Bundeswertpapiere (Seite 157)



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Nö.

Unabhängig von der Frage, dass du vermutlich Recht hast.

Wenn ich anfange, mir um das Layout Sorgen zumachen, müsste ich auch Korrektur wegen der ganzen Fehler lesen lassen.

Selbst bekommt man die nicht ausgebügelt.

Ich schreib hier nur zum Spaß. Ist halt mein Schreibstil.:)
Hier noch mal der Steuerirrsinn der Sozialisten gemäß § 20 Abs.6 EStG einfach erklärt.

Und wir dachten Schäuble macht den Gollum.


Antwort auf Beitrag Nr.: 62.417.930 von spielkind0815 am 19.01.20 07:45:16io, geht klar
Gutes Video, bei dem Jens Rabe mal auf „den Putz“ haut. Wenn man die Thematik mal verallgemeinert, wird dem einem oder anderen ein Licht aufgehen.

Kleiner Freudscher Versprecher am Rande: „Wer ist der oberste Souverän ? “

Ich bin gestern Abend aus allen meinen Minenaktien komplett ausgestiegen. Und das war- sau dumm. Na dumm ist das falsche Wort. Schließlich waren alle erheblich im Gewinn, so zum Beispiel Sibanye Gold die ich ab 0,69 Euro jeden Monat angefangen habe zu kaufen und bei der ich nachher ein Einstandskurs von 1,16 EUR hatte. Verkauft habe ich Sie dann gestern Abend zum Preis vom 2,28 Uhr nachdem Sie morgens um die 2,50 EUR eröffnet hatte. Ein schöner Hebel auf Palladium (was ich vorher nicht wusste, weil ich mich vorwiegen auf das Gold fokussiert hatte und davon ausgegangen bin, dass das Unternehmen sich immer wieder neu erfinden kann.)
Warum es mir gerade jetzt geht ist der psychologische Aspekt. Ich rechne demnächst mit starken Rücksetzern am Markt. Kein Crash, aber eben ein Abbau der Fahnenstangen. Wenn man dann müde (als ich nach Hause kam, war ich sechzehn Stunden auf den Beinen), dann realisiert man zwar den prozentualen Kursverlust- was man aber noch mehr wahrnimmt ist das Abschmelzen des Depotwertes im Allgemeinen und in den Einzelpositionen. Statt zu sagen, ja ich nehme Teilgewinne mit bzw. den Einstand raus, so dass die Position risikolos wird, habe ich fast panisch auf den Verkaufsknopf gedrückt. Jetzt nachdem ich halbwegs ausgeschlafen habe ärgere ich mich die Krätze- wieder mal.
Und nun? Jetzt muss ich abwarten, ob die Aktien, wie erwartet noch mal zurückkommen. Wenn nicht habe ich einen scheiß, weil ich teuer zurückkaufen muss. Zurückkaufen, weil die Aktien an sich noch weit von meinen persönlichen Kurzielen weg sind. So eine Scheiße- sorry, ich kann mich nicht mal über den Gewinn freuen, weil ich keinen Gewinn sehe, sondern eine total bescheuerte Reaktion aus einem Affekt heraus. Und jetzt- muss ich aufpassen nicht den nächsten Schnitzer zu machen, nämlich sofort wieder unüberlegt FOMO einzusteigen, sollten die Aktien wieder nach oben drehen.

Heute ist sowieso erstmal der letzte Börsentag bis Ende des Monats für mich. Muss ich nur schaffen, heute die Finger vom Abzug zu lassen.

