro produzierte einheit 30 cent. diese 30 cent werden pro jahr um zehn prozent abgeschmolzen, so dass nach zehn jahren keine vergütung mehr auf diesen vertrag gezahlt wird. soweit mir bekannt wird aber auch auf einen vertrag zehn jahre lang gezahlt, wenn dieser zb. nur fünf jahre läuft
ein bsp.: fondspolice mit 100 euro mtl und 30 jahre laufzeit. die bewertungssumme von 36000 euro wird mit einem faktor von 2,2 multipliziert. ergibt knapp 80 eh. also gibt es im ersten jahr 24 euro. im zweiten jahr 21,60 (10prozent weniger) und so weiter.
sach gibt meistens sehr wenige eh. also es kann durchaus passieren, dass eine php nur 0,5 eh bringt. also gibt es auch nur 15 cent bepro.
für fk gibt es je nach position 16 bis 1,5 cent pro einheit, die in dem team produziert wurde.
dynprov. gibt es ebenfalls nicht wie klassisch. sondern nennt sich wertzuwachs. und auch der ist nur ein bruchteil der echten dynprov.
gruss
b
#24
nehmen wir einmal an, ein Privathaftpflicht kostet 70 € netto. Dann bekommt man bei:
20% = 14 €
10% = 7 €
pro Jahr und bei AWD dann???
#25
bei einem 3-jahresvertrag bekommst du etwas mehr einheiten. dafür dürftest du dann bei ca. 5 euro in zehn jahren liegen.
gruss
b
#26
Bei MLP bekämst Du sicher 10% (oder 15%). Dann würde MLP im schlechtesten Fall 7 € pro Jahr zahlen!
Ok, MLPler, es geht doch noch um einiges grausamer als bei Euch!
#27
Zur Fondsfinanz. Die 2% sind wirklich bisher nur angedeutet. Bisher hat sich allerdings alles, was versprochen wurde auch bewahrheitet, nicht so wie in vielen Strukkibuden, dass nur das blaue vom Himmel versprochen wird. Ich bin da auch sehr vorsichtig geworden...
ein schönes Wochenende...
#28
zu fondsfinanz:
hab mich bei denen anfang 2008 angemeldet und wollte auskunft über bepro bevor ich dort geschäft einreiche. hab aber nie eine verbindliche aussage erhalten. es hieß immer nur, dass das demnächt bei den provisionsbestimmungen aktualiert wird. ist bis heute nicht ersichtlich.
#29
#30
wie ist es bei der Allianz in KV. Überträgt die Allianz die Bestände inkl. Bestandscourtage. Kann dort ein Maklerpool wie BCA aufgrund der Größe mehr erreichen? Es geht um einen Bestand mit 709000€ MB und würde meinem Freund gerne helfen. Er wurde von der Allianz in Ruhestand geschickt.
Danke und viele Grüße
Sepa
#31
Bei "uns":
Übertragung als Bestandsbetreuer ohne Courtage. Wenn der Vormakler den Vertrag "freigibt", kann eine Übertragung mit Rechten und Pflichten erfolgen. Die Provision für eine Vertragsveränderung erhält der einreichende Makler. Eigenverträge von FiNet-Partnern sowie Familienangehörigen können courtagepflichtig übertragen werden (bitte bei der Einreichung Hinweis ans BÜ-Team). Auslandsreisekrankenversicherungen werden generell nicht übertragen.
Ich bin dankbar für jeden, der hier mithilft. Liebe hier mitlesende Kunde, Sie sehen, wie wichtig es ist, sich den Passus "Übertragung mit Rechten und Pflichten" vorab (!!!) von seinem Berater unterschreiben zu lassen!
#32
mit dem awd gehts wohl ganz schön bergab. in den letzten tagen überträgt ja sogar auf einmal die aspecta "awd-verträge", die anfang des jahres noch abgelehnt wurden...
nen schönen tag
#33
also sind Übertragungen von KV Beständen bei der Allianz nicht möglich?
Ich hab da noch einen Punkt: Der Vermittler hat 7 MB Abschluss und 2,5%!!!! Bestandsprovision bekommen. Ist es also richtig, dass er bei 709.000€ Bestand 17.725€ Bestandsprovi pro Monat bekommen hat?
Viele Grüße
Sepa
#34
Details über Boardmail!
#35
es sind wirklich MB. Er hat ca. 1500 Kranken Voll Verträge im Bestand. Das muss man sich mal überlegen, der hat ein Büro in seinem Einfamilienhaus und keine Angestellten (nicht mal 400€ Kraft). Er hat aber kaum Sachbestand (ca. 260.000€) und nur wenig Leben (200 Verträge). Gibt es denn keine Möglichkeit diese KV Verträge auf einen Pool (oder sonst wie) courtagepflichtig zu übertragen?
Danke und viele Grüße
Sepa
#36
wenn ich richtig zusammenfasse, war der in der Allianzausschließlichkeit.
Dann wird es meiner Erfahrung nach sehr schwierig! Denn die Allianz gibt selten die Verträge der Ausschließlichkeit her. Die ist in diesem Fall so flexibel wie eine Eisenbahnschwelle.
Bei Verträgen anderer Vertriebswege ist es schon eher möglich, diese zu übertragen.
Der sollte sich mit einem guten Anwalt unterhalten.
#37
1.500 Verträge? KLASSE! Dann unterhalten wir uns über Boardmail weiter. Es gibt das eine sehr gute Kanzlei!
Grüße - interna
#38
Promile (je nach Karrierstufe)
LV 20-25
Sach 10-13
KFZ 5-7
Bestansprovision -KEINE !
(aus eigener Erfahrung
)MfG AYA5670
#39
bin neue hier und habe eine Frage an euch....
Ich habe meinen Vertrag mit DVAG gekündigt. Die Kündigungsfrist läuft Ende September ab.
Zwischenzeitlich lerne ich für die Sachkundeprüfung und möchte mich als Makler in Vermittlungsregister eintragen lassen.
Ich mache mir auch Gedanken darüber, an welches Pool (oder mehrere?) ich mich anbinde! Und das ist nicht so einfach :-))! Ich habe im Internet eine Studie mit Angaben über 66 Pools gefunden. Jeder hat seine Vor und Nachteile!
Bisher kommen 1:1, FondsFinanz, und VFV in engeren Betracht. Die Gründe dafür:
1. FondsFinanz bietet höchst Provision Garantie und kostenlosen Softwar. Kostenloser Jahresbericht für Inhaber von §34C ist für mich auch vom Vorteil!
Nachteil- nicht besonders gute Produktangebot im Bereich KFZ und Sachversicherung (meiner Meinung nach).Und Vergleichsoftwar hat mich leider noch nicht überzeugt.
2. 1:1 Gute Produkt und Service Angebot, Best Advise, Haftungsdach (für Best Advise Produkte) Maklerauftrag Service usw. Kostenlose Schulungen sind auch angeboten!
Nachteil- etwas weniger Provision und sozusagen “Ausschließligkeit“ zwar nach §92 mit Bestandschutz, aber keine Anbindung an die weiteren Pools(laut Vertrag) erlaubt!
3. VFV bieten eine sehr gute Produktpalette im Berech Sachversicherung und KFZ, auch mit eigenen Deckungskonzepten, Rahmenverträge, Direktversicherer etc. Provisionen auch in Ordnung!
Nachteil- §84 (Handelsvertreter Vertrag. Bestandschutz möglich! Aber nicht zu 100 % garantiert!)
Könnt Ihr mir vielleicht noch etwas empfehlen? Oder einfach Eure Meinungen äusern? Für Eure Hilfe wäre ich sehr dankbar!

Mit lieben Grüßen
aya5670
#40
wenn es dir wirklich ernst ist mit einer echten Selbstständigkeit als freier Makler, dann kann die VFV niemals eine Lösung sein. Als §84 Handelsvertreter hast du wieder keine Besitzansprüche an deinem Bestand.
Die 1:1 Geschichte ist mir persönlich zu sehr an die WWK angelehnt. Inwieweit du da richtig Unabhängigkeit leben kannst, sei mal dahin gestellt. Insbesondere die vertragliche Exklusivanbindung würde mir sehr missfallen.
Die Fondsfinanz habe ich mir auch angeschaut. Richtig überzeugt haben sie mich nicht. Wie du schon sagtest, benötigst du auch eine starke Ausrichtung im Sachgeschäft. Dieses Brot- und Buttergeschäft ist für deinen Kunden und für den Aufbau einer soliden Bestandsprovisionsbasis unerlässlich.
Hast du dir schon einmal die pma in Münster angeschaut?
Wir sind dort angebunden und im Moment hochzufrieden.
Gruß
#41
wenn Du langfristig als unabhängiger Berater tätig sein willst und Du "trotz" Anbindung an einen Pool noch zu 100% unabhängig sein willst, dann könnte die FiNet-AG für Dich interessant sein. Lasse uns die Details vorab über Boardmail klären.
Viele Grüße - interna
#42
diesen FiNet Bettelthread noch
Ein Aufruf zur Mästung von Internas Beteiligung an dem Laden sollte reichen
#43
#44
neidisch? Es fragt hier jemand an, wohin er sich wenden soll. Andere empfehlen x, y oder z. Ich empfehle dann mit Einschränkungen z (und Du weißt, daß ich dort bin). Kritisiere doch mal die anderen bzw. treffe Dich mal mit mir. Dann lernst Du mich (ganz positiv gemeint) persönlich kennen und Dir dann ein schönes Gesamtbild machen.
Grüße und für aya5670 die richtige Entscheidung
interna
#45
PMA ist bestrebt, mit einem Partner sein gesamtes Geschäftsvolumen abzuwickeln. Inwieweit zum Beispiel eine FiNet es gerne sieht, wenn du aus Gründen der "Provisionsoptimierung" einige wenige Direktanbindungen unterhältst, sei mal dahingesellt.
Jeder Pool bietet dir ein großes Angebot an Supportleistungen (zumindest ist dies bei PMA so). Dieses Angebot muss irgendwie bezahlt werden. Genauso wie ich als Makler eine Mischkalkulation anstellen muss, damit die Vermittlung einer PHV mit einem Prov-Volumen von ca. 10,00 € für den Kunden genauso sorgfältig gemacht werden kann wie eine lukrativere Riester- oder BU-Beratung, muss auch ein Pool möglichst viel Geschäft mit einem Partner machen. Erst dann geht die Rechnung für beide Seiten auf.
Es gibt seitens PMA keine Umsatzvorgaben. Was du meinst, ist die zweigeteilte Provisonsstufe, welche bei Erreichen einer vereinbarten Zielgröße von X auf Y Prozent ansteigt. Diese Anhebung der Vergütung erfolgt dann rückwirkend für das gesamte Geschäftsjahr.
Für weitere Fragen bzgl. PMA empfehle ich eine Kontaktaufnahme mit der Zentrale in Münster. Infos vorab gerne per Boardmail.
Gruß
#46
es gibt einige wichtige Gemeinsamkeiten zwischen PMA und FiNet-AG und einige (für manche wichtige) Unterschiede. Besser als das weitere Leben als HGB 84 - "Knecht" sind sicherlich beide Alternativen.
An alles Suchenden: Liste mit den möglichen Pools erstellen und dann eben alles abklappern.
Ps: Die höhere Provision ab einem Umsatz x ist doch generell ok. Denn der Pool will ja auch von denen leben, die nur wenig dort einreichen.
#47
da hast du ein wahres wort gesprochen. Die Gemeinsamkeiten zwischen der FiNet und der PMA sind sicherlich größer als die Gemeinsamkeiten mit den uns bekannten Strukturvertrieben.
Als kleine Ergänzung: die Partner mit weniger Umsatz verursachen halt ein anderes Kosten-/Nutzenverhältnis beim Pool und von der Warte aus geht das völlig in Ordnung, zumal die Schwelle zum erreichen der zweiten Provisionsstufe eigentlich lächerlich niedrig ist.
Gruß
#48
#49

Du hast Post!
#50
Details nur in persönlichem Kontakt nach Rücksprache!


