Bundeswertpapiere (Seite 159)



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Kauf dir Penicillin, ist viel billiger, wirksamer und wird nicht gern verkauft...😅
In Japan löste ein Mann in der U-Bahn in Fukuoka den Notruf aus, weil ein anderer Mann neben ihm ohne Atemschutzmaske hustete. In der Berliner Zeitung heute eine halbseitige Anzeige „Aktuelle Informationen“ zum Corona- Virus: „Husten oder niesen Sie in größtmöglichen Abstand zu anderen Personen, Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder ein Taschentuch und entsorgen Sie dieses anschließend in einem Mülleimer, Waschen Sie sich regelmäßig die Hände- insbesondere nach dem Naseputzen, Niesen oder husten.“
Wir sind so was vom im Arsch, sollte der Virus Deutschland flächendeckend erreichen.
Gut, auf der anderen Seite- ich wollte heute Brötchen mitbringen aus einem der neuen EDEKA- Konsumpaläste (Luxus für alle), der Mitten in einer Plattenbausiedlung errichtet wurde. Ich habe es gelassen. Jung und Alt griffen barhändig in die Einschübe, mir ist das Brötchen holen vergangen. Keine fünf Kilometer weiter in meinem „Stammkaufland“ wurden durch die Kunden brav die Einweghandschuhe bei der Warenentnahme benutzt. Da es sich bei der aktuellen Information der Gesundheitsbehörden um allgemein übliche Verhaltensweisen des guten Benehmens im Umgang miteinander handelt, versuche ich dem irgendetwas positives abzugewinnen. Vielleicht der Versuch, Teilen der Bevölkerung den Knigge näher zu bringen?
Ich gehe davon aus, dass bei einer auftretenden Epidemie „die zuständigen Gesundheitsbehörden“ heillos überfordert sein werden- weil die zuständigen Entscheidungsträger dieser Situation nicht gewachsen sein werden. Diese Einschätzung basiert natürlich allein auf meinen Erfahrungen und Beobachtungen der öffentlichen Verwaltung und kann durchaus von anderen Beobachtungen und Erfahrungen abweichen, insbesondere von Mitbürgern, die seit Jahrzehnten höhere Positionen in der öffentlichen Verwaltung innehaben.
Auf die Frage an meinen Hausarzt, ob ich Privatrezepte bekommen könne, da ich einen kleinen Medikamentenvorrat haben wolle, weil es zu scheinbar zu Medikamentenengpässen komme könnte, meinte dieser es gäbe bei bestimmten Medikamenten derzeit Engpässe, aber dies würde auf „meine Medikamente“ nicht zutreffen. Also habe ich auf die Ausschreibung der Privatrezepte verzichtet- und mich hinterher in den Arsch gebissen, nicht auf die Ausschreibung zu bestehen. Muss ich ihn Dienstag noch mal ansprechen. Natürlich nehme ich nicht umsonst Bezug auf meine Angst hinsichtlich des möglichen Mangels.
Sollte sich tatsächlich in absehbarer Zeit, also kurzfristig, die Gefahr eines Mangels abzeichnen, stellt sich erstens die Frage: Wurde diese bereits durch die öffentliche Verwaltung erkannt? (Die Erkenntnis, dass die Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines Problems oder durchaus einer Gefahr hoch ist, bedarf schon gewisser intellektueller Anforderungen) und zweitens, Wie wird dieses Problem oder diese Probleme dann gelöst?
Natürlich wäre ich positiv überrascht, wenn latente Probleme bereits erkannt wurden und hinter den Kulissen bereits „ die Maschinerie“ angelaufen ist.

