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Masterflex Kursziel Tausend !? - Beliebteste Beiträge



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Guten Morgen !

Ich stimme den "Vorrednern" hier in den wesentlichen Punkten zu- einschließlich der (erneuten) Überraschung über die geringen Reaktionen der Börse und damit des Aktienkurses auf die gestern gemeldeten Zahlen.

Was irgendwie überhaupt nicht registriert worden zu sein scheint ist die Tatsache, dass der Vorstand von Masterflex für das laufende Jahr nun auch schon wieder zurückgerudert ist. Hieß es im letzten Jahr noch (Meldung vom 03.11.15), dass man für 2016 eine "klar zweistellige operative Marge" anstrebt, wird im GB im Kapitel "Prognose" nur noch von einer deutlichen Verbesserung der Marge und "spätestens in 2017" von einer wieder zweistelligen Marge ausgegangen. Damit hat man die Prognose für 2016 unterm Strich zwischen November 2015 und März 2016 wieder zurückgenommen!!!!

Nun ist es sicher falsch, die Bewertungskennziffern als statische Größe zu sehen. Nimmt man mal das EpS aus fortgeführten Geschäftsbereichen, so liegt dieses bei 26 Cent. Daraus ergibt sich ein (stolzes) KGV von mehr als 21 (auf der Basis des gestrigen Kurses von 5,60 Euro).
Das kann aber dann gerechtfertigt sein, wenn ein Unternehmen und damit auch das EpS dynamisch wächst.

Genau das passiert bei Masterflex aber leider eben nicht! Der Umsatz wächst zwar kontinuierlich, das Ebit und die Marge haben aber eine klar negative Tendenz. So ist der Umsatz der Masterflex SE im Zeitraum von 2011 bis 2015 zwar von 53 Mio auf 64 Mio Mio Euro gestiegen, in der selben Zeit ist aber das Ebit von 7,5 Mio Euro auf 4,8 Mio Euro gefallen- und wenn ich mir die Prognose für das laufende Jahr anschaue, dann wird das Ebit wohl so zwischen 5 und 6 Mio Euro liegen (wenn ich mal von einem leicht steigenden Umsatz und einer Marge von ca. 9% ausgehe)- mithin also weiterhin unter dem Wert von 2011 bleiben (und auch unter denen von 2012 bis 2014). Von Dynamik kann ich da ehrlich gesagt nichts erkennen.

Was mich dabei aber vor allem massiv stört ist ganz ernsthaft der Versuch des Vorstands trotzdem ständig auf "gute Laune" zu machen. Ich habe die letzten HVen des Unternehmen besucht- immer war von "Produktinnovationen", "neuen Absatzmärkten", "Internationalisierung" etc. die Rede und immer wurde dann mitgeteilt, dass "leider, leider" irgendein Problem dafür gesorgt hat, dass das Ergebnis dann doch nicht so gut ausgefallen ist. Aber man war immer (natürlich) total optimistisch für das jeweils nächste Jahr, weil "Produktinnovationen", "Internationalisierung" usw..

Dabei hat man es (ein weiterer Punkt, der mich als Aktionär massivst stört) jedoch immer sehr sorgfältig vermieden, irgendwelche konkreten Ziele zu benennen sondern ist immer im Bereich "Prosa" geblieben ("wir werden, wir wollen....etc.").

Wenn man sich den GB 2015 anschaut, dann kommt gleich ganz vorne ein schönes Beispiel für diese immerwährende Prosa. Auf Seite 3 findet sich die "Vision" der Masterflex AG: "Die globale Marktführerschaft in allen von uns adressierten Märkten!" Da kann ich nur sagen "Super!"- aber ich hätte eben auch gerne gewusst, wann das in etwa sein soll und was das denn für die Zahlen bedeutet? Müssen wir uns z.B. die "globale Marktführerschaft" mit sinkenden Margen erkaufen? Sollte das so sein, kann man darüber ja gerne diskutieren- aber man würde es halt als Aktionär auch gerne mal wissen.

Lustig ist auch, dass Herr Bastin in seinem Vorwort davon schreibt, dass man von ihm "klare Worte" gewohnt ist- nur um dann, nachdem er eingestanden hat, dass 2015 nicht wunschgemäß verlaufen ist, davon zu reden, dass man jetzt aber auch nicht übertreiben sollte, weil wir ja wieder "einige neue Produkte", die "vielversprechend" sind auf den Weg gebracht haben etc.
Prosa halt!

Offenbar sind die Analysten auch nicht viel schlauer- denn deren Schätzungen weichen erheblich voneinander ab. SMC Research rechnet für das laufende Jahr (gewohnt wenig nachvollziehbar optimistisch) mit einem EpS von 50 Cent (warum auch immer) während die WGZ mit 35 Cent rechnet (und ich persönlich würde auch da noch - leicht - drunter bleiben). Für 2017 ist SMC dann schon bei 60 Cent, während die WGZ vorsichtig von 39 Cent ausgeht. Offenbar kommuniziert der Vorstand auch gegenüber den Analysten nicht wirklich klar.

Um es mal ganz klar zu sagen: Herr Bastin und Herr Becks waren ein absoluter Glücksfall für das Unternehmen, als diesem das Wasser bis zum Hals stand und man als Aktionär nicht wirklich wusste, ob es das Unternehmen in einem Monat noch geben würde. Das haben die beiden wirklich sehr gut gelöst und das Unternehmen auf Vordermann gebracht.

Danach haben sie aber mit "Firlefanz" angefangen. Die Masterflex AG musste dringend zu einer Masterflex SE werden. Dann wurde das nächste Kapitel aus dem "Handbuch des kleinen Betriebswirts" abgearbeitet und das "Corporate Design" wurde geändert. Alles das bindet nicht nur Kapital sondern auch Managementkapazitäten. Schaue ich mir die Ergebnisse an, wurden die Kapazitäten offenbar nicht immer zielführend eingesetzt.

Was ich mir erwarten würde, wäre nun vom Vorstand auch ein entsprechendes Eingeständnis, dass man eben bei weitem nicht so erfolgreich war, wie man sein wollte und dass man nun seine Lehren daraus ziehen wird. Dabei sollte man dann aber auch dazu in der Lage sein und den Mut haben, eigene Fehler und Fehleinschätzungen klar zu benennen.

Die nun kommunizierte Zielsetzung bis spätestens 2017 wieder eine zweistellige Ebitmarge zu erreichen ist dabei für mich wirklich sehr viel sinnvoller und nachhaltiger als die Vision vom Weltmarktführer (Helmut Schmidt hat ja mal gesagt, wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen- soweit würde ich nicht gehen aber von Visionen alleine wird man eben auch nicht satt).

Mir gehen die ständigen Erfolgsmeldungen aus dem Unternehmen eher auf den Geist, weil sie nie konkret unterfüttert werden. Wenn auf einer HV ein neuer Schlauch präsentiert wird, dann ist das nett- ich würde aber dann doch auch gerne erfahren, wie hoch denn das Umsatzpotential dafür ist- anders geschrieben: ein schöner neuer Schlauch, dessen Umsatzpotential bei 500 tsd Euro liegt, finde ich persönlich nicht so interessant, sollte man beim Schlauch aber 15 Mio Euro Potential sehen, würde ich das gerne auch erfahren.

Zudem meine ich auch, dass es in der Kommunikation "Lücken" gibt. Auf eine der letzten HVen wurde zB der "Trivolution" vorgestellt, ein Schlauch mit mehreren kombinierten Eigenschaften- Vorteil sollte sein, dass der Zwischenhandel dann eben nicht mehr so große Lagerkapazitäten vorhalten muss, weil er sich anstatt drei verschiedener Schläuche nun nur noch den Trivolution aufs Lager legen müsste (was ich durchaus logisch nachvollziehen konnte). Nun wurde aber angekündigt, dass Masterflex selber nun seine Lagerkapazitäten ausbaut. Da habe ich erstmal gestaunt, denn durch den Trivolution sollte doch die vorzuhaltende Lagerkapazität gesenkt werden?!?. Das fand ich dann erstmal wieder extrem unlogisch und erklärungsbedürftig.

Ich habe dann aber von der IR (Frau Dr. Littmann, die übrigens mMn sehr kompetent und gut arbeitet und versucht alle Fragen möglichst zu beantworten) eine sehr einleuchtende Erklärung bekommen (durch die erhöhten Lagerkapazitäten kann man die Maschinen für den einzelnen Schlauchtyp länger laufen lassen und muss nicht ständig die Maschinen aufwendig auf neue Schlauchtypen umstellen).

Mal schauen, ob es auf der nächsten HV nun irgendwelche konkreten Ziele seitens des Vorstands gibt (ich erinnere mich noch gut daran, dass vor ein paar Jahren mal groß verkündet wurde, dass man nun die Dividendenfähigkeit wieder erlangt hat- allerdings hatte das keinerlei Auswirkungen- Prosa in Reinstform- und genau sowas will ich vom Vorstand eigentlich nicht mehr (ausschließlich) hören).

Andere Unternehmen sagen, wo sie in etwa in drei bis vier Jahren stehen wollen- bei Masterflex haben wir bis dahin sicher minimum vier supertolle Produktinnovationen gesehen aber ob wir damit dann auch Geld verdienen????

Fakt ist, dass, wie die Vorredner schon geschrieben haben, die Masterflexaktie derzeit zu teuer ist. 5,60 Euro für eine Aktie, die in 2015 grade mal 26 Cent verdient hat und in 2016 vielleicht irgendwo um die 35 Cent landet (und das auch nur, falls nicht wieder, wie in den letzten Jahren quasi ständig, irgendein Unglück um die Ecke kommt) ist nicht wirklich billig- zumal es andere nicht teurere Unternehmen gibt, die ihre Prognosen zuverlässiger erfüllen und auch noch Dividende zahlen.

Im Prinzip kann der Kurs nur für Langfristanleger interessant sein, aber die müssten vom Unternehmen dann auch mehr gefüttert werden- wie wärs denn man mit einer konkreten "Vision" von "Masterflex 2020"- aber dann bitte mit Umsatzzielzahlen und Ebitmargenzielen?

Mich würde es freuen, denn im Prinzip ist Masterflex ein interessantes Unternehmen- aber derzeit eben sehr wenig erfolgreich! Die Zielsetzung für 2017 ist ja schonmal etwas konkreter als üblich- dann muss sich der Vorstand aber auch daran messen lassen können- und nicht wieder ein paar Monate später zurückrudern. Ich sehe derzeit (eben wegen der Aussage zu 2017 und den zuletzt vorgestellten Maßnahmen) ein kleines Licht am Ende des Tunnels, weil es so aussieht als ob man nun doch erkannt hat, dass neben den "schönen" Aufgaben wie Corporate Design erneuern etc. in einem Unternehmen eben auch auf die Kosten und das Produktportfolio etc. geachtet werden muss. Mir kam es so vor, als ob der Vorstand gerne immer mal wieder neue innovative Schläuche vorgestellt hat, davon aber so begeistert war, dass man auf die Effektivität der Produkte weniger genau geschaut hat. Von mir aus muss Masterflex auch nicht Weltmarktführer werden, aber effizient sollte das Unternehmen arbeiten. Produkte, die keine bestimmte Zielmarge erfüllen, müssen überprüft werden, vielleicht müssen auch mal Produktlinien ganz eingestellt werden.
Normalerweise gehe ich davon aus, dass der Vorstand solche Aufgaben angeht- nur dann soll er auch darüber mal berichten- auch wenn das bedeutet, Fehler zuzugestehen- davon bricht doch niemand ein Zacken aus der Krone- und dafür wird ein Vorstand auch nicht geschasst. In diesem Sinne hoffe ich, dass man bei Masterflex jetzt mal ans Werk geht und die Zahlen und nicht mehr die schönen Bildchen im Vordergrund stehen!!!