#51
ich habe zwei Punkte:
1) Wie hoch war denn die BP, welche MLP nun endlich ausgeschüttet hat?
2) Mein dickes Lob an alle MLPler, mit den ich die letzten Monate Kontakt hatte und die sich wirklich ernsthaft darüber Gedanken gemacht haben, wie sie ihre Kunden auch in Zukunft sauber betreuen könnten. Der Punkt Bestandsprovisionen war in allen Gesprächen ein sehr wichtiger Gesprächspunkt. Ich freue mich sehr darüber, daß immer mehr MLPler erkennen, daß man bei einem "normalen" Kundenstamm, den man langfristig betreuen möchte, nur mit ordentlichen Bestandsprovisionen ausreichend verdienen kann.
Schön, viele dieser Leute mittelfristig als § 93 er im Markt wiederzufinden!
Beste Grüße an diese - interna
#52
Apella Pool bietet 44 Promille in LV Bereich. Ab einer bestimmten Umsathöhe Bonus +4 Promille. BP ca. 2 Promille Im Bereich Sach und Kfz ist die Producktpalette meiner Meinung nach begrnzt.
MfG AYA5670
#53
noch mal:
1) Wie hoch war denn die BP, welche MLP nun endlich ausgeschüttet hat?
Oder ist das Ergebnis so gering, daß die Scham, dieses hier zu posten, zu groß ist?
Gibt es denn eine Liste, wer wieviel BP bekommen hat?
Wann wurde die BP denn ausgeschüttet?
#54
immer noch keine Rückmeldung von auch nur einem MLPler? Sind die Zahlen so beschämend?
Hey, aufwachen!
#55
ist es wirklich wahr, daß ich mehr BP (LV/KV) bekomme als der "beste" MLPler? Kann es wirklich sein, daß kein MLPler mehr als 25.000 € BP bekommen hat und man mit über 10.000 € schon zu den Top Ten aller gehört?
Wow, wenn das wirklich so ist, dann gönne ich mir heute Abend aber einen grünen Tee der Extraklasse!
#56
#57
Bestandsprovisionen sind meiner Erfahrung nach besonders in schlechten Zeiten wichtig, um die Miete zahlen und Kunden ohne Druck beraten zu können.
Mitarbeiter von Pools, die keine nennenswerte Bestandsprov zahlen, müssen sich irgendwann mit der Frage konfrontiert sehen, ob ihre Kunden noch eine frontgeladen verprovisionierte LV benötigen oder woher die Miete bezahlt werden kann.
Einige Pools zahlen gute Bepro, andere nicht. Das muß jeder Berater wissen.
Jeder sollte sich fragen, wie er in fünf Jahren sein Geld verdienen will. Ob über zwingend vorgeschriebene Neukunden oder über seinen Bestand. Das ist alles.
#58
#59
gehe mal ein Jahr zurück. Da haben die MLPler 0 € dafür bekommen. 14.000 € oder gar 22.000 € sind da schon eine erhebliche Verbesserung. Wenn ich das mal auf normale Provisionssätze hochrechne, dann ist MLP das Größte. Denn das die es schaffen, daß solche Berater denen seit Jahren über 50.000 € einfach schenken, daß ist die Leistung.
Am meisten sollten hier die mitlesenden Kunden mal nachdenken. Was muß ein MLPler machen, wenn er zu wenig Bestandsprovisionen bekommt?
Richtig, Abschlüsse!
In welchen Sparten?
PKV = Umdecken!
LV/RV = Umdecken, dynamisieren, Umriestern, Rüruppen, ja keine annutiätische Tilgung, fremdgenutzte Immobilie, am besten noch eine Vermögensverwaltung vorneweg und dann daraus dann die LVs gespeist!
Welchem Kunden kommt das bekannt vor:
Riester I
dann neues Riesterprodukt
dann BU umgedeckt
in die Rürup-BU
jetzt wieder neue BU
#60
Zum Thema Bestandscourtage und Zwang zu Neuabschlüssen.
Der Bestand ist die Existenzgrundlage des Vermittlers als Makler oder Vertreter. Er bildet die Summe der Verträge, die seine Kunden bei ihm abgeschlossen haben, oder ihm übertragen wurden. Große Bestände erbringen nicht nur mehr Einnahmen, sondern ermöglichen auch durch die höhere Zahl von Kunden ein Mehr an Abschlussmöglichkeiten. Ist nur eine geringe Bestandsausstattung verfügbar, muss mit Aufbauzuschüssen oder Garantien nachgeholfen werden.
Dies ist somit kein Entgegenkommen des Auftraggebers (MLP), sondern ein Notwenigkeit im Interesse der Kunden, des Auftragnehmers (Beraters) und auch des Auftraggebers (MLP) nach herrschender Lehrmeinung.
Diskussionspunkt ist hier in WO immer wieder, ob die von MLP gewährte Bestandscourtage ausreichend ist, um Bestandskunden ausreichend zu betreuen? Interessant ist hierzu ein Beitrag mit der Überschrift „MLP ekelt Kunden heraus, an denen sie nichts mehr verdienen“ auf
http://www.dooyoo.de/finanzberatung/mlp/1118960/
Hier wird durch einen MLP-Bestandskunden beschrieben, dass er sich urplötzlich in einer zentralen MLP-Kundenbetreuung (CallCenter) wieder fand, da er seit Jahren keinen weiteren Beratungsbedarf (Neuabschlüsse?) gesehen hatte. Er musste also seiner Darstellung nach auf einen persönlichen MLP-Berater verzichten.
Dies klingt zumindest danach, dass ein MLP-Berater in diesem Fall aufgrund ungenügender Bestandscourtage lieber diesen Kunden in die MLP-Zentrale mit der eigens eingerichteten Abteilung „Zentrale Kundenbetreuung“ abgeschoben hatte, als ihn persönlich weiter zu betreuen?
Der Grundgedanke jeder Bestandscourtage ist jedoch m.M.n., dass ein Kunde zu jeder Zeit Anspruch auf einen persönlichen Berater über die Laufzeit seiner Verträge hat. Und zwar auch dann, wenn der Kunde keine weiteren Neuabschlüsse tätigt. Dazu ist Bestandscourtage in der Branche allgemein üblich in ausreichender Höhe gedacht. Bestandscourtage ist daher auch nicht als Zwischenfinanzierungsinstrument für Neukundenakquise zu verwenden.
Das würde dem Grundcharakter von Bestandscourtage völlig widersprechen, da Bestandskunden durch fehlen der finanziellen Mittel dann nicht mehr ausreichend betreut werden könnten.
Wenn Bestandscourtage jedoch völlig unzureichend ist, bleibt einem MLP-Berater aus persönlichen betriebswirtschaftlichen Gründen anscheinend keine andere Wahl, als einen Kunden in die MLP-Zentrale zu übertragen? In einem solchen Fall verbleibt MLP die volle hohe Maklercourtage mit geringstmöglichem Kostenaufwand, da ja auch der persönliche MLP-Betreuer dann keine Courtage mehr erhält?
Leidtragende wäre der Kunde und der MLP-Berater? Wer möchte als Kunde lediglich durch ein CallCenter betreut werden? Eine Art „Zweitklassenkunde“ sein?
Natürlich könnte der geschilderte Fall ein Einzelfall sein. Dann stellt sich aber die Frage, weshalb eine eigene Abteilung „Zentrale Kundenbetreuung“ von MLP eingerichtet wurde? In dieser finden sich meiner Kenntnis nach nur Kunden ohne persönlichen MLP-Ansprechpartner?
War das also ein Einzelfall, oder könnte diese Verfahrensweise der Standart bei MLP sein?
Ich stelle also lediglich Fragen, die sich mir stellen und die jeder Leser für sich selbst beantworten kann.
Gruß
De profundis
#61
Dieser Beitrag wurde moderiert. Grund: Beleidigung
#62
bitte ncoh mal gründlich durchlesen und dann Posting noch mal überdenken. Ich stimme ihm zu:
Ein Kunde hat es verdient, daß man nach dem Abschluß auch die Betreuung übernimmt (und dafür angemessen entlohnt wird). Da bei den MLP-Verträgen die Gesamtentlohnung ziemlich hoch ist, würde das ja reichen, wenn sich MLP nicht so unglaublich viel einsacken würde, daß für eine Betetreung der Bestände so wenig übrigbleibt!
#63
lieben Dank für Deinen Keks. Diesen reiche ich gerne zurück. Anscheinend nützen bei MLP sachliche Argumente so wenig wie Schokoladenplätzchen gegen Stuhlverstopfung?
Es scheint mir allgemein betrachtet unmöglich, einen Ignoranten mit sachlichen Argumenten zu schlagen. In diesen Fällen ist das m.M.n. unfruchtbar.
Wie kommst Du zu der Annahme, dass ich je bei MLP war?
Wie kommst Du daher zu der Annahme, dass ich „rausgeworfen“ wurde?
Wie kommst Du zu der Annahme, dass meine Schilderung der herrschenden Lehrmeinung „Bestandscourtage = Betreuungscourtage“ für Bestandskunden falsch ist?
Wie kommst Du dazu jegliche Sachargumentation zu vermeiden?
Wie kommst Du stattdessen dazu, hier in WO eine offensichtlich beabsichtigte Verunglimpfung meiner Person in den Raum zu stellen?
Wie kommst Du dazu anzunehmen, dass ich Deine Verunglimpfung hinnehme? Denn Du äußerst nicht eine persönliche Meinung, sondern stellst eine Behauptung als Tatsache dar.
Seltsam, höchst seltsam….und nachdenkenswert.
All diese meine Fragen an Dich sind rhetorischer Natur. Denn als Ernst zu nehmender Pro-MLP-Diskussionspartner hast Du mich nicht überzeugt.
Deine Pro-MLP-Absicht ist für jeden intelligenten Leser Deines unqualifizierten Beitrages nachvollziehbar und schadest m.A.n. MLP damit mehr, als dass es MLP nutzen könnte.
Ich mag ebenbürtige Diskussionspartner, die mit fairer Waffengleichheit das jeweilige Schlachtfeld betreten. Da Du dazu nur mit Keksen werfen kannst, scheidest Du für mich aus.
Gruß
De profundis
#64
Escamillo hat wohl erkannt, woran MLP krankt. Doch er will es nicht öffentlich haben. Du sorgst sachlich und konstruktiv dafür, daß hier Dinge öffentlich bekanntgemacht werden.
Ich bin wesentlich progressiver und bin mir sicher:
Die fehlenden Bestandsprovisionen für die MLP-Berater sorgen für den weiteren Untergang von MLP.
Die Konkurrenz - gut arbeitende Makler-Pools - werden wie bisher viele sehr schätzenswerte Menschen von MLP gewinnen und MLP damit wichtiger Stützen berauben.
Fondsfinanz, FiNet-AG, PMA, DÄF ...
Es gibt da natürlich Unterschiede, doch in einem sind die fast alle gleich:
DIE BETREUUNG DER KUNDEN WIRD BEI DEN MEISTEN POOLS ANGEMESSEN BELOHNT!
bei
MLP gibt es da nur einen Hungerlohn
Das sollte jeder MLPler wissen und sich mal fragen, wie lange er/sie so abhängig vom Neugeschäft sein will.
Wer 300 Kunden hat und diese - wie es MLP ja immer behauptet - so supertoll betreut, der sollte nach 10 Jahren das meiste durch
Sach
Bestandsprovisionen LV/KV
Geldanlage
Finanzierungen
Honoare allgemein
erzielen und sich fragen, wieso von 214.000 € dann doch nur ca. 65.000 € bei ihm hängen bleiben (bei den hohen Kosten noch)!
#65
hat FONDS FINANZ Probleme?
Dazu:
Stornogefahrmeldung für alle Ihre PKV Verträge !!!
BITTE UNBEDINGT DAS BEILIEGENDE FAX AN FONDS FINANZ
UNTERSCHRIEBEN ZURÜCKSENDEN !
Sehr geehrte ...
bitte faxen Sie uns unbedingt folgendes Schreiben sofort zurück. Sollten Sie dies nicht tun, werden wir in 3 Tagen Ihren Zugang auf inaktiv stellen und die Provisionszahlungen einfrieren.
http://www.fondsfinanz.de/services/newsletter/archiv/1412200…
Wir bitten für diese sehr außergewöhnliche Maßnahme um Verständnis, aber es handelt sich um eine sehr außergewöhnliche Situation und außergewöhnliche Situationen erfordern bekannter Weise außergewöhnliche Maßnahmen.
Zur Sache:
Sollten Sie eine neue PKV für Ihren Kunden abschließen und den Vorversicherer nicht richtig kündigen, so kommt die Kündigung nicht zustande und die Folge wäre ein Storno Ihres Neuvertrages.
Damit die Kündigung rechtswirksam ist, müssen Sie dem Vorversicherer neben der Kündigung auch noch den Nachweis des neuen Versicherers beilegen.
Diese Vorlage der neuen Versicherung beim Vorversicherer sollten Sie so an den Vorversicherer senden, dass Sie dies auch nachweisen können. Wir empfehlen Ihnen daher dies per Fax, E-Mail und Post (Einschreiben mit Rückschein) vorzunehmen.
Optimal ist natürlich die Bestätigung der Vorversicherung über den Eingang des Nachweises des neuen Versicherers.
Wichtig hierbei ist, dass der Nachweis der neuen Versicherung richtig formuliert ist.
Hier ein Beispiel einer Gesetzlichen Krankenversicherung:
Der Vertrag erfüllt die Anforderung der §§ 175 Abs. 4 Satz 4 und 257 Abs. 2a SGB V.
Bitte legen Sie die Bescheinigung spätestens zum genannten Kündigungstermin dem jeweiligen Vorversicherer der oben aufgeführten versicherten Person vor, da ansonsten Ihre dortige Kündigung unwirksam wird.
Leider sieht das nicht jede Gesellschaft automatisch in Ihren Dokumenten vor. In solchen Fällen ist man gezwungen den Nachweis entsprechend nachzufordern. Sollte es hier gerade im Jahresendgeschäft zu Problemen kommen, geben Sie uns bitte Bescheid. Gerne werden wir uns darum kümmern.
Hier ein Beispiel einer Privaten Krankenversicherung:
Der Vertrag erfüllt die Anforderung des § 193 Abs. 3 Satz 1 VVG.
Bitte legen Sie diese Bescheinigung mit Ihrer Kündigung dem bisherigen Krankenversicherer der oben aufgeführten versicherten Person vor. Haben Sie Ihren Versicherungsvertrag bereits geküdigt, reichen Sie bitte die Bescheinigung umgehend, spätestens bis zum Kündigungstermin, nach. Ohne Vorlage der Bescheinigung wird Ihre dortige Kündigung nicht wirksam.
Für alle, die das ganz genau in den MBKKs nachlesen möchten, können das unter folgendem Link tun.
Der entscheidende Paragraph ist §13 (7). http://www.pkv.de/recht/musterbedingungen/mb_kk_2009.pdf
Bitte faxen Sie das beiliegende Schreiben sofort unterschrieben zurück. Sollten Sie das nicht innerhalb von 3 Tagen tun, so bitten wir um Verständnis, dass wir Ihren Zugang auf inaktiv stellen und Ihre Provisionszahlungen bis Erhalt dieses Schreibens einfrieren.
Achtung!
Natürlich sollte ebenfalls, wie in jedem Jahr sichergestellt werden, dass Ihr Kunde fristgemäß kündigt! Unser Tipp für Sie: Übernehmen Sie die Kündigung Ihres Kunden, indem Sie ihm diese zum Unterzeichnen vorbereiten und dann selbst per Einschreiben mit Rückschein versenden. Diese Investition lohnt sich!
Diese Informationen erhalten Sie sowohl per E-Mail als auch per Fax. Selbstverständlich reicht es, wenn Sie uns das Rückfax einmal senden. Vielen Dank!
#66
Für mich das größte Problem ist einfach immer nur auf Neuabschlüsse aus sein zu müssen. immer nur der einmal Ertrag aber nichts dauerhaftes, so werde ich auch nie von Bestandskunden leben können.
Von den verschiedene Maklerpools erscheint mir nun das Konzept von Fondsfinanz am Besten, kein Mindestumsatz, die höchsten Einmlprovisionen am Markt bei LV und KV.
Nun habe ich einmal eine Frage an die Experten hier, die mir vielleicht mit Ihren Erfahrungen mit FF helfen können. Und zwar geht es um die BP und Folgecourtagen.
LV und KV: Folge mit ca 2% je nach Gesellschaft auf den Jahres NettoBeitrag, und der wird 1x jährlich bezahlt. (?)
Sach: ca 22,5% mit Schwankungen nach oben oder unten (Ausnahme KFZ?)oder weniger ?
Fonds: BP je nach Volumen, Fonds und Anbindung ca 0,3%. Wie ist es da bei Fondsriester Verträgen. Gibt es da auch ein BP auf Fondsguthaben ?
Oder wie ist es allgemein mit den wiederkehrenden Erträgen bei FF ?
Falls ich mich entscheide z.B.zu Fondsfinanz zu wechseln, gibt es da eine Tipp wie ich evtl. meine Kundenverträge doch irgendwie auf FF übertragen zu können ?
Vielen Dank
Sven
#67
die Grunddaten von Dir stimmen. Denke jedoch noch langfristiger und frage Dich, wo Du neben ordentlichen Provisionen auch Sicherheit hast (siehe mein letztes Posting). Finde heraus, wer hinter einem Pool steht (sprich: Wem der Laden gehört!) und stelle genau solche Fragen:
1) Wer hat mehr als 10% vom Pool?
2) Kann ich immer alle Verträge "mitnehmen"?
3) Welche Verträge können courtagepflichtig übertragen werden?
...
#68
alle diese Fragen werden beantwortet auf folgenden Seiten:
http://www.fondsfinanz.de/unternehmen/zahlen/
und
http://www.deutsche-versicherungsboerse.de/pressespiegel/ind…
Für die "Folgeversicherungsnachweis-Mail" haben wir letztes Jahr viel Prügel abbekommen, stimmt leider. Aber diese Wunden sind sehr sehr sehr gut geheilt, da wir dieses Jahr für die gleiche Mail regelrechte Danksagungen von unseren angebundenen Maklern, Mehrfachagenten, Ausschließlichkeitsvertretern und Vertrieben bekommen haben.
Während einige Vermittler Probleme haben Ihre Kunden aus der alten PKV herauszubekommen, da sie den Folgeversicherungsnachweis nicht rechtzeitig an die Vorversicherung versandt haben, kennen wir im Hause Fonds Finanz und angebundenen Vermittlern nicht einen einzigen derartigen Fall!
Im übrigen gingen dieser Mail zwei andere Mails voraus, die aber keiner gelesen hatte:
http://www.fondsfinanz.de/services/newsletter/archiv/1211200…
http://www.fondsfinanz.de/services/newsletter/archiv/2411200…
Heute sind uns alle unsere Vermittler dankbar für diese Informationspolitik auch wenn wir uns für den Ton und die Art und Weise dieser Mail auch an dieser Stelle gerne nochmal entschuldigen!
Wir werden auch in Zukunft unsere Vermittler mit entsprechenden Nachdruck informieren, wenn Gefahr droht... auch wenn wir unsere Wortwahl bestimmt verfeinern werden