So wie ich gehört habe, soll die chinesische Bevölkerung die Arbeit wieder aufnehmen. Mal ne blöde Frage: Will jemand im Ausland die Produkte aus China derzeit überhaupt kaufen?
Den gestrigen Beitrag habe ich kurz nach Fertigstellung gelöscht. Bezüglich der Entwicklungen über den Coronavirus greife ich auf das Dauerupdate bei cashkurse.com von Dirk Müller zurück. Neben den aufbreiteten Informationen fließen natürlich auch persönliche Einstellungen des Autors mit in die Beiträge, die anders als die manipulierten Nachrichten der Systempresse auch wirklich als Einschätzungen des Erstellers erkennbar sind. Wobei- in Bezug auf den Coronavirus wird ausnahmsweise durch das System nicht manipuliert- da die Berichterstattung in den öffentlichen Medien über den Virus überhaupt nicht stattzufinden scheint.
Was hat der Autor gestern geschrieben, dass ich mir vollumfänglich zueigen mache?

Legt Vorräte an!!!

Ich bin dabei meine Vorratshaltung verstärkt nach oben zu fahren. Anders als bei der Vorratshaltung aufgrund eines möglichen Finanz- und nachfolgendem gesellschaftlichen Crash sehen wir einer - konkreten – zeitlich verifizierbaren – Gefahr – ins Auge. Nicht irgendwann in ferner, ferner Zukunft, sondern spätestens dann, also in ein bis zwei Wochen würde ich sagen, wenn der Coronavirus illegal die deutsche Grenze passiert. Und wir wissen alle- in Deutschland wird nicht so schnell abgeschoben. Jeder ist willkommen.
Selbst wenn ich zu den Menschen gehören würde, die den Coronavirus immer noch als eine Grippe ansehen, wenn eine Quarantäne verhängt wird, kann es weitaus schwieriger werden, an sein tägliches Brot heranzukommen.
Und jetzt- komme ich zum Auslöser, weshalb ich den Artikel schreibe. Im Radio kam die Meldung, Herr Gesundheitsminister Spahn rechnet damit, dass Deutschland durch den Virus auch betroffen wird- und- und jetzt kommt es: gleich danach wurde ein anderer „Experte“ genannt, der einer Abrieglung von Quarantänegebieten eine Absage erteilte, weil die Versorgung der Bevölkerung so zu schwer sei.
Bravo! Toll! Wenn solche Katastrophen leicht zu händeln wäre, dann bräuchten wir keine Experten, dann könnte jeder Heinz und Kunz den Job machen. Aber was heißt das im konkreten Fall? Der Virus kann sich unkontrolliert ausbreiten und wir verlieren das Spiel auf Zeit. Überall wird versucht auf Zeit zu spielen.

Nur in Deutschland nicht- da verspielt man sie.

Was für mich noch schockierender ist- das Tagesthema des besagten Radiosenders heute ist die Frage: Wie sich der Coronavirus auf die diesjährige Urlaubsplanung der Zuhörer auswirkt.“

Ich lebe in einem Land der Vollidioten.

„Fürchte nicht die fähigen Feinde, sondern die unfähigen Verbündeten“ oder besser:

„Fürchte nicht den Virus, sondern die unfähigen Politiker und Experten.“
So. Die Aufstockung mit Lebensmittel und Hygieneartikeln ist abgeschlossen. Hierbei handelt es sich um einen Vorrat für 100 Tage ohne Rationierung. Das ist gar nicht soviel, wenn man bedenkt, was man in der Woche an Nahrungsmitteln im normalen Alltag zu sich nimmt. Die Lebensmittel sind halt Dauer- und im wesentlichen Grundnahrungsmittel. Also extra Leckerlis sind da nicht enthalten, und meine Zaubermaus hat schon herum gemäkelt. Nur es ist nicht die Aufgabe dieser Lebensmittel die Geschmackssinne zu betören sondern ausreichend Kalorien im Bedarfsfall zur Verfügung zu stellen.
Masken und Handschuhe sind im Bedarfsfall auch da. Übrigens ist mir vollkommen bewusst, dass Handschuhe und Masken so gut wie keinen Schutz bieten. Wenn sich Helfer in Vollkörperkondomen scheinbar schon angesteckt haben, dann ist davon auszugehen, dass meine paar Handschuhe und Masken keinen Schutz bieten können. Um sich effektiv zu schützen, müsste man sich vor dem Betreten der „gesicherten Bereiche“ (Wohnung) vollständig inklusive Kleidung desinfizieren um den Virus nicht mit reinzuschleppen. Jetzt ist es doch so, dass der Virus u.a. an der Kleidung haften könnte, du in die Wohnung kommst, dir die Hände wäscht, dich desinfizierst, die Jacke an die Garderobe hängst- und schon klebt der Scheißvirus wieder an der Hand oder er haftet sowieso schon an der Hose.
So wie ich es sehe, gibt es keinen Schutz für uns Otto-Normalverbraucher im Alltag.
Warum mache ich mir dann den Stress, wenn es sowieso nicht hilft?
Eben. Wegen des Stress. In den letzten Tagen hatte ich Todesangst. Todesangst bedeutet für mich, dass es bei Analyse des Problems für mich keine Möglichkeit gibt mein Ableben durch aktives Tun abzuwenden und zu verhindern. Der positive Ausgang der Geschehnisse basiert auf Glück oder Zufall. Ich muss also akzeptieren, dass ich keine Kontrolle über mein Schicksal habe.
Und damit muss ich akzeptieren, dass die Sache böse ausgehen kann. Das löst schon mal die Anspannung und macht den Kopf klar. Und dann kann ich das regeln, worüber ich zumindest ansatzweise Kontrolle habe. Ich betreibe Vorsorge. Ich hatte jetzt drei Tage positiven Stress, sitze jnun für die nächste Zeit stressfrei in meinem Sessel und kann damit entspannt darauf warten, dass sich die Lage wieder bessert.
Wie gesagt, man muss den Virus nicht fürchten sondern die unfähigen Politiker und Experten. Sollte sich die Lage aufgrund von Engpässen in der Vorsorgungslage verschlechtern, ohne das der Virus mutiert, wird es wahrscheinlich nachher mehr Tote aufgrund von Kollateralschäden als durch den Virus selbst gegeben haben. Momentan sieht es so aus, dass unsere Regierung so kompetent wie immer ist. Da hilft auch kein Krisengipfel mehr.
Und wenn ich an unsere Regierung denke, geht mir immer ein Gedanke als erstes durch den Kopf: „Werde bloß kein Kollateralschaden.“
Ich stelle mir sowieso eine Frage: Bei weltweit 81.245 Infizierten, 2.770 Toten und 30.311 Geheilten, eines leichten bis minderschweren Verlauf in achtzig Prozent der Fälle- wieso wird dann tatsächlich so ein Aufriss betrieben? Ist doch nur eine gewöhnliche grippeähnliche Erkrankung- oder doch nicht?
Sorry - wer will hier wen verarschen?

