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COMMERZBANK IM FOKUS Endlich Lichtblicke

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
17.05.2021, 14:24  |  652   |   |   

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ein verschleppter Konzernumbau und turbulente Wechsel an der Spitze haben die Commerzbank und ihre Aktionäre lange in Atem gehalten. Doch seit dem Antritt des neuen Vorstandschefs Manfred Knof überrascht das Frankfurter Geldhaus wieder mit ersten Erfolgsnachrichten. Das spiegelt sich auch im Aktienkurs. Die Kurse aus der Zeit vor der Rettung des Instituts durch den deutschen Staat sind aber noch sehr weit entfernt. Was bei der Commerzbank los ist, was Analysten sagen und wie sich die Aktie entwickelt.

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Nach turbulenten Wochen stellt sich die Commerzbank-Führung an diesem Dienstag (18. Mai) den Aktionären. Wegen der anhaltenden Pandemie findet die Hauptversammlung erneut online statt. Erstmals leitet der neue Aufsichtsratsvorsitzende Helmut Gottschalk die Versammlung. Die Bank hatte sich Ende März für den ehemaligen Chefkontrolleur der genossenschaftlichen DZ Bank entschieden, nachdem sein Vorgänger Hans-Jörg Vetter den Posten wegen einer Erkrankung Mitte März überraschend niedergelegt hatte.

Vetter hatte den Job erst vergangenen Sommer von Stefan Schmittmann übernommen, der nach harscher Kritik von Investoren zusammen mit dem damaligen Vorstandschef Martin Zielke seinen Rücktritt eingereicht hatte. Vetter musste vor allem schnell einen Nachfolger für Zielke finden. Er gewann den Deutsche-Bank-Manager Knof für die Aufgabe. Der machte nach seinem Antritt zum 1. Januar Tempo beim Konzernumbau, der seit Vorstellung der Pläne durch Zielke im Jahr 2019 lange auf Eis gelegen hatte.

Jetzt wird das Filialnetz der Bank auf 450 Standorte fast halbiert. Die Zahl der Vollzeitstellen soll bis Ende 2024 von knapp 40 000 auf 32 000 schrumpfen. Nach einem Milliardenverlust 2020 peilt der Commerzbank-Vorstand zumindest im Tagesgeschäft im laufenden Jahr wieder schwarze Zahlen an.

Im ersten Quartal lief es für das Institut jedenfalls deutlich besser als gedacht. Statt des von Analysten erwarteten dreistelligen Millionenverlusts stand nach drei Monaten ein Quartalsgewinn von 133 Millionen Euro in den Büchern - trotz erheblicher Kosten für den von Knof forcierten Umbau. Die Chancen seien "durchaus gestiegen", auch im Gesamtjahr 2021 unter dem Strich schwarze Zahlen zu schreiben, sagte Finanzchefin Bettina Orlopp vergangene Woche.


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