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Elliottwellen - Euro/Yen: Weitere Kursgewinne in Sicht - 500 Beiträge pro Seite



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UPDATE Elliottwave Analyse Euro/Yen


Mittelfristiger Wochenchart EUR/JPY:

Daily-Chart EUR/JPY:

 

Der Aufwärtstrend seit November führte erst zum Jahreswechsel zu einem Zwischenhoch. Das Kursziel von knapp 117 Punkten wurde sogar deutlich überschritten. Die genannten zentralen Unterstützungen sind folglich noch weit entfernt. Mögliche Umkehrsignale wurde also bislang nicht ausgebildet.

Langfristig: Hier hat sich seit Monaten nichts verändert. Der Euro zum Yen hat bekanntermaßen im Herbst 2000 die langfristige Baisse beendet. Es handelte sich um eine komplexe Double-Zigzag-Korrektur. Das langfristige Tief bei 0,90 lag sowohl auf Zeit- als auch Preisebene fast am Idealpunkt. Idealerweise befindet sich der Euro/Yen seither in einer neuen großen Haussebewegung.

Hier bildet sich ein erster großer Aufwärtsimpuls, der bis 2004 Preise von 140 mit sich bringen sollte. Doch selbst im bearishen Alternativfall sind bis Mitte nächsten Jahres Kurse von knapp über 130 Yen zu erwarten. Die analytischen Probleme liegen daher in der Ermittlung von Trendwendepunkten bzw. Zwischenkorrekturen innerhalb dieses Aufwärtstrends.

Mittelfristig: Mit dem Hoch im April vergangenen Jahres (113.73) endete ein erster Aufwärtsimpuls. Dieser wird als Welle 1 bezeichnet. Bereits das Low Anfang Juni bei 99 Yen erfüllt die Voraussetzungen für eine vollständige Welle 2. Wie schon oft an dieser Stelle ausführlich geschildert, liegt sind die Wellenmuster von Juni bis Oktober nur schwer als Impuls identifizierbar. Dies war als folglich noch als Bestandteil der Welle 2 zu werten. Trotzdem gab es ein Kaufsignal im November, das wiederum kurzfristige Gewinne versprach.

Insbesondere beim Blick auf den Langfristchart sind diese Zuordnungsprobleme nicht ersichtlich. Hier deutet vieles auf eine bereits laufende Hauptantriebswelle 3 hin. Dies würde bedeuten, dass der Euro bis Jahresende auf knapp 130 Yen ansteigt. Die Zwischenkorrekturen haben dabei nur temporären Charakter.

Zunächst das sehr kurzfristige Wellenbild: Mit dem Januar-Top bei 119.72 endete der Impuls der am 13. November bei 106.86 gestartet ist. Viel entscheidender in diesem Zusammenhang ist aber die Tatsache, dass die Kursmuster der vergangenen Wochen nur korrektiv sind. Diese Entwicklung hat zur Folge, dass auch in den nächsten Monaten der Aufwärtstrend intakt bleibt.

Kurzfristig kann die Seitwärtsbewegung seit dem 02. Januar eindeutig als Flat-Korrekturmuster identifiziert werden. Die Subwave a`` endete bei 115.64 und die Wave b`` bei 119.18 Yen. Der Downmove der vergangenen Handelswoche ist also lediglich Bestandteil der Impulswave c``. Bei der Analyse der Intraday-Chart sind auch die sehr kurzfristigen Muster eindeutig. Hier befindet sich der Euro am Endpunkt der Miniwave iii``, so dass bis Ende Januar mit weiter leicht fallenden Preisen zu rechnen ist.

Neben dem Support 115.25 gibt es einen Zielbereich bei 114.80 Yen. Vor allem das Ausmaß der bevorstehenden Miniwave iv` wird entscheiden, wo exakt der Endpunkt dieser Konsolidierung markiert wird. Relativ sicher ist aber die Implikation, dass der Euro anschließend wieder nach oben blickt. Ausgehend von diesem letzten Impuls ergibt sich ein Kursziel von zunächst 122.95 Yen auf Sicht von vier bis sechs Wochen. Aus technischer Sicht sind darüber hinausgehende Gewinne möglich.

Zurück zum übergeordneten Wellenbild. Wenn also die Wahrscheinlichkeit recht hoch ist, dass der Euro zum Yen weiter zulegt, bestehen berechtige Zweifel einer ausdehnten Korrekturwelle 2. Konkret ist aus Wellensicht lediglich ein Double-Zigzag-Muster denkbar. Hierbei würde es dann nach dem Top bei 123 Yen zu Abgaben bis 107 Yen kommen. Die Wahrscheinlichkeit für ein solches Szenario sinkt aber stetig.

Strategisch sollte daher unverändert daran festgehalten werden, dass beim Ausbleiben von Umkehrsignalen eine laufende Welle 3 zu präferieren ist. Wichtige Support befinden sich aktuell bei 111 und 114.50. So lange hier der Aufwärtstrend stabil bleibt und die Tieferbewertungen nur mit Korrekturmuster entwickelt werden, gibt es keinerlei Hinweis für eine Trendwende oder Break der genannten Unterstützungen.

Das Pendant liegt aktuell im übrigen bei 117.55 Yen. Sobald diese Chartmarke wieder überschritten wird, ist auch der kurzfristige Aufwärtstrend reaktiviert. Das angesprochene Ziel von rund 123 sollte dann nur noch eine Frage der Zeit sein.

Markttechnik: Auf Tagesbasis ist die Markttechnik auf Konsolidierungskurs. Eine Fortsetzung der aktuellen Seitwärtsbewegung auf Sicht von ein bis zwei Wochen wäre wünschenswert. Erst dann besteht wieder genügen `Luft` für neue Gewinne.

Fazit: Der Euro zum Yen hat sich nach dem Hoch Anfang Januar erstaunlich stabil gehalten. Im Anschluss an die sehr kurzfristige Tieferbewertung (115.25/114.80) blickt der Euro wieder nach oben. Auf Sicht von vier bis sechs Wochen sind weitere Gewinne bis 123 Yen realistisch. Mittelfristig bleibt das Jahresziel von rund 130 ebenfalls bestehen.

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Autor: Mathias Onischka (© wallstreet:online AG),13:08 28.01.2002

Hat jemand Erfahrung mit entsprechenden Optionsscheinen. Denke ein langlaufender Call mit Basispreis 120 bis 130 macht mittelfristig Sinn.
was will man mehr ?

Prognose 28.1.02

und ist


Grüße oegeat

PS :Habe mir einen etwas scharfen OS gegönnt(30.1.02) 538196 KK 0,27 und heute weg um 0,61 hi nun werden wir etwas korregieren (zB 116,5)um dann die 123 anzupeilen !
Stimmt, diese Prognose ist bis jetzt gut gelungen. Ist allerdings unter den vielen Prognosen ein Ausrutscher.


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