Euer Norbert - GF Fonds Finanz Maklerservice GmbH
#69
nach der (ist für mich ok) Eigenwerbung kannst Du ja gleich die BP-Liste reinstellen.
Danke!
#70
Ganz nebenbei fällt mehr und mehr auf, dass die Verwendung von "Höchstprovisionsgarantie"inflationär wird (zB auch von Infinus). Offenbar setzen mehr und mehr darauf, dass der Durchschnittsmakler die gar nicht mehr kontrolliert.
Oder sollten die sich untereinander etwa absprechen. Kaum vorstellbar, oder?
#71
ich habe euren Austausch verfolgt und kann zumindest zum Thema Allianz etwas beitragen.
Grundsätzlich zur KV bei der Allianz:
Es werden keine Vermittlergebundenen Verträge übertragen, noch nicht einmal intern!
Die BP ist je nach Vertragsmodell des Vertreters unterschiedlich, diese staffelt sich von 1,5% bis 2,8% des Nettobeitrags p.a. und wird nur einmal im Jahr gezahlt. Der Schnitt ist reell mit 2,3% zu berechnen. Beitragsanpassungen zählen mit.
LV:
Grundsätzliche AP 21 bzw. je nach Stufe des Vertreters bis zu 26 Promille Promille auf Beitrag x LZ
Dynamiken werden jedes mit dem gleichen Satz verprovisioniert.
Bei LV gibt es lediglich eine Bestandspflegeprov. von 0,8% im Monat.
Sach/Haft/Risiko-Unfall:
AP 33% auf Netto-JB zzgl. 12% BP + Dynamik
Kraft Privat:
Neugeschäft je nach Tarif 20 - 30% AP zzgl. 12% BP + Beitragsanpassung
UV m. Beitragsrückzahlung:
20% AP auf Netto-JB zzgl. 4,5% BP
Zusätzlich werden aus Incentives und Geschäftplan bei erreichen einer Hürde zusätzliche Boni-Stufen erfüllt und teilweise im 6-Stelligen bereich gezahlt.
#72
Dieser Beitrag wurde moderiert. Grund: Spammposting
#73
die letzten Gespräche mit "Noch"MLPlern haben mir wieder mal gezeigt, daß die mangelnden Bestandsprovisionen ein wichtiger Grund dafür sind, das Unternehmen zu verlassen.
Ich fasse das jetzt noch ein wenig weiter:
Wer sich beruflich "verändert", sollte wissen, daß man hier draußen einige Jahre hart arbeiten muß, um auch ordentliche BSs zu erhalten.
Ich bin jetzt 9 Jahre weg von MLP. Die BPs aus KV/LV/BU kratzen jetzt an der 30.000 € Marke. Dabei ist zu berücksichtigen, daß ich keine hohe LV-Quote habe im Vergleich zu vielen anderen.
30.000 € im Jahr entspricht 2.500 € im Monat. Damit kann ich meine anteiligen "GL"-Kosten wie Miete, Sekretariat, Software gut bezahlen.
Diese "sichere" Provision gibt mir die Ruhe und Gelassenheit, dem Kunden auch mal Dinge zu sagen wie:
a) Die Dynamik sezten wir mal besser aus - entschulden Sie eher Ihr Haus.
b) Lieber Kunde, keine LV mehr - Sie sparen doch schon genug!
c) Warten Sie bis 2011/2012, bis es klar ist, ob Sie mal länger im Ausland bleiben werden.
Euch wünsche ich auch diese Gelassenheit!
Liebe Grüße - interna
#74
Diese Gesellschaften/Institutionen sollte man meiden. Spontan fallen mir ein:
Allianz (LV/KV)
Central (DVAG)
Württembergische (insbesondere Wüstenrot)
Hamburg Mannheimer
Signal Iduna
Heidelberger Leben
bzw.
DVAG
generelle Ausschließlichkeit
Die Liste ist nicht vollständig!
Als Kunde würde ich mir ab sofort unterschreiben lassen:
"Auf Wunsch des Kunden gebe ich (bzw. die übergeordnete Institution) sämtliche Verträge mit allen Rechten und Pflichten frei."
Wer das nicht unterschreibt, bekommt das Geschäft eben nicht!
#75
Bei der Fondsfinanz werden nach Konzernangaben 100% der BP weitergeleitet an den Berater.
BP ist individuell nach Gesellschaft.
#76
wenn ich auf die Entwicklung meiner Bestände in den Sparten:
Sach
KV/LV/BU
seit meinem Weggang von MLP schaue, dann kann ich nur sagen:
Alles richtig gemacht: Für mich, weil ich ausreichend Geld erhalte. Für meine Kunden, weil ich die dafür dann auch entsprechend gut betreuen kann.
Und was ich kann, das könnten viele MLPler auch!
Alleine der Zuwachs in 2010 - eine Augenweide!
#77
alles richtig.
Man kann es nur immer wieder gebetmühlenartig wiederholen:
eine angemessen hohe Bestandsprovision ist nicht nur eine Petitesse, sondern lebensnotwendig für Kunde und Berater.
JEDER Berater (Verkäufer mal weghören!), der sich überlegt, in diese Branche einzusteigen oder umzusteigen, sollte sich überlegen, wie er nach fünf Jahren Geld verdienen möchte:
-Möchte (und DARF ich gemäß Chef) ich nach fünf Jahren wie im Hamsterrad immer wieder Neukunde auf Neukunde machen?
-Möchte ich mir bei Krankheit oder Wirtschaftsflaute überlegen müssen, ob ich mir meine eigenen Versicherungen oder Miete noch leisten kann?
-Möchte ich mir bei extern bedingt schlechten Zahlen von meinem Chef vorhalten lassen, was für ein Versager ich bin?
Mit angemessener Bestandsprovision kann ich nach fünf Jahren auch mal Urlaub machen, das Auskurieren einer Krankheit leisten oder auch mal einen Gang runterschalten, um mich um meine Familie oder Hobbies zu kümmern.
JEDER Kunde, der sich überlegt, einen Berater auszusuchen, sollte sich fragen, wie der Berater sein Geld verdient:
-Verdient er prozentual besser an schnellen Abschlüssen oder langfristiger Betreuung?
-Wenn ich den Berater schätze und er keine langfristige Perspektive in seiner Firma durch wenig Bestandsprovision hat, muß ich nicht mit hoher Beraterfluktuation und ggf. mit einem schlechteren Nachfolger rechnen?
Wird der Berater gut bezahlt, kann er im Zweifel entspannter und fairer beraten und bleibt dem Kunden auch langfristig erhalten.
Gegenmeinungen?
#78
ich stimme Dir in allen Punkten zu. Und jeder Kunde sollte eine Checkliste machen:
- Status des Beraters
- Höhe der Bestandsprovision im Vergleich zur Abschlußprovision innerhalb und außerhalb der Organisation (warum bekommt ein MLPler noch nicht mal 1/3 von dem, was ich bekomme, obwohl ich gleich viel auslagere?)
- Hat der Berater immer nur neue LVs (jeglicher Art) auf der Pfanne oder rät er auch mal ab von Neuabschlüssen bzw. von Dynamiken?
Liebe Kunden, prüfen, dann entfällt später das Jammern!
#79
warum sollte ich meinen kunden über meine prov. verteilung informieren? ich sage ihm was ich an dem abschluß verdiene und mehr nicht! bist du die neue aigner?
und ob der berater neue lv's auf lager hat und dynamiken widerspricht, suggeriert dass alle alten lv's mit dynamik mist sind. zum wohle deines umdeckung-geschäftes. mlp oder mlp berater können alle gesellschaften vermitteln, ob eine dynamik sinn macht oder nicht, muß geprüft werden- kann aber nicht pauschal von dir gutmensch verurteilt werden.
unglaublich was du als versicherungsmakler von dir gibst
gruß,
der king
#80
bitte noch mal lesen (das bildet):
- Höhe der Bestandsprovision im Vergleich zur Abschlußprovision innerhalb und außerhalb der Organisation (warum bekommt ein MLPler noch nicht mal 1/3 von dem, was ich bekomme, obwohl ich gleich viel auslagere?)
Es geht darum, wie bei MLPlern das Verhältnis von Abschlußprovisionen zu Bestandsprovisionen ist. Bei einem Neu-MLPler kann das 99:1 sein und das ist ok. Bei einem mit 10 Jahren Tätigkeit sollte es gegen 50:50 hin tendieren. Ist es immer noch 80:20, dann sollte der Kunde wach werden. Nicht die Höhe ist für den Kunden wichtig sondern die Verteilung.
Ich bin überzeugt, daß Du es jetzt verstanden hast!
#81
ich hatte ein Gespräch mit der Postbank Finanzberatung. Die sind wohl von ein paar EX-MLP`lern beraten worden - vorallem was das Beratungsgespräch angeht.
Ergebnis:
NULL Bestandsprovision
NULL Dynamilk
Miese AP
800 Bausparkunden mit Vertragsdichte 1,6
Avisierter Verdienst 6 stellig.
Unglaublich das es das noch gibt. Hier wird der Name BANK in den Vordergrund geschoben um dann die von MLP bekannten Führungsmethoden umzusetzen und ausschließlich strukturierte Beratungsgespräche zu führen.
Warum nimmt das kein Ende?
#82
Stimmt das?
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir freuen uns, Sie zu einem exklusiven Seminar der Heidelberger Leben und weiteren Gesellschaften für ehemalige MLPler einladen zu dürfen.
Als Besucher dieses Seminars erhalten Sie nach Ihrer Teilnahme Sonderrechte wie z.B.:
- Bestandsübertragung von Heidelberger Leben Bestände aus der MLP-Zeit
- Bestandspflegeprovision auf Heidelberger Leben Bestände aus der MLP-Zeit
- Evtl. Vermittlungsmöglichkeit von Zürich-Verträgen, die bisher nur MLP vorbehalten war
- Schulung von Übertragungsmöglichkeiten der gesamten Sachbestände mit Vordiskontierung der Bestandspflegeprovision
- Übertragung der Bestände in ein kostenfreies und hochprofessionelles CRM- und Kundenverwaltungsprogramm
- u.v.m.
Vor Ort erwarten Sie ebenfalls Gesellschaften wie die Janitos Versicherung AG und sowie ein weiteres Unternehmen, die Ihnen die Bestandsübertragungen vereinfachen können.
Darüber hinaus stehen allen Teilnehmern im Anschluss des Seminars sämtliche Dienstleistungen der Fonds Finanz kostenfrei zur Verfügung.
#83
Den Namen der mailenden Person habe ich geixt!
-----------------------------------------------------------
Von: xxxxx xxxxxxx[mailto:xxxxxxxxx@fondsfinanz.de]
Gesendet: Dienstag, 7. September 2010
An: undisclosed-recipients:
Betreff: Einladung zur Tagung am 21.09.2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir freuen uns, Sie zu einem exklusiven Seminar der Heidelberger Leben und weiteren Gesellschaften für ehemalige MLPler einladen zu dürfen.
Als Besucher dieses Seminars erhalten Sie nach Ihrer Teilnahme Sonderrechte wie z.B.:
- Bestandsübertragung von Heidelberger Leben Bestände aus der MLP-Zeit
- Bestandspflegeprovision auf Heidelberger Leben Bestände aus der MLP-Zeit
- Evtl. Vermittlungsmöglichkeit von Zürich-Verträgen, die bisher nur MLP vorbehalten war
- Schulung von Übertragungsmöglichkeiten der gesamten Sachbestände mit Vordiskontierung der Bestandspflegeprovision
- Übertragung der Bestände in ein kostenfreies und hochprofessionelles CRM- und Kundenverwaltungsprogramm
- u.v.m.
Vor Ort erwarten Sie ebenfalls Gesellschaften wie die Janitos Versicherung AG und sowie ein weiteres Unternehmen, die Ihnen die Bestandsübertragungen vereinfachen können.
Darüber hinaus stehen allen Teilnehmern im Anschluss des Seminars sämtliche Dienstleistungen der Fonds Finanz kostenfrei zur Verfügung.
Veranstaltungsort:
Novotel München Airport
Nordallee 29
85356 München
Ablauf / Inhalte:
10:00 - 10:30 Uhr Begrüßungsfrühstück
10:30 - 10:35 Uhr Begrüßung durch Fonds Finanz
10:35 - 12:00 Uhr Vortrag Heidelberger Leben
12:00 - 12:15 Uhr Kaffeepause
12:15 - 13:45 Uhr Vortrag Heidelberger Leben
13:45 - 14:30 Uhr Mittagessen
14:30 - 15:15 Uhr Vortrag Janitos
15:15 - 16:00 Uhr Vortrag Stop & Go
16:00 - 16:15 Uhr Kaffeepause
16:15 - 17:00 Uhr Vortrag Zürich
17:00 - 17:05 Uhr Verabschiedung durch Fonds Finanz
Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass die anfallenden Kosten für Ihre An- und Abreise von Ihnen selbst zu tragen sind.
Bitte senden Sie uns Ihre Anmeldung bis zum 09..2010 zurück.
Bei Fragen oder Wünschen erreichen Sie mich gerne unter Tel.: 089 158815-357.
Freundliche Grüße
xxxxx xxxxxxx
(Hier war die Position der Person angegeben - habe ich gelöscht!)
--
Fonds Finanz Maklerservice GmbH
Riesstraße 25
80992 München
Tel.: 089 1588 15-xxx
Fax: 089 1588 35-xxx
E-Mail: xxxxxxxx@fondsfinanz.de
Web: www.fondsfinanz.de
Geschäftszeiten: Mo-Fr 09:00-19:00 Uhr
Sitz der Gesellschaft: München
Registergericht: Amtsgericht München, HRB 159670
Geschäftsführer: Norbert Porazik, Markus Kiener
#84
Wie auch immer, die BP-Sätze sind insgesamt schon ok. Doch muß davon natürlich genügend weitergeleitet werden. Hat einer von Euch MLPlern mal Zahlen, wie die gesamte BP-Ausschüttung für 2009 bei Euch gewesen ist (also in Summe über alle Berater)?
Dann wäre es noch interessant zu wissen, wie hoch der (gewichtete) durchschnittliche Korrekturfaktor für falsche/fehlden FIMs war.
Es ließe sich dann errechnen, wieviel BP wirklich geflossen ist (+ x bei der Geldanlage) und dann würde man möglicherweise erkennen, daß MLP schnell pleite wäre, wenn z.B. 75% der BP an Euch ausgeschüttet würde.
#85
"Darüber hinaus wollten wir informieren, dass der Satz „Sie behalten Bestandsprovisionen auf Bestände aus MLP-Zeiten“ irrtümlich
formuliert war. Die Heidelberger Leben zahlt generell keine Bestandspflegeprovisionen für alte MLP Verträge.
Die Heidelberger Leben wird Ihnen jedoch ein System präsentieren, wie ihr Erfolg in Zukunft honoriert wird."
Tja, wäre auch zu schön gewesen! So lange die HL weiter an MLP festhält und somit die freien Makler am Markt übergeht, soll sie das gerne tun - allerdings muss sie wissen, dass wir da draußen die HL ganz bestimmt so in dieser Form auch nicht brauchen...
Und tschüß!
#86
ja, für mich ist damit klar:
1) Aussagen von FondsFinanz sind mit Vorsicht zu genießen. Oder geht denen der Brennstoff aus?
2) HLE ist für mich ein No GO solange die die Verträge nicht auch entsprechend übertragen. Die Kündigungen werden dann eben weitergehen.
Gute Nacht
#87
Daß denen der Brennstoff ausgeht, steht nicht im Einklang mit deren Geschäftszahlen.
2) HLE 2.0 ist meines Erachtens wirklich bemüht, was neues aus dem Boden zu stampfen. Die Neuverträge kann man sich ansehen (z.b. für Bundeswehrler gibt es nicht viele Alternativen). Aber ob die den Schwund der Altverträge (mit der miesen MLP-Geldanlage und den hohen Konsortial-Kosten) überleben, ist ein spannendes Thema.
#88
Der Unterschied zwischen der Ankündigung "Sie behalten BP auf MLP-Bestände" und "HL zahlt generell keine BP für MLP-Bestände" ist eben keine kleine "Marketingpanne, welche nicht passieren sollte, aber passieren kann", sondern übelste Schublade nach MLPschen-Vorbild!
Daher auch von mir ein rießiges NO GO für FondsFinanz und deren Märchenstunden!
#89
du hast recht die neue hdl linie ist nicht so schlecht. RIY alt bei 0,48; neu bei 0,28!!!!


