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Wo steht Medigene in einem Jahr?? - 500 Beiträge pro Seite (Seite 74)



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da fehlt noch was in #36368.. hie rzur Komplettierung der News zur Umstrukturierung


Arnd Christ, Finanzvorstand der MediGene AG, kommentiert: "Wie bei der kürzlich
erfolgten Eligard(®)-Transaktion angedeutet, sind diese Maßnahmen zur
Kosteneinsparung Teil einer Gesamtstrategie, die MediGene ein attraktives
Finanzprofil verleiht: Mit der künftig niedrigeren Kostenbasis, einem soliden
Bargeldbestand und Umsätzen aus den Medikamenten Eligard(®) und Veregen(®)
könnte MediGene bereits 2011 profitabel sein. Wir streben jedoch an, organisch
und durch strategische Transaktionen zu wachsen."

Dr. Frank Mathias, der Vorstandsvorsitzende der MediGene, kommentiert: "Die
heute angekündigten Veränderungen sind das Ergebnis ausführlicher Diskussionen
von Vorstand und Aufsichtsrat und wurden nicht leichtfertig beschlossen. Uns ist
bewusst, dass unsere Mitarbeiter über Jahre sehr viel für MediGene geleistet
haben, und dafür danken wir ihnen aufrichtig. Durch die genannten operativen und
strategischen Fortschritte halten wir es nun jedoch im notwendigen Interesse der
MediGene AG, unsere Unternehmensstruktur entsprechend anzupassen. Mit dieser
Restrukturierung wird MediGene zu einem schlanken Unternehmen mit
Produktumsätzen, Entwicklungsprojekten, niedrigeren Kosten, einer gestärkten
Finanzausstattung und einem ebenso qualifizierten wie erfahrenen Team. Wir
glauben, dass ein solches Profil einen attraktiven Wert sowohl für bestehende
und künftige Aktionäre als auch für potenzielle Partner bietet, da wir
anstreben, unsere Medikamentenpipeline zu stärken und damit ein Fundament für
künftiges Wachstum zu legen."
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.231.137 von starwarrior03 am 29.09.10 12:45:06....könnte MediGene bereits 2011 profitabel sein. Wir streben jedoch an, organisch und durch strategische Transaktionen zu wachsen."


für mich steht fest, dass im finanzplan die einnamen aus eligard und veregen reichen würden, um profitabel zu sein.

aber die strategischen transaktionen (zum wachstum) wird das verhindern.

ich glaube aufgepasst hat zutreffend analysiert, aber hohes rückschlapotential sehe ich nicht. die andere richtung wäre nur mit deal offen oder sehr sehr langfristig.

sitze auf jeden fall die verluste aus....

ciao
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.231.472 von mehrdiegern am 29.09.10 13:17:38...diese Maßnahmen zur Kosteneinsparung Teil einer Gesamtstrategie...

So schlimm es für viele MA in Martinsried ist, die Weichen wurcen bereits im April 2008 im Zuge der Fokusierung gestellt.
Bei jedem Quartalsbericht kam doch: ... Medigene verbrennt Geld!!
Damit ist jetzt Schluss.
A. Christ: ..könnte MediGene bereits 2011 profitabel sein...
Wir stehen bereits vor 2011, d.h. man weiß genau, die Zeit des Geldverlierens ist vorbei.
Ausserdem hat MDG die komfortable Situation eine ganze Reihe von potentiellen Clinic trials in seinen ausgegliederten Gesellschaften rasch einbinden zu können und das ohne vorher in der Forschung (nach Uni-Muster) mit dem Geld sorglos umgegangen zu sein.

Auf eine gute Zukunft....;)

ciao
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.231.961 von FTaktuell am 29.09.10 14:22:49Wir stehen bereits vor 2011, d.h. man weiß genau, die Zeit des Geldverlierens ist vorbei.

Hallo FT,

aber schau Dir auch den Konjunktiv davor an - und mit dem danach folgendem Satz ist dann auch klar warum Konjunktiv - da ist mehrdie wohl näher dran...


könnte MediGene bereits 2011 profitabel sein. Wir streben jedoch an, organisch
und durch strategische Transaktionen zu wachsen

Ausserdem hat MDG die komfortable Situation eine ganze Reihe von potentiellen Clinic trials in seinen ausgegliederten Gesellschaften rasch einbinden zu können

das haben sie - aber nur wenn sie "Marktpreise" bezahlen... Und was ist das dann für ein tolles Geschäft für die Gesellschaft - 08 rausgeben und Projekt auf 1 Mio abschreiben um es dann 11 wieder reinzuholen für xx Mio...

Grüße aufgepasst
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.232.051 von aufgepasst am 29.09.10 14:34:04..aber schau Dir auch den Konjunktiv davor ..

müssen Sie doch dazuschreiben. Immerhin beinhaltet es eine in die Zukunft gerichtete Aussage.;)

Aus meiner Sicht bestätigt Christ, das was wir hier ausführlich nachgerechnet haben:

2011 Einnahmen (ohne Deal zu berücksichtigen!)

- Oracea Meilenstein im Jänner .............ca. 3-4 MIO €
- Eligard restl. Zahlung aus Deal ..............5 MIO €
- Eligard Erlöse 2011 ....... 3 MIO €
- Veregen Umsätze ca. 20 MIO€ davon Erlöse: ca. 3 MIO €
- Veregen Meilenstein und Upfronts ........ ca. 3 MIO €
--------------------------------------------------------------
ca. 17 MIO €


Es gibt fast keine Beschaffungskosten (etwas Veregen ist jedoch ber. herausgerechnet!)

Die Personalkosten und F&E sind halbiert (EndoTag kommt nur mit Partner), da kommt dann schon ein vernünftiges Ergebnis heraus.

ciao
An der Pipline hat sich mit der heutigen Meldung nichts geändert !!und das ist mir wichtig ! We are on track !
Für mich ist das die falsche Reihenfolge. Erst Deal klar machen und dann gucken wen man nicht mehr braucht nicht umgekehrt.

Wenn sich jetzt kein Partner findet dann gibt es keine PIII?

Man führt eine Due Dillegence durch?! Das hatten wir glaube ich vor drei Jahren schon mal...

Für mich sieht es z. Z. ( ohne konkreten Deal ) so aus als bereite man sich darauf vor, dass es keinen ( guten ) Deal geben wird und daher die Zeit des zügellosen Geldausgebens vorbei ist!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.233.677 von billard1982 am 29.09.10 17:42:56Hab jetzt nur so schnell den Tag durchgelesen, aber irgendwie muss ich Dir recht geben.

Entweder bereitet man jetzt schon das Scheitern und Einstampfen von EndoTag vor
oder man steht vor einem großen Deal mit weitgehender Auslizensierung von EndoTag.

Irgendwie stimmt mich die heutige Nachricht beim ersten Durchlesen nicht positiv.
Und wurde mit der Fokussierung nicht schon mal restrukturiert?

Auch dass jetzt AAVLP wieder hochkommt, nachdem man lange nichts gehört hat, regt zum Nachdenken an.
Nachfolgeforschung für die Zeit nach EndoTag?

Nachdenkliche Grüße
Oberländler
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.233.677 von billard1982 am 29.09.10 17:42:56Erst Deal klar machen und dann gucken wen man nicht mehr braucht nicht umgekehrt.

Naja, jetzt verhandelt man schon so lange, dann dürfte es wohl klar sein, was ein Partner zu welchen Bedingungen bereit ist zu geben.
Wenn man Endotag nur komplett mit Plattform los wird oder eben gar nicht, dann braucht man die entsprechenden liposomenspezis auch nicht mehr. Denn P3 ohne Partner hat man ausgeschlossen, das ist für Medg nicht zu stemmen.

Und nur eine florierende Medigene wäre für einen der Partner auch attraktiv gewesen als Werkbank bis in die P2 hineien zu dienen. Offensichtlich wollen sie aber die Plattform oder nichts. Endo 2,3,x sind jedenfalls Maustot als Arbeits-Projekte für Medigene.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.233.837 von eck64 am 29.09.10 18:03:15Ja gut, aber wenn ich mein Haus verkaufen möchte und keinen Käufer finde muss ich halt Abstriche beim Kaufpreis machen und nicht anfangen ne Edel-Küche einzubauen, weil die glaube, dass das den potentiellen Käufern besser gefällt.

Leider kann ich nach wie vor keine klare Linie erkennen. Vor ein paar Wochen noch hat man durch SEDA neues Geld bekommen und jetzt spricht man von neuen Projekten???

Sollen doch bitte erstmal die alten Sachen unter Dach und Fach bringen bevor man weitere Baustellen anfängt.

Insgesamt dauert bei MDG alles irgendwie sehr sehr lange, z. B. Rhudex, da war mal von einer Verzögerung von 6 Monaten die Rede, jetzt sind es glaube ich 3 1/2 Jahre, wenn ich richtig mitgezählt habe - einfach Wahnsinn!!!
Leider ist im anderen Threat niemand auf meine Anmerkung eingegangen, deshalb versuche ich es hier noch einmal.

Hier die heutige Aussage von FM:

Dr. Frank Mathias, der Vorstandsvorsitzende der MediGene, kommentiert: "Die
heute angekündigten Veränderungen sind das Ergebnis ausführlicher Diskussionen
von Vorstand und Aufsichtsrat und wurden nicht leichtfertig beschlossen
.

Wenn man sich von 50% der Belegschaft trennt, ist das ein so massiver Einschnitt, der nicht Hals über Kopf beschlossen wird.

Wenn Vorstand und AR diese Entscheidung ausführlich diskutiert haben, werden diese Diskussionen über einen längeren Zeitraum gegangen sein - der AR tagt bekanntlich 4-5 mal jährlich. Ich gehe daher davon aus, dass diese Diskussionen seit ca. einem halben Jahr geführt werden und man jetzt die Reizleine gezogen hat, da eine Verpartnerung nicht so laufen wird, wie MDG sich das vorgestellt hat. Man hat dieses mögliche Szenario aber sicherlich schon frühzeitig diskutiert.

Was haben die jetzt überflüssigen 52 MitarbeiterInnen in den letzten sechs Monaten eigentlich gemacht??

Zum anderen wird in der Pressemitteilung erklärt, dass die personelle Umstrukturierung (Massenentlassung) zusätzlich Kosten von 1 Mio. verursacht und dieser Betrag noch in diesem Jahr wirksam wird - den genauen Wortlaut müsste ich mir noch einmal ansehen.

Hieraus kann doch gefolgert werden, dass die Freisetzungen noch in diesem Jahr wirksam werden - oder sehe ich das falsch?

Wenn dem so ist, werden die ersten Gespräche über Entlassungen, Vertragsauflösungen und Abfindungen bereits vor einiger Zeit geführt worden sein.

Ist es tatsächlich so, dass hochqualifiziertes Personal aus dieser Branche im Raum München gleich wieder eine ausbildungsadäquate Beschäftigung findet??

Wäre für die betroffenen MitarbeiterInnen zu hoffen, sicher bin ich mir da aber nicht.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.234.252 von fuzzy-logic am 29.09.10 18:54:11Die einmaligen Kosten für die Restrukturierung des Unternehmens werden etwa 1 Million Euro betragen und vollständig im Jahr 2010 anfallen. Die Kosteneinsparungen der angekündigten Maßnahmen schätzt MediGene auf mindestens 5 Millionen Euro pro Jahr
stimmt fuzzy-logic
hatte dies beim ersten durchlesen übersehen
andererseits hattten wir das hier bereits diskutiert und den grossen personalüberschuss beanstandet...der aderlass ist zwar gross ,bietet aber auch chancen
die 1 million euro kosten die anfallen deuten aber darauf hin dass eher personal in den unteren lohnklassen wegfallen oder seh ich das falsch?

Die Möglichkeiten der MediGene AG, ihr Medikamentenportfolio zu entwickeln und zu kommerzialisieren, bleiben auch nach der Restrukturierung bestehen. Die Kernteams und das entsprechende Know-how in den Bereichen präklinische Entwicklung, klinisches Studiendesign und klinische Entwicklung bleiben erhalten und die Business Development-Aktivitäten für EndoTAG®-1 und Veregen® werden fortgesetz

kernsatz
Eine Phase III-Studie mit EndoTAG®-1 wird MediGene, wie bereits angekündigt, nur in Zusammenarbeit mit einem Partner durchführen, der auch die Kosten der Studie tragen soll. Das für den Verpartnerungsprozess notwendige Datenpaket liegt nun vor und mehrere potentielle Partnerunternehmen sind im Prozess der Due Diligence, d. h. der detaillierten Sichtung der Daten von EndoTAG®-1.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.234.487 von borsalin am 29.09.10 19:26:331 mio zusatzkosten in 2010

heisst bei trennung bis 01.01.2011: 6 Monatsgehaelter, im schnitt 40 K euro pro person - mittleres management (gruppenleiter, scientists,) und laborleute
Mal eine Frage in die Runde der Skeptiker:

Warum hätte Medigene selbst wenn man kurz vor Abschluss eines Deals stehen würde einen Personalüberhang der nicht für die P3 gebraucht wird behalten sollen??

Das wäre wirtschaftlich doch völlig schwachsinnig!!

Wenn das entlassene Personal für eine P3 notwendig wäre, könnte ich die Skepsis verstehen, aber dem ist nicht so!!

Und ich denke, dass dieser Umstand schon seit längerem klar ist und sich aus der Kostenübernahme für die P3 durch einen potentiellen Partner logisch ableiten lässt.

Es wurde viel Personal für die Archivierung und Auswertung der BC-Daten und die Umstellung des Herstellungsprozesses benötigt. Dies ist nun nicht mehr so.

Das für eine P3 wichtige EndoTAG Kompetenzteam ist geblieben. Darauf kommt es an!
Ein Aspekt der neuesten Ereignisse finde ich stark unterbewertet in der hier vorherrschenden Wahrnehmung.
Als Anteilseigner wünsche ich mir auch ein profitables Unternehmen aber einfach ca. 50% der Belegschaft zu ENTSORGEN ist doch eine riesige Schweinerei auch wen es intern wohl vielen schon ne weile Klar wahr!!!
Umso unverständlicher wird einem dieser Schritt wen man überlegt das der verleibende Personalbestand sicherlich zu einem gehörigen Teil von Kaufmännern und organisatorisch tätigen Personen besetzt wird.
Bleiben also für die wirkliche Forschung und Produktbetreuung im Labor noch 25-30 Personen.
Wie mit so wenig Personen EndoTAG weiter entwickelt werden soll und gleichzeitig neue Produkte in die Forschung durch Zukauf aufgenommen werden sollen bleibt mit ein Rätsel.
Vor allem wen man bedenkt das auch noch gesagt wird "das Kernkompetenzteam für EndoTag bleibt bestehen". Wie viele Leute bleiben da noch übrig für neue Produkte?

Eine Schweinerei bleibt dieser Kahlschlag allemal auch wen ich mir klar bin das Leute die man nicht benötigt leider gehen müssen, aber gleichzeitig von Weiterentwicklung und neuen Produkten zu sprechen ist doch ein Hohn für die ehemaligen Mitarbeiter und für den Aktionär. Hier wird die andere Hälfte der Wahrheit ganz klar verschwiegen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.236.786 von Fredy00 am 30.09.10 07:37:16diese personalverschieberei "entsorgen" ein starkes wort ist bei biotechs der kleinen grösse geschuldet
hätte man bei den deutschen biotechs wie von investoren gewollt bereits früher fusioniert würde auch das personal davon profitieren (stellensicherheit)
endotag selber an den markt zu bringen dazu ist medigene viel zu klein und ob sich wie bei früheren beispielen (genentech) big pharmas finden die in der heutigen zeit biotechs gross werden lassen um sie dann mit milliarden zu übernehmen ist fraglich
da wird mit vorlieben gedrückt,damit die firma pleite geht um dann aus lauter erbarmen geschluckt zu werden oder die kröte wird direkt verschluckt im 3stelligen millionenbereich
bei medigene ist es wohl so (aktionärsstruktur)dass lediglich endotag "entfernt" wird
eine sogenannte organentnahme,hoffen wir zu unseren konditionen und nicht auf dem schwarzmarkt!
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.236.786 von Fredy00 am 30.09.10 07:37:16Nach einer Nacht über die Nachrichten geschlafen, komme ich zu folgenden Überlegungen.

- Wenn ich einen Mitarbeiter kündige, sind die Verträge meist so, dass ich nor vor Quartalsende diese Kündigung aussprechen muss und von da an läuft dann die Kündigungsfrist!

1. Hat die Belegschaft von MDG erst gestern durch diese Nachricht von der Kündigung erfahren?

Wenn dies so ist, dann muss es ein Ergebnis einer jüngst durch die Deal Verhandlungen resultierende Maßnahme sein.

2. Die Kosten von nur 1 MIO €.

Da ist für mich die Frage ob nicht eine größere Anzahl von MA bereits ein Angebot beim zukünftigen Besitzer der EndoTag Technologie in der Tasche hat.
Das würde dann die Abfertigungskosten erheblich senken!!

3. Wurden größere Teile der MA bereits vor ca. 2-3 Monate von der Kündigung in Kenntnis gesetzt?

Ich könnte mir vorstellen, dass unter den hier vertretenen Thread Teilnehmern der eine oder andere Betroffene jetzt sich zu diesen Fragen äussert, was möglicherweies mehr Informationen über den Hintergrund und Stand der Verhandlungen bringt.

ciao
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Wahrscheinlich darf ICH es ja gar nicht ansprechen, ich mache es aber trotzdem:

Mich wundert, dass mulga gestern nicht einen Kommentar zu der Entwicklung abgegeben hat.

