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@privatieri:
nur für den fall, das du noch einmal vorbeischaust, leider konnte ich nicht widerstehen und habe meine intuitive abwehr mal einer prüfung unterzogen

? hast du das verkaufsprospekt gelesen für den lupus alpha, habe mal ganz kurz hineingeschaut (www.lupusalpha.de) und auch mal geschaut was für eine performance andere fonds (hier mit invesco verglichen, den aus diesem umfeld kommen ja herr fickel und mitarbeiter)in summe und im letzten jahr vozuweisen hatten:

1. erkenntnis: es gab tatsächlich bessere fondmanager in diesem bereich
2. erkenntnis: gebühren werden nicht transparent, viel vollmundiges und zu strategischem, was sich so an äußerungen mit ner schnellsuche finden läßt, sorry das könnten manche hier im board besser und das ist dann keine hohe meßlatte
3. RIESENSCHRECK: ist dir aufgefallen, das eine performance-gebühr von 17,5% pro quartal fällig wird und hast du verstanden wie sie genau berechnet wird. auch wenn aus dem verkaufsporpekt dieses für mich nicht 100% schlüssig hervorgeht (das kann ich nur graphisch darstellen und wie gesagt, den wichtigsten punkt kann ich anhand des prospekltes nicht lösen)
es funktioniert ungefähr so, bitte von kundiger hand berichtigen: outperformance gemessen am smax(?) , übersteigender betrag des wertzuwachses pro tag berechnet und in sondervermögen zurückgestellt (??? steht das dann nicht fürs investment zur verfügung?), abgerechnet wird am quartalsende. dann beginnt das spiel von neuem, underperformance (im vergelich zum index) muß nicht wider aufgeholt werden. Dann steht zwar an anderer stelle (nicht im prospekt, das nur bei postitver entwicklung, diese gebühr fäällig wird). das kann ich aber so nicht aus dem prospektherauslesen, denn auch bei insgesamt negativer wertentwicklung des fonds (also aus dem ursprünlichen betrag von 50 Dm wurden bis ende märz - nur mal hypothetisch, den genauen verlauf habe ich mir nicht gemerkt 40 DM - im Januar war aber eine klare outperformance gegenüber dem smax. was passiert dann?????
dies wird weder eindeutig vertsändlich (für schnelleser) dargestellt, noch finde ich es berauschend ....
es ist eben, so wie ich es verstehe, nicht 17,5%pa gebunden an einen eindeutigen wertzuwachs, sondern es sind 17,5% pro quartal, gebunden an einen index und mit jedem quartalbeginn beginnt der vergelich von neuem.

KURZ , IM WORST CASE: der fond outperformed den samx in jedem quartal um ca 20 %, fond und smax verlieren aber im jahr um ca. 50 % - also auf 25DM ausgehend von den 50 bei ausgabe , dann wird dir pro quartal, also 4mal von den 20% outperformance noch jeweils 17% des betrages abgezogen.
Wenn ich mich nicht irre, dann ist das ein szenario zum fürchten.

Steuern zahlen von spekulationsgewinnen erscheint mir viel viel attraktiver

Nichts gegen performanceabhängige Gebühren - nur die normalen gebühren sind ohnehin schon auf dem fond und diese würde mich keinesfalls zum kauf verleiten ....

Habe ich da etwas missverstanden oder: privatieri - weist du was du tust?
Nachtrag: und das ist natürlich nicht alles was dagegen spricht. wenn ich die wahl habe zwischen einem bestehenden unternehmen, das die anfangsproblme schon gelöst hat und mir gezeigt hat, welche performance über minimum zwei jahre abgeliefert wurde, dnn nehme ich doch nicht ausgerechnet einen fond eines unternehmens, das sozusagen nioch im start-up befindlich ist. start - up bedeutet, egal wie gut gemanaged erst mal viel chaos und aufbauarbeit (ja, bis zur edv und die vielen kleinigkeiten) in einem solchen aufbau plus - road show um das marketing für die firma zu absolvieren und den fond mit mitteln zu füllen etc. haben die partner in jedem fall weniger zeit und konzentration fürs investment. ich glaube nicht, das sich diese neue firma darin von anderen unterscheidet.

in der betrachtungsweise unterscheiden sich fond von unternehmen, die ja durchaus mal ihren reiz haben mögen, wenn sie noch nicht aus dem ei gucken...
@guten abend boardmoderator

ich habe genau das erreicht was ich wollte.schau dir dein eigenes posting an, und was siehst du ?
da stehen deine gedanken eins in eins und die meisten davon sind doch schlüssig oder nicht?
es geht hier um diskussionskultur im weitesten sinne,genau was wir und hoffentlich noch andere hier machen, und nicht um besserwisserei von der ich weit entfernt bin.

meine anspielung an dich war ganz bewußt so allgemein gehalten boersenmoderator, um genau diese effekt bei dir auszulösen,denn ich wußte das du gar nicht anders kannst als genau diese dinge zu schreiben.nicht böse sein mein freund,dies geschah im guten glauben an deine qualitativ guten postings.

du hast das wesentliche ja selbst nochmals wiederholt.warum geht jemand an die börse und was möchte er damit erreichen?dieses thema ist zu komplex um sie mit den einfachen worten von privatieri abzutun die da heißen "um gewinne zu machen und geld zu verdienen" !!

so ganz richtig kann das aber nicht sein denn es gibt genug "andere" anlageformen wo ich auch geld verdienen kann ohne haus und hof zu riskieren oder?spielt da etwa doch die höhe eine tragende rolle?oder doch ein wenig der kitzel des börsenspiels das wir doch alle ein wenig in uns tragen?

übrigens werde ich natürlich noch meine heutigen vorstellung meiner investitionstaktiken ins board stellen da mache dir mal keine sorgen.du hast doch selbst gesagt das jeder auch mal verluste einfach mitnehmen sollte um dann zur tagesordnung überzugehen.das ist ja richtig, und genau aus diesem grunde haben ja so viele eine menge geld verloren weil sie innerlich gar nicht "bereit" waren mit verlusten zu leben, und aus diesem grunde den absprung geschafft haben,obwohl sie doch sahen wie ihr depo jeden tag weniger wert hatte.ich war einer davon und weiß welches problem ich "damals" hatte.

aber diese ratschläge aus büchern mögen den interessierten vielleicht ein wenige sensibler machen können aber was bewirken sie bei der mehrheit?die kennen solche bücher gar nicht und könnten selbst wenn sie es würden überhaupt nichts damit anfangen.jeder reagiert da anders,so einfach ist das, und was für dich völlig einleuchtend erscheint ist für deinen nachbarn völlig unsinnig.und beide sind gleichermassen überzeugt recht zu behalten.so what?

übrigens merke ich an deinem ton das ich dich wohl ein wenig gereizt habe boersenmoderator.das lag aber "so" nicht in meiner absicht,ja?aber es wird immer probleme geben wenn man versucht "sachlich" über eine psychische&emotionale anlage zu sprechen,denn nichts anderes ist eine aktienanlage.es ist nahezu unmöglich völlig objektiv und kühl eine einzige aktie zu kaufen,das bezweifel ich jetzt mal.glaubst du die postings hier bei w.o stellen eine ausnahme dar in punkto emotionen?mitnichten!du siehst hier auch einen querschnitt der "interessierten" anleger.und wenn du mir ein einziges board zeigen kannst wo es "kühl,professionell,durchgehend gesittet zugeht bist du ein genie!!

warum ist hier so viel emotion im spiel?das ist ganz wichtig weil du dich doch mehrmals auf quellen also bücher über börsenwissen beziehst die doch keiner lesen möchte.die leute wollen,können,müssen,dürfen ihre eigenen erfahrungen machen und aus diesen lernen.denn ohne lernprozess wird niemals ein "wirklich" erfolgreicher anleger aus wem auch immer!!
und deshalb schreibe ich hier und lese interessiert "deine" meinungen und ansichten ob sie jetzt richtig sind oder nicht,ist völlig unerheblich.es geht darum die eigenen erfahrungen mit deinen und die anderer zu besprechen und eventuell nutzen daraus zu ziehen.ich ziehe einen nutzen aus deinen beiträgen ich habe dich zumindest zum denken angeregt,oder etwa nicht?

jetzt muß ich aber schluß für heute machen.ich melde mich bald bei dir.der grund war kein desinteresse,ganz bestimmt nicht,aber wir haben doch gewiß keinen grund zur eile oder?

bis zum nächsten mal shareholder

@privatieri

nach deiner einfachen frage zu urteilen konnte ich nicht ahnen das du schon auf dem parkett festgewachsen bist.es geht hier um vorgehensweisen auf dem parkett und nicht um die kritik einzelner personen,das wir uns da richtig verstehen.und keine bange, ich nehme mich da nicht aus mit eigenkritik.wenn "ich" dir eine solche frage gestellt hätte, würdest "du" annehmen ich bin praktisch mit der börse verheiratet??wenn ich einmal 20jahre börsenerfahrung habe werde ich ganz gewiß nicht an einem aktienboard eine solche frage stellen,da kannst du sicher sein,außer ich meine dies rein retorisch.aber dazu muß ich dich auch ein wenig besser kennen um zu wissen "wie" die frage gestellt war oder?

jedenfalls war mein posting nicht provokant gemeint, das weißt du hoffentlich!

in diesem sinne wünsche ich auch dir einen schönen abend und verbleibe bis zu unserem nächsten zusammentreffen

mfg

börsenratte
@ börsenratte

jetzt muß ich nochmal schnell eingreifen, bevor ich mich für ein paar tage abmelde.

aktienanlagen können in jedem fall objektiv betrachtet werden. die meisten machen nur den fehler, daß auf die vielleicht eintretenden enormen kurssprünge nach oben geschielt wird, also das schnelle geld. qualität zählt nicht, sondern nur das vielleicht entstehende kurspotential. genau das ist ein fataler fehler.

aktien sind unternehmensbeteiligungen. mit einer aktie kaufe ich einen teil des unternehmens, werde quasi unternehmer. das bedenken die meisten nicht. sie sehen immer nur die geldmaschine. wenn man aber zuvor darüber nachdenkt, daß man sich an einem unternehmen beteiligt, geht man mit einem ganz anderen blick an die sache heran. jeder der eine aktie kauft, sollte sich fragen, ob er auch einen anteil an dem unternehmen erwerben würde, wenn es eine GmbH, KG OHG o.ä. wäre. gibt er einer solchen firma sein geld, wird er zuvor durch seinen steuerberater die beteiligung ausgiebig prüfen lassen. dazu gehören natürlich auch sämtliche geschäftszahlen und das management, von dem man sich auch ein bild gemacht hat. würde jeder so an eine aktienanlage herangehen, wäre die emotion weitgehend heraus und die objektive sicht frei. das sollte man sich einmal ganz deutlich vor augen führen:

ich kaufe einen teil eines unternehmens. würde ich mich an diesem unternehmen auch beteiligen, wenn es eine nicht börsennotierte firma ist? am besten noch fragen, ob ich auch bereit wäre im fall einer eventuellen insolvenz seinen anteil an den gesellschaftsschulden zu tragen.

wie gesagt, setzt man diese überlegungen einmal ein, kommt man zu erstaunlichen ergebnissen.

so jetzt macht es einmal gut für die nächsten paar tage.
hallo joga-bavaria: deine letzte aussage wuerde vermutlich nur für solche kandidaten des fundaments der pyramidenstrategie zutreffen. schon ab dem progressiven teil, der in die spekulative richtung geht, wuerdest du keine werte finden, die deinen ansprüchen gerecht werden, vom spekulativen teil ganz zu schweigen. je älter dieser thread wurde, wurden die von boardteilnehmern vorgestellten und als empfehlung des persönlichen risikoprofils dargestellten aktien spekulativer. auch af konnte nie so ganz der versuchung widerstehen, immer als spitze der pyramide verstanden. aber auch in seinem progressiven teil war er nicht vor überraschungen gefeit bis letzlich hin zu der tatsache, dass er sogar in seinem fundament ausgestoppt wurde, weil die allgemeine boersenstimmung auch hier ihr unwesen trieb. damit will ich sagen, dass information kein allheilmittel zur vorsorge sein kann, was diese jedoch nicht entbehrlich macht. ein bißchen glück gehört einfach dazu.
@ bassist,

o.k. ich kann dein posting nicht ganz so stehen lassen. sicherlich hast du in großen teilen recht. aber auch die zweite stufe der pyramide enthält qualitätswerte wie nokia und cisco. da diese werte progressiverer natur sind, unterliegen sie auch größeren schwankungen. deshalb sollte man hier weniger geld anlegen, deshalb auch pyramide. ich habe ja auch nicht geasgt, daß man keine spekulativen werte haben soll. nimmt man einmal den internetbereich her stellen sich ein paar ganz einfache fragen. viele der firmen finanzieren sich durch die werbung. wie soll das auf dauer funktionieren? vergleich das einmal mit der tv-landschaft. würde die werbefinanzierung unproblematisch finktionieren gäge es viel mehr tv-sender in deutschland. es gibt einfach nicht genug kundenbasis. deshalb ist eben die pyramidenstrategie so gut, da sie das risiko berücksichtigt.

nebenbei reichen mir eine 25% steigerung bei ge pro jahr aus. da nehm ich doch lieber das risiko in kauf in der spitze der pyramide viel auf der strecke zu lassen. dafür geht es dann auch nicht so nach unten. aus diesem grund haben wir unser engagement bei der einzig hochspekulativen aktie in unserem depot auch zurückgefahren. das risiko ist zu hoch.

bis die tage
@alterego

zur performance-fee: ist es in DEM gerechnet nicht fast egal ob 17,5% performance-fee pro Quartal oder pro Jahrerhoben werden? im Quartal wird ja auch weniger performance gemacht!
natürlich ärgert es, wenn man bei negativer wertentwicklung auch noch performance-gebühr berappen muß, aber letzten endes zählt das "Unterm-Strich"-ergebnis, das wir heute ja noch nicht kennen!
Noch ein Argument gegen neue Fonds: Bei der gründung eines neuen Fonds fallen Kosten an. Diese werden bei ausländishcen Fonds jedenfalls (Lux + Dublin) vom Fondsvermögen abgeschrieben, kosten also in den ersten Jahren erheblich performance.

ansonsten noch eine kleine frage: was ist eigentlich eine bessere performance? ziehst du hier das risiko in form von wertschwankungen mit ein, oder das risiko potentieller wertschwankungen, die sich wie im fall ochner dann eben plötzlich entladen?

ich denke ohne einbeziehung des risikos kann man von besserer performance nicht reden!

und jetzt mal die karten auf den tisch! welcher fonds war besser als fickel`s? (hat er wirklich nur am neuen markt investiert oder auch an der nasdaq oder easdaq? welche volatitilität hat er aufgewiesen, war er immer diversifiziert oder hat er alles auf eine karte gesetzt (z.B. biotech)

und noch eine kleinigkeit: natürlich hängt das vermögen von anfangswert und perfromance ab.

ich lese hier immer nur die aussagen 25% p.a. reicht mir, ist locker zu erzielen, etc.

In 30 Jahren werden bei 25% p.a. aus DEM 50.000
DEM 40.000.000. Wenn es also so leicht wäre 25% p.a. zu erzielen sollten doch wesentlich mehr multimillionäre unter uns weilen! Bei 30% p.a. (also wenn sich einer richtig anstrengt) würden übrigens DEM 130 Mio. daraus werden.

Schlußfolgerung:
Entweder gibt es wesentlich mehr millionäre als allgemein und statistisch belegt, oder die performance-angaben bzw. -ziele sind nicht realistisch.

viele grüße


p.s. alterego, sei mir nicht böse. aber wer austeilt muß auch einstecken können. ehrlich, ich schätze deine ausführungen sehr!
@sysiphus
jetzt erkenne ich
warum du dich so genannt hast:
es ist eine sysiphus-abeit immer wieder auf provokant und wenig fundiert/überlegt geäusserte fragen zu antworten.

kannst du nicht mal einmal überlegen bevor du
schreibst?

so kommuniziere ich nicht
@alterego

tja, wenn einem die argumente ausgehen, dann wird man halt unsachlich.

ich denke, ich werde dem beispiel von ArmerRitter folgen und mich von den hier versammelten profis verabschieden.

ade
hallo joga !

mit dem kennenlernen der von mir avisierten firma also zahlen,umsatz,kgv,ebit,event.gewinn,usw...hast du ja recht,aber wie machst du dies´wenn du ein wenig risiko-kapital einsetzten möchtest,also eine firma die noch nicht so lange auf dem markt ist und risikokapital benötigt.

da kannst du auch nicht einfach sagen naja die können mir keinen verlauf der letzten zehn jahre geben und der ceo ist in den meisten fällen jünger als du selbst,woher also soll da die reputation kommen?

denke mal ein paar jährchen zurück als z.b. billy gates geld benötigte.weißt du wie alt der damals war als er diesen heutigen koloss ms gründete?er hat in einer "garage" angefangen.ich wollte nur darauf hinweisen das du da sehr viel arbeit voraussetzt,die aber leider nicht jeder mitbringen kann.vom wirtschaftlichen grundverständnis möchte ich gleich gar nicht anfangen.

du siehst das problem?und ganau aus diesen gründen schauen die meisten anleger nur noch auf die performance der letzten jahre und suchen die highflyer.weißt du wieviel zeit es benötigt eine firma auch nur "annähernd" kennenzulernen?ne menge,das wissen wir beide und trotz allem bist du "nie" vor überraschungen sicher oder sind nokia,cisco,nortel schlechte firmen?bestimmt nicht aber alle haben sie genauso heftig verloren wie andere am neuen markt,jedenfalls für die welche erst im frühjahr letzten jahres eingestiegen waren oder?

cu

börsenratte
Experte warnt vor spekulativen "Modefonds"
Berlin (vwd) - Fondsinvestoren, die auf aktuelle Börsentrends setzen,
laufen Gefahr, zu Höchstkursen einzusteigen und somit einen großen Teil
des Aufschwungs zu verpassen, im schlimmsten Fall drohen sogar deutliche Verluste.
"Die Auflage von Fonds erfolgt häufig auf dem Höhepunkt eines Zyklus, und es ist
sehr schwierig, auf die richtige Branche zur richtigen Zeit zu setzen", sagte
Ralf Kolbe von der Bad Homburger Gesellschaft für Fondsanalyse (GFA). Als Beispiel
nannte er den Run auf neue Technologiefonds im vergangenen Jahr, die den Investoren
bislang nur Verluste beschert hätten.

Neue Aktienfonds, die auf aktuelle Trends setzen, sollten allenfalls als
Beimischung in einem diversifizierten Portfolio dienen. Er sei bei Modetrends
in der Investmentfondsbranche jedoch generell skeptisch, so Kolbe weiter. Langfristig
orientierte Anleger sollten sich an bestehenden Branchen und Produkten orientieren,
bei denen eine nachvollziehbare Historie vorhanden sei.

vwd/DJ/3.5.2001/maa
3. Mai 2001, 10:42

Quelle: http://www.vwd.de/fonds/news/196771.html

-----------------------


INVESCO NEUE MÄRKTE FONDS
INVESCO Kapitalanlagegesellschaft

Stammdaten

WKN: 978409
Anlage: Aktien Europa Mid/Small Caps
Management: Michael Fraikin
KAG: INVESCO Kapitalanlagegesellschaft
Vol. in Mio. EUR (28.02.2001): 375.23
Kurs (31.03.2001 M. ult.): 84.51
Ausgabeaufschlag: 5.00 %
Fondswährung: EUR
Rating: Kein Rating


Wertentwicklung
Konkurrenzanalyse

Performance * in % 1M 6M Lfd.Jahr 1J

Fonds -15.74 -55.95 -30.50 -63.61
NeuerMarkt -20.40 -65.45 -38.58 -74.60


http://www.vwd.gfa-fonds.de/fondsportrait/quickview.hbs?wkn=…


Anmerkung von alterego: das geht offensichtlich besser:

971042 MST EUROPEAN OPPORTUNITIES FD.A

Performance in % 1M lfd.J 1J
Mercury Asset Management -6.45 -7.99 -18.30


Anmerkung von alterego: kopiert und hier das original der webseite, dies klingt besser
(absolute Wertentwicklung), als ich aus dem verkaufsprospekt herauslese, die pdf-datei
ist auf der homepage einsehbar. soweit mir bekannt ist der verkaufsprospekt rechtlich bindend

"Ziel der Anlagepolitik ist das Erreichen eines möglichst hohen Wertzuwachses.
Die Anlage des Fondsvermögens erfolgt in überwiegend kleinen und mittleren
europäischen Gesellschaften, insbesondere in Werten junger Wachstumsunternehmen,
die an den sogenannten "Neuen Märkten" gehandelt werden. Eine erfolgsabhängige
"Performance Fee" in Höhe von 17,5 % wird nur fällig,
wenn der Fonds den Vergleichsindex (Nemax 50) outperformed
und die absolute Wertentwicklung des Fonds positiv ist."


Karl Fickel, ehemaliger Fondsmanager des INVESCO Neue Märkte Fonds,
nennt einige Punkte, die für ihn entscheidend für die Investition in
Neuemissionen am Neuen Markt sind:

Zahlen: Umsatz, Ertrag ...
Wer sind die Entscheider? Dabei ist auch der persönliche Eindruck entscheidend.
In welchem Bereich ist die Firma tätig? Hat der Bereich Wachstumspotenzial?
Bei einer Fondsanlage kommt es vor allem auf die langfristige Perspektive an.
Mit welchen Produkten will das Unternehmen wachsen, welche Marktchancen haben sie?
Sind die Produkte durch Patente gesichert? Ist das nicht der Fall, kann unter Umständen
die Existenz des Unternehmens in Gefahr geraten.
Mit welchen Kooperationspartner arbeitet das Unternehmen zusammen?
Gibt es ein Programm für Mitarbeiterbeteiligung? Wenn ja, inwieweit werden die
Mitarbeiter am Börsengang beteiligt? Positiv bewerten Fondsmanager, wenn nicht nur die
Unternehmensführung Aktien bekommt, sondern alle Mitarbeiter bis hin zum Pförtner, da
das die Motivation in allen Ebenen des Unternehmens fördert.



anmerkung alterego: und hier ein fondvergelich aus einer allgemein zugänglichen quelle
für deren qualität ich mich nicht verbürgen kann und will,
aber für den zweck reichts doch, ich will ja persönlich in diesem umfeld nichts
investieren

Quelle: http://finanzen.focus.de/D/DS/DSC/DSC16/DSC16B/dsc16b.htm

BfG Neue Märkte (WKN 989 941)
Nachdem der Fonds 1999 zunächst gut gestartet war, musste er
im Jahr 2000 Verluste (-16,9 Prozent) hinnehmen. Dennoch: Wer von
Anfang an dabei war, kann sich über ein Plus von 74,3 Prozent freuen.
Die zehn größten Werte: Parsytec, Thiel, Teleplan, Muehlbauer, Autonomy,
Kontron, Broadvision, D Logistics, Qiagen, Aixtron (Stand 1. Januar 2000).

Invesco Neue Märkte (WKN 978 409)
Seit Dezember 1998 gibt es den Fonds, der zu über 65 Prozent in Deutschland investiert,
aber auch US-Aktien im Portfolio hat. 2000 verlor der Fonds 37,8 Prozent an Wert,
seit seinem Start ist er aber um 21,63 Prozent gewachsen. Die zehn größten Werte:
Parsytec, Thiel, Qiagen, Teleplan, Kontron, Aixtron, Intershop, Technotrans, Broadvision,
BB Biotech (Stand 20. Februar 2001).

Nordinvest EuropGrowth (WKN 979 204)
Der im Februar 1999 aufgelegte Fonds konnte sich dem Negativtrend an den Börsen
entziehen und das Jahr 2000 mit einem leichten Plus (2,9 Prozent) abschließen.
Seit Auflegung gewann der Fonds immerhin 88,6 Prozent. Der Anlageschwerpunkt
liegt in Technologie-Werten. Die zehn größten Werte sind: Schweiter, Schneider,
Comroad, PC Spezialist, Roesch, Cancom, Das Werk, Pfeiffer, GFT,
Extron (Stand 20. Februar 2001).

und von alpha direkt
http://www.lupusalpha.de/index.asp?mycontent=pressestimmen03…



Die Produkte von Lupus alpha befinden sich in der Verantwortung von hochmotivierten
Portfolio Managern und Analysten mit langjährigem, herausragendem Track Record.
Sie alle verbindet ein Ziel: den Kunden von Lupus alpha mit innovativen Produkten eine
überdurchschnittliche Performance zu generieren.

Portfolio Management & Research Team
vorn: Heiko Bienek, Marcus Ratz, oben: Karl Fickel, Helge Müller, nicht auf dem
Foto: Gabriele Schernikau


PORTFOLIO MANAGER

Karl Fickel ist einer der ersten und erfolgreichsten Fondsmanager des Neuen Marktes.
Seine berufliche Laufbahn begann der heute 40-jährige nach dem Studium der
Volkswirtschaftslehre bei der Commerzbank in Frankfurt. Von der privaten
Vermögensverwaltung zog es ihn 1994 ins Portfolio Management, zwei Jahre
später wechselte er zu der amerikanisch-britischen Investmentgesellschaft
INVESCO. Dort war er für den Invesco Neue Märkte Fonds verantwortlich, für dessen
Erfolg er 1999 von der Zeitschrift FINANZEN zum "Fondsmanager des Jahres"
(Kategorie "Deutsche Aktien") gekürt wurde. Im Oktober 2000 gründete er zusammen
mit seinen
Partnern die Lupus alpha Asset Management GmbH in Frankfurt.

PRODUKTVERANTWORTUNG:
Lupus alpha Neue Märkte Plus
Lupus alpha SMAX Plus

Karl Fickel
Partner Portfolio Management & Research

Gabriele Schernikau ist Spezialistin für den Bereich Small- und Mid Caps
und hat den Neuen Markt von Anfang an begleitet. Gestartet ist die heute 37-jährige
bei der Kreissparkasse in Miltenberg-Amorbach. Anschließend folgten Tätigkeiten
im Börsenhandel bei Merck Finck & Co., München, sowie in der Vermögensverwaltung
der Albingia Versicherung in Hamburg. 1991 wechselte Gabriele Schernikau in den
Bereich Institutional Aktien Sales mit Schwerpunkt Small Caps / Neuer Markt, in
dem sie acht Jahre bei der Dresdner Kleinwort Wasserstein sowie ein weiteres Jahr
bei der Commerzbank in Frankfurt tätig war. Im Jahr 2000 zog es sie in das
Aktien Portfolio Management der amerikanisch-britischen Investmentgesellschaft
INVESCO, bevor sie im Oktober 2000 zur gerade gegründeten Lupus alpha Asset
Management stieß.

PRODUKTE:
Lupus alpha Neue Märkte Plus
Lupus alpha SMAX Plus

Gabriele Schernikau
Portfolio Management & Research

Marcus Ratz hat sich auf den Bereich Small- und Mid Caps spezialisiert.
Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre begann der heute 27-jährige
seine berufliche Laufbahn bei der Commerzbank in Frankfurt als Trainee im
Investment Banking. Im Jahr 2000 wechselte er in den European Small
und Mid Cap Sales, bevor es ihn zu Beginn des Jahres 2001 in das Portfolio
Management von Lupus alpha Asset Management zog.

