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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots (Seite 4518)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.720.151 von halbgott am 18.10.19 16:33:26Das ist keine wirkliche Kursstütze bei bisher 4,5 Mio Stück Tagesumsatz. In einer normalen XETRA-Schlußauktion sind die bspw. schnell weggefrühstückt. Könnte trotzdem bis 17:30 ein paar Shorteindeckungen geben
Zitat von halbgott: im Orderbuch waren 50.000 Stück bei 110 Euro zu sehen, entspr. 5,5 Mio, 20x so viele Aktien im Kauf wie im Verkauf
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.719.911 von haowenshan am 18.10.19 16:17:47
Zitat von haowenshan: es war auf einer gbc veranstaltung, wo unidevice sich zum 1 (?) mal vor größerem publikum vorgestellt hat (es war glaub ich kurz vorm börsenlisting). ich weiß die zahlen nicht mehr genau, aber es gab die frage aus dem publikum, zu welcher bewertung die kurz davor durchgeführten kapitalerhöhung war. diese war deutlich geringer als der später anvisierte kurs... möglicherweise geben diese frühen investoren nun ab...
für mich war daher klar dass ich da nicht investieren werde.


bei mir hat es unidevice erstmal auf die watchlist geschafft,
mögliche Alt Aktionäre oder Waren Diebstähle die sowieso versichert sind waren nicht der Grund warum ich von einem Einstieg abgesehen habe,
sondern wegen dem Umstand dass man wohl den großteil des Umsatzes ausschließlich mit Smartphones erwirtschaftet und da wohl wiederrum den Löwenanteil mit Iphones,
sollte man das Geschäftsmodell auf mehrere Standbeine und somit auf mehrere Produktgruppen erfolgreich ausrollen können wird die Sache sicherlich noch interessanter,
erstmal aber wie gesagt nur watchlist,
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.720.910 von trustone am 18.10.19 17:35:08die operative Entwicklung ist aber schon sehr gut seit dem Börsegang von unidevice,
wie gestern eben auch beschrieben,
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.720.772 von Shortguy am 18.10.19 17:23:48
Zitat von Shortguy: Das ist keine wirkliche Kursstütze bei bisher 4,5 Mio Stück Tagesumsatz. In einer normalen XETRA-Schlußauktion sind die bspw. schnell weggefrühstückt. Könnte trotzdem bis 17:30 ein paar Shorteindeckungen geben


konkret über 100.000 Stück waren gerade eben im Kauf zu sehen, ggü 5000 Stück im Verkauf.

Mir ist schon klar, daß 50.000 Stück bei 1,10 im Rahmen der Gesamtumsätze lediglich Peanuts sind. Es werden aber im Computerhandel sehr sehr viele Trades bei lediglich bis zu 650 Stück o.ä. abgewickelt. Einen gewissen Effekt haben solche gr. Orders im Gesamtzusammenhang schon. Falls die Order bedient wird: jederzeit könnte die nächste in ähnlicher Größenordnung reingestellt werden. Das Aktienrückkaufprogramm hat für mich auf jeden Fall eine Bedeutung, eine ziemlich Große sogar.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.720.571 von halbgott am 18.10.19 17:06:27
Zitat von halbgott:
Zitat von halbgott: im Orderbuch waren 50.000 Stück bei 110 Euro zu sehen, entspr. 5,5 Mio, 20x so viele Aktien im Kauf wie im Verkauf


das könnte richtig lustig werden: https://aktienkurs-orderbuch.finanznachrichten.de/wdi.htm

Rückkaufpr. könnte laut ad hoc bereits in den nächsten Tagen starten



also nix für ungut, aber wer bei solchen Aktien noch auf Orderbücher schaut, ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.718.348 von SquishyLady am 18.10.19 13:56:11Danke sehr.
Wirecard
"Der Zahlungsdienstleister Wirecard wird am Wochenende einen führenden Wirtschaftsprüfer mit einer Sonderprüfung beauftragen. So will Vorstandschef Markus Braun die Vorwürfe der Falschbilanzierung gegen das Unternehmen ausräumen."

https://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/wirecard-mar…
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.717.541 von Kleiner Chef am 18.10.19 12:33:36
Zitat von Kleiner Chef:
Zitat von 02487: Im XETRA Orderbuch sieht man bei Unidevice über 100T Aktien im Brief, aber im Ask nur etwas über 20T.