Da er heute seit 8:27 Uhr online ist, wird es vielleicht heute eine Einschätzung von ihm geben, würde mich schon interessieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.236.963 von FTaktuell am 30.09.10 08:23:29Du kannst sicher sein das der Bekantgabetermin gestern 2 Tage vor Quartalsende kein Zufall war. Ich gehe davon aus das der Überwiegende Teil derer die gehen müssen am Wochenende noch nicht über diese Entwicklung im Bilde war :(

Was das für das Betriebsklima für die die nicht gehen müssen kann sich ja jeder selber denken. Heute noch Knecht morgen schon auf der Strasse. Die die bleiben werden das nicht mehr vergessen. :mad:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.237.082 von Fredy00 am 30.09.10 08:46:12Da gilt es jetzt bloß die Fristen für die Kündigungsschutzklage einzuhalten, also auf zum Fachanwalt für Arbeitsrecht.

Sogenannte Massenentlassungen betriebsbedingt sind nicht so einfach durchzusetzen, außerdem gibt es die Sozialauswahl und vieles mehr, alles Dinge, die so eine kleine Klitsche sicherlich nicht im Griff hat ..
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.237.082 von Fredy00 am 30.09.10 08:46:12Interpretiert aber bitte nicht Euere Sichtweisen ins laufende Geschäft und dessen Folgen..

Im QT hab ich mal nen SZ Artikel rein, da wird von einer Untenrehmenssprecherin zitiert, das man in Gesprächen zwecks Abfindung etc ist, gab es so in der Art gestern nirgends zu lesen..

Klar ist es dramatisch so ei nEinschnitt in der Personalstruktur, aber wir tun hier so, als ob Mam oder Dad entlassen werden und uns die Schicksale selber betreffen.. Es tut mir Leid wenn ich sagen muß - es ist Marktwirtschaft und knallharter Kapitalismus, da kommt sowas häufiger vor, das gekündigt wird, in Situationen wo es eben nötig ist, um das Geschäft "sinnvoll" fortzuführen, ohne Überhang usw..

Ihr wollt mir doch nicht wahrhaftig sagen, das Euch die Entlassungen so ans Herz gehen?? Hallo - wir sind Aktionäre und keine Mitarbeiter..

Klar tut es mir irgendwo auch Leid um die Leute, um das was sie geschaffen haben mit täglicher Arbeit - aber - thats Life.. SORRY wenn ich wie ein Kapitalist denke, aber wenn ich bei jeglicher Firma bei der ich Aktionär bin und wär den Leuten hinterher weine, die in dieser zeit entlassen wurden usw, dann brauch ich keine Börse, dann geh ich zu Heilsarmee..

ist nicht böse gemeint!!! Finds nur ätzend, jetzt auf den Schicksalen rumzureiten und einen auf Mitleidstour hier zu machen, obwohl man nicht mal weiß, wer alles genau geht usw..
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Ab welcher Betriebsgröße beziehungsweise Zahl der Entlassungen besteht Anzeigepflicht? Welche Betriebe sind von der Anzeigepflicht ausgenommen?

Allgemeine Hinweise
Anzeigepflicht
Ausnahmen von der Anzeigepflicht
Entlassungssperre
Allgemeine Hinweise
Die §§ 17-25 des Kündigungsschutzgesetz (KSchG) regeln den besonderen Kündigungsschutz bei Entlassungen einer größeren Zahl von Arbeitnehmern.

Ziel des Dritten Abschnittes des KSchG ist es,

•arbeitsmarktpolitische Auswirkungen von „Massenentlassungen" zu mildern,
•die Agenturen für Arbeit in die Lage zu versetzen, die wirtschaftlichen und sozialen Fragen der „Massenentlassungen" rechtzeitig zu erkennen,
•den Agenturen für Arbeit die Möglichkeit zu geben, rechtzeitig arbeitsmarktpolitische Instrumente einzusetzen.
Um dieses Ziel zu erreichen, sieht das KSchG das Zusammenwirken aller Beteiligten - des Arbeitgebers, des Betriebsrates und der Bundesagentur für Arbeit - vor.

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Anzeigepflicht
Der Arbeitgeber ist verpflichtet, der zuständigen Agentur für Arbeit Anzeige zu erstatten, bevor er innerhalb von 30 Kalendertagen Arbeitnehmer entlässt. Dabei gilt für bestimmte Betriebsgrößen jeweils eine bestimmte Mindestzahl der Entlassungen als Voraussetzung für die Anzeigepflicht:

In Betrieben mit in der Regel Zahl der Entlassungen
21 bis 59 Arbeitnehmern mindestens 6 Arbeitnehmer
60 bis 250 Arbeitnehmern mindestens 10

v. H.
der Arbeitnehmer

251 bis 499 Arbeitnehmern mindestens 26 Arbeitnehmer
500 und mehr Arbeitnehmern mindestens 30 Arbeitnehmer

Beachten Sie bitte die neue Rechtsprechung:

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass die Kündigungserklärung des Arbeitgebers das Ereignis ist, das als Entlassung gilt. Der Arbeitgeber ist deshalb verpflichtet, der Agentur für Arbeit Anzeige zu erstatten, bevor er eine anzeigepflichtige Kündigung erklärt. Die Kündigung kann unmittelbar nach Eingang der wirksamen Anzeige bei der Agentur für Arbeit ausgesprochen werden.
Das Merkblatt und die Vordrucke werden z. Z. der neuen Rechtsprechung angepasst.

Die Anzeige ist schriftlich zu erstatten – zweckmäßigerweise mit dem bei der Agentur für Arbeit erhältlichen Vordruck „KSchG 2" und „KSchG" 2a" und KSchG 3. Ist ein Betriebsrat vorhanden, muss dessen Stellungnahme beigefügt werden. Die Vordrucke finden Sie in der Anlage.

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Ausnahmen von der Anzeigepflicht
Von der Anzeigepflicht ausgenommen sind:

•Kleinbetriebe mit in der Regel nicht mehr als 20 Arbeitnehmern,
•öffentliche Verwaltungen und öffentliche Betriebe, soweit sie nicht wirtschaftliche Zwecke verfolgen,
•Seeschiffe und ihre Besatzung,
•Saison- und Kampagnebetriebe, bei Entlassungen, die durch die Eigenart dieser Betriebe bedingt sind.
Dazu zählen nicht Betriebe des Baugewerbes, in denen die ganzjährige Beschäftigung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch (SGB III) gefördert wird.

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Entlassungssperre
Entlassungen, die anzuzeigen sind, werden grundsätzlich erst rechtswirksam, wenn nach Eingang der wirksam erstatteten Anzeige bei der Agentur für Arbeit ein Monat abgelaufen ist.
Die Entlassungssperre kann auf Antrag abgekürzt werden, höchstens bis zum Tage des Eingangs der Anzeige. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn der Arbeitgeber nachweist, dass die Einhaltung der einmonatigen Entlassungssperre wirtschaftlich nicht zuzumuten ist oder die betroffenen Arbeitnehmer Anschlussarbeitsplätze erhalten.
Die Entlassungssperre kann bis auf zwei Monate verlängert werden, wenn zum Beispiel die Bemühungen zur Wiedereingliederung der betroffenen Arbeitnehmer nach Lage des gesamten Arbeitsmarktes unter Beachtung des Wirtschaftszweiges, dem der Betrieb angehört, voraussichtlich einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen werden.

Beachten Sie bitte die neue Rechtsprechung:

Aufgrund des Urteils des EuGH ist die Regelung zur so genannten „Freifrist" in § 18 Abs. 4 KSchG künftig ohne Anwendungsbereich. Bei Kündigungsfristen, die die Dauer von Entlassungssperre und Freifrist übersteigen, ist deshalb keine erneute Anzeige bei der Agentur für Arbeit erforderlich.

Bei weiteren Fragen zu anzeigepflichtigen Entlassungen wenden Sie sich bitte an Ihre Agentur für Arbeit.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.237.142 von starwarrior03 am 30.09.10 08:55:18Klar bin ich Mitarbeiter!!!
Zwar nicht bei Medigene aber bei einem anderem Arbeitgeber und wen ich mir solche Sachen in meinem Umfeld vorstelle kocht einem die Wut hoch.
Das zur rein emotionalen Ebene und klar herrscht Marktwirtschaft und ich will mit meinem Invest auch Gewinne machen, da stören die Mitarbeiter nun mal, so wird es einem verkauft im Moment.

Star hast Du nicht mal gesagt du bist in den Betriebsrat gewählt worden bei dir in der Firma???
Wissen deine Kollegen was hier für Sachen schreibst ???
Ich würde mich durch dich jedenfalls toll vertreten fühlen .... :keks:
Schonmal was von sozialer Marktwirtschaft gehört?? hoffentlich schon in Deiner Funktion als Betreibsratangehöriger.
Aber das führt nun zu weit und deshalb Antworte ich nichtmehr auf dieses Thema.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.237.241 von Fredy00 am 30.09.10 09:07:53Fredy...

Die Jobs sind nicht verloren,
sie sind jetzt nur bei der Konkurrenz oder bei einem anderen Unternehmen.

Ist wie mit dem Geld.

Wenn Du´s verloren hast ist es auch nicht weg!
Ist bloss woanders.
:laugh:
ciao
3 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.237.241 von Fredy00 am 30.09.10 09:07:53Ja ich bin beim betriebsrat dabei und ja - was ich hier schreib wissen einige!!

ABER - was ich als Aktionär von MEDIGENE für eine Philosophie vertrete hat gar nichts, aber auch gar nichts mit meinem Engagement in der Firma meines Arbeitgebers zu tun.. Leider muss ich Dir sagen, das so etwas wie bei MDG bei uns amStandort auf Sicht mehrer jahre so nicht eintreten wird ;) und das mit Gewißheit!

Ich hab für Alles Augen und Horen, genauso wie ich Herz und Verstand hab..

Ich sag Dir so wie es ist - beträfe es meine eigene Firma, würde ich klar anders denken und handeln, aber als Aktionär von MDG vertrete ich den aktuellen Kurs und stehe hinter dem CEO..

und bitte stell nicht einfach so die Arbeit als BR als Seelenklempner dar, der sich ausschließlich um das Wohl und Leid der Kollegen kümmern sollte - da gibts mehr als genug Arbeit, nicht nur für die Kollegen, Wirtschaftsausschüsse u.v.m... Auch ein BR hat Einfluß aufs Geschäftsgebaren einer Firma.. Gibts überhaupt einen BR bei MDG??

Hier werden urteile gefällt, Meinungen, Thesen breitgetreten, also wenn ihr wirklich nen Sozialstaat haben wollt, in dem andere Richtlinien gelten, dann gehts endlich auf die Straße und watscht die sche-ß politiker ab, und nicht die, die vor Ort sich nicht nur für die Mitarbeiter einsetzen müssen, sondern auch Art vermittler sind zw Arbeitgeber und Arbeitnehmer u.a. Zeitgenossen.. Die sche-ß Bequemlichkeit seit der Wende kotzt mich eh an.. Nachfolgende Generationen sind eh nicht auf dem Level, um den ganzen Mist zu bewältigen, der seit Jahren angehäuft wird..

Die Kündigungen bei MDG werden wie bei anderen auch garantiert sozialverträglich ablaufen, usw.. Und - als Aktionär der Firma MDG sag ich so wie es ist, berührt mich das ganze nur ein wenig.. Im eigenen geschäft, das ist was ganz anderes.. Aber selber zuviel Moral einzubringen als BR ist meistens sehr schädlich, da brauchste manchmal eben auch den Stein in der Brust, anstatt eines pochenden Herzens ;)

genug dazu..
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.237.390 von starwarrior03 am 30.09.10 09:24:13"Sozialverträglich" abbauen kannst du nur, wenn es um Kapazitätsreduzierungen geht, wenn in der Abteilung von 30 Leuten 5 oder 8 gehen müssen, dann kannst du überlegen, für wen es "verträglicher" ist seinen Arbeitsplatz zu verlieren. Aber wenn ein komplettes Geschäftsfeld aufgegeben wird, dann sind im dortigen Bereich eben alle fällig. Wenn du Spezialist für Verfahren der Liposomentrocknung bist und das bei Medg eben kein Thema mehr ist, dann tschüß, egal ob du mit 3 Kindern gerade am Haus bauen bist oder mit 52 in den langandauernden Vorruhestand mit Vermögensverzehr duch Hartz4 gehst.

Desgleichen alle die mit Elligard betraut waren, da braucht es nur noch einen, der die Provisionserlöse und Meilensteine abrechnet, sobald die Patente, Zulassungen, Verträge usw. übertragen sind. Der Rest ist einfach überflüssig. Und eine Abfindung hilft höchstens etwas über die Zeit, aber mit sozialverträglich hat das nichts zu tun, wenn komplette Abteilungen rausfliegen.

Bei den Elligard-Leuten war das eigentlich klar, dass die Zeit abgelaufen ist. Hätte aber eigentlich schon in die Juli-Meldung zum verkauf an Astellas reingehört.
Bei den Spezialisten aus dem Endotag-Umfeld finde ich es doch erstaunlich, dass man diese jetzt schasst, bevor klar ist, ob ein Projektübernehmer ihnen villeicht einen Anschlußvertrag anbietet und sei es in Kalifornien oder Japan. Oder verkauft Medigene dann in einem Monat sein Endotag-Kernkompetenzteam (was sind das noch, 5 bis 10 Mann/Frau?) an den neuen Endotag-Entwickler? Denn eigene klinische Entwicklung in diesem Gebiet wird Medg jetzt ja wohl nicht mehr leisten können, wenn sie sich auf so ein Minimum zusammenschrumpfen.

Hätte man doch vor 2 Jahren diesen "jederzeit möglich" Deal mit BSDK gemacht, dann würden wir hier nicht über Massenentlassungen reden sondern über Zwischenergebnisse der P3 und 2011 kommende Abschlußzahlen zur Zulassung.

xxxxxxxxxxxxx

Gerade den Geschäftsbericht 2007 geöffnet:
Blockbusterkandidaten in Entwicklung
172 Mitarbeiter zum 31.12. 2007
Es fällt mir sehr schwer hier eine Gesundschrumpfen zu erkennen.

GB 2008:
Produkte, Pipeline, Personen - das macht MediGene aus.

Und wer in künftig nur noch 55 Mitarbeitern eine gesunde Basis für ein wachstumsunternehmen sieht, der mag vielleicht recht bekommen, aber ab hier kann Medigene erst mal einige Jahre mit enormen Raten wachsen um wieder da hin zu kommen, wo man schon war. Und das passiert normalerweise nicht mit den möglichen Gewinnen 2011, denn die gewonnene finanzielle Handlungsfähigkeit soll ja sofort in zugekauftes Wachstum in Form von targets und Projekten investiert werden.

Ich kann keine Linie erkennen ausser einem unterirdischen track record.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.237.269 von FTaktuell am 30.09.10 09:11:36@ ft
Die Jobs sind nicht verloren,
sie sind jetzt nur bei der Konkurrenz oder bei einem anderen Unternehmen.

Woher weist Du dass? Gut ich gehe davon aus, dass diese Leute, die vermutlich hochqualifiziert sind, in München schnell wieder einen Arbeitsplatz bekommen, aber trotzdem...

@ star
Ist aber schon ein bisserl schizophren oder? Hier Betriebsrat, da Neoliberaler.
Ist mMn nach aber eine deutsche Krankheit. "Heiliger St. Florian, verschon mein Haus, zünd andre an". Man ist für bzw. gegen alles, außer es betrifft einen selber. Handys Super, hab ich fünf, Mobilfunkmasten? aber nicht bei mir. Atomkraft, wozu? Strom kommt aus der Steckdose. Windkraft? Super, aber bitte nicht bei mir, da wird die ganze Aussicht verschandelt und erst die niederfrequenten Schwingungen. Nein danke.
Schau mal ins Grundgesetz. Da steht, dass mit Eigentum und Macht auch gewisse soziale Verpflichtungen einhergehen (sollten).

So wieder zum eigentlichen Thema:
Massenentlassungen deuten für mich immer auf eine erhebliche Fehlentwicklung von Seiten der GF hin, die idR die Mitarbeiter ausbaden müssen. Ein Teil dürfte hier wohl dem alten VV anzulasten sein, aber auch ein FM hat wohl in den letzten zwei Jahren einiges übersehen, um einen Abbau verträglich zu gestalten und nicht auf Massenentlassungen hinzusteuern. Und hat es in der letzten Zeit nicht auch fleißig Stellenausschreibungen gegeben? Star dass hast Du doch immer gern gepostet.

Immer noch nachdenkliche Grüße
Oberländler
2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.237.806 von Oberlaendler am 30.09.10 10:15:49grüße @ Oberländer..

Ja, Stellenausschreibungen gab es immer einige, teilweise bis zu 7, 9 usw.. Aber seit glaub 2Monaten ist da nix mehr..

Ich bin da auch so auf Richy´s These, das das alles schon im letzten Jahr angefahren wurde..

Man weiß ja nur in groben Zügen wer geht.. Aber ein Kernteam/Kompetenzteam bleibt doch da.. Spekulationen darüber SOLLTEN wir sein lassen.. Und von Massenentlassungen zu sprechen, bei 55Leuten, find ich ehrlich gesagt lächerlich.. Massenentlassungen fangen ab 1K an und höher.. Hier wird ein Wind gemacht.. Das werden nicht nur hochqualifizierte Kräfte gewesen sein etc...

Und - kommt mir bitte nicht mit Ethik oder Moral, denn dann frag ich euch alle - warum seit ihr Aktionäre und wollt Profit?? Aus ethischen und moralischen gründen Euch selbst gegenüber?? ;)

So, hoffentlich kommt bald ne andere Meldung von MDG, das ma das Thema wechseln können :rolleyes:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.237.912 von starwarrior03 am 30.09.10 10:27:30pleite ante portas...
liebe Aktionäre: letzte Reißleine 2,40
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.237.183 von goci am 30.09.10 09:00:35 Der Arbeitgeber ist deshalb verpflichtet, der Agentur für Arbeit Anzeige zu erstatten, bevor er eine anzeigepflichtige Kündigung erklärt.

