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Goldman Sachs zu langweilig? - 500 Beiträge pro Seite


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Würde mich über eure Meinung freuen

Für Goldman Sachs sind für 2009 ein gewinn von ca. 16 dollar pro aktie prognostiziert. Das einem Kgv von 10 enspräche.
Goldmann sachs erfüllte in vergangenheit eigendlich immer die prognosen. Und waren laut berichten in der Krise auch eine der schlauesten.
Wie erklärst ihr euch dass diese Bank nur mit einem 09er kgv von 10 bewertet ist, während andere banken mit horrendem kgvs von 20 - 30 und nochmehr bewertet sind

Ok es geht um den wachstum und rückkehr in die gewinnzone da ist ein kgw oder gewin von 2009 und 2010 schon mal irrelevant

Aber die frage die ich mir stelle ist diese ob die investoren keine großen wachstumshancen für goldman sachs sehen? sonst könnte ich mir das kgv nicht erklären

Das wachstumspotential müsste für alle das selbe sein, oder ist gs in einem anderen bereich tätig?
Hallo...niemand an Goldman interessiert oder investiert

Macht dies Anleger vieleicht Goldman Sachs gegenüber skeptisch?


(ausschnitt aus einem Rating)


Das Kurspotenzial sei auf dem gegenwärtigen Niveau allerdings begrenzt.
Zudem sei das Ziel einer Rendite von 15 Prozent auf den Nettovermögenswert unrealistisch.
Manipulation

seht mal den Spread an GS2DRR
Heute

14:00 US Goldman Sachs Ergebnis 4. Quartal
irgendwie schon eigenartig....mega ergebnis (4. quartal 8$ gewinn pro aktie)und kein mensch will heute eine Goldman aktie (ca. 5% minus)

wenn die nächsten 4 quartale ähnlich ausfallen würden wäre dies ja ein jahresgwinn von 32 dollar pro aktie und ergäbe aus heutiger sicht ein kgv von 5

glauben die investoren dass dies das letzte gute quartal war? und goldmann in zukunft wieder weniger verdient? sonst könnt ich mir die reaktion nicht erklären
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.785.854 von Twice_Trader am 21.01.10 20:37:13
Aktien rutschen ab
Obama heizt Banken ein


In den USA soll, nach dem Willen von US-Präsident Obama, den Banken strenge Regeln auferlegt werden. Vor allem die Geschäfte im Investment Banking ärgern die Bevölkerung, die unter einer hohen Arbeitslosenquote zu leiden hat. Bankaktien gingen nach Bekanntwerden der Pläne auf Talfahrt....»
Goldman Sachs hat alleine 6 Millarden durchs Traden gemacht, das ist mehr als 2/3 des gesamten Umsatzes.

:eek:
Habe Deutschland auch schon ne ganze Zeit auf dem Zettel.

Die waren immer topp - wer soll die eigentlich überholen - ok JP Morgan ist mittlerweile auf Augenhöhe.

Dass es bei Goldman abwärts gehen könnte, halte ich für irgendwie unvorstellbar.
Computermodell versagt
Goldman schließt Hedgefonds


Rund 7 Mrd. Dollar verwaltete der Global-Equity-Opportunity-Fonds in seinen besten Zeiten. Ende des Jahres waren es nur noch 200 Mio. Dollar. Goldman Sachs zieht deshalb Konsequenzen....»
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.799.078 von kosto1929 am 24.01.10 08:22:38In der heutigen WamS steht Goldman beim Investmentbanking mit deutlichem Abstand vor der Deutschen Bank im M&A Ranking auf Platz 1.

Solange so viel billiges Geld in die Märkte gepumpt wird, kommen ja auch schwierige Platzierungen wie bei Conti zustande.

Wie lange glaubt ihr, werden die Märkte noch mit dem notwendigen billigen Kapital geflutet ?
Reformverlierer Goldman Sachs

FTD

Sebastian Bräuer, Nina Luttmer, Rolf Lebert (Frankfurt),
Sonntag, 24. Januar 2010, um 20:59 CET

Die US-Investmentbank Goldman Sachs wird nach einhelliger Meinung von
Analysten am stärksten von den Regulierungsplänen von US-Präsident Barack
Obama getroffen. Nach Angaben des Instituts kommen im Schnitt zehn
Prozent seiner Erträge aus dem Eigenhandel. Die Experten der Citigroup
schätzen, dass ein Verbot des Eigenhandels die Erträge von Goldman Sachs in
diesem Jahr um 4,5 Mrd. $ (3,2 Mrd. Euro) schrumpfen lassen würde - der
Nachsteuergewinn würde um etwa 1 Mrd. $ sinken.


Barack Obama will erreichen, dass Banken künftig keinen Eigenhandel mehr
betreiben dürfen. Außerdem sollen sie deutlich schrumpfen. Wie genau dies
erreicht werden soll, ist noch unklar. In Hedge-Fonds oder Private-Equity-
Gesellschaften sollen die Häuser nicht mehr auf eigene Rechnung - ohne
Kundenauftrag - investieren dürfen. Auch diese Regel würde Goldman Sachs
nach Meinung der Citigroup-Analysten empfindlich treffen.


Die Experten von JP Morgan setzen die potenziell gefährdeten Erträge von
Goldman Sachs für 2010 sogar noch höher auf 4,7 Mrd. $ an. Für Morgan
Stanley rechnen sie mit 2,1 Mrd. $ weniger Umsatz. In den vergangenen
Tagen kursierten bereits Gerüchte, Goldman Sachs und Morgan Stanley
könnten aber um die Beachtung von Obamas Plänen herumkommen, indem sie
ihre im Herbst 2008 vorgenommene Umwandlung in Bankholdings rückgängig
machen würden und so nicht mehr der Regulierung unterlägen. Allerdings
erklärte der Finanzchef von Goldman Sachs, David Viniar, in einer
Telefonkonferenz, darüber "keine Sekunde" nachzudenken.


Obamas Pläne

Banken dürfen keinen Eigenhandel mehr betreiben. Davon ausgenommen bleibt
aber womöglich Handel, wenn die Bank damit Märkte liquide hält oder dahinter
indirekt Kundenaufträge stehen. Die Grenzen sind fließend. Banken dürfen
keine Hedge- oder Private-Equity-Fonds mehr besitzen oder in sie investieren.
Die Größe einer Bank wird begrenzt. Bei der Beurteilung der Größe sollen nicht
mehr nur Einlagen berücksichtigt werden, sondern auch andere Finanzquellen
sowie die Schulden eines Instituts. Zudem ist eine neue Steuer für
Finanzinstitute geplant, die bis 2020 gut 90 Mrd. $ einspielen soll. Nicht nur
amerikanische, sondern auch europäische Banken würden von Obamas Plänen
betroffen sein. So dürfte auch die Tochter der Deutschen Bank in den USA
keinen Eigenhandel mehr betreiben. Offen ist, ob Obama sogar weitergehen
würde und etwa Auslandsbanken, die den Eigenhandel nicht komplett
aufgeben, verbieten würde, in den USA zu operieren. Auslandsbanken würden
anderenfalls vermutlich einfach ihre Eigenhandelsaktivitäten verlegen - etwa
nach London, wo Europas Finanzplatz profitieren würde.


Die Deutsche Bank hat ihre Eigenhandelsaktivitäten als Folge der Finanzkrise
bereits heruntergefahren. Machten sie zwischen 2002 und 2007 nach
Angaben der Bank im Schnitt 10 bis 15 Prozent der Erträge im
Wertpapierhandel aus, waren es 2009 noch etwa fünf Prozent. In den USA sei
der Anteil noch geringer, sagte ein Deutsche-Bank-Sprecher am Wochenende.


JP Morgan hat errechnet, dass es die Deutsche Bank 2010 insgesamt 2,1 Mrd.
$ an Erträgen kosten würden, wenn sie wie die US-Konkurrenten generell gar
keinen Eigenhandel mehr betreiben dürfte. Bei der Credit Suisse wären es 2,3
Mrd. $, bei UBS 1,9 Mrd.$. Andere Analysten halten sich mit derart exakten
Prognosen zurück. Analysten von Keefe, Bruyette & Woods beziffern den
potenziellen Wertverlust europäischer Investmentbanken auf sechs bis acht
Prozent.


Für problematisch halten Analysten die Unterscheidung zwischen Eigenhandel
und kundengetriebenem Handel. Ein Beispiel: Wenn eine Bank für einen
Unternehmenskunden Devisenabsicherungsgeschäfte tätigt, reichen sie dieses
meist am Markt weiter. Ist das nicht möglich, nehmen die Banken die
Absicherung aber auch auf die eigenen Bücher. Unklar ist, ob dies ein
kundengetriebenes Geschäft wäre oder nicht. Die Analysten von JP Morgan
halten eine exakte Trennung von Eigenhandel und Kundengeschäft für
unmöglich. "Das eine kann nicht eliminiert werden, ohne das andere
empfindlich zu treffen", schreiben sie. Beobachter fürchten zudem, dass die
Banken versuchen könnten, das Verbot des Eigenhandels zu umgehen, indem
sie sich gegenseitig Handelsaufträge erteilen.


Die Banken wehren sich vehement gegen die Pläne. So weisen die Analysten
der UBS darauf hin, dass die größten Krisenverursacher in den USA Banken
gewesen seien, die weder nennenswerte Eigenhandelsaktivitäten verfolgt
noch in Hedge-Fonds oder Private Equity investiert hätten. Sie nennen in
diesem Zusammenhang die Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddy
Mac, Washington Mutual, Wachovia und Indymac. Allerdings lassen sie den
wohl wichtigsten Krisenverstärker, die zusammengebrochene Investmentbank
Lehman Brothers, unerwähnt. Kritiker der Obama-Pläne warnten zudem vor
einem Rückfall ins "Steinzeitbanking", in dem Banken nur noch Kredit- und
Vertriebseinheiten wären.


Profiteure der Reform wären vermutlich US-Regionalbanken. Sie haben in aller
Regel keinen Eigenhandel und wären daher von dem Verbot nicht betroffen.
Schwere Vorwürfe gegen US-Geldhäuser

FTD
Montag, 1. Februar 2010, um 12:03 CET

Die US-Banken sehen sich mit Ermittlungen wegen des Verdachts auf
Insiderhandel konfrontiert. Neil Barofsky, der die Verwendung des Geldes aus
dem Bankenrettungsfonds Tarp überwacht, prüft, ob Bankmanager die vielen
Informationen, die im Herbst 2008 zwischen Regierung und der Branche
flossen, für Geschäfte genutzt haben.


In dieser Phase erreichte die Finanzkrise ihren Höhepunkt; acht der größten
amerikanischen Institute erhielten im Oktober 2008 jeweils zwischen 2 und 25
Mrd. $ an Tarp-Mitteln.


"Aus Tarp Geld zu bekommen, bedeutete damals, dass der Aktienkurs einer
Bank steigen würde, und wir sehen uns spezielle Handelsaktivitäten von
Insidern vor und nach entsprechenden Ankündigungen an, ebenso wie
mögliche Tips von Insidern", sagte Barofsky.


Die großen Wall-Street-Häuser haben die Hilfe mittlerweile zurückgezahlt.
Dennoch wächst in den USA angesichts der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit
der Unmut über die Rettungsaktion für die Banken.


Barofsky legt vierteljährlich einen Bericht über seine Aktivitäten vor. Aus dem
jüngsten, am Sonntag veröffentlichten Dokument geht hervor, dass er seine
Untersuchungen im Schlussquartal 2009 erheblich ausgeweitet hat: Die Zahl
der laufenden Fälle, in denen er wegen mutmaßlicher Verstöße ermittelt,
kletterte von 54 im dritten Viertaljahr auf 77.


Bei den Untersuchungen geht es neben dem Verdacht auf Insiderhandel unter
anderem um mögliche Bilanzschwindeleien, Betrug mit Hypotheken,
Behinderung von Ermittlungen und Geldwäsche. In einem prominenten Fall
prüft Barofsky etwa, ob die Notenbank Federal Reserve Bank of New York im
Zusammenhang mit der Rettung des Versicherers AIG wichtige Informationen
zurückhielt.


Barofsky kritisiert auch das Aufkaufprogramm für risikobehaftete
Vermögenswerte, bei dem private Investoren Banken mit staatlicher
Unterstützung toxische Wertpapiere und Kredite abnehmen. Der Tarp-
Kontrolleur hält die Struktur des Public-private Investment Program (PPIP) für
problematisch. Er fordert eine strikte Trennung zwischen jenen
Fondsmanagern, die an dem Programm teilnehmen, und ihren Kollegen im
selben Unternehmen, die ähnliche Wertpapiere ankaufen.


Als Beispiel führt Barofsky an, dass ein Manager einer nicht genannten
Gesellschaft ein Wertpapier aus einem Fonds veräußerte, der nicht an PPIP
beteiligt ist. Nur Minuten später kaufte er es zu einem etwas höheren Preis
zurück - mit einem vom Steuerzahler gestützten PPIP-Fonds. "Die Regeln sind
unzulänglich", sagte Barofsky.
liebe Freunde aus der EU

Nun lasst eure Gerichte aufmaschieren und sprecht endlich auch eine Milliardenklage aus (so wie das die "Amis" dauernd machen, Kopiert bitte dies ebenfalls !!!)

Goldman Sachs-Vorstand Gary Cohn
15. Februar 2010, 18:00Gary Cohn half beim Verstecken griechischer Schulden.

Der Banker mit dem Goldhändchen
Beim Weltwirtschaftsforum in Davos Ende Jänner suchte er die Diskussionsrunde "Risk in the Boardroom" auf, wo er das Loblied auf die hochqualifizierten, selbstverständlich hochbezahlten Mitarbeiter sang, ohne die modernes Investmentbanking nicht möglich wäre.

Da war noch nicht bekannt, dass Gary Cohn, der für das Tagesgeschäft zuständige Vorstand von Goldman Sachs, maßgeblich dabei mitgeholfen hat, dass Griechenland jahrelang seine wahre finanzielle Misere verschleiern konnte. Auf Anweisung von Cohn bedienten sich die Griechen kreativer Finanzinstrumente, sogenannter Cross-Currency-Swaps. Noch im November reiste Cohn nach Athen, um den Griechen kreative Buchhaltung bei den Gesundheitsschulden beizubringen - aber dies war dann selbst diesen zu viel, und sie winkten ab. Auch die Idee, dass chinesische Staatsfonds griechische Anleihen aufkaufen, stammt von Cohn, der dafür in einer Art geheimer Finanzdiplomatie zwischen Athen und Peking vermittelte.

.........

http://derstandard.at/1265852293855/Kopf-des-Tages-Goldman-S…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.351.979 von Buecherwurm74 am 16.04.10 17:16:04Nicht schlecht - was für eine Gelegenheit, da ist mir doch glatt ne dicke Posi ins Depo gehüpft. Goldman nochmal schnell zu Kursen wie im Februar vor dem Ausbruch zu haben und das 2 Tage vor den Zahlen. :lick:

Wie die Zahlen wohl ausfallen, kann man sich nach dieser Rally im 1. Quartal bei DOW, IPOs und den Gewinnen, die JPM vorgelegt hat bei Goldman ganz gut ausmahlen. :D
bin mit 164,5 Dollar rein. Eine minute nachher gings schnurstrack auf 155. Naja....hoffen wir auf den Rebound...
http://www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_429126
16.04.2010 17:34
SEC wirft Goldman Betrug vor
Die Börsen begaben sich am Freitag auf Talfahrt. Schuld daran war Goldman Sachs, eines der einflussreichsten Geldhäuser der Welt. Die amerikanische Börsenaufsicht SEC hat schwere Vorwürfe gegen die Bank erhoben. Goldman soll Anleger hinters Licht geführt haben.
Es geht um Geschäfte im Zusammenhang mit einer besicherten Schuldverschreibung, Collateralized Debt Obligation oder kurz CDO genannt. Goldman habe Anlegern bei diesen Papieren wesentliche Informationen vorenthalten, teilte die SEC am Freitag mit.

Die Investoren hätten mit diesem Finanzprodukt mehr als eine Milliarde Dollar verloren. Dabei seien die Papiere von vornherein zum Scheitern verurteilt gewesen.

Konkret sei es darum gegangen, dass der Hedgefonds Paulson & Co. maßgeblich an der Auswahl der Kredite für den verbrieften Hypothekenkredit beteiligt gewesen war und dass dieser Hedgefonds mit Leerverkäufen auf einen Verlust gewettet habe. Diese Informationen hätte Goldman nicht an die Käufer weiter gegeben.

"In der Summe", so die Vorwürfe der SEC, "hat Goldman Sachs ein Geschäft auf Paulson-Anfrage arrangiert, in dem Paulson sehr stark die Portfolio-Auswahl mit Blick auf seine wirtschaftlichen Interessen beeinflusst hat."

Goldman fühlt sich unschuldig
Die Aktie von Goldman Sachs brach nach dieser Nachricht ein. Der Kurs rauschte zu Handelsbeginn an der Wall Street etwa 15 Prozent abwärts – und riss den gesamten Markt mit. Andere Banktitel verloren ebenfalls deutlich, die Aktie der Deutschen Bank büßte zum Xetra-Schluss 7,3 Prozent ein.