Und ja- ich glaube jeder von uns hätte es bis jetzt besser machen können. Fing schon damit an, die Bevölkerung zu sensibilisieren bevor der Virus an unsere Tür geklopft hat.
Wenn es stimmen sollte, dass die Versorgungslage in den Krankenhäusern sich schon jetzt verschlechtert- dann prost Mahlzeit.
Das Erste was ich heute Morgen gelesen habe: „Totale Panik. Der Markt fällt ins Bodenlose.“ Ja, wir haben jetzt an den Märkten über zehn Prozent korrigiert. Eigentlich müsste für mich die Woche als Permabär (wobei das so nicht stimmt) ein reines EL Dorado gewesen sein. Dazu kam noch, dass ich zu Hause war und meine Short Positionen permanent überblicken konnte. Das Resultat: mehr als ernüchternd. Über den Daumen gepeilt Plus Minus Null. Den Rückgang des Minendepots hat es jedenfalls nicht ausgeglichen.
Wenn bei so einer „sicheren Sache“- dem Auftreten eines Schwarzen Schwans kein Gewinn bei herauskommt, dann kann man sich schmollend in die Ecke setzen oder wieder zurück auf Anfang und mal analysieren, was man falsch gemacht hat. Aber nicht nur, was man technisch falsch gemacht hat, sondern auch wie die eigene Psyche einen ausgetrickst hat- weil man (also ich) zu sehr auch eingetretenen Pfaden läuft.
Jedes Mal in den vergangenen Jahren wurden die Börsen selbst nach scharfen Abverkäufen wieder nach oben gezogen, der herrschende Leitspruch: „Buy the Dip.“ Der Vix dementsprechend irgendwann permanent um die 12 Punkte, normal war früher 21 Punkte. Aktuell bei 39,16 Punkten, von einer Panik würde ich sprechen, wenn er die 60 Punkte erreicht. Die TSK zeigt eine Backwardation- Kurve an, allerdings beginnt sie sich ab April bereits wieder zu verflachen, so dass die Marktteilnehmer von einer Beruhigung der Märkte im Frühjahr ausgehen.
Was heißt das für mich? Eigentlich die Finger vom Markt lassen. Ich bin kein technischer Analyst und nächste Woche muss (muss nicht kann) ich wieder arbeiten gehen. Außerdem habe ich sowieso keine Lust den ganzen Tag auf den Bildschirm zu starren. Um es ganz klar zu sagen: Die sichere Chance um die 13700 Punkte Short in den Dax zu gehen habe ich am Anfang verkackt, weil ich ein Stop loss gesetzt habe, was bei einem Spike abgeräumt wurde und ich danach keine Stop loss Schwellen mehr gefunden habe. Also ich finde es ungemein schwer, bei hoher Vola ein Stop loss zu definieren. Nun könnte man sagen, nimm einen kleinen Hebel und lass den Stop weg. Und da bin ich dann wieder bei der Konditionierung der Marktteilnehmer „Buy the Dip“. Sind die Anstiege (vgl. Dienstag) nur der Vola geschuldet und fallen wieder in sich zusammen oder wird „stabilisierend“ in den Markt eingegriffen und die Short Position löst sich nach einem 1000 Punkte Anstieg aus dem Nichts kommend in Luft auf.
Aber- und das gebe ich ganz offen zu, FOMO hat mich gepackt. Bisher wieder eine Chance verpasst, wieder nicht mit dabei. Es ist schwer (für mich) da rational zu bleiben. Da ich derzeit leider nicht an eine Entspannung glaube wird der Abverkauf für mich weitergehen und wahrscheinlich sogar zunehmen. Zumindest an den amerikanischen Börsen nähern wir uns wahrscheinlich langsam Marken die selbst für langfristig orientierte – amerikanische- Privatanleger – problematisch werden. Also gehe ich ins Risiko. Positionsgröße anpassen, Totalverlust definieren und ohne stopp los arbeiten.
Schmeckt mir gar nicht, weil es sich wie Roulette anfühlt, aber ich will, ich will ...