Ist ja richtig und gut gemeint goci, das wollte ich hier nicht so genau mitteilen, aber hoffentlich machst du jetzt hiermit keine Rechtsberatung für medigene, die hier vielleicht mitlesen. Es gab nämlich schon Fälle, in denen der Arbeitgeber das vergessen hatte und die Kündigungen dann unwirksam waren ...:rolleyes:
Kann es passieren, dass Vorstand/Aufsichtsrat zwar die Anzahl der notwendigen Kündigungen - aufgrund des Wegfall bestimmter Tätigkeitsfelder - bestimmen kann, man aber nicht eins zu eins die MitarbeiterInnen aus diesen jeweiligen Tätigkeitsfelder entlassen kann, da ich die Bestimmungen des KSchG beachten müssen und man eine Sozialauswahl treffen muss ?

Es kann durchaus passieren, dass ein MitarbeiterIn, der in dem Bereich tätig war in dem jetzt die Personaleinsparungen erfolgen sollen/müssen, nicht entlassen werden kann, da eine Umsetzung innerhalb des Betriebes möglich ist.

Vergleichbar und damit austauschbar sind solche ArbeitnehmerInnen, die eine vergleichbare Tätigkeit ausüben oder ggf. nach einer kurzen Einarbeitungszeit aufgrund ihrer Qualifikation und Eignung in der Lage wären, den verbleibenden Arbeitsplatz zu besetzen.

Ich gehe davon aus, dass auch hochqualifizierte Mitarbeiter im Falle der betriebsbedingten Kündigung sich die Frage stellen werden, ob ihr Arbeitgeber alle zu beachtenden rechtlichen Bestimmungen (Sozialauswahl) berücksichtigt hat. Hierbei sind solche Dinge wie Alter, Betriebszugehörigkeit, Unterhaltpflichten des Arbeitnehmers, Schwerbehinderung des Arbeitnehmers etc. zu beachten.

Sollte ich (wäre ich betroffen) zu dem Ergebnis kommen, dass ich nicht in den nächsten drei Monaten eine neue Stelle finden werde, wäre es doch wohl sehr erklärlich, dass ich einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung meiner Interessen beauftrage und eine Kündigungsschutzklage einreiche.

Da von dieser Massenentlassung aber nicht nur stark gesuchte Fachleute betroffen sein werden, die bereits morgen bei einem anderen Pharma- oder Biotechunternehmen arbeiten können, halte ich eine Vielzahl von Klagen für die realistischere Variante.

Selbst wenn ich in einer Kündigungsschutzklage möglicherweise keine Weiterbeschäftigung erreichen kann, erreiche ich hierdurch halt oftmals, dass der Arbeitgeber bereit ist, eine höhere Abfindung zu zahlen, alleine um das Prozessrisiko zu vermeiden - Urteile beim Arbeitsgericht sind im Verhältnis zu den getroffenen Vergleichen eher die Ausnahme (es gibt auch Arbeitsrichter denen man nachsagt, dass sie nur ungerne Urteilsbegründungen schreiben). ;)

Auch wenn eine Unternehmenssprecherin gestern erklärt hat, dass Gespräche über Abfindungszahlungen geführt werden, bedeutet das nicht, dass diese auch erfolgreich abgeschlossen werden - kennen wir ja als Aktionäre auch aus einem anderen Zusammenhang.

Man wird jedenfalls nicht mehrjährige Gespräche über die Höhe der Abfindungszahlungen führen können.

Wir können uns sicherlich auf eine spannende Vorweihnachtszeit einstellen - die Weihnachtsdekoration wird ja in ein paar Wochen wieder unser Konsumtempel erstrahlen lassen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.243.420 von fuzzy-logic am 30.09.10 19:55:33Sollte ich (wäre ich betroffen) zu dem Ergebnis kommen, dass ich nicht in den nächsten drei Monaten eine neue Stelle finden werde, wäre es doch wohl sehr erklärlich, dass ich einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung meiner Interessen beauftrage und eine Kündigungsschutzklage einreiche.

Alles richtig was du hier schreibst. Kann hier nur jedem raten in jedem Fall sofort Küschutz-Klage vom Fachanwalt einreichen zu lassen. Üblicherweise sagt das Unternehmen dann, dass es dann keine Abfindung mehr gäbe, das ist aber Unsinn und bloß Einschüchterung. Also: Alle massenhaft Küschutz-Klage einreichen. Solange die Klage läuft, ist die Kündigung unwirksam und das GehaLT LÄUFT WEITER.

Wer detaillierte Tipps haben will darf mich per Boardmail kontaktieren. War selbst mehrmals in dieser Lage und helfe gerne.;)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.243.550 von MrBean07 am 30.09.10 20:13:11Alles richtig was du hier schreibst. Kann hier nur jedem raten in jedem Fall sofort Küschutz-Klage vom Fachanwalt einreichen zu lassen.

Wie kann man eigentlich so dämlich sein hier einen Aufruf zu starten seinen ehemaligen Arbeitgeber zu verklagen?

Die Leute haben im Raum München Chancen auf Empfehlung vom Arbeitgeber (und in der Branche kennt man sich) einen neuen Arbeitsplatz zu bekommen. Verklagt man da seinen Arbeitgeber ist das bei der Suche nach einem neuen Arbeitgeber nicht wirklich förderlich. Als Arbeitgeber würde ich zumindest keinen Arbeitssuchenden einstellen, der so drauf ist wie du...

Davon mal abgesehen ist eine Kündigungsschutzklage nur dann sinnvoll, wenn die Kündigung entweder unwirksam ist oder wenn zumindest Zweifel an ihrer Wirksamkeit bestehen. Das man sich mit dem Arbeitsrecht auskennt bzw. juristischen Rat eingeholt hat auf Ebene des Vorstandes, davon kannst du sicher ausgehen!!
Ich fände es wirklich gut, wenn wir dieses Personalthema mal langsam ad acta legen und nicht so drauf rumreiten, und das Ganze so derart breittreten..

Zumimndest am 12.11. dürfte doch zu diesem Thema klarheit herrschen, da steht doch eh die nächste "Plicht AK" an..

Ehrlich gesagt "nervt" dieses hin und her irgendwie.. Ist nicht böse gemeint.. Ihr wißt schon wie ich es mein.. und "verjagt" ja doch eher den ein od anderen..

Ich "erwarte" aber trotzdem vorher noch (vor dem 12.11. "etwas" seitens MDG.. ;) Vielleicht erklärt das dann alles.. Auf welche tatsachen berufen sich denn unsere "Spekulationen" und "Aussagen".. Wir unterstreichen doch nur ausschließlich unsere Interpretationen der Situation der Neustrukturierung und haben doch eh keine Einsicht in das ganze, so wie wir es am liebsten gerne haben möchten..

Meine Meinung dazu..

Grüße in die Runde.. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.243.550 von MrBean07 am 30.09.10 20:13:11...War selbst mehrmals in dieser Lage...

das würde mir dann persönlich doch sehr,sehr zu denken geben...

Mehr sag ich dazu nicht, star hat recht...DIESES thema ist durch

Ende und aus bis bald
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.245.506 von Gustl24 am 01.10.10 07:22:17das würde mir dann persönlich doch sehr,sehr zu denken geben...

So ist es lieber Gustl24. Persönlich hast du da keinen Einfluss wenn der Arbeitgeber den Laden abwickelt, von einer Auffanggesellschaft in die nächste. Bin inzwischen in einer "sicheren" Biotech gelandet und werde die restlichen paar Jahre dort gut überleben.

Die Kommentare oben hier zeigen mir die Blauäugigkeit und Dämlichkeit derer die glauben, der Arbeitgeber sei ein besonders schützenswürdiges Subjekt, das man z.B. nicht verklagen darf. :laugh:
So ein Quatsch, dieser Arbeitgeber handelt kalt und entschlossen. Er ist nicht immer im Recht, deshalb muß der Schwache seine Möglichkeiten nutzen. Das hat Null Einfluss auf den neuen Job, in der Regel wird das Arbeitsverhältnis sowieso schon beim Gütetermin beendet. Man gewinnt aber Zeit, Gehalt und möglicherwweise eine bessere Abfindung ....;)
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Die Meldung wird als Erfolg verkauft, aber die Hälfte der Mannschaft zu entlassen... brennt es:confused:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.246.398 von HLoew am 01.10.10 10:04:36Bei aller Sympathie, kann kein Arbeitnehmer erwarten, daß er lebenslang bei einer Firma sein Brot verdienen kann. Denk mal an all die kleinen Firmen, die ihr Geschäft aufgeben, egal aus welchem Grund, diese Angestellten bekommen in der Regel auch keine Abfindungen, im Gegensatz wie bei MED. Die Textilindustrie auf der Alb, gibt es kaum noch, hier wurden zig tausende ja hundertausende Arbeitsplätze vernichtet, in der Regel ohne Abfindung.
Also bleibt mal schön auf dem Teppich, ich selber musste bei MED schon die größten Opfer bringen und die meisten hier im Forum auch:(
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.245.928 von MrBean07 am 01.10.10 09:09:14Die Kommentare oben hier zeigen mir die Blauäugigkeit und Dämlichkeit derer die glauben, der Arbeitgeber sei ein besonders schützenswürdiges Subjekt, das man z.B. nicht verklagen darf

Hallo :confused: Du bist hier in einem Threat von Medigene Shareholdern bzw. ex Shareholdern. Du richtest dich also an die völlig falsche Zielgruppe.

Davon mal abgesehen geht es nicht darum das hier Arbeitnehmer aufgrund von Brötchen- oder Stromklau entlassen wurden, sondern um Restrukturierungsmaßnahmen, die juristisch nicht zu beanstanden sind. Denn:

Eine betriebsbedingte Kündigung setzt zunächst einen betriebsbedingten Kündigungsgrund voraus. Ein solcher kann sich aus innerbetrieblichen Umständen (z. B. Rationalisierungsmaßnahmen, Einstellung oder Einschrän- kung der Produktion) oder aus außerbetrieblichen Umständen (z.B. Auftragsmangel, Umsatzrückgang) ergeben.

Eine betriebsbdingte Kündigung ist nach der Rechtsprechung des BAG aus innerbetrieblichen Gründen gerechtfertigt, wenn sich der Arbeitgeber im Unternehmensbereich zu einer organisatorischen Maßnahme entschließt, bei deren innerbetrieblicher Umsetzung das Bedürfnis für die Weiterbeschäftigung eines oder mehrerer Arbeitnehmer entfällt. Diese gestaltende Unternehmerentscheidung selbst kann vom Gericht nicht auf ihre sachliche Rechtfertigung und Zweckmäßigkeit überprüft werden. Überprüfbar vom Gericht ist jedoch, ob eine solche unternehmerische Entscheidung tatsächlich vorliegt und durch ihre Umsetzung das Beschäftigungsbedürfnis für einzelne Arbeitnehmer entfallen ist. Was im vorliegenden Fall zutrifft
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.246.991 von chris6com am 01.10.10 11:04:11Kleine Korrektur, Medigene ist natürlich kein Betrieb sondern ein UN, aber ich vermute das der juristische Sachverhalt bei Betrieb und UN bezüglich Entlassungen ähnlich/gleich ist.

So das Thema Klage wegen Entlassung ist für mich durch... Aus Rücksicht auf star ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.246.991 von chris6com am 01.10.10 11:04:11"Du bist hier in einem Threat von Medigene Shareholdern bzw. ex Shareholdern. Du richtest dich also an die völlig falsche Zielgruppe."

Dazu gab/gibt es hier aber ein bißchen zu viele, die sich bei jahrelanger, intensivster Beobachtung ihres "Investments" seltsamerweise nur für diese eine einzige Aktie interessier(t)en, meinst Du nicht?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.248.013 von LeoF am 01.10.10 13:07:06Das ist doch die Entscheidung eines jeden selbst..

Dazu gab/gibt es hier aber ein bißchen zu viele, die sich bei jahrelanger, intensivster Beobachtung ihres "Investments" seltsamerweise nur für diese eine einzige Aktie interessier(t)en, meinst Du nicht?

und das muß nicht heißen, wer nur hier postet, hat auch nur MDG im Depot.. Oder wär es Dir lieber, man würde sich auf alle seine Aktien so einschießen und 24h am Tag nur noch postings schreiben deswegen (die würden mich bei WO canceln bei 500 und mehr Postings am tag, wen nich da sso auf alle Invests übertragen würde, lol)??

Hier hat sich halt ein "verrückter", aber auch teilweise "hochintelligenter" Haufen gefunden - und man diskutiert drüber.. Und das - egal welche Kurseskapaden es bisher gab - sich auch nach wie vor Longies, die nicht wg dem ein od anderen Ereignis gleich schmeißen, hier befinden ist wohl auch klar.. Nur - ich z.B. bin auch erst 2Jahre hier, aber deutlich länger MDG Aktionär.. Nur - ich finds klasse so einen Weg wie hier gehen zu können, mM..

Man hat sich hier halt gefunden und diskutiert eben über dieses Invest eben ausführlicher - wie eben an nem ganz großen Stammtisch (ist jetzt nicht lächerlich gemeint, eher positiv) Und man pflegt eben die Kommunikation untereinander, egal ob Buh oder Ole.. ;)

Grüße @ Leo
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.248.013 von LeoF am 01.10.10 13:07:06Ja genau, die eine Hälfte der Dauerposter sind MDG-Mitarbeiter und die andere Hälfte nur Pusher/Basher. Die Mitarbeiter hats jetzt erwischt. Ist dann doch mal aufgefallen, dass sie den halben Tag am PC hängen und chaten...

Ein Hoch auf den Hauptthread

:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.248.013 von LeoF am 01.10.10 13:07:06Dazu gab/gibt es hier aber ein bißchen zu viele, die sich bei jahrelanger, intensivster Beobachtung ihres "Investments" seltsamerweise nur für diese eine einzige Aktie interessier(t)en, meinst Du nicht?


Mir ging es nicht um die Menge der Beiträge bzw. Anzahl der Interessierten hier, sondern darum dass sich Bean mit seinen Beiträgen an das falsche Zuppeielgr richtet, da ich nicht davon ausegehe, dass hier Medigene Mitarbeiter mitlesen.

Das es hier viele gibt die sich schon lange mit dem Titel beschäftigen, führe ich auf die "Medigene-story" zurück, die 2008 noch höchst interessant war (mit aussichtreichen Blockbustern in der Pipe usw.) und aktuell durch den viel diskutierten Deal fortgesetzt werden muss. Andernfalls bricht hier die zentrale Säule des UN weg. Ist so wie wenn Mc D. seinen Burger Verkauf einstampfen würde/müsste mit den ensprechenden Folgen für die Zukunftsaussichten des UN.

Ich gehe aber nach wie vor von einem Deal vor den Q3 Zahlen aus, allerdings nicht mehr von einem Top-Deal...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.248.983 von chris6com am 01.10.10 15:11:47...soll natürlich "die falsche Zielgruppe" heißen...
aus einem früheren posting von mulga
ein intressanter aspekt der wohl untergegangen wäre wenn ich ihn nicht hervorgeholt hätte...mulga mag mir verzeihen...das lässt mich verschmerzen dass endotag womöglich nicht direkt auf den tumor wirkt
zukünftige behandlungsmethoden liegen sowieso in der kombination von therapien und auf den patienten ausgerichteten konzepten

Dazu kurz eine Information zur Wirkung von kationischen Liposomen aus unveröffentlichten Daten der MediGene AG in 2004 (Liposome Technology Third Edition - Gregory Gregoriadis): 20%-50% der verabreichten Liposome interagieren mit den Tumorblutgefäßwänden. Zwischen 2% und 5% dieser verabreichten Liposome reichern sich nach mehrfacher Gabe in den Endothelzellen der Tumorblutgefäße an. Die dramatische und selektive intratumorale Anreicherung von Wirksubstanzen kann sehr hohe effektive Medikamentenkonzentrationen in den Endothelzellen erreichen, weil die Tumor-Endothelzellmasse nur etwa 0,1% bis 1% der Tumormasse ausmacht. Mit anderen Worten: wenn man Tumorzellen direkt attackiert, muss ein Medikament das 100 bis 1000 Fache an schwer zugänglicher Tumormasse durchdringen also 100 - 1000 mal mehr als beim indirekten antiangiogenetischen Ansatz von EndoTAG-1 (Tumorblutgefäße - Vascular Disrupting Agent).
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.249.253 von borsalin am 01.10.10 15:43:08und hier noch ein alter link den ich mal gepostet hab
http://www.krebsforum.at/forum/index.php?topic=1897.0
wir wissen ja inzwischen dass roche-genentech probleme mit avastin in einigen indikationen hat!
ich find es im nachhinein schade dass es medigene nicht geschafft hat bsdk in eigenregie (mit investor und zeitnah) durch die p3 zu bringen
die finanzkrise hat manchen biotechs einen strich durch die rechnung gemacht
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.249.253 von borsalin am 01.10.10 15:43:08Tja borsalin, soweit die Theorie. In der Praxis gibt es aber auch mit dieser Art von Medikamenten einige recht anspruchsvolle Hürden zu überwinden. Mehrere dieser Hoffnungsträger sind ja auch schon ausgefallen...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.249.622 von pseudechis am 01.10.10 16:16:57als mittelfristanleger muss ich mir gedanken für einen zeithorizont bis ende jahr machen
(bin ja schon lange dabei und hab einen kleinwagen verlust angehäuft)
kommt ein guter deal bleib ich nach kursanstieg mit 50% dabei
kommt gar kein deal bin ich raus
als langfristanleger sieht die sache ähnlich aus
aber kauf oder verkaufentscheidungen zu fällen ist extrem schwierig

ich denke wenn wir das jahr mit einigen kratzern gut überstanden haben
such ich mir einen guten liegestuhl und beobachte medigene bis 2015 an der seitenlinie mit einem bein über den strich!
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.248.983 von chris6com am 01.10.10 15:11:47 sondern darum dass sich Bean mit seinen Beiträgen an die falsche Zielgruppe richtet, da ich nicht davon ausegehe, dass hier Medigene Mitarbeiter mitlesen.