Am frühen Abend äußerte sich Goldman Sachs zu den Vorwürfen. Die SEC-Vorwürfe würden jeder Grundlage entbehren, teilte die Bank mit. Mit Nachdruck werde man sich dagegen wehren und das Ansehen der Bank "rigoros verteidigen".
Lexikon
Collateralized Debt Obligation
Collateralized Debt Obligation (CDO) sind forderungsbesicherter Wertpapiere (Asset Backed Securities). CDOs sind strukturierte Anleihen, die verschiedene Forderungen, vor allem Kredit- und Hypothekenforderungen in einem Wertpapier verbriefen.



http://www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_429166
16.04.2010 20:10
Goldman Sachs verdirbt die Wochenbilanz
Mit einem Verlust von 1,8 Prozent beendete der Dax den Handel am Freitag. Die Nachricht, dass die amerikanische Großbank Goldman Sachs Kunden betrogen haben soll, ausgerechnet mit besicherten Schuldverschreibungen, hatte die Kurse weltweit einbrechen lassen. Vor allem Bankaktien rasselten in den Keller.
Goldman Sachs habe seinen Kunden wesentliche Informationen über die Kreditprodukte des Hauses vorenthalten, warf die amerikanischen Börsenaufsicht SEC der Bank vor. Die Bank soll die Käufer eines verbrieften Hypothekenkredites nicht darüber aufgeklärt haben, dass der Hedgefonds Paulson & Co. an der Auswahl der Kredite beteiligt gewesen sei und zugleich mit Leerverkäufen auf einen Wertverlust gewettet habe.
Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, droht Goldman Sachs laut Branchenkennern eine Milliardenstrafe. Kein Wunder also, dass die Aktien der Bank kurz nach der Veröffentlichung der Vorwürfe um 16:30 Uhr deutscher Zeit absackten und bis zu 15 Prozent verloren. "Ein dickes Ding", kommentierte Bankmanager Walter Todd von Greenwood Capital. "Und ein agressives Vorgehen der SEC. Ich bin schockiert."
Die Branche ist alarmiert, denn Insider sind sich sicher, dass die SEC sich auch andere Banken und andere Produkte untersucht. Und dabei ähnliche Vorgehensweisen wie bei Goldman Sachs findet. Auch die Anleger waren alarmiert, und schickten Bankaktien weltweit in den Keller. Im Dax, der wegen der Goldman Sachs-Vorwürfe 1,8 Prozent tiefer schloss, bei 6.181 Punkten, war vor allem die Deutsche Bank unter Druck. Die Aktie verlor 7,3 Prozent. Auch auf Wochensicht verdarb das fette Freitagsminus die Bilanz. Statt eines erhofften leichten Pluszeichens beschloss der Dax die Woche mit einem Minus.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.353.078 von mule99 am 16.04.10 19:00:55gut gemacht!;)
Goldman Sachs denies 'betting against clients'

Wall Street bank issues eight-page letter to shareholders justifying its conduct before, during and after the financial crisis

In a letter to shareholders issued alongside Goldman's 2009 annual report, the Wall Street bank denied that it "bet against its clients" when it changed its position in the housing market in 2007, shortly before prices began to collapse.

http://www.guardian.co.uk/business/2010/apr/07/goldman-sachs…
wenn es nur um den betrugsverdacht geht, dann wird sich der kurs bald erholen. wenn sich aber diese probleme mit den gewerbeimmobilien und fonds ausweiten seh isch schwarz
hier wird man mit Puts, ne menge Geld machen können die Tage
;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.353.078 von mule99 am 16.04.10 19:00:55
Merkwürdig nur, daß die News erst am Freitagnachmittag kamen, wo die maßgeblichen Herren alle bereits in Urlaub waren. Außerdem hat die SEC die Anklage bereits vorher in der Schublade gehabt und wartete wohl auf das OKAY von Oben! Siehe Bankenregulierung und Gesundheitsreform, die von Obama durchgepushed werden sollen. Da kommt solch ein Skandal für die Demokrats doch gerade recht.

Süddeutsche.......:Die US-Börsenaufsicht SEC verklagt die Investmentbank Goldman Sachs wegen Betrugs. Nach der Klageschrift, die am Freitag in Washington veröffentlicht wurde, führte Goldman Anleger in die Irre, die in komplexe Wertpapiere auf der Basis zweitklassiger Hypotheken investiert hatten. Zu den Opfern gehört die IKB.

Die auf Mittelstandskredite spezialisierte IKB war das erste Opfer der Finanzkrise in Deutschland und musste 2008 von der Bundesregierung gerettet werden. Laut SEC investierte die IKB 150 Millionen Dollar in Wertpapiere von Goldman und verlor fast alles dabei. Die Klasse der Wertpapiere, um die es geht - Collateralized Debt Obligations, CDO (hypothekengedeckte Anleihen) - spielten eine zentrale Rolle beim Ausbruch der Finanzkrise 2007.

Schon lange wurde Investmentbanken vorgeworfen, die extrem riskanten CDO an ihre Kunden verkauft und gleichzeitig dagegen gewettet zu haben. Jetzt macht die SEC diese Vorwürfe erstmals konkret.

Dabei geht es um ein Produkt namens "Abacus 2007-AC1", im Kern eine Anleihe, die durch ein Bündel von Hypothekenkrediten minderer Qualität ("Subprime Loans") gedeckt ist. Goldman vermarktete Abacus Anfang 2007, zu einem Zeitpunkt also, als der Absturz des amerikanischen Immobilienmarkt bereits begonnen hatte. Der zentrale Vorwurf der SEC: Ein großer Hedgefonds nahm Einfluss auf die Zusammensetzung von Abacus, und wettete gleichzeitig darauf, dass die betreffenden Hypothekenkredite faul werden. Die Tatsache habe Goldman vor seinen Kunden verheimlicht.


"Das Produkt ist neu und komplex, aber der Konflikt ist alt und einfach", erklärte Robert Khuzami, Direktor der zuständigen Abteilung der SEC. "Goldman ließ es verbotenerweise zu, dass ein Kunde, der gegen den Hypothekenmarkt wettete, entscheidenden Einfluss darauf nahm, welche Hypotheken in ein Portfolio aufgenommen wurden. Gleichzeitig wurde anderen Kunden erzählt, die Auswahl erfolge durch unabhängige, objektive Dritte."‘

Die betreffenden Hedgefonds ist einer der größten der Welt und wird von dem New Yorker Manager John Paulson betrieben. Paulson war während der Finanzkrise zu einer Berühmtheit geworden. Er hatte rechtzeitig gegen den Immobilienmarkt gewettet und 2007 insgesamt 3,7 Milliarden Dollar verdient, mehr als irgendjemand sonst an der Wall Street. Nach eigener Darstellung zerlegte er, anders als andere Spekulanten, die komplexen CDO in ihre Einzelteile und analysierte jeden einzelnen Hypothekenkredit. Die Erfolgsgeschichte steht jetzt plötzlich in einem anderen Licht da. Paulson wird allerdings bisher von der SEC nicht beschuldigt.

Für Goldman Sachs ist die Klage der SEC ein schwerer Image-Schaden. Die Investmentbank ist bisher besser als alle Konkurrenten durch die Finanzkrise gekommen. Die Goldman-Aktie verlor am Freitag bei 18 Uhr (MEZ) knapp 14 Prozent ihres Wertes und zog auch andere Finanztitel mit in den Keller. Kenneth Lench, Spezialist der SEC für strukturierte Finanzprodukte, kündigte an, dass die Ermittlungen auch gegen andere Institute weiter gehen. Besonders im Blick habe die Behörde komplexe Finanzprodukte, die zu einem Zeitpunkt vermarktet wurden, als der Häusermarkt bereits Zeichen von Panik zeigte.

Neben der Firma Goldman Sachs verklagt die SEC auch den Goldman-Manager Fabrice Tourre als Hauptverantwortlichen von Abacus. Tourre habe gewusst, dass Paulson an der Auswahl der Hypotheken für das Finanzprodukt beteiligt war und dies vor den Kunden verheimlicht. Laut SEC führte er auch die Finanzfirma ACA in die Irre, die Goldman bei der Zusammenstellung komplexer Wertpapiere berät.

Der Manager habe den Eindruck erweckt, als wolle Paulson in das Papier investieren, tatsächlich habe er jedoch auf dessen Preisverfall gesetzt. Paulson kaufte Kreditausfallsversicherungen (Credit Default Swaps) auf Abacus und verdiente durch deren Preisanstieg. Paulson habe Goldman am 26. April 2007 insgesamt 15 Millionen Dollar für die Strukturierung von Abacus, bis zum 29. Januar 2008 waren 99 Prozent der Hypotheken heruntergestuft worden, weil das Risiko des Zahlungsausfalls gestiegen war. Paulson verdiente gut eine Milliarde Dollar dabei, Goldman-Kunden, die 10,9 Milliarden Dollar in Abacus investiert hatten, verloren mehrere Milliarden.

http://www.sueddeutsche.de/finanzen/684/508825/text/
Audio Slideshow: Die Welt nach Lehman
Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Slideshow zu starten:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.357.683 von ZenoCyprus am 18.04.10 17:48:52Collateralized Debt Obligations

Collateral Damage Obligations heißen die Dinger :laugh:
U.K., Germany Pile Pressure on Goldman Sachs After Fraud Suit
By Michael Patterson and Tony Czuczka

April 18 (Bloomberg) -- Goldman Sachs Group Inc. faces a regulatory probe in Britain and scrutiny from the German government after the U.S. Securities and Exchange Commission sued the firm for fraud tied to collateralized debt obligations.

Prime Minister Gordon Brown today called for the Financial Services Authority to start an investigation, saying he was “shocked” at the “moral bankruptcy” indicated in the suit. Germany’s financial regulator, Bafin, asked the SEC for details on the suit, a spokesman for Chancellor Angela Merkel said.

Politicians that were forced to bail out their banks during the financial crisis are turning on Goldman, which critics say helped caused the turmoil and profited from it. The European Union is also probing Goldman’s role in arranging swaps for Greece that may have masked the country’s budget deficit.

“We will see politicians throughout the world piling on Goldman Sachs,” said Scott Moeller, a former investment banker now teaching at Cass Business School in London. “Now they have vulnerability. Everyone and anyone, especially politicians, are going to be trying to make hay with this one.”

The SEC said that in early 2007, as the U.S. housing market teetered, Goldman Sachs created and sold a CDO linked to subprime mortgages without disclosing that hedge fund Paulson & Co. helped pick the underlying securities and bet against the vehicle, known as Abacus 2007-AC1.

‘People Were Misled’

The firm denies any wrongdoing. Fiona Laffan, a spokeswoman for Goldman Sachs, and Heidi Ashley, a spokeswoman for the FSA, declined to comment.

“It looks as if people were misled about what happened,” Brown, who faces a national election on May 6, said on the BBC’s Andrew Marr program today. “The banks are still an issue. They are a risk to the economy.’

Royal Bank of Scotland Group Plc paid $841 million to Goldman Sachs to unwind its position in Abacus, which it inherited when it bought parts of ABN Amro in 2007, according to the SEC. The Edinburgh-based lender is now controlled by the British government after receiving a 45.5 billion-pound ($70 billion) taxpayer rescue, the world’s biggest banking bailout.

Dusseldorf-based IKB Deutsche Industriebank AG was among the other buyers of the Abacus CDO, according to the SEC. IKB became Germany’s first casualty of the U.S. subprime-mortgage crisis in 2007 after its investments in asset-backed securities soured. KfW development bank, Germany’s state-owned development bank, pumped almost 10 billion euros ($13.5 billion) into IKB in 2008 to shore up the German banking system.

Legal Steps

The German government “will ask the SEC for information,” said Ulrich Wilhelm, a spokesman for Merkel. “Then we will look at the records and consider possible legal steps.”

The EU is investigating Goldman Sachs over swaps it arranged for Greece in 2002. The country entered a cross- currency swap with Goldman Sachs on about $10 billion of debt issued in dollars and yen. That was swapped into euros using a historical exchange rate, a mechanism that generated about $1 billion in an up-front payment from Goldman to Greece. Goldman has said it did nothing wrong.

The probe will be “profound and thorough,” EU Monetary Affairs Commissioner Olli Rehn said at a press conference in Madrid yesterday.

The New York-based firm is already under attack for its role as a trading partner to American International Group Inc., the insurer bailed out by the U.S. government. Goldman Sachs said April 7 that AIG’s bailout in 2008 helped the bank and every other financial firm because the insurer’s collapse would have been “extremely” disruptive to financial markets.

The $182.3 billion bailout ensured that Goldman Sachs and other counterparties were repaid in full. Much of the $12.9 billion Goldman Sachs received from AIG’s rescue was paid out to meet AIG-linked “obligations,” the firm said.

To contact the reporter on this story: Michael Patterson in London at mpatterson10@bloomberg.netTony Czuczka in Berlin at aczuczka@bloomberg.net;

Last Updated: April 18, 2010 11:08 EDT www.bloomberg.com
We understand that by serving our clients well and creating opportunities for economic growth, our own success will follow.

We are a financial advisor, lender, investor and asset manager. Our role is not always visible to consumers, and we do not engage in many traditional commercial banking activities. We connect buyers and sellers, linking investors and capital with the businesses and governments in need of it. This fuels job creation and innovation, while increasing tax revenue and facilitating economic development.

Our clients include governments, large corporations and institutional and high-net-worth investors.

Goldman Sachs: What we do

We advise companies on buying and selling businesses and help them manage risks.
We help businesses and local, state and national governments finance their operations through debt and equity offerings and loans.
We buy and sell equities, bonds, currencies and commodities, primarily to facilitate transactions by our clients in all of the key financial markets.
We manage assets for institutions, including mutual funds, pensions and foundations, as well as individuals.
We invest our capital, together with our clients, in growing businesses, which helps create jobs. Whether a mid-size employer in Kansas, a large school district in California, a pension fund for skilled workers, or a start-up technology firm, our clients’ interests come first. :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.357.693 von Boersenkrieger am 18.04.10 17:52:42Logo, hab ich irgendwo etwas inkorrekt geschrieben?:look:
Betrügerbande:

Henry Paulson, John Paulson und Alan Greenspan
24. September 2008 10:27:30 US-Finanzminister Henry Paulson versucht das internationale Finanzsystem mit einem 700 Milliarden Dollar schweren Rettungspaket vor dem Kollaps zu bewahren. Sein Namensvetter John Paulson zählt dagegen zu denen, die – ganz legal – wesentlich zu dessen Destabilisierung beigetragen haben und dabei immens reich wurden. Der 52-Jährige ist Chef des Hedgefonds-Hauses Paulson & Co. Im Gegensatz zu vielen Investmentbanken, aber auch Instituten wie der IKB, erkannte Paulson frühzeitig die Schwäche und geringe Bonität der Subprime–Hypothekenkredite. Also setzte er auf fallende Kurse und strich im vergangenen Jahr 3,7 Milliarden Dollar ein. Auch 2008 läuft es für Paulson, der in New York ein 2600 Quadratmeter großes Stadthaus auf der Upper East Side bewohnt, bislang nicht schlecht. Wie die britische Finanzaufsichtsbehörde nun feststellte, hatte sich Paulson, mit rund einer Million Pfund bei britischen Bankhäusern wie etwa HBOS oder Royal Banks engagiert ¬¬- short versteht sich. Damit lag er goldrichtig. Die Aktie von HBOS, bei der Paulson mit 93 Millionen Pfund eingestiegen war, verlor seit Jahresanfang 75 Prozent. Nun aber sind in UK Leerverkäufe und das Setzen auf fallende Kurse bei Banktiteln bis 16. Januar 2009 verboten. Dass Paulson nun seine Positionen glatt stellen muss, stört ihn nicht. Allein gestern verlor HBOS weitere 14 Prozent.
Ist Paulson ein Vorwurf zu machen? Keineswegs. All seine Investitionen verstießen nicht gegen Recht und Gesetz. Leerverkäufe und short selling sind und bleiben eine völlig legitime Handelsstrategie. Einen negativen Beigeschmack haben Paulsons Geschäfte trotzdem. Anfang des Jahres stellte Paulson & Co. keinen geringeren als den Ex-US-Notenbankchef Alan Greenspan als Berater ein. Dessen Niedrig-Zinspolitik hat den Boden für das aktuelle Desaster bereitet. Greenspan dürfte daher auch gewusst haben, dass eine Krise auf dem Häusermarkt unvermeidlich ist und wie man am besten davon profitiert. (jb)
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.357.683 von ZenoCyprus am 18.04.10 17:48:52Ja, der Zeitpunkt war genau getimed und nicht durch Zufall kommen morgen die Q1 Zahlen von GS.

100m sind am Freitag gehandelt worden. So wie es aussieht wird es heute auch nochmal sehr volatil. Das hat Potential für ein gigantischen Short Squeeze, wenn die Zahlen morgen auch noch gut sein sollten.

Goldman Sachs wusste übrigens schon lange von der SEC, dass eine Klage der SEC im Raum steht. Für Buffet wird es also wohl nicht ganz so überraschend gekommen sein. ;)
Goldman Sachs soll höheren Milliardengewinn erwirtschaftet haben

New York (BoerseGo.de) - Der Bankenriese Goldman Sachs Group Inc. wird im Rahmen seiner morgen zur Veröffentlichung anstehenden Zahlen zum ersten Quartal gemäß den von Bloomberg erhobenen Schätzungen an der Wall Street einen bereinigten Gewinn von 2,55 Milliarden Dollar bzw 4,14 Dollar je Aktie ausweisen. Damit würde der Gewinn des Ende der Vorwoche mit Betrugsvorwürfen durch die SEC konfrontierten Instituts auf Jahressicht um 54 Prozent zulegen. Die Einnahmen aus den Handelsaktivitäten im festverzinslichen Bereich sollen gegenüber der Vergleichsperiode 2009 um 7 Prozent auf 6,09 Milliarden Dollar sinken.

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-04/16659675…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.365.503 von mule99 am 20.04.10 09:41:07Weißt Du, um wieviel Uhr die Zahlen heute bekanntgegeben werden?
Der harte Kampf gegen Goldman Sachs
Andreas Henry (New York) 20.04.2010

Die Klage gegen die Investmentbank Goldman Sachs gewährt einen tiefen Einblick in fragwürdige Geschäftspraktiken der gesamten Branche, in der es vor Interessenkonflikten nur so wimmelt.
Die Zentrale von Goldman Sachs Bild vergrößern Die Zentrale von Goldman Sachs in New York, auch bekannt als 200 West Street REUTERS

Wenn sich an den Märkten eine Blase aufgepumpt hat und sich bei zunächst nur einigen Spekulanten die Erkenntnis durchsetzt, dass das nicht mehr lange gut geht, dann werden diese Frühmerker versuchen, noch jemanden zu finden, der ihnen das vom Preisverfall bedrohte Zeugs abkauft. Das scheint auch auf dem Markt für die so genannten Collateralized Debt Obligations (CDO) so gewesen zu sein, in denen Hypotheken und andere Kredite von den Investmentbanken zu komplexen Paketen zusammengeschnürt worden waren. In einer Klage der holländischen Rabobank gegen die Investmentbank Merrill Lynch, die ebenfalls zahlreiche dieser CDO zusammen gezimmert hatte, wird das betreffende Finanzvehikel als Müllabladeplatz für Subprime-Darlehen bezeichnet.