PRODUKTE:
Lupus alpha Neue Märkte Plus
Lupus alpha SMAX Plus

Marcus Ratz
Portfolio Management & Research

Helge Axel Müller kommt aus dem Bereich der quantitativen Analyse. Nach dem
Studium der Betriebswirtschaftslehre und Werkstudententätigkeit bei der
Portfolio-beratungsgesellschaft Allfonds Management im Bereich
Performancemessung/ Portfoliomanagement startete der heute 28-jährige
in der Performance-Analyse der amerikanisch-britischen Fondsgesellschaft
INVESCO. Im Januar 2001 wechselte er in das Portfolio Management von
Lupus alpha Asset Management.

PRODUKTE
Lupus alpha Neue Märkte Plus
Lupus alpha SMAX Plus

Helge Axel Müller
Portfolio Management & Research


ANALYSTEN

Für ein erfolgreiches Portfolio Management ist es notwendig, Research Know-How
im Hause zu haben, das einerseits intelligente Verknüpfungen zu externem Research
herstellt und andererseits das Portfolio Management bei der Aufbereitung und
Interpretation der Zahlen unterstützt.


Heiko Bienek besitzt langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet
Portfolio Management & Research. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre
begann der heute 42-jährige 1984 seine berufliche Laufbahn bei der Dresdner Bank
in Frankfurt. Dort war er zunächst mehrere Jahre als Finanz- und Marktanalyst tätig,
bevor er 1991 als Gruppenleiter und Prokurist in die private Vermögensverwaltung
wechselte, wo er für die Anlagestrategie verantwortlich zeichnete. Nach insgesamt
vierzehnjähriger Tätigkeit bei der Dresdner Bank setzte Heiko Bienek seine Tätigkeit
als Portfolio Manager in der Vermögensverwaltung der Commerzbank fort. Anfang 1999
übernahm er die Leitung des Aktienresearch bei der auf Small Caps spezialisierten,
unabhängigen Analysegesellschaft Independent Research. Seit April 2001 ist Heiko Bienek
Analyst bei Lupus alpha.


"Portfoliomanager in den Vordergrund. Personalisierung statt Institutionalisierung",
heißt die Devise. Der Kunde weiß, wer bei Lupus alpha für seine Performance verantwortlich
ist."


"Portfoliomanager in den Vordergrund. Personalisierung statt Institutionalisierung", heißt die Devise. Der Kunde weiß, wer bei Lupus alpha für seine Performance verantwortlich ist.
PRODUKTE:
Lupus alpha Neue Märkte Plus
Lupus alpha SMAX Plus

Heiko Bienek
Portfolio Management & Research



ERFAHRUNG UND WACHSTUM IN EINEM FONDS


Karl Fickel
Partner
Portfolio Management & Research HIGHLIGHTS DES LUPUS ALPHA NEUE MÄRKTE PLUS


Managed by Karl Fickel, einem der ersten und erfolgreichsten Fondsmanager des Neuen Marktes, Fondsmanager des Jahres 1999.
Überwiegend Investitionen in die erfolgreichen Wachstumsunternehmen Deutschlands und Europas.
Hervorragende Unternehmenskontakte des Portfolio Managements.
Im Vergleich zu Einzelinvestitionen geringeres Anlagerisiko durch breite Streuung.



"Wenn man auf das Vorbild, die NASDAQ, blickt, ist es durchaus denkbar, dass in wenigen Jahren 2000-3000 Unternehmen an den Neuen Märkten in Deutschland und Europa gelistet sind. Eine riesige Chance!"


DETAILS ZUM LUPUS ALPHA NEUE MÄRKTE PLUS



Anteilklasse A Anteilklasse C


Mindestanlagesumme (Euro) 7.500 500.000

Wertpapier-Kennnummer 589 854 589 855

Verwaltungsgebühr 1,5 % 1 %



Erfolgsabhängige Vergütung
an der Outperformance gegenüber
Index* 17,5 % 12,5 %


Ertragsverwendung
thesaurierend



Ausgabeaufschlag max. 5 %



Auflegungsdatum 08.01.2001



Geschäftsjahr 01.01.-31.12.



Fondswährung Euro



Fondsmanager Karl Fickel




* Die erfolgsabhängige Vergütung wird nur fällig, wenn der Fonds
den Vergleichsindex (Nemax 50 Index) outperformed und die absolute
Wertentwicklung des Fonds positiv ist.

anmerkung: (im verkaufsprospekt steht das aber etwas anders. Diese beträgt 17,5% des
betrages über dem vergleichsindex
und wird quartalsmäßig gemessen; sie muß nicht aufgeholt werden!!!)



Der Neue Markt ist das Börsensegment in Europa für innovative Wachstumsunternehmen mit überdurchschnittlichen Umsatz- und Gewinnchancen.
Emittenten sind Unternehmen aus zukunftsträchtigen Branchen, die mit neuartigen Produkten oder Dienstleistungen an den Markt treten. Als eine wesentliche Eigenkapitalquelle bildet der Neue Markt eine wichtige Ausstiegsmöglichkeit für Venture-Capital-Finanzierungen.

Seit seiner Auflegung hat dieses Qualitätssegment regelmäßig für Furore gesorgt. Ende 2000, rund drei Jahre nach dem Start, waren am Neuen Markt etwa 350 Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von ca. 116 Milliarden Euro gelistet.



DER NEUE MARKT - DAS WACHSTUMSSEGMENT IN DEUTSCHLAND UND EUROPA



Die 15 Unternehmen im Neuen Markt mit der höchsten Wertentwicklung
(01.01.2000 - 31.12.2000)


MORPHOSYS AG 350,00 %

RHEIN BIOTECH N.V. 328,57 %

D. LOGISTICS AG 230,40 %

TECHNOTRANS AG 216,46 %


CYBIO AG 165,31 %


COR AG 163,58 %


COMROAD AG 159,46 %

THIEL LOGISTIK AG 146,11 %

MUEHLBAUER HOLDING AG 121,94 %
SANOCHEMIA AG 121,32 %

PC-SPEZIALIST 119,91 %


KONTRON AG 114,71 %


ADVA AG 99,59 %


QIAGEN AG 99,43 %


EVOTEC BIOSYSTEMS AG 99,40 %


Quelle: Deutsche Börse AG

Mit über 120.000 Beschäftigten in den Unternehmen, die an der Börse gelistet sind, hat
sich der Neue Markt mittlerweile auch als Wachstumsmotor für die Volkswirtschaft etabliert.
Der Frankfurter Neue Markt bildet das größte und dynamischste Wachstumssegment
in Europa und darf als Ergänzung in keinem Aktienportfolio fehlen, dessen Investor
an den chancenreichen Wachstumsmärkten dieser Welt vertreten sein will.

WARUM DER NEUE MARKT IN KEINEM PORTEFOLIO FEHLEN DARF

Dynamik, Chancenreichtum und Wachstumsstärke sprechen für die Neuen Märkte in Europa.
Auch von der Performance legte das Segment eine atemberaubende Geschwindigkeit vor,
doch mittlerweile kann nicht mehr bedenkenlos jede Neuemission gezeichnet werden.
Bei einem Angebot von ca. 350 Aktien wächst der Bedarf an professioneller Expertise
und Risikostreuung stetig.

Darum analysiert ein hoch spezialisiertes Team unter der Leitung von Karl Fickel
die dynamischen Wachstumswerte auf Basis definierter Qualitätsstandards. Vor der
Aufnahme in den Lupus alpha Neue Märkte Plus stehen akribische Recherchen und
persönliche Besuche bei dem jeweiligen Unternehmen.

Machen Sie sich die Erfahrung und das Know-how ausgewiesener Fondsexperten
im Lupus alpha Neue Märkte Plus Fonds zu Nutze.


LUPUS ALPHA NEUE MäRKTE PLUS: ALLE VORTEILE AUF EINEN BLICK


Erstklassiges Fondsmanagement: Verantwortlicher Fondsmanager ist Karl Fickel,
Fondsmanager des Jahres 1999 (Finanzen).
Je spezieller das Marktsegment, desto mehr gibt es zu wissen und desto größer ist
die Chance, etwas zu wissen, das nicht jeder weiß.
Kompromisslose Bottom-up-Investmentphilosophie: Jede einzelne Investitionsentscheidung
erfolgt auf Basis einzelwertspezifischer Variablen und Beurteilungen. Unternehmensbesuche
stehen klar im Vordergrund.
Profitieren von der Teilnahme an den attraktiven Neuemissionen.
Klar definierte qualitative Beurteilungskriterien: Managementkompetenz, Marktstellung
des Unternehmens, einzigartige Produktqualität.
Quantitative Kennzahlen zur Unternehmensbeurteilung: Umsatz und Gewinnwachstum,
Kurs / Gewinn-Verhältnis zu Wachstum.


Das ist natürlich keinerlei echte analyse und recherche - aber die lohnt sich aus meiner
perspektive für mich selbst nicht. ich benötige nicht 10 argumente um bestimmte dinge nicht zu kaufen
ich benötige dafür nur eines; demgegenüber wären mehr als drei gute argumente für einen kauf notwendig
und genau da scheiden sich die geister

ach ja und zum kleinen einmaleins der 17,5%, es ist eben nicht egal, es macht in diesem fall einen unterschied und zu den offenen fragen die sich mir stellen erhalte ich keine antwort:

hier sind nicht (1) + (1) + (1) + (1) = 4 und davon 17,5%, das wäre in der tat das gleiche wie 17,5% von 1 mal 4

(1 als ergebnis von Quartal 1, also angenommen eine werteinheit über dem smax, nicht absolute DM werte)

an der börse und in diesem beispiel sind:
hier sind (4) + (- 8) + ( - 8) + ( - 8) = 4 und davon 17,5%

oder (-1) + ( -20) + ( +80) + ( -99) = 80 und davon 17,5%

es geht also nicht um argumente, es geht um die frage der geduld und um die frage geben und nehmen. wers also besser weis, möge mich aufklären, ich klerne wirklich gern dazu
@sysiphus: vielleicht fällt dir ja noch auf, das die kopierten infos von gestern sind,ich hatte sie vorsorglich
bereits kopiert da ich mit derartiger reaktion rechnete.
Nur: macht es denn einen unterschied im verständnis?
die aufklärung kann doch nur jemand geben, der exakt weiss wie es nun abgerechnet wird oder der das verkaufsprospekt liest und besser interpretieren kann als ich
---- es ist nicht in die letzte nachricht kopiert ----
--- nur noch mal zur sicherheit, damit nicht da sargument kommt: aber das steht doch ....
ansonsten ade - oder auf wiedrsehen, je nachdem
..um noch mal auf gestern zurückzukommen: die Reaktion auf die nun wirklich schlechten Arbeitsmarktdaten zeigt, daß offenbar im Augenblick noch genügend Vertrauen in die zukünftige Entwicklung der Aktienmärkte da ist. Von daher besteht jedenfalls kurzfristig kein Grund zur Panik. Zur Vorsicht aber weiterhin, ich schließe auch nicht aus, daß wir heute doch noch im Minus enden. Aber der NM hält jedenfalls wohl die 1800-er Marke - für heute. Auch ein gutes Zeichen.
Hallo zusammen!
Hab ich gerade auf www.nybt.de entdeckt. Sehr interessante Ausfühungen!!

"Die besten Aktien im Dow Jones"

1. Fundamentales und technisches Umfeld für den Gesamtindex: Wir sehen den Dow Jones aktuell in einem schwierigen fundamentalen Umfeld. Nachdem die US-Konjunktur in dem seit der Rezession Anfang der 90er Jahre laufenden Konjunkturaufschwung zur Mitte des Jahres 2000 mit Wachstumsraten von über 5 Prozent die Boomphase erreichte, begann in der zweiten Hälfte des Jahres 2000 die Abschwungphase, die im vierten Quartal 2000 die US-Wirtschaft nur noch mit einem Prozent wachsen ließ. Entscheidend für das fundamentale Umfeld des Dow Jones in der zweiten Hälfte diesen Jahres wird nun sein, wie effektiv die seit Januar diesen Jahres laufenden Gegenmaßnahmen der FED in Form massiver Zinssenkungen greifen. Sehr kurzfristig ist durch die schnelle Rücknahme der Leitzinsen um 2,0 Prozent in vier Monaten ein deutlicher Liquiditätsüberhang entstanden, der insbesondere den Aktienmarkt stabilisiert und seit Anfang April in eine leichte Aufwärtsbewegung hat übergehen lassen und der dazu geführt hat, daß die US-Verbraucher weiterhin ihrer "Kaufleidenschaft" nachkommen. Mittelfristig betrachtet ist eine deutliche Skepsis gegenüber der FED-Strategie, eine Rezession gänzlich zu verhindern, aber angebracht. Vergessen Sie nicht, daß Rezessionen in einer zyklischen Wirtschaft völlig normale (gesunde) Phänomene sind. Die US-Wirtschaft wartet seit 1990 auf ein Rezessionsquartal und seit dem Beginn der 80er Jahre auf eine deutlichere Rezessionsphase. Diese lange Aufschwungphase hat einige strukturelle Probleme in der US-Wirtschaft hinterlassen. Aktuell wird eines, nämlich ein stark aufgeblähter Personalbestand im IT-Bereich, durch große Entlassungswellen in diesem Bereich gelöst. Die Lösung eines anderen entscheidenden Problems, die starke Verknüpfung von Konsumausgaben und Aktienmarktentwicklung, die über die weiterhin negative Sparquote der Amerikaner dazu führt, daß jede Schwäche im Aktienmarkt die sehr große Gefahr stark einbrechender Konsumnachfragen und damit stark einbrechender Wachstumsraten beinhaltet, wird durch die aktuelle FED-Politik aber verhindert und bleibt ein ständiger Gefahrenherd für die US-Konjunktur, insbesondere wenn der jetzt geschaffene Liquiditätsüberhang erst einmal abgebaut wurde. Diese Verkettung wäre nur durch eine zurückhaltendere Zinspolitik der FED zu brechen gewesen, die viele Haushalte dazu veranlasst hätte, ihre Sparquote deutlich zu erhöhen. Dies hätte natürlich eine längere Rezession von drei oder vier Quartalen zur Folge gehabt, hätte aber der FED in jedem Fall die Sicherheit gegeben, daß die Folgen der Bubblebildung am Aktienmarkt in den letzten Jahren komplett getilgt worden wären und daß dann schnelle Zinssenkung und die Schaffung eines starken Liquiditätsüberhangs in jedem Fall ausgereicht hätten, eine Rezession zu beenden.
Aktuell läuft die FED dagegen Gefahr, ihr Pulver (Zinssenkungen) zu verschießen, ohne damit einen langfristigen Nutzen zu erzielen. Für den Dow Jones bedeuten die obigen Überlegungen, daß kurzfristig betrachtet (d.h. auf Sicht der nächsten drei bis vier Monate) die liquiditätstechnischen Voraussetzungen für eine Bewegung auf neue all-time highs gegeben sind. Die Markttechnik unterstreicht die kurzfristig positive Situation. Vom all-time high Mitte Januar 2000 hat sich eine schöne, leicht abwärtsgerichtete Konsolidierungsformation entwickelt, die ihren Abschluß in einem schnellen und massiven sell-off von Mitte Februar 2001 bis Ende März 2001 fand. Von dort sollte aktuell eine dynamische Bewegung auf neue all-time highs (Liquiditätsrallye) laufen. Sehr kurzfristig betrachtet hat der Index aktuell den oberen Rand der Konsolidierungsformation vom all-time high bei 10900 Punkten erreicht. Der Bereich 10900 - 11100 Punkte sollte nach der schnellen Aufwärtsbewegung von 9100 Punkten nicht im ersten Anlauf fallen, sondern noch einmal einen kleinen Pullback vor einer Bewegung auf neue all-time highs im Sommer auslösen. Ziel eines solchen Pullbacks, in den hinein ausgewählte Aktienengagements aufgebaut werden sollten, sind 10400, maximal 10150 Punkte. Erst nach dem Abschluß einer solchen Liquiditätsrallye sollte der Aktienmarkt im Herbst erneut in Probleme kommen, sobald sich herausstellt, daß die konjunkturellen Probleme (wie oben beschrieben) größer sind als bisher angenommen. 2. Folgerungen aus der Situation der Gesamtwirtschaft für die Auswahl einzelner Aktien bei einer langfristigen Anlagestrategie Geht man, wie wir Ihnen unter Punkt 1 zu erläutern versucht haben, davon aus, daß das wesentliche Risiko für den Dow Jones durch die Entwicklung der US-Konjunktur und hier im speziellen durch die Entwicklung der Konsumentennachfrage im zweiten Halbjahr diesen Jahres bestimmt wird, bedeutet dies, daß man bei der Auswahl von Einzelaktien (neben herkömmlichen Bewertungskriterien) insbesondere auf deren Abhängigkeit von der US-Konjunktur achten sollte. Es gilt also, die Aktien im Dow Jones zu finden, deren Aktivitäten und Produkte relativ unabhängig von einem schwächeren US-Wachstum bzw. einer schwächeren Nachfrage speziell im Konsumsektor sind. Entweder, weil ihre Produkte Grundvoraussetzungen der Bevölkerung abdecken (z.B. Arzneimittel) oder (viel einfacher), weil große Teile des Unternehmenserfolges im Ausland entstehen. 3. Die aussichtsreichsten Dow-Aktien:

Johnson&Johnson: Das Unternehmen ist durch seine Tätigkeitsfelder in der Pharma- und Medizintechnik annähernd unabhängig von der Entwicklung der US-Konjunktur. Dies hat auch das abgelaufene erste Quartal des Jahres 2001 gezeigt, indem das Unternehmen problemlos die Erwartungen der Analysten erfüllte und sein in den letzten 5 Jahren gezeigtes Gewinnwachstumspotential von 10 bis 15 Prozent pro Jahr mit einem Anstieg des Gewinns um 14 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2000 erneut bestätigt. Besonders hat das Unternehmen hierbei vom Wachstum des pharmazeutischen Geschäftsbereichs und der Sparte medizinische Geräte profitiert. Aktuell ist das Unternehmen dann auch insbesondere bestrebt, die Pharmaaktivitäten weiter auszubauen. Ein wichtiger Schritt wurde hierbei mit der Akquisition des US-Biotech Unternehmens Alza getan, die im dritten Quartal diesen Jahres abgeschlossen sein wird. Bereits aktuell vermarktet Johnson und Jonhnson die Alza Produkte Conceta und Durgesic, in Zukunft soll insbesondere die durch Patente abgesicherte starke Technologiebasis von Alza für Johnson und Johnson von Nutzen sein. Diese liefert die Technik für eine Reihe neuer Produkte und schafft auf der anderen Seite die Basis für eine Verlängerung des Produktlebenszyklusses bestehender Produkte. Im ersten Quartal 2001 sind die Gewinne bei Alza um 90 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen und eine annähernde Fortsetzung dieser Wachstumsraten sollte auch unter der Flagge von Jonhson und Johnson zu erwarten sein. Daher wäre es für uns wenig überraschend, wenn es insbesondere die Pharmasparte wäre, die noch für manche positive Überraschung im laufenden Geschäftsjahr bei Johnson und Johnson sorgen würde. Die Beibehaltung eines zweistelligen Gewinnwachstums erscheint daher unabhängig von der US-Konjunktur im nächsten Jahr gesichert, und die aktuellen Gewinnschätzungen von 4,35 Dollar für das Jahr 2001 erscheinen aktuell eher konservativ zu sein. Aktuell wird das Unternehmen bei einem Aktienkurs von 95 mit einem KGV auf Basis des Jahres 2001 von 24 vom Markt am unteren Rand der Bewertungsspanne der letzte 5 Jahre (das KGV lag hier zwischen 19 und 51) und auf KGV-Basis zudem deutlich niedriger als die direkte Konkurrenz eingestuft, die z. T. mit KGVs um die 40 bewertet wird. Wir sehen hier also die Verbindung eines relativ konjunkturunabhängigen Wachstums und einer historisch betrachtet niedrigen Bewertung und damit die ideale Mischung für das aktuelle konjunkturelle Umfeld. Die kürzlich bekanntgegebene Dividendenerhöhung und die Durchführung eines Aktiensplits macht ein langfristiges Investment in Johnson und Johnson nur noch interessanter. Auch die technische Situation sieht nach der Konsolidierung der letzten zehn Monate, die in einem schnellen, aber von der internen Struktur her eindeutig korrektiven Rückgang von 106 auf 82 Dollar von Anfang Januar bis Ende März diesen Jahres gipfelte, sehr positiv aus. Der kurzfristige Abwärtstrend vom Hoch bei 106 Dollar wurde bereits gebrochen und der Weg auf dieses Hoch sollte nach einem kurzen Rücksetzer in den nächsten zwei Wochen auf 90 - 92 Dollar entsprechend schnell erreichbar sein. Unser Kursziel für die nächsten zwölf Monate sind 130 Dollar, was einem KGV von 30 auf 2002er Basis entsprechen würde, womit die Aktie bewertungstechnisch noch immer im unteren Drittel ihrer in den letzten fünf Jahre gültigen KGV-Bewertungszone liegen würde. Als Stopkurs für ein Investment sollten Sie 79 Dollar verwenden.

Philip Morris: Die Aktie des Tabak- und Nahrungsmittelkonzerns war der Gewinner der letzten 12 Monate im Dow Jones. Der Aktienkurs legte von 19 auf 52 Dollar in der Spitze zu. Trotz dieser Entwicklung erscheinen Käufe innerhalb dieser Aktie weiterhin interessant, ist doch die Bewertung weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Bei einem für 2001 erwarteten Gewinn von 4,07 Dollar pro Aktie ergibt sich bei einem aktuellen Kursniveau von 50 Dollar ein KGV von 12,5, welches sich im Jahr 2002 bei einem Gewinn von 4,61 Dollar auf unter 11 reduziert und dies bei einer in den letzten 5 Jahren gesehenen KGV-Bewertung von 5 bis 27, wobei man ganz klar anmerken muß, daß sämtliche Bewertungen unterhalb von 10 innerhalb der Phase der größten Angst vor Schadensersatzansprüchen von Rauchern entstanden. Je mehr in jüngster Zeit (auch bedingt durch den Regierungswechsel) die Angst vor entsprechenden weiteren Klagen nachläßt, umso mehr erholt sich die Bewertung des Unternehmens. Zusätzlich wurden in den letzten Jahren von Unternehmensseite in großem Maße Rückstellungen für entsprechende Klagen gebildet, so daß das Risiko aus dem Tabakgeschäft aktuell deutlich hinter den Chancen dieser ebenfalls sehr konjunkturunabhängigen Branche zurückbleibt. Da zudem auch die insbesondere in den Jahren 1998 und 1999 extrem starke Anti-Raucher Kampagne in den USA den Zigarettenmarkt nicht wirklich schwächen (bzw. verkleinern) konnte und Philipp Morris seinen Marktanteil bis auf 52,4 Prozent steigern konnte, gibt es keine guten Gründe, die gegen eine Rückkehr zur lang üblichen Bewertung von 18 bis 20 auf KGV-Basis sprechen, zumal die Aktie des Unternehmens auf dem aktuellen Niveau noch immer eine Dividendenrendite von annähernd 5 Prozent ausweist. Auch das Unternehmen selbst ist im übrigen weiter "von sich überzeugt" und hat das bereits einige Zeit laufende Aktienrückkaufprogramm erneut ausgeweitet. Das einzige wirkliche Problem für die Aktie ergibt sich aktuell aus ihrem defensiven Charakter. Insbesondere die hohe Dividendenrendite hat in den letzten Monaten dazugeführt, daß viele Investoren aus dem Technologiebereich in diese Aktie "geflüchtet" sind. Die von uns favorisierte Aufwärtsbewegung des US-Marktes in den nächsten zwei bis drei Monaten, ausgelöst durch den von der FED geschaffenen Liquiditätsüberhang, kann jetzt aber kurzfristig durchaus zu einem Rückfluß dieser "Fluchtgelder" in den Technologiebereich führen, was die Philip Morris Aktie zumindest kurzzeitig belasten dürfte, bevor sich auf Sicht von 12 bis 18 Monaten die weiterhin idealen fundamentalen Rahmendaten durchsetzen werden. Diese Einschätzung unterstreicht auch die technische Lage der Aktie. Der Anstieg der letzten 12 Monate ist in den letzten beiden Monaten etwas ins Stocken geraten, und die Ausbildung eines kurzfristigen Doppelhochs bei 52 Dollar bahnt sich an, was die Philip Morris Aktie dann kurzfristig bis auf 42 - 43 Dollar fallen lassen kann. Bei 44 Dollar sollten daher unter Tradinggesichtspunkten Kauflimite platziert werden. Stop dann bei 34,50 Dollar. Unser 18 Monatskursziel liegt bei 68 - 70 Dollar. Der langfristige Investor kann hier dagegen jederzeit erste Bestände aufbauen.

Microsoft: Der Aktie des Softwarekonzerns entspricht auf den ersten Blick sicher nicht der von uns getroffenen Vereinbarung, aufgrund der konjunkturellen Gefahren in den USA bei der Aktienauswahl, insbesondere auf relativ konjunkturunabhängige Unternehmen zu setzen. Bei einer näheren Betrachtung kommt man aber nicht an den Aktien des Softwarekonzerns vorbei, der mit seinem Ergebnis im ersten Quartal 2001 erneut die Analystenerwartungen erfüllte und seinen Gewinn um 2 Prozent sowie seinen Umsatz um 14 Prozent steigerte. Damit wurden die Wachstumsraten der Vergangenheit natürlich bei weitem nicht erreicht, dennoch war Microsoft eines der ganz wenigen Unternehmen aus dem Computerbereich, das überhaupt in der Lage war, den scharfen Konjunktureinbruch der letzten neun Monate bei steigenden Umsatz- und Gewinnzahlen zu überstehen, was eine im Vergleich zur Konkurrenz deutliche Konjunkturresistenz zeigt. Diese begründet sich im wesentlichen durch die außergewöhnliche und unzerstörbare Marktposition des Unternehmens, die sich im Rahmen des aktuellen Bereinigungsprozesses des Marktes sogar noch weiter verstärken sollte. Diese Marktposition zeigt sich insbesondere bei den Margen im Produktverkauf. Microsoft arbeitet weiterhin mit einer Operating Margin von 45 Prozent und einer Pre-Tax-Margin von 61 Prozent, was dem Doppeltem bzw. dem Vierfachen der Konkurrenz entspricht. Diese Margen werden durch den Einstieg in den Spielkonsolenbereich (X-Base) auf das Gesamtunternehmen bezogen zwar etwas unter Druck geraten, dennoch bietet gerade dieser interessante Diversifikationsschritt einiges an neuem Potential für das Unternehmen, dem es insbesondere in den USA nicht schwer fallen sollte, die zur Zeit noch beherrschende Stelle der Sony Play Station zu brechen. Bereits in drei bis vier Jahren erwarten wir einen deutlichen Gewinn in diesem neuem Unternehmenssegment. Sehr kurzfristig dürfte sich zudem positiv auf die Gewinne auswirken, daß das Unternehmen bis zum Ende dieses Jahres neue Versionen für sämtliche wichtigen Anwendungsprogramme auf den Markt bringen wird. Bei dem aktuell konjunkturell bedingt gedrückten Gewinnwachstum ist die aktuelle Bewertung mit einem 38 KGV auf Basis des Jahres 2001 zwar nicht billig, auf der anderen Seite ist dies eine Bewertung im unteren Drittel der Bewertungen der letzte 5 Jahre, die zwischen 24 und 87 lagen. Bedenkt man zudem, daß auch in konservativen Börsenzeiten ein KGV von 40 für absolute Marktführer auch bei Wachstumsraten im Bereich von 15 bis 20 Prozent normal waren (und sind) - als Beispiele dienen Gillette und Coca Cola - erscheint das aktuelle Niveau von 70 Dollar in jeder Hinsicht angemessen und jede Gewinnsteigerung kann entsprechend direkt zu Kurssteigerungen führen. Technisch betrachtet sehen wir eine sehr interessante und bullische Situation. Seit September 2000 ist eine große umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter als Bodenbildungsformation entstanden. Ein Ausbruch über 73 - 75 Dollar schließt diese ab und eröffnet der Aktie ein technisches Potential bis 110 Dollar. Der technisch orientierte Anleger nutzt jeden Rückgang auf 63 - 64 Dollar zum Kauf und verwendet 50 Dollar als Stopmarke. Der langfristig orientierte Anleger eröffnet erste Position auf dem aktuellen Niveau und verstärkt diese bei einem Pullback auf 63 - 64 Dollar. 12 Monatsziel sind unter fundamentalen und technischen Faktoren 100 - 110 Dollar.