Ha ha, Bean weiß daß hier ein ganze Menge Medigene-Mitarbeiter mitlesen und posten. ;)Die haben tatsächlich ernstere Probleme als die Zocker hier, die mit dieser ausgeleierten Aktie noch ein paar Cents verdienen wollen. (War selbst bei der 42 EURO-Emission dabei:laugh:)

Die Geschichte von Medigene bestätigt, dass Biotechs nicht nur für Aktionäre hochriskant sind. Medigene ist sicherlich ein gutes Unternehmen mit sehr guten Mitarbeitern. Jerini war das z.B. auch, hat aber auch nur dem Management geholfen, das seine shares an Shire verkaufte ..)
Mitarbeiter von Medigene können vermutlich nicht nur lesen, sondern auch schreiben.
AR-Mitglied Sebastian Freitag hat sein Amt niedergelegt.
Eine entsprechende Meldung an das Handelsregister ist von MDG erfolgt.
(Info v.MDG IR)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.266.024 von RichyBerlin am 05.10.10 14:20:43Frage mich nur, wer werden die beiden anderen AR - Mitglieder sein, die ausscheiden.

Vielleicht Winnacker?

ciao
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.266.039 von FTaktuell am 05.10.10 14:22:53Meine AR Schätzung für nä Jahr - AR Cheffe bleibt Winnacker + Riedel + Werner.. mit Riedel hätte man zu den beiden Vorstands Hoechst Jungs noch einen aus der Hoechstriege "unterm Dach".. Der Bayer Mann Barnelis und der Boheringer werden auch noch abgezogen..

Meine MEINUNG!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.266.105 von starwarrior03 am 05.10.10 14:30:47Ich vermute eher, dass Winnacker "in den wohlverdienten Ruhestand" gehen wird. Boehringer und Werner bleiben da. Und wer der Dritte im Bunde ist, Barnelis oder Riedel, kann mich nicht entscheiden...müssten beide weg... also machen wir's so;

Werner als AR-V
Boehringer
und ein Neuer (!)


Freitag, Winnacker, Barnelis und Riedel....alle weg !

Nur meine persönliche Meinung!!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.266.166 von RichyBerlin am 05.10.10 14:41:28frage bleibt warum?

stand er nicht hinter der restrukturierung?

oder wollte er sich einer abwahl entziehen?

oder war das geplant und von ihm auch gewollt?

steht es in keinem zusammenhang?

also mal ein offener AKTIONÄRSBRIEF von fm wäre zeit , höchste zeit!!!!


ciao
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.266.166 von RichyBerlin am 05.10.10 14:41:28würde natürlich Sinn mach eine Verjüngung des teams.. Grad wenn man dynamisch voranschreiten und wachsen will..

Die Alterskomponente bei Winnacker - da haste recht - könnte in den Ruhestand gehen, hab ich so noch nie betrachtet..

Werner Als AR Chef.. selbst das würde ich begrüßen.. :look:

Lassen wir uns überraschen.. Jedenfalls Raum für viel Spekulationen..
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.266.209 von mehrdiegern am 05.10.10 14:48:49also mal ein offener AKTIONÄRSBRIEF von fm wäre zeit , höchste zeit


mehdi - ich glaub sowas wirst Du erst bei erfolgreichen Dealabschluß lesen.. So als Art Zusammenfassung der GEschehnisse auf dem Weg zur Umstrukturierung etc.. mM

weil, was soll er aktuell sagen, wo sich doch alles um EndoTag dreht.. das dies ein prozess war auf dem Weg zum punkt X, weil dies oder derjenige usw usw.. ?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.266.252 von starwarrior03 am 05.10.10 14:53:51Zu Winnacker muss man sagen: er war mit Heinrich der Mitbegründer von MDG!

Nachdem man Heinrich abserviert hat, steht Winnacker noch als Altlast da.
Alles was Heinicht entschieden hat, wurde von Winnacker abgesegnet bzw. sogar als Strategie vorgegeben.
Das wäre zumindest ein weiterer Grund, weshalb Winnacker das kommende Jahr nicht im AR verbleiben sollte / könnte....;)

ciao
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.266.512 von FTaktuell am 05.10.10 15:26:20glaube ich nicht der ar hat alles abgesegnet (auch h. abgang), aber vielleich nicht einstimmig

gruß
mehdi
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.267.515 von RichyBerlin am 05.10.10 17:08:34mal als Service auch die FreePatentOnlineSite von Immunocore (Link ist so vorsortiert, das das aktuelleste immer das Erste ist.. Letztes Patent war Ende Juli 2010

1 EP1791865B1 CELLS EXPRESSING A MODIFIED T CELL RECEPTOR

hier der Link zur gesamtübersicht.. =>

http://www.freepatentsonline.com/result.html?p=1&edit_alert=…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.267.686 von starwarrior03 am 05.10.10 17:23:44und hier der Link zur Gesamtübersicht ClinicalTrials Immunocore für alle Immunocoreneugierigen.. Da werden bestimmt noch die ein oder anderen Studien folgen..

http://clinicaltrials.gov/ct2/results?term=Immunocore+Ltd


So, da hat man das Immunocorepaket mit 2 links immer aktuell..

Thx @ Richy mit dem CT Link.. :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.276.575 von RichyBerlin am 06.10.10 18:57:54wieso dann LBA ???
dachte das dürfen nur bisher unveröffentliche daten sein!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.276.832 von RichyBerlin am 06.10.10 19:32:13 Access Online Article
Liposome fractionation and size analysis by asymmetrical flow field-flow fractionation/multi-angle light scattering: influence of ionic strength and osmotic pressure of the carrier liquid
Original Research Article
Chemistry and Physics of Lipids, Volume 163, Issue 2, February 2010, Pages 141-147
Stefan Hupfeld, Helene H. Moen, Dominik Ausbacher, Heinrich Haas and Martin Brandl View Abstract
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DIE WELT: 08:30
Biotech-Firmen fehlt die kritische Masse

Experten erwarten Fusionen in der Branche - Nur Evotec kaufte 2010 zu

Führende Vertreter der deutschen Biotechnologie machen sich für Zusammenschlüsse in der Branche stark. "Wir haben noch zu viele Einzelkämpfer - und das bedeutet, dass man oft nicht die kritische Masse erreicht", sagte Medigene-Chef Frank Mathias gestern am Rande der größten europäischen Branchenmesse Biotechnica in Hannover. Deshalb gebe es derzeit viele Gespräche über eine Konsolidierung. "Wir brauchen keine 50 Firmen, sondern einige wenige starke", findet auch Morphosys-Chef Simon Moroney.

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In diesem Jahr hat es in der deutschen Biotech-Branche bis auf die Übernahme von Develogen durch den Hamburger Pharmaforscher Evotec kaum Bewegung gegeben. Biotech-Manager führen dies vor allem darauf zurück, dass den meist defizitären Firmen die Kraft für Übernahmen fehlt. "Wenn sich zwei schwache Unternehmen zusammenschließen, bringt das gar nichts", sagt Wilex-Chef Olaf Wilhelm. "Konsolidierung ist per se keine Lösung, um die Probleme der Branche zu lösen." Viele Analysten und Manager, die in dieser Woche auf der noch bis heute dauernden Biotechnica zusammenkommen, gehen deshalb davon aus, dass es noch mindestens zwei Jahre dauern wird, bis es im deutschen Biotechnologiesektor zu einer Konsolidierungswelle kommen wird.

Dann könnten nach Einschätzung von Paion-Chef Wolfgang Söhngen vor allem Pharmariesen wie Pfizer, GlaxoSmithKline oder Bayer Treiber einer Neuordnung der Branche sein. "Viele große Pharmakonzerne haben ihre Forschungsabteilungen verschlankt und setzen derzeit darauf, dass Biotech-Firmen im Rahmen von Kooperationsabkommen die Medikamentenentwicklung schneller und billiger vorantreiben", sagte Söhngen zu Reuters. Übernahmen wie aktuell in den USA werde es vermutlich erst dann geben, wenn erste Medikamente in zwei oder drei Jahren auf dem Markt kämen. "Pharmafirmen wollen Sicherheit und sind dann bereit, auch einen ordentlich Aufschlag zu bezahlen."

Zahlreichen Pharmakonzerne drohen in den kommenden Jahren Umsatzeinbrüche, wenn die Patente von Medikamenten auslaufen. Da der Nachschub aus den eigenen Laboren oft nicht reicht, gehen sie mit prall gefüllter Kasse auf die Suche nach Übernahmezielen und hoffen so auf Impulse bei der Entwicklung neuer Medikamente. Derzeit versucht etwa Sanofi-Aventis, den US-Biotech-Konzern Genzyme für 18,5 Milliarden Dollar feindlich zu übernehmen.

Die Pharmakonzerne würden der Biotech-Branche damit vormachen, wie man stärkere Unternehmen bilden könne, sagt Medigene-Chef Mathias. "Ich glaube, wir wären gut beraten, wenn wir das Gleiche unter kleineren Playern machen würden." Erhöht habe sich der Konsolidierungsdruck auch wegen der Bemühungen von Regierungen rund um den Globus, die Kosten im Gesundheitssystem zu senken. "Im Umkehrschluss müssen auch die Biotech-Firmen die Kosten senken", sagt Mathias. "Und das geht nur, wenn Unternehmen zusammengehen." rtr
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.279.357 von RichyBerlin am 07.10.10 09:20:27Noch Fragen ?
schon :)
Interessante Statements von FM, gehe davon aus, dass die in den letzten Tagen getätigt wurden. Besonders der letzte Absatz wirft natürlich Fragen auf:
"Im Umkehrschluss müssen auch die Biotech-Firmen die Kosten senken", sagt Mathias. "Und das geht nur, wenn Unternehmen zusammengehen."

Da wird also bei MDG Kostensenkung "extremst" vorangetrieben - soweit ok. Dann aber sollte das nur gehen, wenn man "zusammengeht". Das gilt auch (und im speziellen) für MDG? Heißt das, er verhandelt über Übernahmen (in beiden Richtungen)?
EndoTAG geht also nur bei Mergers?
Gab es dazu im Vorstand eine Strategieentscheidung? Wenn ja, wäre das doch Adhoc-pflichtig (nach meinem Verständnis)? (Nein ich will da nicht nochmal das Fass aus dem Quassel-Thread aufmachen).
Also: verdeckte Verhandlungen parallel zu den Verpartnerungsgesprächen?
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doedl
gespräche sind nicht ad.hoc pflichtig
tendenzen aufzuzeigen an einer veranstaltung wie der biotechnica ebensowenig
davon gibt es an so einer veranstaltung zu hauf und wie aus der vergangenheit ersichtlich war das bloss warme suppe die nie heiss gemacht wurde
auch die avancen von medigene wilex zu übernehmen waren bloss eine nichtpflichtige meldung wert und nur deshalb weil wohl jemand davon wind bekommen hatte
niemand von den anderen biotechs ist direkt auf fm seine thesen eingegangen
konsens besteht bloss dass gespart und kosten gesenkt werden müssen
jeder kocht eben gerne sein eigenes süppchen und manager vom kaliber fm gibt es nicht so viele die den blick in die zukunft haben
ich hoffe für ihn er ist am deal einpacken und kann in ruhe den mitkonkurenten ratschläge geben
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.279.654 von doedl am 07.10.10 09:52:49Was hat das jetzt mit "Übernahme" zu tun ??
Die strategische Entscheidung eines Mergers scheint mir intern eher ein alter Hut zu sein. Und das ist bestimmt nicht adhoc-pflichtig. Ist doch nur ein Plan...
Und EndoTAG ...hat nur was damit zu tun wenn der Partner bei der Entwicklug helfen könnte.
Es hört sich bei FM aber eher so an als wenn er die Unternehmensgröße generell gerne größer sehen würde. (kritische Masse)

Womit wir wieder am Anfang wären.
Zusammenschluss mehrerer deutscher Biotechs
... lol

Oder Merger mit amerik.Biotech... was ich ja eigentlich bisher dachte
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.279.654 von doedl am 07.10.10 09:52:49gehe davon aus, dass die in den letzten Tagen getätigt wurden

Steht doch drin; Gestern auf der Biotechnica, Hannover
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.279.839 von RichyBerlin am 07.10.10 10:12:12Was hat das jetzt mit "Übernahme" zu tun ??
im Zusammenhang auch mit der Meldung vom 29.9. zu sehen hinsichtlich organischem Wachstum und strategischen Transaktionen - dazu gehören dann auch Übernahmen (in beiden Richtungen).
Und das ist bestimmt nicht adhoc-pflichtig. Ist doch nur ein Plan...
Habe da eine andere Vorstellung gemäß WpHG und AnSVG, z.B. wie in einem Artikel zu lesen:
Alle Insiderinformationen sind jetzt unverzüglich zu veröffentlichen, z.B. auch vorbereitende Maßnahmen zu einer Transaktion, deren Abschluss noch nicht feststeht. Eine Insiderinformation ist dabei jede den Emittenten unmittelbar betreffende "konkrete Information über nicht öffentlich bekannte Umstände", die den Börsen- oder Marktpreis der Papiere des Emittenten erheblich beeinflussen kann. Eine solche
Beeinflussung ist dann anzunehmen, wenn ein verständiger Anleger die Information bei seiner Anlageentscheidung berücksichtigen würde.

www.ashursts.com/doc.aspx?id_Content=1786
genau; Insiderinformationen müssen veröffentlicht werden... :rolleyes: Liveübertragung von AR-Sitzungen....

Gott, ich wünschte die letzten 5-6 Einträge würden im Laberthread stehn.... :(
klink mich aus
Die nächste lustige Info (aus öffentl. Quelle) ;

06.10.2010 | 21:17 Uhr

Accera, Inc. ernennt Dr. Thomas Werner zum Präsidenten & Vorstandsvorsitzenden und gibt FDA-Akzeptanz von IND-Anwendung für AC-1204 für leichten bis mittelschweren Alzheimer bekannt

Broomfield, Colorado (ots/PRNewswire) - Accera, Inc., ein Unternehmen für medizinische Forschung und Entwicklung, das bahnbrechende Therapien für schwerwiegende Erkrankungen wie Alzheimer (AD) bereitstellt, gab heute bekannt, dass Thomas Werner, Ph.D., zum Präsidenten und Vorstandsvorsitzenden ernannt wurde. Zeitgleich mit Dr. Werners Ernennung hat die US-amerikanische Zulassungsbehörde "Food and Drug Administration" (FDA) Acceras Bewerbung um ein "Investigational New Drug" (IND) akzeptiert, bei der es darum geht, eine klinische Studie in Phase 2-3 bei Patienten mit leichtem bis mittelschwerem AD unter Verwendung seines Produkts AC-1204 durchzuführen.
http://www.presseportal.ch/de/pm/100017798/100611625/accera_…


Ich kann keinen Zusammenhang zwischen MDG-Produkten und dieser Firma erkennen. Daher sieht es so aus (!) als ob Hr.Werner in Kürze auch aus dem AR ausscheiden wird !?
Was soll er da ständig eingeflogen werden...
oh mann, rundrumumstrukturierungsrestruktur...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.281.989 von RichyBerlin am 07.10.10 15:02:29Daher sieht es so aus (!) als ob Hr.Werner in Kürze auch aus dem AR ausscheiden wird !?
Was soll er da ständig eingeflogen werden...


Ich möchte das auch hier noch etwas relativieren.
Hr.Werner war ja bisher bereits AR bei Fa.Accera. Ist also auch 4-5x/Jahr dort hingeflogen. Wenn er uns im AR (hoffentlich) erhalten bleibt bräuchte er ja nur 4-5x/Jahr in die andere Richtung fliegen. Ausserdem ist der Mann ja vermutlich eh
permanent unterwegs. Sitz in London bei Inventages, für uns der "Vermittler" von Rise für Veregen/China. Rise und Accera sind u.a. im Portfolio von Inventages. Man sollte eine Beteiligung von Inventages an MDG durchaus als PlanB im Auge behalten..

Also MDG, tut mal das Richtige; Werner im AR behalten und lieber die alten Zöpfe weg.
Wer hat z.B. die Käufe von NeuroVir und Avidex zu vertreten ...? Eben...

HSV,mtcr und Rhudex sind zwar nicht verloren, aber die Zeit nagt doch erheblich dran. Auch an den Patenten.
Ich habe so langsam das Gefühl,dass Medigene die Zügel schon lange nicht mehr in der Hand hält.Da bestimmen andere wohin der Karren fahren soll.Ich hoffe nur nicht in den Dreck.Nur meine Meinung!
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.279.357 von RichyBerlin am 07.10.10 09:20:27@RichyBerlin: Genau solche Zusammenschlüsse haben wir hier schon vor Jahren diskutiert. Schön, dass die Vorstandsvorsitzenden das Problem der kritischen Masse mittlerweile auch erkannt haben. Ich seh derzeit jedoch keine Firmen, die zusammen passen würden. Wilex wird sich hüten, sich nach den Erfolgen in diesem Jahr einen Klotz wie Medigene ans Bein zu binden. Und die anderen Kandidaten passen pipelinetechnisch überhaupt nicht zusammen. Aber ich lass mich auch gerne eines Besseren belehren.