Die schlauen Frühmerker – das waren vor allem einige Hedge Fonds, die bereits gegen den US-Immobilienmarkt wetten wollten, als andere noch an ewig steigende Hauspreise glaubten. Die Dummen – das waren alle, die noch auf dem Höhepunkt der Blase in diese komplexen Finanzinstrumente investierten, weil sie den Triple-A-Beteuerungen der Rating-Agenturen und den Renditeaussichten in den Prospekten Glauben schenkten.
Deutsche Banken unter den Dummen

Unter den Dummen waren offenbar zahlreiche deutsche Banken, einige Landesbanken und – wie wir nun wegen der Klage gegen die Investmentbank Goldman Sachs nochmals vor Augen geführt bekommen – die Düsseldorfer IKB, die alleine mit dem fraglichen Geschäft mit dem auf den Namen Abacus getauften CDO 150 Millionen Dollar verlor.

Ganz nüchtern betrachtet bestand die Vermittlerrolle von Investmentbanken wie Goldman Sachs bei diesen Geschäften darin, die beiden Seiten einer Wette zusammen zu bringen. Ganz zynisch betrachtet bestand die Aufgabe von Goldman Sachs jedoch darin, noch schnell einen Dummen zu finden, der sich gegen die Hedge Fonds auf die andere Seite der Wette stellt.

Ob sich Goldman beim Verkauf dieser CDO möglicherweise nicht korrekt verhalten hat, das wird das von der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) angestrengte Zivilverfahren erweisen. Die Investmentbank wehrt sich vehement gegen den Vorwurf des Wertpapierbetrugs. Die Fachleute an der Wall Street streiten heftig darüber, wie stark die Klägerposition der Börsenaufseher ist. Das Meinungsspektrum reicht von „nicht den Hauch einer Chance für eine Verurteilung“ bis hin zu einer „existenziellen Bedrohung für die Bank und die gesamte Branche“, für die möglicherweise die Zerschlagung oder die Zerstörung ihres Geschäftsmodells drohe.

Hielt Goldman Informationen zurück?

Im Kern geht es darum, ob Goldman Sachs den Käufern der CDOs – also der IKB zum Beispiel - wichtige Informationen vorenthalten hat. Musste die Bank offenbaren, dass ein Hedge Fonds, der massiv auf den Niedergang dieses Finanzvehikels namens Abacus wetten wollte, bei der Auswahl der darin enthaltenen Kredite möglicherweise eine maßgebliche Rolle gespielt hat?

In der Vergangenheit haben die Börsenaufseher solche Streitfälle mit den Banken üblicherweise per Vergleich geregelt. Auch Goldman Sachs konnte zahlreiche Untersuchungen und Verfahren per Vergleichszahlung abbiegen. Etwa im Jahr 2003, als der New Yorker Staatsanwalt Eliott Spitzer und die SEC mehrere Verfahren gegen Wall-Street-Banken, darunter Goldman Sachs, nur gegen Zahlung von insgesamt mehr als 1,3 Milliarden Dollar einstellten. Damals ging es darum, dass Analysten der Banken nach außen noch Kaufempfehlungen für Aktien und Neuemissionen ausgesprochen hatten, die intern bereits als Schrott und Müll bezeichnet worden waren.

Ein harter Brocken für die SEC

Dieses mal scheint es aber nicht auf einen Vergleich hinaus zu laufen. Sollte es tatsächlich einen Prozess gegen Goldman Sachs geben, müssen sich die dünn besetzten Reihen der Börsenaufseher allerdings auf eine monströse Materialschlacht einstellen. Ein von Goldman Sachs geheuertes Dream-Team von extrem gut bezahlten Top-Anwälten wird alle Register ziehen, um vor Gericht zu bestehen oder es mit Verfahrenstricks gar nicht erst so weit kommen zu lassen.

Einen Vorgeschmack auf den Arbeitsanfall bekamen die SEC-Leute bereits, als sie das interne Verfahren gegen Goldman im vergangenen Juli intensivierten. Mit insgesamt acht Millionen Seiten Dokumenten soll die Aufsichtsbehörde förmlich zugeschüttet worden sein.

Es wird ein harter Brocken für die SEC. Die Behörde verfügt in diesem Jahr über ein Gesamtbudget von etwas mehr als einer Milliarde Dollar. So viel machte Goldman Sachs zuletzt locker in einem guten Monat – an Gewinn.
Habe mich heute in einem Blogbeitrag gefragt, ob nun das Ende der Legende von Goldman Sachs droht.
http://www.blicklog.com/2010/04/20/das-ende-der-legende-von-…

Während die sonst über Goldman Sachs kübelweise ausgeschüttete Häme am Management und an den Mitarbeitern abperlt, wie Wasser von einer heißen Herdplatte, könnte es nun tatsächlich anders kommen. Diesmal hat nämlich die Reputation von Goldman an den Finanzmärkte selbst empfindlich gelitten. Die Herabsetzung der Kreditwürdigkeit, gemessen an den Absicherungsprämien über Credit Default Swaps, hatte sich Ende letzter Woche deutlich verschlechtert. Die Kosten für die Kreditabsicherung stieg am Freitag um 42 Punkte und erreichte 133 Punkte.

Eine weitere Gefahr droht außerdem von zivilen Schadensersatzklagen aus dem SEC-Verfahren. So berichtet etwa der britische Telegraph, dass der Versicherungskonzern AIG, der Kreditversicherungen auf den Abacus CDO verkauft hat, prüft, Goldman Sachs auf 2 Mrd. US$ Schadensersatz zu verklagen.

Bis denn
blicklog
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.365.876 von biotech_fan am 20.04.10 10:38:43Goldman Sachs posts $3.29 bn Q1 net profit

Goldman Sachs Group Inc said first-quarter earnings nearly doubled, topping expectations, bolstered by fixed income trading profits.

http://economictimes.indiatimes.com/news/international-busin…
Goldman Sachs Q1 earnings surge 91%

"Our performance in the first quarter reflects more signs of growth across the economy and the strength of our client franchise," CEO Lloyd Blankfein said in a statement.

"In light of recent events involving the firm, we appreciate the support of our clients and shareholders, and the dedication and commitment of our people," he added.

http://www.indiainfoline.com/Markets/News/Goldman-Sachs-Q1-e…
Die Propagandamühlen mahlen kräftig auf beiden Seiten ...

Goldman can beat the SEC
Commentary: If Goldman lost money, it will be tough to prove intent

http://www.marketwatch.com/story/why-goldman-will-beat-the-s…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.367.552 von mule99 am 20.04.10 14:39:37Ok, die Belastung durch SEC ist einfach zu groß, so dass die ausgewiesenen Quartalgewinne keine Beachtung mehr finden. Ich schätze der Kurs wird sich über längere Zeit zwischen seitwärts und abwärts bewegen.

Ich suche die nächste Gelegenheit für einen Austieg.

Wirklich schade, weil der KGV bei GS besonders attraktiv ist.
Die Deutsche Bank hat Goldman Sachs auf "Buy" mit einem Kursziel von 220 (Kurs: 156,12) Dollar belassen.

Die Vorwürfe der US-Börsenaufsicht SEC und deren mögliche Folgen dürften ebenso wie eine Reform der Regulierungsbestimmungen die Aktien der US-Investmentbank und die Branche kurzfristig belasten, schrieb Analyst Michael Carrier in einer Studie vom Montag. Die starken Kursverluste seien allerdings eine Überreaktion. ...

http://www.handelsblatt.com/finanzen/aktienanalysen/deutsche…
Sieht so aus als hätten die Shorties ihr Pulver bald verschossen und der short interest sinkt. Der Markt hat alles schön aufgesaugt wie ein Schwam. Bald laufen die "days to cover" und die Shorties hoffentlich dem Kurs hinter her. :lick:

Goldman Sachs: Analysten bleiben cool

http://www.deraktionaer.de/xist4c/web/Goldman-Sachs-Aktie-Um…

Nomura belässt Goldman Sachs auf 'Buy' - Ziel 210 Dollar

http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:analyse-n…
Wow, das ist ja sehr interessant :eek:

Auch unter dem Hintergrund der Verluste des Goldman Sachs Immobilienfonds zu desen Besitztümern auch die Warenhäuser des insolventen Handelsunternehmens Karstadt gehören. ;)

US-Bank Goldman Sachs prüft Kauf von Karstadt
http://www.welt.de/wirtschaft/article7276371/US-Bank-Goldman…

DJ US-Investoren wollen Karstadt und Kaufhof übernehmen - BamS
http://www.bullenbrief.de/id_20100321LL000376__US-Investoren…

Goldman-Sachs-Immobilienfonds bricht drastisch ein
http://www.stern.de/wirtschaft/versicherung/meldungen/goldma…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.377.050 von mule99 am 21.04.10 17:45:35Da versucht Goldman wohl noch etwas zu retten bzw. mit zusätzlicher Übernahme der 113 Galeria-Kaufhof-Warenhäuser von Metro ein ziemlich rentables Geschäft daraus zu machen. :cool:
Paulson Confronts Goldman Fallout

...
Mr. Paulson sent a letter to investors Tuesday night saying that in 2007 his firm wasn't seen as an experienced mortgage investor, and that "many of the most sophisticated investors in the world" were "more than willing to bet against us."

...

He said that the very nature of the transaction required both a "long" and "short" investor, suggesting that investors knew that a bearish investor had bet against the deal.



http://online.wsj.com/article/SB10001424052748703763904575…


Paulson's Pellegrini Told ACA of Bearish View on Abacus CDO

Paolo Pellegrini, a former top executive at hedge-fund Paulson & Co., told investigators at the Securities and Exchange Commission that he had informed ACA Management LLC that his firm was betting against the long market.

http://online.wsj.com/article/SB1000142405274870413380457519…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.379.128 von mule99 am 21.04.10 21:39:37Goldman Sachs Group Inc. retained one of Washington's most prominent Democratic lawyers as it gears up to defend itself from civil charges of defrauding investors.

On Tuesday, a Republican House member raised other questions over the relationship between the SEC and Democratic activists.

In a letter to SEC Chairman Mary Schapiro, Rep. Darrell Issa (R., Calif.), the top Republican on the House Oversight and Government Reform Committee, said the timing of the case raises "serious questions" about the regulator's independence and impartiality. He said activity by Democratic activists after the SEC announcement suggests the agency's action might have been timed to help Democrats.

According to the letter, after the suit was announced, Organizing for America, a spinoff group from President Barack Obama's campaign, sent millions of supporters an email message from the president urging "support for 'Wall Street Reform.' " In addition, the Democratic National Committee purchased advertising that would appear whenever a Google user searched for the phrase "Goldman Sachs SEC." The ad read: "Help Pres. Obama Reform Wall Street and Create Jobs. Families First!" according to the letter.

"The events of the past five days have fueled legitimate suspicion on the part of the American people that the [SEC] has attempted to assist the White House, the Democratic Party, and Congressional Democrats," Mr. Issa says in the letter.


http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704448304575…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.379.128 von mule99 am 21.04.10 21:39:37Interessant, das Pellegrini vor der SEC ausgesagt hat, dass ACA über die Short Position von Paulson informiert wurde. Sollte Goldman mit Hilfe von Paulson das nachweisen können, wird es sehr schwer für die SEC.

In der Anklageschrift der SEC heißt es ...

"Had ACA been aware that Paulson was taking a short position against the CDO, ACA would have been reluctant to allow Paulson to occupy an influential role in the selection of the reference portfolio because it would present serious reputational risk to ACA, which was in effect endorsing the reference portfolio. In fact, it is unlikely that ACA would have served as portfolio selection agent had it known that Paulson was taking a significant short position instead of a long equity stake in ABACUS 2007-ACl. Tourre and GS&Co were responsible for ACA's misimpression that Paulson had a long position, rather than a short position, with
respect to the CDO.
"
Potential Bidders Including The Goldman Sachs Group, Inc. Submit Confidentiality Pacts For Korea Exchange Bank Stake

http://www.reuters.com/finance/stocks/keyDevelopments?rpc=66&symbol=GS×tamp=20100422010700
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.379.892 von mule99 am 22.04.10 00:14:00Im Detail geht es im CNBC-Bericht um die Frage, ob der Investor ACA wusste, dass der Hedge-Fonds auf den Verfall von Abacus wettete. ACA hatte den größten Schaden durch Abacus erlitten. Die SEC behauptet in ihrer Klageschrift, Goldman habe ACA gegenüber fälschlicherweise angegeben, Paulson wette auf eine Wertsteigerung des Portfolios.

Somit habe der mitangeklagte Goldman-Mitarbeiter Fabrice Tourre ACA in die Irre geführt. Die rechte Hand von Hedge-Fonds-Gründer John Paulson, Paolo Pellegrini, habe allerdings ausgesagt, dass dies nicht stimme, berichtet der Fernsehsender. Er habe sich mit einer Vertreterin von ACA getroffen, um ihr Paulsons Absichten mitzuteilen. Diese Stelle in der Klageschrift gilt als ein zentraler Passus für die Argumentation der SEC.


http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherunge…
Entlastungszeuge erschüttert Goldman-Klage

Von Michael Kröger
Goldman-Sachs-Zentrale: "Das nimmt ihnen den Wind aus den Segeln"

Gelingt Goldman Sachs der Befreiungsschlag? Der TV-Sender CNBC zitiert aus Vernehmungsprotokollen, die die Klage der US-Börsenaufsicht SEC ins Wanken bringen könnten. Goldman-Chef Blankfein startet bereits zur Gegenoffensive - und attackiert die US-Regierung.

New York/Washington - Paolo Pellegrini könnte als Kronzeuge der Verteidigung von Goldman Sachs in die Geschichte eingehen. Laut einem Vernehmungsprotokoll, das der US-Fernsehsender CNBC am Mittwoch veröffentlichte, entkräftete der frühere enge Mitarbeiter des Hedgefonds-Managers John Paulson den Vorwurf der US-Börsenaufsicht SEC gegen die US-Bank. Diese wirft Goldman Sachs vor, wichtige Informationen über ein Investmentprodukt verschwiegen zu haben, darunter die maßgebliche Rolle, die der Hedgefonds Paulson & Co. bei der Portfolio-Auswahl spielte. Dieser Hedgefonds - einer der größten der Welt - habe einen Absturz dieser Werte bewusst einkalkuliert, um dann davon zu profitieren.

Pellegrini erklärte nun laut Vernehmungsprotokoll, er habe dem Finanzmakler ACA früh verdeutlicht, dass Paulson bei dem von Goldman aufgelegten Investmentpapier namens "Abacus 2007 - AC1" eine Leerverkaufsstrategie verfolge, also auf den Wertverlust wetten würde. ACA hatte "Abacus" später dennoch mit einem Gütesiegel versehen.

Er selbst habe sich mindestens drei Mal mit der ACA-Managerin Laura Schwartz getroffen und ihr die Details des von Paulson mitgeplanten Portfolios dargelegt, erklärte Pellegrini laut CNBC. Dabei habe er auch erklärt, welche Leerverkäufe Paulson vornehmen wolle. Eines dieser Treffen habe in einer Ski-Hütte in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming stattgefunden.

Bei Leerverkäufen leiht sich der Verkäufer Wertpapiere und verkauft sie zum aktuellen Preis, weil er davon ausgeht, dass er sie zum Ende der Leihfrist billiger zurückkaufen und die Differenz als Gewinn verbuchen kann. Auf die Frage des SEC-Ermittlers, ob Pellegrini denn die Leerverkäufe von "Abacus"-Papieren explizit erwähnt habe, antwortete der Zeuge laut CNBC: "Ja, das war der Zweck des Treffens."

Pellegrinis Aussage wird indirekt auch durch einen Brief untermauert, den Paulson laut "Los Angeles Times" an seine Anleger gesandt hatte. Darin habe er noch einmal versichert, dass seine Firma zu keinem Zeitpunkt unehrlich gehandelt habe: "Wir haben jederzeit offen unsere Einschätzung vertreten und haben nie das Gegenteil von dem verkündet, was wir gedacht haben."

"Abacus 2007 - AC1", ein Kreditkonstrukt aus sogenannten Collateralized Debt Obligations (CDO, siehe Kasten links), war von dem damals 27-jährigen Goldman-Sachs-Jungstar Fabrice Tourre kreiert worden. Laut Klage der SEC hat Tourre erst dank des Gütesiegels von ACA unter anderem die deutsche Mittelstandsbank IKB dazu bewegen können, sich im April 2007 mit rund 150 Millionen Dollar bei "Abacus" zu engagieren - Geld, das schon Monate später komplett verloren war.

"Das nimmt ihnen den Wind aus den Segeln"

Der Crash war laut SEC kalkuliert. Goldman Sachs Chart zeigen habe gewusst, dass die Papiere schnell an Wert verlieren würden, lautet der Vorwurf. Denn die in "Abacus" enthaltenen Investments seien ja von Paulson mitgestaltet worden. Der habe bewusst zweitklassige Hypothekenanleihen gewählt, dann dagegen gewettet und bei dem Zusammenbruch abkassiert. Die 66-seitige Marketingbroschüre zu "Abacus", die Goldman an die Interessenten verschickte, erwähnt Paulson mit keinem Wort.

Der Verdacht der SEC-Ermittler reichte aber noch weiter: Danach habe Goldman ACA sogar mitgeteilt, dass Paulson auf eine Wertsteigerung von "Abacus" gewettet habe.

Die Aussagen Pellegrinis und Paulsons könnten die Anklage nun nachhaltig erschüttern. "Das nimmt ihnen den Wind aus den Segeln", erklärte Marcel Cahan, Rechtsprofessor an der New York University der "LA Times". Er beginne sich zu fragen, warum die Regierung so aggressiv vorgegangen sei.