Wie lange musste jemand Aktien einsammeln, um sie jetzt in den aktuellen Stückzahlen anbieten zu können? Ich sehe gerade eine einzelne Order von 90T für 1,75 Euro.


Unidevice ist mit Null Kapitalaufnahme am Markt gestartet. Das Management ist mit Krediten von 5 Mill. in Vorauskasse gegangen. Das kann man gut oder schlecht finden.

Mittlerweile finanziert man sich auch mit Bankkrediten in sehr überschaubarem Ausmass, weil der Stock so schnell dreht, oder besser weil man selbst nur als Zwischenlager agiert auf dem Weg zum Kunden.

Aus diesen Zusammenhängen gibt es einen Überhang auf der Verkäuferseite, das ist ein Malus. Was man für sich mitnehmen muss ist:

a) Geduld aufbringen
b) An das Geschäftsmodell glauben und
c) Über die Dividende werden sehr viele in die Aktie getrieben und
d) Kann man Wandel hin zu mehr Marge, weg vom "Wachstum unter allen Umständen"
verstetigen

Dann ist eine Briefseite auf mehreren Tausend Aktien kein Hindernis für einen Einstieg.

Gruß


Ist das wirklich das Ergebnis Deiner Analyse?

Wo ist der Burggraben des Geschäftsmodells?

https://www.finanztrends.info/unidevice-ag-interview-mit-christian-pahl-ceo-der-auf-der-muenchener-kapitalmarkt-konferenz/
UniDevice AG: Interview mit Christian Pahl (CEO) der auf der Münchener Kapitalmarkt Konferenz

Margensteigerungen halte ich eher nicht für möglich
. Smartphones haben einen hohen Preis, dafür jedoch nur eine geringe Marge. Andere Produkte wie der EarPod haben zwar deutlich höhere Margen, dafür aber einen deutlich geringeren Preis. Ich wüsste derzeit nicht welche Produktkategorie wir angehen sollten, um unsere Margen zu erhöhen.
@heinzconrad:

Wenn du schon ein 8 Monate altes Interview zitierst, solltest du auch auf die Entwicklung in der Zwischenzeit eingehen.
Anscheinend hat man ja mittlerweile einen Weg gefunden die Marge deutlich zu steigern indem man eben nicht mehr jeden Umsatz versucht mitzunehmen. Genau das wird auch im aktuellen Interview vom Börsenradio gesagt. Zwar verlangsamt sich das Umsatz-Wachstum dadurch etwas aber dies bring auch mehr Sicherheit und bessert das Finanzpolster über die Zeit auf.
Auch bei den Zinsen die als kritisch gesehen wurden haben wir in Europa genau das Gegenteil von der damals erwarteten Anhebung erlebt. Das Geschäftsmodell von UniDevice ist damit auf absehbare Zeit erstmal nicht gefährdet.

Auf deine Frage nach dem Burggraben findet sich übrigens genau in deinem verlinkten Interview auch die Antwort die du anscheinend aber nicht zitieren möchtest.

Zum Schluss möchte ich vielleicht noch betonen, dass das Geschäftsmodell zwar recht einfach und daher wohl auch nachvollziehbar, aber gar nicht so einfach zu kopieren ist. Denn es dauert seine Zeit die entsprechenden Beziehungen zu Lieferanten und Kunden aufzubauen. Darum ist es nicht so leicht kopierbar, wie man auf den ersten Blick annehmen könnte. Wir sehen hier also durchaus hohe Markteintrittsbarrieren für mögliche neue Konkurrenten.
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