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Fracking: Fluch oder Segen? - Beliebteste Beiträge



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Es gibt natürlich eine riesige Lobby gegen Fracking, z.B.:

* Gazprom bzw. der russische Staat, der seine Halsabschneiderpreise für Gasexporte in Gefahr sieht

* die internationale Kohle-Industrie, der aktuell in den USA wegen des günstigen Fracking-Gases die Absätze an Stromkohle wegbrechen, weil der Trend Richtung CO2-günstiger Gaskraftwerke geht

* die Ökomafiafirmen, die noch mehr Vogelhäcksler und teure PV-Anlagen verkaufen wollen

* Landwirte, die mit Maismonokulturen und den dazugehörigen "Bio"gasanlagen sehr gut verdienen, und die durch die allgemeine Verteuerung von Nahrungsmitteln wegen der Energiepflanzen sogar noch Zusatzgewinne machen

* Ökobewegte, die eine neue Drohkulisse aufbauen müssen, da die Klimakatastrophe die letzten Jahre ziemlich enttäuscht


Insofern sind >90% der Beiträge über Fracking im Internet natürlich negativ eingestellt.
Es dürfte schwer für uns sein sich darüber eine kompetente Meinung zu bilden. Ich bezweifel das die pro Beiträge im Internet wirklich dem Zweck der Information dienen, sondern eher um das Fracking durchzudrücken. Es dürfte auch so manch eine Behörde "Weisung" von oben bekommen. Thema Parteispenden!
Ich bin der Meinung das jeder Politiker, oder im öffentlichen Dienst beschäftigte Person seinen Konten offenlegen muß. Ich habe im meinen Leben schon einiges an Bestechung erlebt.
Deutschland sollte aufpassen das es nicht ins hintertreffen gerät,wenn Energiepreise drüben nur 1/5 von dem hiesigen Preis betragen fragt sich mancher Chemiekonzern hier schon warum man noch in Deutschland ist. Hinzu kommt das politische Risiko ausgehend von den grünen Khmer.
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.110.475 von TimLuca am 06.02.13 17:00:04Ja die Gier und Rohstoff-Investments.

Man sollte natürlich auch über dieFolgen nachdenken. Tagebau ist solange er betrieben wird abs. scheußlich. Diese "Wunde" verschließt die Erde jedoch zur Not auch selbst, reine Zeitfrage.

Vergiftetes Wasser bedroht gnadenlos die Existenz aller Lebewesen.


Ein Grundproblem wird mit Fracking auch nicht gelöst. Fossile Brennstoffe sind alle endlich! Das Problem wird also nur um einen m.M.n. zu hohen Preis nach vorne verdrängt. Das Problem ist damit aber nicht vom Tisch, bleibt konstant vor uns. Es geht nur indem man bedeutend weniger Energie einsetzt und längerfristig rein regenerativ arbeitet.
Also das Problem angehen und nicht verdrängen bzw. hinausschieben.

Für mich liegt hier das Potential, nicht in der rücksichtslosen Vergiftung von riesigen Wasserreservoirs.

Soviel ich weiß, ist sauberes Wasser doch auch in der UN-Menschenrechts-Carta verankert.

Alle die Kinder gern haben und auch alle, die unseren Altvorderen für ihr früheres Tun dankbar sind ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.115.540 von wulfen40 am 07.02.13 17:18:11Man könnte das "brennende Wasser" ja auch als Durchlauferhitzer betrachten. Bei kalt lässt du es einfach laufen und bei Warmwasserbedarf zündest du es an.
Heute im Geldanlage-Report:

Fracking: Wer profitiert von der Energie-Revolution?

Lieber Geldanleger,

das umstrittene hydraulische Fracking, bei dem Unternehmen bisher ungenutzte Öl- und Gasreserven anzapfen, steht jetzt auch vor einer Zulassung in Deutschland. Zuvor sollen allerdings die Auswirkungen auf die Umwelt untersucht werden.
Ökologen warnen, dass freigesetztes Methan ins Grundwasser gelangen kann. Auch das Chemikalien-Gemisch, das ins Erdreich geschossen wird, könnte das Grundwasser vergiften.

In den USA schert man sich darum wenig. Die Amerikaner waren noch nie so „grün angehaucht“ wie die Deutschen und wenn Geld zu verdienen ist, haben Umweltfragen dort lange nicht diese Priorität. Zudem hätten die USA eine Menge zu verlieren, wenn sie jetzt zaudern würden, sitzen sie doch auf gigantischen Schiefergas und Schieferöl-Vorkommen.