mal off topic: ihr beschwert euch hier die ganze zeit über nicht übertragbare hdl bestände, dazu meine fragen:
1) wieviel % machen denn eure ex mlp kunden zu den nicht mlp kunden (wohl ohne hdl) aus?
2) selbst wenn ihr keine bp von hdl bekommt, so *fett* werden die bestehenden verträge und bestände (portfolio 1-5
))) nun auch nicht sein?gruß
der king
#90
zu 2) die Bestände sind oft "dank" der Portfolios echt nicht üppig. Aber
das ist eine prinzipielle Frage. Wenn ich mich für einen Kunden anstrenge (z.B. neue Titan-Fonds raussuchen wie nächste Woche), möchte ich auch bezahlt werden. Wenn Du den Frisör wechselst, kriegt ja auch der neue das Geld und nicht der alte. Die Alternative wäre, den Vertrag umzudecken, aber ob das immer so im Kundeninteresse ist???
#91
Auch wenn ich gegen meinen eigenen Berufsstand rede: 95 Prozent der Berater kümmern sich nach Abschluss eines Vertrages NIE MEHR um die Lebens- oder Rentenversicherung eines Kunden - und haben damit eine Bestands- oder Betreuungsprovision faktisch auch nicht verdient. Wenn Du wirklich regelmäßig für Deine Kunden Fonds für Fondspolicen auswählst, bist Du - natürlich geschätzt - einer unter 500, der das tut.
Außerdem hatte bekanntlich in den vergangenen Jahren die klassische LV einen überragenden Marktanteil - und bei ihr gibt es ja (aus Sicht der meisten Verkäufer)ohnehin nichts zu betreuen. Ganz anders als bei der lästigen Geldanlage, wo der Kunde alle paar Wochen um die Ecke kommt und irgendwas wissen will.
So sieht die (traurige) Wahrheit im deutschen Vermittlermarkt aus.
#92
Bei klassischen Tarifen gebe ich Dir recht. Aber selbst hier sollte man mal initial einen Marktvergleich machen und sich die Kosten und die Performance mal ansehen. Besonders wenn die Rendite gering ist, sollte man sich über die Kosten Gedanken machen...
Ich bin auch weit davon entfernt, vorbildlich oder perfekt zu sein, aber ich lerne - und worüber sollte man sonst in den Checkup-Gesprächen unterhalten? Und wenn man keine gute Leistung in der Geldanlage (frei oder im LV-Mantel) bringt, darf man sich auch nicht über Storni oder mangelnde Empfehlungen wundern.
Das hat auch nichts mit überheblichem Moralismus (wir guten 93er und ihr hirnlosen 84er) zu tun, das ist nur effizientes Arbeiten und purer Selbsterhalt.
#93
bei mir sind es immer noch ca. 500 € pro Monat an nicht erhaltener BP durch die von mir betreuten HLE-Verträge. Das sind keine Peanuts! Nach 10 Jahren sind das gemittelt ca. 60.000 € (unverzinst). Noch Fragen?
Ich gehöre zu den 5%, die sich um die Kunden und Bestände sehr aktiv kümmern. Übrigens gibt es auch bei klassischen Tarifen manchmal etwas zu arbeiten (Adressänderung, Dynamik ja/nein, Änderung Bezugsberechtigung Todesfallschutz, evtl. Umstellung der Zahlungsart, manchmal als Sicherheit, überprüfen, ob die Kündigung z.B. bei einer Finanzierung (eigengenutzt) doch sinnvoll sein kann (kann, nicht muß), Aufteilung bei Scheidung, ...).
Und ich stimme Hotrenortaak zu, daß gute Bestandsarbeit auch bezahlt werden soll.
Somit freue ich mich, daß Du uns beiden (und einer von 500 sind 0,2% nicht 5%
) ja moralisch die BP zugestehst.DANKE!
#94
Das Problem ist nur, dass die anderen 95 Prozent am lautesten danach schreien. Da kommt leider wiede die ganze Verlogenheit unseres Berufsstandes zum Vorschein...
Und bevor hier wieder einer schreit, dass man ohne BP nicht überleben kann: Wenn man es nicht schafft, sich über eine gute Kundenbetreuung so viel Spielraum zu erwirtschaften, muss man sich eben einen anderen Job suchen. Immer noch besser, als Kunden über den Tisch zu ziehen oder Provisionen zu kassieren, für die keine Leistung erbracht wird.
#95
aufgrund der nicht
gerechtfertigten edv pauschal urteile??? wollen wir wetten dass
diese großzügige offerte der zentrale nun keinerlei AP oder
auch BP änderungs- diskussionen zur folge hat?! wenn dem so sei
werde ich per 01.11 meine kündigung einreichen....gruß
der king
#96
Noch nen schönen Tag, Gruß F.
#97
Zitat Muhyddin vor den GLs: Allein in 2010 gibt es ein knappes Dutzend rechtskräftiger Urteile, die unsere Position ausdrücklich bestätigen.
Dem gegenüber steht ein einziges, erstinstanzliches und nicht rechtskräftiges Urteil des LG Dresden.
Von einem BGH-Urteil, das sich mit der Situation bei MLP beshäftigt ist mir - trotz einschlägiger Vorbildung - nichts bekannt. Aber vielleicht kann mich ja jemand eines besseren belehren.
#98
zum Teppichverkäufer -
Ich habe hier kein Urteil gefunden, welches die Position MLP bzgl. EDV-Pauschale stärkt. Erfahrungsgemäß sind die Aussagen vom Teppichverkäufer auch nicht immer auf die Goldwaage zu legen!
zum Klageweg -
Im Gegensatz zum Teppichverkäufer bin ich kein promovierter Volljurist, aber ich denke die nächst höhere Instanz (nach LG) müsste das OLG sein, oder? Also noch eins vor BGH
...und zum Schluss, liebe Nummer, wirf einen Blick auf das HP-High-End-Gerät, auf dem du gerade diese Worte liest, rufe dir die letzten "produktiven" Gespräche mit Helpdesk in Erinnerung und sage laut JA zu der EDV-Pauschale - alles richtig gemacht!

Gute Geschäfte und nicht die ganzen 25 %o auf einmal raushauen

(Gibt schließlich keine B-Prov.!!!!)
[Ich lach mich tot!]
#99
ich kann es ja verstehen, dass du als alter MLP´ler bei jeder Diskussion immer auf der Seite von MLP stehen wirst. Ich sehe nur keinerlei Gründe, warum du beim Thema EDV-Pauschale MLP so verteidigst. Hier gehst es doch darum, ob du im Monat die 180€ mehr in der Tasche hast, oder nicht. Wenn du sie nicht nötig hast, dann spende sie einer wohltätigen Organisation, denn diese brauchen das Geld dringender als MLP!
Oder bist du gar kein Berater, sondern Vorstandsmitglied? Dann würde ich deine Argumentation verstehen.
Achja...schaue dir einfach mal dieses Urteil vom OLG Celle an (Az. 11 U 51/09) oder hier: http://app.olg-ol.niedersachsen.de/efundus/root.php4?_gerich…
Das Urteil betrifft zwar in erster Linie den AWD. Auch wenn ich kein Rechtsanwalt bzw. Berater bin, so ist es doch klar, dass dieses Urteil, wenn es noch vom BGH bestätigt ist, von allen anderen Gerichten eins zu eins übernommen wird. Und darauf reagiert jetzt MLP, wenn es die EDV-Pauschale streichen will. Einfach so machen die das ja nicht!!!
Nen schönen Gruß F.
#100
Insofern freue ich mich natürlich über diese
Entscheidung.Wer sich allerdings ein bisschen mit dem Thema beschäftigt und (wie ich) von Recht einigermaßen Ahnung hat, wird zu dem Schluss kommen, dass die derzeitige Praxis bei MLP (nich AWD, Bonnfinanz oder sonst irgendwer) juristisch gesehen eher sauber als unsauber ist.
Mehr wollte ich dazu gar nicht sagen.
#101
aber "wie ich von Recht einigermaßen Ahnung" und "juristisch gesehen eher sauber als unsauber" in einem Satz geht nicht!!! Du belegst lediglich, dass du keine Ahnung hast und diese meine Aussage ist juristisch gesehen "sauber"!
Zudem gibt es bzgl. der EDV Pauschale keinen Unterschied zu AWD und anderen Strukturvertrieben. Desweiteren schau doch mal im MLP Shop nach was dich 100 Visitenkarten kosten!? Warum bekommst du diese überall draußen für die Hälfte? Warum verpflichtet dich MLP diese ausschließlich über eigene Kanäle zu erwerben und verdient kräftig mit bei jeder deiner Bestellungen???
Und solltest du immer noch an das gute im Unternehmen glauben, probiere folgendes:
Frage nach einer schriftlichen Stellungnahme (Email reicht), aus was sich die EDV-Pauschale zusammensetzt. Frag bei Deinem DUZ-Unternehmen ganz nett nach! Wetten du bekommst keine Antwort?
Hau rein!
#102
da Du Dich ja angeblich in Recht gut auskennst und wenn Du des lesens mächtig bist, schau einfach mal in
HGB § 86a [Pflichten des Unternehmers] (1) und (3)
falls Du das als Jurist grad nicht zur Hand hast, hier der Text:
(1) Der Unternehmer hat dem Handelsvertreter die zur Ausübung seiner Tätigkeit erforderlichen Unterlagen, ......, zur Verfügung zu stellen.
(2)......
(3) Von den Absätzen 1 und 2 abweichende Vereinbarungen sind unwirksam.
1tens. willst Du mir weiß machen, dass Du ohne Soft- Hardware Deinen Beruf/Tätigkeit ausüben kannst?
2tens. da steht in (1) nichts von -gegen Entgelt- drin. Bzw. eine Schlechterstellung würde ja eh durch (3) geregelt.
Noch Fragen?
Wenn Du dieser Brainwashed-Soße von Unternehmer im Unternehmen glaubst, dann Herzlichen Glückwunsch.
Ich kann Dir sagen was das heißt: Kosten und das Risiko wie ein Selbstständiger, keine soziale Absicherung, aber weisungsgebunden wie ein Angestellter, und wenn Du aufhörst hast Du NICHTS - Aber auch GARNICHTS!!..... SUPERKLASSE!! Merkst Du es überhaupt noch?
Also verstößt Dein Arbeitgeber (bez. die Strukkivertriebe) permanent gegen geltendes Gesetz.
Es wird wird wirklich Zeit, dass diesen großen Vertrieben endlich das Handwerk gelegt wird.
#103