Die Schwäche der Anklage nutzt auch Goldman-Chef Lloyd Blankfein, um die SEC und die US-Regierung zu attackieren. In Gesprächen mit Kunden weise er den Vorwurf des Betrugs "sehr aggressiv" zurück, berichtete die "Financial Times" unter Berufung auf eine Person, die Blankfein am Mittwoch angerufen hatte. "Er hat das Gefühl, dass die Regierung ihn erledigen will, dass sie angegriffen werden und das Ganze komplett politisch motiviert ist." Blankfein meine, die Klage der Börsenaufsicht "schadet Amerika".

Blankfein wettert gegen US-Regierung

Auf andere habe er kämpferisch gewirkt und den Eindruck erweckt, als wolle er den Fall vor Gericht ausfechten, berichtete das Blatt weiter. Ziel der Gespräche sei es gewesen, bei den Geschäftspartnern um Vertrauen zu werben. Goldman war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

US-Präsident Barack Obama bestreitet vehement, eine politisch motivierte Kampagne gegen Goldman Sachs zu führen. Die SEC habe nie mit der US-Regierung über den Fall gesprochen, sagte Obama am Mittwoch in einem Interview mit CNBC. Hochrangige republikanische Abgeordnete im Repräsentantenhaus hatten am Vortag erklärt, der Zeitpunkt der Veröffentlichung der Vorwürfe werfe Fragen zur Unabhängigkeit der SEC auf.

Die Börsenaufsicht hatte den Fall am vergangenen Freitag publik gemacht, als im Senat die Debatte über neue Regeln für die Finanzbranche begann. Abgeordnete der Demokraten erklärten daraufhin, die Vorkommnisse zeigten, dass eine schärfere Regulierung notwendig sei. SEC-Chefin Mary Schapiro sagte am Dienstag, die Ermittlungen gegen Goldman seien "absolut nicht" politisch motiviert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.386.293 von biotech_fan am 22.04.10 19:44:15Für SEC wird's eng. Das war klar politisch motiviert, kurz vor der hitzigen Regulierungsdebatte:keks:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.386.346 von biotech_fan am 22.04.10 19:48:22Was für Goldman spricht
Kommentar Die Klage der US-Börsenaufsicht SEC gegen Goldman Sachs steht auf wackeligen Füßen. Die Bank hat sich als ganz normaler Mittler zwischen zwei Parteien mit unterschiedlichen Strategien verhalten. von Jerry Markham

Jerry Markham ist Professor für Recht an der Florida International University in Miami.

Die Vorwürfe der US-Börsenaufsicht SEC gegen Goldman Sachs haben weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Goldman versichert, dass die Vorwürfe grundlos seien und einer rechtlichen Grundlage entbehrten. Eine Prüfung der SEC-Klageschrift und der Begleitumstände deutet darauf hin, dass Goldman womöglich nicht ganz unrecht hat.

Die SEC wirft der Bank vor, auf betrügerische Weise synthetische Collateralized Debt Obligations (CDOs) zusammengestellt zu haben, die an die deutsche Bank IKB verkauft wurden. Die SEC behauptet, Goldman habe der IKB nicht mitgeteilt, dass die den CDOs zugrunde liegenden Subprime-Hypotheken vom Hedge-Fonds-Manager John Paulson ausgewählt wurden. Paulson war damit berühmt geworden, dass er zwischen 2007 und 2008 mit Wetten gegen Subprime-Hypotheken 5,7 Mrd. $ verdient hat. Die SEC misst dem eine große Bedeutung zu, denn Paulson wettete mit Credit Default Swaps (CDS) von Goldman auf einen Wertverlust dieser CDOs, nahm also eine Short-Position ein.
Obwohl Goldman nach eigenen Angaben bei der Transaktion 90 Mio. $ verloren hat, wirft SEC der Bank Betrug vor, weil sie die Rolle Paulsons nicht offengelegt hatte. In den Vorwürfen der SEC laufen drei Stränge zusammen. Erstens wirft die Behörde Goldman vor, die Bank habe die Vermögensverwaltung ACA Management getäuscht, die bei der Auswahl der im CDO beinhalteten Hypotheken im Auftrag der IKB agierte. Die SEC sagt, ACA habe zwar Paulsons Empfehlungen für die enthaltenen Hypotheken angenommen, doch Goldman habe ACA verschwiegen, dass Paulson durch CDS eine Short-Position auf dasselbe Hypothekenportfolio eingegangen war. In der SEC-Klageschrift heißt es weiter, Goldman habe ACA irregeführt, indem es das Unternehmen glauben ließ, Paulson habe in Wirklichkeit auf einen Wertzuwachs der Hypotheken gewettet.

Dieser Vorwurf erscheint ein bisschen albern, zumal in vielen Medien darüber berichtet wurde, dass Paulson geraume Zeit vor der fraglichen Transaktion eine 1 Mrd. $ schwere Wette gegen Subprime-Hypotheken eingegangen war. Paulson sagte sogar öffentlich, er habe den Betrag dadurch verdoppelt, dass er gegen den Subprime-Hypothekenmarkt gewettet habe. Angesichts dieser öffentlichen Bekundungen konnte ein erfahrener CDO-Manager wie ACA nicht ernsthaft glauben, dass Paulson auf eine Wertsteigerung der Hypotheken setzen würde, die er ACA empfohlen hatte.
Der zweite Strang an Vorwürfen dreht sich um die Behauptung, Goldman habe die IKB nicht direkt darüber informiert, dass Paulson die von Goldman angebotenen CDOs ausgewählt und auf ihren Wertverfall gewettet habe. ACA agierte aber im Auftrag der IKB. Rechtlich betrachtet ging damit das Wissen von ACA um Paulsons Beteiligung und Handelsposition auf die IKB über. Zudem agierte Goldman wie jeder Swap-Händler als Mittler zwischen zwei versierten Parteien mit unterschiedlichem Investmentansatz. Goldman versuchte, die Positionen dieser Parteien durch strukturierte Trades anzunähern, die die Ziele beider Händler erfüllen. Zumindest bis zu diesem Fall hatte solch ein Händler nicht die Pflicht, die Parteien über die Investitionen des jeweils anderen in Kenntnis zu setzen, ganz zu schweigen von dessen Identität.

Goldman hatte einen Kunden (Paulson), dessen öffentlich bekannte Investmentstrategie darin bestand, auf den Ausfall von Subprime-Hypotheken zu wetten. Zu Recht glaubte Paulson, dass die Ratingagenturen die in den CDOs enthaltenen Subprime-Hypotheken nicht richtig eingeschätzt hatten. Mit spekulativen CDS versuchte Paulson aus seiner Einschätzung Kapital zu schlagen. Goldman hatte einen weiteren Kunden (die IKB), der zu Unrecht annahm, dass die Einstufungen der Ratingagenturen zuverlässig seien, und durch einen synthetischen CDO aus dieser Einschätzung Kapital schlagen wollte. Jeder Spekulant ging ein Risiko ein. Der eine hat gewonnen, der andere verloren. So etwas geschieht am Markt jeden Tag, und niemand wirft dem Händler Betrug vor, weil er nicht die Handelsstrategie des Gegenübers oder gar dessen Identität aufgedeckt hat.

Im dritten Strang der SEC-Klage heißt es, indem Goldman die Rolle Paulsons nicht aufdeckte, habe Goldman das Mutterunternehmen von ACA betrogen, welches bei der Ausgabe eine Kreditversicherung auf Super-Senior-Tranchen des CDO abschloss. Doch ACA verfügte über diese Information, und Goldman konnte guten Gewissens davon ausgehen, dass das Unternehmen seine Konzernmutter über Paulsons Rolle in Kenntnis setzen würde.
Ebenfalls ungewöhnlich in diesem Fall ist, dass die angeblichen Opfer versierte und erfahrene Finanzinstitute waren. Die deutsche IKB war stark auf dem US-Subprime-Markt engagiert und vertrieb die CDOs ihrerseits durch ihre Zweckgesellschaften für Geldmarktpapiere. ACA und dessen Mutterunternehmen waren allesamt versierte und erfahrene Finanzinstitute mit hohem Engagement auf dem Subprime-Markt. Früher sah die SEC ihre Rolle darin, Kleininvestoren zu schützen, nicht erfahrene ausländische Finanzhäuser, die durchaus imstande sind, sich um sich selbst zu kümmern.
Die SEC hat in den vergangenen Jahren einige peinliche Schlappen erlitten. Dieser Fall scheint Teil der Bemühungen zu sein, den Ruf der Börsenaufsicht als aggressiver Regulierer wiederherzustellen. Goldman Sachs hat jedoch angekündigt, sich gegen die Vorwürfe der SEC zur Wehr zu setzen. Kommt es dazu, blüht der SEC möglicherweise eine weitere Niederlage.
Ich staune nicht schlecht, dass angesichts dieser Nachrichten GS immer noch am Boden liegt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.386.502 von biotech_fan am 22.04.10 20:05:46SEC-Ermittlungen: Goldman-Chef attakiert Behörde

Rechtsexperten warnen inzwischen, die SEC-Argumente seien relativ schwach. Zudem sind neue Hinweise aufgetaucht, die den Vorwürfen in der Klageschrift widersprechen.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherunge…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.388.907 von mule99 am 23.04.10 09:33:29Pornos statt Finanzaufsicht

http://www.ftd.de/politik/international/:sec-untersuchung-po…

Eigentlich kann SEC das viel besser als Finazaufsicht:laugh:
SEC gespalten

Der Vorgang ist ungewöhnlich: Nach einem Bericht des Wall Street Journal ist die Börsenaufsicht SEC im Fall Goldman Sachs tief gespalten. Die fünf Kommissare an der Spitze der Behörde votierten nur mit der knappen Mehrheit von drei zu zwei Stimmen dafür, die von Direktor Robert Khuzami angestrebte Klage zu verfolgen. Dafür stimmten die demokratischen Kommissare Elisse Walter und Luis Anguilar, dagegen die Republikaner Kathleen Casey und Troy Paredes. Den Ausschlag gab die parteilose Behördenchefin Mary Schapiro. Die SEC kommentierte den Bericht nicht. Normalerweise versucht die SEC, wichtige Klagen einmütig zu beschließen, um vor Gericht mehr Durchschlagskraft zu haben. Dass dies diesmal nicht gelungen ist, könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Parteipolitik auch auf die Börsenaufsicht übergreift. Auf jeden Fall erleichtert es den Stand der SEC nicht in einem Verfahren, in dem der Beklagte, also Goldman, um Reputation und Geschäftsmodell kämpft. N.P.
goldman sachs hat ja bis jetzt noch jedes jahr verdient.
wo stecken die eigendlich das ganze geld hin....wenn sie so zwischen 10 und 12 mrd dollar pro jahr verdienen? das wird in zukunft mit oder ohne skandal wohl kaum anderes sein. Auser es kommt ne neue krise.
Also kann goldman nur steigen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.394.194 von Twice_Trader am 23.04.10 20:16:47Diese Zuversicht hat auch Warren Buffett und sammelt wohl kräftig ein, solange der Markt noch in Aufruhr ist und die Shorts ihre Chance wittern. :lick:


Der in Goldman Sachs investierte Multi-Milliardär Warren Buffett zeigt sich trotz der jüngsten Betrugsvorwürfe gegen die Investmentbank offenbar zuversichtlich über deren weitere Entwicklung. Davon geht gemäß einem Bericht von Bloomberg der leitende Manager der von Buffett geführten Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway, Thomas Murphy aus. Danach sei Buffett über sein Investment überhaupt nicht besorgt. "Warren Buffet hat gesehen was passiert ist, aber ich glaube, dass er in Goldman Sachs großes Vertrauen hat. Auch ich habe großen Respekt vor dieser Bank", führte Murphy weiter aus.

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-04/16711627…
Wetten, dass...?

...Aber wie gesagt, darum geht es gar nicht. Hat Goldman die Risiken und Nebenwirkungen ausreichend offen gelegt? Nur darum geht es. Und aus Sicht von Juristen hat sich die SEC damit bereits weit aus dem Fenster gelehnt.

Und wie erfolgversprechend ist Obamas Reform? Glaubt man dem Wehgeschrei der Banker, behindert es ihr Geschäft und gefährdet das reibungslose Funktionieren der Kapitalmärkte. In Wirklichkeit haben ihre Lobbyisten bereits dafür gesorgt, dass im Kleingedruckten der geplanten Reformen genügend Schlupflöcher bleiben.

Und die Banker wehren sich mit dem, was sie - wieder - zur Genüge haben: Geld. In den vergangenen Monaten hat die Finanzbranche rund 23 Millionen Dollar für Lobbyarbeit ausgegeben. 1500 Lobbyisten wurden nach Washington entsandt. Das macht einen Schnitt von drei Lobbyisten auf einen Abgeordneten.

Bei Goldman wird vermutlich schon durchgerechnet, was die billigere Variante werden könnte: Es auf ein Verfahren ankommen zu lassen oder vorher den Vergleich zu suchen. Der könnte dann durchaus ein paar Milliarden kostenschwer ausfallen. Damit die SEC-Ermittler auch einen Erfolg vorzeigen können.

Und die Juristen bei Goldman und den anderen Banken dürften auch schon damit beschäftigt sein, Obamas geplante Reform auf denkbare Schlupflöcher abzuklopfen - schon wird nach Möglichkeiten für neue Wetten geprüft. Bisher ist es immer gelungen - warum nicht dieses Mal. Wollen wir wetten?
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.386.346 von biotech_fan am 22.04.10 19:48:22SEC gerät im Fall Goldman selbst ins Visier

Die Wall-Street-Bank sowie führende Republikaner werfen der Börsenaufsicht politische Motive vor. Ein Kontrolleur der Regierung prüft nun die Umstände der Klage gegen Goldman Sachs. Der Bank könnten indes interne Emails Ungemach bringen, die nun veröffentlicht wurden.

http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:betrugsvo…
heute schön billig....muss man nachkaufen
Wenn man dieser Umfrage glauben darf, bauen einige Großinvestoren jetzt ganz schön riesige Long-Positionen auf. Während wohl eine BayernLB aussteigt :laugh:

Go Long on Goldman Sachs Stock: Poll

http://www.thestreet.com/story/10735960/1/go-long-on-goldman…
einziges was mich an goldman stört ist der miniumsatz im vergleich zu anderen banken was goldman generiert
den bei einnahmen von 45 mrd dollar blieben ihnen 13,4 mrd dollar.
Eine netto gewinnrendite von 30% ist verdammt hoch...da kann es nicht viel steigerungspotenzial geben.......da muss schon der umsatz hoch
Ob es ihnen heute in der polemischen Politiker-Schlammschlacht etwas nützt wage ich zu bezweifeln.

Goldman Sachs wehrt sich gegen Betrugsvorwurf

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherunge…
Habe mir mal diese Emails durchgelesen über die sich gerade die Politik erregt. Eine wirklich Schlammschlacht - eine private eMail zu verwenden, in der sich ein damals 27 Jähriger Jungspund vor seiner Freundin brüßtet - naja :laugh:

Das eine "Profi"-Bank wie die IKB ein Finanzprodukt kauft, das sie anscheinend nicht verstanden haben und dann erstaunt sind, dass es auch intelligenter Marktteilnehmer gab, die in einer solch zugespitzen Situation nicht auf steigenden Preise gewettet haben, ist einfach nur peinlich. Ähnlich wie man über eine KfW wundern muss, die kurz vor dem Lehman-Zusammenbruch noch Unsummen an Geld überweist. Naja mit Griechenland steht für die KfW jetzt ja das nächste Fass ohne Boden bereit. :rolleyes:

Das die Blase platzen musste, war sogar "Laien" wie mir klar und dagegen zu wetten nur intelligent.

Hätte eine IKB, HRE, Eurohyp und Co. mal intelligentere Analysten anstellen sollen.

Ähnlich wie jetzt schon wieder die Grundlagen für die nächste Krise gelegt werden, war das Platzen der Immobilienblase vorhersehbar, aber warnende Stimmen wurden einfach ausgeblendet und sogennante "Profis" handelten von Gier getrieben ohne Verstand:

Frühe Vorhersage der Immobilienblase: McCulley, Paul (2001): Show A Little Passion, Baby. Pimco (Juli 2001)
http://www.pimco.com/LeftNav/Featured+Market+Commentary/FF/1…

Frühe Warnung: North, Gary (2002): The Lure of Making It Big, Early, and Fast. Lewrockwell.com (5.10.2002)
„Wir stehen vor einer neuen Runde der Preisinflation als Folge bestehender Geldmengeninflation, mit der Erwartung von noch mehr davon, um fallende Preise zu vermeiden. Wenn es einen Bereich der Wirtschaft gibt, in dem Konsumenten bereit sind, Schulden aufzunehmen und mehr Zeug zu kaufen, dann ist das der
Immobilienmarkt. Wenn dieser zusammenbricht, dann ist eine Depression wahrscheinlich. Falls die FED beschließt, Fannie Mae und Freddie Mac mit Mitteln zu versorgen, kann sie diese Blase für eine lange Zeit aufrechterhalten. Sie wird der Darlehensgeber letzter Instanz für den Eigenheimmarkt werden.


http://www.lewrockwell.com/north/north142.html

Vorhersage des Absturzes der Eigenheimpreise: Shostak, Frank (2003): Housing Bubble: Myth or Reality? Mises.org (4.3. 2003)

http://www.mises.org/story/1177

Frühe Analyse in Deutschland: Vogt, Claus (2004): Die US-Immobilienblase. In: Eigentümlich Frei 43(Juni 2004), S.30

Sehr frühe Vorhersage des Banken-Freikaufs: Thornton, Mark (2004): Housing: Too Good to be True. Mises.org (4 Juni 2004)


http://www.mises.org/story/1533

Frühe, sehr systematische Analyse in deutsch: Schmidt, Artur P. (2005): Sich selbst verstärkende Seifenblasen. In: Telepois (5.1.2005)

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19151/1.html

Karlsson, Stefan (2005): The Mess Greenspan Leaves. Mises.org (26.12.2005)
http://www.mises.org/story/1985

Krugman versucht, Greenspans Verfehlungen durch seine Vergangenheit als Ayn-Rand-Anhänger zu erklären; er vergisst dabei, dass Greenspan nichts anderes tat als er, krugman 2001-2002 forderte: Krugman, Paul (2007): Blindly Into the Bubble. In: The New York Times (21.12.2007)

www.nytimes.com/2007/12/21/opinion/21krugman.html

Gute Widerlegung Krugmans: Anderson, William L. (2007): Did Free Market Ideology Cause the Housing Bubble? In: Lewrockwell.com
(25.12.2007)


http://www.lewrockwell.com/anderson/anderson205.html

Gross, Bill (2008): Better Late Than Never. In: Pimco Investment Outlook (Februar 2008)


http://www.pimco.com/LeftNav/Featured+Market+Commentary/IO/2…
Grillfest im US-Senat

Die US-Investmentbank Goldman Sachs will eine Anhörung im US-Senat nutzen, um Betrugsvorwürfe der Börsenaufsicht SEC zu entkräften. Dafür rüstet Bankchef Blankfein verbal auf. Er will keinen Zweifel daran lassen, dass sein Finanzhaus nicht gegen Kunden gewettet hat. weiter

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Goldman-Sachs-wehrt-sich-artic…
Untersuchungsausschuss - Goldman Sachs schlägt zurück

Die US-Investmentbank Goldman Sachs geht zum Angriff über. Vor dem Untersuchungsausschuss des Senats zur Finanzkrise wies Goldman-Chef Lloyd Blankfein am Dienstag die erhobenen Betrugsvorwürfe scharf zurück. Auch Bondhändler Fabrice Tourre spricht von "falschen Behauptungen".