Einen schönen Tag noch

Huta
Guten Morgen !

Da ich gestern auf der HV war, wollte ich mal kurz ein Punkte, die ich mir notiert habe, hier einstellen. Das Ganze natürlich ohne Gewähr :-).

1) Auf der HV wurde noch einmal die Wachstumsstrategie des Unternehmens bekräftigt, die auf zwei Säulen ruht- Internationalisierung und Produktinnovationen.

Zum Thema Internationalisierung wurde insbesondere auf die Produktionsstätte in China eingegangen, die nach Anfangsschwierigkeiten (man ist in China ohne den üblichen chinesischen Partner gestartet- und zwar mit einer Vertriebs- und einer Produktionslizent) nun gut läuft und sogar Kunden beliefert, die ausschließlich für den einheimischen chinesischen Markt produzieren.
Ab 2015 soll es in der Niederlassung ein positives Ebit geben; dennoch erwartet man aus China erste Dividenden erst etwa 2016/2017, vorher werden wohl die Anlaufverluste egalisiert werden müssen.

Derzeit steht keine weitere Expansion an, man konzentriert sich darauf, die zuletzt gegründeten Niederlassungen in Russland und vor allem in Brasilien "fit zu machen".

Zum Thema "Produktinnovationen" wurde wieder einige Neuerungen vorgestellt. Hierzu kann ich allerdings als Nichttechniker nicht viel schreiben. Herr Bastin versicherte aber, dass man bei Masterflex noch vieles in der Schublade habe.

2) Thema "Übernahmen": Man hat derzeit kein konkretes Übernahmeobjekt im Blick, beobachtet den Markt aber schon seit Jahren sehr sorgfältig.
Eine Übernahme soll dabei in jedem Fall zur Wachstumsstrategie passen- also entweder ein Produkt ins Unternehmen bringen, das man bei Masterflex so noch nicht anbieten kann oder eine "Ecke der Welt", die Masterflex bisher noch nicht bedient.

3) Thema "Konsortialkredit": Der Kredit dient der Ablösung bestehender Verbindlichkeiten, er wird von vier Banken getragen und ist, wenn ich das richtig erinnere, im Zinssatz im Ergebnis um etwa 1% günstiger als die bisherigen Kredite.
Neben der Ablösung der bestehenden Kredite enthält das Darlehen eine "M&A Komponente". Für Übernahmen stehen aus dem Kredit demnach zunächst 13 Mio Euro zur Vfügung, die aber je nach Tilgung des Restkredits af bis zu 18 Mio Euro anwachsen können.

4) Theme "Prognose 2013": Der Vorstand hat für das laufende Jahr absichtlich keine konkrete, mit Zahlen hinterlegte, Prognose abgegeben.
Auch auf mehrmalige Nachfrage wollten die Vorstände keine konkreten Zahlen nennen sondern bei der etwas nebulösen Formulierung "deutliche Umsatzsteigerung bei einem moderater wachsenden Ebit" bleiben (offenbar will man sich nicht wieder der Kritik aussetzen, zu optimistisch zu sein, denn die Prognose 2012 hat man ja hinsichtlich Umsatz und Ebit verfehlt).
Herr Bastin meinte dazu ergänzend, dass Masterflex ein sehr kleines Unternehmen sei und sich schon kleinere unvorhergesehene Ausgaben recht deutlich auf das Ebit auswirken können und deshalb fühle man sich mit der derzeitigen Prognose sehr wohl, auch wenn dem Vorstand klar wäre, dass Aktionäre gerne konkrete Zahlen sehen würden.

5) Thema "Dividende": Breiten Raum nahm die Diskussion über die Dividende (ab wann?) ein. Hier wurde seitens des Vorstands noch einmal darauf hingewiesen, dass für die Zahlung einer Dividende nicht der Konzernabschluss sondern der Einzelabschluss der SE entscheidend ist- und dort gibt es noch hohe Verluste aus den Vorjahren, die rechnerisch auch noch ein paar Jahre vorhalten.

Generell hätte der Vorstand aber auch die Möglichkeit, eine Dividende aus dem Eigenkapial der Gesellschaft auszuschütten (nagelt mich da bitte nichgt fest- ich habe das so verstanden, bin aber kein Aktienrechtler). Dies hat der Vorstand für das laufende Jahr mindestens aber nicht vor, so dass es für das laufende Jahr keine Dividende gibt. Ob man für 2014 eine Dividende zahlen könne, wurde offengelassen.

Mein Eindruck ist, dass der Druck auf den Vorstand, der ja selber an dem Unternehmen beteiligt ist, weiter wachsen wird, baldmöglichst eine Dividende zu zahlen. Ein Aktionärsvertreter machte auch die Rechnung auf, dass der Aktienkurs von der Rückkehr zur Dividende sehr profitieren könnte.

6.) "Verschiedenes":
- Das derzeit noch gemietete Grundstück in Gelsenkirchen wird wohl von der Gesellschaft zum 31.07.14 übernommen- zu einem festen Kaufpreis von ca. 3 Mio. Allerdings fließt dafür dann kein Geld, weil der bisherige Mietleasingvertrag ein Mieterdarlehen beinhaltet und das Darlehen wird planmößig am 31.07.14 in Höhe des Kaufpreises valutieren.
- Die steuerlichen Verlustvorträge betragen derzeit ca. 22 Mio Euro und man geht davon aus, dass man davon in den nächsten fünf Jahren ca. 19 Mio Euro nutzen kann.

So das wars im Wesentlichen. Wie gesagt, ich übernehme keine Gewähr für den Bericht- ich habe mir nur ein paar Stichpunkte notiert.

Als Gesamteindruck würde ich persönlich mitnehmen, dass das Unternehmen auf einem guten Weg ist, dass man aber noch ein paar Aufgaben zu bewältigen hat und natürlich nicht unabhängig von der Konjunktur agieren kann. Die Internationalisierung und auch eine mögliche Übernahme kostet erst mal Geld und deshalb sehe ich jetzt auch nicht, dass der Gewinn in den nächsten Jahren durch die Decke gehen wird. Aber ich habe den Eindruck, dass der Vorstand schon sehr genau weiß, was er tut und dass sich die Investitionen mittelfristig auszahlen werden. Man darf ja nicht vergessen, was der Vorstand sowohl unternehmensstrategisch aber auch bilanziell in den letzten Jahren schon geschafft hat.
Die Dividende wird sicher Thema bleiben- und ich denke auch, dass die Aktie mit der Zahlung einer Dividende dann auch mal in andere Bwertungsdimensionen kommen könnte (einfach weil das Zahlen einer Dividende auch das Vertrauen in die Nachhaltigkeit der positiven Entwicklung eines Unternehmens unterstreicht).
Aber das sind natürlich alles meine persönlichen Einschätzungen und keineswegs Handlungsempfehlungen für Leser;-) !!

Einen schönen Tag noch

Huta
ich verbleibe einfach wieder in meinem threat.
dies war eine ausnahme auf bitte...

...und man muss sich keine mühe beim lesen geben...

ich bin über 80...schreibe nicht, mein programm erledigt das
gemäß diktat, wie ich es seit jahrzehnten gewohnt bin

absolut o.k., kein problem
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.987.431 von lalin1972 am 16.06.15 21:41:33Guten Morgen !

Lalin, warst Du auch auf der HV? Dann haben wir uns leider verpasst- wenn ich das gewusst hätte....

Ich muss sagen, dass es gestern auf der HV nicht viel Neues zu berichten gab.

Masterflex hat interessante Produkte, die wohl auch technologisch führend sind (als Beispiel, das auch mir als Nichttechniker einleuchtet, wurde der Schlauch Masterflex Trivolution genannt, der gleich drei Eigenschaften von Spezialschläuchen in sich vereint- antistatisch, mikrobenresistent und schwer entflammbar; nun brauchen die Endkunden meistens nur eine dieser Eiegenschaften, die anderen nehmen sie nur "so mit", wer aber extrem von diesem Schlauch profitiert ist der "technische Handel" an den ca. 1/3 der Masterflexprodukte gehen; der muss nun nämlich nicht mehr drei verschiedene Schläuche vorhalten sondern muss sich nur noch den Trivolution aufs Lager legen, was ihm das Leben deutlich einfacher macht.

Man bedient sehr viele Märkte und schafft es zunehmend auch in die "weiße Industrie" (Lebensmittel, Pharma) vorzudringen, die weniger konjunkturabhängig und damit stabiler als andere Industriebereiche ist, man hat einen sehr schönen und übersichtlichen GB geschrieben, der auf der HV ausdrücklich gelobt wurde- da kann ich mich auch nur anschließen, man hat die Bilanz wirklich eindrucksvoll in Ordnung gebracht, man hat auch eine Strategie, die auf "Innovation und Internationalisierung" fußt, alles schön und gut (und selbstverständlich eine sehr, sehr beachtliche Leistung von Vorstand und dem ganzen Masterflexteam).

ABER: Was mir eindeutig fehlt, ist die Gewinndynamik. Das Unternehmen wächst im Umsatz zwar noch recht ordentlich- aber das Ebit hinkt dem Umsatzwachstum hinterher (Umsatzwachstum in 2014 knapp 8%, Ebitwachstum 3,3%; in Q1 2015 setzt sich dieser Trend fort und laut Prognosebericht 2015 soll es auch im gesamten Jahr so bleiben, dass das ebit schwächer wächst als der Umsatz).

Warum ich das für etwas problematisch halte? Weil im Aktienkurs von heute schon sehr viel "zukünftiges Ergebniswachstum" enthalten ist. Der Kurs lag gestern bei etwa 7 Euro, das EpS 2014 lag bei 36 Cent; mithin haben wir derzeit ein KGV von etwas über 19- wahrlich nicht wirklich billig. Und so wie es sich gestern für mich anhörte, wächst das Ebit und dadurch bedingt ja auch der Jahresüberschuss organisch nicht so gewaltig.

Und dies gilt erst recht, wenn man die von lalin ja schon berichtete Tatsache, dass eine Finanzamts-Bp die aktiven latenten Steuern kürzen wird (derzeit läuft die Prüfung noch) und dadurch, wenn ich das richtig verstanden habe ab 2017, deutlich mehr Steuern auf die Erträge gezahlt werden müssen, mit ins Kalkül zieht. Dann dürfte sich die Differenz zwischen EBT und JÜ durch höhere Steuern noch weiter vergrößern und das EpS müsste nach meinem Verständnis dann auch unter den höheren Steuern leiden.

Also wird es wohl noch eine Weile dauern, so sehe ich das jedenfalls, bis Masterflex ergebnismäßig in den derzeitigen Kurs hineinwachsen wird. Um alleine ein KGV von 15 zu erreichen, müsste der Gewinn je Aktie von 36 auf 46 Cent wachsen- ob er in diesem Jahr überhaupt wächst, muss man aber abwarten- in Q1 hat er das schonmal nicht gemacht. In dem Zusammenhang wurde vom Vorstand auch darauf hingewiesen, dass in Q4 2014 ein Problem mit einem Medizinprojekt Umsatz und Marge gekostet hat und dass sich dieses Problem auch im ersten Halbjahr 2015 noch zeigen wird. Durch einen Fehler bei einem Zulieferer haben die von Masterflex gefertigten Schläuche eine bestimmte, zugesicherte Eigenschaft, die für den Kunden von hoher Wichtigkeit war, nicht gehabt. Der Kunde hat das Projekt daher erst einmal gestoppt und die von Masterflex eingeplanten Umsätze wurde zunächst einmal nicht erzielt- und dies belastet dann natürlich über die niedrige Topline auch das Ebit. Masterflex hat den Fehler aber gefunden (der Fehler lag, nochmal gesagt, bei fehlerhaften Zulieferungen eines Lieferanten, nicht bei Masterflex) und man hat den Fehler beseitigt und nun fährt der Umsatz mit dem Kunden langsam wieder hoch aber es wird noch dauern bis man die ursprüngliche Liefermenge erreicht hat (der Kunde ist also nicht weg, der Umsatz aus dem Projekt kommt nur langsamer als geplant).