Intel: Die Intel-Aktie erfüllt nicht die Voraussetzungen eines relativ konjunkturunabhängigen Investments, stellt aber technisch betrachtet eines der interessantesten Investments dar und ist daher für eine kurzfristige Spekulation auf eine schnelle Liquiditätshausse über die Sommermonate bestens geeignet. Wir sehen im Chart aktuell eine abgeschlossene umgekehrte S- K-S - Fomation im Tageschart nach einem dramatischen Einbruch im August/September des Jahres 2000. Die angesprochene S-K-S Formation bringt der Intel-Aktie ein minimales Potential von 38 Dollar, wobei Fibonacci Analysen ein ideales Kursziel von 45 Dollar in einer Sommerrallye vermuten lassen. Als Stop sollte bei allen Engagements die Marke von 25 Dollar dienen. 4. Kombination der aussichtsreichsten Aktien bei unterschiedlichen Anlagestrategien: a. Tradingstrategie (gekennzeichnet durch die Bereitschaft Aktienengagements auch steuerpflichtig zu beenden): Ausgehend von der Erwartung, daß die Indexentwicklung in den Sommermonaten entscheidend von dem durch massive Zinssenkungen der FED geschaffenen Liquiditätsüberhang bestimmt werden wird, der den Dow Jones auf ein neues all-time high führen sollte; erscheint es ratsam, diese Phase einer positiven Indexstrategie zu einer etwas offensiveren Aktienauswahl zu nutzen. Der defensivste Wert bei den oben vorgestellten Aktien ist ohne Frage die Philipp Morris Aktie. Ein wichtiger Grund für den deutlichen Anstieg dieser Aktie in den letzten Monaten war neben ihrer exzellenten fundamentalen Bewertung eben ihr sehr defensiver Charakter, d.h. sie wurde zu einer "Fluchtaktie". Es ist aufgrund dieser Konstellation zu erwarten, daß einige dieser "Fluchtgelder" aus dieser Aktie abfließen, wenn der Dow Jones im Sommer die avisierten neuen all-time highs erreicht, da dies automatisch zu einer positiveren Stimmung am Markt und zumindest einer teilweisen Abkehr von sehr defensiven Aktien führen sollte. Aus diesen Gründen empfiehlt es sich bei einer aktiven Tradingstrategie, zunächst auf die Aufnahme der Philipp Morris in ein Portfolio zugunsten der Intel-Aktie (dem sicherlich offensivsten der konjunkturabhängisten Werte) der oben vorgestellten vier Aktien zu verzichten und erst im Spätsommer (wenn wir von einer Tieferbewertung des Dow Jones ausgehen) die Intel-Aktie aus dem Portfolio herauszunehmen und hierfür die Philipp Morris aufzunehmen. b. Haltestrategie: Wer auf größere kurzfristige Umschichtungen verzichten will und ein langfristiges Engagement plant, sollte seine Johnson und Johnson Position direkt aufbauen und zudem direkt zumindest Anfangspositonen der Werte Microsoft und Philipp Morris in sein Portfolio aufnehmen, die auf das volle Positionsvolumen ausgebaut werden sollten, sobald die oben genannten Kauflimite: 44 Dollar für Philipp Morris, 64 Dollar für Microsoft erreicht werden. Beachten Sie aber auch bei dieser Strategie die angegebenen Stops und Zielmarken, um das Risiko zu begrenzen und Gewinne nicht unnötig zu gefährden.
Hallo bimbes: nur eine Frage: hast Du deinen Namen upgedatet oder bist Du ein anderer als bimbes2000? Nur so, man wird dich nicht wegen MehrfachID aus dem Thread verjagen....denke ich mal so.

Tschüß und alles gute...
Hallo an alle Ex-hörige von Aktienfilter.(noch –hörige)

Habe mich in 2 Tagen durch den thread gearbeitet.
Erinnert mich irgendwie an einen amerikanischen film aus den 80-ern,namens „die welle“,in dem der versuch unternommen wurde,aus normalen schülern nazis zu rekrutieren.
Aktienfilter machte aus euch halt lemminge, manche davon äußerst autoritärer natur.
Verdeiht diee reechsschreibfehler,ihr wisst eh.

Kürzer treten,vernünftiger werden.
grüße
Wo seid Ihr eigentlich alle hin, Trader13, kostjagarnix, xylophon, BMW-Fan, armer-ritter, etc.? In irgendwelchen threads gehts die Diskussion doch weiter , oder. Nur wo?
Gruß
hatero
Hallo liebe User,
ich bin auch sehr traurig, dass so geworden ist. Ich habe mich hier gerne aufgehalten.
Aber diese Threads sind empehlenswert :
Thread: Märkte, Trends & Strategien
Thread: Der Hightech-Thread
Thread: Mein Depot - unterbewertete Value-Aktien

viele Grüße

Der Kameltreiber:)
@alle
alles hat ein ende... der mohr hat seine schuldigkeit getan!
was nicht heissen soll, daß es jetzt nur noch nach norden geht !..
bin bei den 50er-club
blieni, der was draus macht :)
@blieni

Schaue in letzter Zeit öfter zu den 50gern. Wollte schon mal posten, wurde mir jedoch verwehrt. Was muß ich tun um dieses zu erreichen?

Danke für eine Antwort

hollawind
@hollawind

Um bei den 50ern posten, musst Du Dich bei w:o als Vollmitglied registrieren. Momentan bist Du "nur" einfaches Mitglied. Dies ist daran zu erkennen, daß Dein Name nicht so fett dargestellt ist wie z.B. der von blieni.

Gruß,
Martin
Adee!!!
Schau nicht mehr in dieses board, aber noch ab und an in den Briefkasten
viel erfolg
Hallo Allerseits,

das war`s dann wohl - bye, bye und alles Gute
Wie ich Aktien bewerte:

1. Zunächst nehme ich die Rendite, die ich risikolos erzielen kann. Bei 30jährigen Bundesanleihen derzeit 5,7%
2. Dann stelle ich für das zu untersuchende Unternehmen eine Gewinnreihe für die nächsten 20 Jahre auf. Dabei gehe ich von einem bestimmten Wachstum aus.
3. Zukünftige Gewinne sind weniger wert. Deshalb zinse ich Sie mit der risikolosen Rendite ab. Man könnte aber auch höher abzinsen mit dem Argument: "in einem Fonds bekomme ich mindestens X%", dann muß man eben mit X% abzinsen.
4. Dann nehme ich den durchschnittlichen Barwert der Gewinne für die nächsten 15 Jahre und teile sie durch die risikofreie Rendite. Dies ergibt einen Betrag, den man als den maximalen fairen Kurs der Aktie bezeichnen könnte. Ich tue also so, als ob meine Aktie ein festverzinsliches Wertpapier wäre, mit dem Gewinn als Zins.
5. Will man die Aktie kaufen, plant man besser eine Risikoprämie von 100% ein. D.h. man halbiert den maximalen fairen Kurs. Dies würde ich dann als einen fairen Kurs bezeichnen.

Ich bin mir der Schwächen dieser Methode bewußt: Langer Prognosezeitraum, nur am Ertrag, aber nicht an der Substanz orientiert. Dieser Ansatz soll aber auch nur ein Gefühl für den Wert eines Unternehmens vermitteln.

Beispiel Nokia

Ich glaube nicht daran, daß Nokia seine Margen wird halten können, weil der Wettbewerb härter wird und Nokia keine monopolartige Stellung hat. Es ist keineswegs gesichert, daß Nokia bei den Telefonen der 3. Generation der selbe Blockbuster wird wie bisher.

Ich gehe trotzdem optimistischerweise von folgen Gewinnwachstumsraten aus:
Beginnend bei 0,8 EUR pro Aktie für 2001 bis 2006 25% Wachstum p.a., danach unbegrenzt 15% p.a. Das ergibt im Jahr 2015 einen Gewinn je Aktie von EUR 9,34. Das entspricht mit 5,7% abgezinst EUR 4,10. (Nokia verkauft dann bei gleichen Margen pro Jahr Telefone für 350 Mrd. EUR).
Bilde ich nun den Durchschnitt der abgezinsten Gewinne pro Aktie für 2001 bis 2015, so komme ich auf EUR 2,32. Das ergibt nach (4) einen maximalen fairen Kurs von EUR 40,74 mithin einen Kaufkurs von EUR 20,37.

Mit anderen Worten: Für EUR 35 kann man NOKIA zwar kaufen, man muß es aber nicht.

mfg sysiphus - und jetzt mal schön weiterspekulieren
@sysiphus
Dein Name spricht für Dich...
Bin seit Juni 2000 passiv begierig lernend dabei, vermisse auch alle, die aktiv beteiligt waren. Schade, daß es so gekommen ist...
So ist es.
Allen, auch mir, ein gutes Gelingen mit dem, was wir dabei gelernt haben.

ereshkigal
ich stelle fest, daß sich seit meinem Urlaub nicht mehr viel getan hat. deshalb werde ich ab heute wohl diesem thread den rücken kehren.

ein letztes wort noch an börsenratte und alle anderen:

das ist eben unsere persönliche "pyramidenstrategie", die wir zum größten teil durchgehalten haben. dieser thread hat uns darin bestärkt. start-ups lassen sich nur schwer bewerten, da es maßgeblich auf die zukünftige entwicklung ankommt. deshalb ist dieser bereich für mich hochspekulativ und spielt nur eine untergeardnete rolle. unser geld in großem ausmaß in diesem segment anzulegen ist mir zuwieder. 2000 hat deutlich gezeigt, was passieren kann. du hast sehr schön die problematik aufgezeigt. viele der ceo`s sind jünger als ich (obwohl ich noch nicht sehr alt bin) und meinen alles besser zu können. diese firmen zu beraten ist sehr schwierig. bei solchen erfahrungen stecke ich deshalb keinen pfennig oder besser cent in diese unternehmen. mag sein, daß damit einiges an gewinnen auf der straße liegen bleibt, damit kann ich aber gut leben. 2000 hat mir das wieder deutlich gezeigt.

schade das es so gekommen ist. tschüß an alle und hoffentlich bessere kurse

mein briefkasten ist aber noch offen.
die wienerin sagt zum abschied leise servus ...
und nochmals danke an alle, die konstruktives hier beigetragen haben.

hab als meist nur stille leserin viel von euch gelernt.

die letzten wochen war ich aus fam. gründen zum einen nicht in wien und zum anderen kaum online.

wünsch` allen hier nicht nur ein gutes händchen beim investieren, sondern auch sonst eine gute zeit.
Hallo aktienfilter,

deine Beiträge sind wirklich gut. Endlich mal keiner der mit
push- Versuchen und Empfehlungen von "penny stocks" unerfahrene Anleger (so wie mich) um ihr bisschen Geld bringt. Ich bin Börsenneuling und besitze erst seit letztem
Jahr Aktien. Getrieben von der durch die Medien verbreiteten
Euphorie und den Experten, welche auch nach dem starken Einbruch im März/April 2000 noch von einem weiteren Anstieg
des Aktienmarktes überzeugt waren (erst "Sommerrallye", dann "Herbstrallye") habe ich mir ohne Ahnung zu haben, Aktien gekauft. Man wollte ja schließlich am "Aktienboom" teilhaben und auch mal mehr als die 2 oder 3 Prozent Rendite, die es auf das Sparbuch bei der Hausbank gab, erzielen können.
Laut Bild-Zeitung, die von "zockenden Hausfrauen" berichtete
und angeblichen Gurus wie beispielsweise einem gewissen Herrn Förtsch, der das Biotech-Unternehmen Morphosys bei 1000(dausend) Euro sah, wurde der Eindruck der Börse als "Geldmaschine" erweckt. Das die Kurse allerdings nicht in den Himmel wachsen können, mussten viele Kleinanleger (wie
auch ich) schmerzlich erfahren. Man ist ja bekanntlich erst immer hinterher klüger.
Ich würde mich freuen, wenn du mir zu meinem Depot, das über
45% im Minus steht ein paar gute Ratschläge geben könntest.

Die einzelnen Positionen sind alle mit 2000-3000 Euro etwa gleich gewichtet.

Ce Consumer -25%
Millenium Pharmaceuticals -45%
Nortel Networks -65%
Intershop -96% (kleinste Position)
DWS Vermögensbildungsfonds I -12%
Invesco-Neue-Märkte Fonds -56%

Cash-Reserve: 22% des Depotwertes

Leider habe ich aus Unwissenheit keine Stopp-Loss Orders gesetzt oder mit geringem Kursverlust verkauft. Nortel, Intershop sowie der Neue-Märkte-Fonds verloren an einem Tag bis zu 30% zu meinem Kaufkurs.

Meine Frage ist nun wie ich meine Positionen wieder glattstellen kann und wenigstens mit Plus-Minus Null
wieder aus der Misere herauskomme.


Ich hoffe,dass du mir etwas helfen kannst

Gruß nfb
Kann mir mal jemand verraten,wo Aktienfilter geblieben
ist??????
Es soll ja irgendein Skandal um ihn gewesen sein,bitte
klärt mich doch mal auf
Danke
Honigbär
hallo honigbär,

af hat sich selbst in form eines users "aktiengirlys" auf die schultern geklopft und somit gewissermassen die leute hier verarsch...

seit seine doppel-ids offenkundig wurden hat er sich aber zuück gezogen. kann aber auch sein er hatte die offenlegung selbst inzeniert, da er davor öfter mal davon sprach, daß er sich zurückziehen wolle.

war aber alles relativ harmlos.

im board bei den 50ern gab es einen, der hatte gleich noch zwei weitere ids. der hat das spielchen noch intensiver betrieben. nicht nur sich selber auf die schultern geklopft, was für ein toller hecht er ist, sondern auch gleich reputationen für sich, seine strategie und sein wissen sprechen lassen.

wie dort die reaktionen gezeigt haben, sind dem vermutlich einige (stille leser) auf dem leim gegangen und haben wohl einges an kohle verloren.

tschines, der es bedauert, daß sich af zurück gezogen hat
@nfb

Aktienfilter wird Dir vermutlich nicht antworten, da er sich (leider) aus dem Board zurückgezogen hat. Ich habe bei weitem nicht seine Erfahrung, trotzdem will ich ein paar Sätze zu Deinen Problemen schreiben. Zuerst: Mit +/- Null raus kommst Du da nicht so einfach. Nortel sieht seine alten Höchststände so schnell nicht wieder, Intershop nie wieder. ce hat kürzlich zum 1. Mal mit seinen Zahlen nicht überzeugt, von Millenium habe ich keine Ahnung. Ich verkaufe Aktien, die in den Miesen liegen, spätestens kurz vor Ende der Spekulationsfrist. Dann kann man die Verluste vielleicht später mit Spekulationsgewinnen steuerlich verrechnen. DWS würde ich auf jeden Fall behalten, Invesco solltest Du nur halten, wenn Du meinst, daß es mit den neuen Märkten demnächst wieder aufwärts geht. Ich wage da keine Prognose.

Tja, das hat Dich auf jeden Fall Geld gekostet. Sieh` es als gut angelegtes Lehrgeld; ich kenne kaum jemand, der im letzten Jahr nicht geblutet hat. Mein Tip: Lies Dir diesen Thread ganz durch, das wird sicher einen Tag dauern. Ignoriere Threads deren Überschriften `Kursverdoppler` oder konkrete hohe Kursziele enthalten. Vertraue höchstens(!) den Schreibern, die ihre Ansichten plausibel begründen und versuche trotzdem, ihre Angaben zu überprüfen. Ein Auto kauft man ja auch nicht nur weil es schön blitzt und der Verkäufer es anpreist, man macht zumindestens eine Probefahrt und guckt in den Motorraum, liest Autotests etc. (Das soll jetzt nicht heißen, daß man Analysten besonders vertrauen soll!)
Schließlich: Im Boardforum "50er Club" geht es z.B. vergleichsweise sachlich zu. Wenn Du in Zukunft konservativer mit Aktien handeln willst, kauf doch mal ein Buch über Warren Buffett.

Gruß,
Dirk
Dies ist mein erstes und vorläufig auch letztes Posting für diesen Thread.

Ich sage Danke für alle konstruktiven Erläuterungen.
Ich glaube, dass ich für die Zukunft an Erfahrung gewonnen habe

Tüsch und gute Trades
Hi Leute,

Nach nun fast einem Jahr und über 4000 Postings ist der beste Thread von wo nun wohl zu grabe getragen worden. Ich danke allen die hier ihr manchmal sehr fundiertes Wissen der breiten Öffentlichkeit haben zuteil werden lassen. Der Abwärtstrend der Aktienmärkte ist nach meiner Meinung aus den verschiedensten Gründen wohl auch beendet. Über ein halbes Jahr habe ich hier jeden Tag hereingeschaut und es gab immer etwas neues und interessantes zu lesen.

Schade finde ich nur, daß sich die Community nicht gegen Leute wie metzki durchsetzen konnten, obwohl dieser ja nachweislich überhaupt keine Ahnung hat wovon er überhaupt spricht im Gegensatz zu Leuten wie aktienfilter, xylophon, blieni und andere hochkarätige Börsenkenner.
Es würde mich freuen wenn wir uns in irgendeinem neuen Thread alle wiedertreffen würden.
Bis dann

Mauidoc
guten abend,
einige der ehemals aktiven sind ja ab und an online, wie ich sehe. habe aber in anderen threads keine beiträge von euch finden koennen.

ich denke es ist zeit, ganz vorsichtig auch wieder einen teil des geldes in den mittleren bzw. den oberen teil zu investieren. zwei firmen, die in den letzten tagen ganz heimlich, still und leise zahlen gemeldet haben und hauptversammlung hatten und eigentlich am neuen markt nicht viel verloren haben: euromicron ag und ibs ag. jeder kann bei interesse selbst in den jeweiligen threads dazu recherchieren, die homepages angucken und andere web-sides (einige wurden hier vorgestellt) zur recherche nutzen.

m.e. ist es am wahrscheinlichsten, dass die maerkte nochmals einen ruecksetzer von bis zu 15% machen werden und dann einige zeit seitwaerts tendieren. es ist also keine gross eile geboten. habe selbst gute erfahrungen mit dem auch hier vorgestellten konzept, des in 3 tranchen kaufens, gemacht. fuer die erste waere jetzt eine gute zeit. aber wohlgemerkt, ich spreche nicht vom fundament der pyramide.

auch ING ist interessant. sehr gute zahlen, sehr gut positioniert, auch in suedamerika und deutschland (rentenreform). hier bietet sich auch ein erster einstieg an.ING rechne ich zur mitte der pyramide. ansonsten selbst recherchieren. sollen nur anregungen sein.

in der hoffnung auf andere meinungen, vorschlaege ...
@aktienaktion

wie meinst Du denn das.IBS ist eine der wenigen AG die
ihre Umsätze erreichen bzw übertreffen.
Wieso bist Du der Meinung das die nichts am Neuen Markt
verloren haben.
@heppy

eben weil sie immer ihre prognosen einhalten und auch schon 10 jahre als firma durchgehend gewinn gemacht haben - untypisch für neue-markt-firmen.
a.
@aktienaktion

...ich hatte Deine Aussage anders verstanden.Hatte sich so
angehört als wenn die der letzte Verein wären.Sorry!
Kann man denn als AG am neuen Markt sagen ich möchte in den
Dax wechseln?
Meiner Meinung wird IBS die Aktie der Zukunft sein.
Wer noch keine hat sollte jetzt einsteigen.Viel billiger
werden die nicht mehr.
...schade das aktienfilter nicht mehr hier ist.Seine Beiträge waren immer sehr schön zu lesen.
heppy
Na, das ist ja eine Geschichte...
Ich war das letzte Mal Anfang März hier im Thread und bis vor drei Stunden noch überzeugt, dass AF ernstzunehmen ist -hahaha!

Für alle Neueinsteiger, die sich nicht nur für Aktienempfehlungen interessieren, sondern auch dafür, was man im Internet so alles an Betrügereien veranstalten kann, sind die Postings um den 25. März herum hochinteressant. Meiner Meinung nach sollte dieser Thread in ein Cybermuseum aufgenommen werden und nicht "so schnell wie möglich zur Normalität" zurückkehren, wie dies ja auffallend schnell und vehement gefordert wurde. Z.B. von JoGA Bavaria, der Wienerin, und natürlich dem "Boardmoderator LOL", der immer besonders gereizt reagiert, wenn man ihm, völlig unverständlicherweise ;-) unterstellt, eine af-Reinkarnation sein zu wollen / zu sein...

Lustig auch, dass sich Leisetreter und aktiengirly nie gegen die Vorwürfe gewehrt haben, fake IDs zu sein. Hätte es eines weiteren Beweises bedürft?

Schade, dass außer bläulich, freetimetrader und ein, zwei weiteren niemand zu schätzen wusste, wie bedeutsam und spannend und wahrscheinlich Internet-Betrügereien sind.
Immer nur Abwiegeleien, von Leuten, denen es angeblich wurscht war, wieviele IDs af hatte und WAS er damit WOLLTE.

Ach ja, und bevor mir jetzt 10 echte oder cybermenschen erklären, dass sie hier endlich wieder über Geld reden wollen - spart es Euch. Über Aktien könnt Ihr in hundert anderen Threads plaaudern, und wenn Ihr genau hinschaut, findet Ihr Euren Guru bestimmt auch wieder. Vielleicht müsst Ihr gar nicht so weit suchen...
Aber über echte und gefakte Personen, über altruistische und egoistische Empfehlungen von Aktien oder Strategien kann meiner Meinung nach nicht oft genug gesprochen werden.


Mfg, Kahnu
Kein Schwein ruft ihn an - keine Sau interessiert sich mehr für ihn.

In memoriam Fake-Id AF und viele andere - requiescant in pacem.

Möge allen selbsternannten Gurus ein ähnliches Ende beschieden sein. Friede ihrer Asche.

Den Lebenden zur Mahnung - den Toten zur Ehre.
Die Top - BioTech Unternehmen !
--------------------------------------------------------------------------------
(©BörseGo - http://www.boerse-go.de)



Human Genome
Amgen
Abgenix
Biogen
Cell Therapeutics
Gilead Sciences
IDEC Pharma.
Immunex
Millennium Pharma.
Myriad Genetics
OSI Pharma.
Protein Design Labs
Vertex Pharma.
An alle "Erfahrung gefragt"-Freunde!

Ist dieser Thread wirklich tot? Wer dies behauptet, den bitte ich um Nennung eines besseren! Bislang habe ich noch keinen anderen Ort gefunden, an dem aehnlich fundiert, differenziert und zumindest zum Teil auch kontrovers ueber Aktien diskutiert wurde.

Ich habe leider viel zu wenig Zeit, mich so intensiv um das Boersengeschehen zu kuemmern, als dass ich 100 % zu meinen Entscheidungen stehen koennte, haber aber auch nicht das Vertrauen zu den "Profis".

Ich denke, so geht es vielen, die diesen Thread verfolgt haben.

Deshalb mein Vorschlag an alle konstruktiven Diskutierer: Lasst uns doch bitte wieder ueber Aktien diskutieren - ich bin davon ueberzeugt, dass dieser Thread noch gerettet werden kann (Unterstuetzung willkommen)!

Frage 1 zum Thema Megatrends: Wo sind sie? Stammzellen? Alternative Energien? Telematik? Wo sind die Branchen, in denen die Zukunftsphantasie noch nicht eingepreist ist?

Frage 2 zum Thema "Classics": Wohin geht die Reise mit Noddeutsche Affinerie, GE, Nokia, Beiersdorf und Co? Waren das wirklich nur AF-Selbstbeweihraeucherungs-Tips oder was steckt in diesen Werten an Zukunftspotenzial? Fakten, Fakten, Fakten! Jeder, der etwas weiss, sollte etwas posten, bitte!

Frage 3 zum Thema Information: Wenn dieser Thread nicht mehr so informativ ist wie zuvor, woher kann man dann gute Infos beziehen?

Bitte antwortet rege!
@alle
@Spaetlerner

nach wie vor bin ich Bearisch eingestellt.

Es gibt eine Methode des Aktienkaufs, die "Bulls-Eye" Methode, bei der man sich bei einer Entscheidung wie auf einer Dartscheibe von Außen nach innen vorarbeitet bis hin zum "Bulls-Eye".

Die äußerste Scheibe ist der Zustand der Wirtschaft, dann kommt der Markt, die Branche usw. bis man schließlich bei der einzelnen Aktie angekommen ist, dem "Bulls-Eye". Jeder Ring ist als ein K.O. Kriterium zu verstehen.

Derzeit scheitert man bereits am Zustand der Wirtschaft, Weltweit(!).

Weiterhin bleibe ich dabei, daß nach wie vor so ziemlich alles was mit Technik zu tun hat immer noch überbewertet ist. Im aktuellen Thread von sysiphus kann man anschaulich sehen was mit Nokia passiert ist und warum die bisherige Bewertung korrigiert werden mußte.

Für mein empfinden ist selbst der letzte verbleibende "Stabilitätsanker", der DOW, ebenfalls abenteuerlich bewertet. US Aktien sind teilweise ca. vier Mal so teuer wie vergleichbare Deutsche Werte.

Letztlich ist zumindest das deutsche Börsenpublikum doch recht ernüchtert. Eine "Kaufbegeisterung" ist nicht mehr auszumachen.

Derzeit gibt es schlicht KEINEN HANDLUNGSBEDARF!

Also: Lehnt euch zurück, sammelt Kapital und beobachtet die Märkte, vielleicht sogar mehrere Jahre. Irgendwann werden wieder Tulpenzwiebeln oder was auch immer abendteuerliche Werte erreicht haben, doch bis dahin wird es noch einmal meiner Meinung nach deutlich in den "Keller" gegangen sein.

Es wird tolle Kaufkurse geben, doch derzeit ist Geduld die oberste Tugend, ggf. sogar über einige Jahre.

Mal ehrlich: Was kann einem denn passieren, wenn man der Börse einige Zeit fernbleibt? Antwort: NICHTS

Ansonsten empfehle ich gelegentliche SEHR SELTENE Trades, z. B. eine Woche vor einer erwarteten Zinssenkung, also an Terminen wo die Kursentwicklung "begreifbar" ist. Dabei empfehlen sich besonders volatile Werte, die die Bewegung auch mitmachen. Es gilt "Sell on good news".

GE, NA oder WCM ... diese Werte kann man haben, aber man muß sie nicht haben. Persönlich bevorzuge ich M-Dax-Werte. US Werte haben das Währungsrisiko. Ein Sockel von ca. 20% des Vermögens in diesen Werten ist vertretbar.

Fazit:

Macht einfach mal einen längeren Börsenurlaub, bildet euch in dieser Zeit weiter (z. B. Buffet, Lynch, teilweise auch dieser Thread) und seid dann gerüstet, wenn es in einigen Jahren wieder wie verrückt zur Sache geht!