Da sei es sogar im „nationalen Interesse“, die Fracking-Förderung noch voranzutreiben, ließ das Weiße Haus verkünden. Präsident Obama setzte noch einen drauf, verkündete, sein Land werde mittels Fracking schon bald zum „Saudi-Arabien des Erdgases“ aufsteigen.

Auch wenn man Obama nicht alles abnehmen sollte: Möglich ist, dass er beim Thema Energie nicht weit weg ist von der Wahrheit. Tatsächlich scheinen die Vereinigten Staaten in naher Zukunft vom Öl- und Gas-Importeur zum -Exporteur zu mutieren.

Der Schiefergasrausch in Übersee ließ bereits die Energiepreise purzeln. So betragen die Gaspreise in den USA nur noch ein Viertel dessen, was in Deutschland verlangt wird. Wie können Anleger an dieser Entwicklung mitverdienen?

USA geben Vollgas

Laut dem jüngsten Jahresbericht der Internationalen Energie-Agentur (IEA) werden die USA bereits in zwei Jahren Russland bei der Gasförderung überholen. Und bis 2017 wird man Spitzenreiter Saudi-Arabien bei der Ölproduktion überflügeln.

Folge: Spätestens 2030 wird die größte Volkswirtschaft der Welt, die bis dato stark von Energieimporten abhängig ist, autark sein. „Die Vereinigten Staaten erleben eine neue industrielle Revolution“, glaubt nicht nur Ulrich Grillo, Präsident des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI).

So werden die Karten im Billionen US-Dollar schweren Spiel um den Schmierstoff der Weltwirtschaft derzeit ganz neu gemischt. Die Zeit der großen Abhängigkeit der Amerikaner von den instabilen Staaten des Nahen und Mittleren Ostens gehört – darin sind sich die meisten Experten einig – der Vergangenheit an.

Nach Einschätzung des US-Energie-Ministeriums liegen noch gut 23,6 Billionen Kubikmeter Schiefergas im amerikanischen Untergrund, die gefördert werden können. Das ist etwa die Hälfte der konventionellen Erdgasreserven in Russland. Die Produktionskosten liegen nur zwischen 40 und 60 Dollar pro Barrel. Die Fördermengen, die derzeit bei 750.000 Barrel liegen, wachsen deshalb zweistellig. Inzwischen kommt schon ein Viertel des amerikanischen Erdgases aus dem Schiefer.

Zusammen mit Tight Gas, das aus tieferen Sandsteinschichten ebenfalls durch Fracking gewonnen wird, dürfte unkonventionelles Gas (aus Schiefer und Sandstein) aber mittelfristig drei Viertel der US-Förderung abdecken.

Für die USA und Präsident Obama sind die neuen Energiequellen ganz nebenbei auch ein willkommenes Konjunkturprogramm, das der Wirtschaft bis 2020 ein Plus von zwei bis drei Prozent bescheren könnte. Schon jetzt hängen rund anderthalb Millionen Arbeitsplätze direkt und indirekt am Fracking. Weiterer Pluspunkt: Dank der Öl- und Gasschwemme dürfte der Anstieg der Energiepreise in den Vereinigten Staaten ausgebremst werden können.

Bis zu 16 Prozent geringer als angenommen könnte der Preisanstieg bis 2020 ausfallen, errechnete die Citigroup. Die IEA geht davon aus, dass der Ölpreis bis 2035 inflationsbereinigt lediglich auf 125 US-Dollar steigen wird.

Große Reserven auch in Europa

Auch in Europa gibt es große Schiefergas- und Schieferölvorkommen. Nach Berechnungen des US-Energieministeriums könnten allein die Schiefergas-Reserven Rumäniens, Bulgariens und Ungarns den jährlichen Erdgas-Bedarf von ganz Europa decken.

Polen soll die höchsten Reserven Europas besitzen. Dort wurden bereits viele Förderkonzessionen vergeben. Selbst Deutschland verfügt über 1,3 Billionen Kubikmeter Reserven. Das entspricht immerhin der 13-fachen Menge des deutschen Jahres-Gasverbrauchs (ca. 95 Milliarden Kubikmetern). Wie viel sich von den Gasvorräten wirtschaftlich letztlich zu Tage fördern lässt, ist noch unklar.