Schauen wir mal, ob nachher Kaufpanik einsetzt, gerade weil heute Freitag ist. Aber der Yuan scheint wieder abzuwerten, wahrscheinlich auch wegen der anstehenden Pandemie, Öl sieht für mich auch nicht gut aus. Sieht eher nach fallenden Kursen aus.
Na das kann ja heiter werden. Ab morgen eingepfercht in einer fliegenden Konservendose und dann eine Woche auf einem Schiff. Und überall- Massenkontakt mit Menschen. Und das bei der Nachrichtenlage. Also Bock hab ich keinen da loszufliegen. Meine Bedenken kann ich ja nachher einmal bei meiner Zaubermaus anbringen. Ich kann mir schon denken, wie die Reaktion ist. Ich kann die Reaktion schon mal antizipieren: Beleidigter Gesichtsausdruck und „Ja und nun ? Sollen wir die Reise absagen?“ Natürlich werden wir die Reise antreten. Meine Einstellung: Gestorben wird immer. Wenn „Sie“ sagen, es ist alles in Ordnung, dann lauf. Nur vor einer Pandemie (im Gegensatz zur Epidemie örtlich nicht begrenzt) weg zu laufen geht nicht. Höchstens in einen wenig besiedeltes Gebiet ausweichen und mit genug Lebensmittel und Wasser ausgerüstet, den Kontakt zu anderen Menschen vermeiden. Ich habe mir ein kurzes Video aus Wuhan angeschaut. Ja, sieht „schlimm“ aus. Wenn man bedenkt, dass öffentlich zugegeben wird, dass ganze Städte abgeriegelt werden, da dürfte schon was richtig schief laufen. Ist das Internet in China abgeschaltet? Die ganzen Messenger- Dienste abgeschaltet? Da habe ich noch nicht von gehört. Wenn das passiert, wäre es schon eine andere Hausnummer. Inkubationszeit zwei Wochen, die ersten Fälle sollen in China schon vor Weihnachten aufgetreten sein. Das heißt, die Ausbreitung der Krankheit auf den verschiedenen Kontinenten dürfte sich in den nächsten zwei Wochen in Zahlen niederschlagen. Heißt- die Zahlen steigen in den nächsten zwei Wochen in Deutschland an.
Derzeit gibt es wohl offiziell kein Heilmittel, man muss die Krankheit selbst überwinden. Heißt im Umkehrschluss für mich, wer sie einmal hatte ist immunisiert und es kann ein Heilmittel aus den Antikörpern hergestellt werden. Ich denke so in drei, vier Wochen werden wir sehen, wie das tatsächliche Ausmaß der Pandemie ist. Mir stellt sich immer die Frage, warum in diesen Fällen wie Ebola, Sars etc. die Menschen so eine Panik befällt? Wie gesagt, gestorben wird immer, gehört leider zum Leben dazu. Kam dementsprechend in den Medien schon der Vergleich, dass an der Grippe viel mehr Tote sterben? In der Saison 2017/2018 waren es 25.100 Menschen. Jedes einzelne ein Schicksal. Aber in diesen Fällen gehört diese Todesart zum Alltag, es hat keine Auswirkung auf den Tagesablauf, weil die Leute kontrolliert sterben- und vor allem, sie belästigen ihre Mitbürger nicht mit ihrem Tod. Was macht uns also im Falle von austretenden Ausnahmesituationen Angst? Wir wissen nicht, was auf uns zukommt= Unsicherheit. Dementsprechend haben wir keine Erfahrung mit dem Verlauf der Krankheit und der Zahl möglicher Todesfälle= unkontrolliert und zum Schluss- es ist Öffentlich. Und was noch erweiternd dazukommt, es besteht die Angst des Zusammenbruch des gesellschaftlichen Lebens. Jeder hat schon einmal einen Katastrophenfilm gesehen, bei dem es um den Ausbruch einer Seuche ging. Durch den Zusammenbruch des gesellschaftlichen Lebens würde es noch mal ein paar Millionen als Kollateralschaden treffen. Unsere Reise erhöht also die Ansteckungsgefahr erst einmal. Wenn es zum Ausbruch der Krankheit kommen sollte, sind wir wieder zu Hause in Deutschland. Ist zwar etwas morbide, aber zu Hause stirbt es sich besser. Und wem es jetzt gerade aufstößt, das ich ständig über Tod und Sterben schreibe: auch wenn man nicht über ihn spricht- der Tod findet einen. Für das eigene Seelenheil ist es doch wichtig, sich über die Konsequenzen seines Handelns gewiss zu sein. Wer jetzt schon Angst empfindet, der sollte losgehen und noch mal Lebensmittel und Wasser kaufen. Außerdem bei Amazon ein paar Atemmasken bestellen.