Das einzige, was mich etwas hoffnungsfroher stimmt- auch was die Ergebnisdynamik angeht- ist die Tatsache, dass gestern auf der HV vergleichsweise viel und oft über Übernahmen gesprochen wurde. Masterflex sucht da wohl sehr intensiv nach Übernahmekandidaten. Angesichts der niedrigen Zinsen, gehen die Preise für interessante Unternehmen, von denen es nach Aussage des Vorstands einige gibt, aber ziemlich hoch und Masterflex hat nicht vor, einen Preis für ein Unternehmen zu bezahlen, der sich erst nach Jahrzehnten amortisiert. Insofern hält man die Augen auf, ist aber nicht gewillt, Phantasiepreise zu bezahlen.

Meine Hoffnung wäre nun, dass man in absehbarer Zeit neben dem (eher moderaten) organischen Wachstum eine größere Aquisition zu einem vernünftigen Preis tätigen kann (schwierig heißt ja nicht unmöglich), die Masterflex auf ein anderes Umsatzlevel hebt und dann dem Kurs auch wieder Luft nach oben gibt.

Vorher sehe ich Masterflex eher als Halteposition an- mal ganz davon abgesehen, was die Märkte allgemein so machen.

Das sind aber nur meine persönliche Meinungen und Ansichten. Ich will damit keine Handlungsempfehlung für andere geben!

Einen schönen Tag noch

Huta

P.S.: Was ich persönlich noch wichtig finde, ist die Tatsache, dass Masterflex sich auch sozial engagiert. In der HV wurde ein kleiner Film über die Zusammenarbeit der Masterflex Tochter Matzen und Timm mit den Elbewerkstätten für behinderte Menschen gezeigt. Von dort werden sieben Betreute bei Matzen und Timm vorwiegend in der Logistik eingesetzt. So etwas finde ich schon erwähnenswert, weil ein Unternehmen nie nur Geld verdienen wollen sollte sondern sich auch der gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sein sollte!. Dass Masterflex diesen Film auf der HV zeigt und gesondert das gesellschaftliche Engagement erwähnt, finde ich daher bemerkenswert und erfreulich- jenseits aller Zahlen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.054.791 von Muckelius am 25.10.18 15:52:23Guten Tag !

Unabhängig von den Stimmrechten ist bei Masterflex der Kursverlauf für mich weiterhin nicht wirklich nachvollziehbar - weder der nach der letzten Meldung zum Thema "Gewinnwarnung" noch den vergleichsweise stabilen Verlauf während der derzeit laufenden Kurskorrektur.

Ich verfolge Masterflex intensiv schon seit den unseligen Zeiten als man meinte mit Taschen für Laptops oder Brennstoffzellenfahrräder die eigentliche Kernkompetenz (profan gesagt "Schläuche") sinnvoll ergänzen zu müssen und damit das Unternehmen an den Rand der Insolvenz gebracht hat.

Der seinerzeit neue CEO Herr Dr. Bastin und sein CFO Herr Becks haben das Unternehmen seinerzeit im wahrsten Sinne des Wortes "gerettet". Sie haben den Laden, den sie von ihren Vorgängern hinterlassen bekommen haben, entrümpelt und das Unternehmen wieder auf die Schiene gesetzt, indem sie Masterflex wieder auf die Kernkompetenzen konzentriert haben und sie haben konsequent die Nettoverschuldung abgebaut und das Eigenkapital gestärkt.
Seinerzeit hat Herr Dr. Bastin soweit ich mich recht erinnere auch mal den Titel des "Turnarounder des Jahres" erhalten - sollte ich da richtig erinnern erfolgte diese Auszeichnung sicher absolut zurecht.

ABER: Seitdem bewegt sich bei Masterflex nur noch relativ wenig - und damit sind wohl die Umsätze als auch die Margen und die Ergebnisse gemeint.

Der Umsatz wächst zwar - aber eher in sehr kleinen Schritten. 2012 lag der Umsatz bei 55 Mio Euro, in 2017 bei 74 Mio Euro (einschließlich einer kleinen Übernahme) - das macht unterm Strich ein Umsatzwachstum von 19 Mio Euro in 5 Jahren (entsprechend 34%). Während das Umsatzwachstum also noch einigermaßen zufriedenstellend ist, wächst das Ergebnis nur "homöopathisch". 2012 lag das Ergebnis bei 7,6 Mio Euro, die Reihe der Folgejahre lautet: 6,1 Mio Euro, 6,3 Mio Euro, 4,9 Mio Euro, 6,1 Mio Euro und in 2017 wurden dann wieder 7,1 Mio Euro erreicht).

Im laufenden Jahr soll der Umsatz auf zwischen 78 und 81 Mio Euro steigen während sich das Ebit gemäß der im Oktober 2018 verkündeten Gewinnwarnung irgendwo zwischen 6,2 und 7,3 Mio Euro - im Mittel also bei 6,75 Mio Euro landen soll).

Daraus würde sich dann ein EpS von etwa 38 Cent ergeben. Das KGV liegt demnach für das laufende Jahr bei ca. 21 (!!!). Selbst wenn man die (ja schon kassierte) Prognosen des gewohnt optimistischen SMC Research nimmt, dann hätte sich für 2018 ein KGV von knapp 17 ergeben - nach der Kurskorrektur, die derzeit an den Börsen läuft gibt es aber zig Unternehmen, die deutlich günstiger bewertet sind. Dies muss man sich vor allem vor dem Hintergrund klar machen, dass die Gewinndynamik bei Masterflex eher zu wünsche übrig lässt. Man kämpft so auch schon seit Jahren mit der Zielmarge von 10% EBIT, die sicher nicht schlecht ist bzw. wäre, angesichts der hohen Bewertung der Aktie aber schon fast zu klein zu sein scheint, und erreicht diese aus wechselnden Gründen nicht mehr.

Insofern würde ich Masterflex derzeit nicht wirklich als Kauf sehen, weil das wenig wachsende Unternehmen im Vergleich zu anderen Unternehmen deutlich zu hoch bewertet ist. Wenn ich mal die Vergleichszahlen des "Konkurrenten" Norma heranziehe (Zahlen von der comdirect Bank), dann wurde dort der Umsatz von 2013 bis 2017 um 57% gesteigert und das EBIT im gleichen Zeitraum um 45% (sehr viel höhere Dynamik).
Zudem soll das KGV für das laufende Jahr bei nur 12,5 liegen und sich dann im nächsten Jahr weiter auf 11,2 zu reduzieren (deutlich günstigere Bewertung).

Natürlich muss jeder selber wissen, wie er an der Börse handelt. Der Beitrag fasst daher auch nur meine Gedanken zu Masterflex zusammen und stellt keine Aufforderung zu Kauf oder Verkauf dar!

Ein schönes Wochenende allerseits.
Masterflex reloaded 2009

zurückschauende zukunftsbewertung

wenn man sich mal die zahlen von anfang des jahrtausends (2000-2004) ansieht korrespondieren die doch sehr mit den jetzigen

in 2002 ist eigentlich ein identischer umsatz wie der erwartete für 2012 erwirtschaftet worden, d.h. fast 57 mio in 2002 wie 2012

ABER die ebitmarge lag damals bei "nur" knappe 10%, heute bei ca. 14%!!!

unter berücksichtigung der KE lag die damalige marktkap. mehr als 50% höher, damals wurde allerdings eine dividende gezahlt, dafür ist heute die ebitmarge höher, wiegt sich auf???

aber, wie schon hier erwähnt, sind die ausgesprochenen kursziele von
7,00 bis 7,50 absolut moderat, darin sind noch gar nicht die guten
wachstumsaussichten berücksichtigt.

die börse nimmt im normalfall vieles vorweg, aber anscheinend bei einem "schiffbrüchigen" ist sie doch sehr nachtragend?

es gibt einige ag`s, wenn die tiefrote zahlen schreiben, der kurs unten ist, wird im vorfeld der turnaround gefeiert und die kurse gehen übertrieben nach oben

bei masterflex ist der turnaround nachhaltig geschehen und unter beweis gestellt

es fehlt eigentlich nur noch ein mediales ereignis, bis sich bei dem jetzt unterbewerteten kurs etwas tut

masterflex wurde als "kapitalvernicher" in einem börsenmedium bezeichnet, das weiter zurück in diesem forum eingestellt wurde.
masterflex hätte jetzt auch mal eine positive berichterstattung verdient

Herr Dr. Andreas Bastian (ceo masterflex) bekam ja schon eine Auszeichnung "als turnarounder des jahres 2011"

übrigens umsätze bis 2014 von 80 mio per anno sind sehr realistisch und das bei dieser ebitmarge, ist schon wahnsinn

ihr braucht euch nur mal die die zahlen bis 2004 anzusehen, die beinhaltet bis dahin nur das hightech-schlauchgeschäft, wie sind 10 jahre weiter mit neuen innovativeren produkten .....

ich wünsche weiterhin ein sonniges wochenende, bei diesem tristem und sehr kaltem winterwetter

und ich schließe mich Fel an, andere oder bessere meinung oder korrektur ....

und natürlich ein sonniges masterflex-investment!
Also Offenbacher, ich hab gerade mal ähnliches getan wie Du und mal eine Aufstellung darüber gemacht wie häufig DU hier seit dem 21.2. - sprich in den letzten 4 (!) Tagen gepostet hast.. ganze 13 mal.

Ohne Dir nahe treten zu wollen, bitte komprimier doch deine posts auf 1-2 richtig gute am Tag, mit neuer Info und nicht ständig nur über den Ask.. dann geht bei mir die Sonne nämlich schnell unter, denn mit der Info kann ich nix anfangen.

Dein Vergleich zu den Beteiligungen von Gesco ist doch ein guter Anfang. Was berichtet Gesco, was macht deren Beteiligungen, was könnte man daraus für Masterflex ableiten?

Das wäre mir 100x mehr wert als ob 3 Aktien im Ask stehen, denn die Aktie ist doch eh illiquide. Oder falls es Dir spass macht dinge über Handelsvolumen herauszufinden dann freue ich mich auch darüber zu hören, wieviele Aktien Hr. Dr. Bastin hält oder wann er das letzte mal gehandelt hat.

Entschuldige bitte meine Antwort und bezieh sie nicht auf dich persönlich, es geht mir nur um die Qualität der Informationen, ich hoffe das konnte ich klar darstellen.

Also viele Grüße und bis bald, Fel
Hallo zusammen,

Masterflex ist meine grüßte Position in meinem Depot und ich bin grundsätzlich sehr optimistisch, was das Unternehmen angeht. Momentan wachsen m.E. die Mitarbeiter stärker als der Umsatz, was zwangsläufig zu rückläufigen Margen führt. Wenn man wachsen will, muss man dies ggf. in Kauf nehmen.