Russland, das ein Großteil Europas mit Erdgas versorgt, könnte zu einem der kurzfristigen Verlierer des globalen Fracking-Booms werden. Doch auch dort schlummert ein riesiges Schieferöl-Potenzial, vor allem in Sibirien.

Sollte das gehoben werden, wäre Russland mit einem Schlag wieder im Spiel, denn der russische Staat soll sich schon 75 Prozent aller möglichen Einnahmen gesetzlich gesichert haben.

Diese Firmen und Aktien profitieren

Kleinere amerikanische Firmen haben bisher den Fracking-Markt beherrscht, allen voran die beiden börsennotierten Konzerne Chesapeake Energy und Devon Energy. In den ersten Jahren (ab ca. 2002) verdienten sie kräftig mit am Boom. Inzwischen jedoch leiden sie unter den sinkenden Gaspreisen, die sie selbst mitverursacht haben.

Devon Energy
WKN / Kürzel 925345 / DVN
Börsenwert 17,9 Mrd. EUR
KGV 13e/14e 15 / 11
52 Wochen
Hoch / Tief 57,08 EUR /
39,27 EUR
Akt. Kurs 45,20 EUR
http://www.geldanlage-report.de/_img/devon.gif

Beobachter rechnen fest mit einer Konsolidierung der Branche, bei der wahrscheinlich besonders die Großen überleben. Als langfristige Gewinner des Fracking-Booms gelten u.a. die Zulieferer Schlumberger und Halliburton sowie die Energie-Riesen Exxon, Chevron und Shell.

Schlumberger
WKN / Kürzel 853390 / SLB
Börsenwert 77 Mrd. EUR
KGV 13e/14e 16 / 13
52 Wochen
Hoch / Tief 61,57 EUR /
47,90 EUR
Akt. Kurs 58,50 EUR
http://www.geldanlage-report.de/_img/schlumberger.gif


Auch deutsche Unternehmen profitieren: Der Gaskonzern Linde zum Beispiel liefert das Chemie-Gemisch für eine Vielzahl von Fracking-Anlagen in den USA. Das Geschäft macht allerdings bisher nur einen kleinen Teil des Umsatzes aus.

Linde
WKN / Kürzel 648300 / LIN
Börsenwert 24 Mrd. EUR
KGV 13e/14e 15 / 13
52 Wochen
Hoch / Tief 137,70 EUR /
109,80 EUR
Akt. Kurs 130,70 EUR
http://www.geldanlage-report.de/_img/linde2.gif

MEIN FAZIT:

- Ob der Chemikalien-Cocktail, der beim Fracking ins Bohrloch gepumpt wird, das Grundwasser kontaminieren kann, ist umstritten. Solange das aber so ist, hat die Fördermethode in Europa wenig Chancen. Unternehmen wie Schlumberger arbeiten jedoch an technischen Verfahren, die nur mit Wasser und Sand – also ganz ohne Chemie – auskommen.

- Für die globalen Aussichten von Fracking spielt Europa allerdings nur eine marginale Rolle: Nach den USA wird wohl auch Russland schon bald versuchen, seine Schieferöl-Reserven zu heben. Das wird den Markt weiter beleben und die Gewinnmargen der Marktführer erhöhen.

- Ölriesen wie Exxon und Chevron steigen zwar erst langsam ins Geschäft ein, haben aber so viel Cash, dass sie kleinere, lukrative Firmen leicht übernehmen können. Im Gasbereich hat Exxon mit der Übernahme des Gasproduzenten XTO für fast 41 Milliarden US-Dollar schon reagiert. Auch Chesapeake Energy und Devon Energy sind mögliche Übernahmekandidaten.

- Chesapeake war zwischenzeitlich weltgrößter Produzent von Schiefergas. Wenn der Gaspreis in den USA wieder anzieht, wird sich auch der Aktienkurs wieder erholen. Ähnlich die Lage bei Devon, dem viertgrößten amerikanischen Erdgasproduzenten.

- Noch dümpelt der Kurs der Devon-Aktie vor sich hin. Nur für ein Strohfeuer sorgte der Einstieg von Sinopec. Für 900 Millionen Dollar erwarb der chinesische Staatskonzern eine Beteiligung von einem Drittel an fünf Schieferöl-Bohrprojekten.

- Bei Ausbeutung der sibirischen Schieferöl-Reserven käme die große Stunde von Catoil. Das Unternehmen ist Marktführer in Russland beim Fracking der konventionellen Ölförderung.