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0%2C2828%2…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.406.792 von mule99 am 27.04.10 10:54:32Liegt die Wurzel der Krisen nicht eigentlich an der seit Jahrzehnten viel zu expansiven Geldpolitik ohne real existierenden Gegenwert in der Realwirtschaft. Dies muss bei einem deregulierten Finanzmarkt zwangsweise zu Blasen führen. Wer ist eigentlich schuld, wenn die immense Schuldenblase der Staaten durch die expansiven Geldpolitik endgültig platzt und wir in die Staatenkrise schlittern?

"Der Dollar ist unsere Währung, aber euer Problem" John Connally

Die neue Weltordnung und die Disparitäten der postindustriellen
Weltwirtschaft


http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServle…

... Nach jeder Finanzkrise in Asien, Lateinamerika und Russland in den Jahren 1997 und 1998 die Regierungen der führenden Finanzmächte über den IWF mehrere Milliarden Dollar zusätzlicher internationaler Liquidität, um die Kredite ihrer Banken zu retten. Selbst die angebliche Gefahren des Y2K-Virus, das scheinbar Computerfunktionen im Zusammenhang mit dem Jahrtausendswechsel stören konnte, hatte die US-amerikanische Federal Reserve Bank (Fed) und andere Zentralbanken zum Vorwand genommen, um die Liquidität der Märkte zu lancieren. Ziel der ganzen Aktionen war die Rettung des krisenhaften Weltfinanzsystems.

Diese weltweite Krise des Finanz- und folglich des Wirtschaftssystems entsprang aus der typischen Beziehung zwischen realwirtschaftlicher Produktion, wachsenden spekulativen Finanzwerten und der inflationären Vermehrung der Geldmenge zur Kreditfinanzierung in Folge der Ausweitung der oben erwähnten Finanzinstrumente. In den 90er Jahren hatten Spekulanten aus der zunehmend breiter werdenden Kluft zwischen realwirtschaftlicher Produktion und dem hohen Flug der Finanzinstrumente, sowie der steigenden Geldmenge, auf Kosten der Realwirtschaft profitiert. Im Gewirr des „Casinokapitalismus“ wurde Profit
überwiegend durch kurzfristige spekulative Finanzgeschäfte auf den Aktien- und Anleihenmärkten, durch Fusionen, bzw. feindliche Übernahmen, Derivathandel und sehr häufig durch Bilanzierungsbetrug erzielt.

In der Tat war seit Beginn der 90er Jahre eine grundlegende Reform des Weltfinanzsystems notwendig geworden. Stattdessen beschlossen jedoch die Zentralbanken der größten Industrieländer nach jeder Krise auf das letzte verbliebene Mittel gegen einen allgemeinen Finanzzusammenbruch zurückzugreifen: die Notenpresse. Damit legte man sich, nur um einen fragwürdigen Zeitgewinn herauszuschlagen, auf einen inflationären Kurs fest. ...




Und die Weichen für die letzte Krise aller Krisen werden bereits gestellt. Mussten bisher vor allem Länder der Peripherie der Europäischen Union – wie etwa Ungarn, Rumänien oder Lettland – mittels milliardenschwerer Hilfspakete des IWF, der Weltbank und der EU vor dem Staatsbankrott bewahrt werden, so droht mit Griechenland einem Land der Eurozone die Zahlungsunfähigkeit. Als weitere Pleitekandidaten werden inzwischen die Euroländer Portugal und Spanien gehandelt. Auch Kernländer des kapitalistischen Systems stöhnen unter einer ungeheuren Schuldenlast und verschulden sich in einem aberwitzigen Tempo. Die Staatsverschuldung Japans, der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt, beträgt längst mehr als 200 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Großbritannien (Staat, Wirtschaft und Verbraucher) hat bereits einen Schuldenberg von nahezu 500 % seines BIP angehäuft. Die staatliche US-Schuldenaufnahme soll in diesem Jahr mit 1,6 Billionen US-Dollar einen neuen Allzeitrekord aufstellen. Es ist absolut offensichtlich, dass diese rasant fortschreitende Verschuldungsorgie der meisten Industriestaaten nicht mehr lange aufrechterhalten werden kann. Inzwischen drohen Ratingagenturen damit, selbst den USA und Großbritannien ihre erstklassige Bonitätsbewertung abzuerkennen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.386.428 von biotech_fan am 22.04.10 19:57:21... und was macht die BayernLB und so mancher Politiker im Profilierungswahn jetzt - auf "Distanz" zur IKB gehen, dann auch gleich zur Deutschen Bank, und am besten auf Distanz zum gesamten Finanzsystem gehen. :laugh:

US-Gericht lässt Klage gegen Ratingagenturen und IKB zu

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/finanzprodukt-rheinbruecke-us-gericht-laesst-klage-gegen-ratingagenturen-und-ikb-zu;2569960
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.413.048 von mule99 am 27.04.10 22:31:51Mein Tipp, einfach behaupten, dass man sich nicht mehr daran erinnert - ist ja schon ein paar Tage her. Und wenn man mit Fakten konfrontiert wird, sagt man einfach:

"Sehen Sie mal, wie einem das Gedächtnis einen Streich spielen kann"

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherunge…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.411.468 von mule99 am 27.04.10 19:22:24... und jetzt übertragen wir einfach mal diese "bahnbrechenden, neuartigen" Erkenntnisse über Schulden der Privathaushalte auf die weitaus höheren Schulden der Staaten ...

Leben auf Pump: Was den Finanz-Kollaps wirklich auslöste

Wie sich die Schulden der Privathaushalte entwickeln, war Ökonomen lange egal. Ein Fehler. Jetzt erkennen sie: Zu viele Konsumkredite lösten die Krise aus.


http://www.handelsblatt.com/politik/nachrichten/leben-auf-pu…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.413.145 von mule99 am 27.04.10 22:49:58Während aller Augen auf den Schuldenlast Europas liegen, kann man gut von der Schuldenlast der USA ablenken und das internationale Geld fließt in den vermeintlich sicheren Hafen des US Dollars und der US Staatsanleihen. ;)

Staatsschulden

Defizit der Euro-Staaten steigt auf 6,3 Prozent
Den höchsten Fehlbetrag in seinem Staatshaushalt weist Irland mit 14,3 Prozent aus. Der Schuldenstand ist dort innerhalb von vier Jahren von moderaten 25 auf 64 Prozent geschnellt.


http://www.faz.net/s/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF/Doc…

Während Griechenland und Italien ein Problem mit hohen Staatsschulden haben, sind es in den anderen EU-Staaten die Schulden des privaten Sektors, die anfällig für Spekulation machen. So betragen die Schulden der privaten Haushalte in Griechenland laut Bank Unicredit nur 50 Prozent der Wirtschaftsleistung. Spanien kommt auf über 80 Prozent, Portugal und Irland auf rund 100 Prozent. Dasselbe bei den Schulden der Unternehmen: Griechenlands Firmen haben Kredite über 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aufgehäuft. Bei Spanien sind es 140, bei Portugal und Irland sogar rund 160 Prozent. Zur Finanzierung dieser Defizite sind die Länder stark vom Kapitalzufluss aus dem Ausland abhängig. Versiegt dieser oder steigen die Zinsen, ist die Pleite nah.

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?e…
Hatte mir schon gedacht, dass es auf einen schnellen Vergleich hinausläuft, sobald die Finanzreform eingetütet ist.

Goldman Sachs arbeitet an Vergleich mit SEC
http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE63S0D0201…


Gut für GS und den Kurs. Dann kann jetzt endlich das wirklich beeindruckende Quartalsergebnis berücksichtigt werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.425.378 von mule99 am 29.04.10 13:58:36Superinfos Danke;) Jetzt wird erstmal der Kurssturz abgebremst. Ich hoffe, eine Einigung über die Finanzreform nicht mit erheblichen Nachteilen für die Banken bald stattfinden wird. Dann sind alle Unsicherheiten erstmal vom Tisch. Die nächsten (Gewerbeimmmo., Portugal, Spanien,...) werden zwar noch kommen, aber vieles ist schon mmn im Kurs eingespeist.
Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Betrugs

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,692173,0…

GS kommt nicht mehr aus den Schlagzeilen. Wenn man die internen Mails von GS-Mitarbeitern liest, dann glaube ich, es ist doch was dran. GS ist für mich eine Scheißbank, auch wenn ich aufgrund meines Vertrauens zu der Bank in diesen Betrüger investiert bin.:mad::keks::confused::cry::(
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.430.275 von biotech_fan am 30.04.10 08:52:45bei betrügern sollte man kein geld anlegen. anders sollte man auch nicht darauf angewiesen sein geld mit denen zu verdienen.

aber klar bist du dir selbst am nächsten.
FILETIERT GOLDMAN und zerlegt das Syndikat!
ich hab jetzt bei 149$ nochmal nachgeleget....der laden wirds schon überleben.....glaube nicht dass andere Banken einen tick besser sind
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.434.276 von Hiobsbote am 30.04.10 15:46:32Momentan überprüft die Staatsanwaltschaft überhaupt nur, ob ein Betrugsverdacht vorliegt - erst wenn sie konkrete Anhaltspunkte für einen Betrug sehen sollte, gibt es ernsthafe Ermittlungen.

Unterscheiden muss man zwischen Betrug und moralischen Fehlverhalten.

Auf Basis dessen, was ich an eÉmails von Goldman Sachs gelesen haben und den Informationen, die mir bis jetzt bekannt sind, sehe ich keinen Betrug, sondern es wurden im Rahmen der Gesetze (die praktisch nicht vorhanden sind) gierige und sehr dumme Investoren vorgeführt. Wie es an der Wall Street so treffend heißt - STUPID GERMAN MONEY. Und darunter fällt ganz klar eine IKB oder auch eine KfW, die einen Tag vor der Pleite Millionen an Lehman überweißt.

Ob das Verhalten von GS moralisch richtig war und ist, steht auf einem ganz anderen Blatt. Aus meiner Sicht handelt GS und die gesamte Finanzindustrie völlig unmoralisch und die Politik muss hier einen Riegel vorschieben, damit solches unmoralisches Verhalten eben nicht rechtens ist bzw. garnicht erst möglich ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.430.275 von biotech_fan am 30.04.10 08:52:45Leider hat mich diese neue Kampagne gegen GS auch auf dem falschen Fuss erwischt. :keks:

Lese mir gerade den Ursprungsartikel im WSJ durch:

Criminal Probe Looks Into Goldman Trading
http://online.wsj.com/article/SB1000142405274870357250457521…

Der ist unglaublich wage, fast wie ein Gerücht. Weder weiß man, wer die Quellen dieser Info sind, noch was da genau untersucht wird, noch in welchem Stadium die Untersuchungen sind.

Höhrt sich für mich an, wie eine aller erste Vorprüfung, ob man überhaupt eine strafrechtliche Ermittlung angehen soll.

Meine Vermutung ist, dass hier nochmal bewußt Öl ins Feuer gegossen wird, um dann am Ende der Überprüfung festzustellen, dass keine Anhaltspunkte für einen strafrechtliche Verfolgung vorhanden sind. Die Gründe dafür sind leicht zu durchschauen.

Das Risiko ist aber, dass doch etwas von Relevanz zu Tage kommt.

Aus meiner Sicht ist dieses Risiko schon längst eingepreist und die Shorties sorgen gerade für einen Überreaktion. Also lege ich jetzt nochmal kräftig nach.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.434.326 von Hiobsbote am 30.04.10 15:50:25Vielleicht sollte ich mich schnell als Bondholder in die 200 West Street einkaufen. ;)

Nur für den Fall, dass das goldene Kalb geschlachtet wird, dann will ich auch ein saftiges Steak.

Wie auch immer - habe auf overweight geschaltet - dann mal ab ins Wochenende und einen griechischen Uozo drinken. :lick:

GS so loooooooong!
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.435.509 von mule99 am 30.04.10 17:51:48ab ins Wochenende und einen griechischen Uozo drinken:laugh::laugh::laugh:

Das passt sehr gut zu unserem GS-Investment.
Irgendwie muss man sich doch immer wieder um das genau Freitagstiming der schlechten Nachrichten über Goldman wundern - fast so als wäre es von einer professionelle Pressestelle geplant.

For Goldman, Another Friday, Bloody Friday

http://blogs.wsj.com/deals/2010/04/30/for-goldman-another-fr…

Das ist ja mal wieder ein Woodstock der Kapitalisten heute. Buffet stellt sich weiterhin voll hinter Goldman. :kiss:

Buffett Defends Goldman

http://online.wsj.com/article/SB1000142405274870460810457521…
Eine IKB fällt wohl nicht unter die Kategorie an Goldman Kunden mit erforderlichen Vorkenntnisse - wohl eher unter die Kategorie "Stupid German Money". :laugh:

Goldman bezirzt US-Börsenaufsicht

Die US-Bank bereitet sich im Streit mit der SEC offenbar auf eine außergerichtliche Einigung mit der Aufsichtsbehörde vor: Besonders umstrittene Finanzprodukte will Konzernchef Blankfein künftig nur noch an Kunden verkaufen, die die Risiken richtig einschätzen können.

http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:betrugsvo…
Könnte mir gut vorstellen, dass man sich bis zur Aktionärsversammlung mit der SEC außergerichtlich geeinigt hat und die strafrechtlichen Vorermittlungen wegen unzureichender Indizien eingestellt werden.

Hängt wohl von den politischen Drahtziehern die dahinter stehen ab. Hier hat Goldman zumindest den Willen zur Kooperation signalisiert:

Goldman's Blankfein Says Could Support Volcker Rule: Report
http://www.bnet.com/2407-14037_23-419670.html
Jetzt verklagen auch noch die Aktionäre gegen GS, wo sie investiert sind. Der Vorwurf ist kurios, GS hat den Kurs künstlich aufgebläht.

Ist GS schon stark überbewertet?:confused::cry::confused::cry:

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/usa_goldman…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.449.945 von biotech_fan am 04.05.10 10:02:07Ja schon witzig - GS künstlich aufgebläht - so so ...

Durch das kostenlose Geld das in den Markt gepumpt wurde, ist der gesamte Markt künstlich aufgebläht, also verklagen wir am besten die FED.

Man hofft wohl den Kurs mit weiteren Nachrichten über Klagen noch weiter drücken zu können. Viel Aussicht hat das aber meiner Meinung nach nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.447.337 von mule99 am 03.05.10 19:30:54Sieht gut aus, dass man den SEC Disput bis zur Hauptversammlung mit Vergleich beendet hat.

TV - Goldman Sachs nimmt Gespräche mit SEC über Vergleich auf

http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE6430G6201…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.456.097 von mule99 am 04.05.10 21:02:37Goldman Sachs: SEC-Vorwürfe ohne Einfluss auf Tagesgeschäft

New York (BoerseGo.de) - Der Firmenchef der US-Großbank Goldman Sachs, Lloyd Blankfein, teilt mit, dass die Betrügsvorwürfe der SEC gegen seine Bank das Geschäft bis zum heutigen Zeitpunkt nicht beeinträchtigt hätten. "Bis heute sei es zu keinen Einschnitten gekommen", so CEO Blankfein.

http://de.finance.yahoo.com/nachrichten/goldman-sachs-sec-vo…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.434.641 von Twice_Trader am 30.04.10 16:14:45Sorgen bereitet mir allerdings, das die Spekulationen auf Spanien begonnen haben, dass durch die hohe Verschuldung des Privaten Sektors und den am Abgrundstehenden Sparkassen sehr schnell mächtig unter Druck geraten kann.

http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1086090-29201-292…

Trotzdem, ist es dann aber wahrscheinlich besser in einer Kapitalstarken US Bank wie GS investiert zu sein, die eine EU Staatenkrise besser überstehen würde, als eine bereits am Tropf hängende Commerzbank oder eine Deutsche Bank mit einer Kernkapitalquote Tier 1 von nur noch 7,5%.
Fitch Affirms Goldman Sachs' IDRs at 'A+/F1+'

The rating affirmation is indicative of Goldman's de-levered balance sheet, proven earnings power, and its prominence and demonstrated success in global capital markets and sales&trading. Additionally, Goldman continues to exhibit strong liquidity management, maintaining significant global core excess balances. Since the economic crisis began, Goldman has consistently outperformed its global banking peers; those favorable trends have continued through first-quarter 2010 (1Q'10).