Wenn das alles so klar ist, wie Du es hier darstellst, frage ich mich, warum nicht seit Jahren tausende von belogenen und betrogenen Beratern mit Erfolg gegen diese Praxis klagen.
Eine Übersicht, die hunderte dieser Erfolgsurteile enthält, suche ich bislang vergeblich.
#104
keiner traut sich! warum kannst du in den prov.-listen nachsehen...
aber mal ganz ehrlich leute, erstens sind es mehr als nur 180€ zzgl. mwst. und zweitens ist es mir eigentlich wirklich egal wieviel ich monatliche ausgebe, solange die einnahmen-seite kontinuierlich steigt.
mlp ist und bleibt die benchmark in der fdl, da könnt ihr freie und ex-leute nichts dran ändern. sicher gibt es in einigen (zahlreichen) bereichen auch rahmenbedingungen, welche denen von vor 20 jahren entsprechen, allerdings gebe ich euch zu bedenken, dass weder software noch produktauswahl bei anderen unternehmungen wesentlich besser sind.
was die unternehmensstruktur und das machtgefüge betrifft bin ich allerdings voll bei euch - denn beide entsprechen mehr einer großen galeere (mit peitsche und trommeln), als einer großen armada von ein-mann-booten die im takt dem flaggschiff folgen und ab und an umwege segeln, tauchpausen einlegen, etc., um sich dann aber doch immer wieder dem flaggschiff anschließen.
hoffe das war verständlich


gruß
der king
#105
- Anzahl Berater?
- Provisionseinnahmen?
- Kunden?
- Aktienkurs?
- Schulungen p.a.? ;-)
evtl. Laptopmiete?
#106
was genau möchtest du mir damit sagen?
-vergleichst du etwa eine ovb, einen awd, eine postbank, eine db, eine dvag, mit mlp?
-prov. einnahmen, ja? und? kommen nun wieder die propaganda zahlen der freien makler wirtschaft? lächerlich! ein kluger mann hat einmal zu mir gesagt: *wer es bei mlp schafft, schafft es über all, wer nicht- niergends!* zeige mir doch mal jemanden deren gute leute mehr verdienen? (investment bänker ausgeschloßen)
- kunden? also meine sind zufrieden und deine?
- aktienkurs? ja? der drops ist doch schon längst gelutscht...komm mal mit neuen arguementen. kannst ja woanders investieren, so wie ich!
- schulungen? hmmm, ja was ist mit denen? warum sind mlpler denn so heiß begehrt?
laptopmiete? mensch mensch, hast du nicht mehr auf lager- z.B. übergeordnete fragestellungen, oder überschreitet dies deine geistige und strategische kompetenz als nobelpreiswiener?
gruß
der king
#107
Ich frage dich, wo ist mlp die benchmark. Darauf sagst du mir, mlp ist unvergleichbar, ergo kann es keine benchmark sein!!! Genug der Wortspiele, ich mach mir den Spass und antworte dir (bin schließlich kein Bänker):
- Strukturvertrieb ist Strukturvertrieb (Oben verdienen ein paar wenige, unten verhungern viele)
- Hier gibt es genug prominente und in diesem Forum viel diskutierte Gegenbeispiele ;-)
- Ich hab keine Kunden :-( (du übrigens auch nicht!!!)
- ZUmindest war man im MDAX nicht benchmark
- Dieses Gerücht hält sich hart bei MLP, warum eigentlich??? Wir stellen keine MLP´ler mehr ein!!!
- ähhh, ... ich bezweifle, dass du dann folgen kannst!
Gruß
#108
was sollen eigentlich diese ganzen polemischen angriffe. wie wäre es, eine an den fakten orientierte diskussion zu führen.
ich möchte nur mal ein paar zahlen in den raum stellen. mal angenommen ein berater hat 150 kunden, um die er sich umfänglich kümmert.
150 mal sachversicherung ohne kfz ergibt eine jahresprämie von gesamt rund 60000 euro (grob geschätzt). darauf erhält ein berater rund 12 prozent laufende courtage. ergibt 7200 euro.
150 kfz versicherung mit ebenfalls 60000 euro jahresprämie mit 8 prozent ergibt 4800.
altervsorsorge und risikoabsicherung mi insgesamt 250 euro beitrag durchschnittlich ergibt 450000 jahresprämie. darauf ein prozent ergibt 4500 euro.
wenn der berater jetzt noch ein fondsvermögen von 1 mio verwaltet (also 6666 pro mandant) kommen weitere 10000 dazu.
dann sind das 26500 pro jahr oder knapp 2400 pro monat, dabei habe ich bewusst sehr konservativ gerechnet, in den vertriebsorganisationen kommt noch deutlich mehr an. und jetzt erzähle mir bitte niemand, dass dies nicht den verkaufsdruck senkt. wie wertvoll ist einem strukturierten vertrieb dieser bestand?
dazu kommen noch so sachen wie laufende courtagen für unfallversicherung, ratierliche provisionen oder auch dynamikprov..
und sorry lesking. benchmark war einmal. im zeitalter des www gibt es das nicht mehr. warum sinken dann die beraterzahlen so spürbar? warum verlassen alte hasen, die auch gutes geld verdienen bzw. auch verdient haben das unternehmen?
ach ja und nochwas zum thema laptopkosten. du sagtest entscheidend ist was hinten rauskommt. wenn ich knapp 2500 euro jedes jahr mehr habe ohne etwas dafür zu tun habe ich doch auch automatisch mehr raus. wenn ich das auf bewertungssumme runterrechne kommen so pro jahr rund 125000 euro zusammen, die du eben nicht schreiben musst.
und es geht auch nicht um zufriedene kunden. wie du zu recht sagst, die sind mit dir zufrieden nicht mit mlp.
und bitte verabschiedet euch doch davon, dass jemand bei euch kauft, weil ihr bei mlp oder sonstwem seit. der kauft wegen euch. und wenn nicht auch wegen euch.
#109
wie ich aus zuverlässiger Quelle erfahren habe wurde im Mlp Intrante mitgeteilt, daß
ab 2011 keine Hard-und Softwarekosten mehr von MLP erhoben werden.
Ein Schelm wer böses dabei denkt.
#110
Bei also ca. 200 Euro im Monat Entlastung und bei somit ca. 5 Mio Mehrbelastung für die AG dürfte unklar sein, ob es noch zu einer geforderten Beproerhöhung kommen kann.
#111
Wenn ein kleiner Handelsvertreter, der tagtäglich um sein finanzielles Überleben kämpft, weil sein Arbeitgeber Ihm die BePro vorenthält, oder grottige AP zahlt, von was soll denn der noch finanzielle Klimmzüge machen und einen Rechtsstreit gegen einen ehemaliges DAX-Unternehmen anzetteln? Dass dürfte selbst Dir klar sein, dass hier ein "klitzekleines" Ungleichgewicht vorliegt, oder?
Und komm mir jetzt ja nicht damit, dass der Handelsvertreter weiß auf was er sich einlässt, wenn er bei der "Firma" anfängt. Ein Frischling von der UNI der noch nie Geld gesehen hat, für den sind 500 Euro für einen Abschluss ein Haufen Schotter, er merkt erst viel zu spät, was er dann damit alles bestreiten muss!!
#112
Wäre die Situation so, wie von Dir beschrieben, würde sie nicht nur auf "kleine Handelsvertreter" oder Junioren, sondern auf jeden Berater (oder auch Ex-Berater!) eines Finanzvertriebs zutreffen. Deshalb willst Du uns sicher nicht erzählen, es gäbe unter tausenden von Menschen in dieser Republik kaum jemanden, der (gestützt durch eine angeblich glasklare Rechtslage) in der Lage wäre, gegen die "permanenten Gestzesverstöße" eine Klage anzustrengen und zu gewinnen.
Also in Zkunft vielleicht mal ein paar Belege mitbringen, wenn Du schon solch wagemutige Thesen aufstellst.
#113
warum so polemisch? Gebe doch einfach zu, daß MLP nicht nur einen sehr hohen Anteil an der GP(Gesamtprovision) einbehält sondern auch sonst noch sehr viel (EDV-Pauschale, zum Teil Kaffeekosten etc.).
An sich ist das doch ok. Was meiner Meinung nach auf der Gegenseite fehlt, ist die Leistung dafür (oder ist eine halbe Sekretariatsstelle für ca. 8 Leute eine faire Gegenleistung)?
Wer *****-Tarife hat, sollte auch *****-Leistungen geben. Bei MLP sehe ich hier ein krasses Mißverhältnis.
Dann lieber nur ***-Tarife bei vergleichbaren Leistungen.
Ich halte die MLP-Gebühren einfach für zu teuer. Wenn Mc Donalds den Linzenznehmern zu viel abnähme, gäbe es manche Bude nicht mehr.
#114
von welchen ***-tarifen sprichts du genau?
danke und gruß
der king
#115
FiNet-AG
vergleichbare Pools
Einen ***** kenne ich nicht. So ein Pool etc. ist mir noch nicht untergekommen.
Aber auch *** ist schon gut.
MLP bewerte ich mit * bis **.
Preis FiNet-AG: **** (***** = sehr gut)
Preis MLP
(ja, kein Stern)
#116
danke.
gruß
der king
#117
ich dachte, daß verstehst Du:
Die MLP-Berater-bekommen-wenig-Provisionen-Tarife sind *****-Tarife bzgl. der Kosten. Dafür darf man meiner Meinung nach erwarten:
- großes Büro
- halbe (mindestens) Assistentin
- all inklusive Paket bzgl. Kaffee/Porto/Notebook ...
- umfassende Software
- etc. etc.
Aber es sind dafür eben nur * oder **-Tarife an Leistung gegeben:
- Oft kleine Büros (oder gar Doppelbüros)
- 1/8 Assistentin (z.B. in Trier ab 2010)
- Zusatzkosten Notebook etc.
- mangelnde Software (oder habt Ihr Morgen & Morgen, F & B, KV-Pro, Innosystems, Zugang zu allen Tarifrechnern der Gesellschaften ...)
Ok?
#118
#119
Wie oft muß man Euch vorrechnen, wieviel €€€ Ihr im Jahr mehr haben könntet?
#120
#121
für Dich nicht vorstellbar, aber möglicherweise gibt es neben dem Thema €€€ bei MLP noch andere Dinge, die Berater bewegen, zu bleiben.
Vielleicht könntest Du ja mal so viel Toleranz an den Tag legen, das einfach zu akzeptieren. Ich weiß, ist nicht leicht.
#122
was sind denn das für dinge, wieso ein berater unbedingt bei mlp bleiben sollte oder wieso ich als makler besser zu mlp wechseln sollte? auf was muss ich denn verzichten, wenn ich über einen pool einreiche? welchen mehrwert bietet mir denn mlp?
Gruß F.
#123
Fakt ist: Irgend einen Grund muss es ja geben, dass der Exodus unverändert nicht in dem Ausmaß stattfindet, wie ihn sich interna wünschen würde.
#124
- Du bist jung und unerfahren in diesem Markt
- Du kannst das Geschäftsmodell nicht einschätzen (s.o.)
- Die Personen, die dir erzählen, dass mlp "voll dein Ding ist" sind Verkäufer und haben ein monetäres Interesse an deinem Unternehmenseinstieg
- mlp nimmt jeden !!!
- Vorschuss hört sich besser an als Kredit
- Kein mlp´ler hat sich vor mlp über Alternativen einen Kopf gemacht
- Mit Vorschuss im Nacken quältst du dich über kurz oder lang in dem Laden dann rum
Ich wüßte mit etwas Absatnd auch nicht, was für mlp spricht??? Evtl. an Standorten mit gutem ruf! Kann man aber an einer Hand abzählen!
Gilt natürlich alles nicht für die Nummer! ;-)
Gruß ans Forum
#125
Netto gehen wenige, aber absolut gehen eine Menge.
Wenn die Beraterzahl pi mal Daumen gleich bleibt (was im Vergleich zu z.B. Horbach ziemlich gut ist, im Vergleich zur z.B. Finet eher mau ist), werden trotzdem ca. 360 Leute pro Jahr eingestellt und im gleichen Maße wird ein Berater pro Tag gehen.
Dummerweise gehen die Leute besser ausgebildet als sie reingekommen sind, nehmen teilweise ihre Kunden mit, verbreiten ggf. schlechte Laune gegen die Blauen, arbeiten mitunter für die Konkurrenz, etc.
Was kann MLP einem Bestandsberater nach 2 Jahren schon noch bieten?
#126
schade dass du keine argeumente pro mlp nennen konntest. denkst du etwa über einen ausstieg nach? oder hast du einfach angst, dass du dir beim nachdenken, was es an mlp tolles gibt, eingestehen musst, dass es anderswo bessere alternativen gibt? das kenne ich, diese selbsterkenntnis ist erst mal nicht einfach...und auch mein weg als makler war am anfang nicht einfach...aber wenns mal läuft kann ich mir nichts mehr besseres vorstellen...und dieses urteil kann ich mir bilden, weil ich beide seiten kenne...im gegensatz zu manchen anderen hier, die bisher nur eine seite kennen lernen durften...
noch einen schönen tag!
#127
nach meiner erfahrung ...
kleine pools - viele probleme - grosser pool - top service.
es kommt vor, dass so manche ihre blaue brille auch nicht in der sog. freiheit absetzen koennen ...
leider.
und nie mehr sog. "kooperation" oder "buerogemeinschaft" mit gleichgesinnten ...
reine augenwischerei. nur weil die leutchen keine blaue kappe mehr tragen, sind die nicht automatisch "nett" und "neugeboren"
versucht es lieber alleine... hoert euch viele meinungen an. lasst euch zeit. fragt euch auch, ob es sich noch lohnt - wenn immer mehr "gutmenschen" nach honorarberatung schreien...
kann das testergebnis oben voll unterschreiben.
natuerlich gibt es dort niemand, der einem so hilft, wie interna beim wechsel in die selbstaendigkeit... er hat def. auch keine blaue kappe mehr auf.
bin selbst gespannt, was aus den "kleineren" pools wird. kooperationen mit naechstgroesseren sind ja schon da.
schoenes WE! die sonne scheint ... das herbstlaub faellt
#128
die Zahlen etc. von FondsFinanz sind wirklich beeindruckend. Doch es ist weiterhin erklärungsbedürftig, wie die das mit so wenig Geld hinbekommen (wenn man möglich Regalgelder für die Zukunft mal nicht einbezieht).
Die "Pleite" mit der "BP von der HLE" zeigt, daß auch die aufpassen müssen.
Zu den Pools: Ja, viele müssen noch viele Hausaufgaben machen!
Zu den blauen Kappen: Die sterben leider nie aus!
Meine Hilfe: Gilt immer!
--------------------------
So, warum machen wir nicht gemeinsam eine Interessengemeinschaft auf zum Thema "courtagepflichtige Bestandsübertragung inkl. Dynamiken", um endlich mal den Gesellschaften mit den "blauen" Kappen auch Paroli zu bieten?
Bist Du dabei?
#129
mir war von anfang an klar, dass die HD nichts hergibt
ich habe meine energie darauf nie verschwendet ...
schoen ist die entwicklung von janitos.
HD meide ich einfach - die auswahl ist ja gross genug.
und der ruf der HD?
bei uns war der "vertreter" der HD im haus ... naja ... hat gereicht.
fuer die kunden, die eine HD als altlast haben - uebernehme ich gerne die betreuung ... die paar € bestand sind mir aufregung und (falsche) versprechungen von HD nicht wert - ist eben service ;-)
#130
reden ist Silber, Handeln ist Gold:
----------
Großvertriebe stechen Makler aus
Do, 14. Oktober 2010
Die Übertragung von Versicherungsverträgen ist ein leidiges Thema, weil der neue Makler in diesem Dreiecksverhältnis seine Betreuung nicht selten zum Nulltarif leisten muss. Die Versicherer trifft häufig die Schelte, dabei sind ihnen rechtlich und vertraglich die Hände gebunden.
aus:
http://www.portfolio-international.de/de/nachrichten-interna…
#131
Ich hatte heute einen Anruf eines FORMAXX-Finanzberaters, der mir meine Altersvorsorge strukturieren wollte.
Meine Frage an ihn und euch:
Wieso arbeitet man noch für Formaxx, wenn der Vorstand Jörg Jacobs sich schon auf Abwegen befindet?
Ich habe irgendwo gelesen, dass der Laden nur noch künstlich über Wasser gehalten wird.
#132
#133
meine empfehlung: wenn ihnen der berater zusagt, transparent darstellt aus welchem grund er diese empfehlung gibt und er , satire ein *internas 4 fragen beantworten kann* satire aus, sollten sie einen guten berater gefunden haben.
bei welchem unternehmen er nun arbeitet oder sein eigenes unternehmen hat, ist letztlich nicht von bedeutung!
sie können sich aber auch gerne an interna wenden, denn dieser ist der einzige faire finanzberater (welcher nur die interessen der kunden im sinn hat) in deutschland. sie können sich aber auch an mich und mlp wenden, dort kann ich ihnen leider nur die beste beratung ihres lebens vermitteln!
gruß
der king
#134
natürlich kann es sein, daß Du besser verkaufen kannst. Das ist sogar gut möglich. Schön, doch bzgl. der besseren "Beratung und Betreuung" lasse ich es gerne auf einen Vergleich ankommen.
Beratung und Betreuung sind um einige Facetten umfassender als ein auswendig gelernter Verkauf (und sollten - zurück zum Thread - auch entsprechend bezahlt werden - und da hakt es ja bei MLP).
#135
Mann o Mann!! Du kannst Die beste Beratung des Lebens vermitteln. Man merke auf nicht nur in Deinem Fachbereich bist Du die Benchmark sondern über alle Berufsgruppen hinweg, im In und Ausland!!!!
Ach ja und nicht nur in der dieser Woche
sondern zeitlich auch noch unbegrenzt. Also lernen andere in
den nächsten Jahren und Jahrzehnten nichts hinzu.Na dann kannst Du Dich vor Terminen und Beratungen nicht retten, denn Du bist der gefragteste Berater der Welt!!! Wow!!