- Statt auf Einzelaktien zu setzen, sollten Anleger sich wohl besser eine breite Palette von Unternehmen sichern. Das mindert das Risiko erheblich. Im Portfolio des Shale-Gas-Zertifikats der UBS beispielsweise befinden sich 23 amerikanische und zwei kanadische Firmen. Anleger kassieren nicht nur die Kursgewinne, sondern auch die Dividenden.


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Zitat von wulfen40: :laugh: ... na ja mit "Ruhm bekleckert" hat sich Deutschland wahrlich nicht mit der Ausführung:

Windkraft da - Leitungen nicht!!!!

Typisch, für unsere Regierung, aber vorsichtshalber kassieren Sie schon mal bei uns Bürgern ab (Erneuerbare Umlagen):cry:


Das ist aber so gewollt! Unsere Regierung hat das Vorhaben nur halbherzig in Angriff genommen! Das ändert nichts daran, dass es funktioniert!

Die FDP muss endlich weg, die haben die Zeichen der Zeit nicht kapiert ...

Siehe Meldung auf SPON, die eben kam ...

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gasfoerderung-altm…


Gasförderung: Altmaier will strenge Regeln für Fracking

Die USA sind dank Fracking auf dem Weg zur führenden Ölmacht. Doch Umweltminister Altmaier gibt der umstrittenen Förderung von Schiefergas in Deutschland in den kommenden Jahren keine Chance. Mit neuen Regeln will er das Verfahren hierzulande erschweren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.108.478 von Bernecker1977 am 06.02.13 11:05:19Grüße Dich hier Bernecker1977,

ich bin davon ausgegangen, dass "Fracking" mitlerweile (wegen der schlechten Kritiken in Deutschland) schon bekannter wäre.
In Deutschland sehr verpöhnt - in Amerika schon lange praktiziert.

Werde aber noch einige Informationen dazu raussuchen!
Finde ich sehr gut das das Thema Fracking seine Chancen und Risiken hier dargsetllt wird.

http://www.gegen-gasbohren.de/

http://www.unkonventionelle-gasfoerderung.de/

http://www.epa.gov/hydraulicfracture/

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/umstrittene-gasfoer…

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/energieage…

http://www.bizjournals.com/houston/blog/drilling-down/2012/1…

http://www.canadafreepress.com/index.php/article/51597

Anbei verschiedene Info Quellen.

Aktuell ist zu sagen das die USA, Frankreich, England sowie Polen zu dem Thema Fracking positiver gestimmt sind.

USA wírd das Thema Treiben und Umsetzen - weitere Infos werden folgen von mir zu möglichen Investments.In den USA wird es das Thema sein in nächser Zeit.!

Beste Grüsse

Oberkassler
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.108.566 von ibmisout am 06.02.13 11:25:28Grüss dich hier ibmisout,

auch ein interessanter Aspekt zum Fracking in Deutschland. Wie alles hier hängt viel von "politischen Spielchen" ab!
In anderen Ländern ( ... vor allem in den USA und Kanada) geht man da schon sorgloser ran. Die weiten dieser Länder lassen es zu, eine Technologie anzuwenden - fast unbemerkt von der Bevölkerung! Die unbewohnten Gebiete dieser Länder haben wir nun mal nicht!
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.108.557 von Oberkassel am 06.02.13 11:23:44 ... in der Welt sind letztes Jahr u.a. diese Unternehmen vorgestellt worden, die das Fracking praktizieren oder praktizieren wollen:

Argium Inc. WKN 886256
Cabrot Oil & Gas WKN 881646
Canadium Natural Res WKN 865114
Chesapeake Energy WKN 885725
EOG Res WKN 877961
Goodrich Pet WKN 896897
Occidental Pet WKN 851921
Range Res WKN 867939


... bitte aber ganz wertfrei sehen und soll auch nicht als Werbung oder Emfehlung verstanden werden!!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.108.639 von wulfen40 am 06.02.13 11:38:09Profiteure sind Chemie und Öl und Gas Produzentzen sowie Infrastrukturanbieter:

ChemieDow Chemical
Lyondell Basell
Agrium
Fluor (Pharma)

Öl/Gas
Schlumberger
Petronet LNG
Cheniere Energy
Technip

Öl /Gas Produzenten
Approach Resources
Chesapeake Energy
Chevron
SM Energy
PGNIG
Exxon