Wie gesagt: Börse wiederholt sich!

M.f.G.
Hallo zusammen,

Schaut euch mal diese beiden Werte an:

WKN 508500 Elexis

WKN 601100 Hoeft&Wessel

Beide Werte haben den Turnaround geschafft, und haben starkes Gewinnwachstum in Ihrer Branche. Elexis notiert derzeit 40% unter Buchwert, und Hoeft&Wessel waechst stark in einer hochprofitablen Nische. Elexis wird fuer das laufende Geschaeftsjahr ein Dividende ca. in Hoehe der 1999’er Dividende auszahlen was einer Dividenden-Rendite von 20% (ZWANZIG PROZENT) auf heutiger Kursbasis entspricht. Beide sind extrem niedrig bewertet (Elexis z.B. hat mehr cash als Marktkapitalisierung beide sind Old Economy Werte), wenn sich die erfolgreiche Reorganisation in den naechsten Zahlen wiederspiegelt (Verlustbringer wurden verkauft, operative Schwierigkeiten beseitigt, Auftragseingaenge auf Rekordniveau!!!) werden beide wieder in die alten Tradinranges zurueckkehren (Elexis ca. EUR 8 und Hoeft ca. EUR 32). Meiner Meinung nach unentdeckte Juwelen.

Fredz
..hey, hier schreiben ja noch welche, sogar Armer Ritter ist wieder da.
Ich dachte, als ich in Urlaub fuhr, hier les ich nie mehr was...
Hallo liebe leute,

Ich freue mich wahnsinnig sehr, das einige von Euch wider da sind.
Laßt uns doch wieder sammeln, um uns gegen seitig zu Hilfen,bitte

Der Kameltreiber:)
@Armer Ritter
Schoen, dass es Dich noch gibt! Gleichwohl faellt es mir schwer, Deine Zwei-Jahre-Zuruecklehn-Strategie zu verfolgen. Natuerlich koennte ich meine Aktien verkaufen und das ganze Geld auf die Bank legen, bis sich die naechte Hype ankuendigt, und vielleicht hast Du sogar Recht damit, dass man mit dieser Methode gar nicht so schlecht faehrt. Aber irgendwie habe ich die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, dass Aktienanlage eben LANGFRISTIG doch gewinnbringender ist, wenn man eben nur auf die richtigen Werte setzt. Insofern ist doch ein Austausch darueber, welche Werte die richtigen sind gerade auch in einer Zeit wie dieser nicht fuer die Katz, oder? Natuerlich ist die Wirtschaftskrise ein Faktor, aber es gibt eben auch Bereiche, die expandieren und denen die Zukunft gehoert. Die zu erspueren, ist doch eine tolle Aufgabe...

@JerryNewYork
Habe leider nur Zeit fuer einen kurzen Check gehabt. Hoeft & Wessels klingt interessant, auch wenn ich nicht weiss, wie Du auf 20 % Rendite kommst. Bei Elexis habe ich allerdings ziemliche Bauchschmerzen wegen der hohen Verschuldung und der Unsicherheit, ob sich die diversen Akquisitionen bezahlt machen. Bitte insoweit um weitere Hintergruende Deiner Empfehlung

@alle
hat jemand eine Erklaerung fuer den Commerce-One- und Webmethods-Absturz? Hohe Volatilitaet war da ja schon immer angesagt, aber 17 % an einem Tag?

In der Hoffnung, dass es besser ist, spaet als nie zu lernen

Spaetlerner
Hallo zusammen!

Hatte auch mal C1, daher schau ich hin und wieder in diesem Board !

Vielleicht sollte man aber mal darüber nachdenken, in einen ganz neuen Bereich zu wechseln, z.B. in erneuerbare Energien. Hier hätte ich z.B. eine Empfehlung, wie man gerade jetzt 1:1 tauschen könnte. Schaut Euch doch mal die
Solon AG für Solarenergie an (WKN 724630), derzeit 5,10 Euro in Frankfurt. Im Moment wird ein Produktionsausbau vorgenommen. Die Aktie dürfte den Boden erreicht haben, und die erneuerbaren Energien sind Zukunft. Von der Aktie befinden sich derzeit nur ca 3,4 Millionen Stück am Markt, im Streubesitz davon etwa 35%. Lest euch doch mal auf deren Homepage www.solonag.com ein wenig ein. Wie gesagt, ist doch vielleicht eine Überlegung wert, jetzt 1:1 zu tauschen.
Bin übrigens niemand von der Solon AG.

Gruß

lumaster
Hallo zusammen

Ist ja richtig schön, dass sich hier wieder mal ein paar Leute zusammengefunden haben um über Aktien und Stategien zu sprechen.

Als bis jetzt immer passiver Leser dieses Threads versuche ich nun auch etwas zu der Diskussion beizutragen.

@ArmerRitter

Ich kann mit der BullsEye- Strategie nicht einverstanden sein ( vielleicht verstehe ich sie auch falsch ). Wenn man in Unternehmen nach dieser Strategie investiert, kauft man auf dem Hochpunkt . Die Wirtschaft ist Zyklen unterlegen und man solte antizyklisch investieren.

Ich denke, dass jetzt die Zeit ist in ausgewählte gut Unternehmen antizyklisch zu investieren.
Vor allem kleinere Unternhemn sind schon sehr billig geworden und bieten gute Einstiegsgelegenheiten.

Ich mache dass indem ich mir interessante Werte die sich trotz wirtschaftlich schweren Umfeld gut halten ( Marktanteile in dieser Zeit vergrößern ) einkaufe in verschiedenen Tranchen.

Z.B. denke ich, dass eine Nokia ( ein alter Aktienfilter Klassiker ) auch bald wieder interessant wird.
Dieses Unternehmen hat in einer Schwächgezeit die Marktanteile erhöht und ist jetzt "dank" einer Gewinnwarnung billiger geworden !!!

Ich freue mich auf eine angeregte Diskussion
@alle
und besonders an die Langfristinvestoren

Neuer Markt vs SAC-Favoriten - Ein Performancevergleich


Ich habe ein Musterdepot, aus allen Werten, die der SAC in seiner Favoriten-Liste im Zeitraum Oktober 1998 und Juli 2001 genannt hat, erstellt. Dabei hat sich für diesen Zeitraum , indem es kaum extremere Berg- und Talfahrten an den Börsen gab, eine interessante Performance ergeben.

Die Liste hat insgeamt 65 Positionen. Für jede Postion wurden ca. 5000 Euro angelegt. Die erste Position wurde am 31.10.1998 die letzte am 08.06.01 gekauft. Es wurde ausdrücklich auf die sog. "Buy and Hold" - Strategie geachtet und ergo keine Position verkauft.

Es befinden sich Klassiker des SAC und auch Tech-Werte (Nortel, Cisco, Nokia, Worldcom u. ä.), die ja bekanntlich extrem gelitten haben in diesem Depot. 34 Positonen von den 65, also mehr als die Hälfte, wurden nach Erreichen der historischen Hochs von Nasdaq und Neuer Markt gekauft.

Die Perfomance ist zwar nicht überragend, aber ich denke, daß die Mehrzahl der Teilnehmer eine schlechteres Ergebnis erreicht hat.

Das wichtige ist, daß die Investition nach dem
sogenannten "Cost-Average-Effekt" getätigt wurde.

Nochmal zur Erinnerung:

[Auszug aus dem Internet:
"Cost-Average-Effekt"

Wer bei schwankenden Börsen regelmäßig den gleichen Betrag in den gleichen Fonds investiert, kauft mit dieser Methode unter dem langjährigen Durchschnittskurs ein. Dieses Prinzip nennt man „Cost-average-Effekt“. Wer so spart, muß sich über fallende Aktienkurse keine Sorgen machen. Im Gegenteil: Je niedriger die Kurse, desto mehr Anteilsscheine des Fonds werden erworben.
Wer also trotz extrem gefallener Kurse im Internetsektor z.B. noch nicht beherzt zugreifen mag, aus Angst, die Aktien könnten noch weiter fallen, sollte einen Sparplan ab 100,- DM monatlich einrichten. Denn es nicht die Frage ob sich die Kurse wieder erholen, sondern nur wann. Und je heftiger die Kursschwankungen im Vorfeld dieser Erholung ausfallen, desto intensiver kommt auch der Cost-average-Effekt zum tragen.
Ende des Auszugs](ohne Bewertung)

Beispielhaft habe ich als Benchmark die identischen Postionen (Kaufpreis und -datum) in den Nemax50-Index unter o. a. Bedingungen als Musterdepot investiert:

Und jetzt kommts; Depotstände 08.06.01:

Das SAC - Depot weist einen Gewinn von +2,05 % auf.

Das NM50 - Depot weist einen Verlust von -46,54 % auf.

Das tragische ist, daß dieser Verlust beim NM50 - Depot trotz des oben angesprochenem C-A-Effekt und des relativ langen Investitionszeitraums aufgetreten ist – vorallem bedenke man, daß hier in einen Index(!) investiert wurde.

Man möge sich mal so seine Gedanken machen!


Hier noch die Tabelle mit den Einzahlungen in den Nemax50:

Datum|Perform.|mon.Rate|Kurs NM50| 2174=100%
30.10.98| 5000,00|5000,00|2174,00|100,00
13.11.98 10333,49 10000,00 2319,00 103,33
11.12.98 16358,37 15000,00 2549,00 109,06
08.01.99 25626,05 20000,00 3214,00 128,13
22.01.99 33560,21 25000,00 3582,00 134,24
18.02.99 40583,94 30000,00 3798,00 135,28
03.03.99 43820,81 35000,00 3633,00 125,20
19.03.99 48241,84 40000,00 3585,00 120,60
02.04.99 48424,39 45000,00 3227,00 107,61
16.04.99 56890,77 50000,00 3458,00 113,78
30.04.99 60031,71 55000,00 3345,00 109,15
14.05.99 62070,50 60000,00 3180,00 103,45
28.05.99 67558,48 65000,00 3205,00 103,94
11.06.99 72284,45 70000,00 3192,00 103,26
25.06.99 81609,74 75000,00 3383,00 108,81
09.07.99 91844,54 80000,00 3600,00 114,81
23.07.99 94497,40 85000,00 3508,00 111,17
20.08.99 92412,79 90000,00 3245,00 102,68
20.08.99 97412,79 95000,00 3245,00 102,54
03.09.99 101602,26 100000,00 3218,00 101,60
17.09.99 100603,37 105000,00 3028,00 95,81
01.10.99 96167,65 110000,00 2744,00 87,43
15.10.99 108912,94 115000,00 2965,00 94,71
29.10.99 113986,40 120000,00 2967,00 94,99
12.11.99 133239,50 125000,00 3338,00 106,59
26.11.99 152010,51 130000,00 3683,00 116,93
10.12.99 167370,18 135000,00 3934,00 123,98
07.01.00 186239,69 140000,00 4260,00 133,03
21.01.00 234739,34 145000,00 5255,00 161,89
04.02.00 274358,36 150000,00 6030,00 182,91
18.02.00 321763,34 155000,00 6962,00 207,59
03.03.00 376030,75 160000,00 8028,00 235,02
17.03.00 358172,88 165000,00 7540,00 217,07
31.03.00 319707,60 170000,00 6625,00 188,06
14.04.00 295656,44 175000,00 6023,00 168,95
28.04.00 305123,43 180000,00 6114,00 169,51
12.05.00 312119,66 185000,00 6154,00 168,71
26.05.00 273248,44 190000,00 5289,00 143,81
09.06.00 309504,88 195000,00 5894,00 158,72
23.06.00 307363,27 200000,00 5758,00 153,68
07.07.00 293786,95 205000,00 5410,00 143,31
21.07.00 314155,10 210000,00 5693,00 149,60
04.08.00 281630,87 215000,00 5013,00 130,99
18.08.00 297305,09 220000,00 5203,00 135,14
01.09.00 325104,38 225000,00 5602,00 144,49
15.09.00 322385,91 230000,00 5469,00 140,17
29.09.00 295436,16 235000,00 4927,00 125,72
13.10.00 245210,53 240000,00 4006,00 102,17
27.10.00 270226,47 245000,00 4333,00 110,30
10.11.00 252775,16 250000,00 3973,00 101,11
24.11.00 214638,59 255000,00 3295,00 84,17
08.12.00 200812,93 260000,00 3006,00 77,24
22.12.00 183968,01 265000,00 2679,00 69,42
05.01.01 176263,99 270000,00 2494,00 65,28
19.01.01 206707,07 275000,00 2854,00 75,17
02.02.01 203160,66 280000,00 2736,00 72,56
16.02.01 187889,15 285000,00 2463,00 65,93
02.03.01 158179,62 290000,00 2008,00 54,54
16.03.01 148685,08 295000,00 1824,00 50,40
30.03.01 142761,94 300000,00 1690,00 47,59
12.04.01 145143,23 305000,00 1659,00 47,59
27.04.01 169390,68 310000,00 1879,00 54,64
11.05.01 175202,02 315000,00 1888,00 55,62
25.05.01 183821,13 320000,00 1927,00 57,44
08.06.01 173749,13 325000,00 1769,00 53,46


Diese Betrachtung kann man ruhig als Trost in dieser harten Zeit ansehen, da viele Anleger, die den NM-Fondmanagern vertraut haben, trotz Cost-Average-Effekt und einem "professionell" gemanagten NM-Depot eine schlechtere Entwicklung erfahren haben, als mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einige Leser/Teilnehmer des WO-Boardes, letztlich zu verbuchen haben. Das soll natürlich nicht heißen, daß man es nicht besser machen kann. Aber wie lautet die Überschrift dieses Threads?
"Erfahrung gefragt"

Letztendlich alles eine Sache derselbigen.

Es kann nur besser werden.

Gruss F 50!
Hallo zusammen,

sollte etwa wieder ein wenig "Leben" in diesen Thread kommen? Würde mich sehr darüber freuen und mich auch daran beteiligen. Außerdem würde es meinem Depot möglicherweise sehr gut tun, wenn ich ein paar Hilfestellungen in den nächsten Tagen und Wochen bekäme (und auch geben könnte).
Gehöre nämlich leider zu den Shareholdern, die u.a. ein wenig C1, Trius, Check Point Software (viele Gruesse an "Armer Ritter") in den letzten Wochen "aus Frust" einfach gehalten haben, und mit dieser "Taktik" noch weiter in die Miesen gerutscht bin. Aber als Ausgleich halte ich ja auch noch die "sehr erfolgreiche Telekom" (Lach!).
Also folgende Frage stelle ich mal in den Raum:
Würdet Ihr eventuell eine von den o.g. Aktien nachkaufen, um eine "Verbilligung" zu erreichen, oder sind die Fälle sozusagen aussichtslos, d.h. weg mit Schaden?

Aktie Kaufkurs aktuell
Trius 6,80 3,00
Check Point 68,90 51,50
C1 11,25 4,64

Danke für Eure Meinungen!

Texelaner
hallo zusammen,

erstaunt muß ich feststellen, das der "Erfahrung gefragt"-Thread doch noch nicht tot ist :eek:

@armer ritter:
Die Bulls-Eye-Methode ist wohl allgemein unter Top-Down-Ansatz bekannt(Zuerst wird der Zustand der Gesamtwirtschaft untersucht, dann die ausichtsreichsten Branchen, dann Einzelaktien)
Es gibt nur sehr wenige erfolgreich Top-Down-Investoren.
Ein überdurchnittlicher Top-Down-Investor ist mir eigentlich überhaupt nicht bekannt.

Das gegenteil von Top-Down ist Bottom-UP-Investment. Fast alle erfolgreichen Investoren(Lynch,Buffet) verfolgen diesen Ansatz. Dabei werden nur die aussichtsreichen Aktien rausgesucht, ganz unabhängig von Gesamt-Markt.
Dies dürfte meiner Meinung nach, wohl eindeutig der erfolgsversprechendere Ansatz sein.

M.f.G. thomtrader
..hallo, habe im Augenblick wenig Zeit, werde aber versuchen, morgen mal das eine oder andere zu beantworten.
Kauft einfach Priceline und ihr werdet diese Jahr noch 300 % machen!

Das war alles!
@alle

... nun sind es doch einige Reaktionen auf meinen letzten Beitrag, ich bin fast erstaunt darüber.

Zur Sache:

Sicherlich will ich nicht so verstanden werden, als ob die Bulls-Eye Methode, oder der Top-Down Ansatz das allein selig machende ist. Vielmehr wollte ich einfach anhand dieses Ansatzes aufzeigen, daß ich weiterhin nicht optimistisch bin.

Niemand wird hier bezweifeln, daß die Entwicklung der Indizes auch Auswirkungen auf praktisch alle Einzelwerte hat. Es sind sehr wenige, die sich von dem allgemeinen Trend des jeweiligen Marktsektors abkoppeln können.

Letztlich wollte ich doch nur warnen, daß es keinen Grund gibt "in das fallende Messer zu greifen" (sorry, wenn ich diese strapazierte Zitat verwende), welches man derzeit an allen Börsenplätzen beobachten kann.

Und: Natürlich hat diese Entwicklung auch mit der Weltwirtschaft, den Märkten und mit den Problemen einiger Branchen zu tun.

Gehen wir doch einfach mal mit gesundem Menschenverstand an den Mobilfunkbereich.

- UMTS wird wohl erst nach erheblichen weiteren Investitionen 2004 in Betrieb gehen.

- immer weniger Menschen können sich vorstellen per Handy einzukaufen, bzw. wozu sie UMTS überhaupt persönlich brauchen könnten (E-Commerce im Web hat ja auch die Erwartungen nicht erfüllt)

- der Markt der klassischen Mobilfunkgeräte in Deutschland ist gesättigt (mehr Handys als Einwohner)

- die Subventionen für Endgeräte sollen abgebaut werden, Gratishandys sollen der Vergangenheit angehören.

- die Anschlußgebühr ist wieder eingeführt worden (50,- DM)

- Prepaid hat sich als Flop erwiesen. Die Besitzer solcher Karten telefonieren einfach zu wenig (kaum verwunderlich bei Minutenpreisen von ca. 2,- DM zur Hauptzeit)

Ich will das nicht weiter vertiefen, aber ich wollte nur ansatzweise aufzeigen, daß die Betrachtung des Sektors auch hilfreich sein kann, wenn man sich mit dem Kauf eines einzelnen Wertes befasst.

Für mich wäre Nokia auch auf dem jetzigen Niveau kein Kauf, Marktanteile hin oder her, weil schlicht im gesamten Umfeld nichts stimmt. Für eine Kaufentscheidung kann also AUCH eine Top-Down analyse hilfreich sein.

Letzendlich kommt man ohnehin nie um eine Beschäftigung mit Einzelunternehmen umhin, egal nach welchem Ansatz man vorgeht.

Wenn ich im letzten Jahr etwas gelernt habe, dann das, daß man viel langfristiger denken muß als die meisten von uns es hier wohl tun. Natürlich ist die Aktie Langfristig wohl die beste Anlage, auch weiterhin, aber nur am Beispiel des DAX:

1998 ca. 4000 Punkte (tiefststand)
2000 ca. 8000 Punkte (höchststand)
2001 ca. 6000 Punkte (derzeit)

aus vielerlei Gründen ist eine weitere Seitwärts / Abwärtsbewegung denkbar, u. a. :

- Desilusionierte Anleger
- Schlechte Verfassung des Gesamtmarktes
- Stets neue "Hiobsbotschaften" der Unternehmen derzeit, vor allem in Tech Bereich

Übrigens bestreite ich nicht, daß man weiterhin ausgewählte Aktien kaufen kann, aber Kapital zu halten und erneut aufzubauen, finde ich derzeit fast reizvoller.

Weiterhin habe ich ansatzweise eine Tradingstrategie in meinem letzten Beitrag skizziert. 3 - 5 Trades im Jahr, die dann aber wirklich "tod sicher" sind, weil ein besonderes Ereignis die Börsen bestimmt. Dabei kommt man übrigens wohl ebenfalls leicht auf die so strapazierten 26%. (Vielleicht erinnert sich noch jemand an meine Trades, während des US Wahlkampfes, lag Bush in den Gerichtsstreiterein vorne, gingen die Indizes aufwärts, lag Gore in den Gerichtsstreiterein vorne, gingen die Indizes abwärts. Man konnte anhand der Politik ablesen wie sich die Kurse entwicklen. Weitere Beispiele sind erwartete Zinssenkungen / Zinserhöhungen). Deutschland bietet ja dem Anleger die Möglichkeit vorab in US-Werte zu investieren, bevor in den USA die Märkte eröffnen.

Ich hoffe ich konnte meinen letzten Beitrag hiermit etwas erläutern.

M.F.G.

PS: Eine lesenswerte Polemik:

Quelle:

http://www.welt.de/daten/2001/06/18/0618fi261464.htx

Innenansichten eines Kleinanlegers

T-Aktie als Einstiegsdroge - Berauschende Hausse am Neuen Markt - Schmerzhafter
Entzug - Eine Polemik

Von Matthias Iken

Berlin - Verflucht sei der November 1996 - der Monat, in dem alles anfing. Bis
dahin konnten wir den Börsencrash als Zuschauer von der Wohnzimmercouch
verfolgen. Unsere Welt war klein, aber übersichtlich. Börse reimte sich auf
"böse", und wenn wie 1987 die Märkte erzitterten, lehnten wir uns mit einer
Prise Sozialneid und Selbstgerechtigkeit gemütlich zurück. Selber schuld,
dachten wir uns. Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Und zufrieden
spielten wir mit unseren Sparstrümpfen und verlängerten unsere Sparbriefe.
Doch dann kam der unselige 26. November 1996 - der Tag, der alles verändern
sollte. Theo Waigel ist Schuld, Ron Sommer oder Manfred Krug, irgendeiner, nur
wir nicht. Denn die Deutsche Telekom ging an die Börse - und irgendwie sind wir
mit hineingeschlittert. Landauf, landab wurde von Bankschaltern, Plakatwänden
und in Werbespots zur Zeichnung der Aktien geraten. Wer etwas auf sich hielt,
gönnte sich also 100 dieser seltsamen Stücke, die sie T-Aktien getauft hatten.
Wäre es schief gegangen - wir hätten uns nicht gewundert, hätten mit den Achseln
gezuckt, die Banken verflucht und wieder Bundesschatzbriefe gekauft.

Doch leider ging es nicht schief - ganz im Gegenteil. Die T-Aktie wurde zur
Einstiegsdroge für unsere Sucht. Denn die Aktie stieg und stieg und stieg. Nie
war es so einfach, Geld zu verdienen. Wann immer wir in die Zeitung blickten,
die T-Aktie hatte wieder ein paar Pfennig zugelegt. Und das Spiel, das wir
zunächst aus der Distanz verfolgt hatten, begann uns Spaß zu machen. Wir wollten
mehr davon.

Und wir bekamen mehr - im März 1997 eröffnete die Deutsche Börse den Neuen
Markt, einen Rummelplatz für uns Kleinanleger. Das war genau das, was wir
brauchten, denn wir mussten die Dosis erhöhen: Der drögen Standardwerte, egal ob
Onkel Bayer und Tante Siemens, waren wir längst überdrüssig, wir gierten nach
dem größeren Kick. Und die Spielregeln am Neuen Markt schienen denkbar einfach:
Investieren und reich werden. Jedes Los ein Treffer. Wir begannen zu zeichnen,
was das Zeug hielt - ohne Rücksicht auf Unternehmen, Geschäftsmodelle und
Verluste. Und wenn die Kurse in die Knie gingen, wie 1997 in der Asienkrise oder
1998 im Hedge-Funds-Fiasko, wussten wir, was zu tun ist. Wir drehten die Taschen
um, schlachteten die Sparschweine der Kinder und räumten die Konten leer.
Freunde, so billig werden Aktien nie wieder!

Wir behielten Recht, rasch drehten die Kurse ins Plus. Wir fühlten uns als
Tausendsassa, wie König Midas vor dem ersten Hunger. Das Spiel war toll, immer
doller, immer schneller wurde gekauft und verkauft. Und alle mussten mitmachen -
Eltern, Nachbarn und Kegelbrüder der Welt! Schaut auf diese Börse. Nie war es so
leicht, reich zu werden. Die "Telebörse" wurde "Tagesschau", die "Börse-online"
unsere Bibel. Zurückhaltende Zeitgenossen waren Bedenkenträger, warnende Stimmen
wurden niedergepfiffen. Denn nur Spielverderber und Angsthasen blieben außen
vor. Wer keine Aktien hatte, konnte auf den Partys nach Hause gehen - er war uns
fremd geworden.

Zwar beschlich auch uns mitunter das Gefühl, dass alle ein wenig übertreiben -
aber wir wähnten uns in Sicherheit. Sollte es zu heiß werden, würden wir halt
verkaufen. Die Dummen waren immer die anderen, und der Tanz auf dem Vulkan ging
weiter. Sogar die "Bild"-Zeitung appellierte an unseren Restverstand:
"Deutschland taumelt im Geldrausch. Die Börse kocht, ein Lehrer fragt: Warum
soll ich noch arbeiten?"

Vergeblich. Wir haben nichts verstanden - und nun die Antwort bekommen. Doch
alles kam noch viel brutaler, als wir uns in den schlimmsten Albträumen
ausgemalt hatten. Das Unheil kam nicht mit einem lauten Knall, sondern
schleichend, ganz langsam, zu harmlos, um zu reagieren.

Zunächst waren wir noch froh, als die Kurse rutschten. Wir begrüßten die
taumelnden Notierungen mit Beschwörungsformeln wie "notwendige Bereinigung",
"klärendes Gewitter" oder "endlich wieder Schnäppchenpreise". Schlimmer noch -
wir glaubten diesen Unsinn auch. Zunächst kauften wir munter hinzu, in der
Gewissheit der nahenden Trendwende.

Doch langsam wurde diese Gewissheit zum Zweifel, und nun dämmert uns, dass wir
richtig falsch lagen. Wir blicken auf die Trümmer unseres Depots, verzagt,
frustriert, wütend. Die einen schwören der Aktie ab - bis die nächste Hausse sie
rückfällig werden lässt. Andere schalten Rechtsanwälte ein und verklagen alle
Unternehmen, die angeblich unser Geld geraubt haben. Und wieder andere tun gar
nichts mehr. Sie ahnen, dass es nun zum Verkaufen zu spät sein könnte. Den
Letzten beißen auch an der Börse die Hunde. Die Letzten, Freunde, das sind wir.
@armer ritter,
vor einigen wo war ich im bio 3 x bei 71,50 E drin. jedesmal habe ich mich durch die charttechnik verrückt machen lassen und bin wieder ausgestiegen. der bio ist bis auf 115 E geklettert. das sind 60,8 % !!!!
nur soviel zu deiner meinung, man solle mal für einige zeit pause machen. du hast dabei die biotechnologie völlig übersehen. schäme dich.
lvb (der mit gebrochenem arm von zypern heimgekehrt ist)
p.s.: nicht die charties sind schuld, sondern seit dem januarcrash einer der größten hasenfüsse: lvb
..nur mal vorweg. Ich habe einen sehr schönen Urlaub hinter mir, an einem Ort, wo es keine Börsenkurse gab, nicht mal dt. Zeitungen, außer der unvermeidlichen Bild natürlich.
Ich genieße den Abstand zur Börse immernoch und freue mich, daß ich weiter mehr Zeit für Sohn und Frau aufbringe, zudem fordert der Beruf ein bißchen mehr Einsatz vor und nach Urlauben....