„Experte“ erwartet bis zu 70 Prozent Infizierte in Deutschland- entscheidend sei allerdings in welchem Zeitraum. Hier liegt wohl die Hoffnung, dass die Infektionsrate sich über einen Zeitraum von zwei Jahren hinziehen würde, mit der weiteren Hoffung von Unterbrechungen „durch schönes Wetter“ (meine Ausdrucksweise). Der „Krisenstab“ der Bundesregierung hat eine Vielzahl von Präventivmaßnahmen und Empfehlungen beschlossen- die- ja die man schon vor einem Monat hätte beschließen können. Fürchte nicht den Virus, sondern unfähige Politiker und Experten.
So ganz nebenbei, schon gegen Grippe geimpft? Ich habe jetzt mit drei Ärzten persönlich gesprochen, die allesamt daraufhin gewiesen haben, dass auch die durchgehende Grippeschutzimpfung eine Grundimmunisierung bieten würde. Als mir vor drei Wochen mein Zahnarzt erklärte, die regelmäßige Grippeschutzimpfung beinhalte auch gegen den Coronavirus einen nicht zu unterschätzenden Schutz habe ich dies nicht für voll genommen, weil ich den Mann nicht für voll nehme. Für den ist immer alles toll, wenn ich Bedenken über unser gesellschaftlich, politische und wirtschaftliche Lage im Land äußere kommt immer nur „Die“ da oben werden es schon richten, deshalb haben wir sie ja gewählt.
Mittlerweile habe ich wie gesagt die gleiche Einschätzung von zwei anderen Humanmedizinern zu hören bekommen, denen ich fast uneingeschränkt vertraue, die auch darauf hinwiesen das gerade Dunkeldeutsche aufgrund der vielen Impfungen in ihrem Leben wie Masern, Pocken, Keuchhusten usw. eine gute Immunisierung haben dürften.
Und nein, ich fange keine Diskussion über die Notwendigkeit von Impfungen an. Das hatten wir hier im Thread über die Jahre ausreichend. Wer meint sich nicht impfen lassen zu müssen und sich lieber mit Hokuspokus wie Schwarzkümmel usw. selbst therapieren will, der soll das tun.
Neben den Grippepandemien haben sich die Menschen mit Pest, Cholera und gerade mit den Pocken herumgeschlagen. Impfmuffel hat es schon immer gegeben. Gerade in der letzen großen Pockenepidemie um 1870 kam dies nicht sehr gut an. Während in Bayern, wo die Impfpflicht bestand, keine bayerische Stadt mehr als ein Prozent Bevölkerung verlor, hatte das impfunwillige Preußen herbe Bevölkerungsverluste in Höhe von 120.000 Menschen in den Jahren 1871/72 hinzunehmen. Und ja, einen absoluten Impfschutz gibt es nicht.
Nach einer Woche fallender Börsen kann man so einiges wesentliches feststellen. Bitcoin scheint eine Schönwetteranlage zu sein, nix mit digitalem Goldersatz. Rund 1.400 Dollar Verlust in einem Monat bei einem schwierigen Umfeld find ich schon herb. Gold gefallen, weil Verluste an anderer Stelle ausgeglichen werden mussten und Minenaktien die in letzter Zeit gut gelaufen sind, mussten überproportional Federn lassen. Nachdem der Markt über den Freitag seitwärts gelaufen ist (und ich dann um 21 Uhr übers Wochenende Short gegangen bin), ja da kam sie kurz vor Börsenschluss - die laaaaaange grüne Kerze, zusammen mit der Verbalintervention von FED Paule. Da werden „Sie“ wohl Sonntagnacht die Futures nach oben ziehen damit sich das „charttechnische Bild“ wieder aufhellt.
Das die FED kurzfristig tatsächlich die Zinsen senkt (FED-PUT) glaube ich nicht. Wahrscheinlich werden eher die Volumina der Reproaktionen wieder hochgefahren und die Nachfrage komplett befriedigt. Ich tippe mal auf ein Volumen von 60 Milliarden USD bei der nächsten Aktion.
Aber ich verstehe das Credo dahinter, es fällt zwar alles zusammen, doch es müssen –Zeichen- gesetzt werden. Ob nun an die Märkte oder gegen Rechts ...