Werde ich nachher tun. Ich sehe schon das Gesicht meiner Zaubermaus, wenn ich zwei Atemvollmasken bestelle und höre auch schon: „ Aber die bezahlst du!“
Das ist jetzt keine Ironie. Sollte es schlimm werden, bricht die Infrastruktur zusammen und die Lebensmittel werden knapp- wer versorgt eigentlich die Eingeschlossenen in den chinesischen Quarantänestädten? Die Atemmasken sind dann für später. Später heißt für mich Worst Case, wenn sich der Coronavirus mit dem aktuellen Influenzavirus kreuzt. Best Case: Es kann schnell ein Impfstoff entwickelt werden und die Sache erledigt sich. Zum wahrscheinlichen Fall kann nicht gesagt werden da die Informationen fehlen.
Wenn ich unabhängig wäre (also wirklich unabhängig), dann würde ich die Stadt verlassen, mich auf dem Land mit genug Lebensmitteln, Wasser und (meinen) Medikamenten verschanzen und die nächsten vier Wochen abwarten.

Stattdessen: Mittendrin statt nur dabei.
Diese Extremsituation mit dem Coronavirus zeigt mir zweierlei: ersten kann ich die ganzen Verschwörungstheoretiker nicht ausstehen. Ich meine damit nicht Kommentatoren und Mitmenschen, die zu einem Sachverhalt Einstellungen vertreten, die weit von der Mainstream- Meinung abweichen und nicht sofort mit Fakten belegt werden können. Fehlende Informationen werden durch logische Herleitung und empirisches Wissen kompensiert- und in den meisten Fällen trifft deren Annahme ins Schwarze oder dicht daneben. Und wenn man der Realität zu nahe kommt, heißt es gleich im Mainstream Verschwörungstheoretiker. Was bringt es eigentlich, jemanden als Verschwörungstheoretiker zu diffamieren, wenn die Katze sowieso auf absehbare Zeit aus dem Sack ist bzw. die getäuschte Bevölkerung nach und nach feststellen muss verarscht worden zu sein und die pösen Verschwörungstheoretiker hatten Recht?
Zeit. Zeit um selbst die Flucht antreten zu können, Zeit um die Situation nochmals unter Kontrolle zu bekommen, Zeit um ein Lügengerüst aufzubauen um die eigenen Schweinereien zu vertuschen, weiter zu täuschen oder einfach zu hoffen, dass die Angelegenheit sich im Sande verläuft. Also diejenigen Mitmenschen, die mit kritischen Blick durch die Welt gehen , meine ich nicht.
Ich meine diejenigen, die aus Geltungssucht und Klickzahlen die Verunsicherung schüren anstatt objektiv journalistisch zu berichten. Und wenn sie dann mit ihrer Meinungsmache nachher meilenweit daneben liegen- wupps, war da was? Diese TypenInnen sorgen dafür, dass kritische Stimmen immer wieder vom Mainstream diffamiert werden können.
„Wer ist der oberste Souveräne (im Land)? Das ist der Staat, die Regierung, die Beamten, die Bürokratie ... und die machen das.“ (Das war der Freudsche Versprecher von Jens Rabe.) Kann man diesem Leviathan trauen? Wenn ich Informationen suche, ignoriere ich die staatlichen Mainstream – Medien. Erfahrungsgemäß sind die dort präsentierten Nachrichten so weit aufgearbeitet und in eine genehme Richtung interpretiert, dass von der ursprünglichen Information nichts mehr übrig geblieben ist. Aufgrund dieses fehlenden Vertrauens und der teilweise plumpen Versuche der Manipulation ist man gezwungen sich auf alternative Medien zu verlassen. Eigentlich ist Aufgabe der Medien zu informieren und aufzuklären. Dass ich den Medien in einer solchen Situation nicht trauen kann, finde ich extrem bedauerlich.
Für die Reise habe ich medizinische Einmalhandschuhe (jeweils ein Paar) eingepackt. Also keine Kiste sondern in den gelben Dosen der Überraschungseiers. Ist nichts Neues, habe ich auch im Alltag mit dabei. Außerdem war ich im Baumarkt und habe mir 1,69 ein 10zer Pack Feinstaubmasken gekauft. Ebenso Desinfektionstücher für den Flug und ein Flasche für den Koffer. Nein, ich setz mich mit der Maske nicht in den Flieger, auch wenn dort das größte Ansteckungsrisiko herrscht- es sei denn, ich bin nicht alleine. Oder vielleicht doch- um meine Zaubermaus zu ärgern. Oder wenn Chinesen im Flieger sitzen.
Börsentechnisch wird die nächste Woche interessant. Ich habe Optionsscheine Put auf die Amis und long im Gold schon mit einer Sell Order gesetzt. Bei meinen Minenaktien habe ich ein Abstauberlimit gesetzt. Mag ja sein, dass Gold und Silber im Zuge der Verunsicherung weiter steigen, ob das allerdings für die Aktien gilt bleibt abzuwarten. Ich habe mich auch entschlossen, die Nachrichten komplett zu ignorieren. Wenn Panik ausbrechen sollte, bekommen wir das schon rechtzeitig mit.
So ein bisschen Schiss hab ich schon. Ich habe so persönliche Urängste. Ich hatte immer Angst ein Aneurysma im Kopf zu haben- und bums, hatte ich eins. Oder die Angst, von meinen Geschwistern getrennt zu sein- und peng, sind wir zerstritten.