Was mich ein wenig wundert ist, dass die Rückstellungen in den letzten Jahren zunehmend abgebaut wurden. Durch die Auflösung von Rückstellungen kann ich ja auch ggf. die Gewinne beeinflussen wie durch die Aufwertung eines Grunstücks im letzten Jahr in Tschechien. Das hat mir nicht so geschmeckt, legt man doch Wert auf eine scheinbar konservative "Bilanzierung".

Ich habe mir eben noch die Zahlen von der Norma Group angeschaut (Verbindungstechnik M-Dax). Sie hätten im 1. Quartal auf vergleichbarer Basis einen Umsatzrückgang von 6 % erzielt - damit sieht Masterflex eigentlich ganz gut aus.

Sehr gut hat mir auch gefallen, dass der Hauptanteilseigner von 18,9 auf 19,9 % im letzten Jahr aufgestockt hat. Wenn zusätzlich das Management beteiligt ist, dann ist das eine runde Sache.

Ich glaube, man braucht einfach Zeit mit der Aktie. Die Umsätze an der Börse sind zu gering, da steigt kein Fonds ein ... (kann er gar nicht).

Allen investierten viel Geduld / Erfolg.

jobl
Na ja, was heißt schon "langsam"? Vor ein paar Jahren stand Masterflex noch vor dem "Aus". Das Unternehmen hatte hohe Schulden und es war strategisch extrem schlecht aufgestellt, weil es in viele kleinere Einheiten ohne wirkliche Synergieeffekte zerfasert war.

Dass man aus einer deratig schlechten Ausgangssituation in wenigen Jahren die "neue" Masterflex aus dem Boden gestampft hat- ein Unternehmen, dass bilanziell heute schon wieder gesund ist und dass sich auf sein profitables Hauptgeschäft konzentriert- ist schon eine nicht zu unterschätzende Leistung (und hat auch wehgetan, wenn man die Verluste aus den Disinvestments summiert).

Um aber in eine neue Bewertungssphäre zu kommen, muss der Vorstand nun beweisen, dass er nicht "nur" ein Unternehmen sanieren kann (wobei das "nur" hier wirklich in dicken Anführungszeichen steht!), sondern dass er das Schlauchgeschäft nun auch profitabel weiterentwickeln kann- sowohl strategisch (da ist er durch die doch recht ansehnliche Zahl von Produktneuanläufen und Niederlassungsgründungen ja schon bei) als auch "zahlenmäßig" (Steigerung des Umsatzes bei mindestens Beibehaltung der Ebitmarge).

Sobald es hier Erfolge zu vermelden gibt (die "Märkte" sehen auch die vom Vorstand ja auch schon angekündigten strategischen Zukäufe sehr gerne:-), könnte auch die Aktie in neue "Kursdimensionen" vorstoßen.

Sicher wird auch die Rückkehr zur Dividendenfähigkeit bei dem ein oder anderen Marktteilnehmer als Signal aufgefasst werden, dass der Vorstand die Ertragssituation als "gefestigt" ansieht (auch wenn der ein oder andere Teilnehmer die Dividende nicht so wichtig sieht wie ich, als Signal sollte man sie nicht unetrschätzen!).

Insofern würde ich persönlich also zu noch etwas Geduld raten- das Unternehmen ist auf dem richtigen Weg, aber zaubern kann man auch bei Masterflex nicht;-)

Das sind natürlich nur meine persönlichen Gedanken und keine Empfehlung zum Kaufen oder Verkaufen!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.515.581 von Straßenkoeter am 24.02.14 20:22:39jap, du sagst es.

ein guter nachweis des innovativen vorsprungs, und gemäß dt. manier
nach und mit din norm ausgestattet...sie beschreiben schon länger
ihre internationalisierung durch genau solche produkte.
...und im austausch komplett kompatibel mit den vorgängersystemen...
meines wissens werden den kunden in aktionen die master pur trivolution vorgetellt und rabbatiert je nach menge und größe des kunden angeboten...

ein weiterer alleinstellungs punkt...die fokussierung trägt früchte...
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.515.781 von zyperus am 24.02.14 20:52:37hallo,
im eff. spiegel wiedermals eine sehr gute bewertung....
vor den zahlen ein gutes zeichen der dynamik aufwärts.
auch das mm, sehe es als sehr guten schachzug der meldung des neuen schlauches, auch warte ich auf weitere info bez. novoplast
schlauchtechnik, ein tochterunternehmen, wissen wenige...
der im dez 2013 in betrieb genommene reinraum wird, 100fache reinheit zu
op in krankenhäusern, noch einiges an innovationen einsetzen...

auch ein wenig in vergessenheit, bitte das gespräch auf:
http://www.brn-ag.de/beitrag.php?bid=25579
vom dez 13, brasilien, asien, russland....der "kleine"
weltmarktführer erobert den kontinent, ich weiss hört sich
etwas überflügelt an....aber, hier ist einiges stimmig und nachvollziehbar...wer weiter long ist, gedult hat, wird mit
der zeit belohnt...kurse aus gesunden jahren das ziel...nun der
ganze finanziele belastungs fuck draussen, schuster bleib bei deinen leisten....

nicht durch schlechte stops rausschütteln lassen....stehe noch zu meinem
zielkurs ende 2014 von 8,5euro und mehr....masterflex ist keine gieraktie..

gruß
zyperus
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.976.904 von KonzernAG am 14.05.14 10:21:57Ich verstehe die Ungeduld eigentlich nicht wirklich. Masterflex hat in 2013 je Aktie 33 Cent verdient.

Das erste Quartal 2014 ist nun gut gelaufen und generell ist man in einem interessanten (Nischen) Markt tätig.

Zudem hat der neue Vorstand es geschafft, die von den Vorgängern aufgehäuften Bilanzprobleme zu lösen und die Konzernstruktur wieder auf das (sehr!) profitable Kerngeschäft zu fokussieren.

Die Phase der Aufräumarbeiten ist damit vorbei- und man war dabei sehr erfolgreich. Sogar die bilanziellen Voraussetzungen für die zukünftige Ausschüttung einer Dividende wurde geschaffen.

Dies alles wurde von der Börse bereits kräftig honoriert (und zwar zurecht!). Schaut man sich einmal die Jahresschlusskurse an, dann hat sich der Kurs seit dem 31.12.2009 ziemlich genau verdoppelt. Dies ist sicher ein Ausweis dafür, dass der Vorstand Bastin/Becks ganze Arbeit geleistet hat.

Nimmt man eine kurzfristigere Betrachtung, kommt man ebenfalls auf einen sehr schönen Kursanstieg. Ende 2012 lag der Kurs der Aktie bei 4,84 Euro- über die Rendite bis heute kann man daher sicher nicht meckern.

Nun hat man bei einem EpS von 33 Cent und einem Kurs von 7 Euro aber eine recht hohes Bewertungsniveau erreicht, das nur erklärbar ist durch die "Einpreisung" von erwarteten Ergebnisverbesserungen in der Zukunft.

Auch hier hat der Vorstand schon einiges "aufs Gleis" gesetzt (Stichwort "neue Produkte2, "Internationalisierung" etc.). Nun müssen sich diese Investitionen aber auch erst einmal auszahlen und zwar in Form von (deutlich) höheren Ergebnisbeiträgen.

Ich sehe persönlich eigentlich ganz gute Chancen, dass das auch passieren wird- sonst hätte ich die Aktien nicht. Aber der Vorstand muss der Börse auch beweisen, dass er nicht nur die Sanierung beherrscht sondern auch die Entwicklung des Konzerns.

Wie gesagt, aus meiner Sicht sind im heutigen Kurs schon einige Vorschusslorbeeren enthalten, fundamental ist Masterflex heute sicher nicht mehr billig.

Wenn es aber gelingt, Wachstum bei Umsatz und EpS zu kreiieren und dann auch noch eine Dividende als Ausdruck der nachhaltigen Ergebnisentwicklung im Raum steht, dann (aber auch erst dann) können aus meiner Sicht auch noch höhere Kurse ins Auge gefasst werden.
Heute ist im "Nebenwerte Journal Extra" ein positiver Kurzbeitrag über Masterflex abgedruckt. 8,- hält man für angemessen.
Was mich extrem verwundert ist die "Minireaktion" des Kurses. Das Unternehmen hat derzeit ein recht hohes KGV, das vielleicht (!!!) für ein Unternehmen mit sehr hohen Wachstumsraten einigermaßen angemessen wäre. Das ist Masterfkex aber trotz einiger entsprechender Ankündigungen eben genau nicht. Vielmehr stagniert das Ergebnis trotz steigender Umsätze nun schon seit Jahren (bzw. sind sogar rückläufig). Zudem gefällt mir nicht, dass der Vorstand zwar häufig von neuen Produkten und Märkten redet, diese aber offenbar nix zum Ergebnis beitragen- und der ständige Hinweis darauf, dass das Ergebnis von Vorlaufkosten belastet ist, wäre aus meiner Sicht nur dann zu vertreten, wenn man konkret sagt, was genau man denn mit diesen Vorlaufkosten erreichen will (in Euro und Cent und nicht in "wischiwaschi")

Für mich steht der Kurs derzeit immer noch minimum 1,50 Euro zu hoch und daher habe ich meinen Bestand in den letzten Tagen verkauft und den Wert auf meine Watchlist genommen. Aber das ist nur meine persönliche Einschätzung und keine Empfehlung!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.865.912 von Vepem am 29.02.16 19:49:07Guten Tag !

Ich habe mir das Update mal kurz angeschaut. Erfreulich (weil wohl näher am tatsächlcihen Ergebnis) ist die Tatsache, dass man die Prognosen für das EpS 2016 und 2017 deutlich zurückgenommen hat.

Für 2105 geht die WGZ jetzt von 27 Cent je Aktie aus (da war ich mit meinen 28 Cent von gestern wohl zu optimistisch;) ); dieses EpS soll dann über 35 Cent in 2016 auf 39 Cent in 2017 gesteigert werden. Mit den 39 cent EpS wäre dann das Ergebnis des Jahres 2012 exakt wieder erreicht, nur dass man seinerzeit dafür 55 Mio Euro Umsatz benötigt hat, während die WGZ für 2017 einen Umsatz von 68,5 Mio Euro vorhersagt.

Ob man diese Zahen dann auch so erreichen wird, warten wir besser erst einmal ab- die Analysten haben bisher ja eher etwas arg hoch gezielt (bis gestern lag die Prognose der WGZ Bank für 2017 noch bei 48 Cent EpS).

Aber ich bin schon der Meinung, dass man sich in den nächsten Monaten bei Masterflex schon sehr anstrengen wird, um die Marge und das EpS in 2016 wieder deutlich nach oben zu bringen- wie hoch es dann geht, werden wir ja sehen.

Was ich immer wieder amüsant finde, ist die "Kursfindung" bei solchen Analysen. Die WGZ Bank (wie gesagt, bisher von 48 Cent EpS 2017 ausgegangen) nimmt ihr Kursziel lediglich um 50 Cent von 7,50 Euro auf 7 Euro zurück, empfiehlt aber weiterhin den Kauf der Aktie. Bisher hat man also ein2017er KGV von 15,6 für angemessen gehalten, nun hält man ein KGV von 18,4 für "richtig"!

Wie man auf die Idee kommt, bei einem Unternehmen das angemessene KGV zu erhöhen, wenn man gleichzeitig einräumen muss, dass das Gewinn- und Umsatzwachstum (deutlich) geringer ausfällt als bisher vermutet, ist mir schleierhaft.