Infrastruktur
KBR (Bau)
Chicago Bridge & Iron
Van Eck Global
Devon Energy
Occidental Petroleum

Ölservice/Zulieferer
Halliburton
US Silica Holdings
Helmerich & Payne
Carbo Ceramics
Kinder Morgan
Rosetta Resources

____________________________________________________________________________

Investor-Info
Swisscanto Energy Fonds
Nordamerika im Fokus
Fondsmanager Daniel Würmli investiert global in Energiefirmen, der Schwerpunkt liegt aber mit 70 Prozent in Nordamerika. Größte Positionen sind derzeit Chevron, Exxon, Shell, Schlumberger und ConocoPhillips, die auch stark vom Schieferöl- und Schiefergasboom profitieren. Die Rendite überzeugt, wird aber mit hohen Schwankungen erreicht.
ISIN: LU0102843504

Global-Railway-Zertifikat
Gewinnen mit Transport
Schieferöl lagert vorwiegend im Norden der USA, Ölsand in Kanada. Da Pipelines fehlen, erfolgt der Transport meist per Zug. Davon profitieren kanadische und US-Eisenbahngesellschaften. Das UBS-Global-Railway-Zertifikat legt zu 56 Prozent in nordamerikanischen Bahnaktien an, der Rest sind vorrangig japanische Firmen. Anleger erhalten die Dividenden, die Jahresgebühr beträgt 1,0 Prozent.
ISIN: DE000UB0RAL3

Shale-Gaszertifikat
Profiteure des Schieferbooms
Nicht auf die Energieriesen, sondern auf zwei kanadische und 23 US-Firmen, die den wesentlichen Teil ihres Umsatzes mit Schiefergas erzielen, setzt das UBS-Shale-Gas-Papier. Branchengrößen wie Chesapeake und Devon sind auch dabei, die Hälfte der Titel sind aber Small Caps. Anleger erhalten die Dividenden, die Jahresgebühr beträgt 0,75 Prozent.
ISIN: DE000UU78D12


Oberkassler
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.110.434 von Eberhard01 am 06.02.13 16:51:59... in den vergifteten Brunnen geworfen!
Heute frisst die Gier nach Rohstoffen und den möglichst größten Profit zu erzielen, die Hirne aus......

Wie gesagt, irgendwann kotzt Mutter Erde noch richtig ab!

Wasser, sauberes Trinkwasser wird knapp werden und dann fängt dir Kacke richtig an zu dampfen.

Man darf es aber nicht alles auf das Fracking schieben, auch wenn es gerade in aller Munde ist und weil es stark in den Medien diskutiert wird.

Man schaue sich den Tagebau in Deutschland an, dort wo die Kohle abgebaut wird...
usw.......

Heikles Thema, aber wir investieren alle in Rohstoffunternehmen.... ;)

Gruß
Stefan
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.108.936 von Scrattrading am 06.02.13 12:49:09:cry: ... na Prost Mahlzeit, die Videos sind echt krass. Wenn das alles auf´s Fracking zurückzuführen ist, dann gnade uns Gott vor dem was wir damit anrichten.
Allein das Methan (... wo wir uns sonst schon aufregen, dass wir zuviele Rindficher haben die Methan produzieren) wird unseren Kindern und Enkeln ein katrastrophales Klima hinterlassen!!!
Eine Revolution sucht Renditen

Mit der Schiefergas-Revolution hat sich in Amerika ein regelrechter Erdöl-Rausch entwickelt. Die Förderung von Erdgas und -öl auf eigenem Boden nimmt wieder zu. Wie Anleger davon profitieren können, ist bis jetzt unklar

Erdgas fliesst in den Adern von Aubrey McClendon. Der Mitgründer von Chesapeake Energy gilt als Pionier der amerikanischen Schiefergas-Industrie, deren technologischer Durchbruch die einheimische Energiebranche auf den Kopf gestellt hat. Die USA haben laut McClendon rund doppelt so viel Erdgas, wie Saudiarabien Erdöl hat. Falls es den USA gelingt, diese Ressourcen voll auszuschöpfen und sich so von den Erdöl-Importen aus dem Nahen Osten zu befreien, brächte das sicherlich dramatische Veränderungen der Weltwirtschaft mit sich.