Vor bestimmt über drei Jahrzehnten habe ich mal einen Film gesehen, bei dem eine Virusseuche auf einem Schiff ausbrach. An den Film kann ich mich nicht mehr erinnern, aber an eine Nebenstory: Ein Ehepaar und die Frau erkrankte. Die Erkrankten wurden isoliert und die Frau bat ihren Mann sie nicht allein zu lassen. Der ließ sie allein. Natürlich wurden alle gerettet- und dann hat sie ihn verlassen. Ich dachte- so ein feiger Arsch. Dieser simple Film ist über die Jahre zu einer Urangst mutiert- die Angst vor der eigenen Feigheit. Ich kann ja deshalb noch was prosaisches raus hauen:

... Man lebt zusammen, man stirbt zusammen ...
So. ich bin wieder da- und fühle mich ein bisschen grippig. Kein Wunder. Sowohl beim Hin- als auch beim Rückflug waren wir förmlich in einem Ferienflieger eingepfercht. Keine Ahnung, wie viele zusätzliche Sitzreihen noch in die 737 reingestopft wurden, jedenfalls konnte der Vordermann die Rückenlehne nicht zurückfahren ohne dem Hintermann auf dem Schoss zu sitzen. Ich bin seit zehn Jahren nicht mehr geflogen- wenn das jetzt Standard ist, fliege ich auch nicht mehr. Im letzten Beitrag vor der Reise habe ich scherzhaft geschrieben, ich benutze meine Mundschutzmaske nur, wenn andere mitmachen oder Chinesen an Bord wären- sonst mache ich mich nicht zum Horst bzw. meine Zaubermaus müsste auch eine tragen, da der Schutz sonst sinnlos wäre, da ich mich später bei ihr anstecken würde- und sie trägt keine. Das ich mich jetzt grippig fühle ist kein Wunder. So wie um mich herum im Flieger gehustet, gekeucht und geschnieft wurde- vorwiegend von alten Leuten. Wie ich gehört habe, soll unser Gesundheitsminister Spahn meinen, Atemmasken bringen überhaupt nichts (trotzdem sind Atemmasken wohl ausverkauft). Eine richtig kompetente Aussage ist das- und eine typisch kompetente Aussage eines deutschen Politikers. Denn- in einem Artikel den ich gelesen habe, wurde von den „Medizinern“ gemeint, für das „bisschen“ was die Masken helfen würden, könnte man sich auch ein Taschentuch vors Gesicht binden. Gelesen im „ Mainstream“. Ehrlich- da soll ich den Mainstream- Medien und den Politikern trauen. Ich habe mir, wie geschrieben auch keine medizinische Masken geholt, sondern Feinstaubmasken aus dem Baumarkt, weil für mich die Filterwirkung höher ist. Nachher fahre ich noch einmal zum Baummarkt um zu sehen, ob diese Masken auch bereits ausverkauft sind. Auch haben die Mainstream- Medien wie zu erwarten war eine Analogie zu den Grippe- Epidemie hergestellt, die uns jährlich im Hintergrund der Berichterstattung heimsuchen. Gerade an diesem Beispiel geht mir die Inkompetenz dieser „Politiker“ auf den Sack. Sie geben zu, dass ein Taschentuch vor dem Mund gebunden zumindest die Tröpfcheninfektion einschränken könnte. Warum zum Geier hat man eigentlich nicht schon früher und gerade heute versucht, das Tragen von Atemmasken im Alltag zu normalisieren. Wir sind ein Volk von Untertanen. Ein Befehl von „Oben“ „Masken tragen“ und schon rennen viel, gerade Ältere mit den Dingern herum. Wie viele Grippetote hätten so – vielleicht- in den letzten Jahren verhindert werden können. Na gut- flächendeckende Werbung für Kondome habe ich auch schon lange nicht mehr gesehen, nur die öffentliche Aufforderung „ wenn es Juck und brennt“ sich auf Geschlechtskrankheiten untersuchen zu lassen. Wie sieht es eigentlich die Ansteckungsrate bei HIV aus? Während ich den Beitrag schreibe werde ich immer wütender. Eigentlich wollte ich ein bisschen über die Weißköpfe und Alterstarrsinn schreiben, da sechzig Prozent auf der Reise alte KnackerInnen waren und ich mir manchmal wie im Kindergarten vorkam. Na ja, was soll Ich lese gerade bei guidance das „angeblich“ in Thailand die erste Heilung eines Corona Infizierten gelungen sei. Bei solchen Meldungen wäre ich vorsichtig. Wäre schön, wenn die „Krise“ sich so schnell erledigen würde.