Dennoch bin ich ganz froh, daß es hier nicht völlig den Bach runter gegangen ist und möchte ein paar aufgetauchte Fragen mal beantworten, rein subjektiv versteht sich.

Jemand fragte, ob er verbilligen soll, nach meiner Erinnerung bei C1, Checkpoint und einem NM-Wert. Dazu zwei Antworten: a) verbilligen sowieso nur, wenn man von dem Wert überzeugt ist und das Geld entbehren kann oder sogar von Anfang an vorhatte, irgendwann mal nachzukaufen. Sonst hat man hinterher das Depot am vollsten mit den schlechtesten Werten, die man immer weiter verbilligt hat.
b) Von daher - wobei ich C1 nach wie vor halte, aber sie immernoch riskant finde im augenblicklichen Umfeld - würde ich allenfalls Checkpoint nachkaufen, wobei ich diese Aktie nicht ausreichend kenne, um sie wirklich zu empfehlen. Immerhin handelt es sich nach meiner Kenntnis jedoch um einen Marktführer in einem sehr interessanten Bereich, der langfristig also gute Chancen bieten sollte.

Dann zur Strategie "bulls eye" oder "bottom up" usw...
Hier sollte nach meiner Ansicht - wie überhaupt - jeder seinen eigenen Weg finden. Ich selber merke, daß ich eindeutig eher der SchnäppchenJäger bin, der am liebsten kauft, was keiner haben will, und da auch am erfolgreichsten. Mit Werten, die schon empfohlen werden und die angeblich gute Chancen haben, bin ich dagegen meist auf die Nase gefallen. Da galt es allenfalls, Verluste zu begrenzen, weil die Entwicklung schon gelaufen war.
Ob wir aber schon am "bottom" sind, kann derzeit keiner wissen, insofern stimme ich ArmerRitter zu, der keinen Handlungsbedarf sieht. Den sehe ich auch nicht, bin aber dennoch gut investiert, weil ich jetzt erstmal abwarte und von meinen Werten doch sehr überzeugt bin, die ich noch habe. Vielleicht dauert es noch etwas, bis sie sich erholen, aber Pleite sollten sie eigentlich nicht gehen...

Soviel dazu. Den Rest ev. später, jetzt gibt es Abendessen.
..so, war lecker.

Noch ein paar Anmerkungen zu früheren Fragen: Information war ein Thema, wo kann man gute Informationen finden und wie? Das hängt natürlich auch vom Bereich ab, wo man investieren möchte. Für amerikanische Aktien sehe ich nach wie vor Yahoo für die Kennzahlen als beste kostenfreie Quelle an, für dt. Werte die Zeischrift BörseOnline, aber nur den Statistikteil, ansonsten sind die Tips nicht besser als in jedem andere Heft, also so, daß man damit eher under- als outperformen sollte.

Für mich als nach wie vor in erster Linie HiTec-orientierten Anleger ist inzwischen die wichtigste Informationsquelle der iWatch-newsletter, wöchentlich, kostenlos und absolut fundiert. Fokus klar auf amerikanischen Werten, aber mit viel Substanz bei aller Kürze, erscheint nur 1x die Woche und liegt mit den Prognosen nach meiner Erfahrung meistens sehr gut. Wie gesagt, kostenlos und gut.
Performaxx hat sich wohl umbenannt, habe ich seit dem Urlaub noch nicht wieder gelesen. Für die Art, wie man an Aktien herangehen kann, sicher empfehlenswert, von der Qualität der Wertungen aber eher durchschnittlich oder schlechter, wie BörseOnline. Aktien, die sie empfehlen, sind meistens schon gelaufen, negative Entwicklungen werden erst erkannt, wenn es schon (fast) zu spät ist....aber das gilt auch für sehr viel teurere (Performaxx ist kostenlos) Newsletter.

Dann ist für mich w:o bei bestimmten Aktien auch sehr wertvoll, seit langem zB bei Kinowelt, wo die Qualität der Beiträge weit besser ist als alles, was man von der IR oder aus der Presse oder bei aktiencheck lesen kann. Es gibt sicher noch andere Werte, wo man mit w:o eine sehr gute Informationsquelle hat, andere werden auch hier vernachlässigt.

So, das waren wohl alle Fragen, zu denen ich mir eine Antwort zutraue. Noch viel Erfolg an der Börse, es kommen auch wieder die Tage der Ernte, ob in 1 Monat, 1 Jahr oder 1 Jahrzehnt, das weiß ich leider auch nicht.
hallo armer ritter, xylophon,lvb...
na , nen paar fehlen da noch...wo seid ihr..ihr heimlichen leser ?....outet euch...
ich bin auch noch da!..aber da jetzt sommer in der nördlichen hämisphere ist..bin ich in berlin!..und lasse es in südafrika regnen :)
ich lese nur noch boards, konzentriere mich auf zwei spielkarten NOK und LU , habe mein wissen über anleihen und festverzinsliche papiere erweitert und sehe zu mein minus dadurch zu mindern( ich weiss hin und her macht taschen leer)...aber...
wie ich vor monaten spürte, aber es nicht einordnen konnte..es hat sich was geändert..regeln sind z.Z außer kraft gesetzt..und wenn man mitspielen will...muss man auch regellos spielen...
informationsflut, womöglich manipulationen , orientierungszahlen(KGV etc.in hülle und fülle )..die keiner versteht( aber jeder trotzdem mithandelt)
charttechnik...stoplosses...
alles das ist ein spannendes spiel(bei dem es um geld geht)
..und alle machen mit ;)
genaugenommen wird versucht phsychlogische kauf oder verkaufshysterie zu erzeugen...und spieler gibt es seit 1998 ja mehr als genug( vorher waren es wesendlich weniger)
eine weitere sache kommt dazu:
hoffnung----- auf den schnellen rebound... was es schon mal gab kann es doch auch nochmal geben ?.. oder?..oder nicht?..
verpassen..verpassen des schnellen geldes...wenn man im april/mai 2000 schon verpasst hat auszusteigen...
keiner der kleinaktionäre kann wissen wie es weitergeht...
ich für meinen teil handele nach folgenden dingen:
1. ich lese boards
2. ich habe mich konzentriert auf zwei aktien(im wirtschaftlichen nennt man soetwas konzentration aufs kerngeschäft ;) ))
3. ich lasse meine bankmenschen schnell eine charttechnische analyse machen..mündlich..ich will nur zwischen den worten hören
4.ich bleibe immer gut im cash ( um zu verbilligen)
5. ich kaufe in mehreren tranchen( zu gleichen teilen)
6. ich gebe jeder meiner zwei aktien ein gewinnfenster(ohne stoploss gandenlos..der mohr hat seine schuldigkeit getan :)
7. es gibt kein verlustfenster..es wird verbilligt ..(ggf wenn es nur bergab geht wird mit der billigsten tranche getraded)..das bringt cash(wenn man gewinnt ;) )

das alles hat nichts mit solider geldanlage zu tun..und langfristig schon gar nicht...aber wie ich am anfang sagte..
es hat sich was geändert..
z.Z LU 24,30 8,00 6,80
NOK 26,27 24,80
schaumermal
blieni, der auch wieder da ist :)
Hallo Leute,

Ich kann im Moment xylophon und armer ritter nur zustimmen. Man muß nicht investiert sein.
Die Zinssenkungen in den USA werden bekanntlich erst 6-9 Monate später greifen. Genau wie die Steuererleichterungen.
Hieraus ergibt sich, daß es irgendwann zwischen Juli und September wieder aufwärts gehen sollte. Aufgrund dieses Hintergrundes sind einige schon bei dem letzten kleinen Anstieg im April und Mai eingestiegen.
Diese Rechnung scheint jedoch nicht aufgegangen zu sein, denn die Anleger haben das bekannte Sommerloch vergessen, daß auch gerade bei den High Techs immer mit zu den schwierigsten gehört.
An alle die eingestiegen sind ist wohl nur zu sagen: Ihr hättet an den Ausspruch denken sollen "Sell in may and go away."
Ich hoffe ihr werdet das Sommerloch aber anderweitig, nämlich zum sparen nutzen um dann im Herbst wieder einzusteigen. Evtl. könnte es auch schon früher los gehen.

Fazit: Den Markt in einigen Abständen beobachten. Research betreiben um zum richtigen Augenblick wieder da zu sein, oder glaubt ihr wirklich an einen endlosen Bear-Market.

Cu
Mauidoc :)
Hallo Mauidoc,

bitte um fundierte Begründung, bei welchen Branchen, Titeln oder Stocks in den letzten Jahren ein Sommerloch stattgefunden hat, das Dich berechtigt, diesen alten Zopf zu zitieren.

Ich halte dagegen : "Wer den Weizen nicht hat wenn er fällt, hat ihn auch nicht wenn er steigt." Kosto, der Große oder frühere Weise.

Wir können uns jetzt gegenseitig Zitate präsentieren, die allesamt einmal schlüssig waren zu dieser oder jener Zeit und in dieser oder jener Situation, wem hilft es denn jetzt. Bist du Prophet, daß du weißt daß ein Sommerloch kommt ? Wenn es gesetzmäßig so wäre, wären doch alle saublöd, die jetzt kaufen. Ich weiß nur mit Sicherheit, wann bei uns die Schulferien kommen und daß ich dann 5 Minuten länger schlafen kann, weil die Straßen nicht so voll sind.
Bist Du bezüglich Timing des Marktes schlauer ?
Dann begründe das bitte, damit wir von Deinem Wissen auch profitieren können.

Beste Grüße
Die Kurse bröckeln - der Thread lebt auf.

Wie lange ist noch Bärenmarkt? Maxmimal bis Anfang nächsten Jahres. Bis dahin greifen in der Realwirtschaft Zinssenkungen und Steuererleichterungen. Dann fließt auch die jetzt aufgesparte Liquidität wieder vermehrt in die Märkte.

Einzige Schwäche die ich sehe ist die politische Begleitmusik. Da ist weit und breit kein Hoffnungsträger in Sicht. Kalte Krieger wohin das Auge reicht. Aber hier setze ich auf die Erkenntnis, dass politische Börsen kurze Beine haben.
Ach - noch Etwas,

man fragt sich ja öfter, woher könnte eine Marktbelebung kommen, so wie Y2K. Als am 1. Januar 2000 die Computerwelt nicht im Chaos mündete, explodierten die Märkte.

Eine ähnliche Reaktion (nicht ganz so heftig, nicht ganz so kurz) könnte die Einführung des €uro bringen. Endlich weg mit dem virtuellen Geld. Her mit den Scheinchen. Eine Zweite Leitwährung neben dem Dollar, vielleicht nicht so stark, aber womöglich stärker als erwartet..., könnte Leben in die Bude bringen.
Hallo, xylophon,

bin neu hier und interessiere mich für den von Dir
empfohlenen iWatch-newsletter.
Wie kommt man an den ´ran? ( Internet-Adresse ?)

Besten Dank,
newborn
@fettinsky und JuanLesPins

Ich hoffe du hast jetzt die richtige Erklärung für meine getroffene Aussage von JuanLesPins bekommen. Danke JuanLesPins.
Ich glaube, nämlich das die Märkte vor dem genannten Umschwung in der Realwirtschaft diese Entwicklung mal wieder vorwegnehmen. Es wäre schließlich nicht das erste mal, daß die Börse uns allen mal wieder einen Schritt voraus ist. Daher meine persönliche Einschätzung des genannten Zeitraumes alos ca. irgendwann in den nächsten 6 Monaten.

Du mußt mir ja auch nicht glauben, aber deine Erwartungen für die nächsten sechs Monate, die du als Langfristanleger natürlich hast, würden mich dann doch auch interessieren.

Beim Sommerloch meine ich eigentlich die gesamte Technologie- und Internetbranche. Beim Internetsektor kommt das daher, daß die Leute einfach mehr draußen sind als im Winter. Sprich: Onlinezeit pro Monat. Klicks auf die Hompage der Unternehmen usw. auch weniger Bewegung in der Politik. Oder gibt es in der Politik keine Sommerpause?

Ich bin mal gespannt, ob dieses Board wieder in Gang kommt. Es würde mich im Sinne von uns allen sehr freuen.
Cu Mauidoc
also: www.ekip.de, da kann man zum einen eine Abstimmung machen, welchen Wert man gerne analysiert haben möchte (1 von 5), und rechts daneben ist die Möglichkeit, 4 newsletter zu bestellen, wobei ich nur den US-Aktien-Newsletter beziehe. Der nennt sich wohl iwatch.

Bei www.iwatch.de kommt eine Abfrage nach der e-mail-adresse, eventuell geht es so auch.
hallo zusammen,

schön das hier wieder erwarten doch noch gepostet wird.

ich habe im laufe der zeit auch diverse börsenbriefe und zeitschriften ausprobiert. i-watch halte ich auch für eine ziemlich gute informationsquelle, was ganz besonders für nasdaq-wert gilt. wie xylophon schon schrieb zu abonnieren unter http://www.ekip.de/

z.z. habe ich aktienresearch aboniert. die hintergrundstories sind häufig interessant, aber ansonsten meines erachtens auch nicht besser als euro am sonntag, die ich davor lange zeit hatte.

einen guten eindruck macht auf mich der börsenbrief von http://www.aktienmarkt.net/ ,habe ich aber selber erst seit 3 tagen, zu kurz für eine beurteilung.

es wäre wirklich schön, wenn dieser thread weiter bestehen würde. ich hab hier lange zeit wegen zeitmangel nur gelesen, möchte mich aber auch gerne am informationsaustausch ein wenig beteiligen.

in den letzen wochen hab ich viel hier im board herumgestöbert und gelegentlich auch gepostet. stellenweise echt grausam und entsetzlich, was man so liest. deshalb hab ich beschlossen: auf kritik werde ich gerne reagieren auf blöde sprüche und anmache grundsätzlich nicht.

viele grüße
knoxy, in der hoffnung das der thread wieder auflebt.
c/o xylophon
c/o knoxy


Nochmals besten Dank für die prompte Information !

Gruß, newborn
@ alle
ich hatte mich mit " game over" bezogen auf AF aus
diesem thread verabschiedet.Als ich kürzlich mal wieder
reinschaute und ich einige gekannt user las dacht ich mir
was solls Du bist auch wieder dabei.

@ArmerRitter,
Verabschieden aus dem markt war richtig nur jetzt noch !
es ist zu spät. Es wird einfach schwieriger an der börse Geld zu verdienen vielleicht reicht es auch seine rendite-ziele zu senken und man hat wieder Spass an der Börse.
Das wichtigste ist es Trends zu erkennen und gegen einen
Trend nicht zu handeln ( z.B. verbilligen auf teufel komm raus bringt nichts)

Beispiel : Nokia:
Handyboom ist vorbei, gute Margen sind vorbei, Aktie sell
Beispiel ; Deutsch Telekom
Marktanteilsverluste sind gestoppt Wettbewerber sind Konkurs
Margen/ Preis steigen Kosten sinken
Aktien buy
das wars für heute
freue mich auf rege diskussionen

Gruss
Trader13
@ Alle

Feiner Gedanke, die Renditeziele einfach mal zu senken.
Meine Trading-Aktivitäten habe ich in den letzten Monaten
reduziert. Sich mehr mit anderen Dingen zu beschäftigen
bedeutet schließlich auch Lebensluxus.

Die Baisse ist wirklich recht zäh und seit 14 Jahren
auch mit das schlimmste, weil der große Knall bisher
immer noch ausgeblieben ist. Das was jetzt passiert gleicht
eher einer chinesischen Wasserfolter.

Ich glaube die momentan laufende Abrechnung wird den
Märkten nur gut tun. Ich habe ein paar Bekannte gehabt
(sie haben lange nichts mehr von sich hören lassen), die
haben sich mit Verdoppelungen überhaupt nicht mehr
zufrieden gegeben. Die haben sich allen Ernstes der
Illusion hingegeben nur noch 1000-Prozenter zu kaufen,
die ihr Kursziel nach Möglichkeit auch noch innerhalb
eines Jahres erreichen.

Das Ego dieser Leute ist offenbar auf ein normales
Maß gestutzt worden.


P.S. Ich habe immer wieder mal in diesen Thread geschaut,
weil es mich interessiert hat wie es hier weiter geht und
ich hoffe das noch ein paar mehr zurückkehren.
Irgendwann werden wir hier auch mal wieder bessere Zeiten
erleben und vielleicht gelingt es und dann unsere Gier
und unsere Egos im Zaum zu halten.

Bis dahin !

Gruß Kunstwerker
hallo zusammen,

in der neusten ausgabe von aktienresearch wurde ein nokia-bottom-up schein vorgestellt.

emittent lehman brothers
wkn 634404
kurs akt. 15,06
laufzeit 11.04.02
schwelle 23,00eur
tägliche gutschrift 0,05 eur
max. gewinn 32,8%
max. verlust 67,2%

für jeden tag, an dem sich die aktie über der bottom-up schwelle von 23,00 euro hält, wird ein betrag von 0,05 euro gutgeschrieben. da der schein bereits einen inneren wert von 4,95 eur angesammelt hat,beträgt lt. aktienresearch der maximal mögliche gewinn 32,8 %, der maximal mögliche velust 67,2 %.

interessant wenn man daran glaubt, das nokia zwischen 25 und 30 eur einen boden ausbildet. innerhalb von 9,5 monaten einen mögliche rendite von 32%, ohne das die aktie dafür steigen muß.

aber vorsicht, das papier ist ein optionsschein (allerdings mit einer garantierten endauszahlung) und reagiert auch entsprechend. ich hab mal in meiner datenbank nachgesehen und folgende hoch und tiefpunkte notiert, damit man sich ein bild über die volatilität machen kann:
14.03---- 9,06 eur
26.03--- 14,47 eur
06.04--- 10,71 eur
01.06--- 18,31 eur
15.06--- 14,13 eur

ich hab mit nokia schon häufig viel glück gehabt. (der rest meines depots sieht allerdings alles ander als gut aus) auch jetzt wieder kurz vor der gewinnwarnung verkauft, letzte woche bin ich mit eine kleinen position neu eingestiegen. allerdings nicht, weil ich von einem heftigen kursanstieg in der nächsten zeit glaube, sondern weil ich tatsächlich die aktie nach unten für abgesichert halte und von kursen zwischen 25 und 30 euro ausgehe. (ratet mal, wo mein kauflimit lag.;))

deshalb überlege ich, ob ich anstatt die aktie aufzustocken mal ein paar von diesen scheinen ins depot nehmen sollte.

hat schon jemand erfahrung mit bottom-up scheinen gesammelt?
über meinungen und infos wäre ich dankbar.

viele grüße
knoxy
@Knoxy,

m.E.bringen diese Scheine nichts !

nehmen wir die nokia aktie und die verschiedenen Szenarien
(gilt für alle Aktien)

1) ich bin Bullisch dann Aktie und einen teil Call OS
2) Baerisch Put OS
3) habe die Aktie weiss nicht was tun dann ich Stillhalter

grundsätzlich meine ich sollte man immer auf
hop oder top setzten alles dazwischen sind kompromisse
die man im Leben eingehen muss bei der aktienauswahl nicht !

Gruss
Trader13
Ich bin eigentlich ein überzeugter Nokianer. Aber was bedeuten die gegenwärtigen Fakten für den Kurs?

Fakt 1:

Die "starken Hände" sind aus Nokia raus. Das sieht man an der Volatilität. Volatilität war bis zum Frühjahr 2000 für die Nokia Aktie ein Fremdwort.

Fakt 2:

Wenn solche Scheine wie der von den Lehmännern kommt, wird mir auch ein Stück Erwartung offenbart. Nämlich die Erwartung, dass die Anbieter tiefere Kurse erwarten und an einem vermeintlich "guten Angebot" verdienen wollen.

Insofern steht Nokia für mich noch nicht zum Kauf.

Auf der anderen Seite steht die 3G Telefonie ins Haus. Ich mir schlecht vorstellen, dass wir auf dem Stand der Technik stehen bleiben. Auch der letzte Hillbilly wird irgenwann - wenn nur genügend Kids ihm das vormachen - mehr als nur telefonieren wollen. Leider ist in diesem Bärenmarkt jegliche Fantasie abhanden gekommen. Die wird erst wieder kommen, wenn die globale Konjunktur erste Zeichen der Erholung zeigt. Bis dahin bleibt noch Zeit über den Einstieg bei Nokia nachzudenken. Das gilt selbstverständlich nicht für alle Werte. Bei einigen muß man jetzt schon "drin" sein.
@trader 13

danke für deine meinung,

bin mir nicht sicher ob ich punkt 3 richtig verstanden habe
" habe die Aktie weiss nicht was tun dann ich Stillhalter"

ich habe den begriff stillhalter mal im 50er forum im zusammenhang mit handelbaren optionen gelesen. letzes jahr hab ich selber mal versucht, mit optionen geld zu verdienen. da ich keine ahnung davon hatte, hab ich mich von den "profis der göttler finanz ag" beraten lassen. an dieser stelle kann ich nur jeden warnen, der meint mit hilfe dieser spezialisten seine entstandenen verluste ausgleichen möchte. ich hab nach 2 monaten mit einem verlust von ca. 50% alle positionen glatt stellen lassen. das waren 6000dm lehrgeld, für einen kleinanlegenden handwerksmeister ne menge holz, von den nerven die mich das gekostet hat mal ganz zu schweigen. über die professionelle beratung in allen fragen könnte ich ein buch schreiben. z. b. wurde mir auf die frage ob man pccw nach heftigen kursverlusten halten sollte, zum nachkauf geraten. die aktie wäre ein top-invest für jeden langfristanleger. ich habe diese aktie dan trotzdem mit 20% minus für ca. 2 eur verkauft, der wert wäre heute noch 35 cent.

zurück zum thema. nehme mal an, mit dem begriff stillhalter meinst du, das du die aktie hältst. oder verkaufst du und suchst mit dem entstandenen cash nach besseren anlagemöglichkeiten? wenn du bei auswahl der aktien auf hop oder top setzt, wäre doch ein halten einer position, bei der man nicht sicher ist, nicht ganz konsequent.

oder hab ichs falsch verstanden?

@juanlespins

hab gerade mal nachgesehen, der schein wurde am 14.03.01 erstmalig gehandelt, schlußkurs nokia in fra war 23,40eur. da stimme ich dir zu, das die erwartung der lehmann-bande ein weiteres absinken des kurses war. bis jetzt ist deren rechnung jedenfalls nicht aufgegangen, auch charttechnisch sehe ich bei nokia eine starke untestützung bei 23 eur. wenn nicht noch ganz schlechte nachrichten kommen glaub ich, das die 23 halten.

nur interessenhalber: kann mir jemand sagen, wie die solche scheine absichern?


viele grüße
knoxy, der einen urlaubstag im garten verbringen wollte. leider regnet es.:(
@JuanLesPins

Zu Nokia: Wie kommst Du auf die Idee, daß die starken Hände aus Nokia drausen seien. Ich denke es ist eher umgekehrt, da diejenigen, die an die Zukunft des Unternehmens und des Marktes glauben, investiert bleiben, die weitere Entwicklung im Auge behaltend!

Die Frage der starken Hände bezieht sich auch darauf, welche Hände wann eingestiegen sind. Ich habe leider keine Daten mit welchen %-Anteil der Gesamtstückzahl der Nokia-Aktien solche Schwankungen (20% am Tag)! verursacht werden. Dies wäre aber eine wichtige Betrachtung.

Liefere doch bitte eine schlüssige Begründung für deine Meinung.

Gruß F 50!
@Knoxy,

bei uns scheint die sonne .

Stillhalter bedeutet wenn ich eine Aktie x z.b. wegen
spekulationsfrist etc. halten und ich ein paar % Rendite
mehr erwirtschaften will. Dann Verkaufe ich eine Call Option
auf diese Aktie.Ich darf mich nicht ärgern wenn die aktie
explodiert von dem gehe ich ja auch nicht aus !!


Gruss
Trader13
Im gesamten letzten Jahr konnte man lesen welche Fonds (starke Hände) ihren Depotanteil an Nokia abbauten oder ganz verkauften. Auf die Schnelle fällt mir jetzt nur der Fidellity ein. Aber da waren noch ein paar andere Namhafte dabei. Ich bin kein Archivar, sodass ich keine Lust habe in der Vergangenheit zu kramen. Wem es wichtig ist kann es ja selbst tun. Aber letztendlich war es so. Selbst von meinem privaten Umfeld wurde ich geschockt. Die haben tatsächlich die Nokia zum Traden benutzt. Für mich damals undenkbar. Als ich dann las, dass die Fonds tlw. schon draußen waren habe ich auch realisiert. Zu einem Kurs, der über 100% höher liegt als der heutige.

Es würde mich aber traurig stimmen, hättest Du lieber F50, nur meine kritischen Botschaften zu Nokia gelesen.
@hi xylophon

lange nicht gesehen.aber offensichtlich sind wir beide noch guter dinge.möchtest du nicht mal wieder im commerce-thread vorbeischauen.günstig zu haben jetzt ob der amerikanischen hammelherde die mal wieder völlig sinnlos und in panik durch die steppe rast. ansonsten noch ein schönes wochenende.wir werden uns bestimmt noch treffen die nächsten wochen.du weißt ja wo du mich finden kannst, unverbesserlich wie ich bin ;)

@blieni

ich betreibe gerade daselbe spiel.verbilligen ohne ende natürlich nur mit wenigen titeln (bei mir gerade ein einziger), und schauen das immer genug cash in der hinterhand ist. und immer mit der günstigsten tranche zu traden hat auch etwas für sich.jedenfalls hast du doch meistens die möglichkeit einen teil wieder zu cash zu machen, wenn die konstelation allzu ungünstig werden könnte.ob wir damit auf dauer erfolg haben werden....? ist jedenfalls einen versuch wert.der vorteil ist natürlich das du dich nur auf eine share konzentieren mußt und eventuelle löcher leichter zu stopfen sind.ich hatte bis vor kurzem drei titel und ich merkte sehr schnell das ich das unmöglich durchhalten kann alle drei mitdurchzuziehen wenn es so richtig richtung süden gehen sollte.wünsche dir weiterhin viel glück blieni!

@knoxi

dann bist du hier jedenfalls richtig.einer der wenigen orte wo du in der mehrzahl shareholder antriffst die auch mal versuchen über den tellerrand rauszuschauen.und doch mit genau dem schuß unterschiedlicher meinungen dessen zustand man als gesund beschreiben könnte.kein kindergarten-thread alla`metabox wo du denkst du bist in der gosse gelandet.gottseidank!

@trader13

bezüglich nokia bin ich nicht ganz deiner meinung.diese firma ist einfach unerreichbar in ihrem sektor.als alter motorola-aktionär weiß ich genau was eine noky wert ist, das kannst du mir unbesehen abnehmen.meine meinung bezüglich nokia mußte ich im laufe des letzten jahres ändern, und habe dies nicht ungern getan.aber du hast parziell recht mit deiner behauptung vorsichtig zu sein.ich würde es so umschreiben.wenn du einen anlagehorizont von mehr als 2jahren hast kannst du heute schon bei schwäche eine noky ins depo nehmen,aber bitte nur einen teil der von dir avisierten anlagesumme für diesen titel.auch nokia wird natürlich noch das ganze jahr schwankungen unterliegen,wie die meisten shares übrigens.

ich würde sagen ein drittel könnte man "jetzt" riskieren, und im laufe der nächsten wochen und monate eventuell nachlegen.jedenfalls bin ich sicher das wenn sich einer in diesem segment durchsetzt oder gar erholt, dann eine nokia.diese firma spielt gegenüber ericy,mot,usw..in einer anderen liga.die verstehen es sogar trotz den harten wettbewerbes ständig weltmarktanteile "hinzuzugewinnen",das sollte eigentlich alles beschreiben.