Dann weißt Du sicher auch was Nettopolicen sind, wie diese funtionieren und welche Honarararten man hier aufrufen kann oder Du kennst den Unterschied zwichen ETF`s ETC`s oder ETN`s und ob Sie zum Beispiel physisch replizierend sind oder synthetisch???

Naja und da Du nun auch Sanierungsobjekte verkaufen kannst bist Du sowieso der allerbeste.
Leg Dich wieder unter Deinen Schreibtisch und träum weiter.
#136
#137
l = Lebensversicherung
e = Erfahrung
s = strategische Vermögensverplanung
k = zu hoch dosierte Kinderpolicen
i = ISP
n = nichts
g = geschütze Immobilien (hält sich der gehobene MLP-Kunden eben)
Wir verbeugen uns vor Dir!
Nur so ein Tip ganz am Ende: Warum arbeitet der weltbeste Berater für eine so miserable Bezahlung? Ich zahle Dir mehr oder noch besser - die Differenz zu MLP lassen wir sozialen Diensten zukommen.
Grüße von einem guten Berater, der aus der Regionalliga voll Ehrfurcht den Champion der Weltliga online via WO erleben durfte.
------------
Satire aus:
Fazit: peinlich, lesking, peinlich!
#138
ich bin ein schlechter verkäufer.
das letzte was ich auswendig gerlent hatte, war ein strafaufsatz - 11. klasse!
gruß
der king
#139
keine Sorge, solange man langfristig 70.000+ Euro verdient (Zahlen eines GLs, nicht meine), trägt man zur Geschäftsstellendeckung bei, d.h. der GL macht keine Miese und man darf eher mal bleiben.
Wenn nicht, hängt das Damoklesschwert der Kündigung über einem.
#140
vielen lieben dank für eure tollen komplimente- wohl gemerkt ohne mich zu kennen bzw. je getroffen zu haben. respekt!
@offshore: weder habe ich behauptet der beste berater der welt zu sein, noch über profundes wissen in bestimmten produktarten zu besitzen. vielleicht benötigst du dein wissen für den verkauf? pro contra honorarberatung wurde schon oft diskutiert, ist aber wohl *frei nach interna* nicht thema dieses threads.
bitte erzähl uns doch einmal, wie du dein lebensunterhalt verdienst, oder versteckst du dich gerne hinter deiner anonymität? würde dir dann eventuell auch einige komplimente zukommen lassen. danke!
@nobelpreisgewiehner: auch dir vielen lieben dank für deine qualifizierte objektive äußerung.
@interna: du willst mich also persönlich angreifen? schade du bist enttäuschend aber nun gut, ich stelle mich:
l= leider noch keine angeraten
e= enorme!
s= *satire ein* bitte um belege dafür! *satire aus*
k= keine angeraten
i= immer noch nicht angeraten
n= natürlich fehlen dir da die worte
g= grob fahrlässig
kannst dich nun wieder erheben liebster! keine lv, keine kp, kein isp vermittelt- hmm der lesking verhungert wohl?
pro oder contra mlp wurde bereits oft diskutiert; jeder möge dort arbeiten wo es für ihn am besten paßt- mit blick auf die berge und das meer!
fazit: interna ist ein gutmensch- alle anderen sind böse böse menschen, die ausschließlich furchtbare dinge machen. das gilt pauschal für alle! jawohl!
fazit die 2te: hast die hier nen excellentes akquiseportal erschlossen, geniale idee mein liebster!
gruß
der king
#141
#142
ca.70.000 € p.a. aus Sach- und KV/LV/BU-Beständen. Reicht das mal als erste Antwort, wie ich arbeite?
#143
ich habe bisher nicht viel geschrieben und werde dies zukünftig auch nicht tun. Jedoch möchte ich Dir keinen Antwort schuldig bleiben.
ich zitiere: "...dort kann ich ihnen leider nur die beste beratung ihres lebens vermitteln!" Nicht mehr und nicht weniger habe ich behauptet. Das lässt nur einen Schluß zu : Du bist der beste Berater Welt !

ZU: ich zitiere :"...noch über profundes wissen in bestimmten produktarten zu besitzen. vielleicht benötigst du dein wissen für den verkauf?"
Klar benötige ich mein Wissen für die Beratung und den Verkauf! Soll ich die Leute raten lassen? Wenn ich zum Schreiner gehe und einen Tisch bestelle, lasse ich mich über das Holz, den Anstrich, die Bauweise, die Größe, die Flexibilität des Tisches - ausziehbar oder nicht-, etc. beraten.
Wie du selbst zugibst bist du kein guter Verkäufer
, da du anscheinend auch kein Wissen in
deiner Tätigkeit hast bist du auch noch ein schlechter
Berater.Holla die Waldfee, da ist der Bock ja der Gärtner!!!
Solche Leute braucht das Land!

Ach ja, ich bin selbständiger Karussellbremser



#144
wer für 25% * Abwertungsfaktor (100% = was der Markt zahlt), also ca. 15% im Schnitt arbeitet, muß doch der Weltbeste sein:
Bsp: KV 5.000 € Jahresbeitrag = 100 € BP am Markt
lesking schafft es für 15 € im Jahr, den Kunden rundum zu betreuen.
Ach so, Umdeckung in 3 Jahren?
Gut 5.000 € * 5/12 Aschlußprovision erneut?
Wie bei Riester (Riester I Höchststandsgarantie zu Riester II (beides HLE), dann Nürnberger oder DWS) = doppelte Umdeckung!
Oder bei BU + LV = Rürup-BU+RV = jetzt wieder BU + stillgelegte RV + neue RV

Aber das sind doch Abschlußprovisionen!
#145
Wo wollt Ihr nach 10-20 Jahren denn mal stehen:
a) Als Abschluß-Berater mit wenig BP und dem Zwang, jedes Jahr 30 neue Kunden gewinnen zu müssen?
b) Als Bestands-Berater mit ordentlicher BP, so daß Ihr auch ohne Neukunden ordentlich auskommen könnt (ein paar kommen ja alleine durch Empfehlungen)?
#146
zu b) wo sollen denn die bestandskunden herkommen? poltern kann jeder, einen möglichen lösungsweg aufzeigen wenige, objektiv bewerten die wenigsten.
einen junior nach 12-24 monaten ohne kunden in einem maklerpool zu platzieren ist also allein durch die BP rechtfertigbar?
gruß von einem
nachdenklichen lesking
#147
es gibt mehrere Wege an Kunden zu kommmen nachfolgend mal zwei Ideen:
zum Beispiel kann man aquirieren, d.h der Unternehmer erarbeite seinen persönlichen USP (unique selling proposition) definiert seine Zielgruppe und erstellt eine Nutzenargumentation. Und dann heißt es klinkenputzen. Das muß mann machen egal ob die Anbindung an einen Pool erfolgt ist oder der Anschluß als 84er gewählt wurde.
Alternativ hierzu kannst Du aber auch einen Bestand kaufen und diesen ausbauen. Dann hast Du sofort eine BP und wenn du es clever anstellst, kannst Du sogar davon leben.
Eines muß jedoch klar sein die Entscheidung für eine Selbständigkeit sollte anhand einer strukturierten und fundierten Entscheidungsmatrix getroffen werden und zwar bevor als 84er bei einem Finazdienstleitser angeheuert wird oder man sich als Makler an einen Pool angeschließt.
Ein Junior der nach 12-24 Monaten keine Perspektive sieht hat den ersten Schritt in die Selbständigkeit, nämlich die Validierung aller Entscheidungsparameter nicht vorgenommen.
Dieser Junior geht auch in einem Pool unter!
Auch Du Lesking mußt für Dich entscheiden:
a) bin ich mit 50% der marktüblichen AP Courtage zufrieden?
b) bin ich mit fast null BP zufrieden?
c bin ich einverstanden, daß mir nach 10 Jahren Vertragsdauer ein Storno gebucht wird wenn Verträge beitragsfrei gestellt werden?
d) ist es für mich ok wenn ich die Stornohaftungszeiträume für Altverträge nicht oder nur Unvollständig erfahre?
c)möchte ich nicht in den Bereich der Honorarberatung vorstossen und Alternativen kennelernen?
d) benötige ich die Nestwärmne einees großen Unternehmens?
e) benötige ich Führung und extrinsische Motivation durch meinen Quasivorgesetzten?
f) möchte ich alle Funktionen einens GmbH Geschäftsführers einer Makler GmbH abgeben mit allen Vor- und Nachteilen?
g) Möchte ich weiterhin nur LVklopper sein oder wirklich in allen Assetklassen beraten?
(z.Bsp. Zolleinlagerung von Edelmetallen in Nicht- Eu Ländern, Denkmal- und Sanierungsobjekte und Renditeobjekte im Immobilienbereich, etc.)
h) kann ich guten Gewissens Produkte mit intransparenter Kostenstruktur verkaufen?
i) gefällt es mir den größten Teil der unternehmerischen Risiken zu tragen und meine Lebensleistung, den Aufbau eines erlösträchtigen Kundenstammes, anderen zu schenken?
und so weiter, und so weiter,...
Ich denke es gibt noch genügend andere Fragestellungen die jeder für sich klären sollte. Hierzu muß aber Gehirnschmalz investiert werden. Oder mann sucht sich einen guten Unternehmensberater/Coach. Der kostet aber Honorar! Hier bei Wo findest Du den sicher nicht! Nachdenken muß man dann aber immer noch selbst.
Aber große auf Akademkíker spezialisierte Finanzvertriebe wie MLP oder die deutsche Akademikerfinanz haben hervorragende Instrumente um die Eignung der Persönlichkeit für eine Selbstandigkleit herauszufinden. Falls Du selbst MLP Berater sein solltest, könntest Du Dein eigenes SVP, XPS, Optiplan, usw. machen, die Daten Deines Steuerberaters über die Datevschnittstelle einspielen und diese anhand deines Buisnessplans und des dazugehörigen Lastenheftes in dem Deine Milestones definiert sind einpflegen. Voila schon hat man eine rollierende Planung und kann jederzeit ablesen wo man steht.
Das nennt man dann Existensgründung und wird bei manchen Finazdienstleistern geschult! Manche Berater verkaufen diese Dienstleistung.
So den Rest mußt Du selbst überlegen.

