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Gold und Silber vor neuen Allzeithochs... (Seite 7993)

eröffnet am 17.10.08 22:25:52 von
neuester Beitrag 21.06.21 14:11:39 von

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19.01.11 19:17:00
Beitrag Nr. 3.263 ()
Mittwoch, 19. Januar 2011

Historischer USA-China-Gipfel
Hu kommt zur Wachablösung
von Till Schwarze

Der Besuch von Chinas Präsident Hu bei US-Präsident Obama leitet eine Zeitenwende ein. Ob Klimawandel, Krisenherde oder Wirtschaftspolitik – ohne China geht nichts mehr. Noch begegnen sich die beiden Supermächte auf Augenhöhe. Doch der Aufstieg Chinas zur Nummer eins ist nicht bremsen.




Endlich bekommen die Chinesen den Respekt, den sie schon lange verdienen. Vor fünf Jahren wurde Präsident Hu Jintao vom damaligen Gastgeber George W. Bush noch mit einem Mittagessen abgespeist. Ganz anders 2011: US-Präsident Barack Obama empfängt Hu mit Salutschüssen, Rotem Teppich und offiziellem Bankett. Die beiden Staatslenker begegnen sich auf Augenhöhe, denn die USA können nicht länger ignorieren, dass China endgültig zur zweiten Weltmacht aufgestiegen ist. In Washington begegnen sich die Führer der neuen und der alten Supermacht.

Deshalb wird dem Staatsbesuch nicht nur in den USA und China so viel Bedeutung beigemessen, die ganze Welt blickt gespannt nach Washington, Experten sprechen vom wichtigsten Treffen der vergangenen drei Jahrzehnte. Das liegt zum einen an der globalen Agenda des Gipfeltreffens: Währungsstreit, Handelsbeziehungen, Klimawandel, Iran und Nordkorea. Zum anderen aber wirft das Treffen auch ein Schlaglicht auf das Verhältnis der beiden Staaten zueinander. Der Aufsteiger aus dem fernen Osten trifft auf die alternde Supermacht, die Machtverschiebung zwischen beiden Staaten ist unübersehbar. Und nicht nur in den USA fragt man sich, welche Folgen diese tiefgreifende Veränderung im globalen Kräfteverhältnis wohl haben mag.



Wie ein Katalysator hat die Finanz- und Wirtschaftskrise diese Entwicklung noch beschleunigt. Auf der einen Seite die USA, die Weltmacht auf dem wirtschaftlich absteigenden Ast. Nicht einmal drei Prozent Wirtschaftswachstum, ein Staatsdefizit von rund 14 Billionen Dollar, ein gigantisches Handelsdefizit und eine Währung, die wegen dieses doppelten Defizits unter enormem Druck steht. Auf der anderen Seite der wirtschaftliche Shootingstar mit Währungsreserven von fast drei Billionen Dollar, gewaltigen Exportüberschüssen und Wachstumsraten im zweistelligen Bereich. Etwa ein Fünftel des globalen Wachstums geht auf Chinas Konto. :laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::D

Zwar liegt die Wirtschaftskraft der USA noch immer weit vor der des asiatischen Konkurrenten. Noch produzieren die USA dreimal so viele Waren und Dienstleistungen wie China. Doch Ökonomen erwarten, dass bereits in 10 Jahren das Bruttoinlandsprodukt Chinas vor dem der USA liegen wird. Spätestens in 20 Jahren dürfte das Reich der Mitte zur stärksten Wirtschaftsmacht des Planeten aufgestiegen sein, China liegt bereits auf Platz zwei.:eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek: Bezieht man die unterbewertete chinesische Währung mit ein, ist China für einige Experten bereits jetzt schon Spitzenreiter. Und waren bislang die über 300 Millionen US-Bürger mit ihrem Konsum Garant des weltweiten Aufschwungs, dürfte diese Rolle ebenfalls bald den mehr als 1,3 Milliarden Chinesen zufallen.