@all

ich schaue hier immer wieder rein und denke auch das es noch genug zu bereden,diskutieren,besprechen gibt und dies auf einem durchschnittlich hohen niveau.macht weiter so freunde.ich werde versuchen wenigsten hin und wieder mal persönlich ein paar unwesentliche dinge hier reinzustellen.ansonsten wünsche ich euch einen noch vergnüglichen herbst und verbleibe

mit meinen besten grüßen

börsenratte

ps:immer vorsichtig bleiben shareholder.die amis haben meiner ansicht nach noch nicht ihren frieden mit der naz gemacht.!!
Interessante Zahlen zu Nokia finden interessierte hinter folgendem Link: http://www.marketone.de/research/geschaeftsbereiche.php?ID=1…

Kenner der Fundamentalanalyse können dort auch fündig werden und Ihre Meinungen zu Nokia kundtun.

Gruß F 50!
@trader 13

ich wohne in der nähe von münster,
in münster ist send, also regnet´s. ist hier tradition. :)

hoffentlich nervt s dich nicht, aber ich hätte noch ein paar fragen.

kann man call optionen von einer aktie verkaufen, ohne diesen call vorher gekauft zu haben? hast du dafür eine spezielle bank oder broker? bei diraba und consors geht das, wenn ich richtig informiert bin, jedenfalls nicht. ich hab schon öfter gelesen und gehört, das man put-optionen zur absicherung der aktie kaufen sollte. (hab ich aber bislang noch nicht gemacht) worin besteht deiner meinung nach der vorteil im verkauf einer call option?

@all
schön, wieder so viele bekannte, und schmerzlich vermisste namen zu lesen. :)

viele grüße
knoxy
@all

eine aktie, die hier früher schon des öfteren mal angesprochen wurde, konnte positive nachrichten vermelden. hennes & mauritz.
wen´s interessiert:
http://aktien.onvista.de/news_company.html?ID_OSI=87233
schreib ich nur, weil ich hier in wo nichts darüber gefunden habe. (warscheinlich bin ich zu blöd, und es steht irgendwo)

@f 50

hauenhorst?
sollte ich den kennen?
der nickname sagt mir ehrlich gesagt nichts. ich hab gerade mal in der boardsuche nach user hauenhorst gesucht, offensichtlich gibt es den nicht. hast du evenuell den namen falsch geschrieben?

klär mich mal auf, woher ich den kennen könnte

@blieni
@börsenratte

ich habe diese strategie auch mal ausprobiert. weil mir einzelaktien zu riskant erschienen, hab ich mir einen index ausgesucht. war der nm50. bei ca. 6000 punkten bin ich angefangen, und hab immer weiter nachgekauft. bei meinem einstieg waren die rückschläge am nm noch nicht absehbar, aktien wie em-tv wurden bei 60 eur. als unterbewertet angepriesen.
nach ca. 9monaten hab ich dann völlig entnervt 80% glattgestellt. verlust war irgentwo zwischen 20 und 30% des depotwertes. ein paar anteile hab ich immer noch, die bleiben auch die nächsten 10 jahre liegen. war ne teure erfahrung.
ich hoffe wirklich, das ihr mit der strategie mehr glück habt.

viele grüße
knoxy
@knoxy

Hauenhorst liegt in der Nähe von Steinfurt bei Münster/Wstfl.

Aber vergiß es., ;-)

war nur so ein Gedanke von mir, da Du ja aus der Nähe kommst!


Gruß F 50!
@hi knoxy

ojojoj,ein index-zertifikat auf den nm und das bei 6000 ?? :eek:

das würde ich schon nicht mehr mit mutig sondern schon mit roulette vergleichen.naja,ich weiß ja noch wie die stimmung zu diesem zeitpunkt war knoxy,als gäbe es kein morgen mehr.alles kaufte wie verrückt, und das um jeden preis.

aber keine sorge.ich bin bei commerce-one der ehemaligen zockeraktie nummero one dabei.die sind jetzt bei ca.3.30$ !!weißt du wo die herkommen!!

aber ich bin glücklicherweise keiner der altaktionäre sondern erst vor einigen monaten hinzugekommen, und habe seit dem mit dieser share trading betrieben.bisher mit erfolg, in den letzten wochen weniger.allerdings habe ich einen momentanen average von ca. 6€ auf´s gesamtdepo gesehen.meine günstigsten tranchen liegen momentan noch im plus.ich denke das chance/risiko-verhältnis kann man noch als akzeptabel einschätzen,für mich jedenfalls.
immerhin hatten die jetzt ein downgrade von mehr als 90%.wo soll es da schon noch hingehen?

aber ich weiß was du meinst.man sollte schlechtem geld nicht noch gutes hinterher werfen.allerdings ist dies ein schmaler grad knoxy.vor einigen wochen hatten auch die meisten den untergang von commerce besungen als die bei ca. 6€ standen.ich hatte beherzt zugegriffen und bin bei teilweise 120% performance oben wieder raus.leider habe ich die letzten wochen alles wieder verloren.tja,so geht das eben.

ach ja noch ein tip unter freunden.nehme hin und wieder mal gewinne mit und kaufe dir dafür etwas schönes, z.b. ne schöne pizza beim italiener zusammen mit deiner frau,usw.;)...das leben bietet nämlich mehr als nur börse.

bis zum nächsten male verbleibe ich

mit freundlichen grüßen

börsenratte
@knoxy: gib mal unter stockinformer die WKN 872318 ein. Dann läufts!
@kannnurbesserwerden

auf diese share hab ich schon vor einem jahr loblieder gesungen.die hielten nämlich "immer" was sie versprachen.

und nicht nur das.hennes&mauritz verwöhnten ihre aktionäre alle jahre wieder mit fantastischen wachstumsraten.immer wieder wurden die zahlen nach oben revidiert.schaumschlägerei alla nm hatten&haben die nie nötig gehabt.

für jedes longdepo eine wahre perle.

börsenratte
@börsenratte
danke für die glückwünsche..ich kanns brauchen..
NOK z.Z 4,5% im plus und LU -5,1 ..schaumermal
blieni
@ kannnurbesserwerden

stockinformer - wkn872318 hatte ich gemacht, die quartalzahlen von h&m, auf die es mir ankam standen da nicht.
trotzdem danke.

wenn ich informationen über einzelaktien suche, fang ich meistens bei onvista an.(ist vielleicht gewohnheit) die seite find ich sehr gut, vor allem immer sehr aktuell. auch wenn deren aktienkurs wie schokoladeneis in der sonne schmilzt.

@ f 50

wohns du in hauenhorst? scheint ziemlich klein zu sein, auf meiner karte hab ich es jedenfalls nicht gefunden. bin im märz von münster nach greven gezogen, und hab jetzt steinfurter kennzeichen am auto. :( ansonsten kenn ich mich richtung steinfurt nicht besonders gut aus.

hab mir den thread mal angesehen. du hast ausgesprochen recht, hättest du mir das nicht letztes jahr im spätsommer sagen können, als uns alle ,auch hochbezahlte analysten, von der anstehenden herbsralley erzählten? :)

damit es nicht falsch verstanden wird: jeder ist für sein geld selber verantwortlich. im letzten jahr hab ich mich in einige strategieversuche verrannt, die ich heute selber kaum glauben kann. ich habs vesaut, dazu stehe ich, und versuche es jetzt besser zu machen.

ich hab selber mal 1998 im sac geld angelegt, damit auch gewinn erzielt. wegen der hohen gebühren hab ich es damals gekündigt.

jetzt bin ich dabei, mein depot neu aufzubauen. werte wie h&m z.b. die unter druck geraten waren, und nun mit guten quartalzahlen, und vor allem guten aussichten aufwarten können, sind für mich kaufkandidaten. ich hab auf meiner watchlist viele werte, die auch der sac empfielt. aber nicht nur. z.b. bb biotech und qiagen sind in meinem depot. und da bleiben sie auch, und zwar langfristig. außerdem ist für mich nicht jeder tag ein kauftag, und schon garnicht für jede aktie. ansonsten finde ich die haltestrategie für ganz richtig, bei ganz heftigen ausschlägen nach oben habe ich mir aber vorgenommen, teilgewinne zu realisieren.

@ börsenratte

na ja,
stell dir vor, du wärst bei c1 bei 50 oder noch höher eingestiegen. und hättest dann immer nachgekauft. ungefähr so hab ich mich gefühlt. war ein versuch, hat nicht funktioniert, mach ich nicht wieder. wollte auch nur mal zum nachdenken anregen.
was nicht heißt, das ich in fallenden kursen nicht nachkaufe. aber nur, wenn ich von der aktie langfristig absolut überzeugt bin.

danke auch für deinen tip unter freunden.
eins ist ganz sicher: wenn wir unseren lebensstandard einschränken müssten, würde ich vorher aktien verkauft. frei nach dem motto "das letzte hemd hat keine taschen" leisten wir (mein mädel, unsere 3 hunde und ich) uns fast alles, woran wir gerade spaß haben. heute abend gehts nach münster zum send, morgen auf ein agility turnier.

börse macht mir viel spaß, trotz der verluste. aber es gibt wichtigeres. bin vor kurzem umgezogen, hatte für 9 wochen weder telefon noch internet!! das hat mir nichts ausgemacht, ich hatte sowieso keine zeit.

euch allen ein schönes wochenende
viele grüße

knoxy
@knoxy

Ich komme aus der Nähe von Bad Kreuznach, falls Dir das was sagt, aber ich war mit einem Bekannten, der aus Hauenhorst in meine Ecke gezogen ist schon einige Male in der Steinfurter Umgebung u. a. auf einem geilen Konzert in Schüttdorf, ist schon eine paar Jahre her. Aber die Leute aus eurer Gegend sind wesentlich netter, als hier viele Bauernköppe, deshalb hab ich dich auch direkt darauf angesprochen, ob du das kleine Hauenhorst und somit vielleich ein paar Leute von dort kennst.

Tja, mit der Börsenentwicklung der letzten 12 Monate hat wohl keiner gerechnet. Ich denke, es werden noch einige Unternehmen erhebliche Schwierigkeiten haben sich

a) bei dieser Baisse, deren Ende ich nicht sehe, überhaupt am Leben zu erhalten oder
b) ihre Börsenbewertung auch nur halbwegs zu halten oder zu steigern.

Ein Teilnehmer eines anderen Beitrags hat den Ablauf der Baisse mit der sog. "Chinesischen Wasserfolter" verglichen.
Die Schmerzen der Verluste sind fürwahr wie eine Folter.

Es gibt aber auch noch Lichtblicke in diesen Zeiten; Ich versuche gerade einen Thread ins Leben zu rufen, wo die Gewinner trotz dieser Baisse gepostet und diskutiert werden können. Thread: Sammelthread für die Gewinner trotz Baisse Ich hoffe, daß sich hier noch einige Interessierte finden, die aus Ihren Watchlisten etwaige Gewinner-Aktien zusteuern werden.

Gruß F 50!
an die vielen Nokia-Aktionäre

Nokia

25.06.2001
Nokia verkaufen
Der Anlegerbrief
Aus unternehmensnahen Kreisen hat "Der Anlegerbrief" erfahren, dass es aller Voraussicht nach zu einer weiteren Revision bei Nokia (WKN 870737) kommen wird.

Ein Umsatz von 24 Mrd. Euro bei einer Rentabilität von ca. 7 Prozent erscheine im laufenden Geschäftsjahr als eine realistische Entwicklung. Daraus resultiere jedoch ein Einbruch des Gewinns pro Aktie auf 48 Cent (ursprüngliche Prognose: 81 Cent). Im Falle einer Rezession könnte der Umsatz im darauffolgenden Jahr sogar um 8 bis 10 Prozent einbrechen. Restrukturierungsaufwendungen, Wertberichtigungen von Forderungen und hohe Abschreibungen könnten sogar zu ein bis zwei verlustträchtigen Quartalen führen. Sollte dieses Szenario tatsächlich eintreffen, dann seien Kurse von unter 10 Euro durchaus denkbar.

Die Experten von "Der Anlegerbrief" raten zum sofortigen Ausstieg bei Nokia.


Gruss
Trader13
@ trader 13

ich hoffe, die nokia-pessimisten behalten nicht recht.
allerdings habe ich meine investition in nokia nochmal überdacht, meinen geplanten nachkauf gestrichen und für meine sehr kleine position eine stop unter 23 plaziert.

aufrund folgender gedanken:

mein nokia ist vom 24.12.00 :)

als durchschnitt - bis wenigtelefonierer werde ich mir doch frühestens ein neues handy zulegen, bis die neue generation der internethandys auf umts-basis auf dem markt ist. da bin ich sicherlich nicht der einzige der so handeln wird.
also muß ich davon ausgehen, das die verkauften stückzahlen frühestens ab 2004 wieder steigen. sollte die erwartete rentabilität nochmal reduziert werden, sieht es tatsächlich erstmal ziemlich schlecht aus.

in einem anderen thread hab ich gelesen, das du unter 24 eur dt telekom kaufst. ich habe hier auf telefonica gesetzt. vorteile liegen meines erachtens in:
geringere verschuldung,
niedrigeres kgv,
marktführer im wachstumsstarken südamerika,
gut im medienbereich aufgestellt

was hälst du von telefonica ?

ich schau mir jetz mal put scheine auf nasdaq an, future z.z. -48 punkte. ich will nichts kaufen, nur mal schauen, ob die scheine bei eröffnung der börsen in usa reagieren.

viele grüße
knoxy
@börsenratte
danke für die glückwünsche..ich kanns brauchen.. und so ändert es sich täglich.. :)
NOK z.Z -1,3% im minus und LU + 2,1 ..schaumermal
blieni
@Knoxy

Deutsche Telkom versus Telefonica,

ich blaube dass diese Branche dass schlimmste hinter sich
hat deshalb mein Thread Deutsche Telekom unter 24.- € ein Kauf.
Warum nicht Telefonica :
Die Deutsche Telkom tut was Kostenreduzierung Verschuldungsabbau und ist Marktführen in Europa
Telefonica wird schon immer als " günstiger " eingestuft
und empfohlen entwickelte sich in der Vergangenheit aber nicht besser.

Gruss
Trader13
zur Info

ftd.de, Mi, 27.6.2001, 20:01, aktualisiert: Mi, 27.6.2001, 22:17 www.ftd.de/fed
Greenspan bremst Zinssenkung
Von Kurt Pelda, New York

Die US-Notenbank Fed hat angesichts des Risikos einer sich weiter abschwächenden US-Konjunktur die Leitzinsen zum sechsten Mal in diesem Jahr gesenkt. Nun wird der Spielraum für weitere Schritte eng.





Alan Greenspan


Die US-Notenbank Fed hat das Tempo ihrer Zinsschritte verlangsamt und den Leitzins am Mittwoch um 25 Basispunkte auf 3,75 Prozent verringert. Zugleich deutete sie an, dass dies noch nicht die letzte Zinssenkung war. Fed-Chef Alan Greenspan will damit der anhaltenden Konjunkturschwäche begegnen. Die Zentralbank hat den Zielsatz für Tagesgeld in diesem Jahr bereits sechsmal um insgesamt 275 Punkte gesenkt. Fünf Schritte davon betrugen aber jeweils 50 Basispunkte. Die US-Leitzinsen befinden sich jetzt auf dem tiefsten Niveau seit 1994.

Die Lockerung der Geldpolitik soll die Nachfrage stärken und die Wirtschaft ankurbeln. Viele Investoren hatten allerdings auf eine Senkung um erneut 50 Punkte gehofft. Kurz nach Bekanntgabe der Entscheidung gingen die Aktienkurse an der Wall Street auf Talfahrt. Sie erholten sich aber, als sich die Meinung durchsetzte, die langsame Zinssenkung signalisiere ein baldiges Ende der Konjunkturschwäche



Belastende Faktoren


In ihrer Begründung verwies die Fed auf die rückläufigen Unternehmensgewinne und Investitionsausgaben sowie auf das bescheidene Wachstum der Konsumnachfrage. Diese Faktoren belasteten die Konjunktur weiterhin. Hinzu komme das geringe Wachstum im Ausland. Wegen der schwächelnden Nachfrage nach Gütern und Arbeitskräften bestehe kaum Gefahr, dass eine Preis- und Lohnspirale die Inflation anheize. Nach wie vor warnt die Fed vor Rezessionsrisiken. Längerfristig zeigte sie sich aber optimistisch, weil das immer noch starke Wachstum der Produktivität die Wirtschaft beflügeln werde.


Mit der Zinssenkung um 25 statt 50 Basispunkte will Greenspan den Märkten auch signalisieren, dass die Wirtschaft die Talsohle wohl bald durchschritten hat. Möglicherweise wird er in einer für heute angesetzten Rede in Chicago mehr dazu sagen. In ihrer leicht optimistischeren Einschätzung wurde die Fed am Dienstag durch das anziehende Verbrauchervertrauen bestärkt. Zinssenkungen benötigen gewöhnlich mindestens neun Monate, bis sie zu mehr Nachfrage führen. Weil die Runde der Zinssenkungen erst im Januar begonnen hat, wird die Wirkung erst im Herbst spürbar werden.


"Wir glauben, dass die Fed richtig entschieden hat, denn wir werden in wenigen Monaten den Beginn einer Erholung sehen", prognostizierte Ian Shepherdson, Chefökonom des Forschungsunternehmens High Frequency Economics. Wie die meisten Analysten erwartet er im August die nächste Zinssenkung auf 3,5 Prozent. Falls es bis dahin nicht zu einem Börsencrash komme, werde das dann aber das Ende sein, sagte der Ökonom weiter voraus.



Euro


Die Zinsentscheidung belastete am Mittwoch Abend den Euro, der kurz unter die Marke von 0,86 $ rutschte, sich dann aber wieder erholte. Devisenhändler rechneten jedoch nicht mit einer nachhaltigen Schwächung der Gemeinschaftswährung, da der Zinssenkungsspielraum auch die für die Europäische Zentralbank (EZB) gestiegen sei. Am US-Rentenmarkt reagierten die Staatsanleihen überwiegend mit leichten Verlusten. Mit Erleichterung nahmen Analysten aber die Tatsache auf, dass Greenspan die Zinsfantasie nicht völlig abgewürgt habe.


Spitzenvertreter der Europäischen Zentralbank suchten am Mittwoch den Euro schon vor der US-Zinsentscheidung zu stützen. EZB-Präsident Wim Duisenberg sagte der italienischen Zeitung "La Repubblica": "Ich glaube, dass die Abwertung des Euro zu Ende ist". Er bekräftigte, der Euro habe erhebliches Aufwärtspotenzial. EZB-Vizepräsident Christian Noyer sagte in Stockholm: "Ich bin recht zuversichtlich, dass das Wachstum in Europa in diesem Jahr das US-Wachstum übertreffen wird." Beide Zentralbanker wiesen Sorgen zurück, Europa könnte in eine Rezession abgleiten. Die EU-Kommission wird möglicherweise ihre Wachstumsprognose für die Euro-Zone von 2,8 auf 2,5 Prozent senken.



© 2001 Financial Times Deutschland , © Illustration: AP

Gruss
Trader13

p.s. es sieht nicht schlecht aus und m.E. haben wir
die Indextiefstände im DAX und NM gesehen
Die Lockerung der Geldpolitik soll die Nachfrage stärken und die Wirtschaft ankurbeln. Viele Investoren hatten allerdings auf eine Senkung um erneut 50 Punkte gehofft. Kurz nach Bekanntgabe der Entscheidung gingen die Aktienkurse an der Wall Street auf Talfahrt. Sie erholten sich aber, als sich die Meinung durchsetzte, die langsame Zinssenkung signalisiere ein baldiges Ende der Konjunkturschwäche

Die Reaktion auf die Zinssenkung noch mal als graphische Darstellung: "Einfach köstlich, diese Lemminge" Reine Psychologie!





Gruß F 50!
DAX wieder über 6000 Punkte
heute etwas window-dressing und ab nächster woche
kann es losgehen.
stelle mal ein paar Werte zur Diskussion die im 2. HJ
ordendlich performen könnten

DAX:

Deutsche Telecom
Allianz
Thyssen-Krupp

Nemax50

Heyde
CE Consumer
Senator

was für Spekulanten

Intershop
Fantastic

desweiteren Euro Call

wünsche allen ein schönes wochenende

Gruss
Trader13
@hi blieni

mit commerce traden lohnt sich wieder ;)

schau mal rein,das ist noch nicht zu ende mein freund.die letzten tage liefen schon mehr als erfolgreich meinerseits.

vielleicht etwas für dich?

greetings

börsenratte
@börsenratte

zur information ein ausschnitt aus dem börsenbrief i-watch 24 von stephan heibel.
den börsenbrief halte ich für sehr gut, von c1 hab ich keine ahnung.



COMMERCE ONE (CMRC, $4,26)

Erst vor drei Wochen hatten Sie Commerce One als Wunschanalyse
von mir analysiert bekommen. Das Ergebnis damals hat sich mit dem
heutigen Ergebnis kaum veraendert. Lesen Sie in unserem Archiv
nach unter http://www.ekip.de/index_archiv.html.

Allerdings hat direkt nach meiner damaligen Analyse SAP, der
staerkste Partner von Commerce One, eigene Wege im Bereich CRM
(Customer Relationship Management) eingeschlagen. Diese Meldung
zerstoerte die letzten Hoffnungen bezueglich einer eigenen
Ueberlebensfaehigkeit von Commerce One.

Als dann anschliessend auch noch einer der Manager von Commerce
One zu AOL ging gab es kein Halten mehr. Der Aktienkurs fiel auf
die von mir ausgerechnete Untergrenze bei $3.

Nun muss ich eingestehen, dass ich meiner eigenen rechnung nicht
ganz glauben wollte und eine Preisspanne von $6 bis 10 fuer die
naechsten Monate fuer Commerce One fuer angebracht hielt. Das
Argument gilt heute noch wie vor drei Wochen: Wenngleich Commerce
One alleine nicht ueberlebensfaehig ist, so ist doch der Wert der
Kundenbeziehungen von Commerce One fuer einen potentiellen
Kaeufer weit hoeher - ich taxierte ihn auf rund $6.

Die Boerse ist weit abgeklaerter als ich vermutete. Es wird also
keinen Aufschlag und Unsicherheitsfaktor bei Commerce Ones Aktie
mehr geben, die Preisspanne fuer die naechsten Monate sollte bei
$3 bis 6 liegen.

Fazit: Vielen Dank dass Sie mir nur drei Wochen nach meiner
letzten, inhaltlich zutreffenden Analyse die Moeglichkeit gegeben
haben, meine Schlussfolgerungen zu ueberpruefen. Fragen Sie mich
bitte nicht, warum ich eine Preisspanne von $6-10 empfahl obwohl
meine Rechnung eindeutig auf $3 hinauslief... man kann Zahlen
halt manchmal doch glauben.

@ trader 13

glückwunsch, mit deutscher telekom den optimalen kaufpunkt erwischt. hätte meine telefonica tauschen sollen.:)

allianz und thyssen-krupp sind sicherlich werte, mit denen man beruhigt schlafen kann. da könnten schöne kursgewinne drin sein.

beim nm 50 bin ich nicht so optimistisch. :(

trotzdem:
ich hab noch ein paar indexzertifikate auf den nm 50, desweiteren kauf ich unverdrossen fondanteile per monatl. sparplan.

bei einzlwerten aus dem neuen markt bin ich sehr vorsichtig geworden.
bestes beispiel ist parsytec. ich hab da vor einiger zeit informationen und meiungen zu der aktie gesammelt, die zusammen ein sehr guten eindruck ergaben. das tatsächliche ergebnis ist allgemein bekannt. kann mir doch keiner erzählen, das die unternehmensleitung nicht schon viel eher von den problemen wusste.

ein wert vom neuen markt den ich trotz fallender kurse kaufe:
united labels
mein mädel hat in der firma 2 3-monatige praktiken gemacht, und fängt da auch am 1.7. an zu arbeiten. das unternehmen hat die planzahlen immer erfüllt, die können sich vor arbeit kaum retten.

auszug aus der letzen ad hoc:

UNITEDLABELS AG wächst fünf Quartale in Folge mit über 50%

-Umsatzsteigerung auf 8 Mio. Euro
-Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 0,2 Mio. Euro
-Auftragsbestand steigt um 138% auf 5 Mio. Euro

problem:
die firma ist für fonds zu klein, die umsätze sind zu gering. aber das management ist ehrgeizig und fähig. da bin ich mir ziemlich sicher. das organische wachstum ist enorm, außerdem wurden andere firmen (in spanien und belgien) übernommen. auch die anzahl der lizenzen steigt ständig. deshalb glaube ich, das die aktie irgentwann einfach steigen muß, weil das unternehmen immer größer, und das kgv immer kleiner wird. :)

euro call halte ich langfristig auch für richtig, hab 538210 gekauft. allerdings bin ich vor ein paar wochen eingestiegen. inzwischen -15% . ich sehe das aber etwas langfristiger wie die meisten optionsscheinanleger. laufzeit bis 6/02, ein bischen ist das auch als gegengewicht für meine us-werte im depot gedacht.

schönes wochenende

viele grüße
knoxy, der wieder alles 2 mal schreiben mußte - stomausfall wegen gewitter, jetzt läuft´s wieder :)
@hallo knoxy

danke für diese news !

den stromausfall kannst du verkraften.lieber mal der rechner einen abgang gemacht als dein depo oder ;)

bis bald und noch schönen wochenanfang wünscht dir

börsenratte

ps:habe mit commerce die letzten tage ne schöne schnitte gemacht.die können erzählen was sie wollen ;)
@ börsenratte

vielleicht sollte ich es auch mal mit c1 versuchen. :)
wenn ich mal zeit hab, werd ich mir mal informationen besorgen, ob das als spekulative beimischung für mich in frage kommt.

ist bestimmt aufregender als immer nur 2% rauf und 3 wieder zurück. ;)

viele grüße und good trades

knoxy
@hi knoxi

ja da könntest du recht behalten.schau doch mal rein.so ein übler haufen sind wir gar nicht ;)

bis bald vielleicht.schönen abend noch wünscht

börsenratte
@ börsenratte

hab schonmal bei c1 reingeschaut,(ist wohl ein lustiger haufen) im moment hab ich aber nicht viel zeit zum informationen sammeln und schreiben.
ab oktober wird´s besser, ab dann arbeite ich nur noch teilzeit. :)

@ trader 13

allianz hab ich mal auf die watchlist gesetzt.
sehen wir nochmal die 300 eur?


@ all

was haltet ihr im moment von biotech?

aus börse online:

Neue Hoffnungsträger [04.07.01, 16:57]

Von Stefan Riedel



Am Neuen Markt investierte Biotech-Enthusiasten balancieren weiter auf einem schmalen Grat. Indexgrößen wie Qiagen, Evotec oder MorphoSys bewegen sich entlang der bisherigen Jahrestiefs.
Lediglich Lion Bioscience und MediGene, zwei Börsenstars des vergangenen Jahres, können sich auf niedrigem Niveau stabilisieren.

Nicht viel besser ist die charttechnische Perspektive des Branchenindex. Er bewegt sich noch innerhalb einer Bandbreite von 80 und 120 Punkten. Mit leichten Abschlägen von einem halben Prozentpunkt hält er sich heute bei 102 Zählern.

