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25.03.2004 - 11:52 Uhr


Gericom lässt Dividende ausfallen - Ziele 2003 verfehlt
Linz (vwd) - Die Gericom AG, Linz, will keine Dividende für 2003 zahlen. Die für das abgelaufene Jahr gesetzten Umsatz- und Ergebnisziele seien nicht erreicht worden, teilte der Notebookhersteller am Donnerstag bei Vorlage der Zahlen für 2003 mit. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen die Ausschüttung noch auf 0,80 (0,65) EUR je Aktie erhöht. Die Ausweisung eines Verlusts von 17,2 Mio EUR für 2003 begründete Gericom mit gesunkenen Durchschnittspreisen, nicht eingehaltenen Abnahmeverpflichtungen und Inventurabwertungen. Zudem habe sich die Abschwächung des Dollar negativ ausgewirkt.

Aus dem negativen Ergebnis ziehe auch der Vorstand seine Konsequenzen, schreibt der Konzern in einer Pressemitteilung. Vorstandsvorsitzender Hermann Oberlehner werde bis zum Erreichen der Gewinnschwelle auf sein Gehalt verzichten. Das Ziel habe Gericom bereits für dieses Jahr ins Auge gefasst. Die Krise sei überwunden, man stehe vor der Ertragswende, heißt es im Pressetext. Der vor wenigen Tagen erfolge Einstieg der Medion AG werde den Turnaround beschleunigen.

Mit Notebooks erzielte Gericom den Angaben zufolge 2003 einen Umsatz von 397,9 Mio EUR.
vwd/12/25.3.2004/mi/mim



Aktuelle Ausgabe des Spekulanten: Kleiner Auszug zu Gericom

Durch den Einstieg von Medion erscheint die angeschlagene Gericom gerettet zu sein. Wann wieder richtig gute Gewinn-Margen erzielt werden können, lässt sich noch nicht abschätzen. Erste Analysten haben die Aktien von Gericom bereits aufgestuft. Weitere werden, unserer Ansicht nach, folgen. In diesem positiven Fahrwasser sehen wir für die einst profitable Firma, die für 2002 noch 0,80 Euro Dividende pro Aktie ausbezahlt hatte, wieder Potenzial. Bei einem erfolgreichen Turn-around und einer nachhaltigen Rückkehr in die Gewinnzone sollte der Aktienkurs wieder bei zumindest 10 Euro liegen.
Das hatten wir aber alles schonmal.

Und der Vorstand verzichtet nur auf die Auszahlung seiner Gehaltsansprüche. Nicht auf das Gehalt oder die Ansprüche.

Gruß
Eustach :D
(der nicht glaubt, dass die ein turn-a-round Kandidat sind, sondern dass die von Medion zerlegt werden)
das unternehmen ist bei mir um die ecke.
schaut euch mal die berichterstattung bei uns an.

http://ooe.orf.at


und vor allem was die leute dazu im forum schreiben.
ich würde (medion hin und her) die aktie meiden, wie der teufel das weihwasser.
kurzfristig sind ev. ein paar prozente nach oben drinnen.
langfristig????
ich zweifle daran

weiterer link:
http://futurezone.orf.at
BA-CA erhöht Gericom-Gewinnschätzung
Medion-Einstieg wird positiv bewertet

Montag, 22.03.04
17:25 MET
Die Analysten der Bank Austria-Creditanstalt [BA-CA] haben ihre Gewinnschätzungen 2004 für den oberösterreichischen Notebook-Hersteller Gericom von 0,04 auf 0,31 Euro je Aktie erhöht.

Für das Geschäftsjahr 2005 lauten die Prognosen nun auf 0,88 Euro nach 0,44 Euro je Anteilsschein. Auch das Kursziel wurde nach oben revidiert, von zuletzt 4,50 auf 8,80 Euro.

Gericom werde durch den Einstieg des deutschen Elektronik- und Kommunikationstechnikhändlers Medion Hilfe bei der Einsetzung eines Risikomanagements erhalten, so die BA-CA in einer aktuellen Studie.

Sollte Gericom die Risikobereiche in den Griff bekommen, sei mittelfristig ein nachhaltiger Umschwung möglich, hieß es weiter. Außerdem könnten die beiden Unternehmen Synergien im Logistik- und Kundendienstbereich ausschöpfen.
ADE: Gericom-Chef: Ohne deutsche Beteiligung vor der Pleite
WIEN (dpa-AFX) - Der österreichische Notebookhersteller Gericom
wäre ohne die Beteiligung der deutschen Medion-Gruppe zahlungsunfähig
gewesen. Wie Gericom-Chef Herman Oberlehner dem österreichischen
Nachrichtenmagazin " Format" (Donnerstagausgabe) erklärte, stand sein Unternehmen
vor der Pleite, weil ihm die österreichische Bank Austria-Creditanstalt, eine
Tochter der bayerischen HypoVereinsbank, die Kreditlinien gestrichen habe.
Oberlehner bezeichnete die Entscheidung der Bank in dem Interview als
" betriebswirtschaftlichen Wahnsinn" , da sein Unternehmen von dem von der Bank
gewährten Kreditrahmen in Höhe von 30 Millionen Euro lediglich fünf Millionen
ausgeschöpft habe. Allerdings habe das Unternehmen massive Umsatzeinbrüche um
18,2 Prozent auf 445 Millionen Euro zu verzeichnen gehabt. Dem Unternehmen
drohten Verluste von 20,9 Millionen Euro, sagte der Gericom-Direktor./fu/DP/mur
NNNN


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