Ach ja man kann auch noch anders an Kunden/Mandaten rankommen, aber alles wird natürlich nicht verraten
#148
ersäufts Du gerade im Jahresendgeschäft, oder hast Du wirklich keine Kommentare zu meinem Posting?
Da bin ich aber andere Raektionszeiten von Dir gewöhnt!


#149
was genau ist nun Deine Frage an mich?
Gruß
Der King
#150
kannst Du nicht lesen? Hier noch mal die Fragen - starte am besten von oben:
Auch Du Lesking mußt für Dich entscheiden:
a) bin ich mit 50% der marktüblichen AP Courtage zufrieden?
b) bin ich mit fast null BP zufrieden?
c bin ich einverstanden, daß mir nach 10 Jahren Vertragsdauer ein Storno gebucht wird wenn Verträge beitragsfrei gestellt werden?
d) ist es für mich ok wenn ich die Stornohaftungszeiträume für Altverträge nicht oder nur Unvollständig erfahre?
c)möchte ich nicht in den Bereich der Honorarberatung vorstossen und Alternativen kennelernen?
d) benötige ich die Nestwärmne einees großen Unternehmens?
e) benötige ich Führung und extrinsische Motivation durch meinen Quasivorgesetzten?
f) möchte ich alle Funktionen einens GmbH Geschäftsführers einer Makler GmbH abgeben mit allen Vor- und Nachteilen?
g) Möchte ich weiterhin nur LVklopper sein oder wirklich in allen Assetklassen beraten?
(z.Bsp. Zolleinlagerung von Edelmetallen in Nicht- Eu Ländern, Denkmal- und Sanierungsobjekte und Renditeobjekte im Immobilienbereich, etc.)
h) kann ich guten Gewissens Produkte mit intransparenter Kostenstruktur verkaufen?
i) gefällt es mir den größten Teil der unternehmerischen Risiken zu tragen und meine Lebensleistung, den Aufbau eines erlösträchtigen Kundenstammes, anderen zu schenken?
#151
und dem lieben eugen ?
haben die noch geld und leute?
#152
bin ganz frisch im Chat!
Lieber Interna
Habe alle deine Kommentare verfolgt!
Bin seit 8 Jahren im Vertrieb bei der DVAG, und wuerde mich gerne einem Maklerpool
Anschließen!
Aufgrund deiner Erfahrung,die meiner Vorgeschichte sehr ähnlich ist wäre eine Empfehlung
Von dir fuer mich sehr hilfreich?
zum Beispiel PMA, fondfinanz,oder Apella
Vielen Dank schon mal im voraus !!!!
#153
lasse uns das mal in Ruhe über Boardmail/persönlich besprechen. Schicke mir dazu mal Daten von Dir. Habe bitte Verständnis, daß ich aufgrund vieler Fragen derzeit relativ stark ausgelastet bin.
Auf jeden Fall herzlich willkommen in der Freiheit!
interna
#154
schade das Du meine Fragen nicht beantwortest. Kann es daran liegen, daß du nichts entgegenzusetzen hast? Das wäre aber schwach, bei der Welle die Du hier in Deinen letzten Postings gemacht hast.
Zitat: "...kann ich ihnen leider nur die beste beratung ihres lebens vermitteln"
Wenn Du mir meine Fragen schon nicht als ungerechtfertigt belegen kannst bin ich doch schon sehr interessiert wie die beste Beratung des Lebens aussieht. Kannst Du das hier mal kurz skizzieren?
Ich lerne gerne hinzu und lasse mich auch von stichhaltigen Argumenten überzeugen. Also nur Mut und auf auf!

Beste Grüße
#155
vielen Dank fuer deine Zeit.
Bis zum naechsten interessanten Chat.
Gruesse
Manager46
#156
eine Empfehlung kann ich nur abgeben, wenn ich von Dir mehr weiß. Einfach so kann ich nicht sagen, was zu Dir paßt. Gerade das zeichnet ja einen guten Makler aus, daß er sich in den "Kunden" durch Fragen hineinversetzt und dann erst eine Empfehlung abgibt.
#157
Den individuellen Anforderungen am Markt begegnen?
Meine Person soll hierbei im Hintergrund stehen!
Als Diienstleister fungieren.
Ein sehr gutes Preis Leistungs Verhaeltnis, wäre eine Grundvoraussetzung!
gruesse
Manager46
#158
das hängt auch davon ab,
a) welche Beratungsschwerpunkte Du hast
b) wie gut Du fachlich und vertrieblich aufgestellt bist
c) auf welche weichen Faktoren (wie wichtig ist es Dir, in einem netten Kollegenkreis aufgehoben zu werden, wie seriös möchtest Du arbeiten etc.).
d) ...
Schönes Wochenende - interna
#159
Ich hatte letzte Woche wieder einige sehr gute Gespräche mit vergleichsweise jungen Beratern, die in der Branche starten möchten (war gut und ich drücke denen die Daumen).
Es war sehr schön zu erfahren, daß das Thema Bestandsprovisionen bei diesen Leuten ein immer größeres Gewicht einnimmt.
Umso befremdlicher ist es dann, daß Läden wie AWD, DVAG, FORMAXX, MLP... diese Strömungsänderung anscheinend nicht wahrnehmen bzw. zumindest nicht darauf eingehen.
Es ist nun fast 10 Jahre her, daß ich MLP verlassen habe. Ich blicke zurück auf einige sehr anstrengende Aufbaujahre. Der Lohn ist ein reiner Bestand von 70.000 € (und mehr, ohne Dynamiken, ohne Geldanlage). Was ich kann, könnt Ihr auch!
Also: Konzept überdenken und dann starten! Schöne Adventszeit - interna
#160
was ist los? Kein Kommentar zum Thema
"Ein guter Berater hat auch ordentliche BP verdient!"
???
Was ist los?
#161
ich stimme Dir gundsätzlich zu, dass AP besser ist als BP. Darüber hinaus stehe ich aber auf dem Standpunkt, dass jeder Berater die Prov bekommt, die er verdient.
Da ich nun beide Seiten erlebt habe bin ich zu dem Urteil gekommen, dass auch trotz besten Interessen eine Abhängigkeit von AP dazu führt, dass Kunden nur von kurzfristigem Interesse sind.
Also liebe Kunden, wenn Ihr einen Berater wollt, der ein langfristiges Interesse an euch hat ist es günstiger, wenn er zumindest die Möglichkeit hat von seinen Beständen zu leben.
Nun aber die Frage welche Interessen muss ein Berater haben, der in Sytemen arbeitet in denen er grundsätzlich abhängig von AP ist. Erklärungen dazu mag es viele geben, unabhängig davon, dass die Boardmitglieder diese schuldig bleiben. Fakt ist, dass Kundeninteressen, Stabilität und Familie in diesen Erklärungen nicht vorkommen.
Gibt es noch MLxer, die die Phrase : ,,Im Auftrag des Kunden" mit Leben füllen können?
Gruß
preacher
#162
Du meintest BP ist besser als AP (
)?Ich sehe das eher in Phasen:
a) Phase A: Geprägt durch Aufbau, Akquise, Anrufen, Abschluß - so ist das nun mal, wenn man neue "frische" Kunden gewinnen will und gewinnt. Hier wird der AP-Anteil sehr hoch sein (etwas unterfüttert durch erste Bestandsübernahmen und den eigenen Bestandsaufbau).
b) Phase B: Geprägt durch Beratungen, Betreuung, Bestandsübeprüfeungen: Immer mehr Bestände bedeuten für den langfristig (und auch kundenorientierten) Berater (B erater) eben auch mehr Zeit für diesen Teil - bezahlt werden sollte das durch Bestände.
Bevor ich zur darauffolgenden Phase komme, mal etwas zur Ehrenrettung des gesamten Berufsstandes: Liebe Kunden, wenn ein Berater sehr sauber berät und die Bestände in Ruhe aufbaut, dann wäre ein Bestandsaufbau von 10.000 € pro Jahr (bei voller Provision) schon sehr, sehr gut. Hier stimmen mir sicher alle Berater zu. Nehmen wir mal an, der Berater bekäme immerhin 60% aller Bestandsprovisionen (weil ein Teil der Arbeit natürlich ausgelagert werden müßte inkl. Sekretariat). Dann hätte so ein Berater nach 10 Jahren 60.000 € an BP aufgebaut. Davon kann man aber nocn nicht ausreichend gut leben. Also wird immer noch AP notwendig sein - aber eben weniger! Nur bei MLP kommen höchsten ja 25.000 € an - und das wäre bei 300-400 Kunden dann wirklich viel, viel zu wenig. Alles klar soweit?
c) Phase 3: Geprägt durch "correction, choice, classification...": Der Kundenstamm ist so groß, daß die Akquise nun auf 0% zurückgefahren werden sollte, weil man alleine durch Empfehlungen schon stark genug wächst. Im Idealfall (und da muß ich auch noch mehr dran) sollte jetzt der Berater prüfen, wie gut und fair die Zusammenarbeit mit dem einzelnen Kunden ist. Die Kunden, die sehr fair mit einem arbeiten, sollten vorab behalten werden (nicht notwendigerweise die, die viel bringen). Fair heißt: Hohes gegenseitiges Vertrauen, wenn man als Kunde ein Schnäppchen so sehen meint, mailt man das dem Berater zu und die letzten 10 € im Jahr bei der Privathaftpflicht sind nicht diskutabel. Die Kunden, mit denen so eine Basis auch nach Jahren nicht besteht, spricht man entsprechend darauf an. Ein weiteres Selektionskriterium ist der zusätzliche unnötige Aufwand durch mangelnde EDV-Bereitschaft des Kunden (immer alles per Papier schicken, Broschüren fordern, die 7. BU-Berechnung noch mal zugemailt bekommen, Fristen nicht einhalten - unter der Annahme natürlich, daß der Berater hier Vorbild ist).
Es verbleiben dann idealistisch ausreichend viele Kunden mit einer sehr umfassenden Betreuung (im Grunde alles, da sollten 200-300 Kunden dann ausreichen), einem sehr hohen Maß an gegenseitigem Vertrauen und einer hohen Zeit- und Kostenersparnis für den Kunden sowie einem Einkommen 200.000 € (abzüglich Büro, EDV, Software, Sekretariat, Kfz, Altersvorsorge, Versicherungen, Telefon und Steuern natürlich) und mehr für den Berater (schon abzüglich Abgeltung für den "Chef" wie bei MLP oder den Pool wie bei mir) bei einem Zeiteinsatz von ca. 40-45 Stunden in der Woche (dann aber ohne weitere Pausen für Zigaretten, rumsurfen etc., sondern richtig hartem Arbeiten).
Wer fleißig ist und konzentriert arbeitet, benötigt meiner Meinung nach ca. 12-18 Jahre bis zum Erreichen der Phase C (immer unter der Annahme, daß die Kunden sauber und fair betreut wurden).
Ich bin mal gespannt, wie lange es dauert, in der Phase C die sicherlich notwendige Selektion durchgeführt zu haben (um uns richtig zu verstehen: Bei 400-450 Kunden ist es ganz normal, daß nicht alle mit einem und man nicht mit allen so kann, wie es für eine für beide Seiten hervorragende Zusammenarbeit notwendig ist - ist doch ok, aber 50-70% davon als Quote halte ich schon für möglich).
Aber für die MLPler: Die BP muß stimmen, denn die wird dann eher Richtung 130.000 € steigen müssen, um die AP auf das sinnvolle Maß ohne starkes Kundenwachstum beschränken zu können.
#163
Leben: 100€x12Mon.x30 Jahre = 36.000€ Beitrag
==> mal 22,5 Promille
junge Haupftberufler: 22,5 x 0,9 also 20,25 Promille ohne Erfolgsprovision ==> 729€
22,5 x (0,9+0,35) 1,25 also 28,12 Promilli mit Erfolgsprovision ==> 1012,50 €
Hauptberufler (P3 o. Geschäftstelle) ca. 3-5 Jahre tätig
22,5 x 1,1 also 24,75 Promille ohne Erfolgsprovison ==> 891€
22,5 x (1,1+0,35) 1,45 also 32,63 Promille Mit EP ==> 11,74,50€
Direktionsleiter
22,5 x 1,4 also 31,5 Promille ==> 1134€
22,5 x (1,4+0,35) 1,75 also 39,38 Promille mit EP ==> 1417,5 €
Im Lebensgeschäft erhält der VB keine Bestandsprovison, lediglich die Dynamikerhöhungen werden verprovisioniert.
Die Bestandsprovision wird einbehalten.
Sachversicherung:
Privatkundengeschäft:
PH/HR/WGB/UV:
100 Euro Nettoprämie
junger Hauptberufler:
15 Promille x 0,9 ==> 13,5 €
im ersten Jahr des Vertrages gibt es die Erfolgsprovision (+0,35) jedoch in den Folgenjahren nicht.
Praxis 3
15 Promille x 1,1 ==> 16,5 €
D-Leiter
15 Promille x 1,4 ==> 21 €
Im KV Geschäft:
4 Monatbeiträge mal die o.g. Faktoren.
Hier gibt es keine Bestandprovisionen.
Die werden für die Schulungszentren benötigt.
Es wird gemunkelt, dass die Central Pannonia zahlt
Investment:
10000 € - 5% AG = 9500 €
22,5 x die o.g. Faktoren
P3: 309,94 € mit EP
235,13 € ohne EP
4% AG:
20 x die o.g. Faktoren
Bestandsprovisionen sind dem VB unbekannt.
Das sind die reinen Provisionszahlen ohne Insentives, die meist die viel zu wenig erhalten die den Service beim Kunden erledigen.
#164
#165
10.000 € in was?
a) LV/RV
b) Investmentfonds
#166
z.b. Fonds Finanz, was kostet sowas im Monat? Oder haben Sie eine andere Möhlichkeit sich zu finanzieren, wie Prov. beteidigung?
#167
wie meinst Du das? Wenn jemand 10.000 € in eine Kapitalanlage steckt, dann hängen die Kosten extrem vom Produkt ab und danach habe ich einfach gefragt.
FondsFinanz ist ein Makler, kein Produkt.
Zurück zum Thread: Die derzeitige PKV-Welle übertüncht die Notwendigekeit, Bestände aufzubauen und von diesen dann auch leben zu können. Klar, es ist kurzfristig lukrativer, eine LV oder PKV abzuschließen als mühsam, ja mühsam, die Bestände der Kunden einzusammeln.
Doch langfristig macht sich das sehr bemerkbar in der Arbeit mit den Kunden. Der Kunde weiß, daß die Betreuung bezahlt wird (was vielen Kunden auch wichtig ist) und man selber als Berater weiß, daß man bei ordentlicher Arbeitsweise immer ausreichend verdienen wird (mit etwas Engagement dann auch ordentlich oder besser).
Wie lauten denn die BP-Sätze jetzt bei MLP?
Schönen Tag noch - interna
#168
@ Interna: das war nicht auf die Kapitalanlage bezogen, sondern allgemein gefragt. Ich als Versicherungsmakler möchte mich z.b. bei der Fondsfinanz anbinden lassen. Was kostet mich das?
#169
die telefonnummer findest Du auf deren homepage www.fondsfinanz.de
oder denkst Du, dass interna (oder andere hier im board) dafür zuständig sind, für Dich sekretärin zu spielen???
das ergebnis Deiner abklärungen kannst Du ja dann hier veröffentlichen.
#170
#171
- kriegt Euch wieder ein. Wie lauten
denn die BP-Sätze bei MLP? Ich bekomme die Daten nicht direkt
und frage daher noch mal nach.Schönes Wochenende - interna
#172
allerdings gibt es dort etwas, was als BePro BEZEICHNET wird, um den akademischen beraterpersönlichkeiten ein potemkinsches dorf vorzugaukeln. in wirklichkeit handelt sich dabei aber um eine art gehorsamkeitsbonus oder unterwürfigkeitsprämie, die nach intransparenten und ständig veränderten spielregeln über das durstige beraterheer geträufelt wird (von "ausschütten" kann man ja wohl nicht sprechen).
und das beste ist: die finden das alle ganz toll. 2000 boiled frogs


