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Stehen die Weltbörsen vor einem Crash ??? (Seite 34278)

eröffnet am 01.08.07 21:18:51 von
neuester Beitrag 26.01.23 20:12:54 von

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    18.09.07 12:02:45
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    18.09.07 11:40:04
    Beitrag Nr. 797 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 31.638.764 von Sonicdepth am 18.09.07 00:18:10Den "Ackermannstream" gibt es hier zu sehen:

    mms://ms.mdcs.dtag.de/zdf/3sat/ard/ard_070917_buehler_ackermann_16zu9_h.wmv
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    18.09.07 10:54:49
    Beitrag Nr. 796 ()
    So einfach ist das offensichtlich: Zinsen runter, Rohstoffe ( Energie und Lebensmittel) hoch, und schon haben wir Wachstum!!
    Wie krank sind wir eigentlich, Wachstum mit immer mehr neuen Schulden anzukurbeln.



    """"""18. September 2007 ENERGIE
    Ölpreis klettert auf mehr als 81 Dollar
    Vor der Leitzinsentscheidung der US-Notenbank ist der Ölpreis auf einen neuen Rekordstand gestiegen. An den Börsen in Asien wurde ein Barrel Rohöl mit 81,16 Dollar gehandelt - und die alte Rekordmarke von 80,70 Dollar damit deutlich übertroffen.

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    New York - Heute Abend entscheidet die US-Notenbank über eine mögliche Zinssenkung - und die hätte Folgen: Ein niedrigerer Leitzins dürfte das Wirtschaftswachstum beschleunigen und den Dollar abwerten. Damit würde die Nachfrage nach Öl, das in der Regel in Dollar bezahlt wird, steigen. Als Reaktion darauf kletterte der Ölpreis heute Morgen im asiatischen Handel auf 81,16 Dollar - vorübergehend war er sogar bis auf 81,24 Dollar gestiegen. Die alte Rekordmarke vom gestern Abend mit 80,70 Dollar wurde damit deutlich übertroffen.

    Marktbeobachter rechnen damit, dass die US-Notenbank den Leitzins um 50 Basispunkte auf dann 4,75 Prozent senkt. Händler führen den neuerlichen Preisschub auch auf die Sorge vor möglichen Engpässen beim Ölangebot zurück. Das Angebot könnte sich mit Blick auf den Bedarf im nahenden Winter in den USA als zu gering erweisen. Händler verwiesen zudem auf technische Faktoren. So laufe der aktuelle Oktober-Kontrakt des WTI in den nächsten Tagen aus, was Investoren offensichtlich zu Käufen bewegt habe.

    sam/ddp/dpa-AFX/AP
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    18.09.07 10:37:57
    Beitrag Nr. 795 ()
    """""Finanzkrisen werden fast immer auf die gleiche Weise gelöst:"""""

    Na klar, und immer zum Wohle der Wenigen, die den Hals nicht voll kriegen können!
    Aber natürlich, die Zinsen runter und schon ist wieder Liquidität vorhanden! Und woraus besteht die Liquidität und was steht dahinter?? Lediglich wieder neue Verschuldungen!!




    HANDELSBLATT, Dienstag, 18. September 2007, 09:55 Uhr
    Der Markt-Monitor

    Bernankes großer Tag
    Von Frank Wiebe

    Am heutigen Dienstag justiert US-Notenbankchef Ben Bernanke den Leitzins - und selten war eine solche Entscheidung so spannend. Bernanke steht von allen Seiten unter Druck, wobei diejenigen, die gegen eine Zinssenkung sind, auch moralische Motive für ihre Ansicht haben.

    Ben Bernanke. Foto: ap
    Die „Praktiker“ an der Wall Street, auf deren Seite sich auch einige Theoretiker geschlagen haben, erwarten, dass „der Akademiker“ verdammt nochmal Gas gibt und die Wirtschaft vor einer Rezession schützt. Andere Experten, aber auch viele normale Amerikaner, sähen, wie das „Wall Street Journal“ durch eine Umfrage herausgefunden hat, es dagegen lieber, wenn die Notenbank hart bliebe. Erstens, um Amerika vor einer Inflation zu schützen. Zweitens, und das ist wichtiger, um die Leute zu bestrafen, die unverantwortlich Kredite verkauft oder aufgenommen oder daran als Finanzingenieure einen Haufen Geld verdient haben. „Moral Hazard“ ist nicht nur ein akademisches Thema. Viele Amerikaner, die ihr Geld beisammen gehalten haben, sehen gar nicht ein, dass andere für ihre Verantwortungslosigkeit auch noch belohnt werden.