Vom Molekül zur Tankstelle

Doch dazu müssen sowohl die USA als auch die Energiebranche – allen voran Chesapeake als Branchenführer – noch viele Hürden überwinden. Eine davon ist kürzlich genommen worden, als McClendon nach jahrelangem Ringen mit Aktionären und Regulatoren seinen Rücktritt erklärte. Aufgrund von unsauberen Machenschaften wurde er von seinem Posten verdrängt. Das Beispiel zeigt, dass Anleger mit revolutionären Innovationen vorsichtig umgehen müssen: Sie bergen zwar Renditechancen, doch wer nicht aufpasst, stolpert schnell. Auf die Frage, wie man mit der Schiefergas-Revolution Geld verdienen kann, haben die Auguren an der Wall Street noch keine Antwort gefunden.

Generell unterscheidet man im Energiesektor zwischen Anlagemöglichkeiten im Upstream-Bereich, also dort, wo die Energie gewonnen wird, und solchen im Downstream-Sektor, sprich: wo die Energie angewendet wird. Besonders erstgenannter Bereich weist einen interessanten Hintergrund auf, denn die Schiefergas-Revolution ist zwei technologischen Durchbrüchen zu verdanken. Zum einen ist es der Branche möglich, nicht nur vertikal, sondern auch horizontal zu bohren. Zum anderen ist dank dem sogenannten Hydraulic Fracturing, auch «Fracking» genannt, die Gewinnung von Erdgas und -öl aus engen Gesteinsformen vereinfacht worden. Die Schiefergas-Revolution hat somit auch eine Schieferöl-Revolution mit sich gebracht.

Letzteres basiert auf denselben Prinzipien wie das Schiefergas. Auch hier werden kilometerlange Bohrungen durchgeführt, die zuerst vertikal nach unten und dann weiter horizontal führen. Dann wird chemisch verarbeitetes Wasser mit grosser Wucht in diese Rohre gepumpt. Die sogenannte Fracturing-Flüssigkeit schiesst durch kleine Löcher aus den Rohren in das Gestein und lockert es auf. Als Folge fliessen die Kohlenwasserstoffmoleküle aus dem Gestein in die Bohrformation. Die Gewinnung von Erdgas und -öl mit «Fracking» könnte laut Schätzungen der Internationalen Energiebehörde in den nächsten zehn Jahren die USA zu einem Nettoexporteur von fossilen Brennstoffen machen.

Diese Aussichten haben zu einem regelrechten Goldrausch bzw. Öl-Rausch geführt. Landbesitzer, deren Parzellen sich über Schiefer-Formationen befinden, sind über Nacht zu Millionären geworden. Anführer der Branche sind Gaspioniere wie Chesapeake oder XTO Energy, welches mittlerweile ExxonMobil übernommen hat. Doch die sinkenden Erdgaspreise haben in den vergangenen Jahren zu einer Umschichtung von Erdgas zu -öl geführt. Im Erdölbereich führend sind Continental Resources und Whiting Petroleum, welche auch nach wie vor unabhängig sind. Daneben haben sich grössere Unternehmen wie Hess, Marathon oder ConocoPhillips nennenswerte Parzellen mit Schieferöl-Formationen gesichert. Statoil aus Norwegen hat 2012 Brigham übernommen, ein Erdölunternehmen, das vor allem in der Baaken Formation in Nord-Dakota vertreten ist.

Abhängigkeit vom Ölpreis

Problematisch aus Sicht der Anleger ist, dass die Schieferöl-Branche verhältnismässig hohe Kosten aufweist. Die Branche ist also nur dann profitabel, wenn der Erdölpreis hoch bleibt. Doch aufgrund der riesigen Volumina, die in den kommenden Jahren dank dem «Fracking» zu erwarten sind, ist es laut Analytikern denkbar, dass die betreffenden Firmen den Erdölpreis drücken und sich so letztlich selbst schaden. Dieser Faktor erschwert die Analyse. Eine Schiefer-Formation ist bei Ölpreisen von rund 100 $ je Fass sehr profitabel. Fällt der Erdölpreis unter 60 $, muss die Förderanlage laut Schätzungen von Analytikern geschlossen werden, da die Kosten zu hoch sind.