Die wirtschaftliche Stärke des Aufsteigers hat zudem in einem immer größeren Maße politische Folgen. Nicht nur, dass China beim Weltklimagipfel in Kopenhagen alle Verhandlungen torpedierte, um seinen Aufschwung nicht zu gefährden. Peking ließ US-Präsident Obama bei einem Treffen mit seinem Vize-Außenminister verhandeln. Ein Jahr später, in Cancún, führten die Chinesen dann die Amerikaner noch einmal vor: Mit ihrer plötzlichen Kompromissbereitschaft ließen sie die klimapolitisch blockierten USA umso älter aussehen.

Das Selbstbewusstsein ist gestiegen - ohne Rücksicht auf Verluste setzen die Chinesen ihre Interessen durch. Und je größer wirtschaftlicher Erfolg und Einfluss sind, desto stärker treten die autoritären Machthaber für ihre Interessen ein. Atomkonflikt mit Iran oder Nordkorea, Inselstreit im chinesischen Meer, Sudan, Verleihung des Friedensnobelpreises, Kampf um Rohstoffe oder Währungsstreit – die kommunistische Führung lässt immer deutlicher ihre Muskeln spielen und zeigt den bisherigen (westlichen) Führern der Welt, wie groß ihr Einfluss bereits ist.

Dankbarer Partner
Besonders im Kreis der Entwicklungs- und Schwellenlänger macht sich die Machtverschiebung bemerkbar. China hat in den vergangenen beiden Jahrzehnten seinen Einfluss in Afrika, Südamerika und Asien kontinuierlich ausgebaut. Vor allem in Afrika hatten die Kommunisten leichtes Spiel, weil die USA und die Europäer den Kontinent als Wirtschaftspartner weitestgehend ignoriert haben. Und weil Chinas Führung keinerlei Rücksicht auf die Situation von Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechte nimmt. Das knüpft die Zusammenarbeit an nichts anderes als wirtschaftliche Interessen und wird deshalb auch von den Partnern des Südens gerne akzeptiert. Zumal sich die Entwicklungsländer gegenüber den Chinesen nicht als Bittsteller, sondern als Wirtschaftspartner fühlen dürfen. In den vergangenen beiden Jahren hat China gar mehr Kredite an sie vergeben als die Weltbank, rund 110 Milliarden Dollar.:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh: Und auch in Europa tritt China zunehmend als Helfer auf, etwa um Staatsanleihen von Schuldenstaaten wie Portugal zu kaufen.

Präsident Hu kann in Washington also mit einem breiten Kreuz auftreten. Zumal er auch um die Abhängigkeit der USA weiß. In den ersten elf Monaten 2010 verzeichnete China im Handel mit den Amerikanern einen Überschuss von 252 Milliarden Dollar. In den Währungstresoren Pekings liegen mehr als eine Billion US-amerikanischer Dollar – China ist zum wichtigsten Bankier der USA aufgestiegen. Der wichtigste Absatzmarkt für US-Produkte sind sie sowieso. Ohne die Mittel aus dem Fernen Osten würde die US-Wirtschaft zusammenfallen wie ein Kartenhaus.

Nimmt China die Verantwortung an?
Doch daran haben die Chinesen keinerlei Interesse. Nicht nur, dass auch die USA für sie der wichtigste Handelspartner sind und sie mit dem Geld aus Amerika ihr Wachstum finanzieren. China hat wegen seiner gigantischen Währungsreserven ein ureigenes Interesse an der Stabilität der amerikanischen Wirtschaft und des Dollars. Peking will die USA auf keinen Fall in eine Krise stürzen.

Deshalb wird beim Gipfel in Washington vor allem eines deutlich werden: Wie abhängig die USA und China voneinander sind. Präsident Obama und Staatschef Hu, sie werden heftig Streiten um Fragen der Währungsaufwertung, Handelsschranken, Subventionen, Zugang zu Rohstoffen und den Umgang mit Iran und Nordkorea.
;););););) Am Ende aber werden sie Handelsverträge schließen und sich um Lösungen bemühen. Denn auch, wenn sich beide Seiten mit Misstrauen begegnen – an dauerhaftem Streit ist ihnen nicht gelegen.

