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Wirecard - Top oder Flop (Seite 4517)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.406.680 von ravnos am 23.04.19 19:39:46
Zitat von ravnos: Sowas. Einfach nicht hinsehen hilft wirklich ;)


Funzt auch bei Evotec :-p
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.406.368 von mcmopssan am 23.04.19 19:09:45Lass Porsche sein! Nimm lieber ein 2 Jahre alten blauen Aventador mir ab! Für,nicht der Rede Wert,schlappe 286.000 ! Die Frau kriegst umsonst dazu! Aber Rücknahme ausgeschlossen! Wie gesehen und ohne Garantie! Verbrauch nach Fahrweise,bis 90l pro 100km! Verbrauch der Frau! Auch 90 ,aber Euro pro 5min Shopping! Überlegs dir
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.406.674 von hosenkracher am 23.04.19 19:39:28Danke für die Einschätzug.

Wer vor den Zahlen verkauft ist ein Döspaddel.

VG

Zitat von hosenkracher:
Zitat von captainchris: Bitte euere Kurserwartungen für Morgen früh , XETRA Eröffnung.
Persönlich seh ich grüne Zahlen, habe aber noch ein Schein offen, ohne S/L.
Aktienbestand bleibt unberührt.


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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.405.885 von WTB9 am 23.04.19 18:03:52
Zitat von WTB9: Man kann davon ausgehen das der Widerstand von 124€ morgen oder noch heute geknackt wird, danach ist die Fahrt frei. Wo der Kurs am Donnerstag stehen wird kann sich jeder selbst ausmalen. Jedenfalls wer heute oder morgen nicht dabei ist rennt für dieses Jahr sowieso nur hinterher.


So einfach ist die Börse nicht. Es gibt keine Garantie, dass nach dem Durchstoßen von 124€ der Kurs einfach immer weiter steigt, wie oft muss man noch darauf hinweisen??

Auch dass fifteenbagger meint, man könne jetzt risikolos "all in" gehen, ist ein höchst gefährlicher, gerade Börsenanfänger sollten sowas niemals tun! Immer auch probeweise denken: was ist, wenns anders kommt?

So schön die Entwicklung heute auch war: nicht abheben und den Verstand komplett ausschalten...
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Handelsblatt hier frei zu lesen
bisschen verwirrend...
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/…
Am Donnerstag soll es nun Klarheit geben: Wirecard hat zur Jahrespressekonferenz eingeladen. Die Erwartungen sind hoch. Vorstandschef Markus Braun muss überzeugende Antworten liefern, andernfalls könnten die lange Zeit erfolgsverwöhnten, aber in diesem Jahr durch den Kursabsturz enttäuschten Investoren die Geduld verlieren.
Selbst für große Investoren scheint es schwer, originäre Informationen über die Wirecard-Aktivitäten zu erhalten. „Die Informationslage ist dermaßen undurchsichtig, dass es übertrieben wäre zu behaupten, dass wir bislang viel mehr wüssten, als über Medien verbreitet wird“, sagt ein Großanleger. Gespräche mit dem Aufsichtsratschef stünden an, die Situation sei „völlig intransparent“.
Mehrere große US-Kanzleien haben Sammelklagen eingereicht. Die renommierte Kanzlei Hagens Berman aus Seattle will sie koordinieren.
Klar ist: Wirecard hat Probleme, und zwar im wichtigen Asiengeschäft. In einem Statement von 26. März räumt der Konzern mit Verweis auf eine Untersuchung der Anwaltskanzlei R&T aus Singapur „fehlerhafte Rechnungslegungsvorgänge“ ein, nicht zuordenbare Zahlungen, falsch verbuchte Umsätze und die Tatsache, dass sich „einzelne lokale Angestellte (…) möglicherweise im Hinblick auf einige der vorgenannten Vorgänge nach lokalem Recht strafbar gemacht haben“.(...)Verantwortlich sei das lokale Management, nicht die Konzernzentrale bei München, beschwichtigt Wirecard.
Abschließend geklärt sind die Hintergründe möglichen Fehlverhaltens nicht. Das gilt auch für die Frage, welche Anweisungen Edo K. von Topmanagern in Aschheim erhalten hat.
Was genau in Singapur passiert ist, untersucht derzeit eine auf Wirtschaftskriminalität spezialisierte Einheit der örtlichen Polizei. Sie hat laut Gerichtsdokumenten elf Firmen ins Visier genommen(...) Unternehmensregister zeigen auffällige Zusammenhänge zwischen den angeblich externen Geschäftspartnern: Zwei der Firmen aus Singapur haben dieselbe Person als Manager eingetragen, die laut dem R&T-Bericht auch bei einer Wirecard-Tochter auf den Philippinen mitmischt. Dieselbe Person ist wiederum Manager eines indischen Reiseunternehmens namens Goomo. Dort laufen weitere Fäden zusammen: So leiten die Direktoren von Goomo-Töchtern laut Registerauszügen aus Singapur und Indien mindestens zwei weitere Firmen, die Singapurs Ermittler als Wirecard-Transaktionspartner untersuchen.
Auf die Anfrage des Handelsblatts, wie die personelle Verflechtung interner Wirecard-Töchter und externer Geschäftspartner zu erklären sei, antwortet der Konzern: „Wir äußern uns grundsätzlich nicht zu Geschäftsbeziehungen.“ Nun werden die Polizisten in Singapur sich einen Reim darauf machen müssen
Am 26. März 2019 veröffentlichte der Konzern seine Darstellung der R&T-Untersuchung. Braun sah sich entlastet: „Für uns ist diese Sache damit abgeschlossen.“(...) Doch auch hier bleiben Fragen offen. Ein Insider in Singapur mit Kenntnis der R&T-Untersuchungsergebnisse berichtet, dass die Zusammenfassung des Konzerns technisch korrekt, aber verwässert sei. (...)
[Kursmanipulation?] Nun befassen sich Juristen mit dem Fall: Im Februar stellte ein Anleger Strafanzeige gegen die FT bei der Staatsanwaltschaft München I. Ein Londoner Börsenhändler bestätigte schriftlich, schon vor Erscheinen des ersten FT-Artikels informiert worden zu sein. (...) Die FT weist die Vorwürfe zurück. „Wir halten sie für unbegründet“, erklärt eine Sprecherin gegenüber dem Handelsblatt. „Wir stehen zu unserer Geschichte und zur Integrität unseres Reportings.“
Das Handeln der Aufsicht wird international mit einigem Erstaunen verfolgt. In einem beispiellosen Schritt war die Bafin dem Konzern beigesprungen und hatte Leerverkaufspositionen ab dem 18. Februar für zwei Monate verboten. In der Finanzkrise hatte es eine ähnliche Maßnahme gegeben, jedoch für Bankaktien allgemein. (...)
Auch Wirecard selbst ist laut der Anfrage an die Bundesregierung im Fokus der Ermittler. Der Hinweisgeberstelle der Bafin seien eigene Unterlagen zu den Verfehlungen in Singapur übermittelt worden. Zwar falle die Aufklärung der „unmittelbar gegen Mitarbeiter in Südostasien gerichteten Vorwürfe“ zunächst in die Zuständigkeit der dortigen Behörden.
Gut möglich also, dass Wirecard-Chef Braun bald weitere Fragen beantworten muss – wenn auch von der Aufsicht, nicht von unliebsamen Journalisten.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.406.767 von leidervergeben am 23.04.19 19:47:15
Zitat von leidervergeben:
Zitat von WTB9: Man kann davon ausgehen das der Widerstand von 124€ morgen oder noch heute geknackt wird, danach ist die Fahrt frei. Wo der Kurs am Donnerstag stehen wird kann sich jeder selbst ausmalen. Jedenfalls wer heute oder morgen nicht dabei ist rennt für dieses Jahr sowieso nur hinterher.


So einfach ist die Börse nicht. Es gibt keine Garantie, dass nach dem Durchstoßen von 124€ der Kurs einfach immer weiter steigt, wie oft muss man noch darauf hinweisen??

Auch dass fifteenbagger meint, man könne jetzt risikolos "all in" gehen, ist ein höchst gefährlicher, gerade Börsenanfänger sollten sowas niemals tun! Immer auch probeweise denken: was ist, wenns anders kommt?

So schön die Entwicklung heute auch war: nicht abheben und den Verstand komplett ausschalten...


Langfristig gesehen, ist Börse ziemlich einfach. Und langfristig sollte man auch denken. Kurzfristig solle man den Profis überlassen.
https://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article192364715/Wir…
Nach zwei Monaten Leerverkaufsverbot dürfen Spekulanten wieder auf fallende Wirecard-Kurse setzen. Die Bankenaufsicht BaFin sieht allerdings noch nicht alle Fragen beantwortet. Der Börsenkrimi um den Dax-Aufsteiger könnte weitergehen. (...) Aus Sicht der Finanzaufsicht BaFin gibt es aktuell keine Bedrohung durch Spekulanten mehr. „Gegenwärtig liegen uns keine Anhaltspunkte vor, die eine weitere Gefährdung des Marktvertrauens begründen“, teilte die Behörde auf Anfrage mit. Der Gefahr weiterer sogenannter „Short-Attacken“ sei durch das Leerverkaufsverbot „ursächlich begegnet“ worden.
Die Aufsicht machte deutlich, dass sich auch bei Wirecard die Attacke nicht allein daran gezeigt habe, welcher Anteil der Aktien verliehen und in der Erwartung weiter fallender Kurse verkauft worden sei. (...) Die Aufsicht und auch die Strafverfolger in München hegen vielmehr den Verdacht, dass eine verschworene Gruppe aus Investoren und Journalisten mit verteilten Aufgaben den Aktienkurs manipuliert habe. Vergangene Woche ging eine entsprechende Anzeige der BaFin bei der Staatsanwaltschaft ein. Die „FT“ wehrt sich gegen den Verdacht, sie habe mit unlauteren Mitteln gearbeitet.
Die Führungsmannschaft um Braun wies die aufgebrachten Anschuldigungen systematischer Falschbilanzierung wiederholt als diffamierend zurück – räumte aber ein, dass es in der Asien-Zentrale in Singapur zu Buchungsfehlern im einstelligen Millionen-Euro-Bereich gekommen war. (...)
Am laufenden Geschäft haben die Analysten der Banken wenig zu meckern, wenn sie auf die Geschäftszahlen schauen. Schon im Januar legte das Unternehmen vorläufige Zahlen vor, wonach der Betriebsgewinn im vergangenen Jahr um 38 Prozent auf 568 Millionen Euro gestiegen ist. (...)Für das laufende Jahr hat Wirecard ein operatives Gewinnziel von 740 bis 800 Millionen Euro ausgegeben.
Doch seit Jahren sieht sich Wirecard immer wieder Gerüchten ausgesetzt, im Unternehmen würden Bilanzen frisiert oder gar Zahlen systematisch gefälscht. Das Muster wiederholt sich: Im Internet werden Vorwürfe erhoben, der Aktienkurs bricht ein, Wirecard dementiert. Danach steigt der Kurs wieder an. Beweise für schwere Verfehlungen im Konzern finden sich nie.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.406.773 von jigajig am 23.04.19 19:47:48
Zitat von jigajig: bisschen verwirrend...
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/…
Am Donnerstag soll es nun Klarheit geben: Wirecard hat zur Jahrespressekonferenz eingeladen. Die Erwartungen sind hoch. Vorstandschef Markus Braun muss überzeugende Antworten liefern, andernfalls könnten die lange Zeit erfolgsverwöhnten, aber in diesem Jahr durch den Kursabsturz enttäuschten Investoren die Geduld verlieren.
Selbst für große Investoren scheint es schwer, originäre Informationen über die Wirecard-Aktivitäten zu erhalten. „Die Informationslage ist dermaßen undurchsichtig, dass es übertrieben wäre zu behaupten, dass wir bislang viel mehr wüssten, als über Medien verbreitet wird“, sagt ein Großanleger. Gespräche mit dem Aufsichtsratschef stünden an, die Situation sei „völlig intransparent“.
Mehrere große US-Kanzleien haben Sammelklagen eingereicht. Die renommierte Kanzlei Hagens Berman aus Seattle will sie koordinieren.
Klar ist: Wirecard hat Probleme, und zwar im wichtigen Asiengeschäft. In einem Statement von 26. März räumt der Konzern mit Verweis auf eine Untersuchung der Anwaltskanzlei R&T aus Singapur „fehlerhafte Rechnungslegungsvorgänge“ ein, nicht zuordenbare Zahlungen, falsch verbuchte Umsätze und die Tatsache, dass sich „einzelne lokale Angestellte (…) möglicherweise im Hinblick auf einige der vorgenannten Vorgänge nach lokalem Recht strafbar gemacht haben“.(...)Verantwortlich sei das lokale Management, nicht die Konzernzentrale bei München, beschwichtigt Wirecard.
Abschließend geklärt sind die Hintergründe möglichen Fehlverhaltens nicht. Das gilt auch für die Frage, welche Anweisungen Edo K. von Topmanagern in Aschheim erhalten hat.
Was genau in Singapur passiert ist, untersucht derzeit eine auf Wirtschaftskriminalität spezialisierte Einheit der örtlichen Polizei. Sie hat laut Gerichtsdokumenten elf Firmen ins Visier genommen(...) Unternehmensregister zeigen auffällige Zusammenhänge zwischen den angeblich externen Geschäftspartnern: Zwei der Firmen aus Singapur haben dieselbe Person als Manager eingetragen, die laut dem R&T-Bericht auch bei einer Wirecard-Tochter auf den Philippinen mitmischt. Dieselbe Person ist wiederum Manager eines indischen Reiseunternehmens namens Goomo. Dort laufen weitere Fäden zusammen: So leiten die Direktoren von Goomo-Töchtern laut Registerauszügen aus Singapur und Indien mindestens zwei weitere Firmen, die Singapurs Ermittler als Wirecard-Transaktionspartner untersuchen.
Auf die Anfrage des Handelsblatts, wie die personelle Verflechtung interner Wirecard-Töchter und externer Geschäftspartner zu erklären sei, antwortet der Konzern: „Wir äußern uns grundsätzlich nicht zu Geschäftsbeziehungen.“ Nun werden die Polizisten in Singapur sich einen Reim darauf machen müssen
Am 26. März 2019 veröffentlichte der Konzern seine Darstellung der R&T-Untersuchung. Braun sah sich entlastet: „Für uns ist diese Sache damit abgeschlossen.“(...) Doch auch hier bleiben Fragen offen. Ein Insider in Singapur mit Kenntnis der R&T-Untersuchungsergebnisse berichtet, dass die Zusammenfassung des Konzerns technisch korrekt, aber verwässert sei. (...)
[Kursmanipulation?] Nun befassen sich Juristen mit dem Fall: Im Februar stellte ein Anleger Strafanzeige gegen die FT bei der Staatsanwaltschaft München I. Ein Londoner Börsenhändler bestätigte schriftlich, schon vor Erscheinen des ersten FT-Artikels informiert worden zu sein. (...) Die FT weist die Vorwürfe zurück. „Wir halten sie für unbegründet“, erklärt eine Sprecherin gegenüber dem Handelsblatt. „Wir stehen zu unserer Geschichte und zur Integrität unseres Reportings.“
Das Handeln der Aufsicht wird international mit einigem Erstaunen verfolgt. In einem beispiellosen Schritt war die Bafin dem Konzern beigesprungen und hatte Leerverkaufspositionen ab dem 18. Februar für zwei Monate verboten. In der Finanzkrise hatte es eine ähnliche Maßnahme gegeben, jedoch für Bankaktien allgemein. (...)
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Gut möglich also, dass Wirecard-Chef Braun bald weitere Fragen beantworten muss – wenn auch von der Aufsicht, nicht von unliebsamen Journalisten.


interessiert im Moment niemanden! Interesse < Null
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.406.773 von jigajig am 23.04.19 19:47:48völlig unnötiger Artikel, wollen nur Leser geiern aber mit solch fachlicher Arbeit bekommt man eigentlich keine Abonnenten aber Journalismus ist heute nicht mehr so einfach wie vor 20 Jahren..
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