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-05/16818838…

Rating outlook leider wegen der Unsicherheiten durch den Rechtsstreit auf negativ. Na dann hoffen wir mal auf den schnellen Vergleich mit der SEC.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.462.381 von mule99 am 05.05.10 17:24:21So, ich bin mit knapp 5% minus raus. GS und der Gesamtmarkt sind mir im Moment zu heiß. Ich wünsche Dir viel Erfolg!
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.472.101 von biotech_fan am 06.05.10 19:02:18Jetzt ist das Teil richtig abgeschmiert. Schwein gehabt!
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.473.299 von biotech_fan am 06.05.10 20:41:23Unglaublich!!!! :mad:

Da sitzt man im Flieger und dann löst ein Tippfehler - wohl von der Citigroup - und die unheilvolle Kombination mit autoamtischen Algo-Trading Tools den größten Absturz seit bestehen der US Börse aus. Andererseits vielleicht auch gut im Flieger gewesen zu sein, sonst hätte ich am Ende noch den Verkauf beauftragt, wenn man nicht schon vor diesem "Fehler"-Crash verkauft hat. ;)


1,000 Punkteabsturz in einer halben Stunde und fast $1 trillion in U.S. equity values ausgelöscht und alles wegen sich falsch verhaltenden Computerprogrammen. :eek:

http://www.pressetext.de/news/100507009/tippfehler-ist-schul…
http://www.schaeffersresearch.com/commentary/content/opening…


Das kann doch einfach nicht war sein.
Naja, wie es jetzt nach der HV aussieht darf L. Blankfein weitermachen - wenn auch mit angekratztem Image.
War ja aber auch nicht anders zu erwarten, schließlich steht Großaktionär W. Buffet hinter ihm.
Denke, wenn es wirklich zu einer außergerichtlichen Einigung mit der SEC kommt, wird der Kurs in den nächsten Wochen wieder steigen.
habe mich am freitag von meinem goldman aktien getrennt. hatte eigendlich spekuliert das der kusrverfall durch den skandal nur temporär sein.
was warscheinlich auch so gewesen wäre
goldman sachs hat sich in den letzten tagen auch relativ gut gehalten da goldman schon im vorfeld der abwärtzbewegung schon stark gefallen ist. Bei posetiven märkten wären wir vieleicht schon wieder bei 170

da sich nun die lage geändert ist meine speku leider nicht aufgegangen
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.488.346 von Twice_Trader am 09.05.10 21:31:12Richtig, Goldman hat sich bei stark fallenden Markt sehr gut gehalten und dadurch bereits einiges der Verluste durch den SEC Angriff wieder gut gemacht.

Wenn ich mir die hohen ISE call Aktivitäten zu Goldman Sachs ansehe, ist klar das einige Großinvestoren die Chance wohl nutzen und sich entsprechend positionieren.

ISE Call Volumen 14441 und ISE Put Volumen gerade mal 2076, d.h. Verhältnis 7:1.

Und nachdem jetzt klar ist, dass die EU noch viel mehr billiges Geld in den Markt pumpen wird ... :lick:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.488.546 von mule99 am 09.05.10 23:05:04Die sollen sich einigen mit der SEC und up gehts. Auf die eine oder andere kriminelle Machenschaft kommt es sowieso nicht mehr an.
Schließlich sitzen viele ehemalige Goldmänner in der US-Regierung.

Goldman Sachs may admit negligence charges in deal with SEC

• Goldman Sachs investors re-elect Lloyd Blankfein as chairman
• Wall Street bank's stock has dropped 22% since charges

The embattled Wall Street bank Goldman Sachs is edging close to accepting lesser charges – possibly involving an admission of negligence – to settle a $1bn fraud prosecution laid by US regulators last month.

An admission of failings by the bank, albeit far short of those alleged by the securities and exchange commission (SEC), would mark a substantial retreat from Goldman's defiant response to the regulator's civil fraud lawsuit, which it continues to argue is wrong "in fact and in law".

The SEC alleges that the bank misled investors over the controversial sale in 2007 of a $1bn (£675m) derivative investment called Abacus tied to a package of mortgage loans.

The prospect of Goldman admitting to shortcomings comes only a week after the billionaire investor Warren Buffett, whose Berkshire Hathaway group has a major stake in Goldman, dismissed the SEC's charges as misguided. But the episode has left the bank struggling to protect its reputation.

Tentative talks about a deal are to continue this week after a meeting on Tuesday between Goldman's lawyer and the SEC that signalled the first chink in a previously cast-iron insistence by the bank that it would fight the allegations.

Some analysts have speculated that the total cost of a settlement could be as much as $1bn, making it one of the largest in US history. The Wall Street Journal last week reported that some executives and powerful alumni of Goldman are discussing whether the bank's chairman, Lloyd Blankfein, should resign to restore confidence in the company.

While Goldman is adamantly refusing to accept any charge of fraud over its Abacus mortgage deal, it is anxious for a swift resolution of the case and is willing to countenance a more modest accusation, possibly along the lines of negligence or poor administrative processes.

Goldman is concerned about an ongoing avalanche of bad publicity and a slide in its stock, which has fallen by 22% since the SEC laid charges in mid-April. But the SEC is in less of a hurry, wary that if it backs down, it could face public and political hostility for weakness against an institution with powerful connections.

The SEC claims that Goldman misled investors in Abacus by failing to come clean about the role of a hedge fund, Paulson & Co, that was going "short" to bet on Abacus slumping in value. The security duly dived as US housing prices slumped, leaving Royal Bank of Scotland, which backstopped liabilities, with a bill of $840m.

The US department of justice is examining possible criminal charges against Goldman and, in Britain, the Financial Services Authority is looking into the deal. Any admission of failures in a potential civil settlement will have to be carefully worded if it is not to influence a criminal investigation. Adding to Goldman's woes, the bank has faced a flurry of lawsuits from shareholders who claim they should have been told earlier of an SEC probe.

Yet in spite of the controversy, investors gave overwhelming backing to Blankfein at Friday's annual meeting by re-electing him with 95% of the vote.

A resolution calling for a slimming down of his role through a split between the jobs of chairman and chief executive captured a modest 19%, below the support gained by similar motions at other top US companies.Last week Buffett told an annual meeting of Berkshire Hathaway shareholders: "I don't hold it against Goldman at all, the fact that allegations have been made by the US Securities and Exchange Commission." He said he was "100%" behind Blankfein and "loved" his $5bn holding in Goldman.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.488.546 von mule99 am 09.05.10 23:05:04Weltweite Sicherheitsmaßnahme - Japan springt Europa bei

Parallel zum gigantischen Rettungspaket der Europäischen Union zur Absicherung finanzschwacher Euro-Staaten einigen sich Notenbanker rund um den Globus auf eine konzertierte Aktion am Geldmarkt. Auch Ben Bernankes Fed ist beteiligt.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Japan-springt-Europa-bei-artic…
Und alles übers Wochenende - genialer Schachzug. Da wird es wohl einige Bären schön auf dem falschen Fuß erwischen und es gibt eine Eindeckungsrally bei stark steigenden Kursen im DOW. :D

Hoffe bei Goldman wirken sich die fundamentalen Zahlen jetzt auch mal aus und der Kurs outperformed den DOW.

Immerhin, sogar in den Krisenregionen der EU scheffelt Goldman wieder Geld

Profits rise at Goldman's Irish unit
http://www.irishtimes.com/newspaper/finance/2010/0510/122427…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.488.597 von PlungeProtection am 09.05.10 23:21:20Mittal among top runners to chair Goldman's ethical committee

NRI billionaire LN Mittal is among the front runners for a committee being set up to improve ethical behaviour of Goldman Sachs

http://business.rediff.com/report/2010/may/10/mittal-may-be-…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.489.497 von mule99 am 10.05.10 09:23:12Schon wirklich beindruckend was GS da für das erste Quartal vorlegt. Mach mich persönlich um so mehr zuversichtlich, das die Regierung das goldene Kalb nicht wirklich schlachten will - man will eben was von den Gewinnen abhaben.


Goldman Sachs Has First Quarter With No Trading Loss (Update1)

May 10 (Bloomberg) -- Goldman Sachs Group Inc.’s traders made money every single day of the first quarter, a feat the firm has never accomplished before.

http://www.businessweek.com/news/2010-05-10/goldman-sachs-ha…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.493.169 von mule99 am 10.05.10 16:45:33ja und da wären noch Henry Paulson, Neel Kashkari ehemalige Goldmänner, heute berater von B.Obama!
Die werden doch nicht ihre alten Kollegen anklagen.
Oder auch ein Ottmar Issing, ehem. Chefvolkswirt der dt. Bundesbank (hat das 500 Mrd. Rettungspaket nach der Lehman Pleite mit ausgearbeitet) heute Berater bei - Goldman Sachs.
Goldman ist nicht umsonst fast unbeschadet durch die Finanzkrise Teil 1 gekommen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.493.169 von mule99 am 10.05.10 16:45:33Goldman Racks Up Perfect Quarter In Trading

The investment bank reported it didn't lose any money at the end of each trading day during the first quarter. Traders raked in more than $100 million daily for 35 days and made no less than $25 million during the rest of the three-month period, according to a regulatory filing.

http://online.wsj.com/article/BT-CO-20100510-713747.html?mod…
Das grelle Spotlight wird endlich von Goldman genommen und nun dürfen auch mal MS, Citi und Deutsche Bank im Rampenlicht stehen ...

SEC Has Subpoenaed Deutsche Bank, Citi For Documents

http://news.morningstar.com/newsnet/ViewNews.aspx?article=/D…

Goldman Sachs Can Now Stop Whining

http://www.thestreet.com/story/10754437/1/goldman-sachs-can-…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.377.050 von mule99 am 21.04.10 17:45:35Goldman Sachs greift nach Karstadt

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister…
Dirk Schumacher, der Europa-Volkswirt von Goldman Sachs erwartet eine Beruhigung der Märkte, warnt vor Inflationsdruck aus China und setzt auf Aktien.

http://www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803239F4D/Doc…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.577.808 von mule99 am 25.05.10 11:20:43Goldman Sachs Group Inc. (NYSE: GS) Predicts S&P 500 to Hit 1,300 Mid-Year

http://www.americanbankingnews.com/2010/05/25/goldman-sachs-…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.580.250 von mule99 am 25.05.10 17:42:33Der Winner sieht eigentlich so aus:lick:

http://de.finance.yahoo.com/nachrichten/citigroup-mit-kurssp…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.580.250 von mule99 am 25.05.10 17:42:33...und nicht so wie GS. Trotz Mrd.gewinne ist GS ein Betrüger, nicht mehr nicht weniger und Du, der die Moralwerte hochschätzt, versuchst mit GS abzuzocken, allerdings bis jetzt mit dicken Verlusten.

bin froh diesen Betrüger aus dem Depot heraus geschlagen zu haben.

Antwort auf Beitrag Nr.: 39.588.422 von biotech_fan am 26.05.10 21:00:45Ob es Betrug ist Profis des "Stupid German Moneys" wie der IKB risikoreiche NEUARTIGE TOLLE Finanzprodukte zu verkaufen, sei noch dahin gestellt.

Seine Bilanzen routinemäßig zu schönigen, fällt da wohl eher in diese Kategorie.

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11806678/5934…

Dank fleißigen hedging und nicht zu letzt dem stark fallenden EUR, ist meine Ehe mit GS noch ganz angenehm. Ob sie hält kann man aber nie wissen - also immer gut einen Ehevertrag zu haben. ;)
Goldman Sells 10-yr Notes

Fundamentally, Goldman is poised to grow significantly with its well-diversified business model and a more favorable operating environment. In all, we think Goldman’s sturdy capital and liquidity will lead to increased profitability from newer opportunities once the economy recovers.

http://www.zacks.com/stock/news/34786/Goldman+Sells+10-yr+No…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.494.146 von PlungeProtection am 10.05.10 18:46:48Goldman Sachs Group Inc. could wind up paying about $621 million to reach a settlement that would end the fraud lawsuit against the investment bank and trader Fabrice Tourre

http://online.wsj.com/article/SB1000142405274870363030457527…

Wenn man das mal mit der gut begründeten und fundierten Lehman Klage gegen JPM vergleicht ...

Lehman verklagt JPMorgan auf fünf Milliarden Dollar
http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE64Q06Y201…

oder dem nun öffentlich werdenden Bilanzbetrug der Citigroup und der Bank of America

Bank of America Corp., Citigroup, Inc. Misclassified Borrowings
http://www.mysmartrend.com/news-briefs/news-watch/bank-ameri…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.595.049 von mule99 am 27.05.10 18:35:48In den USA ist es auch wieder ruhiger geworden um Goldman. Das Augenmerk stürzt sich dort jetzt mehr auf die Citigroup, Bank of America und JP Morgan. Bei denen gehts auch um andere Summen als bei Goldman. Am Ende wird es sowieso auf einen Vergleich hinauslaufen.

http://www.dowjones.de/site/2010/05/wsj-deutsche-bank-beim-w…

Heute wird doch ex-dividende gehandelt und der Kurs hält sich wie immer passabel. Das ist halt der Vorteil Goldman, wenn man sich die Aktionärsstruktur anschaut!
28.05.2010

Goldman eyes avoiding fraud charge in SEC settlement-WSJ

May 28 (Reuters) - Goldman Sachs Group Inc hopes to avoid the fraud charge as part of any settlement of the lawsuit filed by the U.S. Securities and Exchange Commission last month, the Wall Street Journal said, citing people familiar with the matter.

Lawyers for Goldman have met with SEC representatives at least once since the suit was filed, the paper said.

It was not clear how the SEC responded to indications from Goldman that the company hoped to reach a settlement tied to a lesser charge than fraud, the Journal said.

The paper said it was not unusual for companies accused by the SEC to try to negotiate a lesser charge in settlement talks.

The SEC has accused Goldman of creating and marketing a debt product linked to subprime mortgages without telling investors that a prominent hedge fund helped choose the underlying securities and was betting against them.

Goldman has denied wrongdoing.

Goldman and SEC declined comment to the Journal. Both could not immediately be reached for comment by Reuters outside regular U.S. business hours.

(Reporting by Sakthi Prasad in Bangalore; Editing by Anshuman Daga) Keywords: GOLDMANSACHS/SEC
Das Kapital: Goldmans wundersame Stärke

Dafür, dass viele angesichts der SEC-Ermittlungen schon Goldmans Geschäftsgrundlage zerstört sahen, hält sich die Aktie wacker.
Einer der Gründe könnte sein, dass die Rivalen keineswegs attackieren.

Eigentlich wollten wir heute unserer Verwunderung darüber Ausdruck verleihen, dass die Aktie von Goldman Sachs in den vergangenen drei Wochen den S&P 500 um 5,9 und den S&P Financials um 7,1 Prozent geschlagen hat.

Damit hat sich der Wert seit Bekanntwerden der Ermittlungen der SEC nur noch um zehn Prozent schlechter geschlagen als der Sektor. Das ist insofern erstaunlich, als dass man - zumindest als Unbedarfter - davon ausgehen könnte, dass ein Institut, dessen Geschäft das Vertrauen seiner Kunden zur Grundlage hat, in existenzielle Nöte schlittern könnte, wenn diese Kunden daran zweifeln könnten, dass das Institut in ihrem Interesse handelt. Selbst Goldman schließt in einem Schreiben an die SEC nicht aus, dass das Verfahren in der kompletten Einstellung ganzer Bereiche münden könnte.

Als mögliche Gründe für Goldmans relative Stärke hätten wir genannt, dass für bisherige Kunden die Entdeckungen der SEC nicht eben überraschend gewesen sein könnten. Oder aber, dass eine vorzeitige Einigung mit der SEC möglich sei. Die diskutierten 0,5 Mrd. $ Strafe sind Peanuts, entsprechen den Boni allein für die Putzfrauen. Doch dann stießen wir auf einen Analystenreport der UBS.

Die hatten Goldman getroffen und schrieben, was ihnen der Vorstand auf die Frage, wie die Bank mit der Lage umgehe, antwortete: "(...) that they are doing what they have always done, which is to provide great advice, best execution, and the best access to their clients. Gary Cohn (COO) now spends about half of his weekend workload reaching out to clients", usw. usf. Bei solchen Rivalen braucht man keine Freunde mehr zu haben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.598.699 von PlungeProtection am 28.05.10 11:24:37Vorzeitige Einigung mit dem SEC - das hat man kommen sehen...

Schade, dass nicht aufgeführt wird, wieviel Putzfrauen bei Goldman angestellt sind :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.598.699 von PlungeProtection am 28.05.10 11:24:37Die Strafen dürften Peanuts sein für Goldman!

Goldman Sachs is seeking to avoid a fraud charge as part of its settlement with the United States market regulator SEC, which had charged the investment banking major with defrauding investors by misrepresenting facts, a media report said.

Citing people familiar with the situation, the Wall Street Journal said, "Goldman Sachs Group Inc has told the Securities and Exchange Commission that the company hopes to avoid a fraud charge as part of any settlement of last month's lawsuit against the securities firm."

On April 16, the Securities and Exchange Commission had filed a lawsuit in the US District Court in New York charging Goldman Sachs with defrauding and causing an alleged loss of over $1 billion to investors by misrepresenting facts about a financial product tied to sub-prime mortgages.

The WSJ report said that it was not unusual for companies accused by the SEC to try to negotiate a lesser charge in settlement talks.

Although Goldman has repeatedly denied any wrongdoing, many analysts expect the company to agree to a fine and other penalties in order to resolve the suit, it said.

Lawyers for Goldman have met with SEC representatives at least once since the suit was filed. However, it is not clear how the SEC responded to indications from Goldman that the company hopes to reach a settlement tied to a lesser charge than fraud, the report added.

People familiar with the preliminary settlement discussions have said no agreement is imminent.

An analyst at Sanford C Bernstein & Co has estimated that Goldman could wind up paying about $621 million to reach a settlement.

Based on previous settlements between the government and Wall Street, the analyst believes the SEC would agree to a $250 million fine.

In addition, it is likely that Goldman would have to redeem $371 million from investors who put money in the securities at the centre of the SEC's lawsuit, the WSJ report said.
Man darf gespannt sein...;)

IPO: Wall-Street-Banken buhlen um Börsengang von General Motors

DETROIT/NEW YORK (dpa-AFX) - Die Banken an der Wall Street reißen sich um den Börsengang des US-Autogiganten General Motors (GM). Der Autobauer wird voraussichtlich Ende des Jahres zurück an die Börse gehen und könnte dabei mit einer ersten Tranche gut 10 Milliarden Dollar erlösen. Die Emissionsbanken für den Börsengang würden Gebühren von bis zu 275 Millionen Dollar kassieren - entsprechend heftig buhlen die Wall-Street-Banken derzeit darum, zu den Auserwählten zu gehören, wie das "Wall Street Journal" am Freitag berichtete.