    Nach allem, was man weiß, rechnen ziemlich viele Anleger sogar mit einem großen Zinsschritt, also einen halben Prozentpunkt runter auf 4,75 Prozent. Wenn das eintritt, dürften die Börsen aufatmen. Aber wahrscheinlich nur kurz. Denn gleich wird sich die Frage stellen, was die Fed macht, wenn es noch weiter kriselt. Wird sie noch einmal senken oder nicht? Hier kommt es sehr auf Bernankes Rhetorik an. Wenn er einen großen Schritt macht und andeutet „das war es“, dann schickt er die Märkte womöglich sogar auf Talfahrt. Wenn er sich dagegen sehr zuversichtlich äußert über die wirtschaftlichen Perspektiven, schafft er es vielleicht sogar, in einem Ruck die Unsicherheit aus dem Markt zu nehmen.

    Bei einem kleinen Schritt von einem Viertelpunkt wären die Märkte zunächst einmal enttäuscht. Aber auch hier käme es sehr auf die Rhetorik an. Wenn er andeutet „das war es noch nicht“ oder „wir können bei Bedarf jederzeit nachschießen“, dann käme der kleine Schritt vielleicht sogar als weise Entscheidung herüber. Denn häufig ist für die Märkte viel wichtiger als die gefallene Zinsentscheidung die Erwartung, was als nächstes passiert. Mit einem kleinen Schritt würde Bernanke auch den „Moral Hazard“-Bedenken (also dass er mit großzügiger Geldpolitik die Spekulanten zu noch unvernünftigerem Verhalten ermutigt) Rechnung tragen. Möglicherweise entscheidet er sich also für einen kleinen Schritt mit einer rhetorisch „weichen“ Verpackung nach dem Motto: Ich lasse euch nicht allein, wenn es richtig kracht.

    Erschwert wird die Sache dadurch, dass am Dienstag Lehman Brothers Zahlen bekannt gibt. Und diese Bank gilt als relativ stark belastet durch die Finanzkrise. Je nach dem, wie überzeugend das Ergebnis und seine Präsentation ausfällt, wird die Stimmung an den Märkten noch zusätzlich nervös.

    Das Problem Bernankes ist, dass die Geldpolitik eigentlich am Kern der Finanzkrise vorbeizielt. Denn der Kern ist das gegenseitige Misstrauen der Banken, die feinen Herren trauen sich gegenseitig viel weniger als die Anleger und Aktionäre ihnen. Dieses Zustand wird gefährlich, wenn er immer weiter andauert, weil er irgendwann doch das Vertrauen in das gesamte Finanzsystem untergräbt. Aber eine allgemeine Zinssenkung hilft dagegen ungefähr so präzise wie ein Breitbandantibiotikum gegen einen sehr speziellen, sehr gefährlichen Keim.

    Klar ist jedenfalls: Wenn Bernanke diese Krise meistert, ist er ein Held. Wenn ihm die Sache aus dem Ruder läuft - nun, daran denken wir lieber nicht. Der Mann ist also nicht zu beneiden. Zumal gerade jetzt sein legendärer Vorgänger sich mit einem Buch und mehr oder minder hilfreichen Äußerungen viel Wind um sich macht. Mervyn King, der britische Notenbankchef, hat neulich in einem Interview zu Recht gewisse Erleichterung darüber geäußert, dass sein Vorgänger ihn nicht mit guten Ratschlägen beglückt.
    Avatar
    18.09.07 00:28:08
    Beitrag Nr. 794 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 31.638.779 von westcoast am 18.09.07 00:21:434. Die Immobilienkrise dürfte innerhalb von 6 Monaten verkraftet sein .....

    könnte sein, nur ich rechne auch mit schlimmerem! Währe schön wenn deine Aussage zutrifft nur glauben kann ich daran nicht! :cool:
    Avatar
    18.09.07 00:21:43
    Beitrag Nr. 793 ()
    totaler schmarrn ! :cool:

    Finanzkrisen werden fast immer auf die gleiche Weise gelöst: "Mehr Liquidität und weniger Zins.". Dazu ist alles gesagt. Und wie sieht die güterwirtschaftliche Wirkung aus ?