VG blb
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.293.803 von blb am 09.10.10 13:51:30solche Zusammenschlüsse haben wir hier schon vor Jahren diskutiert

Genau, schon damals hatten wir über den Big-German-Biotech gemutmasst. Das kam nach dem Strüngmann-Einstieg hoch.
Und zumindest 4SC (Strünge-Firma, in der auch Hr.Werner im AR sitzt) ist in den Feldern RA und Onkologie tätig.
Da aber niemand durchblickt was es mit dem Strünge-Einstieg-/und Teilausstieg auf sich hat ist schwer zu sagen ob das in Frage kommt.

Ohne EndoTAG will uns sicherlich keiner haben... und mit EndoTAG brauchen wir eigentlich niemanden... :rolleyes:
Zusammenfassend hier nochmal das vollständige Abstract +
der von Fuzzy gefundene ESMO-Newsletterbeitrag +
mulgas Kommentar dazu +
ein Satz über EndoTAG-1 den insbesondere Borsalin dringend verinnerlichen sollte +
Infos von mehrdiegern und Chris6com bezgl.Veregen-Zulassungsverzögerung

LBA12
RESULTS OF THE FIRST RANDOMIZED PHASE II STUDY OF CATIONIC LIPOSOMAL PACLITAXEL (ENDOTAGTM-1) TARGETING TUMOR ENDOTHELIAL CELLS IN ADVANCED TRIPLE-NEGATIVE BREAST CANCER (TNBC)

A. Awada1, I.N. Bondarenko2, O.Tarasova3, J. Bonneterre4, E. Nowara5, J.M. Ferrero6, A.V. Bakshi7, B. Glasschroeder8, U. Elsasser8, M. Piccart1
1Institut J. Bordet, Brussels/BELGIUM, 2Dnepropetrovsk State Medical Academy, Dnepropetrovsk/UKRAINE, 3Institute of Medical Radiology of Academy of Medical Sciences of Ukraine, Kharkov/UKRAINE, 4Centre Oscar Lambret , Lille/FRANCE, 5Centrum Onkologii - Instytut im. M.Sklodowskiej-Curie, Gliwice/POLAND, 6Centre Antoine Lacassagne, Nice/FRANCE, 7Kaushalya Medical Foundation, Thane/INDIA, 8MediGene AG, Planegg-Martinsried/GERMANY

Background: EndoTAGTM-1 (ET) is an innovative therapy of paclitaxel (P) embedded in cationic liposomes displaying antitumor activity by targeting negatively charged activated endothelial cells of tumor vessels.
Methods: 140 pts with locally relapsed or metastatic TNBC were randomized to weekly ET (22mg/m2 iv) plus P (70mg/m2) (ET+P), biweekly ET alone (44mg/m2) or weekly P (90mg/m2) in a 2:2:1 ratio. Pts had £ 1 prior chemotherapy (CT) for advanced disease and ³ 6 mo after taxane. A cycle (cy) comprised 3 weeks(w) of therapy and 1 w rest. Pts were treated for a minimum of 4 cy or until disease progression/unacceptable toxicity.
Primary endpoint was PFS rate at week 16. Tumor response (RECIST), OS,QoL and safety were analysed. The study was not powered for any between-group comparisons.
Results: Pts baseline characteristics were equally distributed (except higher number of Asian pts on ET). Appr. 80% of all pts received prior CT.
Based on central review ET+P achieved a PFS rate at week 16 of 59.1%, 34.2% on ET and 48% on P (table). Median PFS was 4.2 mo for ET+P [95% CI: 3.5-9.1], 3.4 on ET [2.0-3.8] and 3.7 on P [1.9-6.7]. Antitumor activity was highest for ET+P with a clinical benefit rate (CBR) at week 16 of 59% (26/44 pts), 34% (13/38) on ET and 50% (12/24) on P. The best overall response on ET+P revealed a PR rate of 34% (17/50) and 42% (21/50) SD.
OS analysis is ongoing. No differences were reported for QoL and pain. No additional toxicities to those known for ET and P.



Conclusions: The primary goal to achieve a PFS rate at week 16 above 30% was met for ET+P. The CBR favoured the combination ET+P. ET+P was well tolerated.

Disclosures: B. Glasschroeder: I am an employee of the sponsoring company, MediGene AG; U. Elasser: I have an employment/leadership position to disclose: I am employed as Director Biometrics & Data Management at MediGene AG in Planegg/Martinsried. All other authors have declared no conflicts of interest.

Keywords: Cationic liposomal paclitaxel; Tumor endothelial cells; TNBC; EndoTAG-1

--

Aus dem ESMO-Newsletter:

Possible benefit with EndoTAG -1 warrants
further evaluation
Innovation in the therapeutic
armamentarium against cancer can
also be achieved by new formulations
of ‘old’ drugs. Examples of successes
in this area are capecitabine and
liposomal anthracyclines. Several new
formulations of taxanes have been
studied which aim to increase efficacy
and/or decrease toxicity. EndoTAG-1
is an innovative formulation that tries
to capitalize on the potential antiangiogenic
proprieties of paclitaxel.
In this new drug, paclitaxel is
embedded in cationic liposomes and
targets activated endothelial cells of
tumor vessels. It is also innovative
since it targets the environment
and not the tumor cell itself. Results
from the first randomized phase II
study of EndoTAG-1 targeting tumor
endothelial cells in advanced triplenegative
breast cancer are somewhat
disappointing since EndoTAG-1 alone
does not seem to be a valid option,
with progression-free survival rate at
week 16 inferior to paclitaxel alone,
albeit with overlapping confidence
intervals. Nevertheless, the apparent
benefit of the combination arm
(also with overlapping confidence
intervals) merits further evaluation in
a subsequent study. Fatima Cardoso
our assistant editor’s suggestion
would be to evaluate the combination
of EndoTAG-1 with other cytotoxic
drugs, particularly those with different
mechanisms of action such as
anthracyclines and anti-metabolites,
to obtain a double-hit effect. These
studies should be in the metastatic
setting. A detailed evaluation of the
toxicity profile of EndoTAG-1 is also
necessary before it can be evaluated
in studies in the neoadjuvant setting.

--

mulga;

Das neue Abstract der ESMO wirft Fragen auf: Die tumorassoziierten Schmerzen und die Lebensqualität wurde nicht verbessert. Außerdem sind die Daten der lokalen PFS Auswertung deutlich schlechter als die der verblindeten zentralen Auswertung. Mal schauen, ob es in der Diskussion eine wissenschaftliche Erklärung für diese Diskrepanz gibt. Die Stichworte aus der Fachliteratur wären da: "Presence of Evaluation Bias, Informative Censoring".

Den Satz: "Results from the first randomized phase II study of EndoTAG-1 targeting tumor endothelial cells in advanced triplenegative breast cancer are somewhat disappointing since EndoTAG-1 alone does not seem to be a valid option, with progression-free survival rate at week 16 inferior to paclitaxel alone"

sehe ich nicht unbedingt negativ. Für mich unterstreicht diese Erkenntnis eher meine Annahme, dass EndoTAG-1 hauptsächlich als Vascular Disrupting / Modifying Agent wirkt und in einem Studiendesign genau für diesen Zweck in einer Kombitherapie optimiert werden muss. Allerdings wurde die Erwartungshaltung, EndoTAG-1 würde in einer Paclitaxel sensitiven Tumorart noch besser wirken als in BSDK, ganz sicher nicht erfüllt.

Ich bleibe weiter bei meiner Einschätzung, dass es keine P3 Studie mit EndoTAG-1 und Paclitaxel in der Indikation BC geben wird.


--

borsalin;

wenn du nun "EndoTAG-1" schreibst und nicht "endotag" , dann stimmt deine Aussage. Gemeint sind im Artikel unterschiedliche Zytostatika (siehe sandfurzz), die mit EndoTAG-1 (liposomales Paclitaxel) in einer Kombitherapie eingesetzt werden. Wir kennen dies schon bei BSDK, hier wurde Gemcitabine zusammen mit EndoTAG-1 eingesetzt. In der TRNBC Studie war das Zytostatika "Paclitaxel" in Kombi mit "EndoTAG-1" (liposomales Paclitaxel).
Dreifachkombis z.B. mit Platinderivaten wurden ebenfalls hier schon diskutiert.


--

Zulassungsverzögerung Veregen

Laut Info der IR:
Nach Erteilung der Zulassung in den Referenzstaaten wurden Änderungen
der Zulassung (Variations) bezüglich der Spezifikationen des Wirkstoffes
(API) beantragt. Diese Änderung der Spezifikationen ermöglicht eine höhere
Ausbeute bei den Tee-Ernten und entsprechend geringere CoGs. Diese
Änderungen der Zulassung müssen erst abgeschlossen sein, bevor das nächste
Verfahren starten kann. Ist dies erfolgt, sollte das eigentliche
Zulassungsverfahren dann relativ rasch beendet sein(90 Tage Verfahren).


--

Wäre schön wenn Kommentare über den desaströsen Kurs im RT-Thread bleiben. Danke im voraus
Können moderne Medikamente das Leben von Krebspatienten verlängern? Zwei Studien zu Avastin und Erbitux haben jetzt ergeben, dass die teuren Arzneimittel kaum nützen. Die Hersteller Merck und Roche erklärten, die Ergebnisse würden früheren Erkenntnissen widersprechen.

Mailand - Teuer und wirkungslos - diesen Vorwurf erheben Mediziner immer wieder gegen neue Medikamente. Jetzt haben zwei Studien den Nutzen der beiden Darmkrebs-Medikamente Erbitux von Merck und Avastin von Roche infrage gestellt. Die Ergebnisse sorgten am Sonntag in Mailand auf Europas größtem Krebskongress für Aufsehen unter Experten.



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Eine norwegische Studie zu Erbitux kommt zu dem Ergebnis, dass 566 Patienten, die mit dem Mittel plus einer Chemotherapie-Kur aus drei weiteren Medikamenten - der sogenannten Flox-Kur - behandelt wurden, weder länger lebten noch eine deutliche Besserung im Vergleich zu solchen Patienten zeigten, die allein mit Chemotherapie behandelt wurden. Der Nutzen von Erbitux war schon einmal infrage gestellt worden, als eine britische Studie mit Namen "COIN" 2009 ebenfalls keine positiven Effekte fand.

Eine Studie aus Griechenland mit 222 Patienten kam zum Ergebnis, dass es jenen Patienten, die mit Avastin und Chemotherapie behandelt wurden, sogar noch etwas schlechter ging als denen, die nur Chemotherapie erhielten. Allerdings war der Unterschied statistisch nicht signifikant. Zweifel an Avastin, das gegen Darm-, Brust-, Lungen- und Nierenkrebs eingesetzt wird, bestehen schon länger. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) in Baden-Württemberg bezeichnete das Krebsmittel im Mai als "ein marginal wirksames Medikament".

Komplexe Wirkmechanismen

Merck und Roche erklärten, die beiden neuen Studien stimmten nicht mit anderen klinischen Daten aus umfangreicheren Studien überein. Erbitux erzielte im Jahr 2009 weltweit einen Umsatz von 1,7 Milliarden Dollar. In Europa wird das Mittel von der Darmstädter Merck KGaA verkauft, auch für die US-Firmen Eli Lilly und Bristol-Meyers-Squibb ist es ein wichtiges Produkt. Mit Avastin, das zur Behandlung verschiedener Krebsarten eingesetzt wird, setzte der Schweizer Roche-Konzern 2009 ungefähr sechs Milliarden Dollar um.

Experten auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für medizinische Onkologie (ESMO) erklärten, die jüngsten Ergebnisse zeigten, wie komplex neue Krebsmittel unter den jeweiligen Bedingungen vor Ort wirkten. In den beiden Studien können begleitende Faktoren einen Einfluss gehabt haben. So wurde in Norwegen die Flox-Kur angewandt, die außerhalb Skandinaviens unüblich ist.

Erbitux enthält monoklonale Antikörper, welche die Ausbreitung von Tumorzellen stoppen sollen. Avastin hemmt die Neubildung von Blutgefäßen (Angiogenese) - so verspricht es Hersteller Roche. Tumore benötigen für ihr schnelles Wachstum Sauerstoff und Nährstoffe. Um optimal damit versorgt zu werden, setzten sie einen Wachstumsfaktor frei, der die Bildung neuer Blutgefäßen hin zum Tumor hin anregt.
Siehe ESMO Library: https://www.webges.com/cslide/library/esmo
==> Da hatten sich die damals Verantwortlichen wohl kein glückliches Händchen mit dem Studiendesign der TNBC Studie. Immerhin hat die EndoTAG-1 Kombi Aktivität in dieser Indikation gezeigt. Die Erwartung hinsichtlich reduzierter Nebenwirkungen enttäuscht. Auch die Ansprechrate (CR / PR) ist im Vergleich zu Paclitaxel nicht gerate ermutigend. Das Warten auf die Überlebensdaten hat begonnen.....













Kann man https: Adressen in W:O verlinken ? Dann könnte man diese Links in den Hauptthread stellen...)
Hier mal etwas interessantes aus der praktischen Arbeit bei Medigene:

Hr.Dr.med.Heinz Wiesenthaler
Director Drug Safety&PV, QPPV

Erst seit Herbst 2009 (!) bei Medigene

Vorher bei Novartis

Hier ein Auszug aus dem Lebenslauf:
Dr. med. Heinz Weidenthaler, geboren 1973 in Passau. Studium der Humanmedizin in München, 1994-2000. Promotion zum Dr. med. im Jahr 2003 abgeschlossen, zu einem immunologisch-onkologischen Thema. Assistenzarzt an der Psychiatrischen Klinik der Technischen Universität München von 2000 bis 2001, dabei Betreuung und Durchführung mehrerer Phase-III-Studien einschl. Zulassungsstudien zu atypischen Neuroleptika. Seit 2002 bei der Novartis Pharma GmbH Nürnberg in der Arzneimittelsicherheit tätig, seit 2005 dort Teamleiter und Sicherheitsbeauftragter für Medizinprodukte. Anfang 2006 maßgeblich bei der Vorbereitung und Durchführung einer Inspektion durch das BfArM beteiligt. Seit Ende 2007 beauftragt als lokaler Manager für die Umsetzung von Risikomanagement-Plänen.

Schon interessant ! Man beachte auch sein Promotionsthema.
und die anderen fettgedruckten Sachen !


Er nimmt morgen am Jahresforum Pharmakovigilanz teil (vom IQPC.., dessen Vorsitzener er ist ;) )
http://www.iqpc.com/Event.aspx?id=346586
http://www.iqpc.com/Event.aspx?id=346462#dr_heinz_weidenthal…

-
Pharmakovigilanz;
http://de.wikipedia.org/wiki/Pharmakovigilanz
u.a. Für pharmazeutische Unternehmer hatte sie über die bereits bestehenden Vorschriften hinaus zur Folge, dass nunmehr mit dem Zulassungsantrag für ein Arzneimittel eine detaillierte Beschreibung des vorgesehenen Pharmakovigilanz-Systems und ein Maßnahmenplan zur Risikoüberwachung eingereicht werden muss.

Also;
-Im günstigsten Fall wurde der Mann eingestellt um die Entwicklung von EndoTAG/EndoTAG-1 bis zur Zulassung zu begleiten !

-Im ungünstigsten Fall ist irgendwas mit Veregen nicht Ordnung und man brauchte einen Mann mit Erfahrung in Sachen Pharmakovigilanz im Hause.

-Oder eine Inspektion durch das Bfarm steht ins Haus.

-Oder er begleitet die demnächst einlizensierte Neuentwicklung

Ich denke es werden die Punkte 1 + 4 sein ;)

-

Immer wieder interessant zu sehen wie weit die Planungen in Sachen P3-Start gediehen sind...; 2.PoC, Herstellungsverf.umgestellt, Produktion des P3-Materials läuft, Gespräche mit EU-Behörden erledigt, Gespräche mit FDA im Oktober, OrphanDrug-Status in EU und USA, (und EORTC steht offenbar bereit!? (wenn kein Pharma zuschlägt?) und ein Mann von Novartis kommt bereits für die Pharmakovigilanz
:eek:
Na wenn das nix wird..

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Mulga, im letzten Bild finde ich das "...and further development is warranted" doch sehr angenehm.
Ansonsten findet man ja doch einiges auszusetzen ... aber naja, für den 2.PoC hat es ja gereicht.

Aber "warranted" (berechtigt, oder sogar garantiert) lässt doch hoffen :D (Nicht unbedingt für diese Indikation, aber allgemein auf jeden Fall)
Achtung :eek:


Was neues von "unsrer" Medigene Ltd., ganz frisch!

von FreePatentsOnline


Title: Immuno inhibitory pyrazolone compounds
Document Type and Number: United States Patent 7816361

Abstract: Compounds of formula (IA) or (IB) are inhibitors of CD80 and useful in immunomodulation therapy: wherein Ar represents an optionally substituted monocyclic or bicyclic aromatic or heteroaromatic group having from 5 to 10 ring atoms; R1 and R2 independently represent H, or C1-C6 alkyl; R3 represents H; F; CI; Br, —NO2; —CN; C1-C6 alkyl optionally substituted by F or CI; or C1-C6 alkoxy optionally substituted by F; R4 represents a carboxylic acid group (—COOH) or an ester thereof, or —C(═O)NR6R7, —NR7C(═O)R6, —NR7C(═O)OR6, —NHC(═O)NR7R6 or —NHC(═S)NR7R6 wherein R6 represents H, or a radical of formula -(Alk)m-Q wherein m is 0 or 1, Alk is an optionally substituted divalent straight or branched C1-C12 alkylene, or C2-C12 alkenylene, or C2-C12 alkynylene radical or a divalent C3-C12 carbocyclic radical, any of which radicals may be interrupted by one or more —O—, —S— or —N(R8)— radicals wherein R8 represents H or C1-C4 alkyl, C3-C4 alkenyl, C3-C4 alkynyl, or C3-C6 cycloalkyl, and Q represents H; —CF3; —OH; —SH; —NR8R8 wherein each R8 may be the same or different, or form a ring when taken together with the nitrogen to which they are attached; an ester group; or an optionally substituted aryl, aryloxy, cycloalkyl, cycloalkenyl or heterocyclic group; and R7 represents H or C1-C6 alkyl; or when taken together with the atom or atoms to which they are attached R6 and R7 form a monocyclic heterocyclic ring having 5, 6 or 7 ring atoms; and X represents a bond or a divalent radical of formula -(Z)n-(Alk)- or -(Alk)-(Z)n- wherein Z represents —O—, —S— or —NH—, Alk is as defined in relation to R6 and n is 0 or 1.