Wie lange das noch so bleiben wird, ist nicht abzusehen. Momentan scheint China in der weitaus günstigeren Position zu sein. Die USA müssen erst einmal ihr Defizit abbauen, ihre Exporte steigern und wieder Schwung in ihre Wirtschaft bringen, wollen sie nicht auf Dauer ins Hintertreffen gegenüber den Chinesen geraten. Nichts spricht dafür, dass Pekings Weg zur wirtschaftlichen Nummer eins überhaupt noch aufzuhalten ist. Auch wenn dieser Weg nicht ohne Sprengkraft ist, führt man sich die gewaltigen sozialen Verwerfungen in China, seine skrupellose Ausbeutung der Natur sowie die kühlen Machtinteressen im globalen Wettbewerb vor Augen. Bislang wollten die Machthaber in Peking noch nicht allzu viel von der Verantwortung wissen, die aus einer Position als Weltmacht erwächst.

http://www.n-tv.de/politik/Hu-kommt-zur-Wachabloesung-articl…
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19.01.11 01:27:12
Beitrag Nr. 3.262 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.882.160 von Macrocosmonaut am 18.01.11 17:22:25kein Problem, wird ebend bald eine Null an die Papierlaopnne drangehängt. Mal sehen wenn Italien auf den Plan kommt und die auch unter den Schirm kriechen wollen ?

Wieviel Leute passen eigentlich unter einen Regenschirm ? Irgendwann werden alle nass ...
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18.01.11 18:02:49
Beitrag Nr. 3.261 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.882.160 von Macrocosmonaut am 18.01.11 17:22:25Ja hallo Macro,
ich stimme Dir zu,das das spanische Systhem auf dem letzten Loch pfeifft...ebenso
England,USA und USA-Bundesstaaten!!!!Die von uns in "Dauerhaft genommenen"
Banken und Spekulanten auf der weltebene scheinen aber eine intensive,wennn nicht
herzhafte:confused: Beziehung gerade zu diesen Systhemen zu haben...aus dehnen
diese den unmittelbaren Profit beziehen.Kurzum: J.P.Morgan und BOA haben also kein
Interesse letztendlich an der Zersetzung des Dollars oder Teuro.Diese Bänker können
absolut nur dann profitieren,wenn sie im Gleichklang mit den politischen Eliten
der USA und Euroraum stehen.Das macht eine Analyse des gegenwärtigen Zeitpunktes
ja auch sehr schwierig.Die Zerschlagung des Dollars oder Teuro würde ja gerade
für diese Gängster den Untergang eigens bedeuten.Also bedeutet auch dies,das
die J.P.Morgan-Gängster die Zerstörung des Dollar/Teuro nur soweit fortführen wollen,als dies ihren Profitinteressen entspricht....aber eben nicht an die Wand fahren wollen.
Nur im Spannungsverhältniss von Unsicherheit,Währungskriegen,regionalen Kriegen und
Bürgerunruhen können die Bängster wie BOA,J.P.Morgan,Deutsche Bank,Citi Group und
G.S. das Optimale an Profit rausholen.Diese Gängster regulieren den Silbermarkt,den
Markt der globalen Derivate,vermutbar auch den Goldmarkt und handelnde Personen
in Europa.Kein Schmarotzer geht soweit,den eignenen "Wirt" umzubringen...das meinte ich
damit....da passen die Bazillen höllisch auf.
Die EU-Eliten versuchen ebenso wie die England-und USA-Eliten alles zu versuchen,
den Dollar und Euro solange zu retten...wie es ihnen in "den Kram passt"...danach
ist es ihnen sowieso scheißegal,dann gibt es durch Währungsschnitte den passenden
Denkzettel für die westlichen Bürger(alleine der Michel soll Vermögen im Umfang
von 4,5 Billionen Teuro haben)!!!!!Saugen wir dem blöden Michel doch das Angesparte
Vermögen von 4,5 Billionen ab....das würde für J.P.Morgan den ultimativen Profit
erbringen.Da wäre es dehnen doch scheißegal,ob das MEK auf den deutschen "MOB"
schießt und diesen den Knüppel überbringt.Haben wir doch gesehen im 3.Reich...nur,es
dauert leider noch ein Weilchen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