Warte ich mal ab, ob ich mich demnächst ein bisschen corona fühle.
Zwischenzeitlich habe ich alle Einschätzungen über die Corona-Virus Epidemie von den Kommentatoren meines Vertrauens gelesen bzw. gesehen. Wobei festgestellt wird, dass es in der derzeitigen Lage vollkommen egal ist, ob es sich um einen natürlichen oder künstlichen Erreger handelt.
Dirk Müller weißt in einem seiner Videos daraufhin, dass die Sterblichkeitsrate der jetzigen Toten gemessen am Ausbruch von vor gut einem Monat etwa bei zwanzig Prozent liegt. Dementsprechend dürfte die Todesrate in den nächsten Tages signifikant steigen- und damit weiter Angst schüren.
Mein Rundgang gestern hat ergeben, dass meine Apotheke um die Ecke wieder medizinische Atemschutzmasken hat. Ich hab dann eben mal 50 Stück für 20,00 EUR gekauft. Die billigen Feinstaubmasken im Baumarkt für 1,69 EUR waren komplett ausverkauft. Die teureren Stoffmasken hängen noch da. Also Masken scheinen gekauft zu werden.
Allerdings habe ich niemanden, nicht einen einzigen, mich auch nicht, mit einer Maske herumrennen sehen. Stellt sich die Frage- wofür werden die Schutzmasken gekauft? Dafür das man sie erst einmal hat? Wenn`s ernst wird? Ich habe meine Zaubermaus angewiesen, morgen eine Maske mitzunehmen und in der U-Bahn zu tragen (das werde ich, wenn ich in einer Stunde das Haus verlasse).
Die Antwort war, dass sie sich nicht traut. Sie will sich nicht zum Klops machen. Aha. Also mein leichter grippaler Infekt kommt so langsam durch. Ich sitze gerade gemütlich im Sessel, trinke Kaffee ohne und habe den Laptop auf dem Schoss. Eben musste ich unverhofft niesen. Danach war der Bildschirm voll. Nicht mit dickflüssiger Rotze, nein so kleine Tröpfchen. Breitflächig verteilt über den ganzen Bildschirm. Hätte ich so eine komische Maske aufgehabt, von welcher der Bundesgesundheitsminister Spahn meint, sie helfe nicht, wären dies Tröpfen schon mal in die Maske gegangen und hätten sich nicht unkontrolliert verteilt.
Ich werde also ab heute zur Hin- und Rückfahrt eine Maske tragen- und in einer Woche wird der Gebrauch der Maske eine vollkommen natürliche Sache für mich und -ich hoffe das kleine Biest macht mit- für meine Zaubermaus sein.
Gestern habe ich nebenbei beim Einkaufen einen weiteren Kasten Wasser gekauft. Für Gut. Zum Hinstellen, wenn man mal Gäste hat.
Manchmal stelle ich mir die Frage: Liegt eine reale Bedrohungslage vor? Wenn ich die staatlichen Beschwichtigungsversuche wahrnehme, ist mein erster Impuls- ja sie haben recht. Wird alles gut. Außerdem macht man sich zum Horst, fällt auf, wird vielleicht von anderen verarscht. Und dann- kommt erstens mein Misstrauen gegen diese Regierung der Unfähigen durch und zweiten frage ich mich, was passiert denen, wenn es „schlimm“ wird. „Die“ werden sich abschotten denn die Regierung muss ja handlungsfähig bleiben. Aus dem „Bunker“ heraus werden sie mitteilen, dass die Lage unter Kontrolle sei.
Eine weitere Frage, die ich mir immer wieder stelle (und die eigentlich rhetorischer Art ist): Diese Politiker (gemeint sind jetzt alle Politiker- vor allem aber die westlichen) fangen zum Eigennutz Kriege an, schicken Mitmenschen aus Eigennutz oder Inkompetenz in den Tod und lassen Menschen gezielt töten. Wenn man das alles macht- sind „Sie“ dann auch bereit zu sterben? Wäre doch eigentlich die logische Konsequenz- oder?