Anders als bei der herkömmlichen Erdöl-Förderung ist die Methode des «Fracking» vergleichbar mit einer Fabrik mit hohen variablen Kosten. Der Kapitalaufwand ist zwar tiefer als beim Bau einer Bohrinsel in der Nordsee – doch die Kosten per Fass liegen weit höher. Im Gegensatz dazu sind die Kosten per gefördertem Fass bei der herkömmlichen Methode tiefer, weil die Volumen dort in der Regel viel höher sind. Eine Bohrinsel in der Nordsee oder im Golf von Mexiko kann täglich durchaus 50 000 Barrel oder mehr fördern. Beim «Fracking» sprechen Manager von 1000 bis 5000 Barrel je Bohrloch. Hinzu kommt, dass die «Fracking»-Technologie deutlich aufwendiger ist, was die Förderkosten hochtreibt. Daher sind die Anleger an der Wall Street zu Recht nervös. Eine alternative Investitionsmöglichkeit stellen Dienstleistungsunternehmen wie Halliburton, Schlumberger und Baker Hughes dar. Sie stellen Ölfirmen technische Expertise zur Verfügung und verdienen ihr Geld mit Dienstleistungs-Honoraren, was sie weniger abhängig vom Erdölpreis macht.

Quelle: Neue Züricher Zeitung

Neben Chemie, Bau und Pharma und Agrochemie die davon profitieren könnten sind natürlich insbesondere der Sektor: Energy Related Equipment / Services
spannend:

Ergänzung dazu nach meinen eigenen Recherchen halte ich folgende Unternehmen für interessant: Status: 7.Feb. 2013

Halliburton (HAL)
Cameron International (CAM)
HELMERICH & PAYNE, INC. (HP)
Oilwell Varco (NOV)
Tenaris SA (TS)

Es gibt viele Werte die schon im Janaur 2013 und vorher gut gelaufen sind, es gibt aber auch Ausnahmen wie Technip (TEC) die sogar schlechter stehen als vorher.

Seit Oktober 2012 sind viele Hedgefonds bei den Unternehmen eingestiegen!
z.B. Kinder Morgan, HAL, Schlumberger, HP usw..

Siehe: WealthLifts Sentiment Index

Keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.
Das Thema wird zur Zeit in allen Gazetten beleuchtet - Hype Thema - !

Weitere Infos folgen.

Beste Grüsse

Oberkassler
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.113.809 von Oberkassel am 07.02.13 12:15:17:) ... habe die Unternehmen mal mit 3 Monatsshart rausgesucht: Performans eigentlichg recht gut!!!

National Oilwell Varco, Inc.


Tenaris S.A.


Helmerich & Payne, Inc.


Cameron International


Halliburton


und noch weitere Unternehmen:

Chesapeake Energy Corp.


Goodrich Petroleum Corp.


Occidental Petroleum Corp.


... bitte Urteil selbst bilden und nicht als Kaufempfehlung zu sehen!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.122.741 von Montekaolino am 09.02.13 16:49:53Audiobeitrag:

Die USA im Fracking-Fieber

Die USA stehen vor einer Wende in der Energiepolitik. Durch Fracking könnte das Land seinen Öl- und Erdgasbedarf für die nächsten 200 Jahre decken. Für Präsident Obama ist der Aufschwung der Energiewirtschaft ein Geschenk: Es könnte ihm bei den Haushaltsproblemen helfen.

http://www.tagesschau.de/ausland/fracking108.html#Fracking-F…


Gruß
Stefan
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.122.233 von EPB am 09.02.13 12:07:50:cool: ... sorry wer lesen kann ist klar im Vorteil!!!
Zitat von wulfen40: Ganz Deiner Meinung, alle alternativen Energiequellen sollten konsequent genutzt werden. Doch meiner Meinung nach nicht staatlich subventioniert!!! Der Markt sollte das Regeln - dann funktioniert es auch!;)


Okay, dann aber auch keine Subventionen für die Konventionellen Energien. Keine Kohlesubventionen! Keine Atomkraftsubventionen!

Dann wäre die Rechnung klar! ;)
Bin jetzt mal bei Ridgeline mit einer Position rein. Mal sehen was kommt. Am 19. gibts Zahlen.
Zitat von wulfen40: :laugh::laugh: ... das hört sich an als wenn Fracking "super umweltschonend" ist! Tja, man dreht sich´s einfach so hin wie man´s braucht!!:D


Fracking genius! :laugh::laugh::laugh:

Anscheinend hat Obama gute geschmierte Berater.

Wer ein wenig Ahnung hat von der Materie, ist sicherlich nicht so euphorisch. Da könnte man kotzen, wenn man hört, dass angeblich die CO2-Emissionen geringer sein sollen. Okay, wenn man nur das Verbrennen von Gas mit Kohle vergleicht und die Förder(Umwelt)kosten nicht mit einbezieht ... nach meinem Dafürhalten verusacht Fracking mehr CO2 als es einsparen soll. Naja, man kann sich alles schönreden, Obama kann das gut. Er gibt den Amerikanern Vertrauen.