Inventors: Matthews, Ian Richard (Abingdon, GB)
Application Number: 10/577470
Publication Date: 10/19/2010
Filing Date: 11/02/2004
Assignee: Medigene Limited (GB)
Primary Class: 514/326
Other Classes: 514/403, 548/364.1, 514/253.09, 548/369.4, 544/371, 514/254.05, 546/211, 514/318, 544/364
International Classes: A61K31/496; A61K31/4152; A61K31/4155; C07D231/08; C07D401/14
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Auch wenn hier aus unerklärlichen Gründen weiterhin Optimismus herrscht, zieht sich die Schlinge um Medigene´s Hals immer enger zusammen. Eine EndoTAG-Verpartnerung zu erträglichen Konditionen wird es aus meiner Sicht nicht geben ... und nun gerät auch Eligard noch unter Druck:

FDA warnt vor möglichen Risiken durch Prostata-Krebsmedikamente
21.10.2010 - 08:14

WASHINGTON (Dow Jones)--Hormonmedikamente zur Behandlung von Prostatakrebs müssen in Zukunft auf ihren Beipackzetteln vor dem Risiko möglicher Herz-Kreislauf-Probleme warnen. Dies teilte die US-Arzneimittelbehörde FDA am Mittwoch nach Prüfung mehrerer klinischer Studien mit. Betroffen sind unter anderem die Markenmittel "Lupron" von Abbott Laboratories, "Zoladex" von AstraZeneca, "Eligard" von Sanofi-Aventis und "Synarel" von Pfizer. Viele Mittel werden zudem unter generischen Namen verkauft.

Die Medikamente senken den Spiegel männlicher Hormone. Dadurch können Prostata-Tumore schrumpfen und das Wachstum von Prostatakrebs verlangsamt werden.

Im Mai hatte die FDA erstmals die Prüfung der Daten aus mehreren Studien angekündigt, welche die Hormonbehandlung von Prostatakrebs-Patienten mit der Behandlung ohne Hormontherapie verglichen. Sechs der Studien zeigten einen "kleinen Anstieg des Risikos für Diabetes und/oder Herz-Kreislauferkrankungen bei Patienten", die sich einer Hormontherapie unterzogen, teilte die Behörde seinerzeit mit.

Auch die Amerikanischen Herzgesellschaft, die Amerikanische Krebsgesellschaft und die Amerikanische Urologengesellschaft haben in diesem Jahr bereits davor gewarnt, Hormontherapien könnten das Risiko von Herzproblemen erhöhen. Andere Studien zeigten, dass Hormontherapien auch das so genannte "schlechte" Cholesterin erhöhen und somit zu unnormalen Blutzuckerwerten führen kann. Die wiederum können das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes steigern.

Prostatakrebs ist nach Hautkrebs die zweithäufigste Form von Krebs unter Männern in den USA. Betroffen sind in der Regel ältere Männer. In diesem Jahr dürften laut Regierungsschätzungen rund 218.000 neue Fälle diagnostiziert werden und rund 32.050 Männer werden vermutlich daran sterben.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.364.106 von Joschka Schröder am 21.10.10 10:53:48Eligard ist verkauft !;)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.364.410 von Howkay am 21.10.10 11:27:49Hat niemand bestritten, es gibt aber noch eine Tantiemen-Vereinbarung.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.364.835 von Joschka Schröder am 21.10.10 12:12:23Peanuts
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.364.106 von Joschka Schröder am 21.10.10 10:53:48Hallo joschka,

interessante Info, aber wird denke ich kaum auswirkungen auf die sales von eligard haben. es fehelen hier einfach die Alternativen.
Und die FDA hat auch kein black box warning verlangt.

Gruesse,
rechtzeitig "losgeworden" für 25Mio...

Und grob angesetzte 800K € in 2011 Tantieme, wenn vertrag ab 1.1. losginge.. Schwankungen in der Einnahme sind zwar keine peanuts, aber unrelevant..

thx @ gnomli.. und - ääähm - was ist ´ne Black Box Warning??
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.367.595 von starwarrior03 am 21.10.10 17:22:11hi star.,

rechtzeitig "losgeworden" für 25Mio...


sehe ich ganz anders (siehe auch laber-thread)

einerseits wird natürlich die cash position gestärkt und die finanzierung ist für mindestens zwei jahre gesichert.

andererseits wurde das risiko und die kosten minimiert.

aber entscheidend ist doch, dass medigene ab 100 mio euro umsatz mehr an lizenzzahlungen an tolmar leisten muss(te), als eingenommen wird.
muss man sich mal vorstellen, jeder euro umsatzsteigerung hätte ein verlust für medigene bedeutet. was für ein (alter) vertrag. bei 200 mio euro umsatz müssten wir dann insgesamt draufzahlen oder wie.....
im nachhinein müssten mal die verantwortlichen gefragt werden, was sie studiert haben.....

deshalb finde ich nicht das eligard "losgeworden" ist, sondern aus o.a. gründen ein guter vertrag ausgehandelt wurde.
gesicherte einnahmen jetzt 2 mio (wie kommst du auf 800000 euro)bei erreichen der peak sales 3,2 mio euro (oder hast du im quartal gemeint?)

mangels alternativen wird eligard in eu nicht unter druck geraten (den ausdruck halte ich für stark übertrieben). wenn man sich die beipackzettel von medikamenten durchliesst wird man wohl kaum noch eines ohne bedenken einnehmen ....

ciao
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als ergänzung zum eligard - vertrag :

bei den produktumsätzen ist von q1 auf q2 eine steigerung von ca. 16 % feststellbar.

die erlöse sind allerdings gleich geblieben.

ich befürchte, dass der (alte) eligard vertrag die erlöse eigentlich negativ beeinflusst.

in q2 wurden ca. 1,5 mio euro umsatz mit veregen erzielt und es mussten ca. 500000 euro für beschaffung aufgebracht werden.

da ist die marge wesentlich höher und deshalb bin ich mit dem neuen eligard - vertrag sehr einverstanden und gespannt auf die veregen-entwicklung.

ciao
9 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Immunocore:

da kann arndt ja seine fähigkeiten zur finanzierung einbringen....

Directors

The Board comprises James Noble CEO, Dr Bent Jakobsen CSO and the following non-executive directors :
Nicholas Cross, Chairman

Nick Cross is a serial entrepreneur and hands on investor. His previous entrepreneurial ventures have included Lansdown Estates Group Ltd. (now MEPC Milton Park Ltd.), Oxford Asymmetry Ltd (now part of Evotec), Oxford Semiconductor Ltd. (now part of PLX Technology, Oxxon (now part of Oxford Biomedica) and Oxagen Ltd. He was a significant investor in and non-executive director of Avidex from 2000 – 2006.
Dr. Jonathan Knowles

Dr Knowles held the position of President of Group Research and Member of the Executive Committee at F.Hoffman-LaRoche Limited, Basel, Switzerland for 12 years. He also served as a Board member at Genentech Inc. for over ten years and was a Member of the Board of Chugai Pharmaceuticals, Tokyo, Japan. Prior to joining Roche in 1997, Dr Knowles was Research Director, Glaxo Wellcome Europe.

Dr Knowles has also served as Chairman of the EFPIA research Directors Group. He was instrumental in creating the Innovative Medicines Initiative (IMI) and was the first Chairman of the Board of IMI (a Joint Undertaking with the EU Commission), He is Chairman of the Hever Group, Professor at EPFL, Switzerland, a Distinguished Professor at the University of Helsinki, Finland, holds a visiting chair at the University of Oxford, and is a William Pitt Fellow of Pembroke College, Cambridge.
Arndt Crist

Arnd Christ is the Chief Financial Officer of MediGene AG, the major shareholder of Immunocore. He has 15 years of international experience in business finance. Before joining MediGene, he held CFO positions in European biotech companies, being responsible – among others – for the closing of fund-raising rounds and asset sales.


ciao
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.378.023 von mehrdiegern am 23.10.10 10:16:01oooh - hab ich 800K im jahr irgendwo gepostet?? Sorry.. Wenn dann "sollte" es im Quartal heißen..

Kurzum - ich geh von Umsatzerlösen Eligard in 2011 von 160Mio aus..
Würde als Schnitt p. Quartal 40Mio bedeuten.. Davon 2% Beteiligung = 800K..

Diese 800K als Durchschnitt p. Quartal mit 4 (für die Quartale im jahr) multipliziert wären Jahreseinnahmen in Höhe von 3,2Mio für 2011..

Du weißt ja mehrdi - hab glaub ich schon mal von Prognosen bis 2015 Eligardgesamtumsätze EU bis 300Mio "hochgepokert".. Würden 6Mio für MDG bedeuten im Jahr, bzw 1,5Mio p. Quartal in 2015..

Die letzten Eligardumsätze EU waren ja glaub ich 30Mio.. Kann man ja für ein geschäftsjahr grob mit 120Mio kalkulieren.. = 2,4Mio im Jahr, 600K im Quartal..

Also bist Du unteres Band für 2011 mit 2,4Mio und ich oberes Band mit 3,2Mio. .Ich wette mit dir die Umsätze werden diesn Korridor treffen.. Mal sehen wer näher dran liegt.. 1Weizen??? ;)

Ach ja - noch etwas.. Vergeß aber bitte bei dem Zahlenwerk zu Eligard etwas "sehr wichtige" nicht: Der Anstieg der Erlöse, trotz fast gleichbleibender Umsätze hatte einen Grund.. Schau Dir mal den Dollarkurs bis Ende Juni an ;) Aktuell haben wir doch da eher sogar ein "klitzekleines Problemchen", solang der "neue" Vertrag noch nicht zu 100% umgesetzt ist, weil - schau Dir mal die Dollarperformance seit Anfang Juli an..

und ich sag nur "Derivat" ;)

Drum hatte ich ja mal deletzt eine Umsatzprognose für Q3 mit Umsätzen von "nur" ca 11,7/11,8Mio "gewagt..

War Anfang Okt "drübbe" bei da Konkurenz A...a
Ich poste auch hier mal das Diagramm..
rot = Umsatzerlöse Eligard
blau = sonst. betriebl. Erträge
grün = Umsatzerlöse Veregen (soweit sie mir vorliegen)




besten Gruß an "mei" mehrdi :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.378.113 von mehrdiegern am 23.10.10 10:58:41ääähm.. sei mal bitte genauer bei den Vergen Umsatzzahlen die sich rein auf Medigene beziehen..

Denn in Q2 hatte MDG einen "Berichts wirksamen" Umsatz von 494K, in Q1 728K (dazu muß man sagen, das da Meilensteine geflossen sind)..

Insgesamt hat MDG bis Ende Q2 2010 (also im 1.Halbjahr) bisher 1,222Mio an Umsatz generiert..

Die von Dir genannten 1,5Mio Produktumsatz Veregen sind aber nicht das, was bei MDG unterm Strich verrechnet wird als Umsatzerlös für Q2, sondern die gesamten Umsätze US+EU.. In 2010 (bis Ende Q2) wurden ca 2,1Mio umgesetzt, Tendenz steigend! von möglichen 6Mio geht Medigene in 2010 aus..

jetzt mal ne "grobe Milchmädchenrechnung von mir - bei bisher 2,1Mio Umsatz in 2010 bleiben 1,222Mio bei MDG hängen.. Quote 58,2% für MDG.. Wow.. Natürlich stark Meilenstein bedingt.. Ohne Meilensteine denk ich mal waren die rein bei MDG hängenbleibenden Umsätze für Q1 2011 150K und Q3 350K (meine "fixen" Berechnungen und Kalkulationen dazu) Für Q3 geh ich daher in Sachen Veregen, ohne Neuabschlüße mit Umsatzeinnahmen zw. 400-500K Eu aus..

Bei Eligard noch teils währungsbedingt 11,3 Mio..

unterm Strich also die Umsatzprognose von 11,7-11,8Mio.. So war meine Rechnung..

Hoffe das ist nich all zu negativ oder defensiv für einige.. Kann ja wie gesagt immer alles anders kommen, da ja "nur" auf eigenen Berechnungen und Spekulationen aufgebaut..
Natürlich wirkt sich das (niedrigere Umsatz zu Q2 2010) auch auf die GuV Rechnung aus, daher dürfte wohl klar sein, das es in Q3 doch bisserl schwerer wird +/- 0 rauszukommen unterm Strich.. Aber trotzdem meine Kalkulation (Spekulation für Q3)

Auf 9 Monate gesehen

Gesamtumsätze: 37Mio
Gesamt GuV Brutto: 8-8,5mio
EBITDA: -9 bis -9,5Mio
Periodenfehlbetrag: -5,5 bis -6,0Mio
Cash: 10-11Mio

So, dann mal Guts Nächtle.. Hoffe ich war nicht zu "ausschweifend" und aufgepasst haut mir net wg den Zahlen und Berechnungen auf die Finger (gut gemeint ist), lol..
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.379.736 von starwarrior03 am 24.10.10 01:54:10Liegst mit Deiner Annahme ganz auf meiner Konzeption... soweit man das aus bisherigen Leietungen eben ablesen kann.

In 2,5 Wochen sind wir dann eben bestätigt oder gar von MDG getopt?;)

ciao
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.380.681 von FTaktuell am 24.10.10 16:27:00Jepp, 12.11. 7:35 wirds wieder soweit sein.. War ja so die Zeit der letzten Berichte..

Na dann hoffe ich mal auf Bestätigung "unserer" Zahlenwerke. Und von MDG getoppt - hmmm, für Überraschung bin ich gern zu haben.. Hmmmm.. Schaun mer mal..

Jedenfalls hat der Dollarkurs kontraproduktiv in Q3 gewirkt auf die Umsätze.. Gut war da immer Dollaranstieg.. Naja, zum Glück berührt "uns" dieser Faktor in der Zukunft erstmal nur noch bei den Veregenumsätzen US.. Ansonsten gibts ja nur noch Euros an Cash.. mM

Gruß @ FT
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.379.736 von starwarrior03 am 24.10.10 01:54:10star.,
da habe ich mich total verfranzt ;)

Umsatzerlöse MediGene 494k in q2
Gesamtumsätze ca. 1,5 mio euro (usa/d)

von den 494 k sind die beschaffungskosten noch abzuziehen.
des weiteren schätze ich, das die 30 % nicht stehen bleiben werden, bestimmt lageraufbau.

wir hatten mal, so glaube ich, eine marge (brutto?) von 13-16 % errechnet.

werde mich um mehr sorgfalt bemühen....

nmm. müssten die ersparnisse durch die beantragten spezifikationen die marge bei medigene steigern, weil ja die verträge mit den partnern in d/us schon stehen.

ciao
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.379.736 von starwarrior03 am 24.10.10 01:54:10star.,

Die von Dir genannten 1,5Mio Produktumsatz Veregen sind aber nicht das, was bei MDG unterm Strich verrechnet wird als Umsatzerlös für Q2, sondern die gesamten Umsätze US+EU.. In 2010 (bis Ende Q2) wurden ca 2,1Mio umgesetzt, Tendenz steigend! von möglichen 6Mio geht Medigene in 2010 aus..

von veregen erwarte ich mir eigentlich sehr viel und hoffe, dass da noch dieses jahr erfolgsmeldungen kommen.
insbesondere:
genehmigung der spezifikation in deutschland
zulassung spanien
markteintritt österreich (tatsächlicher markteintritt nach preisfestlegung z.zt nur auf privatrezept über 100 euro pro tube)
und im anschluss anfang 2011 zulassunganträge und verpartnerungen in europa
sowie .....row

als denkanstoss
JUSTE ist über seine Zweiggesellschaft Justesa Imagen SA in Zentralamerika, Argentinien, Mexiko und Brasilien vertreten.

gruß
mehdi
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.383.407 von mehrdiegern am 25.10.10 12:31:28als denkanstoss
JUSTE ist über seine Zweiggesellschaft Justesa Imagen SA in Zentralamerika, Argentinien, Mexiko und Brasilien vertreten.


Ja, das klingt naheliegend. Ist es aber nicht.

-Das hätte man ja dann damals schon in den Vertrag eingebaut/eingebauen können.
-Das Preisniveau ist in Südamerika sehr viel niedriger. Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass einer der jetzigen Partner Südamerika mitvertreiben wird.
-Überhaupt würde sich MDG mit einem (gezwungenermassen) günstigen Verkauf der Salbe an einen Südamerika-Partner wohl die anstehenden neuen Partnerverhandlungen für höherpreisige Länder unnötig erschweren.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.383.660 von RichyBerlin am 25.10.10 13:14:57richy,

du magst recht haben, aber

Das hätte man ja dann damals schon in den Vertrag eingebaut/eingebauen können.

macht verträge komplizierter (siehe endoTAG ;) )

Das Preisniveau ist in Südamerika sehr viel niedriger. Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass einer der jetzigen Partner Südamerika mitvertreiben wird.

einkauf soll doch auch verbilligt werden und "etwas" bleibt immer hängen
(werden doch keinen zweiten eligard-vertrag abschließen ;).