Hilft onanieren gegen den Coronavirus? Ich bin kein Arzt- aber ich würde sagen definitiv ja. Noch besser ist es Matratzensport mit einer Partnerin zu betreiben. Letzteres erhöht die Abwehrkräfte während der reine Handbetrieb lediglich kurzfristig eine körperliche Entspannung bringt. Sollten wir tatsächlich bald alle zu Hause unter Quarantäne sitzen sollte man sich vielleicht jetzt schon Gedanken machen, welche Maßnahmen jeder einzelne gegen den aufkommenden Lagerkoller vorbereiten sollte. Die ersten ein, zwei Tage mag die Zwangspause in der eigenen Wohnung kann angenehm sein. Irgendwann will man sich ganz automatisch mal draußen die Beine vertreten und eine Runde um den Block gehen. Geht aber nicht- Quarantäne. Ätsch.
In Nordkorea soll wohl ein Handelsbeamter der wegen Corona (Coronavirus ist mir zu lang und ich gehe mal davon aus, dass jeder weiß das ich die Biersorte nicht meine) in Quarantäne war und die Quarantäneauflagen missachtet hat, weil er schwimmen gehen wollte- hingerichtet- worden sein. Sollte dies tatsächlich so sein, finde ich die Bestrafung angemessen, soweit der einzelne aus Egoismus das Wohl aller gefährdet.
Für uns ältere Generationen ist es nicht unbedingt etwas neues das jede unsere Handlungen Konsequenzen mit sich bringen kann. Bei der folgenden Generation sieht das aufgrund der sozialistischen Erziehung schon ganz anders aus. Das Wissen um Konsequenzen wird heute lediglich durch das Elternhaus bestimmt. In Ausnahmesituationen können und werden zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit und zum Schutz der Allgemeinheit auch drakonische Strafen verhängt werden. Je nach Gesellschaftssystem früher oder später.
Sollte Corona wider erwarten (weil bisher wurde doch immer alles wieder gut) eskalieren, werden auch in unserer verweichlichten Gesellschaft zuletzt drakonische Maßnahmen ergriffen werden, welche zum jetzigen Zeitpunkt als unverhältnismäßig angesehen werden.
Und so ganz nebenbei: Unsere Polizeigesetze würden die obige Hinrichtung ebenfalls nach dem Gesetzeswortlaut zulassen. Ob die Hinrichtung (zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit) rechtmäßig war, wird durch die Verhältnismäßigkeit geprüft. Die Maßnahme muss geeignet, erforderlich und angemessen gewesen sein. Geignet und erforderlich ja, angemessen derzeit nein, bei zwei Millionen Toten und einer gescheiterten Eindämmung des Virus- ja.
So ein Mist. Eigentlich wollte ich über was Lustiges schreiben. Das man sich jetzt schon Gedanken darüber machen sollte, wie man die Zeit zu Hause verbringt, mögliche Kinder beschäftigt. Sich schon jetzt darüber Gedanken macht, wie man den Bewegungsmangel ausgleicht um damit dem Stress vorzubeugen, der jetzt schon unterschwellig da ist, sich aber in der konkreten Gefahrensituation expotential steigern wird.
Oder auch darüber, dass jetzt zwar Lebensmittel gebunkert wurden, diese aber zu einem großen Anteil aus Kohlehydraten bestehen und im Zusammenspiel mit Bewegungsmangel und vielleicht Medikamenteneinnahmen auf die Dauer zu Verstopfung führen wird. Im besten Fall hat dies lediglich Einfluss auf den Verbrauch von Klopapier, im unangenehmsten Fall kann man nicht mehr kacken.
Auch wenn es derzeit vermutlich nicht so angesprochen wird überfordert uns die Situation. Unsere Altvorderen versuchen Corona komplett zu ignorieren, meine Zaubermaus ist nicht panisch oder so, aber sie weiß eigentlich nicht wirklich wie sie mit dieser Situation umgehen soll. Da kreisen wohl ständig die Gedanken im Kopf. Und so richtig seine Angst äußern können die meisten wohl auch nicht, weil – es ist ja noch nicht passiert und man will keine Schwäche zeigen. Sehr schön am Maskenverkauf zu sehen. Alle haben Masken gekauft nur keiner trägt sie- und sei es nur zur eigenen Beruhigung.

