checkAd

Royal Dutch Shell - Back to the Future (Seite 696)

eröffnet am 16.10.08 13:30:00 von
neuester Beitrag 11.06.21 13:47:45 von

Beitrag zu dieser Diskussion schreiben


  • 1
  • 696
  • 717

Begriffe und/oder Benutzer

 

Fragen

 Ja Nein
Avatar
02.04.10 14:11:29
Beitrag Nr. 220 ()
Danke für eure Einschätzungen, ich werde dann mal nen Tausch vornehmen.
Avatar
02.04.10 12:53:10
Beitrag Nr. 219 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.268.552 von Zeitblom am 02.04.10 12:50:08Korrektur: Kapitalertragssteuer und Soli sind nicht 36,375 sondern 26,375. Entsprechend höher der gutgeschriebene Betrag.
Avatar
02.04.10 12:50:08
Beitrag Nr. 218 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.268.343 von 1435905 am 02.04.10 11:48:10Für britische Staatsbürger mag es noch weitere Regelungen geben, für Nichtbriten, z.B für Deutsche ist eigentlich nach Abzug der Steuern kein Unterschied gegeben.

Beispiel B-shares

Die Dividende sei insgesamt 100 Euro. Die deutsche Depotbank erhält 100 Euro,da keine britische Quellensteuer erhoben wird und zieht selbst die deutsche Kapitalertragssteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und ev. zuzüglich Kirchensteuer ab und führt sie an das Finanzamt ab. Lassen wir mal Kirchensteuer unberücksichtigt, so wird also 25 % plus 5,5 % von25 % abgezogen = 36,375 Euro. 63,625 Euro werden von der Bank dem Aktienbesitzer auf dem Geldkonto gutgeschrieben,sofern er die Bardividende gewählt hat. Hat er die Stockdividende gewählt und der Preis je neuer Aktie betrüge 21,00 Euro, so bekäme er 3 neue Aktien eingebucht und den Überschuss von 0,62 Euro seinem Geldkonto gutgeschrieben.

Beispiel A-shares
Die Dividende beträgt ebenfalls 100 Euro. Der niederländische Fiskus behält 15 Quellensteur ein, die deutsche Depotbank erhält 85 Euro. Von 100 Euro wird die deutsche Kapitalertagssteuer berechnet, das sind 36,375 Euro, davon wird die bereits bezahlte niederländische Quellensteuer abgezogen, es verbleiben also 21,375 Euro deutscher Kapitalertragssteuerabzug. Nach Abzug erhält der Aktionär 63,625 Euro auf seinem Geldkonto gutgeschrieben.Wählt er die Stockdividende, so wird weiter wie bei den B-shares verfahren.
Avatar
02.04.10 12:30:31
Beitrag Nr. 217 ()
Noch etwas Lektüre dazu für wen's interessiert:
http://papers.ssrn.com/sol3/Delivery.cfm/SSRN_ID890732_code9…

Noise Trader Risk: Evidence from the Siamese Twins, by John T. Scruggs.
30-Seiten Abhandlung über Shell A/B und Unilever NV/plc.
Avatar
02.04.10 12:20:37
Beitrag Nr. 216 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.268.343 von 1435905 am 02.04.10 11:48:10Ich habe nur B shares und es gibt keinen Unterschied.
Da die Dividende auch in B shares reinvestiert wird ist der Reinvestierungskurs momentan auch geringer (Also mehr Aktien für die selbe Anzahl shares).

Bzgl. Arbitragegeschäfte: worher willst du wissen dass das momentan nicht gemacht wird ? Letztens war es mal recht schwer an A-Aktien für Wertpapierleihe zu kommen.
Das Problem ist dass momentan "dumb money" (also passive Fonds wie ETFs) ein grösseres Gewicht haben als "smart money" (intelligente aktive investoren, z.B. long/short arbitrage funds). Geld fliesst in die Indizes, und da hat die A-Aktie nun mal mehr Gewicht - also ist der Preis irrational viel höher als der der B-Aktie.
Ich bin mir aber sicher dass hier einige einen fetten Long/Short trade Aufbauen - verkaufen die A's leer an die ETFs die jeden Preis zahlen und kaufen im Gegenzug die B-Aktie mit dem Geld.
LTCM hat das Anfang der 90er auch gemacht und eine Menge Geld mit Royal Dutch vs Shell gemacht (bevor es dann 98 wegen zu viel leverage "Probleme" gab).
Avatar
02.04.10 12:07:37
Beitrag Nr. 215 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.268.343 von 1435905 am 02.04.10 11:48:10Ergänzung:

Es muss noch einen anderen Unterschied geben, denn sonst hätten institutionelle Anleger durch Arbitragegeschäfte dies schneller erkannt als ein Thread in w:o ;)
Die würden mal fix 1 Mio. Shares A verkaufen und 1 Mio. Shares B kaufen und würden kräftig verdienen. An den Auslandsbörsen Amsterdam und London ist auch die B-Aktie für soetwas liquide genug.
Avatar
02.04.10 11:48:10
Beitrag Nr. 214 ()
nochmal zur Diskussion A oder B Shares:

Einigkeit besteht, dass beide die gleichen Rechte verbriefen und die Dividende in der gleichen Höhe gezahlt wird.

Allerdings scheint es neben der Quellensteuer (NL: 15%, GB:0%) noch andere Unterschiede in der steuerlichen Behandlung zu geben.
Dies ist auch der Grund warum überhaupt noch 2 Gattungen existieren und sie nicht längst zusammengelegt wurden.

Unter http://www.shell.com/home/content/investor/share_price/diffe… werden die Differenzen erklärt, leider ist mein Englisch für dieses Fachvokabular nicht gut genug.

Darum meine Bitte:
Könnte bitte jemand, der B-Shares hat und die Reinvestierungsmöglichkeit nutzt, einmal kurz erklären, ob es Abzüge gibt? (Bei Bardividende gibt es keine)

Vielen Dank!
Avatar
02.04.10 00:10:01
Beitrag Nr. 213 ()
Und hier noch etwas gegen die Langeweile:

Shell treibt Verkauf des afrikanischen Tankstellennetzes voran
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/vwdnews/0,2828,tic…

Shell mit Strategiewechsel
http://www.boerse-go.de/nachricht/Shell-mit-Strategiewechsel…

Gewinnmarge bei Ölraffinerien auf 15-Jahres-Tief
http://www.boerse-go.de/nachricht/Gewinnmarge-bei-OElraffine…

01-04-2010 23:11 US EPA Approves Shell's Chukchi Sea Air Permit For Exploration
By Ian Talley
Of DOW JONES NEWSWIRES

WASHINGTON -(Dow Jones)- The U.S. Environmental Protection Agency has given Royal Dutch Shell (RDSA, RDSA.LN) approval to explore in the Chukchi Sea, which is between the northwest coast of Alaska from the northeast end of Siberia.

Shell had been awaiting approval from the EPA for air permits to move ahead with its exploration program this summer.

The EPA decision follows an announcement from the Obama Administration that it will support the awarded lease program, but canceled several planned lease sales on the Northern slope of Alaska.

By Ian Talley, Dow Jones Newswires, 202-862-9285; ian.talley@dowjones.com


Ansonsten: Frohe Weihnachten...oder so ähnlich
K1200RS
Avatar
01.04.10 09:06:38
Beitrag Nr. 212 ()
Moin, moin,

mal etwas anderes aus dem heutigen Handelsblatt:

Rohstoffe: Ölpreise etwas gefallen - Gewinnmitnahmen
dpa-afx SINGAPUR. Die Ölpreise haben am Donnerstag im asiatischen Handel etwas schwächer tendiert. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Mai kostete 83,42 Dollar. Das waren 34 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel um 31 Cent auf 82,39 Dollar.

Vor den Feiertagen hätten Anleger Gewinne mitgenommen, sagten Händler in Tokio. Am Mittwoch war der US-Ölpreis noch angesichts eines steigenden Risikoappetits bis auf fast 84 Dollar gestiegen.


Gruß
K1200RS
Avatar
31.03.10 13:25:44
Beitrag Nr. 211 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.253.245 von MdBJuppZupp am 31.03.10 12:22:26Niemand weiss,welche Aktiengattung zum Zeitpunkt des Verkaufs seiner eigenen Aktien gerade über- oder unterbewertet ist.Deswegen ist das einzig stichhaltige Argument für den Kauf einer der beiden Gatttungen die Dividendenrendite,die bei der unterbewrteten Gattung natürlich etwas höher ist. Dieses Problem hat man bei allen Gesellschaften,deren Aktien in mehreren Gattungen gehandelt werden - auch bei Stamm- und Vorzugsaktien.
  • 1
  • 696
  • 717
 DurchsuchenBeitrag schreiben


Royal Dutch Shell - Back to the Future