Überhaupt würde sich MDG mit einem (gezwungenermassen) günstigen Verkauf der Salbe an einen Südamerika-Partner wohl die anstehenden neuen Partnerverhandlungen für höherpreisige Länder unnötig erschweren.

ja, deshalb nur in vorbereitung ;)

(erst kassieren, dann blamieren..... sorry war aus schlag den raab)

aber grds. hast du recht, da ist im vergleich zu eu und usa nicht viel zu erwarten. deshalb stehen erst noch einige große eu-bereiche an.

gruß
mehdi
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.383.407 von mehrdiegern am 25.10.10 12:31:28markteintritt österreich (tatsächlicher markteintritt nach preisfestlegung z.zt nur auf privatrezept über 100 euro pro tube)

Das war mir neu, deshalb hab ich mal bei Abbott nachgefragt;

"...derzeit müssen die Patienten das Präparat selbst bezahlen, ausser der Chefarzt bewilligt es. Man ist seit Juni in Preisverhandlung mit dem Hauptverband und rechnet Ende des Jahres mit einem für Patienten positiven Ergebnis..."
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.396.953 von RichyBerlin am 27.10.10 09:37:39habe mal in der fachabteilung "veregen" nachgefragt, muss ja nicht immer dö sein.....

ciao
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.456.100 von med777 am 04.11.10 17:27:16Die Analyse ist vom oktober 2009.

gruss
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.460.246 von questionmarc am 05.11.10 08:48:49Sehe ich nicht so:

Ausgabe 38. 1.Okt. 2010
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.460.246 von questionmarc am 05.11.10 08:48:49ich glaube du solltest die Analyse zu Medigene erst einmal lesen. Da geht doch ganz klar draus hervor, dass der Beitrag höchst aktuell sein muss...
Ich wage die Prognose das wir zum 31.12.2010 bei über 5,- € notieren.

Ich werde mich mal entspannt zurücklehnen und dem munteren treiben zu schauen.

Den Hype und den Niedergang zu Zeiten des Neuen Marktes habe ich durchlebt. Ich denke das die Erstnotiz bei etwas über 45,- € gelegen haben muß. Ich besaß 200 Aktien. Heute besitze ich das vielfache. Nur die Aussichten bei der Pipiline sind besser als noch im Jahr 2000. Bin damals bei 98,76 Euro ausgestiegen.
Heutiger Kurs 1,73 €. Ich kann es kaum fassen. Welch ein Desaster und man stelle sich vor ich wäre an dieser Aktie so kleben geblieben wie einige Boardteilnehmer. Soviel zu dem Kommentar aus dem Nebenthread von Medigene, das man viele komische Vögel angezogen hätte.:laugh:;)
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Könnte diese Studie Auswirkungen für Medigene haben?..... auch wenn sie nur sehr klein ist.

http://www.clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01222000?term=vere…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.470.388 von evotecci am 07.11.10 13:44:59Danke Evotecci...
Ich finde diesen Hinweis von Dir sehr interessant.
Wieweit das den Wert von Veregen heben wird, ist für mich schwer einzuschätzen.

Wichtige Faktoren aber:
- die Studie wird in Frankreich (! Nizza) durchgeführt.

- Frankreich müsste als eines der großen Länder demnächst für Veregen zur Verpartnerung anstehen. Könnte schon sein, dass der Abschluss in einem Zusammenhang mit den Ergebnissen dieser Studie zu sehen sind. Immerhin wäre Veregen wahrscheinlich durch eine Verbreiterung der Anwendungsmöglichkeiten, erheblich wertvoller...!

- Warum kommt man jetzt auf diese (Nischen) - Anwendung? Gab es bereits Hinweise die auf enen Erfolg hinweisen, der jetzt durch eine Studie abgesichert wird?

ciao
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.470.643 von FTaktuell am 07.11.10 15:14:16möglicherweise ist ja die neue formulierung mit 10% in eu
besser geeignet (weniger hautreizungen daher womöglich milder) breiter angewandt zu werden
manchmal ist weniger mehr
und es tun sich plötzlich weitere möglichkeiten auf
vielleicht ein grund dass man veregen nicht abgibt (monetarisiert)
das heisst kleine deals bevorzugt
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.470.711 von borsalin am 07.11.10 15:37:00Dieser genetische Defekt ist sehr selten und hat keine wirtschaftliche Bedeutung für MediGene. Deshalb wird diese Studie auch durch einen Sponsor finanziert und durchgeführt.

Dr. Christine Chiaverini ist auch klinische Leiterin der Studie in der Indikation "Epidermolysis Bullosa Dystrophica"

Viel wichtiger ist es, dass MediGene jetzt endlich die erweiterte Zulassung in DE bekommt, damit das Zulassungsverfahren in der EU zügig durchgeführt werden kann.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.470.880 von pseudechis am 07.11.10 16:55:13http://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT00951964?term=Epidermo…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.470.887 von RichyBerlin am 07.11.10 16:58:36Hoppla, Richy ..
das ist ja noch eine weitere Studie die da im Oktober gestartet wurde.
- Dystrophic epidermolysis bullosa / Phase 2
Studie mit 22 Probanten!
-Recessive Nonbullous Congenital Ichthyosis /Phase 3
Studie mit 8 Probanten !


Da scheint sich aber in einigen Anwendungsfällen etwas zu tun?;)

ciao
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.470.961 von FTaktuell am 07.11.10 17:21:16Das ist die Studie die pseudechis gerade angeführt hat... Hab nur den Link dafür reingestellt.

Dieser genetische Defekt ist sehr selten und hat keine wirtschaftliche Bedeutung für MediGene. Deshalb wird diese Studie auch durch einen Sponsor finanziert und durchgeführt.

Wenn diese Indikationen überhaupt etwas mit Medigene zu tun haben. Könnten auch direkt über Mitsui Norin laufen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.471.124 von RichyBerlin am 07.11.10 18:04:39
Richy...
...Indikationen überhaupt etwas mit Medigene zu tun haben. Könnten auch direkt über Mitsui Norin laufen:confused:

Soweit mir bekannt ist, hat MDG die exclusiv Rechte an Polyphenon soweit es sich um Hautindikationen handelt. Also, egal wer der Studiensponsor ist, aber Poly E ist Medigene.

ciao
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.469.838 von Market-Insider am 07.11.10 10:32:35Da sehe ich aber bis jahresende leider nur 1,20€ im Kurs
Übrigens: Eligard Umsatz / Astellas Bericht v. 1.11. Zeitperiode Juli - August

29 MIO € Umsatz (April - Mai = 30 MIO€)
Jahresprogrnose Neu: 121 MIO€ (Vorjahr 107 MIO€)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.474.958 von FTaktuell am 08.11.10 14:28:59Umastz hoch ,Verlust weiter hoch,Kurs runter bis Jahresende 1,20€
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.475.055 von SCHICK48 am 08.11.10 14:38:21Kannst Du diese Art von Beiträgen bitte im Nachbarforum schreiben ;
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1141290-neustebei…
Danke

Hier geht es um Fakten und wesentliche Infos / Einschätzungen..
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.475.132 von RichyBerlin am 08.11.10 14:46:05wird gemacht chef,ist aber trotzdem meine Einschätzung 1,20€ bis jahresende
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.471.566 von FTaktuell am 07.11.10 20:15:26Ich hab mich mal erkundigt; Medigene hat mit diesen Studien nix zu tun (Investigator Initiated Trials)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.477.135 von RichyBerlin am 08.11.10 19:23:01

Veregen®
Partnerschaften für Veregen®
Zur Kommerzialisierung von Veregen® in den USA hat MediGene im Januar 2006 eine Partnerschaft mit Nycomed, Inc (vormals Bradley Pharmaceuticals, Inc.) geschlossen, einem US-amerikanischen Spezialpharma-Unternehmen mit Schwerpunkt Dermatologie. Die Vereinbarung beinhaltet die Vermarktung von Veregen® in den USA sowie eine weitreichende Entwicklungskooperation zur Ausweitung des Anwendungsgebiets der Salbe auf weitere Indikationen. In Europa und Asien hat MediGene bereits mehrere Partnerschaften mit namhaften Unternehmen für die Vermarktung des Medikaments abgeschlossen. MediGene beabsichtigt den Abschluss weiterer Vereinbarungen in naher Zukunft.


ich habe trotz aller dementis die hoffnung in diese richtung noch nicht aufgegeben....
ist ja nach überarbeitung noch drin geblieben....versehen?

Jüngste Studien zeigten, dass die Epigallocatechin-3-Gallat (Polyphenon E ®), extrahiert aus grünem Tee erhöht die Differenzierung der normalen menschlichen Keratinozyten, wie gezeigt, durch die Erhöhung der involucrine, TG1 und Caspase-14 Gene Expression.

hat wahrscheinlkich nichts mit poly ak zu tun.......nur mein wunschdenken?

ciao
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.492.223 von mehrdiegern am 10.11.10 13:52:04Du hast Recht, man muss da die Hoffnung nicht aufgeben. Wenn wir die Rechte an bestimmten Indikationen haben, dann besteht auch weiterhin die Möglichkeit diese zu nutzen oder zu verticken.

Ansonsten muss man aber wirklich differenzieren und das ist nicht ganz so einfach. Das meiste was so mit Polyphenon-E passiert hat eben nichts mit uns zu tun, sondern mit Mitsui Norin oder den vorher genannten Sonstigen (Investor Initiated Trials)

Siehe dazu auch diese 25 Studien mit Poly-E !
http://clinicaltrials.gov/ct2/results?flds=Xg&flds=a&flds=b&…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.492.672 von RichyBerlin am 10.11.10 14:40:03Das meiste was so mit Polyphenon-E passiert hat eben nichts mit uns zu tun, .....

MediGene legt Ergebnisse einer Konzept-Studie der Phase II mit Polyphenon® E* zur Behandlung von Aktinischer Keratose vor
Optimierung des Dosierungsschemas vor Aufnahme einer Phase III-Studie erforderlich
Martinsried – San Diego, 30. Juni 2005.


"Polyphenon E"
Hautkrebs-Salbe Polyphenon enttäuscht Erwartungen
01.07.2005
Die Ergebnisse einer Phase-II-Studie zur Wirksamkeit des Medigene-Produktes "Polyphenon E" zur Behandlung der Vorstufe von Hautkrebs haben die Anleger am Freitag enttäuscht. Das im TecDAX notierte Papier des Biotech-Unternehmens aus Martinsried verlor mehr als ein Drittel seines Wertes.

History of NCT00005097

View of NCT00005097 on 2005_06_23ClinicalTrials Identifier: NCT00005097
Updated: 2005_06_23
Descriptive Information
Brief title Green Tea Extract in Treating Patients With Actinic Keratosis

Official title Phase II Randomized Study of the Green Tea Extract Epigallocatechin Gallate
(Polyphenon E Topical Ointment) in Patients With Actinic Keratoses

View of NCT00005097 on 2005_06_30
ClinicalTrials Identifier: NCT00005097
Updated: 2005_06_30
Recruitment Information
Status No longer recruiting

Purpose
RATIONALE: Green tea extract contains ingredients that may inhibit the growth of actinic keratosis.

PURPOSE: Randomized phase II trial to determine the effectiveness of green tea extract in treating patients who have actinic keratosis.

----------------------------------------------------------------------------------------

Nycomed signs definitive agreement to acquire Bradley Pharmaceuticals, Inc., strengthening US specialty business
30.10.07

View of NCT00005097 on 2007_10_17
ClinicalTrials Identifier: NCT00005097
Updated: 2007_10_17
Recruitment Information
Status Active, not recruiting


----------------------------------------------------------------------------------------

View of NCT00005097 on 2010_10_12
ClinicalTrials Identifier: NCT00005097
Updated: 2010_10_12

Recruitment Information
Status Terminated
Start date 2000-03
Primary completion date 2010-04 (Actual)



----------------------------------------------------------------------------------------

Intervention Drug: kunecatechins ointment
Areas of sun damaged skin with actinic keratoses to be treated will be mapped and photographed on patient's bilateral arms. One of the patient's arms will be assigned to be treated with topical Polyphenon E, the patient's other arm with placebo vehicle in a random, double blind manner. The patient's arm treatment areas will receive daily applications of a premeasured amount of drug or placebo. Patients will be seen every other week for 12 weeks to check for effects of the applications and monitor for compliance or possible side effects.

PROJECTED ACCRUAL: A minimum of 60 patients will be accrued for this study over 10 months.


Martinsried – San Diego, 30. Juni 2005. Das deutsch-amerikanische Biotechnologie-Unternehmen MediGene AG (Frankfurt, Prime Standard: MDG) hat eine klinische Studie der Phase II mit der Polyphenon® E-Salbe* (15%) für die Behandlung der Aktinischen Keratose, einer Vorstufe von Hautkrebs, abgeschlossen. Insgesamt wurden 62 Patienten in die Studie aufgenommen, von denen 42 mit Polyphenon® E-Salbe und 20 ausschließlich mit Salbengrundlage ("Placebo") über einen Zeitraum von vier Monaten behandelt wurden.


----------------------------------------------------------------------------------------

also das ist doch "unsere" studie.....

bedeutung ???? lebt da doch noch was ????

gruß
mehdi
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.492.672 von RichyBerlin am 10.11.10 14:40:03Ich hab mich mal erkundigt; Medigene hat mit diesen Studien nix zu tun (Investigator Initiated Trials)

Blick auf NCT01222000 2010_10_15

Das Hauptziel dieser Pilotstudie ist es, die Wirkung und die Verträglichkeit von einer täglichen Anwendung von topischen Polyphenon E ® 10% der Schuppung und Rauhigkeit der Haut von Patienten mit lamellären Ichthyose, nach 4 Wochen der Behandlung verbessern zu schätzen.

Die sekundären Ziele
- Um die Dauer der Remission nach der Behandlung erhalten Schätzung
- Um die Wirkung von kutanen Veregen ® zur palmaren und plantaren Beteiligung verbessern zu schätzen.
- Um die Wirkung von kutanen Veregen auf der Pruritus Schätzung
- Und auf die globale Ebene der Akzeptanz durch den Patienten der Veregen 10% schätzen




richy,
du hast recht, dass diese studie nicht im auftrag von medigene läuft, aber hat schon mit veregen zu tun...

gruß
mehdi
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.498.762 von mehrdiegern am 11.11.10 09:36:49also das ist doch "unsere" studie.....

Ja natürlich ist das unsere Studie. (Aber eben die anderen 23 oder 24 nicht...) Die ist ja bekanntlich gescheitert. Zitierst Du ja selbst.
Ob die neu aufgelegt wird ?? Kann ich nicht sagen. Wohl eher nicht
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.498.762 von mehrdiegern am 11.11.10 09:36:49ich denke an Herbstputz - Status terminated.....
MediGene AG berichtet über die ersten neun Monate 2010: Umsätze weiter steigend, Nettoverlust halbiert




Telefonische Analysten- und Pressekonferenz mit Internetübertragung
(in englischer Sprache) heute, 14:30 Uhr (MEZ)


•Anstieg der Gesamterlöse um 24 % auf 35,3 Mio. Euro (9M-2009: 28,6 Mio. Euro)
•Reduzierung des EBITDA-Verlusts um 27 % auf -9,6 Mio. Euro (9M-2009:
-13,1 Mio. Euro)
•Rückgang des Nettoverlusts um 48 % auf -8,2 Mio. Euro (9M-2009:
-15,9 Mio. Euro)
•Finanzprognose für das Gesamtjahr 2010 konkretisiert
Martinsried/München, 12. November 2010. Die MediGene AG (Frankfurt: MDG, Prime Standard) hat in den ersten neun Monaten 2010 die Gesamterlöse um 24 % auf 35,3 Mio. Euro gesteigert und den EBITDA-Verlust um 27 % auf -9,6 Mio. Euro reduziert. Der Nettoverlust verminderte sich um 48 % auf -8,2 Mio. Euro. Diese Ergebnisse werden nach IFRS (International Financial Reporting Standards) berichtet.



Kennzahlen




In Mio. Euro
9M-2010
9M-2009
Veränderung

Gesamterlöse
35,3
28,6
24 %

Beschaffungskosten der Erlöse
-27,3
-21,9
25 %

Bruttoergebnis
8,0
6,7
19 %

Forschungs- und Entwicklungskosten
-11,2
-13,6
-18 %

Vertriebskosten und
allgemeine Verwaltungskosten
-7,0
-6,9
2 %

Betriebsergebnis
-10,2
-13,7
-25 %

EBITDA
-9,6
-13,1
-27 %

Nettoverlust
-8,2
-15,9
-48 %





Wichtigste Ereignisse seit Jahresbeginn 2010:


•Arnd Christ wird im April 2010 neuer Finanzvorstand der MediGene AG
•Veregen® wird in Deutschland und Österreich durch Abbott in den Markt eingeführt und die Vermarktung in den USA durch Nycomed ausgeweitet
•Weitere Partnerschaften zur Vermarktung von Veregen® für Israel, Griechenland und Zypern, China und Südkorea abgeschlossen
•Klinische Phase II-Studie mit EndoTAG®-1 zur Behandlung von dreifach rezeptor-negativem Brustkrebs erfolgreich abgeschlossen
•Europäische Eligard®-Rechte an Astellas gegen Zahlung von 25 Mio. Euro und weitere Umsatzbeteiligung verkauft
•Restrukturierung und Neuordnung der Ressourcen umgesetzt
Arnd Christ, Finanzvorstand der MediGene AG, kommentiert: "MediGene hat in den letzten Monaten entscheidende Schritte zur Stärkung des Unternehmens unternommen. Dazu zählen die Monetarisierung unserer Eligard®-Rechte sowie die kürzlich umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen. Das daraus resultierende solide Finanzprofil positioniert uns hervorragend, strategische Optionen zu prüfen, um künftiges Wachstum und eine nachhaltige Wertsteigerung für unsere Aktionäre zu schaffen."