Die Chefs von JP Morgan Chase, Morgan Stanley und der Bank of America nahmen demnach in dieser Woche an Treffen mit Vertreter von GM und des US-Finanzministeriums teil. Vikram Pandit von der Citigroup war per Telefon zugeschaltet und Goldman-Sachs-Boss Lloyd Blankfein, gerade in London, schickte zwei hochrangige Vertreter. Am Ende werden vermutlich zwei Banken ausgewählt, die dann den Löwenanteil der Gebühren kassieren.

Vor den Treffen hatten die Banken Fragebogen erhalten, in denen sie unter anderem beantworten mussten, wie weit sie GM schon in der Vergangenheit unterstützt haben. Der größte US-Autohersteller war in den vergangenen Jahren in eine Krise geschlittert und konnte 2009 nur mit Hilfe massiver staatlicher Finanzspritzen von insgesamt 50 Milliarden Dollar vor dem Untergang bewahrt werden. Die Regierung besitzt derzeit 61 Prozent des Unternehmens und hat deshalb bei der Auswahl der Banken ein gewichtiges Wort mitzureden.

Nach einem radikalen Sparkurs, dem Zehntausende von Stellen und einige Automarken zum Opfer gefallen sind, hat sich das Unternehmen erholt und wird 2010 nach Angaben von Konzernchef Edward Whitacre erstmals seit 2004 einen Jahresgewinn ausweisen können. Schätzungen des Konzern-Marktwerts variieren. Aber einige Wall-Street-Analysten nennen Zahlen von bis zu 90 Milliarden Dollar - das wäre mehr als genug, damit die Regierung ihr Geld zurückerhält. Zum Vergleich: Fords Marktwert liegt bei etwa 40, Toyotas bei 116 Milliarden Dollar./rak/DP/tw
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.571.434 von mule99 am 23.05.10 14:08:42Die Strategie von Goldman schein aufzugehen. :)

Ein weiterer Bieter konte gelockt werden. Verkauf der insolventen Warenhauskette: Russisches Konsortium bietet für Karstadt

http://www.stern.de/wirtschaft/news/verkauf-der-insolventen-…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.605.303 von mule99 am 30.05.10 12:53:30Da hast Recht, schließlich muss ja ein Pächter gefunden werden. Highstreet würde sonst auf den leerstehenden Immobilien sitzen bleiben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.606.450 von PlungeProtection am 30.05.10 23:11:12News - 31.05.10 12:00

Ringen um Karstadt: Vorteil für die Bösen

Was kann man von Goldman Sachs schon Gutes erwarten? Die US-Investmentbank steht derzeit für alles Schlechte der Finanzwelt: ein Konzern, der unkontrolliert und skrupellos Gewinne einfährt, auf Kosten der Allgemeinheit und manchmal auch auf Kosten der eigenen Kunden.

Ausgerechnet dieser Konzern soll nun Karstadt retten.
Das von Goldman geführte Konsortium Highstreet gilt jedenfalls als Favorit im Bieterwettbewerb um die Warenhauskette. Und so paradox es klingt: Die Karstadt-Mitarbeiter sollten hoffen, dass Highstreet den Zuschlag bekommt.

Natürlich sind Goldman Sachs und seine Partner auch in diesem Fall keine altruistischen Wohltäter. Ihnen geht es vor allem darum, ihre Investitionen zu retten. Highstreet gehören rund zwei Drittel der 120 Karstadt-Immobilien - und ohne das Handelsunternehmen als Mieter würden die Häuser leer stehen. Diese Katastrophe muss das Konsortium vermeiden. Das Überleben von Karstadt wäre nur ein Nebeneffekt.

Doch genau dieses essenzielle Eigeninteresse macht Highstreet zum besten Bieter für Karstadt und seine Beschäftigten. Niemand braucht den Weiterbetrieb so sehr wie Goldman. Das Konsortium hat am meisten zu verlieren und ist deshalb gezwungen, die Warenhauskette irgendwie am Leben zu halten.

Im Vergleich zu dem, was für Highstreet auf dem Spiel steht, gehen die übrigen Bieter nur ein geringes Risiko ein. Der Finanzinvestor Triton etwa will zunächst 100 Mio. Euro Eigenkapital einbringen und in den kommenden fünf Jahren dann noch einmal bis zu 400 Mio. Euro investieren. Doch dass das gesamte Geld fließt, ist keineswegs sicher. Wenn Karstadt nach zwei Jahren wieder pleite ist, könnte Triton das Unternehmen zerstückeln und die Einzelteile weiterverkaufen, ohne dabei viel zu verlieren. Highstreet dagegen muss darauf achten, dass möglichst alle seine Immobilien belegt bleiben, kann also nur im Paket verkaufen.

Auch strategisch spricht vieles für das Konsortium. Es hat durch Goldman nicht nur mehr Geld in der Hinterhand als die übrigen Bieter, sondern mit dem italienischen Kaufhausbetreiber Borletti auch einen Partner, der sich in der Branche auskennt. Zwar verweist auch der Investor Nicolas Berggruen auf einen Partner, den amerikanischen Modedesigner Max Azria. Doch Azria kennt das europäische Geschäft nicht, ist hier bisher kaum vertreten. Es ist wenig wahrscheinlich, dass ausgerechnet dieses unerfahrene Tandem die Wende schafft, die Generationen vor ihm nicht geschafft haben. Das gilt umso mehr für das vierte Angebot des russischen Unternehmers Artur Pachomow, das offenbar nicht einmal Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg ernst nimmt.

Kommt Highstreet zum Zug, dürften für die Karstadt-Mitarbeiter harte Zeiten anbrechen. Sie sollen länger arbeiten und auf Geld verzichten. Doch verglichen mit dem verlängerten Siechtum, das dem Konzern als Alternative droht, scheint das auch für sie die bessere Lösung zu sein.

Quelle: FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND
Zum Ausgleich mit dem SEC stehen wohl 621 Mio $ zur Verfügung...

Goldman Sachs Likely to Settle SEC Case, Hintz Says: Tom Keene

June 1 (Bloomberg) -- Goldman Sachs Group Inc. will probably settle a lawsuit brought by the Securities and Exchange Commission at a cost of a little more than $1 a share, Sanford Bernstein & Co. analyst Bradley Hintz said.

Goldman Sachs’s franchise is “holding it together” amid the accusations of fraud involving a collateralized debt obligation, Hintz said today in an interview with Tom Keene on Bloomberg Radio. Hintz said his price estimate for Goldman Sachs’s stock is still above $200 and said it is the best “buy” among U.S. banks.

“Having your name in the headlines and being an adversary to your regulator is not good for you,” Hintz said. “I think the issue is, when will the settlement come?”

The SEC’s April 16 complaint accused Goldman Sachs of defrauding investors in a CDO linked to home loans known as Abacus 2007-AC1. The firm concealed the fact that Paulson & Co., a New York-based hedge fund, picked components of the CDO and bet it would collapse, the SEC said. Goldman Sachs has said it did nothing wrong and will fight the allegations.

The New York-based firm’s stock has dropped 22 percent since the SEC lawsuit was filed through May 28, making it the worst performer among the 10 largest U.S. banks by assets in 2010. Goldman Sachs reported profit of $22.13 a share in 2009 and $5.59 a share in the first quarter.

Hintz said in a note last week that Goldman Sachs may spend about $621 million to settle the case.
Goldman Sachs remains very bullish on the economy and the stock market despite the recent resurgence of the credit crisis ...

http://seekingalpha.com/article/208743-goldman-sachs-still-b…
Und es wird wieder spannen im "Goldman Sachs zu langweilig" thread.

Wieso Goldman Sachs wohl in diesem angespannten Marktumfeld diese Strafe und die natürlich darauf folgende Marktreaktion in Kauf nimmt? :confused:

U.S. Stocks Fluctuate on German Economy Data, Goldman Subpoena
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601103&sid=aB5rPAJY…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.643.163 von mule99 am 07.06.10 18:15:03Wenn man Goldman heute mit der Perfomance der anderen US-Institute vergleicht, schlägt sich der Wert meiner Meinung nach sehr gut - vor allem im Hinblick der Rüge des US-Kongresses.

Der große Vorteil Goldman ist Warren Buffet und der hat angekündigt investiert zu bleiben. Also hier dürfte keine Panik ausbrechen.

http://www.fool.com/investing/high-growth/2010/06/07/better-…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.606.450 von PlungeProtection am 30.05.10 23:11:12Man muss schon wundern ... und promt stürtzt Arcandor ins bodenlose!

Karstadt-Rettung bleibt trotz Kaufvertrag unsicher

Werde das Angebot Highstreets nicht angenommen, drohe Karstadt die Zerschlagung, sagte ein Sprecher des Konsortiums um die Investmentbank Goldman Sachs

http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE6570DE20100608
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.650.027 von mule99 am 08.06.10 17:22:59Wow, GS wird immer billiger:lick:. Ich dachte GS ist so mächtig und besitzt Instrumente, den Markt nach Belieben zu beeinflußen. Für eigene Aktie ist GS aber ziemlich machtlos:laugh::laugh::laugh:

Na, wieviel Verlust hast Du schon mit GS gemacht?:rolleyes::eek::rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.650.027 von mule99 am 08.06.10 17:22:59GS aktuell nur noch 131$ von 190$ im April:lick::lick::lick:Beim 1$ würde es sich für mich erst dann lohnen einzusteigen;).Bei manchen Werten wie GS muß man halt Geduld haben, dann kommt auch der Einstiegzeitpunkt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.650.027 von mule99 am 08.06.10 17:22:59Weil hier zu langweilig ist, wie die Thread-Überschrift schon sagt, stelle ich einen Artikel über Citi aus Citi-Thread hier rein. Einfach lesen und genießen:lick: und träume davon, dass GS eines Tages so sein kann, auch wenn das sehr weit entfernt von der Realität ist.




Citigroup
Leben unterm Schirm
Nach einem harten Sanierungskurs ist die Citigroup ein Drittel kleiner, ein Drittel schlanker – und ein Drittel unterbewertet
Von FOCUS-MONEY-Redakteur Markus Voss
ikram Pandit war nicht das, was man sich unter einem Neuanfang vorstellt. Als der Investmentbanker am 11. Dezember 2008 an die Spitze der Citigroup berufen wurde, um das Desaster aufzuräumen, das die alte Führung um Charles Prince angerichtet hatte, sahen Analysten wie Aktionäre in ihm den Wolf im Schafspelz: Hatten die Investmentbanker das Institut nicht gerade mit kunstvoll verbrieften Kreditportfolios an den Rand des Ruins spekuliert? Hatte der frühere Morgan-Stanley-Vorstand Pandit nicht erst ein Jahr zuvor selbst einen Hedge- Fonds gegründet, um damit auf „alternative Investments“ zu spekulieren? Im Juli 2007 war Pandits Fonds von der Citigroup aufgekauft worden – fünf Monate später wurde der Inder ihr Chef.
Seitdem hat der 53-Jährige seine Kritiker Lügen gestraft. Im Gegensatz zu seinem eher bedächtigen Auftreten schlachtet Pandit im Akkordtempo eine heilige Kuh nach der anderen. Er holte den Staat ins Boot, teilte das Unternehmen in eine gute (Citicorp) und eine schlechte Bank (Citi Holdings), gliederte die Vermögensverwaltung in ein Joint Venture mit Morgan Stanley aus, schlug faule Hypothekenkredite unter Nennwert los und schloss sogar Old Lane, den Hedge-Fonds, den er selbst gegründet hatte. Die Citi entledigte sich so fauler Wertpapiere im Wert von neun Milliarden Dollar, Pandit selbst soll bei Old Lane 100 Millionen Dollar verloren haben.

An der Börse zeigten die Sanierungsschritte dennoch lange Zeit keine Wirkung: Im März 2009 fiel der Kurs

der Citigroup gar unter einen Dollar – und Pandit sah sich zu Durchhalteparolen per Mitarbeiterbrief genötigt. Erst in diesem Jahr kam Bewegung in die Aktie . Seit Januar hat sie bereits 36 Prozent zugelegt, in Euro gerechnet sogar fast 50 Prozent. Vergangene Woche wurden an einem einzigen Handelstag 20 Prozent

des gesamten Streubesitzes umgeschlagen – nahezu 5,5 Milliarden Aktien .

Halbe Billion abzugeben. Seitdem rätseln die Kommentatoren, was so faszinierend ist an der Citigroup. An einer Aktie, deren Kurs sich seit ihrem Hoch Anfang 2007 gezehntelt hat. An einer Bank, die 37 Milliarden Dollar Verlust im Jahr 2008 auswies und 2009 gleich noch mal acht Milliarden. Die 45 Milliarden Dollar Staatsgelder und ein halbes Dutzend Kapitalerhöhungen benötigte, um überhaupt überleben zu können, und trotzdem noch immer rund 136 Milliarden Dollar an faulen Wertpapieren mit sich herumschleppt und für nicht strategische Vermögenswerte in Höhe von 540 Milliarden Dollar neue Käufer sucht.

Wir sprechen von einem Institut, an dem der Staat noch 27 Prozent hält und womöglich mitreden will. Was bitte soll an so einer Bank attraktiv sein?

Alte und neue Stärken. Die wichtigste Antwort darauf gab Vikram Pandit im März in einem Interview der „Financial Times“: „Wir sind heute eine fundamental andere Company als vor zwei Jahren.“ Die Bilanzsumme der Citicorp – das ist der gesunde Teil, der fortgeführt werden soll – ist um mehr als ein Drittel geschrumpft: von 1,9 Billionen Dollar 2006 auf „nur“ noch 1,2 Billionen Dollar. Die Mitarbeiterzahl sank um 30 Prozent von 375000 auf 263000. Damit fiel die Diät weit rigoroser aus als die Fastenkuren bei Goldman, JP Morgan, Morgan Stanley oder der Deutschen Bank.

In Zukunft sollen das regionale Privatkundengeschäft – mit Schwerpunkt auf den USA und Asien – und ein internationales Firmenkundengeschäft mit gestutztem Investmentbanking die Gewinne erwirtschaften. Wenn Präsident Barack Obama seine Pläne zur Finanzreform durchsetzt und den Banken im Investmentbanking Fesseln anlegt, würde die Citigroup mit ihrem großen Privatkundengeschäft und einem Kreditbuch, das schon wieder eine Nettomarge von 3,3 Prozent abwirft, zu den Gewinnern gehören.

Die Bank stützt sich dabei auf das dichteste Filialnetz der Welt: Abgesehen von Deutschland, wo die Citibank oft in einem Atemzug mit dem Totalausfall bei Lehman-Zertifikaten genannt und deshalb verkauft wurde, gibt es in Shanghai, Bombay, Moskau, Kapstadt oder Rio weiterhin Citibank-Filialen. Das Konzernimage hat erstaunlich wenig Schaden genommen, wie der Anstieg der Kundeneinlagen zeigt. Sie wuchsen im abgelaufenen Jahr um 62 Milliarden Dollar.

In Asien rangiert die Citi unter den ausländischen Instituten nach Marktanteilen auf einer Stufe mit der HSBC – also ganz oben. „Es gibt auf der Welt 150 Metropolregionen, in denen 30 Prozent der Wirtschaftsleistung erbracht werden“, erklärt Pandit, „in 100 davon sind wir vertreten.“ Vor allem in den Schwellenländern will er weiterwachsen.

Dass das schlankere Geschäftsmodell funktioniert, bewies Pandit mit den Zahlen zum ersten Quartal 2010. Erstmals seit neun Quartalen schrieb die Bank wieder Gewinn – und ließ die Analysten alt aussehen. Die hatten ihr gerade mal eine schwarze Null zugetraut. Pandit aber hatte 4,4 Milliarden Dollar Gewinn in der Schatulle; 15 Cent je Aktie.

Der Preis der Rettungsaktionen. Die Diskrepanz zwischen dem Milliardenplus und dem mickrigen Gewinn je Anteilschein zeigt ein Dilemma: In der Krise musste sich die Citi mehrfach über Kapitalerhöhungen Geld beschaffen, die Zahl der umlaufenden Aktien stieg sprunghaft: von 5,5 Milliarden im ersten Quartal 2009 auf mittlerweile 28,6 Milliarden Stücke. Daher schlägt ein Gewinnanstieg um eine Milliarde bei den Aktionären nur noch mit 3,5 Cent zu Buche.

Allein 45 Milliarden Dollar Staatshilfen bekam die Citi aus dem Troubled Asset Relief Program (TARP). Im Gegenzug erhielt der Finanzminister Vorzugsaktien mit einer Dividende von acht Prozent. Zeitweise garantierten Regierung, Notenbank und der US-Einlagensicherungsfonds für faule Papiere im Wert von 306 Milliarden US-Dollar.

Ende 2009 begann Pandit damit, TARP auszuzahlen. Citigroup lieferte 20 Milliarden beim Staat ab und durfte einen Teil der Vorzugsaktien löschen. Zudem erklärte sie den Austritt aus dem Garantieschirm. Damit nahm Pandit über Nacht Risiken über 136 Milliarden Dollar zurück auf die Bücher. Trotzdem feierte die Börse den Schritt. Er war Pandits Zeichen an die Märkte, dass die Citigroup wieder auf eigenen Beinen stehen kann.

Bleiben drei Risiken: die Staatsbeteiligung, die Kreditkarten und die Altlasten der Citi Holdings. Die interne Bad Bank verwaltet Wertpapiere und Kredite in Höhe von 540 Milliarden Dollar, die nur mit Abschlägen loszuschlagen sein werden. Im ersten Quartal überraschte sie positiv: Weil sich die Kurse im Portfolio erholten, fiel der Verlust mit 876 Millionen Dollar nicht einmal halb so groß aus wie zuvor. Enttäuschend verlief dagegen das Geschäft mit Kreditkarten. Dort zahlten die Kunden im ersten Quartal 2,7 Milliaren Dollar einfach nicht zurück.

Auch die Frage, wann sich der Staat von seinen Aktien trennt, deckelt den Kurs. „Sie müssen Citi-Aktien kaufen, sobald der Staat aussteigt“, riet US-Börsenguru Jim Cramer den Zuschauern des Nachrichtensenders CNBC im März. Demnach wäre es jetzt so weit: Am 26. April kündigte das US-Finanzministerium den schrittweisen Ausstieg an. Morgan Stanley soll die 7,7 Milliarden Aktien schrittweise abstoßen.