Aber Ehrlichkeit schaut anders aus ... von Obama bin ich sehr enttäuscht ...

:rolleyes:
:D .... laufen gut Heute:




News
February 12, 2013
Ridgeline Announces California Expansion
Additional - $8 million in Annual Revenue
Management Agreement for Waste Water Company in Southern California
CALGARY, Alberta, February 12, 2013 - Ridgeline Energy Services Inc. ("Ridgeline" or the "Company") (TSXV: RLE, OTCQX: RGDEF, FSE: RL7) an energy services and water treatment technology company, today announced a Management Agreement with 13TONS, LLC ("13TON").

Effective October 1, 2012, Ridgeline entered into a Management Contract for the management of waste water collections in California. Ridgeline became responsible for administration, management, sales, water treatment, and all other functions of the business whose primary purpose is to collect waste water for treatment, extraction of by-products and management of beneficial feed stock. Ridgeline and 13TON are currently negotiating an asset purchase which is expected to be completed and in effect, by March 15, 2013, The Management Agreement may be extended if necessary.

13TON specializes in the management and collection of several different types of waste water including interceptor, grease trap, food processing, and large footprint waste water sites. The company primarily operates in California, Arizona and Nevada, but has brokerage operations nationwide.

Annual revenues at 13TON are currently over $8 million per year and are expected to grow. The combination of; 13TON's collection network, Ridgeline's water treatment technology and discharge permits provide for a synergistic opportunity to grow revenues. Both Santa Fe Springs and the recently announced Consolidated Water Treatment of Missouri facility will be positively impacted by additional water treatment revenues delivered by the 13TON's collection network.

Ridgeline will also benefit greatly from the management experience of Ben Maese who has built 13TON over these many years. Ben is a certified public accountant and is one of the most experienced professionals in the waste water industry in California, Nevada, and Arizona.

"We are very pleased to watch our California Division grow to nearly $20 million dollars in annualized revenue, with this Management Agreement. Having Ben Maese's experience and strong counsel will allow Ridgeline to expand operations into other properties, sooner than later", stated Dennis M Danzik, Ridgeline's Director of Engineering and Operations.

Tony Ker, Ridgeline CEO stated, "It is great to continue to watch our Santa Fe Springs property grow organically, but when we can absorb large blocks of business, like 13TON and concurrently add infrastructure for additional growth, we will act swiftly".

About Ridgeline Energy Services Inc.


Ridgeline Energy Services Inc. is an energy services and water treatment technology company. The Company is applying proprietary technology to treat water generated from industrial and commercial waste water markets. These markets include a wide variety of clients across a broad spectrum of industries including oil and gas. Through its environmental consulting and remediation divisions, Ridgeline Environment has built a reputation as an established provider of environmental services to the Western Canadian oil and gas industry. Ridgeline GreenFill provides soil remediation and wet waste disposal services to the oil and gas industry. The Company trades on the TSX Venture Exchange under the symbol "RLE", the OTCQX as "RGDEF" and the Frankfurt Stock Exchange as "RL7".

For further information please contact:

Ryan Johnson of Ridgeline Energy Services Inc.
Corporate Development
(604) 566-8066 ext. 3 (Vancouver)
rjohnson@ridgelinecanada.com

David Waldman at Crescendo Communications
Investor Relations
(212) 671-1021 (New York)
dwaldman@crescendo-ir.com

ON BEHALF OF THE BOARD OF DIRECTORS

"Tony Ker"

Tony Ker
CEO
Ridgeline kommt in die Gänge.. :-)

Frankfurt

Letzter Preis 0,379€
Datum, Zeit 14.02.2013
11:26
Differenz zum Vortag + 0,012 / +3,27%


So kann es weiter gehen.
Vor der Zukunft, auch wenn sie umwelttechnisch vielleicht zu recht umstritten ist, kann man IMHO sich eben nicht verschließen.


Keine Empfehlung nach (WPHG) nur meine persönliche Meinung!!
Ich möchte alle hier warnen: Das ist definitiv eine Blase!

Wer darin investiert, sollte einen engen SL setzen.

Denn nachhaltig ist die ganze Geschichte nicht.

Natural Gas ist viel zu billig, als dass Profite erzielt werden können.

Out over -

Matze


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