Sollten Qiagen & Co infolge des schwachen Marktumfelds weiter nachgeben, dürfte die untere Begrenzungslinie bei 80 Zählern erneut getestet werden. Weil aktuell die Chancen die Risiken überwiegen, sollten sich Anleger am Neuen Markt in puncto Neuengagements weiter in Zurückhaltung üben.

Umso mehr stellt sich die Frage, wo sich aktuell überhaupt noch Investments im Biotechsektor lohnen. Sicher gibt es eine Reihe von US-Unternehmen, die im Vergleich zu den meisten Neuer-Markt-Titeln Medikamente auf dem Markt haben oder sogar schon Gewinn erwirtschaften. Dumm nur, dass aussichtsreiche Titel wie Icos, Gilead Sciences oder Cephalon in den vergangenen Wochen bereits gut gelaufen sind und seit April um bis zu 80 Prozent an wert zugelegt haben.

Fündig werden Anleger bei einzelnen europäischen Firmen, die erstaunlicherweise dem Aufwärtstrend ihrer US-Pendants bis dato nicht gefolgt sind. Dazu zählt etwa die britische Biotechschmiede Celltech, deren Aktienkurs seit Monaten in Seitwärtsbewegung tänzelt. Das Unternehmen hat bereits vier Produkte auf dem Markt, darunter Mylotarg gegen Leukämie und Metadate gegen Konzentrationsstörungen. Der Impfstoff Hepagene gegen Hepatitis-B befindet sich im Zulassungsverfahren der US-Gesundheitsbehörden.

Für ein Investment in Celltech sprechen auch die Fundamentaldaten. Dem Börsenwert von rund 4,5 Milliarden Euro stehen Umsätze in Höhe von 139 Millionen Euro aus dem Zeitraum Januar bis April 2001 gegenüber, ein Zuwachs von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

In den kommenden Jahren sind deutlich höhere Steigerungsraten zu erwarten. So soll das Antikörperpräparat CTP 870, ein Wirkstoff gegen rheumatoide Arhtritis, bis 2004 auf den Markt kommen. Geschätztes Marktpotenzial des vermeintlichen Heilmittels gegen Gelenkerkrankungen: rund eine Milliarde US-Dollar jährlich.

Die Kriegskasse ist mit 350 Millionen Euro noch prall gefüllt – Geld genug also, um sich, wie zuletzt angekündigt, einen Partner auf dem deutschen Markt zuzukaufen.

Aussichtsreich erscheint auch der Schweizer Biotechkonzern Serono, der sich auf Präparate gegen Unfruchtbarkeit und Hormonstörungen spezialisiert hat. Zu den bisherigen Umsatzbringern Geref, Saizen und Gonal-F gesellt sich inzwischen Rebif, ein Medikamant gegen multiple Sklerose. Der Konzern schreibt bereits schwarze Zahlen und kommt auf ein 2002er-KGV von 40. Gelingt es Serono, mit Rebif dem bisherigen Marktführer Biogen größere Marktanteile abzujagen, hat die Aktie weiteres Kurspotenzial.


viele grüße

knoxy
@hi knoxi ;)

jau, wir sind nicht totzukriegen dort drüben.zuviele schicksalsschläge usw....!

übrigens meinen glückwunsch.wenn du bald nur noch halbtags arbeiten mußt muß es ja gut gelaufen sein shaheholder.
das kann ich mir leider noch nicht leisten.ich muß im gegenteil immer mehr arbeiten um alle löcher stopfen zu können ;)

die nächsten tage könnte sich bei commerce wieder etwas ergeben.aber du hast recht,wenn du dich nicht kundig machen kannst ist das schlecht.ein wenig wissen sollte nun doch schon vorhanden sein,vor allem bei einem solch volatilem teil wie commerce-one !

see you knoxi

börsenratte
hi börsenratte

mit teilzeit meinte ich nicht halbtags, soviel will ich nicht mehr arbeiten. :)

ich seh mich dann mehr als hausmann. arbeiten geh ich , wenn mein ex-chef in urlaub ist, oder wenn an meinem ex-arbeitsplatz "der baum brennt". immer nach absprache aber nur nicht übertreiben.

mein mädel, das die letzten jahre von meinem geld gelebt hat, ist gerade mit arbeiten angefangen. jetzt tauschen wir mal. nach dem motto "hauptsache der mann ist gesund und die frau hat genug arbeit".

ganz im ernst, ich will mal versuchen, mit traden ein wenig zu verdienen, wobei es nicht schlimm ist, wenn es nicht klappen sollte. ich hab mir da schon gedanken gemacht, mit wieviel ich spekuliere, und wieviel als festanlage in fonds oder langfristanlage liegen. und wenns mir nicht gefällt fang ich halt wieder an zu arbeiten, als handwerksmeister find ich immer irgend etwas, da mach ich mir gar keine sorgen.

viele grüße

knoxy :cool: , der freizeitgenießer
@knoxy,

da ich den DAX nicht bei 5000 Punkte sehe gibt es die Allianz auch nicht mehr bei 300.- € also ich würde die
ersten 50% jetzt kaufen

Gruss
Trader13
ich misch mich mal wieder kurz ein. Was mir wirklich Sorge macht, daß im Augenblick der NM völlig den Bach runtergeht, während die Nasdaq sich noch ganz ordentlich hält, die 2000-er Marke sollte eigentlich verteidigt sein, in 3 Tagen ist ja erstmal wieder Gewinnsaison, dann kommen die guten Nachrichten.
Aber der NM verliert jeden Tag 3-4 %, es gibt offenbar überhaupt keine Käufer mehr. Schlimm.
@ trader 13

danke für deine einschätzung. allianz heute wieder 2% plus. die sorgen um negative steuerliche einflüsse scheinen vom tisch zu sein. auch die übernahme der dresdner bank sollte keine probleme bereiten. unter diesen voraussetzungen glaube ich auch, das wir die die 300 nicht mehr sehen. ich denke, ich tausche meine kleine nokia position in allianz. ist nach unten auf jeden fall sicherer.

@ xylophon

wenn ich mich recht entsinne hattest du dich intensiv mit c 1 beschäftigt?

(oder warst du es garnicht?) :confused:

beobachtest du das unternehmen noch? wenn ja, wie schätzt du die weiteren aussichten ein?

viele grüße

knoxy
..doch doch, das war ich schon, allerdings habe ich hier vorerst aufgegeben, halte eine kleine Position mit großem Verlust und warte mal ab, was draus wird.

Ich bin dazu übergegangen, mich im Augenblick auf wenige Werte zu konzentrieren, für die ich eine eigene Watchlist angelegt habe, 4 Stück, mit denen ich mich beim nächsten Aufschwung - und irgendwann wird er kommen - aus dem Verlust arbeiten möchte. Das sind Senator, United Internet, Aixtron und Doubleclick, wobei letztgenannte schon wieder im grünen Bereich schweben.

Sobald ich hier bei +/- Null bin, außer Doubleclick, wo ich noch ein bißchen länger warte, werde ich die Hälfte oder ähnliche Mengen verkaufen und das freie Kapital im nächsten Abschwung für andere Werte einsetzen, um da ähnlich zu verfahren....

Wobei ich gemerkt habe, daß mir bestimmte Börsenweisheiten nicht liegen und andere sehr viel mehr. Meine Taktik ist immer mehr: Kaufen, wenn es weh tut, weil man am liebsten nie wieder Aktien sehen möchte - und verkaufen, wenn man sucht, wo man noch ein paar Kröten herbekommen kann, um sie auch noch in die steigenden Kurse zu investieren. Damit bin ich im letzten Quartal ganz gut gefahren und hoffe, daß es jetzt wieder so kommt. Wobei der andere Punkt Geduld ist. Articon hatte ich ganz lange beobachtet aber nie gekauft. Dann kam der Absturz, jeden Tag schlimmer, ohne Nachricht - und gestern die Nachricht. Nachdem der Kurs bei 10 Euro gedreht hatte, habe ich mal eine Miniposition aufgebaut, könnte sogar längerfristig sein. Bisher bin ich jedenfalls noch im Plus, und in 1 Monat hoffe ich, daß es angewachsen ist (da hatte ich endlich mal genug Nerven, einfach zuzusehen, bis zum bitteren Ende zu warten, leider erst spät gelernt. Vor ein paar Monaten/wochen wäre ich schon bei 20 eingestiegen).

Das soll jetzt im übrigen kein Rat sein, meinen Weg zu kopieren. Es ist nur so, daß nach meiner Erfahrung die fast wichtigste Kenntnis, die man an der Börse braucht, die ist, welcher Anlegertyp man ist - vor allem, wo man seine Schwächen hat, und dann erst, wo man stark ist.
Ich bin zu leichtsinnig und zu ungeduldig. Und ich bin - wenn ich tiefer einsteigt - ziemlich emotional.
Allerdings habe ich dadurch und durch gewisse Erfahrung auch ein Gefühl entwickelt, wann es wirklich richtig fies ist, heute waren wir nah dran (wobei ich im Augenblick durch das schöne Wetter selbst viel Abstand habe, also nicht das ganz gute "Feeling").
Insgesamt bin ich also ein guter Einkäufer, mit fehlt - durch die Erfahrung der letzten Jahre, daß es immer gefährlicher war, zu verkaufen als zu kaufen, weil die Kurse davonrannten und nicht fielen - allerdings das Gefühl für den Ausstieg. Der muß eher vom Kopf her kommen, was mir auch langsam besser gelingt, aber eben noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen ist. Wahrscheinlich lerne ich das Verkaufen dann, wenn die Krise gerade wieder vorbei ist, also mir die Kurse dann doch davonrennen.

Ansonsten: in den USA ist nach meiner Überzeugung das Schlimmste vorerst vorbei. Der Nasdaq ist nicht einmal in die Nähe der alten Tiefs gefallen, Dienstag meldet Doubleclick als erstes größeres Unternehmen zahlen, mittwoch Yahoo usw... das war im Januar, April ein Grund für steigende Kurse - und so sollte es auch diesmal wieder sein.
Zudem signalisieren fallende Ölpreise sinkende Inflationsgefahr, der Einkaufsmanagerindex wird wieder besser, die Lager werden leerer. Es kommen wieder bessere Zeiten, jedenfalls die Panik verschwindet in den USA. Wäre der Dollar nicht so teuer, würde ich sehr viel Geld an der Nasdaq anlegen und sehr wenig in Europa. Aber das Währungsrisiko macht mich vorsichtig.

Soviel zu meiner Sicht der Dinge. Den iWatch-newsletter scheinen ja einige hier zu lesen, freut mich. Dann bleibt er wohl vorerst kostenlos, durch Werbung finanzierbar.
@xylophon ;)

leg mal ein mail-adresse deiner wahl ins w.o-postfach von börsenratte.

bis die tage

börsenratte :)
@ alle

nehmt Eure watchliste und baut erste NM Postionen auf !

ftd.de, Fr, 6.7.2001, 9:48
Nemax am Vormittag: Sturz ins Bodenlose
Von Thorsten Kramer, Hamburg

Für die Indizes am Neuen Markt gibt es keinen Halt mehr. Nach einer Reihe von Gewinnwarnungen in den USA und Europa und einer schwachen Nasdaq haben sie am Freitag die letzten Unterstützungslinien durchbrochen.

Der Nemax 50 stürzte am Vormittag über 5,2 Prozent auf 1207 Zähler. Der Nemax All Share verlor knapp vier Prozent auf 1311 Punkte. Der Nasdaq Composite hatte an der Wall Street am Vortag 2,83 Prozent auf 2080 Punkte verloren.

Händler sagten, die Gewinnwarnungen des US-Chipherstellers Advanced Micro Devices, des Herstellers von Datenspeichern EMC sowie des deutschen Produktionsanlagenherstellers Steag Hamatech hätten die Verunsicherung der Anleger am Markt weiter gesteigert. Es käme teilweise zu panikartigen Verkäufen. "Alle wollen nur noch raus", sagte ein Händler mit Blick auf die hohen Verluste bei Steag Hamatech, die mit einem Abschlag von über 20 Prozent schwächster Wert am Neuen Markt waren.


Dahinter reihten sich Kabel New Media (minus 19,70 Prozent auf 0,53 Euro) ein, deren Kurs sich in den vergangenen Handelstagen - von Spekulanten getrieben - nahezu verdoppelt hatte. Micrologica, Linos, und Biodata fielen um rund 13 Prozent.


Einen großen Gewinner gab es dennoch: Die Titel von Curasan kletterten 23,29 Prozent auf 9,00 Euro. Nach Firmenangaben ist das Knochenaufbaumaterial Cerasorb ab sofort europaweit zertifiziert.


Gruss
Trader13

p.s. für mich ist heute die senator ein kauf

Eine technische Reaktion oder auch mehr sehe ich bei
Siemens
und noch eine spannende Sache für heute
der EURO packt er die 84 ?



Gruss
Trader13
@ xylophon

erstaunlich, durch die erfahrungen der vergangenheit bin ich zu einer fast gleichen strategie gekommen. der unterschied besteht in der größe der watchlist, meine ist wesentlich größer. und in der auswahl der werte. für die langfristanlagen konzentriere ich mich auf martführer wie bombardier, medtronic, coca-cola, allianz, mc-donalds, pfizer usw. möglichst breit gestreut durch alle branchen. ich schau da, welche aktien meiner meinung nach zu unrecht unter druck geraten, dann steig ich mit 1/2 oder 1/3 position ein. im nm investiere ich auch noch gelegentlich, setze hier aber immer stop-marken. ausgenommen sind hier qiagen, bb biotech, united labels.

@ trader 13
@ all

mal ne frage an alle:
ich bin dem rat von trader 13 gefolgt und hab mir mal meine nm watchlist rausgeholt. dabei hab ich festgestellt, das einige werte in der letzten woche ohne meldung über 30% gefallen sind, andere haben sich auf dem niveau der vorwoche halten konnten.
1.) bei erstgenannten aktien kann man sagen "der kursverlust ist unbegründet und übertrieben, dei aktie holt diesen abschlag schnell wieder auf, -- kaufen.
2.) bei aktien, die unverändert notieren kann man sagen "die aktie hat innere stärke, keiner will sie verkaufen, im nächsten aufschwung besteht überdurchschnittliches potential, --kaufen.

wenn ich nur geld für eine aktie hätte, würde ich warscheinlich eine kaufen, die stark gefallen ist. obwohl ich weiß, das hier möglicherweise fonds viele anteile verkaufen, und möglicherweise nächste woche noch weiterverkaufen. liege ich falsch?
wie würdet ihr euch entscheiden, und warum?

viele grüße und einen schönen restsonntag

knoxy, der sich mit seiner "nick leeson story" auf sein sofa zurückzieht. ist richtig spannend.
....das ist so eine Frage, wo es eigentlich keine Antwort gibt.

Vielleicht kann man unterscheiden zwischen großen Werten, die mit dem Markt gefallen sind - die werden mit dem Markt steigen, weil sie einfach das Trading-Werkzeug der Fonds sind und manchen kleinen Werten, die stabil geblieben sind, weil sie eh keinen mehr interessieren. Dann gibt es aber auch große Werte, die überproportinal gefallen sind (vielleicht ZU stark???) oder stabil geblieben und kleine Werte, die extrem unter die Räder gekommen sind - zumindest die letzten würde ich meiden.
Relative Stärke bei einem großen Wert ist in jedem Fall ein gutes Zeichen, erst recht, wenn auch noch die fundamentale Bewertung stimmt.

Ich persönlich halte mich im Augenblick an Werte, die ich kenne, die ich fundamental nicht zu teuer finde, die nicht am Tiefststand notieren und die möglichst eine Bodenbildung hinter sich haben.
So bin ich wie gesagt darauf gekommen, daß in meinem Depot Senator und United Internet am NM die Werte sind, die mich am schnellesten auf +/- Null bringen, weil sie die Kriterien erfüllen.
Aixtron ist noch im Abwärtstrend gefangen, so daß Nachkäufe vorerst ausscheiden, wobei sie andererseits groß genug sind, daß die Fonds sie beim nächsten Anstieg auch weider überpropotional kaufen werden. Aber Bondenbildung ist hier Fehlanzeige. Das gleiche gilt für ACG.

Interessant erscheinen mir auch Pandatel, wenn die 10-Euro-Marke hält (Doppelboden), Articon und Biodata von der Bewertung und für sehr risikobereite Anleger Kinowelt: hier geht es allerdings um alles oder nichts. Gelingt die Restrukturierung, ist die Aktie ein relativ sicherer kurzfristiger Verdrei- bis Verfünffacher. Geht sie schief, ist es vorbei mit dem einstiegen Vorzeigeunternehmen.
Die Entscheidung fällt noch in diesem Jahr.

Die Antwort auf die Frage fällt also so aus, daß man sich letztlich das einzelne Unternehmen ansehen muß. Aus welchen Gründen ist es so unter die Räder gekommen, wird es in nennenswertem Umfang von Fonds gehandelt u.v.a....;
Hallo zusammen!

Mein aktueller Favorit beim NEMAX 50:

....Pfeiffer Vakuum..

Marktführer im Bereich Vakkumtechnik mit einem Gewinnwachstum von ca 15 %. Die Bewertung der Pfeiffer Vakuum liegt mit KGV 14 (01) und 12 (02) fast im Bereich von traditionellen Maschinenbauern. Pfeiffer ist mit einem Umsatzanteil von ca 20 % am Gesamtumsatz von der Halbleiterbranche abhängig. Möglich also das es hier demnächst eine unangenehme Gewinnüberraschung gibt, die aber wahrscheinlich bei -20 % begrenzt sein sollte. Auf dieser Basis sollte P.V. immer noch ein attraktives Investment sein. Ich halte P.V. für die solideste und konservativste Company des NEMAX 50. Medientiteln stehe ich, trotz ihrer anscheinenden unterbewertung, skeptisch gegenüber.



Gruß Ignatz, der keine Pfeiffer Vakuum Aktien besitzt.
Stimmt Ignatz, eine gute Wahl, aaaber.....


nur fundamental. Beobachte diese Aktie seit fast vier Jahren. Da ist kein Staat mit zu machen. Die läuft einfach nicht. Die gehört wahrscheinlich zu jener Gattung Aktien die in 10 Jahren eine Performance vom 25 % macht. Gut in den letzten Monaten der Baisse hat sie sich gegen den Trend entwickelt, aber langsam beginnt sie wieder zu schwächeln.


Wenn man falsch liegt muss man es akzeptieren
der Markt gibt einem recht oder auch nicht.
Zuerst was positives aus meinem letzten Posting:

der Euro hat sein tief gesehen !!

ja und wo bin ich klassisch ausgestoppt worden ?

bei Senator und Siemens
da sehe ich momentan kein Handlungsbedarf mehr noch
das risiko ist grösser als die Chance

Gruss
Trader13
Auch auf die Gefahr hin zu langweilen, zitiere ich ausschnittsweise meinen Beitrag vom 18.06.01, dem ich nach wie vor absolut nichts hinzuzufügen habe.

"Niemand wird hier bezweifeln, daß die Entwicklung der Indizes auch Auswirkungen auf praktisch alle Einzelwerte hat. Es sind sehr wenige, die sich von dem allgemeinen Trend des jeweiligen Marktsektors abkoppeln können.

Letztlich wollte ich doch nur warnen, daß es keinen Grund gibt "in das fallende Messer zu greifen" (sorry, wenn ich diese strapazierte Zitat verwende), welches man derzeit an allen Börsenplätzen beobachten kann.

Und: Natürlich hat diese Entwicklung auch mit der Weltwirtschaft, den Märkten und mit den Problemen einiger Branchen zu tun.

...

Wenn ich im letzten Jahr etwas gelernt habe, dann das, daß man viel langfristiger denken muß als die meisten von uns es hier wohl tun.

aus vielerlei Gründen ist eine weitere Seitwärts / Abwärtsbewegung denkbar, u. a. :

- Desilusionierte Anleger
- Schlechte Verfassung des Gesamtmarktes
- Stets neue "Hiobsbotschaften" der Unternehmen derzeit,

vor allem in Tech Bereich."

Weiterhin sehe ich also keinerlei Handlungsbedarf! Ich bleibe bei meiner Empfehlung lediglich Kapital aufzubauen und die Märkte weiterhin sich selber zu überlassen.

M.f.G.
@ArmerRitter,

die Yahoo-Zahlen haben mir heute gefallen und das kann
eine gewisse Entspannung bringen.
Cash aufbauen ist ja gut aber leider jetzt zu spät deshalb
sage ich in Qualität jetzt zu investieren !
und das bedeutet nicht nur Tech-werte sondern solide,"sichere" Aktien !

Gruss
Trader13

p.s. mein Senator- und Siemens-Geld ging in die Allianz
Hier scheinen sich einige Antizykliker rumzutreiben. Ich habe gerade unter www.antizyklisch-investieren.de eine schöne Analyse über lucent gefunden.
@hallo armerritter

ich hatte auch mal lucent,damals noch bei 74€ aus dem depo geworfen mit ca. 75%gewinn.das waren noch zeiten.jetzt aber zur heutigen situation.ein vergleich mit motorola lohnt da.

die sehen charttechnisch wirklich blendend aus, wie im w.o-board beschrieben,da haben sie ausnahmsweise mal recht ;)

schau die mal an,das könnte sich wieder lohnen.ist ein altes ziehkind von mir.wenn du dich da umschaust wirst du das sowieso feststellen können.bin auch am überlegen ob ich die nächsten tage wieder erste postitionen aufbaue.

schönen abend noch wünscht

börsenratte

ps:hi xylophon!noch auf sendung :)bald mehr per post alter shareholder!!
..,doch, doch, ich lebe noch. Halte weiter meine doubleclick, nachdem ich letztes Quartal nach den schwachen Zahlen verkauft hatte und sie danach nur noch höher notierten; den Fehler habe ich dieses Mal jedenfalls vermieden, zumal das Jahr Spek-frist für die eine Hälfte auch bald rum ist und sie um +/- Null notieren.
So freut man sich an den kleinen Triumphen, zB auch, daß ich Mittwoch morgen trotz scheinbarem Bruch der 1980/2000 nicht verkauft habe (nasdaq).

Habe heute ein paar Intershop nachgekauft und mich über den 25 % Anstieg bei Kinowelt gefreut. Ein paar Tage/Wochen sollte es eigentlich noch aufwärts gehen können und das reicht mir dann auch erstmal. Hoffe allerdings, daß es auch so kommt.

Langfristig bleibt meine Nokia (erinnnert ihr Euch noch an Aktienfilter) SAP. Die würde ich bei jeder Schwäche kaufen. Die beste dt. Aktie, wenn auch nicht billig.
Melde mich auch mal wieder, war bisher zwar sowieso selten zu lesen, aber ich freue mich, daß einige alte Mitstreiter hier wieder an Board sind.

Nachdem ich Anfang des Jahres den Ami-Aktien sehr skeptisch gegenüber eingestellt war, denke ich, daß man jetzt mit einem vorsichtigen Einstieg in ausgesuchte Ami-Werte wieder beginnen kann. Nach den letzten beiden die-runtergeschraubten-Erwartungen-wurden-um-ein-cent-übertroffe-Rallyes im Januar und April sieht es schon fast wieder nach einem ähnlichen Szenario aus. Es sieht fast so aus, als würde die Börse berechenbar werden. Aber gerade wenn man das denkt, kommt es wohl wieder anders. Die Frage für mich ist dabei - wird es wieder zu einer Quartalssaison-Rallye kommen, die nach 3 Wochen wieder vorbei ist oder werden die Ausblicke nun sukzessive besser, sodaß die berühmte "gehandelte Zukunft" gar nicht mehr in so weiter Ferne ist und eine moderate Steigerung während der Quartalssaison in einen etwas längeren Uptrend übergeht???

Ich werde mich in den nächsten Tagem mit Harley Davidson beschäftigen (nicht mit dem Motorrad, sondern mit dem Unternehmen). Gibt es hier einige Motorradfreaks, die abseits von Fundamentaldaten und Chartformationen etwas über Harley sagen können.
- Ist Harley wirklich eine so starke MArke, die resistent gegenüber einer wirtschaftlichen Eintrübung ist??
- Qualität der Bikes usw.

Im konservativen Segment war WCM ja immer ein Thread-Liebling. Was ist da los?? Warum ist diese so eingebrochen?? Könnte sie auf dem gedrückten Niveau interessant sein??

Ich habe heute über einen Einstieg in SAP gegrübelt, um den jedenfalls von mir erwarteten Aufschwung der nächsten 2/3 Wochen mitzunehmen, bin leider nicht eingestiegen. Ähnlich bei Funkwerk vor einigen Tagen. Im Moment bin ich einfach zu unentschlossen, um kurzfristige Trades (1-3 Wochen) einzugehen. Geht es Euch ähnlich??? Eigentlich war der Kaufzeitpunkt in letzter Zeit meine Stärke und der Verkaufszeitpunkt die Schwäche. Mal schaun, was sich Montag/Dienstag so abspielt....

Gruß
jwalli
..vielleicht gibt es bei SAP ja eine Chance nach den Quartalszahlen oder wenn die Stimmung sich wieder verschlechtert....die Aktie läuft im Augenblick kaum davon, über 180 also, fällt aber auch selten unter 150....
@xylophon,

es ist immer wieder schön was von Dir zu lesen,
die Art wie Du schreibst ist einfach gut !
Aber was willst Du mit deiner Nokia ! diese Story
( Aktienfilter was sagst DU ?))ist doch out !
kinowelt bin ich nicht dabei aber für ein trading gut
Bei Intershop bin ich auch dabei aber es ist leider
m.E. am NM alles ein Zock !!!

Gruss
Trader13

p.s. noch zu Nokia wer braucht z.Z. ein neues Handy ?
...da hast Du mich mißverstanden: "meine Nokia bleibt SAP" sollte heißen, daß für mich SAP die Bedeutung hat, die Nokia für aktienfilter hat. Quasi das Rückgrad des Depots. Nokia hab ich nur noch ein paar Stück, wird sich zeigen, was draus wird.
@jwalli

In der heutigen Euro am Sonntag ist ein Bericht über
die Firma Harley Davidson.
Wenn du dir die Entwicklung der letzten Jahre ansiehst
dann wirst du sehen, das HD immer den Umsatz und den Gewinn
gesteigert hat.
Fast so wie in den letzten Jahren auf dem Autosektor Porsche. Harley ist Kult. Und die Leute die sich eine Harley leisten können und wollen wird es immer geben. Daher wird die Firma sich auch ggf. von einem Markteinbruch abkoppeln können.

Würde gerne auch eine Harley fahren, aber dann würden in meiner Reihenhaussiedlung jedesmal alle aus den Betten fallen wenn ich Nachts nach Hause komme.

Viel Glück mit Harley !
Kamps !

gestern noch von Analysten empfohlen heute minus 40 %
das zum Thema Analysten

info zum Nemax

ftd.de, Mi, 18.7.2001, 7:00
Neuer-Markt-Studie: Solidität schlägt Fantasie
Von Thorsten Kramer, Hamburg

Die Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung Koblenz hat die Nemax-50-Unternehmen unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Für viele besteht kaum noch Hoffnung, falls es kein frisches Kapital gibt.

Im Auftrag des Wirtschaftsmagazins "Bizz" unterzogen die Wissenschaftler den Nemax 50 einem Härtetest. Ziel der Untersuchung war es, das Bankrottrisiko der Unternehmen sowie den fairen Wert ihrer Aktien zu ermitteln.

