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DGAP-Ad hoc: Wünsche AG 3. Teil = - 500 Beiträge pro Seite



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Teil 3 von 3

Ad-hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------------

Teil 3 von 3

Wünsche Aktiengesellschaft Der Vorstand

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Wünsche AG Gerhard Janetzky Sprecher des Vorstands Telefon: 040-41 91 78 20 Telefax: 040-41 91 78 23 E-Mail: g.janetzky@wuensche.de

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 21.01.2002

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:

Durch diese Maßnahmen wird die MPC Holding zukünftig wesentlicher Aktionär der WAG sein. Die Integration der von ihr einzubringenden Unternehmen und die damit geplante Fokussierung der geschäftlichen Aktivitäten der WAG auf ein wirtschaftlich tragfähiges Dienstleistungskonzept für den Handel (vgl. hierzu die Pressenotiz der MPC Holding vom 16.01.2001) führt zu der Notwendigkeit, dass die WAG sich im Zuge dessen von nicht mehr in das Beteiligungsportfolio passende Aktivitäten trennt. Hierzu zählt insbesondere die 100 %ige Beteiligung an der JOOP! GmbH. Dieses Unternehmen soll also verkauft werden. Die Sanierungsbeteiligten wollen sich im Interesse der WAG und ihrer Aktionäre hierbei allerdings nicht unter zeitlichen Druck setzen lassen, umgekehrt ist es allerdings erforderlich, bereits zum Beginn der Sanierung die WAG von denjenigen Kreditverbindlichkeiten zu befreien, die zur Akquisition der JOOP! GmbH in erheblichem Umfang aufgenommen wurden (JOOP!-Akquisitionskredit), nämlich von der BHF-Bank als Konsortialführerin eines von ihr und der Hamburgische Landesbank - Girozentrale - gewährten Konsortialkredits. Hierzu ist folgendes geplant:

Mit Zustimmung der Hauptversammlung soll die JOOP!-Beteiligung gegen schuldbefreiende Übernahme JOOP!-Akquisitionsfinanzierung eingebracht werden in eine von der WAG und der BHF-Bank als Konsortialführerin (und damit wirtschaftlich zugleich auch im Interesse ihres Konsortialpartners Hamburgische Landesbank - Girozentrale -) hierzu neu zu gründende Holding-GmbH, an der die WAG und die BHF-Bank zu je 50 % beteiligt sein werden. Das Stammkapital dieser Holding soll EUR 25.000,00 betragen. Zusätzlich soll die WAG verpflichtet sein, in die Kapitalrücklage dieser neuen Holding einen Betrag in Höhe von EUR 2.556.460,00 (5,0 Mio. DM) einzuzahlen, nämlich aus denjenigen Mitteln, die ihr im Zuge der Barkapitalerhöhung zufließen werden. Dieser Betrag soll unmittelbar Verwendung finden zur Reduzierung des seitens der BHF-Bank gewährten JOOP!-Akquisitionskredits. Die WAG hat bestimmte Risiken, von denen die Sanierungsbeteiligten gegenwärtig noch nicht vorhersagen können, ob sie eintreten werden. Wenn und soweit sie nicht eintreten, soll die WAG in diesem Zusammenhang zusätzlich verpflichtet sein, den hierdurch ersparten Aufwand bis zur Höhe von EUR 2.556.460,00 (5 Mio. DM) in gleicher Weise zu verwenden, also in die Kapitalrücklage dieser neuen Holding einzuzahlen, um hieraus den JOOP!-Akquisitionskredit der BHF-Bank zu tilgen.

Sobald die JOOP! GmbH von dieser neuen Holding veräußert sein wird, soll diese Holding liquidiert werden. Nach Bedienung des dann noch offenen Rests des JOOP!-Akquisitionskredits und aller sonstigen im Zusammenhang hiermit stehenden Kosten und Abgaben soll der verbleibende Liquidationsüberschuß hälftig zwischen der BHF-Bank und der WAG geteilt werden. Der hieraus etwa der WAG zufließende Liquidationsanteil soll unmittelbare Verwendung finden zur Tilgung der durch oben genannte Verzichte der Hamburgische Landesbank - Girozentrale - und der BHF-Bank insgesamt um 25,4 Mio. DM reduzierten Kredite.

Wenn in diesem Zusammenhang die BHF-Bank als Konsortialführerin vorrangig eingebunden wird, so haben die Sanierungsbeteiligten berücksichtigt, daß die gesamte JOOP!-Beteiligung im Rahmen des JOOP!-Akquisitionskredits verpfändet worden ist an die BHF-Bank.

Durch diese Maßnahmen wird die Überschuldung der WAG beseitigt werden können. Die WAG hatte allerdings nicht nur wegen Überschuldung, sondern auch wegen Illiquidität Insolvenzantrag gestellt. Zur Rücknahme des Insolvenzantrags war daher die Sicherstellung der Liquidität bis zur Ende März 2002 anstehenden außerordentlichen Hauptversammlung der WAG und der anschließenden Umsetzung der dort zu fassenden Beschlüsse zu den Kapitalmaßnahmen erforderlich. Die MPC Holding einerseits sowie andererseits diejenigen Aktionäre der WAG, die, wie oben erwähnt, die Sanierung durch Darlehensverzichte fördern, haben sich hierzu bereit erklärt, der WAG die nach dem gegenwärtigen Liquiditätsplanungsstand etwa zusätzlich erforderlichen, nämlich durch den eigenen Liquiditätsbestand womöglich nicht gedeckten Mittel von ca. EUR 500.000,00 zur Verfügung zu stellen.

Der Vorstand hofft, die vorbereitenden Arbeiten zur außerordentlichen Hauptversammlung baldmöglichst abschließen zu können, um noch vor Ablauf März 2002 die außerordentliche Hauptversammlung durchführen zu können. Er ist gemeinsam mit allen Sanierungsbeteiligten einschließlich derjenigen Gläubiger, die durch Verzichte und Vergleiche erhebliche Sanierungsbeiträge geleistet haben, der Überzeugung, dass hiermit im Bereich des Machbaren ein Sanierungskonzept vorbereitet worden ist, das die erforderliche qualifizierte Zustimmung der Hauptversammlung finden wird. Sollte dies nicht der Fall sein, sollte also mangels Mitwirkungsbereitschaft der Aktionärsschaft dieser Sanierungsplan scheitern, wäre der Vorstand gezwungen, unmittelbar erneut Insolvenzantrag zu stellen, der unverzüglich zur Eröffnung des Verfahrens führen würde. Das Schicksal der WAG wäre in diesem Falle endgültig.

Wünsche Aktiengesellschaft Der Vorstand

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Wünsche AG Gerhard Janetzky Sprecher des Vorstands Telefon: 040-41 91 78 20 Telefax: 040-41 91 78 23 E-Mail: g.janetzky@wuensche.de

Ende Teil 3 -------------------------------------------------------------------------------- WKN: 779 810; ISIN: DE0007798100; Index: Notiert: Geregelter Markt in Frankfurt und Hamburg; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf, München und Stuttgart

212044 Jän 02



Autor: import DGAP.DE (),20:48 21.01.2002

erster kurs: 0,38, hoch, 0,54 !!!

ende der woche: 0,84 !!!

viel spaß beim ausgeben des verdienten geldes.
@ Pferdegehnge

Wo bitte wird denn um diese Uhrzeit so ein Wert wie Wünsche gehandelt ?

Bei L&S jedenfalls nicht, soweit ich weiß.


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