Würde man die bisher angewandten 15,6 als KGV weiter heranziehen, wäre ein Kurs von 5,93 Euro als Ziel herausgekommen.

Damit hier kein falscher Eindruck entsteht: Ich finde Masterflex ist kein schlechtes Unternehmen, ich meine auch nicht, dass man dort schlechte Arbeit macht. Falls es gelingen sollte, die Marge in 2016 wieder auf einen zweistelligen Betrag anzuheben, wäre mMn auch die Marge für ein nicht so großes Unternehmen mit vielen verschiedenen Produkten und mehreren Produktionsstätten eher erfreulich.

ABER: Ich sehe nicht, dass ein Unternehmen mit einem nicht vorhandenen EpS Wachstum (wie gesagt, wenn es sehr gut läuft, erreichen wir in 2017 wieder die Zahlen von 2012) ein KGV von knapp 20 verdient.

Stand heute liegt das 2015er KGV bei über 20 und das 2016er bei über 16 (sofern man denn glaubt, dass das EpS in 2016 wieder auf 35 Cent steigt). Ich halte das ganz ehrlich für mehr als angemessen, solange nicht absehbar ist, dass man bei Masterflex auf Dauer nachhaltig steigende EpS erreicht- und einen entsprechenden Wachstumspfad aufzeigen kann.

Meiner Meinung nach ist der Kurs derzeit also eher zu hoch als zu niedrig- jedenfalls enthält er schon einen gewissen Vertrauensvorschuss für das laufende Jahr. Sollte aber nun auch in diesem Jahr wieder keine nennenswerte Steigerung des EpS gelingen, dann wäre der Kurs derzeit wohl deutlich zu hoch.

Das ist natrlich nur meine Meinung und keine Empfehlung für andere Marktteilnehmer.

Einen schönen Tag noch

Huta
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.568.656 von Leitenbach am 20.03.17 09:05:07Verstehe Dich schon durchaus, mehr ist (fast) immer noch besser. Aber so ist es nun mal mit Verhandlungen. Beide Parteien sollten am Ende das Gefühl haben, einen guten Deal gemacht zu haben - spätenstens bis zum nächsten Morgen - wer kennt das nicht :D

Aber nochmals: Eine KE über den Markt mit BR wäre a) teurer geworden und hätte man b) niemals ohne ein (spürbares) Disagio machen können.

Generell erfährt man als Kleinaktionär von einer solchen Transaktion immer nur, wenn es bereits beschlossen wurde. Das ist natürlich ägerlich. Ein Ausschluß des Bezugsrechts ist auch immer ärgerlich.

Und wenn man dann noch mit MF auf Kriegfuß steht wie Du, dann findet man ja überall etwas, das einem nicht gefällt.

Aber ebenfalls nochmals: ich bin bereits zufrieden, wenn kein family & friends deal gemacht wird. Wer das schon einmal erlebt hat, der weiß was ätzend ist. Oder die Einbringung von Sachwerten, auch immer beliebt, um das Unternehmen auszuplündern resp. die Taschen von Wenigen voller zu machen. Bei sowas kommt keine BAFIN o.ä. aus dem Schlafzimmer.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.845.225 von Bene82 am 20.11.12 22:24:15Bene,

ich teile deine Meinung voll und ganz. Seitdem Dr. Bastin das Ruder übernommen hat, ist wieder Seriosität eingekehrt bei Masterflex.

Fundamental ist festzuhalten, dass die Profitabilität nach wie vor hoch ist und sich ggf. nächstes Jahr aufgrund der Fixkostendegressionseffekte nach Auslaufen der Vorlaufkosten für die Internationalisierung noch verbessern könnte und dass auch die Bilanz schrittweise immer stärker wird, was in der steigenden EK-Quote Ausdruck findet.

Meiner Ansicht nach hat der Markt aber,

1. noch nicht das Potenzial von Masterflex erkannt
2. wird erwartet, dass Masterflex jetzt nach abgeschlossener Restrukturierung der neu gewonnenen Seriosität durch das Einhalten der Prognosen Ausdruck verleiht.

Wenn die Prognosen eingehalten werden (und damit meine ich nicht nur die für 2012), bin ich überzeugt, dass wir hier deutliche höhere Kurse sehen werden.

Ich halte zwar normalerweise nichts von den Urteilen der Analysten,
aber die beiden jetzt veröffentlichen Empfehlungen sehe ich als Kursziel durchaus als realistisch an.

Ich denke, bei dieser EBIT-Marge wäre ein KUV > 1 auf jeden Fall gerechtfertigt, eher ein bisschen mehr (sprich bei sagen wir mal 56-57 Mio. € Umsatz auch entsprechend eine solche Market Cap).

Aber wie gesagt, ich denke, dass hat damit zu tun, dass der Markt sehen will, dass "geliefert" wird (im Sinne von Einhalten der Prognosen).

Ich bin aber für die Zukunft absolut zuversichtlich und halte Masterflex für unterbewertet, wird halt aber eben spannend sein, wann diese Unterbewertung mal abgebaut wird und wir auch nachhaltig Kurse über 5€ und höher sehen.

Gruß an alle

P.s.: Sollten meine Ausführungen etwas durcheinander sein von der Struktur her, bitte ich dies zu entschuldigen. Ich habe einfach mal meine Gedanken zu Masterflex ins "Unreine" runtergeschrieben.
Keine Kaufempfehlung!
Ahio und ein schönen guten Morgen @ all!

First Berlin, Kaufrating wird erneuert:

taktisch zurückhaltend, da das ausgesprochene Kursziel vor ca. einem Jahr noch nicht erreicht ist, bleiben sie halt dabei mit 7,10, damit kann man ja fast nichts verkehrt machen.
Erwarten einen Gewinn je Aktie von 0,46 bei steigendem Umsatz, das wären ja fast 10% weniger als 2012 (0,50 Gewinn je Aktie) ??? Da müßte ja die Marge stark nachgeben?!
Und dann für 2014 0,55 Gewinn je Aktie (von 0,46!!), dann steigt die Marge wieder stark ... ?

Stelle mal die überarbeitete Kapitalmarktpräsentation von masterflex ein (mit den Q1 Zahlen), damit kann ich schon wesentlich mehr anfangen: (Seite 19)

http://masterflexgroup.com/fileadmin/user_upload/SE_Website/…

Prognose 2013
Steigender Umsatz
Stabiles Ebit mit korrespondierender, zweistelliger Ebit-Marge

Mittelfristige Perspektive
Wachstumsraten, die über dem Durchschnitt der Weltkonjunktur liegen
Rückkehr zur Dividende
Zukäufe im Schlauchgeschäft

Diese Prognosen wurden mit den Jahreszahlen 2012 kommuniziert und mit den Q1 Zahlen bestätigt.

Das Jahr 2013 könnte man nochmal als ein kleines Übergangsjahr bezeichnen bis dann die Internationalisierung so richtig greift.

aber manchmal kommt es anders (und evtl. schneller) als man denkt .....

Aber die beste Jahresmeldung war bisher:

Neuer Konsortialkredit!!!

das hat schon Aufmerksamkeit erregt
Das schöne ist doch, dass auch wenn die Quartale aktuell eben nicht durchgreifend zufriedenstellend sind, der Kurs trotzdem weiter Richtung Norden marschiert, zumindest auf lange Sicht, da eben immer die Perspektive stimmt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.665.561 von zyperus am 20.03.14 12:35:41Hallo zyperus,

Deine Beiträge sind gut, aber anstrengend zu lesen. Kannst Du Dir etwas mehr Mühe geben?

Danke und nichts für ungut!
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.683.305 von zyperus am 23.03.14 17:50:28Zyperus bitte entschuldige, ich habe das nicht so gemeint. Ich lese deine Beiträge wirklich gerne. Du weißt doch, dass ich dich besonders schätze und viele andere User sehen das genauso. Und ich wusste ja auch nicht, dass du das mit einem Programm machst. Ich dachte immer das ist eben dein Schreibstil. Ich fand sogar, dass dein Schreibstil ein besonders hohes Niveau hat. Dass sich der ein oder andere damit vielleicht ein bisschen schwer tut beim Lesen , kannst du niemand verübeln. In der Schule hatte ich mit manchen Texten ganz andere Schwierigkeiten. Das ist eben ab einem gewissen Level so. Die Schule wechseln wollte ich deshalb nicht. :laugh: Genauso wenig möchte ich auf deine Beiträge verzichten. Zyperus war wirklich nicht böse gemeint. Sei also ein bisschen nachsichtig und schreibe wieder.

Herzliche Grüße

Straßenkoeter
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.248.110 von Vepem am 05.03.15 13:33:27Danke für den Hinweis auf die aktualisierte Analyse der WGZ-Bank!

Mir ist allerdings offengestanden schleierhaft, wie die Analysten immer an ihre Kursziele kommen.

Ich bin selber (und schon länger) Aktionär bei Masterflex und ich sehe das Unternehmen auch nicht übermäßig kritisch (glaube ich wenigstens). Aber ich sehe Masterflex- Stand heute- mit 7 Euro absolut ausreichend bezahlt. Das EpS liegt bei irgendwo um die 34 Cent- das bedeutet ein KGV von 20,5 ! Ich halte das nicht für wahnsinnig günstig.

Nun kann aber ein derart hohes EpS gerechtfertigt sein, wenn das Unternehmen wie verrückt wächst. Das tut es aber in den letzten beiden jahren wenigstens beim Ergebnis auch nicht- vielmehr stagniert dieses.

Die WGZ Bank räumt in ihrer Studie ja auch ausdrücklich ein, dass die Entwicklung in der Ukraine und die daraus resultierenden Friktionen im Russlandgeschäft as Unternehmen auch im laufenden Jahr belasten werden (und nimmt die Ebitschätzung gleich mal um 1,1 Mio Euro zurück). Ob und inwieweit der "Russlandeffekt" durch die weitere Internationalisierung oder durch die ja im Unternehmen auch schonmal erwogenen Übernahmen kompensiert oder sogar mehr als das werden können, muss man erstmal abwarten.

Für 2015 geht die WGZ Bank von einer EpS-Steigerung von gleich 38% aus- nicht grade wenig- und trotzdem kommt man auch mit den 2015er EpS werten auf ein KGV von knapp 15- auch das ist nicht grade wenig.

Für mich ist Masterflex derzeit eher eine Halteposition. Richtige Kursfantasie wird erst dann in den Wert hineinkommen, wenn der Vorstand nach der wirklich meisterlich gelungenen Restrukturierung nun auch zeigt, dass er ein Unternehmen nicht "nur" sanieren sondern auch für nachhaltig steigende Erträge sorgen kann. Ob dies durch "organisches Wachstum" passiert oder ob man es schafft, eine sinnvolle Übernahme zu stemmen, ist dabei im Prinzip egal- Hauptsache, es wäre zu erkennen, dass es in die richtige Richtung geht.

Ein weiterer Treiber oder mindestens Stabilisator des Kurses wäre sicher auch die Wiederaufnahme der Dividendenzahlung- wobei ich damit nicht eine "Dividende in homöopatischer Dosis" sondern schon so etwa 20 cent plus x erwarten würde- falls die WGZ-Bank mit ihrer Gewinnschätzung für 2015 richtig liegt (für 2014 wird es wohl eher nichts geben).

Vorher sehe ich ehrlich gesagt keine besondere Kursentwicklung für die Aktie voraus- von 9 Euro mal ganz zu schweigen.

Einen schönen Tag noch

Huta
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.405.307 von Kuhziel0Euter am 14.08.15 18:28:02Guten Tag !