Da trägt man lieber seine eigene Maske in der Öffentlichkeit zur Schau.
Wie heißt das noch mal gleich?
Ah- kognitive Dissonanz.
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.839.682 von spielkind0815 am 01.03.20 08:18:01Also zur ersten Zeile:
Nimm bei der einen Hilfsmaßnahme besser die Maske ab. Wenn die Mausi nämlich sauer wird, bleibt dir nur die andere Hilfsmaßnahme. :)
Die Charite hat heute eine neue Corona-Ambulanz eingerichtet vor der sich prompt eine Warteschlange von Mitbürgern gebildet hat, die sich auf eine mögliche Infektion testen lassen wollen. Ich verstehe gar nicht warum. Okay, die ersten 100 Infizierten haben noch eine von Bundesgesundheitsminister Spahn signierte Kaffeemaschine gewonnen. Aber jetzt gibt es doch schon binnen weniger Tage 190 –Stopp jetzt sind es schon 197 Infektionen- und wird haben Frankreich auf dem Weg zur Sitze überholt. Italien hält mit 2036 Infizierten noch unangefochten den ersten Platz. Dementsprechend ist klar, dass sich die Deutschen gemeinschaftlich testen lassen wollen, schließlich können wir das nicht auf uns sitzen lassen. Irgendwann wird es heißen: „Wir sind Corona.“
So schnell wie die Zahlen in die Höhe schießen könnte es durchaus im Bereich des möglich liegen, schließlich sind wir Deutschen ein reisefreudiges Völkchen. Sollte meine Bekannte sich unentdeckt in Asien angesteckt haben, dürfte sie mittlerweile einige Hundert angesteckt haben so umtriebig wie sie in den letzten Tagen war. Ich glaube sie war in der Zeit auf drei Großveranstaltungen und einigen kleineren Events. An einem habe ich auch teilgenommen. Aber auch bin seit Januar zweimal geflogen und war auf einem Kreuzfahrtschiff. Keine Ahnung wie viel ich angesteckt haben könnte.
Aber deshalb würde ich nie auf die Idee kommen mich irgendwo anzustellen, um mich testen zu lassen. Ich denke, wenn mir die Lunge mit Wasser vollläuft und ich zu ertrinken drohe, werde ich es als erster bemerken.
Sorry, aber ich werde mich doch nicht ohne Not in eine Menschenansammlung begeben von der ich annehmen muss, dass ich dort tatsächlich mit Infizierten in Kontakt kommen könnte. Bloß, weil ich mich eben lustig gemacht habe heißt das noch lange nicht, dass zwischen den Hypochondern nicht tatsächlich infizierte Menschen sind. Ich meide jetzt auch die Praxis meines Hausarztes. Eigentlich wollte ich letztens Medikamente für hundert Tage haben, aber er war so übermündet, dass er mir nur welche für 50 Tage verordnet hat. Jetzt versuche ich mir eben noch welche über einen anderen Arzt zu organisieren.
Aber ich hätte noch mal gerne meinen D3 Spiegel testen lassen. Ich nehme zwar jeden Tag 1000 Einheiten aber das ist scheinbar gerade im Winter zu wenig. Bei einem festgestellten Mangel hätte ich dementsprechend eine Vitamin D3 Therapie unter ärztlicher Kontrolle gemacht. Ärztliche Kontrolle gerade wegen der Nierenwerte. Nun habe ich mir ein D3 K2 Präparat aus der Apotheke mit Magnesium geholt. Besser als nix.
Ein hoher D3 Spiegel soll ja neben grippalen Infekten auch vor einer Corona Infektion schützen. Ob sinnvoll oder nicht, mir egal. Ich pump mir auch algovir in der Hoffnung in die Nase mögliche Viren werden dadurch in der Nase abgetötet. Brötchen hole ich mir auch keine frischen mehr. Ich sehe das Ganze immer unter dem Aufwand/Nutzen Effekt. Viele kleine Sachen unterstützen das große Ziel- sich eben nicht anzustecken. Außerdem sollte man den Placeboeffekt nicht unterschätzen.

Ich habe eben noch mal geguckt. Wir sind immer noch zweite. Aber bald:

#: Wir sind Corona. Dank Spahn und Konsorten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.844.897 von Geniator am 01.03.20 19:37:19... meine Schweinemaske? Die gehört doch dazu.:p
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