    Die EU nimmt die Wachstumsprognosn zurück .....

    1. FED und EZB stellen unbegrenzt Liquidität zur Verfügung, wenn es kracht. Sie reicht aus, jede schieflage zu überbrücken und anschliesend neu zu finanzieren.
    Tun beide das, gilt:

    2.Jeder Liquiditätshilfe dieser Art folgt ein Zinssignal. Der Umfang ist offen und die FES wir den Anfang machen. Dann beginnt die berühmte Zinstreppe nach unten wie vorher nach iben. Die Konsequenz daraus ist unschwer zu folgern:

    3. Zinzsignal und Liquidität sind für die Amerikaner ein 100 &-Konjunktuesignal. Darüber kann nicht im geringsten diskutiert werden. Seit 1960 (ahl Kennedys) war dies nie anders und im übrigen auch leicht nachweisbar. Was passiert dann am Immobilienmarkt?

    4. Die Immobilienkrise dürfte innerhalb von 6 Monaten verkraftet sein .....
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    18.09.07 00:18:10
    Beitrag Nr. 792 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 31.638.420 von winhel am 17.09.07 23:31:22@winhel hast auch genau hingesehen? :lick:

    Wie hat sich den Ackermann nonverbal verhalten? Hat er sich die Krawatte oft gestreichelt bzw. zurechtgerückt? Wie waren den seine Hände beim Gespräch? Ist er den anderen ins Wort gefallen, hat er sich zurückgehalten und zugehört und war Ackermann vielleicht angespannt? :rolleyes:

    Schade habe auf CNBC einen Talk gehört und hätte gerne Ackermann live gesehen!

    Danke für eine Antwort! ;)
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    18.09.07 00:11:41
    Beitrag Nr. 791 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 31.638.420 von winhel am 17.09.07 23:31:22"""""Was wir nicht brauchen sind uninformierte Journalisten, welche der Sensation willen die Leute in Panik versetzen und z.B. titeln:

    "Die Banken rücken kein Geld raus. Wie schlimm ist die Bankenkrise wirklich?" und im Text steht dann, dass sich die Banken gegenseitig misstrauen und deshalb nur kurzfristig Geld verleihen."""""


    ---

    hab 90% Festgeld bei der Postbank - mache mir keine Sorgen deswegen ;)

    (aber ich Depp hätte doch in Gold investiert sein sollen, war glaub ich seit Mitte Jul., dann gings mal derb "runter" (hatte einen KO-Vall 575" sowas - naja dann raus mit Verlust :mad: )
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    18.09.07 00:04:27
    Beitrag Nr. 790 ()
    ausserbörslich hab ich leider keine €-Calls mehr bekommen (zur absicherungen meiner Dow Puten)

    wollte dann Bayer-Calls kaufen ( LS10W4 / LS10W1 L&S ) Vol. 10k € - die haben den vom SK 0,22 dann auf bis zu 0,36 raufgetaxt - tsss

    zu 0,25 hätt ich noch gekauft, aber ich wurde nie bedient.

    naja, hab mir jetzt dann 250 Bayer-AKTIEN geholt zum L&S Kurs (glaub war um die 56,97€)

    echt zum K..., dass die meine Call-Orders ned annehmen wollten, denen fehlts an Konkurrenz !
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    17.09.07 23:31:22
    Beitrag Nr. 789 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 31.637.738 von EuerGeldWirdMeinGeld am 17.09.07 22:30:14"""""Was wir nicht brauchen sind uninformierte Journalisten, welche der Sensation willen die Leute in Panik versetzen und z.B. titeln:

    "Die Banken rücken kein Geld raus. Wie schlimm ist die Bankenkrise wirklich?" und im Text steht dann, dass sich die Banken gegenseitig misstrauen und deshalb nur kurzfristig Geld verleihen."""""

    M. E. ist der Ackermann Chef der Deutschen Bank und kein Journalist??:confused:
    Soeben auf 3Sat zu Ende gegangen: Peter Voß im Gespräch mit Josef Ackermann
    "Regiert das Geld die Welt, Herr Ackermann?"
    Erstausstrahlung.
    Komisch, der Ackermann sagt das Gleiche wie die uninformierten Journalisten.:confused: Will er auch der Sensation willen Panik verbreiten?
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