Ergebnisse der ersten neun Monate 2010:

Die Gesamterlöse der MediGene AG konnten in den ersten neun Monaten 2010 um 24 % auf 35,3 Mio. Euro gesteigert werden (9M-2009: 28,6 Mio. Euro). Sie resultieren fast ausschließlich aus Produktumsätzen und Lizenzgebühren für die vermarkteten Medikamente Eligard® und Veregen®. Der EBITDA-Verlust (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Währungsgewinnen/-verlusten und Abschreibungen) verringerte sich in den ersten neun Monaten 2010 um 27 % auf -9,6 Mio. Euro (9M-2009: -13,1 Mio. Euro). Entsprechend sank auch der Nettoverlust im Periodenvergleich deutlich um 48 % auf -8,2 Mio. Euro (9M-2009: -15,9 Mio. Euro). Die Verbesserung des Betriebsergebnisses ist vor allem auf höhere Einnahmen und auf geringere Ausgaben für Forschung und Entwicklung zurückzuführen. Die Betriebsaufwendungen beliefen sich in den ersten neun Monaten 2010 auf -17,6 Mio. Euro (9M-2009: -19,8 Mio. Euro). Diese beinhalten einmalige Restrukturierungskosten in Höhe von 1,0 Mio. Euro.



Der Barmittelbestand zum Stichtag 30. September 2010 betrug 10,8 Mio. Euro (31. Dezember 2009: 12,3 Mio. Euro). MediGene erhielt im dritten Quartal 2010 eine Zahlung in Höhe von 5 Mio. Euro aus dem Verkauf der Vertriebs- und Vermarktungsrechte am Krebsmedikament Eligard® an Astellas. Der Betrag hat für die aktuelle Berichtsperiode keine Auswirkungen auf das Ergebnis, sondern wird erst bei Übertragung der Eligard®-EU-Rechte an Astellas ergebniswirksam erfasst.



Der durchschnittliche operative Barmittelverbrauch pro Monat betrug in den ersten neun Monaten 2010 -0,6 Mio. Euro (9M-2009: -1,7 Mio. Euro). Im dritten Quartal 2010 wurden keine weiteren Mittel aus dem Standby Equity Distribution Agreement (SEDA) abgerufen, so dass MediGene in der Berichtsperiode insgesamt 4,5 Mio. Euro aus diesem Programm zugeflossen sind.



Prognose 2010:

MediGene gibt eine Ergebnisprognose bekannt und konkretisiert die ursprüngliche finanzielle und operative Prognose für das Geschäftsjahr 2010.



Finanzprognose 2010:

MediGene rechnet im Jahr 2010 mit Umsätzen in Höhe von 47 - 49 Mio. Euro, was eine leichte Erhöhung der bisherigen Umsatzprognose darstellt (bisherige Prognose: Bei Übertragung der Eligard®-Rechte bis Ende 2010: 55 - 65 Mio. Euro; bei Übertragung der Rechte im Jahr 2011: 44 - 48 Mio. Euro). MediGene hat sich mit Astellas auf eine Übertragung der Eligard®-Rechte für die EU-Länder auf den 1. März 2011 geeinigt. Mit Übertragung dieser Rechte ist die zweite Tranche von Astellas in Höhe von 15 Mio. Euro fällig, die somit im ersten Quartal 2011 ergebniswirksam erfasst wird.



Der EBITDA-Verlust wird 2010 voraussichtlich -12 bis -14 Mio. Euro betragen.



MediGene rechnet nun mit einem geringeren operativen Barmittelverbrauch als bisher prognostiziert. Im Gesamtjahr 2010 wird der operative Barmittelverbrauch voraussichtlich 11 - 13 Mio. Euro betragen (bisherige Prognose: 14 - 17 Mio. Euro). Im Jahr 2011 wird ein signifikanter Barmittelzufluss erwartet. Auf Grundlage der aktuellen Geschäftsplanung ist daher die Finanzierung des Unternehmens über das Jahresende 2011 hinaus gesichert.



Eligard®:

MediGene erwartet auch 2010 ein Wachstum des Eligard®-Marktanteils in Europa sowie einen weiteren Anstieg der durch Astellas erzielten Eligard®-Umsätze. Auch nach der vollständigen Übertragung der Eligard®-Rechte an Astellas im Jahr 2011 wird MediGene an dieser positiven Entwicklung partizipieren.



Veregen®:

Im Februar 2010 hat der US-Vermarktungspartner Nycomed den Außendienst zur Vermarktung des Präparats Veregen® in den USA auf über 40 Personen verstärkt. Die Markteinführungen in Deutschland und Österreich durch Abbott sind die ersten Aktivitäten zum Vertrieb des Produktes auf dem europäischen Markt. Für 2010 erwartet MediGene für Veregen® einen gesamten Marktabsatz in Höhe von ca. 6 Mio. Euro, ein signifikantes Wachstum im Vergleich zum Vorjahr (2009: 1 Mio. Euro). MediGene plant auch zukünftig den Abschluss weltweiter Vertriebspartnerschaften.



EndoTAG®-1:

Im Rahmen des Verpartnerungsprozesses befinden sich mehrere potentielle Partner in der Evaluierungsphase. MediGene setzt die intensiven Verpartnerungsaktivitäten weiter fort, wird aber von nun an bis zum Abschluss einer Verpartnerung keine weiteren Angaben zu Zeitlinien, Deal-Strukturen oder anderen Details machen.



RhuDex®:

Die Anfang 2010 begonnenen präklinischen Studien werden wie geplant durchgeführt, die Ergebnisse sollen im ersten Quartal 2011 vorliegen. Nach vollständiger Auswertung der Daten wird über die weitere Entwicklungsstrategie entschieden.



Telefonische Analysten- und Pressekonferenz mit Internetübertragung:

Eine telefonische Analysten- und Pressekonferenz in englischer Sprache findet heute um 14:30 Uhr (MEZ) statt und wird live im Internet übertragen. Der Zugang zur Übertragung mit synchronisierten Präsentationsfolien ist über die Internetseite von MediGene unter www.medigene.de möglich. Dort ist nach der Live-Präsentation auch eine Aufzeichnung abrufbar.



Der vollständige Quartalsbericht ist im Internet abrufbar unter http://www.medigene.de/berichte.



Diese Mitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen. Diese spiegeln die Meinung von MediGene zum Datum dieser Mitteilung wider. Die von MediGene tatsächlich erzielten Ergebnisse können von den Feststellungen in den zukunftsbezogenen Aussagen erheblich abweichen. MediGene ist nicht verpflichtet, in die Zukunft gerichtete Aussagen zu aktualisieren. MediGene®, Veregen®, EndoTAG® und RhuDex® sind eingetragene Marken der MediGene AG. Eligard® ist eine eingetragene Marke der Tolmar Therapeutics, Inc. Diese Marken können für ausgewählte Länder Eigentum oder lizenziert sein.


- Ende -





Die MediGene AG ist ein börsennotiertes (Frankfurt: MDG, Prime Standard) Biotechnologie-Unternehmen mit Hauptsitz in Martinsried/München. MediGene verfügt als erstes deutsches Biotechnologie-Unternehmen über Medikamente auf dem Markt, die von Partnerunternehmen vertrieben werden. Das Unternehmen hat mehrere Medikamentenkandidaten in der klinischen Entwicklung und besitzt innovative Plattformtechnologien. MediGene konzentriert sich auf die klinische Erforschung und Entwicklung innovativer Medikamente mit Schwerpunkt in der Onkologie.
grüße vom Star , mit folgendem Inhalt :


Sag mal den WO´lern das es am 25.03.2011 den GB 2010 gibt und das auf der HP die Angaben unter Unternehmensstrategie geändert wurden.. und "2015 soll Medigene ein nachhaltig profitables Onkologie Unternhemen sein, das innovative Medikamente entwickelt und in zusammenarbeit mit Partner vermarktet" nun verschwunden ist..
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.514.741 von twotto am 12.11.10 19:54:02Unternehmensstrategie

MediGene will einen Beitrag leisten, schwerkranke Krebspatienten erfolgreich zu behandeln und zugleich deren Lebensqualität zu verbessern.

MediGene verfügt als erstes deutsches Biotechnologie-Unternehmen über Medikamente auf dem Markt, die von Pharmapartnern vertrieben werden. MediGene führt mehrere Wirkstoffkandidaten durch verschiedene Phasen der klinischen Entwicklung und besitzt eigene Technologien zur Wirkstoffsuche und -entwicklung, die die eigene Produktentwicklung speisen und für Partnerschaften zur Verfügung gestellt werden. Mit Hilfe der Umsätze aus dem Medikamentenverkauf sowie durch Entwicklungs- und Marketingpartnerschaften sollen weitere Entwicklungsprojekte finanziert werden.

Langfristig wird es für MediGene darauf ankommen, seine innovativen Technologien weiterzuentwickeln und wettbewerbsfähige Medikamente in den Markt einzuführen. Dies kann auf Basis eigener Ressourcen, durch Zukäufe, durch Ein- und Auslizenzierungen oder in Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen umgesetzt werden.


man kann dies auch als einfachere formulierung verstehen
oder als neue formulierung mit viel mehr spielraum!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.516.109 von borsalin am 13.11.10 09:06:05Ich war leider gestern voll eingespannt und ich habe keine Lust mich du tausend postings im anderen Thread durchzulesen.
Wo gibts einen link zu einer guten Zusammenfassung? Was wurde wörtlich zum deal gesagt?

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Die neue Formulierung beinhaltet nicht mal in der langfristigen Sicht die Absicht profitabel zu werden. Der einzige Geschäftszweck ist Medikamente einzuführen und mit den Umsätzen neue Projekte anzuschieben und zu finanzieren.

In der alten Formulierung gab es noch die Absicht nachhaltig profitabel zu werden. Tatsächlich sehr flexibel umformuliert.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.516.109 von borsalin am 13.11.10 09:06:05MediGene verfügt als erstes deutsches Biotechnologie-Unternehmen über Medikamente auf dem Markt, die von Pharmapartnern vertrieben werden.

Nur sind das keine biotechnologisch hergestellten Präparate ... insoweit ist diese Aussage unseriös. Etwas zugespitzt formuliert wäre das so, als ob Morphosys einen Hustentee und Schmerz-Zäpfchen auf den Markt bringen und von Merz Pharma o.ä. vertreiben lassen würde ... und dann für sich den Titel "Biotechnologieunternehmen mit bereits zwei Medikamenten im Markt, die von Pharmapartnern vertrieben werden" reklamieren würde.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.516.262 von Joschka Schröder am 13.11.10 10:42:00und dann für sich den Titel "Biotechnologieunternehmen mit bereits zwei Medikamenten im Markt, die von Pharmapartnern vertrieben werden

Gut, dann mach mal einen Vorschlag wie man dies "seriös" formulieren sollte!!??
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.516.422 von chris6com am 13.11.10 11:40:58Gut, dann mach mal einen Vorschlag wie man dies "seriös" formulieren sollte!!??

Hallo Chris,

"seriös" wäre bspw. "MDG partizipiert durch Lizenzzahlungen - an zwei bereits eingeführten Nischenmedikamenten...."

"Medigene verfügt" ist vermutlich irreführend denn eine "Verfügungsgewalt" gibt es wohl nicht...

Grüße aufgepasst
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.516.262 von Joschka Schröder am 13.11.10 10:42:00gut das du jetzt darauf kommst, unglaublich, steht da schon seit monaten.....

und ist doch wieder "wortklauberei"

aber gut.....jedem das seine

ciao
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.516.568 von aufgepasst am 13.11.10 12:40:39 "MDG partizipiert durch Lizenzzahlungen - an zwei bereits eingeführten Nischenmedikamenten...."

Schon ganz gut getextet, noch ausführlicher:

Medigene hat sich von einem Biotechnologieunternehmen zu einer Arzneimittelfirma gewandelt, indem die Firma Lizenzzahlungen für zwei Nischenmedikamente, und zwar eine selbst entwickelte Salbe (Veregen) aus Teeextrakt gegen Genitalwarzen sowie Lizenzzahlungen für den Vertrieb des Generikums Eligard erhält. In Entwicklung befindet sich mit endotag eine spezielle Darreichungsform eines generischen Krebsmittels (Paclitaxel), für dessen weitere Entwicklung und späteren Vertrieb MDG schon seit längerem auf der Suche nach einem Interessenten ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.516.167 von eck64 am 13.11.10 09:51:24Ich war leider gestern voll eingespannt und ich habe keine Lust mich du tausend postings im anderen Thread durchzulesen.
Wo gibts einen link zu einer guten Zusammenfassung? Was wurde wörtlich zum deal gesagt?


Habe jetzt die PM angeschaut, da steht nur dieses:

EndoTAG®-1:
Im Rahmen des Verpartnerungsprozesses befinden sich mehrere potentielle Partner in der
Evaluierungsphase. MediGene setzt die intensiven Verpartnerungsaktivitäten weiter fort, wird
aber von nun an bis zum Abschluss einer Verpartnerung keine weiteren Angaben zu Zeitlinien,
Deal-Strukturen oder anderen Details machen.
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Das war dann auch alles für die Telfonkonferenz? Nichts mehr mit "on track" und "best possible deal"? Nichts mehr mit 2. HJ 2010 mit deal? Nur noch es gibt einen Evaluierungsprozess?

Das ist halt der Unterschied zum zocken bei einem normalen Pokerspiel. Da wird am Schluss abgerechnet und nicht nur so sang und klanglos gedeckelt und einfach nicht mehr kommuniziert.....

ALso Medg will sich anscheinend auf die restwerte neben endotag konzentrieren?
Die 11,2 mio F&E auf 9 Monate fand ich noch relativ beeindruckend. Das sollte noch weiter runter um die kleinen Brötchen wirklich backen zu können.:cry:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.517.330 von eck64 am 13.11.10 18:35:25Die Verweigerung von Informationen seitens des Unternehmens über kursrelevante Tatbestände (endotag)und die irreführende Darstellung von Medigene als ein Biotechunternehmen erinnern mich an die Software-Firma Biodata und an die angebliche Biotechfirma Lion Bioscience aus Zeiten des neuen Marktes. Abgesehen von ähnlichen Kursverläufen (gegen Null) drängt sich die Frage für Aktionäre auf, ob hier nicht bewußt in die Irre geführt wird. Eigentlich schon ein Fall für das BAFIN. Angesichts der Lage sehe ich das Kursziel aktuell bei ca. 0,05 EURO. Das soll kein Witz sein.:p
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.517.681 von MrBean07 am 13.11.10 21:35:55Hm, ja. Wenn das Management den Karren in den Sand setzt und vorher das Gegenteil in gewisser Weise proklamierte oder wichtige negative Informationen nicht proklamierte und dabei der AR nicht eingreift, könnte man eventuell einen Straftatbestand annehmen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.518.283 von See-Igel am 14.11.10 11:14:37Die Aussage "Wir könnten jederzeit einen deal abschliessen, wir wollen aber den besten deal erreichen" wird ja schon lange nicht mehr geäussert.

Mittlerweile gab es nur noch das Ziel im 2. HJ einen deal abschliessen zu wollen. Und selbst dieses Ziel wurde nicht mehr bestätigt. Und Zielverfehlungen, also es 2010 nicht mehr zu schaffen einen deal abzuschliessen ist kein Straftatbestand.

Und wenn man dann 2011 ganz beerdigen müsste, wäre das auch nicht strafbar, sondern eben Missmanagement. Der zu schlechte "Jederzeitdeal" vor 2 Jahren wäre dann eben um Klassen besser gewesen. Der Wettbewerb kommt voran, die Patenlaufzeiten werden kürzer. Man kann es auch totverhandeln.
Wir Investierten sind die Geschädigten, die ihr gutes Geld, entweder ganz oder zum Teil verloren haben. FM wird mal die Klitsche verlassen, entweder bei Amgen, oder einem anderen Player aufsteigen. Für solche Typen gibt es immer wieder lukrative Möglichkeiten, Beispiele gibt es genug. Wen schert die Lügerei von gestern? Nur uns, aber wir sind doch in deren Augen nichts:mad:
da haben wir ja den ausländischen investor...

15.11.2010 11:06
Hugin Stimmrechte: MediGene AG

MediGene AG / / Veröffentlichung gem. § 26 Abs.1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung Verarbeitet und übermittelt durch Hugin. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Angaben zum Emittenten

Name: MediGene AG Adresse: Lochhamer Strasse 11, 82152 Planegg/Martinsried Sitz: Martinsried Staat: Deutschland

1) Die Syngenta AG, 4002 Basel, Schweiz, hat uns am 11.11.2010 gemäß §21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil an der MediGene AG am 10.11.2010 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und nunmehr 0 % beträgt. Dies entspricht 0 Stimmrechten.

2) Die Syngenta Crop Protection AG, 4002 Basel, Schweiz, hat uns am 11.11.2010 gemäß §21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil der Syngenta Crop Protection AG an der MediGene AG am 10.11.2010 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und nunmehr 0 % beträgt. Dies entspricht 0 Stimmrechten.

Planegg-Martinsried, 15.11.2010


ciao
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.521.454 von mehrdiegern am 15.11.10 11:27:40Ist doch ok. Wer auf 0 ist hat keinerlei Verkaufspotential mehr und übt keinen Druck mehr aus.
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