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich der Fall der Ebitmarge unter 10% nicht nachhaltig stören würde, wenn, ja wenn das Management irgendeinen Hinweis darauf geben würde, wo man das Unternehmen in sagen wir zwei oder drei Jahren sieht.

Dass die Marge fällt, kann man immer mit "Vorlaufkosten", wie "Erschließung von Auslandsmärkten", "Aufsetzen neuer Produkte" (mit entsprechenden Anlaufkosten), "Erhöung des Personalbestands im Hiblick auf zukünftige AUfgaben" etc. erklären. Soweit ich weiß, macht Masterflex das ja auch.

ABER: Mir wird es insgesamt zu schwammig, wenn es denn darum geht, den Aktionären mal aufzuzeigen, wohin diese Reise denn gehen soll. Ich bin ja als Aktionär immer gerne bereit, in einem Jahr einen Gewinnrückgang in Kauf zu nehmen, wenn in dem betreffenden Jahr dann die (möglicherweise kostenintensiven) Grundlagen für das angestrebte Wachstum in den Folgejahren gelegt werden sollen. Aber da möchte ich nicht hören bzw. lesen "Wir sehen gute Chancen!", das ist mir zu vage.

Ich würde dann schon gerne wissen, wo das Management die Umsatzziele und die Ebitziele für die nächsten Jahre KONKRET sieht- natürlich nicht in Euro und Cent genau sondern in einer Bandbreite von x bis y. Ohne diese Angaben kann ich als Aktionär doch gar nicht absehen, ob sich der Aufwand, der heute möglicherweise getrieben wird und der heute Gewinn kostet, morgen auch rechnet (oder eben erst übermorgen).

Derzeit fehlt bei der Masterflex AG einfach die Phantasie. Ich bin zu 100% davon überzeugt, dass das Management und die Mitarbeiter hart daran arbeiten, Masterflex voranzubringen und sich nicht zufrieden lächelnd darauf ausruhen, dass sie eine sehr gute Leistung erbracht haben, indem sie das Unternehmen von einem "Todeskandidaten" auf der Intensivstation zu einem durchaus soliden Unternehmen gewandelt haben.

Bisher zeigen sich die schon in den Vorjahren immer wieder mal zugesagten "Umsatz- und Gewinnsteigerungen" durch das Erobern neuer Märkte oder durch neue Produkte etc. noch nicht in den Zahlen. Vielleicht ist man im Management deshalb auch so vorsichtig, konkrete Zielgrößen für die Zukunft zu formulieren, weil man dann natürlich auch daran gemessen wird. Auch was das Erklären des stagnierenden bzw. rückläufigen Gewinns angeht, ist mir das zu unkonkret. Wenn irgendwo etwas nicht so funktioniert hat, wie man gedacht hat, dann soll man das auch deutlich kommunizieren und natürlich gleichzeitig dabei sagen, was man zu tun gedenkt, um die Delle wieder auszubügeln.

Mich würde schonmal interessieren, wie das Management zu den von SMC-Research verbreiteten Zahlen steht. Ich persönlich bin mir ziemlich sicher, dass diese nicht erreicht werden können- weder im laufenden Jahr noch in den Folgejahren.
Solange das Management aber keine eigenen Ziele ausgbt, stehen diese, mMn überhöhten, Zielzahlen sozusagen "blank" in der Landschaft und die Aktionäre orientieren sich ausschließlich daran, mit dem Ergebnis, dass sie bei Vermelden der realen Zahlen dann wieder enttäuscht sind (falls ich recht behalte und diese schlechter ausfallen als die SMC-Schätzungen). Die Zahlen vom WGZ Research sind da schon etwas verhaltener aber mMn trotzdem anspruchsvoll. Zudem erschließt sich mir nicht, warum für ein Unternehmen, dass nach dem WGZ Research in 2017 ein EpS von 59 Cent erreichen soll ein Zielkurs von 9 Euro angegeben wird???!!!

Derzeit bleibt festzuhalten, dass ein Kurs von 6,75 Euro (ca.) für ein Unternehmen, das im letzten Jahr ein EpS von 34 Cent erzielt hat und damit noch unter dem Ergebnis von 2012 bleibt (also keinerlei Gewinndynamik ausweist) und das im laufenden Jahr nach 6 Monaten wieder unter dem letztjährigen Ergebnis liegt, ein mehr als angemessener Kurs ist, der mMn eine ganze Menge "Glaube, Liebe, Hoffnung" enthält, dass das Unternehmen irgendwie in die Nähe der SMC-Schätzungen kommt. Solange das "irgendwie" seitens des Managements nicht verifiziert werden kann, ist Masterflex für mich bestenfalls (!) eine Halteposition.

Das ist natürlich nur meine Meinung und keinesfalls eine Handlungsempfehlung für andere Teilnehmer!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.372.221 von Mmmaulheld am 10.05.16 09:34:26Guten Tag !

Ich sehe das ähnlich wie meine Vorredner- würde aber auch @Tamakoschy nicht wirklich widersprechen.

Zunächst einmal hat @mmmaulheld ja schon darauf hingewiesen, dass man bei Masterflex auch andere Überraschungen gewohnt ist. Zudem hat der Vorstand für dieses Jahr ja zu Beginn des Geschäftsjahres mal eine eher vorsichtige Prognose herausgegeben, in der von einer zweistelligen Ebitmarge "schon" für dieses Geschäftsjahr mal sicherheitshalber Abstand genommen wurde.

Insofern ist die Tatsache, dass man schon in Q1 eine zweistellige Marge erreichen konnte ja erstmal nix Schlechtes- zumal man ja eigentlich davon ausgehen müsste, dass die diversen eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung nicht alle schon umgesetzt worden sind und erst recht nocht nicht alle greifen können.

Ich wäre allerdings vorsichtig bei der Annahme, dass das jetzt ungebremst so weiter geht. Jetzt steht ja auch der Modernisierungs- und Erweiterungsbau in Gelsenkirchen an- und dann werden sich auch die Kosten (direkte Kosten sowie im weiteren Verlauf Kreditkosten und AfA) wieder erhöhen...

Einen schönen Tag noch

Huta
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.644.587 von Kampfkater1969 am 18.06.16 12:00:02Guten Morgen !

Ich bin schon seit zig Jahren Aktionär bei der Masterflex AG und ganz ohne Zweifel gab es auch schonmal schlechtere Zeiten für das Unternehmen.

Trotzdem bin ich am Freitag und heute komplett aus der Aktie (vorübergehend?) ausgestiegen. Mir ist die Aktie im Vergleich zu anderen Werten einfach zu teuer und es gibt einfach keine konkreten Aussichten, dass sich das bald mal bessert.

Man muss sich eigentlich auf der Homepage nur mal die Zahlen 2011 bis 2015 anschauen. Das EpS ist in diesem Zeitraum von 42 auf 22 Cent eingebrochen, die Ebitmarge von 14,2 auf 7,6 % fast halbiert- und das sogar bei 20% höheren Umsätzen.

Es werden immer wieder "Einzelbegründungen" gegeben- mal gabs bei einem Projet Schwierigkeiten, dann hat das Management einer Tochtergesellschaft Fehler gemacht usw..

Ich finde das wenig überzeugend. Denn so viel pech, dass ständig irgendwo leider, leider wieder irgendwas passiert, dass das Unternehmen davon abhält, besser und mehr zu verdienen ist für mich unglaubwürdig.

Zwar will man in diesem Jahr wieder an die zweistellige Ebitmarge herankommen- unterm Strich wird das EpS aber trotzdem nicht so recht vorankommen, weil nun die Kosten aus dem verlorenen Prozess das Ergebnis "leider, leider" belasten werden. Zudem wird auch die Investition in die neue Halle und neue Maschinen Geld kosten (vielleicht hätte man dafür ja das Geld nutzen können, dass der m.E.n. vollkommen überflüssige Umbau der AG in eine SE gekostet hat).

Aber selbst wenn man es schafft, 10% Ebitmarge zu erreichen (und wie gesagt, in diesem Jahr will man nur an die 10% rankommen), dann wird das EpS (auch ohne "leider,leider-Effekte") bei knapp unter 40 Cent bleiben und damit hätte das Unternehmen immer noch ein KGV von ungefähr 15. Billig finde ich das nicht.

Was mich auch sehr stört, ich habe es ja schonmal geschrieben, ist die Tatsache, dass das Management auch keine Guidance für die nächsten Jahre veröffentlicht. Wo will man denn hin mit der Masterflex SE? Auch von dieser Seite gibt es keine entsprechende "Phantasie" im Wert- zumal man ja eigentlich sehen muss, dass eine Margensteigerung über die 10% hinaus offenbar selbst bei ordentlich steigenden Umsätzen offenbar nicht wirklich wahrscheinlich erscheint.
Mithin muss man als Aktionär derzeit davon ausgehen, dass das EpS bis auf weiteres um die 40 Cent pendeln wird- auch wenn es mal keine nennenswerten negativen Sondereffekte gibt.

Ich fine das Unternehmen nach wie vor trotzdem nicht ausschlielich negativ- aber mir ist auf der Basis der aktuellen Zahlen und der wenig konkreten Aussichten der Kurs einfach zu hoch. 1 Euro weinger (also etwa 5 Euro) würde ich persönlich derzeit für angemessen halten- aber das ist nur meine persönliche Meinung und keine Aufforderung an andere!

Einen guten Wochenstart allerseits.

Huta

P.S.: @kamfkater1969: Das Eregbnis bei der Abstimmung hinsichtlich der Dividende könnte damit zusammenhängen, dass der Vorstand auf der HV relativ deutlich gesagt hat, dass er sich für das laufende Jahr eine Dividende vorstellen könnte (2015 also möglicherweise das letzte Jahr ohne Dividende wäre); damit hat er sicher die Kritik der SDK etwas besänftigt. Ob angesichts der nun auf das Unternehmen zukommenden Belastung aus dem Urteil die Aussage aufrecht erhalten werden kann oder ob man auf der nächsten HV dann sagt, dass man ja gerne hätte, aber wegen der Kosten aus dem Urteil nun aber wirklich zum letzten Mal leider, leider auf die Zahlung einer Dividende verzichten muss, würde ich persönlich erstmal abwarten. Ist aber auch nur meine Einschätzung und natürlich ohne Gewähr!
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.560.644 von Leitenbach am 18.03.17 08:59:34
Zitat von Leitenbach: Die Kap.-Erhöhung zum aktuellen Börsenkurs war aus meiner Sicht ein weiterer Punkt, dem Unternehmen samt Vorstand zu misstrauen!

Eine solche ohne Paketaufschlag bedeutet für mich, daß der Vorstand selbst den jetzigen Kurs als angemessen betrachtet. Konsequenz: es gibt interessantere und bessere Werte!

Leider versteht es Masterflex immer wieder seine Anteilseigner zu verunsichern - und lernfähig scheint er nicht zu sein. Langsam habe ich die sprichwörtliche Nase voll!


wie meinst Du das?

Eine KE, selbst über den (anonymen) Markt kann man doch nicht mit Agio machen. Ganz im Gegenteil. Nur im Paket (wenn ein Großaktionär aufstocken möchte) bekommt man Preise am aktuellen Kurs. Das ist hier passiert und okay.

Wäre Dir lieber gewesen, dass MF die Aktie durch Roadshows, Lunch Präsentationen und oberfränkische Börsendienste die Aktie auf 10 Euro getrieben hätte, um dann eine KE zu machen?