Neue Kursziele. Der Kurs verlor daraufhin an Fahrt, zweimal prallte die Aktie an dem Widerstand bei fünf Dollar ab. Wer die Aktie jetzt kauft, vertraut darauf, dass Pandit den Sanierungskurs fortsetzt und Käufer für sein Bad-Bank-Portfolio findet. Richard Bove, Analyst von Rochedale Securities, ist optimistisch. Er glaubt, dass die neue Citi 70 US-Cent je Aktie verdienen kann. Deshalb hob Bowe sein Kursziel von 7,00 auf 8,50 Dollar an, umgerechnet 6,40 Euro.

Die Analysten von JP Morgan sind vorsichtiger: Sie prognostizieren zum Jahresende 5,50 Dollar. Ein Blick in die Berechnungen zeigt, dass darin ein erheblicher Risikoabschlag enthalten ist: Die Prognose basiert auf einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 1,4, die Konkurrenz wird mit 1,8 bewertet. Legt man diese Größe auch bei der Citigroup an, ergibt sich ein Potenzial von sieben Dollar, umgerechnet 5,30 Euro. Gemessen daran, ist die Aktie um ein Drittel unterbewertet.

Zumal sich Pandit bemüht, die Risiken für seine Aktionäre so klein wie möglich zu halten. Obwohl die Zahl der Schuldner in Zahlungsverzug im ersten Quartal sank, ließ er die Risikovorsorge für Kreditausfälle auf 6,8 Prozent anheben. Damit ist sein Risikopuffer deutlich größer als bei den Konkurrenten JP Morgan oder Bank of America. „Sie haben wirklich harte Arbeit verrichtet“, lobt Christopher Whalen, Gründer des Research-Hauses Institutional Risk Analytics. „Ich würde sagen, sie sind in besserer Form als jede andere der Top vier (Banken, d. Red.).“

Hehre Ziele. Pandit, der in Nagpur in der indischen Provinz Maharashtra geboren wurde, will sich für seine Mitarbeiter und die Aktionäre reinhängen – schon aus religiösen Gründen. Im hinduistischen Glauben gelte das Motto „Wenn du es jetzt nicht richtig schaffst, wirst du im nächsten Leben dafür bezahlen“, erklärte Pandit der „Financial Times“.

Der Citigroup-Chef weiß auch schon, was er in diesem Leben noch schaffen will: „20 Milliarden Dollar aus dem Kerngeschäft“ hat sich Pandit vorgenommen – für das Jahr 2012.

Die Neuerfindung der Citigroup

Die Citigroup unter Vikram Pandit hat mit der alten Bank unter Charles Prince nicht mehr viel gemein. Der damalige Bankchef fuhr mit vergleichweise wenig Eigenkapital und einem hohen Verschuldungsgrad große Risiken.

Die alte Citibank. Erkennbar wird das auf der Aktivseite der Bilanz, wo die leicht flüchtigen Vermögenswerte im Eigenhandel und bei den Beteiligungen auf einem Niveau mit der Kreditvergabe rangierten. Als sie im Zuge der Finanzkrise erodierten, konnte die Bank das nicht auffangen. Die liquiden Mittel (Cash und Guthaben) machten nicht einmal vier Prozent der Bilanzsumme aus.

Die neue Citibank, die unter dem Namen Citicorp firmiert, ist anders aufgestellt: Die Bilanzsumme schrumpfte von 1,88 auf 1,16 Billionen Dollar (Grafik unten, linke Seite), die restlichen 695 Milliarden Dollar wurden in die Citi Holdings ausgelagert, die hauseigene Bad Bank. Die Citicorp verfügt heute über fast dreimal mehr Liquidität als die alte Zockerbank, Ende

März machten Barreserve und Guthaben rund 15 Prozent der Bilanzsumme aus. Auch auf der Passivseite ist die neue Citigroup solide: Die Kernkapitalquote (Tier 1) betrug Ende März 11,2 Prozent. Damit lag sie gleichauf mit der Deutschen Bank.

Die Aktie – Pro und Contra

Die ersten zwei Jahre der Ära Vikram Pandit waren an der Börse von Misstrauen geprägt. Doch seit der Citi-Chef im ersten Quartal 2010 endlich einen Gewinn melden konnte, nimmt die Zahl der Kaufempfehlungen zu. Die wichtigsten Gründe für und gegen die Aktie:

+ Bilanz. Altlasten wurden beseitigt. Das neue Geschäftsmodell ist weniger riskant und mit mehr Kapital unterlegt.

Vorsorge. 6,8 Prozent des Kreditbuchs können ausfallen, ohne dass der Gewinn belastet wird. Zum Vergleich: In normalen Jahren beträgt die Ausfallrate zwei Prozent.

Marktposition. Die Bank verfügt über den bekanntesten Markennamen ihrer Branche und das weltweit dichteste Filialnetz. Erholt sich die Weltkonjunktur, wächst das Privatkundengeschäft automatisch mit.

* Faule Papiere. In der Bad Bank liegen „nicht strategische“ Wertpapiere in Höhe von einer halben Billion Dollar. Weitere Abschreibungen darauf sind unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen.

Kreditkarten. Die größte Privatkundenbank hat auch die meisten Kreditkartenkunden. Deren Zahlungsmoral hat erheblich nachgelassen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.664.613 von biotech_fan am 10.06.10 18:20:55Abwarten, Warren Buffet hat nicht umsonst gesagt er wird Goldman treu bleiben - und er hat sicher einen größeren Einblick als der Rest...
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.650.027 von mule99 am 08.06.10 17:22:59Highstreet pokert hier ziemlich hoch, oder?
Es besteht die Gefahr das die Gebäude leer stehen und abgeschrieben werden müssen.
Mieteinahmen + Anteile an Karstadt wären aber natürlich ein schöner Nebeneffekt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.665.107 von PlungeProtection am 10.06.10 19:39:14der Mule ist momentan nicht ansprechbar.

Antwort auf Beitrag Nr.: 39.665.561 von biotech_fan am 10.06.10 20:54:36Der feiert halt schon die Zukunft...:laugh:
Goldman Sachs sieht keine Einigung mit SEC

Die unter Betrugsverdacht stehende US-Investmentbank Goldman Sachs richtet sich auf eine längere Auseinandersetzung mit der Börsenaufsicht ein. Der für das Tagesgeschäft zuständige Vorstand Gary Cohn sieht noch keine Anzeichen für einen Vergleich mit der SEC. "Es gibt keine Anhaltspunkte für irgendwas zu diesem Zeitpunkt", sagte Cohn am Donnerstag am Rande einer Konferenz in Montreal.

Die SEC wirft dem Wall-Street-Haus vor, Anleger beim Verkauf von Hypothekenpapieren hinters Licht geführt zu haben. Sie reichte vor zwei Monaten Klage ein. Die Börsenaufsicht zählt auch die Düsseldorfer Mittelstandsbank IKB zu den Opfern. In der Nacht kamen dann Medienberichte auf, nach denen die SEC ein weiteres Geschäft von Goldman Sachs unter die Lupe nimmt.

Zusammen mit der Klage eines australischen Hedge-Fonds, der sich ebenfalls von Goldman Sachs übervorteilt sieht und eine milliardenschwere Wiedergutmachung verlangt, entstand im Laufe des Tages eine ungesunde Nachrichtenmischung
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.672.502 von PlungeProtection am 11.06.10 23:15:14Der feiert halt schon die Zukunft...

...und wenn die Zukunft so aussieht->Goldman Sachs sieht keine Einigung mit SEC
dann gibt es noch mehr Fotos von der Art:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.672.798 von biotech_fan am 12.06.10 08:30:06Wieso sieht schon besser aus. Nachbörslich sogar auf 135,90$.



Bald wird hier gefeiert::D

Goldman: Blankfein’s Gone By Year End

Fox Business Network’s Charlie Gasparino this afternoon reports that Goldman Sachs (GS) may be looking to move CEO Lloyd Blankfein to the exit by the end of the year as one outcome of the Securities & Exchange’s civil suit for fraud against the firm.

As Gasparino reported on air a short while ago,

I’ve been talking to people inside Goldman Sachs and there is kind of like a bet going on, and most people are betting that the CEO Lloyd Blankfein will step down in some capacity before the end of the year. These are people inside the company. That’s what’s new. Now you are getting that internally. Most people internally believe he is going to give up something after they basically do a settlement with the SEC.

Wallstreet-Journal
Ich sagte doch immer es gibt keine Verurteilung... siehe da-

SEC lässt nicht locker
Goldman in die Knie zwingen


Die US-Börsenaufsicht scheint ihre Strategie bei den Ermittlungen gegen die Investmentbank Goldman Sachs zu ändern. Statt auf eine Verurteilung arbeitet die Kontrollbehörde nun offenbar auf eine Einigung hin. Sie bündelt immer mehr Vorwürfe, so dass es für Goldman immer schwieriger wird, sich zu verteidigen.

Die US-Börsenaufsicht SEC will ihre Klage gegen Goldman Sachs mit neuem Material anreichern und so die mächtige US-Großbank zur Annahme einer Einigung zwingen. Vor zwei Monaten zerrten die Behörden das Institut mit dem Vorwurf vor Gericht, Anlegern bewusst wichtige Informationen über ein komplexes Investmentprodukt namens Abacus 2007 vorenthalten zu haben. Ende der Woche wurde bekannt, dass die SEC sich weitere verbriefte Hypothekenkredite (CDO) anschaut, die faul geworden waren - unter anderem Hudson Mezzanine Funding.

Zudem hatte sich die SEC noch vor der Abacus-Klage genauer mit einer CDO namens Timberwolf von 2007 beschäftigt. Dabei geht es um eine Summe von einer Milliarde US-Dollar. In eine Anhörung des Kongresses im April sprach auch der Senator Carl Levin in einer Befragung von Goldman-Managern Abacus, Timberwolf und Hudson an. Im Mai brachte er dann einen Gesetzentwurf ein, der Interessenskonflikte bei Banken bekämpfen soll. Dabei verwies er ausdrücklich auf Hudson.
Neue Strategie: Einigung statt Verurteilung

Die ehemalige Staatsanwältin Annemarie McAvoy, heute Professorin an der Fordham University, erklärt, welche Strategie der SEC dahinter stecken könnte. "Man bündelt eine Reihe von Dingen und dann wird es schwieriger, sich gegen alle zu verteidigen. Und am Ende gibt man sich geschlagen und sagt: 'Ja, wir einigen uns'." Auch andere Experten gehen davon aus, dass der Druck durch die Untersuchungen und den Kongress so groß werden könnte, dass Goldman-Chef Lloyd Blankfein keine andere Möglichkeit sehen könnte, als eine umfangreiche Einigung einzugehen. "Kommt noch mehr hinzu? Im Moment würde mich das gar nicht wundern", sagt Lawrence White von der New York University.

Am Donnerstag erklärte der Goldman-Sachs-Präsident Gary Cohn in Montreal, es gebe keine Anzeichen dafür, dass sich seine Bank bald mit der SEC zu der Betrugsklage vom April einigen wird. Der Schaden beläuft sich den Vorwürfen zufolge auf rund eine Milliarde US-Dollar. Betroffen ist auch die deutsche Mittelstandsbank IKB. Goldman hat die Anschuldigungen zurückgewiesen.

Die Beziehungen zwischen der SEC und Goldman hatten sich zuletzt verschlechtert, nachdem die Bank auf eine Anfrage der SEC nach Informationen der Aufsicht rund 2,5 Mrd. Blatt an Unterlagen geschickt hatte. Analysten zufolge kann auf Goldman Sachs eine Strafe in Milliarden-Höhe zukommen. Mit der Anklage hatten die USA ihre Gangart gegen Personen und Unternehmen verschärft, die sie für die Finanzkrise mitverantwortlich machen.
Zuschlag hätte auch Goldman gut getan!

WSJ: Morgan Stanley, J.P. Morgan wohl Leadmanager bei GM-IPO

NEW YORK (Dow Jones)--Morgan Stanley und J.P. Morgan werden wohl den Zuschlag als Leadmanager für den anstehenden erneuten Börsengang des US-Autoherstellers General Motors (GM) erhalten. Das berichteten mit der Materie vertraute Personen am Freitag. Nahezu alle Wall-Street-Banken hätten sich - vornehmlich aus Imagegründen - für die Konsortialführung des GM-IPO interessiert.

Ein Börsengang von GM könnte ein Volumen von 10 Mrd USD haben. Der Autobauer hatte im vergangenen Sommer nach gerade mal 40 Tagen die Insolvenz verlassen - Mehrheitseigner wurde daraufhin der US-Staat mit einem Anteil von knapp 61%.

Für die begleitenden Banken würde bei einem Börsengang vergleichsweise wenig herausspringen: Wie eine mit dem geplanten IPO vertraute Person sagte, würden die Banken möglicherweise weniger als 1% des IPO-Volumens als Gewinn einstreichen. Bei einem Volumen von 10 Mrd USD würden sich die Gesamtgebühren damit auf 100 Mio USD belaufen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.674.917 von PlungeProtection am 13.06.10 14:10:36Na, einen solchen IPO muss man auch erstmal erfolgreich an den Markt bringen - ob das gelingt bleibt abzuwarten. GM ist ja nicht gerade eine Erfolgsmarke und die Regierung mit 60% drinnen - das wird schwierig. Ich als Investor jedenfalls zeichne da nicht.

Goldman hat sich wohl wissend gleich garnicht beworben.

Dafür hilft man jetzt lieber der Agricultural Bank of China und BP.

http://blogs.barrons.com/stockstowatchtoday/2010/06/14/bp-re…
Ob sich wohl die Regierungsfonds und Staatspensionskassen noch über den erzwungenen Ausstieg aus GS ägern müssen ;)

Goldman Sachs Not Losing Big Clients Over Fraud Case

Despite all the bad headlines -- the accusations of fraud, the talk of a big settlement, the risk, however remote, of criminal charges -- there's an inconvenient truth that's been largely ignored: Most of Goldman's big customers are not bolting.

http://www.nytimes.com/2010/06/15/business/15sorkin.html?dbk
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.680.726 von mule99 am 14.06.10 22:14:48Also bei BP brennt es im warsten Sinn des Wortes ;)

Öl-Bosse werfen BP schwere Versäumnisse vor
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/oelquelle-…

Da wird die Feuerwehr aus Goldmann und Blackrock einiges zu tun haben - dafür dürfte sich die Rettung, wenn sie den gut geht, auch richtig bezahlt machen. Mal sehen ob die Abschreckung wirkungsvoll genug ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.650.027 von mule99 am 08.06.10 17:22:59Berggruen und Highstreet finden zu sachlichem Ton zurück

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,700700,0…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.665.561 von biotech_fan am 10.06.10 20:54:36Sorry, hatte mich letzte Woche aus Goldman ausgeklingt und war geschäftlich in der Welt unterwegs - Geld sammeln - für Goldman :laugh:

Lustiges Bild - ein kleines aber nicht unwesentliches Detail stimmt nur nicht.

Na jeden falls, nachdem ich seit gestern nun wieder dabei, wird es wieder spannend um Goldman :yawn:
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.680.726 von mule99 am 14.06.10 22:14:48Das z.B. nenne ich einen gelungenen IPO bei dem man gerne mitmacht ... :lick:

CBOE Jumps 16% at Open;

Shares of CBOE (CBOE), the old Chicago Mercantile Exchange, are up $4.57, or 16%, at $33.57 on their first day of trading, after the firm yesterday priced its initial public offering at $29, and with 11.7 million shares being offered, the IPO raised $339 million. Goldman Sachs (GS) is leading the offering.
Schöner Artikel - "Gelegentlich kann man darauf verzichten bestimmte Vorschriften einzuhalten." :laugh:

http://www.fool.com/investing/general/2010/06/15/goldman-sac…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.686.295 von mule99 am 15.06.10 19:04:29Dann bist ja jetzt rechtzeitig zurück zum Anstieg! :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.685.969 von mule99 am 15.06.10 18:13:05Und die Citi hilft mit -

Citigroup belässt BP auf 'Buy' - Ziel 590 Pence

Die Citigroup hat BP auf "Buy" mit einem Kursziel von 590,00 Pence belassen. Der Ölkonzern sei weiterhin sowohl betrieblich als auch finanziell so gut positioniert, dass er den Ölunfall austragen sollte, schrieb Analyst Mark Fletcher in einer Studie vom Dienstag. Zwar dürfte der Aktienkurs weiterhin von Spekulationen beeinflusst werden, bis BP das Leck schließe, den Schaden behebe und mehr Sicherheit hinsichtlich der Kosten gebe. Dennoch glaubt der Experte, dass der Aktienpreis einen pessimistischen statt einen höchstwahrscheinlichen finanziellen Ausgang reflektiere.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.685.722 von mule99 am 15.06.10 17:30:27Dann freuen wir uns schon mal auf das nächste Quartalsergebnis :lick:

Goldman's Blankfein says clients stand behind firm - WSJ

June 16 (Reuters) - Goldman Sachs Group Inc Chief Executive Lloyd Blankfein assured his firm's retired partners at a meeting that clients are standing behind the company, the Wall Street Journal said.

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-06/17165707…
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.688.026 von PlungeProtection am 15.06.10 23:55:38Ja, der Wind dreht anscheinend langsam

Goldman is winning the only audience it cares about
Commentary: Clients remain loyal while the public seethes

http://www.marketwatch.com/story/all-that-glitters-is-goldma…

Na wenn wundert es, geht ja auf den Juni Optionsverfall zu und da habe die finanzkräftigen Bullen die Chance der letzen Wochen anscheinend genutzt sich entsprechend zu platzieren - der Juli wird sogar noch spannender. :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.692.812 von mule99 am 16.06.10 18:11:41Am 29.06. gibt ja auch noch Dividende für die Treue der letzten Monate!:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.686.295 von mule99 am 15.06.10 19:04:29Danke, wenn das Bild Dir gut gefällt, stelle ich gerne noch welche mit noch interessanteren Details rein:laugh: