Wirecard - Top oder Flop (Seite 8806)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.754.976 von Chef_III am 22.02.20 08:07:44Mir persönlich wäre eine strategische und langfristige Beteiligung von 3% durch die Telekom, die Allianz oder ähnliches auf jeden Fall lieber, als die 25% der Amis.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.754.829 von Moebiusx am 22.02.20 07:16:24Diese Erklärung ist außerordentlich wichtig zum Verständnis der, frei verfügbaren Aktien.

Denn nur dadurch, dass es eben nicht z.B. 60% große "Investoren" gibt, sind die Tagesumsätze von 1-4 Millionen (im Schnitt 2,2 Millionen) überhaupt möglich. Bei 123,5 Millionen Aktien insgesamt wären solche Umsätze kaum denkbar, auch wenn man mehrfach am Tag Aktien kaufen und verkaufen kann. Die Shortquote soll ja bei rund 28-29% (inclusive USA) liegen. Da erscheint es ausgeschlossen, dass nur noch 11-12% der Aktien frei verfügbar sein sollen. Die massive Erhöhung der Shortquote in den letzten Tagen zeigt vielmehr auf, dass die Leerverkäufer ihre Einsätze erhöhen um den Kurs runterzubringen. Ob das aufgeht, werden wir sehen. wichtig wird dabei sein, ob es genügend andere Leute gibt, die JETZT (also noch vor KPMG) kaufen und ob (andere) Leerverkäufer größer einkaufen.
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Auf dem Tweet MB nochmal zurück,
"Nichts wird uns davon ablenken"
Es wird uns nichts vom Wachstum ablenken ! Nichts = LV / Presse, neue Lügengeschichten etc.
Die LV werden uns nicht vom Wachstum ablenken können. Also, sie schaffen es nicht unser Wachstum zu gefährden.
Eine KPMG-Andeutung sehe ich darin nicht.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.754.829 von Moebiusx am 22.02.20 07:16:24.... ok, gehen wir mal davon aus das von dir beschriebene Szenario würde stimmen!
Folgendes Beispiel
.... angenommen die Bank verleiht am 1.1.20 , 1Mio Kundenaktien an die Hedges Kurs damals ca. 110€
.... der LV leiht diese für 4%Fee von der Bank, sagen wir mal bis 30.6.20
.... die Aktie läuft z.B. bis Mai 15.5.20 Q1 Zahlen z.b. auf 160€
.... die Mehrzahl der Kunden denken sich prima fast 50% plus "sell on good news" und hauen 50% ihrer 1 Mio Aktien raus z.b. am 15.5.20 Q1 Zahlen
.... die LV wollen aber noch bis 30.6.20 weiter zocken und geben diese nicht zurück

Dann würde die Bank ja das Kursrisiko der LV mittragen, da Sie die 0,5 Mio Kundenaktien kurzfristig am Markt für 160€ einkaufen müssten um diese zu bedienen!?
Sie müssten also kurzfristig viel Cash aufbringen und würden den Kurs dadurch noch mehr anheizen.

... falls dann nach der Gewinnmitnahmen der Kunden, der Kurs wieder fallen würde auf ca. 130€, hätte die Bank 30€ pro Aktie geloost... für nur 4% Fee... das kann ich nicht glauben, das die Bank so ein Risiko fährt!!!

Zusätzlich müssten die LV bis 30.6.20 covern und die Aktien der Bank zurückübertragen!
Was macht die Bank dann mit den Aktien, auch unter dem Gesichtpunkt das Sie eventuell noch weiter gefallen ist z.B. auf 120€???
.... ihr Kunde hat sich ja schon davon getrennt!... die Bank wär dann der Volllooser!

.... ne Erklärung dazu wäre echt gut,... vielleicht habe ich auch nen Denkfehler!!
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Die Unsicherheit inwiefern der Coronavirus die Wirtschaft in China schwächt ist gestern wieder deutlich in den Fokus geraten. Es gab einen Bericht im Telegraph, wonach die Containerverschiffung aus China nach Lateinamerika, in die USA und nach Europa seit Ausbruch des Virus um 50% (!!) eingebrochen ist. Die LV nutzen natürlich solche Meldungen um eine geshortete Aktie weiter unter Druck zu setzen. Eine Wachstumsaktie ist natürlich in einem Szenario der Unsicherheit deutlich volatiler. Wenn man sich die Unternehmen im Dax ansieht, kann man das sehr gut am gestrigen Tag verfolgen. Die größten Verlierer waren Automobilhersteller, Deutsche Bank, Infineon. Stabil waren z.B. E.ON, RWE, Vonovia, Merk, Linde und die Allianz (nach sehr guten Zahlen). In dem Umfeld hielt sich der Kurs von WDI doch ganz ordentlich.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.755.168 von Opernguru am 22.02.20 08:57:54Das Risiko von Corona wird immer noch deutlich unterschätzt. Da werden wir in den nächsten Wochen noch mehr negative Einflüsse auf die Kapitalmärkte sehen. Meine Meinung. Das Virus scheint sich jetzt auch außerhalb Chinas zügig auszubreiten. In Südkorea sollen die Zahlen auch sprunghaft zu steigen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.755.216 von ValueInvest67 am 22.02.20 09:08:04
Zitat von ValueInvest67: Das Risiko von Corona wird immer noch deutlich unterschätzt. Da werden wir in den nächsten Wochen noch mehr negative Einflüsse auf die Kapitalmärkte sehen. Meine Meinung. Das Virus scheint sich jetzt auch außerhalb Chinas zügig auszubreiten. In Südkorea sollen die Zahlen auch sprunghaft zu steigen.


Zweimal am Tag unbedingt anschauen (WHO Seite zu COVID-19):

http://who.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/c88…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.755.120 von worldtravelthomas am 22.02.20 08:38:29Natürlich sind hypothetische Szenarien konstruierbar (alle wollen plötzlich und gleichzeitig verkaufen), in denen die Banken Probleme kriegen und Verluste mittragen müssen, schließlich haften sie gegenüber ihren Depotkunden.
In der Realität können die Banken aber ganz gut kalkulieren, wie viele Aktien wirklich gehandelt werden und wie viele sie mit einem gewissen Sicherheitspuffer vorhalten müssen. Selbst wenn an bestimmten Tagen plötzlich extrem viele Aktien gehandelt werden: für jeden Verkäufer gibt es einen Käufer und das bei Morgan Stanly auf einmal die WDI-Aktien knapp werden würde ja nur dann passieren, wenn sich ein Großteil der Privatkunden bei MS auf einmal überlegt, seine WCI zu verkaufen und alle Käufer ihre Depots gleichzeitig bei anderen Banken haben, da müsste es schon mit einem sehr merkwürdigen Zufall zugehen.

Die Leihverträge werden meines Wissens nach auch nicht fest und über lange Laufzeiten abgeschlossen sondern können von den Verleihern relativ kurzfristig gekündigt werden, wenn sie die Aktien doch mal zurück brauchen.

Und letztlich ist dieses Risiko ja genau der Grund dafür, dass die Fee in bestimmten Marktsituationen steigt. Die Banken müssen einen größeren Risikopuffer einplanen.


In den letzten 2 Wochen ist manchmal hier darüber diskutiert worden, dass einige Emittenten keine Turbo-Bulls mehr zum Kauf anbieten, wenn diese relativ dicht vorm Knock-Out stehen. (Obwohl sie gut daran verdienen.) Ich vermute, dass dies mit der nervösen Situation zu tun hat: Die Banken verkaufen verschiedene Produkte nicht mehr gleichmäßig, sondern mit einzelnen Spitzen, die Risiken heben sich also nicht mehr gegenseitig auf. Turbo-Bulls müssen sie daher absichern, indem sie Aktien kaufen. Wenn nun ständig größere Mengen an Turbo-Bulls gekauft werden, diese dann oft verbrennen, müssen die Banken also ständig größere Mengen WCI-Aktien Ein- und Ausparken und laufen damit Gefahr, in einer sehr nervösen Marktsituation plötzlich Bewegungen massiv anzuheizen und dadurch selber Probleme zu bekommen.

20 000 Turbo Bulls mit 1:10 kriegt man manchmal schon für 2000 €, wenn die dann gekauft und nach 20 Minuten gekillt werden, muss die Bank 2000 Aktien kaufen und 20 Minuten später verkaufen. Das kann dann schon mal den Kurs beeinflussen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.752.456 von Ankhan am 21.02.20 19:15:58
Zitat von Ankhan: Liest hier vielleicht ein WP mit bzw. hat jemand hier gute Einblicke in die Arbeitsweise einer Prüfungsgesellschaft bzw. kann folgende Frage beantworten: nehmen wir mal an, die Shortseller würden Ende März völlig neue Fragen oder Verdachtsmomente veröffentlichen. Müsste KPMG - z.B. aus Gründen von Sorgfalt, Berufspraxis oder Vorgaben vom IDW - diesen Fragen dann vor Einreichung des Abschlussberichtes nachgehen und so ggf. den Abschlussbericht verzögern, oder könnte KPMG den Abschlussbericht fristgemäß fertigstellen?

Mit anderen Worten: Könnten die Short Seller durch erfundene aber nicht unmittelbar useriös wirkende Anschuldigungen, eine Fertigstellung des Abschlussberichtes verzögern? Ich hoffe nicht - vielleicht liest hier ja ein WP mit, der das beantworten kann?


WDI hat die KPMG mit einem eindeutigen Prüfungsauftrag versehen. Dabei werden vor allem die in der Presse kritisierten Vorgänge geprüft, z.B. Singapur und Dubai. KPMG wird in diesem Zusammenhang alles lückenlos prüfen, jede Datei, jedes Blatt Papier auch Abfragen bei Anwälten, Kunden und Lieferanten durchführen. Sollte dann etwas in der Presse lanciert werden, was im Zusammenhang mit den geprüften Vorgängen steht, wird das im Sande verlaufen. Einzige Möglichkeit ist, wenn eine neue Baustelle eingerichtet wird. Z.B., dass es in Simbabwe Fehlbuchungen gegeben habe, als es noch Rhodesien hieß.
Wie hier schon jemand gepostet hat, hielte ich es auch für sehr schlau, wenn WDI eine Pressekonferenz einberuft, den genauen Prüfungsauftrag vorträgt und die Ergebnisse präsentiert. Die Journalisten sollten die Möglichkeit bekommen ausführliche Fragen zu stellen. Sollte alles widerlegt werden können, was so kolportiert wurde, wird es ein überwältigendes positives Presseecho geben und die angeblichen Fehlbuchungen in Rhodesien interessieren dann niemanden mehr.
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Wir sind auf einem Kursniveau, da waren wir schon im Juni 2018, also vor rund 21 Monaten.

Selbst bei der Berücksichtigung der Wirtschaftlichen Lage durch den Coronavirus müsste der KPMG-Bericht schon sehr schlecht ausfallen, um diesen Kurs zu rechtfertigen.

Gruss Hansi
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