BF
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18.01.11 18:00:19
Beitrag Nr. 3.260 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.881.229 von Groupier am 18.01.11 15:51:07Kluge Madame !
Hätte sie in Silber investiert, hätte sie mit über 70 Tonnen abhauen müssen !
Wer ein bisschen zu schwer für die meisten Flieger gewesen !
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18.01.11 17:22:25
Beitrag Nr. 3.259 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.880.905 von Bergfreund am 18.01.11 15:17:38Spanien pfieft aus dem letzten Loch, wie die in diesem Jahr 500 Milliarden stemmen wollen bleibt mir schleierhaft.

So schnell läuft keine Notenpresse mehr - nur noch wahnsinn, was inzwischen bei den Staatsfinanzen abgeht. Und die Zinslasten steigen immer mehr.

M.

Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien und Rohstoffe können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
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18.01.11 16:57:01
Beitrag Nr. 3.258 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.881.373 von Procera am 18.01.11 16:03:55Wie gesagt Procera,
ich rechne nicht mit dem Zusammenbruch der europäischen Währung in den kommenden
Monaten.Die meisten,die In Gold oder Silber investiert sind wollen ruhig schlafen,
sind nicht an 10-20% Steigerung der Börsen interessiert.Aber wenn Du paar gute
Aktieninvestments kennst,warum nicht kurzfristig umschichten und dann wieder
wieder unten einkaufen.Schadet ja niemand im Systhem...ist ja eh nur ein
"unbares"geworden.Ich bleibe bei meinen Goldbüffel,bei 1-2 Aktienpositionen und
bei 2-3 Kapitalversicherungen,die in 2-3 Jahre auslaufen und die ich dann
auflöse.Machdoch!...rechne eher damit,das Du Deinen EM-Anteil ggffls.um bis zu 20%
erhöhen kannst oder um paar % an Mehr;)
Das Systhem ist sehr zälibig,davon bin ich überzeugt.

BF
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18.01.11 16:03:55
Beitrag Nr. 3.257 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.877.176 von Looe am 17.01.11 22:27:43Ich kaufe schon eine geraume Zeit physisch Silber. Meinung Meinung zu Silber hat sich nicht geändert. Dennoch bin ich bestrebt, möglichst viel einzusammeln. Das schliesst nicht aus, mal oben Kasse zu machen, um unten mit mehr einzusteigen
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18.01.11 15:51:07
Beitrag Nr. 3.256 ()
Noch ein erklärter Goldfan :)
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18.01.11 15:17:38
Beitrag Nr. 3.255 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.876.597 von Procera am 17.01.11 20:41:05Hallo Provera,
ich habe nichts gegen Silberinvestment...bin aber überwiegend in G.,noch Aktien
investiert.Deswegen habe ich mich mit diesem Silberthema in USA auch nicht
weiterbeschäftigt.
Aber ist doch klar was Spanien angeht,die Tricksen mit ihren faulen Immokrediten auch solange wie es geht.330 Millarden Buchverluste standen vor 6 Monaten definitiv in den
Büchern der Sparkassen und Baugesellschaften.
Und ist doch "in Ordung"wenn die Trippel AAA Völker haften müssen,umsoehr kommen
wir dem gesamten Teuroabschuß und den notwendigen Schnitten näher.
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18.01.11 02:18:59
Beitrag Nr. 3.254 ()
Zitat von Procera: Ist im Arsch, nicht letztlich auch im Loch endgelagert ? :laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:


:D:laugh::kiss: oder so ;-)
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