Also ich habe die Maske in der U-Bahn bei der Fahrt zur Arbeit getragen. Da wir Berliner ja jede Menge skurriler Typen gewohnt sind, wurde ich in der Mehrheit ignoriert, habe auch ein paar schiefe Blicke bekommen- aber in der Mehrheit ruhten neidische Augen auf mir. Auf dem Heimweg habe ich allerdings auf die Maske verzichtet, weil sie mir permanent in die Augen gerutscht ist und ich sie immer wieder gerade ziehen musste. Jedenfalls ist der grippale Infekt jetzt ausgebrochen und ich gehe nachher zum Arzt. Übrigens habe ich Fotos von einer Freundin bekommen die gerade in Asien ist. Da sieht man im Hintergrund kleine (in dem Fall) Vietnamesen, mit Masken vor dem Gesicht.
Die PBOC hat die letzten zwei Tage ihre Märkte mit Liquidität geflutet um einen Abschmieren derselbigen zu verhindern. Dazu kamen noch allerlei Zwangsmaßnahmen, die das Ganze unterstützen sollen. Als Pflaster keine schlechte Idee. Allerdings- wenn das Bein ab ist, hilft kein Pflaster mehr. Vermutlich müssen die Chinesen ab jetzt jeden Tag Milliarden Yuan zur Stützung ins System pumpen. Wenn ich die Nachrichtenlage so sehe, sind weitere Städte abgeriegelt worden und zudem besteht der Verdacht, dass eine Übertragung nicht nur von Mensch zu Mensch sondern von einer Sache zu einem Menschen möglich ist, was die Übertragungsrate des Erregers überproportional ansteigen lässt. Also schön die Hände desinfizieren. Ich habe mittlerweile eine Desinfektionsflasche am Arbeitsplatz, im Auto- und auch am Körper (und natürlich eine Maske und medizinische Handschuhe sowieso). Auch wenn ich die Maske aufgrund des selbst auferlegten Gruppenzwangs (grob) fahrlässigerweise nicht trage, desinfiziere ich meine Hände.
Aufgrund der Eingriffe der Zentralbanken war mit meinen Optionsscheinen bisher kein Blumentopf zu gewinnen. Zwischenzeitlich (also gestern) habe ich noch einen Short auf den HSCEI in Depot gepackt. Da in diesem chinesische Inlandaktien gelistet sind, wird es diesen meiner Ansicht nach am meisten durchschütteln. Da niemand so ganz die Psychologie der Marktteilnehmer vorher sehen kann, verwende ich seit letzter Zeit wieder verstärkt Optionsscheine, eigentlich müsste man Optionen verwenden, aber damit habe ich mich nie beschäftigt. Als nächstes werde ich einen Short - Optionsschein auf Tesla ins Depot nehmen. In ein, zwei Tagen dürfte der letzte Shortie aus der Aktie gespült worden sein und das Blutbad dürfte beginnen. Bevor jetzt wieder kommt: „Tesla 7000 USD“ – möchte ich nur an 2008 erinnern, als die VW Aktie 1000 EUR wert war, wenn auch nur kurz. Und da in den USA alles größter, weiter und besser ist, kann es halt länger dauern- und dafür nehme ich einen Optionsschein. Vielleicht ist der „unglaubliche“ und „nicht manipulierte“ Anstieg der Tesla Aktie wieder einmal eine Chance.
Bitcoin hält sich wacker über 9000 USD Marke, mal sehen wenn die 9500 USD fallen, da wird es richtig interessant. Platin scheint zumindest für einen kurzen Zock interessant zu sein. Da hab ich noch einen Langläufer der unter Wasser ist.
Mittlerweile habe ich fast alle meine Minenaktien, Sibanye als größter Posten mit Abstauberlimit zurückgekauft.
Die nächste größere Investition ist jetzt Tesla Short. Hoffen wir mal, dass Fugmann Recht hat und böse Kräfte versuchen die Aktie noch ein Stück hoch zu manipulieren.
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