#173
MLP bezahlt ab 01.01.2011 eine Bestandsprovision von 1,0 auf LV/KV (ausgenommen Altverträge Heidelberger Leben), ohne jegliche Auflagen.
Zusätzlich erhalten diejenigen einen Partizipationsbonus, deren Deckungsbeitrag für die GS positiv ist. Der Bonus errechnet sich aus Einkommen und einem Koeffizienten der Ganzheitlichkeit (Einbeziehung der Budgeterfüllung über alle Sparten) bzw Nachhaltigkeit (Beratungsdokumentation).
Das könnt ihr ja jetzt wieder gemeinschaftlich zerfleddern, zumindest ist dann aber die Ausgangsbasis korrekt.
Da hier einige aber immer wieder vorgeben einen engen Draht zum Unternehmen zu haben, frage ich mich dann schon, warum die inhaltlichen Fakten hier so veraltet sind.
Meine Meinung bleibt: es gibt noch viel zu tun, aber es geht alles in die richtige Richtung. Aber ich bin ja auch "nur" einer der 2.000 boiled frogs...
#174
ja, es bessert sich manches bei Euch. Wie wäre es mit einem "Danke schön für die BP" an uns hier draußen? Der Druck war doch so groß, daß die da oben reagieren mußten.
Es zeigt sich demnach, daß Offenheit und Transparenz gepaart mit hartnäckigem Posten etwas gebracht hat. Das freut mich für Dich/für Euch!
Wie hoch ist denn der max. mögliche Partizipationsbonus?
Viele Grüße - interna
#175
also das die Veränderungen aufgrund des Marktes geschehen (dazu zähle ich dieses Board dann auch mal, oder zumindest als Abbild) hatte ich bereits in einem anderen Posting positiv bemerkt. Hierfür mich explizit zu bedanken fällt mir dennoch schwer, dafür wird in diesem Forum zuviel mit Halbwahrheiten und Unsachlichkeit um sich geworfen (als Beispiel wähle ich das vorangegangene Posting eines ehemaligen Kennworts, den ich allerdings trotzdem sehr für seinen Usernamen feiere!). Im Gegenzug bedankt sich ja von Euch auch keiner, für die neuen gut ausgebildeten Kollegen, die mitunter auch noch den bei MLP aufgebauten Kundenstamm mitbringen. Oder? Zumal ich bis jetzt noch keine Antwort bekommen habe, wieviele der alten LV-Drücker jetzt als "freie" Makler ihr Unwesen treiben. Wie wird das in einem Maklerpool überwacht? Oder sind jetzt alle zu Gutmenschen mutiert?
Ich glaube auch das weniger das hartnäckige posten, als vielmehr die Fluktuation den Impuls zum Handeln gab. Vielleicht bedingt das eine aber das andere...
Meiner Kenntnis nach gibt es bei dem Bonus keine limitierenden Faktoren (außer eben Einkommen bzw. nicht vorhandene Ganzheitlichkeit). Ehrlicherweise muß man aber ergänzen, das der Bonus mit einer deutlichen zeitlichen Versetzung ausgezahlt wird.
Trotzdem erscheint es mir ein gelungener Spagat zwischen Erhöhung der Bestandskomponente und gleichzeitig Anreize auch für Neugeschäft zu schaffen. Ob es sich bewahrheitet oder nochmal überarbeitet werden muß, wird sich zeigen. Es ist aber ein guter Anfang.
Viele Grüße
#176
Was MLP (unter der Ägide von USW) da treibt, ist eindeutig eine Verbesserung. Trotz allem ist immer noch mancherorts zu viel Druck, zu viel kurzfristiges Denken, zu viel Verbrennen von Potential, zu viel LV, etc. Aber es geht in der Breite in die richtige Richtung.
Was die gut ausgebildeten Kollegen betrifft, so gibt es Standorte, an denen das Negative so überwiegt, da sich sehr viele Kollegen in das freie Maklertum verändern.
Nach meiner höchst subjektiven Meinung sorgt gerade das (manchmal blindwütige) Zusammenlegen von Geschäftsstellen für extrem Unmut. Deshalb wird aus meiner Sicht mittelfristig die Abwanderung nicht abnehmen. Ironischerweise wird die Beproerhöhung oft gar nicht wargenommen, speziell bei älteren Beratern mit viel HLE im Bestand ist es ohnehin eine Nullnummer.
#177
Für wen?
a) Die Aktionäre haben über die Hälfte des (Kurs-)Wertes der Aktie (u. d. Ä. v. USW) verloren.
b) Über 600 Berater sind netto weniger bei MLP unter Vertrag, so dass in der Zentrale betriebsbedingt gekündigt werden muss. (UdÄvUSW)
c) Jedes Jahr stellt MLP ca. 350 Berater neu ein und verliert noch viel mehr. In den letzten 6 Jahren wurden über 2.000 Berater "durchlauferhitzt" und verbrannt. Alle Berater profitieren anscheinend nicht von der "Verbesserung". (UdÄvUSW)
d) FERI verliert gerade massiv Köpfe und know-how, wobei man die Auswirkungen erst in zwei Jahren sehen wird. (UdÄvUSW)
Also konkret: Wer profitiert bei MLP?
Oder reden wir darüber, dass der Niedergang verlangsamt wird? (UdÄvUSW)
#178
Aber die Stellschrauben werden erstmal grundsätzlich in die richtige Richtung (Beproanhebung, kein Dokuzwang bzgl. Bepro, bessere Geldanlage-Möglichkeiten durch Vermögensverwalter, etc.) gedreht.
Ob das den Niedergang auch nur bremst, bleibt abzuwarten.
#179
das ist auch richtig, klar. Ich bin als harter Kritiker von MLP bekannt. Dazu gehört es dann allerdings auch, positive Entwicklungen anzuerkennen. Erinnerst Du Dich an meine Aussagen von vor ein paar Jahren:
a) Weg mit Leuten wie Ralf Schmied, Gerd Frieg etc., mal von Termühlen, Möller etc. ganz zu schweigen.
b) Abbau auf ca. 1.000 - 1.500 Berater, begleitet von einem straffen Kostenmanagement.
c) Bessere Bezahlung der Betreuung durch Anpassung der BP.
d) Geringere Kosten in den Geschäftsstellen durch günstigere EDV/Lösungen, weg vom Edeldesigner Delle etc.
Nun, noch 5-7 Jahre und wir sind dann dort. Was fehlt, ist noch der richtige Mann, der den Beratern beibringt, effizient die ganzen Verträge zu betreuen (mittels einer umzuordnenden EDV, mehr Fleiß (im Durchschnitt) bei Sekretariaten und Beratern ...). Mal schauen, wen die dafür an Board nehmen werden.
Wenn die schlau wären, würden die sich entsprechend "einkaufen" - wäre gar nicht so teuer. Nein, keine Person, sondern in ein, zwei Pools mit knapp über 25%.
- interna
#180
Die Zeiten, in denen 350 Leute p.a. eingestellt wurden, sind zum Glück vorbei. Ich schätze, das dieses Jahr maximal 150 Neueinstellungen erfolgen werden. Mittlerweile scheint die Erkenntnis gereift zu sein, das Qualität vor Quantität geht. Ich glaube aber grundsätzlich, das der FDL-Markt eben kein Wachstumsmarkt mehr ist.
Die Befürchtung, das sich die BePro bei den Altberatern negativ auswirken würde, kann ich zumindest in unserer GS nicht bestätigen. Zumindest ist keiner schlechter gestellt als vorher, i.d.R. erhöht sich die BePro deutlich. Allerdings sind die meisten Berater bei uns seit 10-20 Jahren für MLP tätig, für noch ältere Berater kann ich insofern nicht sprechen. Die Perspektive für jeden einzelnen Berater hat sich aber durch die Neuregelung erheblich verbessert - ich denke schon, das sich dies auch in den Beraterzahlen positiv auswirken wird.
Bei den Geschäftsstellen überwiegt vor einer Zusammenlegung die Skepsis, aber im nachhinein kenne ich eigentlich nur positive Stimmen (wohlgemerkt: das kann in anderen Regionen durchaus anders sein!). Der Einführung der MLP-Häuser sehe ich auch positiv entgegen. Die jetzigen Büros sind teilweise riesig - insbesondere im Verhältnis zur Anwesenheit der Berater. Viele Elemente des Geschäfts spielen sich heute eher beim Kunden zuhause oder in deren Praxis ab, Dokumente werden elektronisch archiviert und schaffen zusätzlich Platz. Da halte ich es für betriebswirtschaftlich richtig, die alten Büroflächen auf den Prüfstand zu stellen und zu reduzieren. Wird sich dann positiv auf die GS-Kosten auswirken und damit auch den Bonus für den einzelnen Berater erhöhen.
#181
Damit wären wir dann beim Niveau von 1994 oder 1995. Ähnlich wie der Aktienkurs.
Irgendwann, vielleicht 2002 oder 2003 sagte mir einer der "kleinen" Vorstände (ich glaube sogar es war in der Tat Dr. R. H.


), dass es erstmals in der
MLP-Geschichte mehr Ehemalige als Aktive gab.Wenn also vor 8 oder 9 Jahren das Verhältnis 2500:2501 war, ist es heute wie?
Ich schätze circa 2000 Aktive/5000 Ehemalige
Dieser Zeitraum stimmt übrigens zufällig (?) ziemlich genau mit der USW-Ära überein. Auch daraus kann jetzt jeder seine eigenen Schlüsse ziehen.
#182
massive organisatorische und räumliche Umstrukturierungen,
Vor-Ort-Auditierungen durch den Vorstand bei Beraterpersönlichkeiten
...
Natürlich werden in diesem Umfeld wieder 300-400 Berater das Unternehmen verlassen.
Das entspricht dem Durchschnittswert der letzten Jahre von 16% Fluktuationsrate mit einem kleinen peak nach oben.
Ende 2011 wird es bei deratig geringen Neueinstellungen deutlich unter 2.000 aktive MLP-Berater geben.
#183
Der richtige Knall kommt m.E., sobald die letzten HLE-Restbestände umgedeckt, der PKV-Berg (Umstellung auf Einjahresfrist) abgearbeitet und der CFP mitgenommen ist. Dann wird nochmal die Bepro abgehlt und sich umorientiert.
Was sich meiner Ansicht nach extrem verändert hat ist der esprit de corps: Viele Neueinsteiger planen strategisch ab Beginn ihren Ausstieg nach der Ausbildung und viele Alte setzen die blaue Brille ab und schauen sich um (immer noch zu wenige, aber immerhin). Das gab es zu meiner Zeit nicht in dem Maße.
2000 Berater am Jahresende und mittelfristig 1500 halte ich auch für realistisch.
#184
bei MLP könnte es sich aufgrund des relativ großen Kundenstamms dann wirklich bei 1.500 - 2.000 Beratern einpendeln. Wie schon geschrieben: Die Richtung ist ja ok.
Doch muß die Umstrukturierung noch wesentlich schneller vonstatten gehen. Hinzu kommt auch folgendes (mal mich als Beispiel genommen):
Ja, ich habe sehr hohe Bestände. Ja, das trägt schon einen guten Teil meines Umsatzes. Aber das reicht natürlich noch nicht. Aus meinem Bestand muß ich natürlich weiterhin noch gut Geld aus Abschlüssen verdienen. Es sind eben keine 4 Million Wertungssumme, sondern nur ca. 1 Million, die mir dann völlig ausreichen (und normals PKV-Geschäft ohne Umdeckung!).
Daraus wird dann ein Schuh:
a) Meine Kunden haben im Schnitt nicht so viele LV Produkte (mal alle Schichten inkl. BU zusammengenommen) - es ist also wirklich noch Luft und Bedarf da.
b) und ich brauche nur wesentlich weniger Abschlüsse als ein MLPler.
=> Gehen wir mal von 400 Kunden aus. Dann sind 1.000.000 € Wertungssumme (bei 25 Jahren Laufzeit) 100 € pro Kunde pro Jahr als Neuabschluß! Pro Jahr.
=> Ein MLPler müßte dann 400 € pro Kunde pro Jahr machen (wobei viele Kunden da schon wesentlich mehr "belastet" sind.
Alles klar?
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