Also nichts für ungut. Was mich ärgert, sind generell KEs ohne BR (ja, ich weiß, es heißt unter Ausschluss des BR). Das ist hier passiert, aber leider gang und gäbe und kein Qualitätsmerkmal mehr. Oder "family und friends" deals - das ist hier nicht passiert. Also ich kann ruhig bleiben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.673.067 von Kampfkater1969 am 27.05.19 18:49:36
Kleiner Nachklapp zur HV
Guten Morgen !

In der letzten Woche hatte die Masterflex SE ja auch HV. Bisher wurde hier ja dazu noch gar nix geschrieben.

Meine Meinung zu Masterflex habe ich hier ja schon hinreichend dargelegt. Masterflex ist sicher kein schlechtes Unternehmen - die Aktie ist aber, gemessen an den Fortschritten beim Umsatz und (vor allem) beim Ertrag einfach zu teuer (ist aber natürlich nur meine persönliche Meinung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf der Aktie).

Grundsätzlich gab es auch der HV mal wieder viel "Glaube, Liebe, Hoffnung". Viele tolle Produkte, Marktführer, in den nächsten drei bis vier Jahren will man 100 Mio Euro Umsatz erreichen - und wahnwitzigerweise gab es auf einer Präsentationsfolie in der HV dann auch schon einmal das Umsatzziel "200 Mio Euro" (wann und wie das erreicht werden soll, tja).

ABER: In dieser HV hat der Vorstand dann auch mal etwas kritischere Töne als zuletzt angeschlagen. Man hat inzwischen offensichtlich auch dort erkannt, dass das Wachstumstempo beim Umsatz zwar einigermaßen ordentlich ist, dass die Ergebnisse aber nicht hinterherkommen - und dass das bisher übliche Procedere (man gibt sich immer sehr optimistisch und dann kommt immer irgendetwas überraschend dazwischen) nicht wirklich überzeugend ist.

Deshalb hat man jetzt auf der HV ein "Optimierungsprogramm" angekündigt, dessen Details aber erst im Sommer bekannt gemacht werden sollen. Ich persönlich finde sowas immer eher schwach, weil ich die HV für den geeignetsten Ort halte, um den Aktionären ein derartiges Programm ausführlich zu erläutern. Vor allem können dann auch Nachfragen gestellt werden. Aber bei Masterflex wird das anders gehandhabt. Was man so zwischen den Zeilen lesen konnte, ist man wohl vor allem hinsichtlich der Personalkostenquote nicht so ganz glücklich - und hier vor allem bei der Tochter Matzen + Timm (ist aber ohne Gewähr, weil das nicht offen gesagt wurde). Bei Matzen + Timm wurde ab April 2019 auch ein neuer Geschäftsführer installiert (ebenfalls ein Zeichen, dass es da nicht so läuft wie gewünscht).
Ob das Ziel einer zweistelligen Ebitmarge beibehalten wird, scheint mir persönlich auch nicht so 100% sicher zu sein. Man will zwar "vorerst" daran festhalten - sieht das Erreichen aber als "sehr anspruchsvoll" an. In jedem Fall soll die Umsetzung des Programms etwa 2 Jahre dauern (ob und inwieweit die Ergebnisse der nächsten beiden Jahre dann durch die Kosten des Programms belastet werden - insbesondere wenn man die Personalkosten reduzieren möchte, ist sowas ja nicht auszuschließen - wurde nicht erwähnt - Verweis auf den Sommer, in dem man sich dann ausführlich äußern möchte).

Zweiter größerer Punkt bei der Diskussion war die Zahlung einer Dividende von 7 Cent. Hier wurde mehrheitlich Kritik an der niedrigen Ausschüttung geübt. Insbesondere wurde bemängelt, dass man nicht die Chance nutzt, durch die Auszahlung von etwa 10 Cent Dividende dem Markt, der der Aktie ja derzeit nicht unbedingt positiv gegenübersteht, zu signalisieren, dass das Unternehmen auf einem guten Weg ist - ein Aktionärsvertreter meinte, dass Masterflex eigentlich der geborene Übernahmekandidat sei und dass das Management daher etwas mehr zur Kurspflege tun sollte, damit bei einer Übernahme der Aktienpreis auch angemessen sei.

MMn ist eine Dividende von 7 Cent nicht Fleisch nicht Fisch. 7 Cent entsprechen einer Rendite von ca. 1% - dafür legt sich niemand eine Aktie ins Depot. dann kann man es mMn auch ganz sein lassen. Masterflex selber spricht immer noch davon "kein reiner Dividendenwert zu sein sondern eben auch ein Wachstumswert" - nur dass man davon mMn eben in der Praxis nichts sieht (der Umsatz wächst sehr moderat und der Ergebnis gar nicht).

Für mich ergibt sich weiterhin kein Grund, warum man die Aktie jetzt unbedingt (nach)kaufen sollte.

Die Ertragskraft ist weiterhin mau, die Bewertung hoch. Bezogen auf das EpS 2018 liegt das KGV immer noch bei fast 17 - da gibt es günstigere Werte auf dem Kurszettel.

MMn lässt auch die GuV für Q1 2019 nicht wirklich viel Platz für positive Spekulationen. Zwar ist das EpS immerhin gleich geblieben und das EBIT ist sogar leicht angestiegen - ABER wenn man sich die GuV genauer anschaut, dann scheint das ausschließlich an den gestiegenen "sonstigen Erträgen" (ca. 0,3 Mio Euro mehr) zu liegen. Ohne diese läge das EBIT und das Konzernergebnis unter dem Q1 des Vorjahres (immerhin konnte man im Q1 aber in China sehr ordentlich wachsen - ca. 30% - nachdem das Geschäft dort im letzten Jahr aber eher schwach war).

Zudem könnten (wie gesagt, da man sich auf der HV dazu leider nicht äußern wollte oder konnte, bleibt nur Spekulation) die Ergebnisse der kommenden 2 Jahre durch Belastungen aus dem Optimierungsprogramm belastet werden. Natürlich soll das Optimierungsprogramm auch Ergebniseffekte haben, aber ab wann man damit rechnen kann und wie hoch diese sein sollen, wurde nicht ausgeführt.

Mal sehen was Masterflex denn nun konkret zu dem Programm "im Sommer" zu sagen hat. Danach kann man die Auswirkungen dann sicher auch besser abschätzen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.498.564 von Bene82 am 19.12.11 13:35:49Masterflex ist Titelgeschichte im Nebenwerte Journal:

http://www.nebenwerte-journal.de/images/pdf/Masterflex_20120…
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.350.177 von Straßenkoeter am 04.07.12 07:05:13Hallo zusammen,

ich denke zu den genannten Dingen folgendes:

1. Gewinndynamik

Sicherlich hört sich die prognostizierte Gewinndynamik auf den ersten Blick nicht so spektakulär an. Aber ich denke, dass hängt auch mit der von CEO Dr. Bastin ausgegebenen kaufmännisch-konservativen Bilanzpolitik zusammen. Denke, die Erwartungen sollen erstmal flach gehalten werden, um mit der Erfüllung der Prognosen verlorengegangenes Vertrauen zurückzugewinnen.

2. Bewertungsaufschlag

Bei der Profitabilität wäre ein Bewetungsaufschlag sicherlich gerechtfertigt, allerdings wird es den meiner Ansicht erst geben, wenn wie bereits oben schon erwähnt, die Prognosen über nächsten Quartale erfüllt werden (und vielleicht noch zusätzlich die EK-Basis weiter gestärkt wird)


Zusätzlich wird es spannend, wenn die Wachstumsstory erstmal "sichtbar" wird (sprich Erschliessung neuer Märkte sowie nach Abschluss der Investitionen der wahrscheinlich aufgrund der Fixkostendegression einsetzende, überproportionale EBIT-Anstieg).
Wenn es interessiert, der sollte sich mal das Interview mit Dr. Bastin im Nebenwerte Journal durchlesen, ist sehr aufschlussreich wie ich finde und er nennt dort auch 5 Gründe, wieso sich seiner Ansicht ein Investment in Masterflex mittel- bis langfristig lohnen wird.

Schlussendlich hängt es sicherlich auch vom Anlagehorizont ab. Ich habe mich entschlossen, hier zu investieren, weil ich langfristig von Masterflex überzeugt.
Deshalb kann ich auch mit diesen kurzfristigen "Schwankungen" ruhig schlafen.

Keine Kaufempfehlung oder sonstiges, nur meine bescheidene Meinung,

Grüße Marcel
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.353.622 von marcel2211 am 04.07.12 22:32:30Hallo Marcel !

Deinen Ausführungen kann ich mich nur anschließen.

Masterflex ist kein schlechtes Investment...und um das klarzustellen (falls das falsch rübergekommen ist), ich bin auch in Masterflex investiert und ich sehe das Investment auch als langfristig.

Sobald Masterflex zeigt, dass man im Schlauchgeschäft profitabel wachsen kann und die "Expansionspläne" sowohl in technischer als auch in geographischer Hinsicht greifen, kann es auch mit der Aktie weiter hoch gehen.

IM MOMENT (und nur darum ging es mir) besteht meiner Meinung nach kein Anlass einer Höherbewertung. Masterflex hat ein KGV von 10 (das haben andere Aktien auch), Masterflex befindet sich derzeit in einer "Investitionsphase" (eben wegen der o.g. Expansion) und wird daher zunächst keine große Gewinndynamik an den Tag legen (das kann dann ja aber z.B. Mitte 2013 oder Anfang 2014 anders aussehen).

Ich denke, jeder sollte sich über sein Investment seine eigenen Gedanken machen und bei mir haben die eben dazu geführt, dass ich Masterflex IM MOMENT als hinreichend bewertet ansehe.

@straßenkoeter:

Ich will hier mit Sicherheit keine Diskussion über technotrans aufmachen, nur soviel: Du hast recht, ich bin in technotrans sehr viel stärker investiert als in Masterflex, weil ich technotrans fundamental günstiger sehe als masterflex. Das KGV ist in etwa gleich hoch, technotrans wird jedoch nur mit einem KBV von 1 und einem KUV von 0,5 bewertet, bei Masterflex liegt das KBV bei 2,6 und das KUV bei etwa 0,9. Meiner Meinung nach ist technotrans beim turnaround eben einen Schritt weiter als masterflex. Aber das ist MEINE Meinung und jeder kann gerne eine andere Meinung haben.

Und sowohl meine Meinung zu Masterflex als auch zu technotrans erheben keinen Anspruch auf allein gültige Wahrheit und stellen auch keine Empfehlung dar. Wie gesagt, jeder muss sich sein eigenes Bild von den Gesellschaften machen, in die er investiert ist oder investieren will.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.354.119 von Huta am 05.07.12 07:14:56Hallo Huta,

schön Dich auch hier zu treffen - ich bin passiv häufig im Technotrans-Forum und auch bei Masterflex aktiv. (auch mehr passiv)

Bei mir ist es ähnlich wie bei Dir - ich habe viel mehr Technotransaktien aber zuletzt bei Masterflex nochmals zwei mal aufgestockt. (auch heute)

Interessant ist, dass sie das Personal von Q1 2010 von ca. 370 Mitarbeiter, über Q1 2011 auf 430 auf nun 470 Mitarbeiter Q1 2012 aufgestockt haben.
Das finde ich schon "massiv" - vor allem wenn man bedenkt, ab wann ein neuer Mitarbeiter "produktiv" ist (in den Prozessen drin steckt).

Nach meiner Gewinnreihe komme ich dieses Jahr auf ein EPS von 0,48 EUR und nächstes Jahr auf 0,55 EUR, d.h. das wäre ein KGV von 8,5 bei einem Wert mit einer sehr hohen Gewinnmarge und damit starken Markposition.
Das hat mich nochmals zum nachfassen "angeregt".