Das Besondere der Studie: Die Bewertungsmethode ermöglicht es, die Fantasie, die einen Aktienkurs in die Höhe treibt, quantitativ zu bestimmen. Oder anders ausgedrückt: ob sich ein Kurs noch innerhalb rationaler Grenzen bewegt oder völlig übertrieben ist. Genau dies fehlt nach Auffassung der "Bizz"-Autoren den herkömmlichen Bewertungsmethoden, die Investmenthäuser weltweit verwenden.


Die größten Verlierer des Tests sind Unternehmen mit einer hohen Cash-Burn-Rate oder wackliger Finanzlage: In die Risikoklasse 5 mit der höchsten Bankrottwahrscheinlichkeit stuften die Wissenschaftler die Unternehmen Adva Optical, Trintech, Fantastic, Pixelpark, Heyde, Brokat und Ixos Software ein. Ixos ist in der Zwischenzeit in die Gewinnzone zurückgekehrt.


Zu den solide geleiteten Unternehmen zählen dagegen SAP SI, Singulus, Pfeiffer Vacuum, IDS Scheer, Medion, Pandatel, Lambda Physik, Aixtron, Comroad, T-Online, Qiagen und Primacom. Gewinner der Untersuchung ist SAP SI: Die Aktie des IT-Dienstleisters verfügt zugleich laut der "Bizz"-Prognose über das höchste Kurspotenzial.


Vier Unternehmen blieben bei dem Ranking außen vor. Weil sich die Bilanzstrukturen von Banken und Beteiligungsgesellschaften grundlegend von denen der übrigen Unternehmen unterscheiden, ließ sich das Modell nicht auf die drei im Nemax 50 vertretenen Discountbroker (Comdirect, Consors, Direkt Anlage Bank) und auf BB Biotech anwenden.



© 2001 Financial Times Deutschland

und jetzt einfach mal auf ALan warten

Gruss
Trader13
tja, kamps und nokia sind halt doch 2 paar Schuhe.

Und SAP hat mal wieder gezeigt, warum man sie einfach haben muß. Die dt. Aktie schlechthin, demnächst - wegen der Umstellung auf Stammaktien - wohl auch im Eurostoxx 50.
@hi xylophon ;)

hier einmal etwas worüber sich der versierte und informierte shareholder gedanken machen sollte!

Schöngerechnete Ergebnisse
Ein Kommentar von w:o-Redakteur Björn Junker

Es ist nichts Neues, dass die Gewinne der US-Unternehmen dieses Jahr bislang überaus schwach ausgefallen sind. Überraschend dürfte allerdings sein, dass es in Wirklichkeit noch düsterer aussieht, als es bislang den Anschein hat.

Das zeigt sich an den unterschiedlichen Ergebnissen der zwei Firmen, die die Gewinnentwicklung in den Vereinigten Staaten verfolgen. So hat der Marktforscher Thomson Financial/First Call für das erste Quartal 2001 einen durchschnittlichen Gewinnrückgang der im S&P 500-Index notierten Firmen von 9,5% errechnet. Standard & Poor’s hingegen kommt auf rund 23%.

Das ist kein Wunder, bezieht sich First Call doch auf die Ergebnisbeobachtungen der Analysten-Gemeinde, die mit so genannten Pro-forma-Zahlen arbeiten, während Standard & Poor’s eine wesentlich engere Definition des Begriffs operativer Gewinn benutzt.

In der aktuellen Börsenlage ist es verständlich, dass sich die Unternehmen so positiv wie möglich präsentieren wollen wie irgend möglich. Bereits ein Ergebnis, das minimal schwächer ausfällt als die Erwartungen, kann Millionen Dollar an Marktkapitalisierung vernichten. Also werden alle möglichen Kosten als außergewöhnliche Einmalkosten deklariert, die nicht auf den operativen Gewinn angerechnet werden, und schon steht man wieder gut da.

Und wie die Zahlen von First Call zeigen, machen viele Analysten dieses Spielchen mit. Nun rechnet aber S&P einen Großteil dieser Posten wieder hinein – und hoppla, das sieht doch gleich ganz anders aus. Offenbar liegt auch in den USA, deren Börsenregeln häufig als positives Beispiel für die deutschen Märkte herangezogen werden, einiges im Argen. Hoffentlich aber nicht mehr lange.Die mächtige US-Börsenaufsicht SEC hat sich dieses Problems bereits angenommen.

Autor: Björn Junker 18:46 19.07.01
Gold-Zack, oder die Rache von Refugium!

Ein Refugiumaktionär!

Für diese Fehlleistungen steht der Kurs von Gold-Zack noch mindestens 2 Euro zu hoch !!!!!!!!!!!!!!!

Nur Geduld, kommt schon noch !!!

Wenn Gold-Zack Pech hat wird Refugium deren Grab.
Schöne Grüsse auch an Pako!
Wie grosszügig erst Pako retten und damit auch Refugium und nun Refugium fallen lassen wie eine heisse Kartoffel!

Ecklig!

Die Börse ist die beste Strafe !!!!!
@ alle

gehe jetzt erst mal in Urlaub für 3 Wochen

Gruss
Trader13
Jetzt rein, bevor die Firma zum Riesen wird :

Sangui Aktuell – März 2001

Sehr geehrte Damen und Herren,
mit der zweiten Ausgabe von "Sangui Aktuell" informieren wir Sie über den Stand der Projekte und die Entwicklung der Sangui-Unternehmensgruppe.

Positive Resonanz auf der MEDICA 2000

Die Unternehmensgruppe Sangui BioTech International, Inc. kann mit der Resonanz ihrer Teilnahme an der MEDICA 2000 vom 22.-25. November in Düsseldorf sehr zufrieden sein. Dem Unternehmen wurde auf dieser weltweit führenden Messe für Medizin und Medizintechnik ein lebhaftes Interesse von Seiten seiner Aktionäre, von Messebesuchern, von Unternehmensvertretern aus den Branchen Immundiagnostik, Medizintechnik, Pharmazeutik und Kosmetik sowie von den Medien entgegengebracht. Besondere Aufmerksamkeit fand das neueste Projekt der Unternehmenstochter SanguiBioTech AG, die externe Anwendung künstlicher Sauerstoffträger (ausführliche Darstellung s. u. "Fortschritte der Projekte"). Prof. Dr. Dr. Wolfgang Barnikol, Chief Executive Officer und President der Unternehmensgruppe, nutzte seine gut besuchten Vorträge, dem interessierten Publikum das grundlegende Konzept der Wirkweise einer verbesserten Sauerstoffversorgung zum Zweck der Regeneration der Haut vorzustellen. Präsentiert wurden unter anderem die Ergebnisse der ersten Anwendungen als Heilversuche des Präparates „OxyCutan“ zur Regeneration der Haut einer Diabetikerin mit den typischen degenerativen Erscheinungen einer langjährigen Diabeteserkrankung sowie positive Effekte bei der Anwendung des Externums bei tiefen Narben. Reges Interesse fand auch die dem Vortrag folgende Vorführung der kosmetischen Präparate "CutiBella". Prof. Barnikol erhielt Einladungen von Unternehmen, das Konzept der externen Anwendung künstlicher Sauerstoffträger näher darzustellen.

Fortschritte der Projekte:

Medizinisch-kosmetisches Externum

Im September 2000 konnte die SanguiBioTech AG die Ergebnisse ihrer Forschungen auf dem Gebiet der externen Anwendung ihrer Sauerstoffträger auf der Basis von Schweinehämoglobin erstmals der Öffentlichkeit vorstellen, nachdem sie für die Prozesse der Herstellung und Verwendung der Präparate Patentanmeldungen beim Deutschen Patentamt eingereicht hat.

Die Wirkweise der neuartigen Präparate ist in der verstärkten Zufuhr von Sauerstoff an die nächstliegenden Zellen über den Mechanismus der erleichterten Diffusion zu sehen. Der Anteil der Sauerstoffversorgung des für die Integrität der Haut entscheidenden Hautepithels über die Luft ist erstaunlich hoch: Normalerweise gelangt etwa die Hälfte des erforderlichen Sauerstoffs über die Außenluft zu den aktiven Zellen der Oberhaut. Bei oberflächlichen Schädigungen, Verbrennungen oder auch krankhaften chronischen Hautveränderungen liegt jedoch meist eine verminderte Sauerstoffversorgung der aktiven Zellen der Oberhaut vor. Diese Minderversorgung kann nun durch die verschiedenen Zubereitungen mit dem Sauerstoffträger ausgeglichen werden. Durch die Einbringung der aktiven Sauerstoffträger wird gleichsam die ohnehin vorhandene Atmung der Haut gefördert.

Die Bandbreite der Anwendungsmöglichkeiten der kosmetisch-medizinischen Präparate ist vielfältig: Wesentliche Fortschritte werden in der Behandlung des Dekubitus (Wundliegen) und des "offenen Beins" sowie in der Therapie der Sauerstoffmangelzustände der Haut bei Diabetikern erwartet. Vielversprechend erscheint der Einsatz der Präparate außerdem bei äußeren Verletzungen der Haut – Verbrennungen oder Verätzungen – und bei der Nachbehandlung von Narben. Vielleicht wird der Sauerstoffträger auch zur Unterstützung der Strahlentherapie bei der Behandlung von Haut-Tumoren eingesetzt werden können. Die medizinische Wirksamkeit erlaubt auch eine Behandlung von Akne und ist möglicherweise sogar geeignet, den natürlichen Alterungsprozess der Haut – unabhängig vom Alter des Gewebes – hinauszuzögern. Auf Grund ihrer natürlichen Farbgebungseigenschaften können die Sauerstoffträger schließlich auch in kosmetischen Zubereitungen eingesetzt werden und sowohl einen lebhaft rosigen Teint als auch einen braunen, der Sonnenbräunung vergleichbaren, erzielen.

Das weltweite Marktpotenzial für den Bereich Kosmetik/medizinische Kosmetik kann als enorm hoch eingeschätzt werden. Allein auf dem deutschen Markt wurden 1999 für Hautpflegemittel ca. 4 Mrd. DM umgesetzt, für Dermatika (medizinische Kosmetik) ca. 1,15 Mrd. DM.

Künstliche Sauerstoffträger

Bereits im August 2000 konnte die SanguiBioTech AG die Herstellungsvorschrift im Labormaßstab, gewissermaßen das "Kochrezept", für die von ihr entwickelten künstlichen Sauerstoffträger auf Basis von Schweinehämoglobin der Öffentlichkeit vorstellen, nachdem auch hier durch Patentanmeldungen beim Deutschen Patentamt die exklusive Nutzung dieser Produktionsmethode gesichert wurde.

Die Entwicklungsgruppe um Prof. Barnikol arbeitet derzeit mit Hochdruck daran, die Prüfsubstanz für die klinischen Studien herzustellen. Der derzeitige Kenntnisstand lässt vermuten, dass die von Sangui entwickelte Herstellungsmethode der künstlichen Sauerstoffträger aus Schweineblut mittels eines so genannten "Ein-Topf-Verfahrens" eine außergewöhnlich hohe Ausbeute – unter den derzeitigen Bedingungen von annähernd 80 Prozent des Rohmaterials – ermöglicht. Die Herstellungsvorschrift kann zudem relativ problemlos auf einen größeren Produktionsmaßstab übertragen werden. Beides wird sich vermutlich günstig auf die Herstellungskosten und damit auch auf den Preis der Endprodukte auswirken.

Mitte Februar 2001 führte die Sangui die Pilotproduktion künstlicher Sauerstoffträger im GMP (Good Manufacturing Practise) - gerecht eingerichteten Reinraum durch. Damit hat das Unternehmen einen weiteren Meilenstein erreicht. In den nächsten Monaten geht es darum, den Produktionsablauf so zu optimieren, dass die Herstellung größerer Mengen reibungslos funktionieren kann.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig:
1. Als künstliches Blutvolumen-Substitut, also Blutvolumen-"Ersatz", vor allem in der Notfallmedizin und bei Operationen (Verfügbarkeit in großen Mengen, unabhängig von Blutspenden und Blutgruppen)
2. Als Blut-Additiv, also sauerstoff-transportierender Blut-Zusatz. Das Konzept des Additivs ist einzigartig:
 In der Krebstherapie: Eine verbesserte Sauerstoffversorgung von Tumoren verstärkt die Wirksamkeit der Strahlen- und Chemotherapie wesentlich.
 Bei chronischem Sauerstoffmangel von Geweben, etwa bei Zuständen nach akuten Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall; denkbar ist auch eine Anwendung bei Plazenta-Insuffizienz
 Versorgung von zur Transplantation vorgesehenen Organen mit dem nötigen Sauerstoff
 Externe Anwendungen im medizinischen und kosmetischen Bereich in Form von Gelen und Emulsionen zur Regeneration der Haut (s. o.: "Medizinisch-kosmetisches Externum")
 Erhöhung der Ausbeute bei gentechnologischer Herstellung von Arzneimitteln im Labor durch Zugabe in Nährlösungen

Das weltweite Marktpotenzial für die künstlichen Sauerstoffträger wird als enorm eingeschätzt: Allein der US-Markt für ein künstliches Blut-Substitut wird auf jährlich 1,5 Mrd. US$ geschätzt. Der weltweite Markt lässt sich mit rund 3 Mrd. US$ beziffern. Das Marktvolumen des Blut-Additivs wird auf Grund seiner Indikationsbreite weltweit mindestens auf die gleiche Höhe geschätzt.

Von Seiten einiger unserer Aktionäre wurden verschiedentlich Bedenken geäußert, ob Versuche von Mitbewerbern, künstliche Sauerstoffträger mit Hilfe von Perfluorkarbonen herzustellen, nicht schneller zum Erfolg führen könnten. Diese Bedenken scheinen uns in mehrfacher Hinsicht unbegründet zu sein: Bei diesen Konzepten wird Perfluorkarbon dem Blut als Emulsion zugeführt, um dort den Sauerstoffgehalt zu vergrößern. Die Nachteile des Verfahrens: Der Sauerstofftransport im Blut ist abhängig vom Sauerstoffangebot, also der Sauerstoffkonzentration. Um eine ausreichende Sauerstoffversorgung zu erreichen, muss dem Patienten bei diesem Verfahren eine erhöhte Sauerstoffkonzentration im Atemgas zugeführt werden. Dies ist jedoch nur für einen kurzen Zeitraum möglich, da sonst die Gefahr von Lungenödemen sowie oxidativen Gewebeschäden besteht. Ein weiterer Nachteil von Perfluorkarbonen besteht in der starken Belastung des Speichersystems der Leber, des so genannten retikulo-endothelialen Systems, durch die in der Emulsion mit verabreichten Emulgatoren. Diese Perfluorkarbon-Sauerstoffträger können aufgrund ihrer Wirkungsweise nur kurzzeitig als Blutvolumen-Substitut eingesetzt werden.

Die künstlichen Sauerstoffträger der SanguiBioTech AG dagegen können in Verbindung mit einem Plasmaexpander als Blutvolumen-Substitut eingesetzt werden, ohne die oben aufgeführten Nachteile der Perfluorkarbone aufzuweisen. Darüber hinaus eignen sie sich durch ihre dem menschlichen Blut vergleichbaren physiologischen Eigenschaften in ganz besonderem Maße dazu, die Sauerstoffversorgung des Organismus zu verbessern. Das Konzept dieses sauerstoff-transportierenden Blut-Additivs eröffnet eine Fülle von Anwendungsmöglichkeiten (s. o.), die den Perfluorkarbon-Sauerstoffträgern aus oben genannten Gründen verschlossen bleiben müssen.

Implantierbarer und insertierbarer Glukosesensor

Ebenfalls im August 2000 konnte die GlukoMediTech AG ihr erweitertes Entwicklungskonzept des implantierbaren Glukosesensors der Öffentlichkeit vorstellen, das die zusätzliche Möglichkeit eines "insertierbaren" Sensors eröffnet. Im Unterschied zum implantierbaren Sensor, der sich vollständig unter der Haut befindet und keinerlei Verbindung durch die Haut nach außen aufweist, wird der insertierte Sensor gleichsam durch die Haut "gestochen", besitzt also eine Verbindung nach außen. Der "gepiercte" Sensor der GlukoMediTech AG soll eine kontinuierliche Glukosebestimmung über einige Tage erlauben. Sowohl sein Aufbau als auch die angewandten Messmethoden orientieren sich am implantierbaren Sensor. Zusätzlich zu den beiden Mess-Systemen, die das Unternehmen bisher entwickelt hat – ein polarimetrisches und ein Infrarot-spektrometrisches System – steht nun noch die dritte optische Messmethode der Refraktometrie für die Glukosebestimmung zur Verfügung. Für alle drei Messmethoden wurden bereits Patentanmeldungen beim Deutschen Patentamt eingereicht. Welche Methoden letztendlich eingesetzt werden, soll durch die geplanten präklinischen und klinischen Prüfungen eruiert werden. Durch die zusätzlichen Optionen, die das neue Konstruktions-Konzept eröffnet, erwartet das Unternehmen, die Funktion des Sensors früher als erwartet am Menschen prüfen zu können, was sich auch auf den Markteintritt des implantierbaren Glukosesensors günstig auswirken dürfte.


Unter dem Titel "Weltpremiere in Frankreich – Künstliche Bauchspeicheldrüse erspart Insulin-Spritze" schildert die Bild-Zeitung in der Ausgabe zum Jahreswechsel, dass einem Patienten erstmals ein Glukosesensor in Verbindung mit einer Insulinpumpe implantiert wurde.
Weltweit arbeiten Unternehmen an der Entwicklung einer künstlichen Beta-Zelle, d. h. einer Kombination aus Glukosesensor und Insulinpumpe, die aneinander gekoppelt, die Funktion der Bauchspeicheldrüse Insulin-pflichtiger Diabetiker ersetzen soll. Bislang konnte noch keine funktionstüchtige Beta-Zelle entwickelt werden. Diese Zielsetzung verlangt eine genaue Messung des Glukosespiegels mit größtmöglicher Sicherheit.
Auch bei der beschriebenen Implantation in Montpellier handelt es sich noch nicht um eine künstliche Beta-Zelle, sondern um zwei unabhängig voneinander arbeitende Systeme. Das Messprinzip beruht auf einer biochemischen Reaktion, bei der Glukose durch das Enzym Glukoseoxidase umgesetzt wird.
Bisherige Studien, beispielsweise des Instituts für Chemo- und Biosensorik Münster e. V., (ICB) haben gezeigt, dass das Enzym in einem derartigen Mess-System innerhalb weniger Tage an Sensitivität verlieren kann. Aufgrund des Sensitivitäts-Verlustes muss der Sensor regelmäßig kalibriert, d. h. anhand eines über die herkömmliche Blutzucker-Messmethode bestimmten Werts, neu eingestellt werden. Die derzeit auf dem Markt erhältlichen insertierbaren (nicht implantierbaren) Glukosesensoren, die dieses System beinhalten, haben eine Lebensdauer von nur wenigen Tagen und müssen dann ersetzt werden. Tierexperimente im Verbundprojekt des Instituts für Chemo- und Biosensorik Münster e. V. führten 1999 dazu, dass der Ansatz, einen implantierbaren Glukosesensor auf der Basis dieses Messprinzips zu entwickeln, dort nicht weiter verfolgt wurde.
Der in Montpellier verwendete Sensor soll eine längere Funktionsdauer als nur wenige Tage besitzen. Derzeit muss dieser Sensor noch täglich mit der üblichen Blutzuckermessung aus einem Blutstropfen kalibriert werden. Eine stabile Langzeitfunktionsdauer über ein bis zwei Jahre muss aber durch Studien belegt werden.
Bisher wurden in Montpellier, wie erwähnt, Sensor und Insulinpumpe am Menschen noch nicht zu einer technischen Beta-Zelle gekoppelt. Dazu bedarf es eines verlässlichen langzeitstabilen Glukosesignals, weil sonst die Insulinfreisetzung durch die Pumpe zu hoch oder zu niedrig wird, was für den Patienten gefährlich ist.
Eine sichere langfristige Funktionsdauer ist daher eine der Bedingungen, die sich die GlukoMediTech AG bei der Entwicklung ihres implantierbaren Glukosesensors zum Ziel gesetzt hat. Aus diesem Grund hat man sich für den Einsatz physikalischer Messmethoden entschieden. Derzeit stehen, wie oben ausgeführt, drei optische Messmethoden zur Verfügung: Polarimetrie, Spektrometrie und Refraktometrie. Um eine größtmögliche Sicherheit der Messung zu gewährleisten, sollen langfristig zwei voneinander unabhängige Methoden eingesetzt werden, die sich wechselseitig kontrollieren können.

Patentanmeldungen demonstrieren die Fortschritte der Projekte

Die Fortschritte in den Entwicklungs-Projekten spiegeln sich ebenfalls in den Patentanmeldungen des Unternehmens wider: So haben die beiden Tochterunternehmen allein im Jahr 2000 16 Patentanmeldungen bei Patentämtern eingereicht.

Medizinisch-kosmetisches Externum: Die Herstellung und Verwendung externer Präparate mit verschiedenen Grundlagen, beispielsweise als Hydrogel oder als Emulsion, welche als Sauerstoffträger den roten Blutfarbstoff Hämoglobin oder ein Gemisch aus Hämoglobin und Myoglobin beinhalten.

Die Herstellungsvorschrift für künstliche Sauerstoffträger: In ihr wird detailliert festgelegt, unter welchen Bedingungen, beispielsweise bei welcher Temperatur, unter Einsatz welcher Chemikalien und in welcher Abfolge von Prozessen die Synthese der Sauerstoffträger stattfindet. Ausgekoppelt aus dem allgemeinen Patent für das Herstellungsverfahren sind zwei einzelne Schritte, die für sich Erfindungshöhe besitzen und deshalb separat patentiert werden sollen.

Glukosesensor: Neben den zwei bereits zum Patent angemeldeten Mess-Systemen – ein polarimetrisches und ein Infrarot-spektrometrisches System – wurde nun für eine dritte optische Messmethode für die Glukosebestimmung, ein refraktometrisches System, eine Patentanmeldung eingereicht.

Im Dezember 2000 erhielt die GlukoMediTech AG vom Deutschen Patentamt die Erteilungsbeschlüsse für zwei Patente für Produkte aus der Linie "Nicht-invasive Atmungsüberwachung in Intensivmedizin, Anästhesiologie und Schlafanalyse", den Sensor-Konnektor für Neugeborene (Patentnummer 19951579) und den Sensor-Tubus (Patentnummer 19951578). Bemerkenswert ist die außerordentlich kurze Zeitspanne von nur gut einem Jahr nach Patentanmeldung beim Deutschen Patentamt.

Personalia/Mitarbeiter

Effizienz und Kontinuität durch "Chief Scientific Officer (CSO)"

Mit Wirkung vom 17. Oktober 2000 wurde Dr. Harald Pötzschke zum "Chief Scientific Officer (CSO)" für die Sangui BioTech International, Inc. sowie der SanguiBioTech Singapore Pte. Ltd. ernannt. Dr. Pötzschke, der seit 1996 im Bereich Forschung und Entwicklung der SanguiBioTech AG tätig ist, war als langjähriger Mitarbeiter von Herrn Prof. Dr. Dr. Wolfgang Barnikol entscheidend an den Grundlagen der Forschungs- und Entwicklungsarbeit der künstlichen Sauerstoffträger beteiligt. Mit der Ernennung Dr. Pötzschkes, der seit Mai 1998 stellvertretendes Mitglied der Vorstände der SanguiBioTech AG und der GlukoMediTech AG ist, zum CSO sollen Effizienz und Kontinuität der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der Sangui-Unternehmensgruppe sichergestellt werden. Insbesondere wird es zu den Aufgaben des CSO gehören, die zukünftige "Achse Witten – Singapur" zu einem funktionsfähigen Instrument für die Sangui-Unternehmensgruppe zu machen und eine effizienzsteigernde Vernetzung der Unternehmensaktivitäten zu gewährleisten.

Verstärkung der Betreuung präklinischer Studien

Seit Juli 2000 verstärkt Bettina Lange, Dipl.-Biol., das Forschungsteam der SanguiBioTech AG und der GlukoMediTech AG als Leiterin der Abteilung präklinische Studien/Evaluation. Sie ist zuständig für die Planung und Durchführung der präklinischen Studien für die künstlichen Sauerstoffträger und den implantierbaren und den insertierbaren Glukosesensor. Eines der Resultate ihrer bisherigen Arbeit ist ein Tierorgan-Modell, das für Untersuchungen zur Funktionsweise der Glukosesensoren eingesetzt werden soll. Die diplomierte Biologin (Schwerpunkte Tierphysiologie und Molekularbiologie) promoviert derzeit zum Thema "Akutes Nierenversagen bei Sauerstoffmangel". Ihre theoretischen Kenntnisse auf dem Gebiet "Sauerstoffmangel" sowie fundierte praktische Erfahrungen werden die weitere Entwicklung des künstlichen Sauerstoffträgers vorantreiben. Weiterhin verfügt Frau Lange über technische Kenntnisse auf dem Gebiet der optischen Spektroskopie, die bei der Erprobung des Glukosesensors im lebenden Modell eine wichtige Basis bilden.

Neuer Mitarbeiter im Analytikteam

Am 1. Februar 2001 begann Dr. Werner Schmidt seine Tätigkeit für das Unternehmen. Als approbierter Apotheker mit fundierten Kenntnissen in der pharmazeutischen Analytik und Biochemie verfügt Dr. Schmidt über ein breites Methodenspektrum. Dr. Schmidt wird dazu beitragen, bereits erarbeitete Analysenmethoden weiterzuentwickeln und neue Methoden zu etablieren, um die Qualitätssicherung von Ausgangsprodukten sowie der künstlichen Sauerstoffträger sicherzustellen.

Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit

Seit Juli 2000 ist Birgit Strautz, Dipl. Biol., Magistra in Europastudien, für die SanguiBioTech AG und die GlukoMediTech AG als Projektkoordinatorin der Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie in der Öffentlichkeitsarbeit tätig. Die diplomierte Biologin (Schwerpunkt Zellbiologie/Proteinbiochemie) hat sich im Rahmen des interdisziplinären Magisterstudiums "Europastudien" in Aachen auf das Gebiet des Europarechts, insbesondere die Patentierung biotechnologischer Erfindungen in der Europäischen Union spezialisiert.

Verstärkung im Ingenieurs-Bereich "Telemetrie/Energieversorgung"

Seit 1. Februar 2001 ist Arndt Brodowsky als Ingenieur für die GlukoMediTech AG tätig. Als Student der Fachrichtung Elektrotechnik an der Fachhochschule Bochum hatte er seine Mitarbeit an den Projekten "Energieversorgung und telemetrische Datenweiterleitung für den Glukosesensor" bereits vor einigen Monaten im Rahmen einer Diplomarbeit begonnen und wird die begonnenen Arbeiten jetzt fortführen.

Positive Medienresonanz

Aufgrund unserer erheblich forcierten Öffentlichkeitsarbeit haben die Medien in den letzten Monaten nicht nur ausführlich, sondern auch durchweg positiv über sämtliche großen Projekte unserer Unternehmensgruppe und deren Fortschritte berichtet. Über die künstlichen Sauerstoffträger als Blutvolumen-Ersatz und Blutadditiv sowie die medizinisch-kosmetischen Einsatzmöglichkeiten der externen Anwendung der Sauerstoffträger berichteten beispielsweise das "Handelsblatt" (30. August 2000 und 22. November 2000), die "Welt" (23. November 2000) und die "Wirtschaftswoche" (21. Dezember 2000). Auch unser Projekt Implantierbarer Glukosesensor wurde in den Medien vorgestellt – unter anderem ebenfalls im "Handelsblatt" (16. November 2000), in der "Welt" (11. März 2000) und "Welt am Sonntag