Die Schuldensituation wird sich zunehmend neutralisieren. Bei einem Gewinn von über 4 Mio EUR jährlich und Langfristigen Finanzschulden von 18 Mio. EUR finde ich die Perspektiven sehr gut (kurzfristige Finanzschulden sind mehr oder weniger mit Schwankungen durch das Cash gedeckt).

Dadurch kann der Wert langfristig durchstarten - kurzfristig sehe ich es ähnlich wie Du, aber da habe ich keine Hektik. Ähnlich wie bei Technotrans.

Viele Grüße
jobl
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.844.443 von Bene82 am 20.11.12 19:15:31Heute hast du den Kurs mit deinem Posting schon wieder gedrückt. Wenn du noch öfters schreibst, sind wir bald bei 4,50€. Jetzt weiß ich an was es liegt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.166.551 von Fel216 am 20.02.13 22:19:26ich kann mich nur anschliessen:

tue gutes und spreche darüber

ein investment in kunststoffschläuche??

ein verkannter markt? jedoch ein sehr zukunftsträchtiger Markt!

im asiatischen und amerikanischen raum wird noch viel mit PVC- und gummischläuchen gearbeitet!

hightech-kunststoffschläuche (von masterflex) in der

raumfahrt-, flugfahrt-, auto-, maschinenbau-, lebesmittel-, pharma/medizin-, elektro- und ENERGIEindustrie .... usw.
(was ein ausbaufähiger Markt?!)

masterflex 2009 zurück auf start!

selbst firmenlenker verkennen die gelegenheit und kommen vom thema ab
masterflex die 2. chance und als kleinanleger dabei, die gelegnheit, um nicht wieder um die allseits beliebte verpasste gelegenheit zu diskutieren.

gewinnwachstum von über 10% in den letzten 3 jahren!
eine ebitmarge von 14%, in worten: vierzehn, in den letzten 3 jahren!
auch in 2012 wird dies erreicht (noch nicht veröffentlicht), obwohl sehr stark in die internationalisierung im letzten jahr investiert wurde.

ein doppeltes win, hohe gewinnmarge und dann noch für die kommenden jahre zielgerichtet investiert ....

mittlerweile hohe EK-Quote, langfristige kreditlinien

zukäufe werden kommen und die dividende auch!

und das alles mit einer marktcap. von ca. 44 mio! bei einem umsatz für 2012 von ca. 56/57 mio und einem gewinn je aktie von fast 50 cent und diese wachstumsaussichten!! kaum zu glauben, wo ist da der haken?

endlich die gelegenheit, dabei zu sein?

geduld haben, wie lange wird es dauern, um die nötige aufmerksamkeit zu erreichen?

gilt hier der alte spruch "die kurzfristigen können gewinnen, die langfristigen werden gewinnen" ??

zumindestens bei reloaded masterflex 2009

sonnige grüße an alle masterflex-aktionäre und an alle, die es in der nächsten zeit beabsichtigen
Guten Abend !

Ich finde die Zahlen schon ziemlich überzeugend- auch wenn man die eigenen Erwartungen wohl nicht ganz erreicht hat.

Wenn man sich vor Augen führt, dass das Unternehmen vor ein paar Jahren noch kurz vor dem Exitus stand, dann ist der zwischenzeitliche turn-around schon sehr beachtlich.

Vor allem ist es sehr erfreulich, dass das Jahresergebnis um über 14% angestiegen ist- da macht sich die deutlich verbesserte Bilanzstruktur des Unternehmens schon sehr deutlich bemerkbar.

2011 hatte man bei einem Gewinn von 3,9 Mio Euro ein EpS von 44 Cent, demnach müsste das EpS 2012 bei etwa 50 Cent liegen und das aktuelle KGV bei etwas über 10. Sicher nicht zu teuer für ein technologiegetriebenes Unternehmen, bei dem das Ende der Fahnenstange sicher noch nicht erreicht sein sollte (und in ein paar Jahren gibts dann auch sicher wieder eine anständige Dividende obendrauf).

Das sind natürlich nur meine persönlichen Eindrücke und keine Empfehlungen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.246.660 von Huta am 13.03.13 14:17:36Mahlzeit Huta,

Definition Dividende:

auf die Aktionäre entfallender Anteil am Bilanzgewinn der Aktiengesellschaft. Der Bilanzgewinn ist der Teil des Reingewinns (Jahresüberschusses), der nach Ausgleich eines Verlustvortrages und nach Einstellungen in die gesetzliche Rücklage und in die anderen Gewinnrücklagen (§58 AktG) verbleibt.

Quelle (letzter Absatz): http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/dividende/dividende.ht…

Demzufolge ist Deine Vermutung richtig, dass ein Unternehmen erst dann Dividende zahlen darf, wenn ein bestehender Verlustvortrag ausgeglichen ist.
Ein Gewinn ist mit dem Verlustvortrag zu verrechnen, da sich der Bilanzgewinn um den Verlustvortrag reduziert, also in diesem Falle gar nicht besteht.
Dividenden dürfen nur aus Gewinnen gezahlt werden.
Seite 19:

Ausblick

Prognose für 2013 und mittelfristige Perspektive

Prognose 2013
Steigender Umsatz
Stabile Ebit-Marge mit einem korrespondierenden, zweistelligen Ebit

Mittelfristige Perspektive
Wachstumsraten, die über dem Durchschnitt der Weltkonjunktur liegen
Rückkehr zur Dividende
Zukäufe im Schlauchgeschäft
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.562.333 von vollstreicher am 03.05.13 15:06:07
Sachte mit den jungen Pferden - bitte bleibe bei den Tatsachen!

Hier wurden laufende Kredite neu verhandelt und ein Gesamtpaket geschnürt. Es handelt sich keinesfalls um 40 Mio. Neukredite - die wären beim aktuellen Umsatz wohl auch eher tödlich für Masterflex!!!

Erfreulich allerdings, daß die Landesbürgschaft entfällt und allein vier Banken den Kreditrahmen vergaben. Das hat hoffentlich einen nennenswerten Einfluss auf die Sollzinsen. Über deren Höhe sollten wir in der HV Auskunft erhalten.

Das Fundament ist wieder solide, für einen Kursaufschwung fehlen allerdings positive Nachrichten. Die teilweise Verfehlung der Ziele für 2012 zähle ich nicht dazu!
mittelfristig wird man mit dieser Aktie seine Freude haben, ich erwarte eine solide Weiterentwicklung des Geschäftes. Q1 ist recht gut gelaufen und wenn ich mich recht erinnere kommen die starken Quartale ja erst noch
Ich habe ja geschrieben, dass dieses Geschäft recht sicher auch anlässlich einer Rezession gut rentiert.

Die Manager machen es jetzt so wie ich gedacht habe. Das Produkt hat eine Chance, jede Krise zu überstehen, weil man dieses Produkt einfach haben muss.
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.933.467 von Kospi am 27.06.13 11:04:02
Handelsregisterveröffentlichung vom 07.12.2010 12:00:00



Gericht
Amtsgericht Hamm

Aktenzeichen
HRB 7025

Art
Neueintragungen

Datum
03.12.2010

Inhalt
BBC GmbH, Hamm, August-Macke-Weg 4, 59063 Hamm. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 08.11.2010. Geschäftsanschrift: August-Macke-Weg 4, 59063 Hamm. Gegenstand: Verwaltung eigenen und fremden Vermögens. Ferner hat die Gesellschaft die Beteiligung an anderen Unternehmen sowie deren Geschäftsführung zum Gegenstand. Stammkapital: 200.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Dr. Bastin, Andreas Christoph Josef, Hamm, *XX.XX.XXXX; Becks, Mark, Düsseldorf, *XX.XX.XXXX, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Hinweis
Geburtsdaten wurden aus Datenschutzgründen durch *XX.XX.XXXX ersetzt.

Personen
Andreas Christoph Josef Bastin, Mark Becks
jaa, mensch, ich war Aktienhalter von Masterflex, als Kursziel DAUSEND noch "wirklich" das ausgegebene Ziel war, he he
Gegen ein Schnarchkoma hab ich ja grundlegend nichts.
Ich hatte bei DAX 8400 erheblich mein Depot ausgedünnt und auch noch das Glück gehabt, das meine verbliebenen Werte nicht prozuental mit dem DAX gefallen waren. Problem nun, bei ca. 7700-7800 bin ich in wieder in Markt rein, so auch Masterflex zu 5,33.
Und das Problem, fast alle Neueinstiege sind Rohrkrepiere und Masterflex noch meine Topanlage.
Ich denke aber hier muß man mal den Geschäftsführern/Managern Zeit geben um ihre Produkte im Markt zu verkaufen. Börse ist nunmal Wagniskapital und hier fühle ich mich eigentlich hoffentlich auch langfristig wohl.
Guten Tag !

Ich sehe das, mit Verlaub, ein wenig anders. Auf den ersten Blick erscheint die Ergebnisentwicklung ja tatsächlich nicht so überzeugend zu sein (Rückgang yoy um 0,7 Mio Euro). Meiner Meinung nach muss man das aber sehr differenziert sehen.

Zunächst einmal ist es ja erfreulich, dass der Umsatz im ersten Halbjahr 2013 zugelegt hat. Das ist in der Tat angesichts der doch eher mauen Konjunkturlage keine Selbstverständlichkeit- grade das Wachstum von über 6% im zweiten Quartal finde ich persönlich dabei höchst beachtlich.

Wenn man sich die Ertragskennzahlen etwas genauer anschaut, wird auch klar, dass das Ergebnis tatsächlich ausschließlich von den höheren Personalkosten belastet wird. Nimmt man den Rohgewinn als Vergleichsmaßstab (also Gesamtleistung abzüglich Materialkosten), kommt man für 2012 auf einen Wert von 19,790 Mio Euro und für 2013 auf einen Rohgewinn von 20,614 Mio Euro; mithin ist der Rohgewinn gestiegen (und zwar um etwa 4 %, also stärker als der Umsatz).

Negativ schlägt dahingegen der Personalaufwand zu Buche (in 2012 noch 9,9 Mio Euro, in 2013 dahingegen 11 Mio Euro). Sicher ist auch der Personlaufwand keine vernachlässigbare Größe in der GundV eines Unternehmens aber die vom Vorstand hierfür gegebene Erklärung (Personalaufbau wegen der zunehmenden Internationalisierung) erscheint mir jedenfalls plausibel. Im Personalbericht wird ja auch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Personalstand zum 30.06.13 um 8,2% höher liegt als der im Vorjahr. Es ist nunmal so, dass der Personalaufbau schon heute Geld kostet, die entsprechenden Erträge aber erst zukünftig zufließen.

Insofern sehe ich das Ergebnis derzeit nicht wirklich negativ. Die nächste Zeit wird zeigen, inwieweit sich die Vorleistungen im Personalaufbau in den nächsten Quartalen auch ergebnisseitig auswirken.

Die Prognose für das Gesamtjahr wird ja auch bestätigt, so dass ich derzeit keinen Grund dafür sehe, Aktien zu veräußern. Man kann halt ein Unternehmen relativ schnell "abwirtschaften", der Aufbau dauert in der Regel länger:-).

Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung und keine Handlungsempfehlung!
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.756.901 von Kospi am 04.11.13 17:18:44Hoffentlich korrigiert der Gesamtmarkt nicht bevor wir hier die 10-15 Euro sehen.
Masterflex hat sich leider sehr viel Zeit gelassen bevors mal richtig hochging.


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