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EXXON - zahlt kontinuierlich steigende Dividenden... (Seite 28)

eröffnet am 29.03.10 13:58:52 von
neuester Beitrag 10.06.21 08:54:19 von

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22.06.13 09:32:33
Beitrag Nr. 24 ()
Auf ein Neues!


Update für 2012:

Wie im August letzten Jahres angedeutet, ist 2012 für Exxon etwas schlechter gelaufen, als 2011. Allerdings doch besser, als ich bei diesem Ölpreis erwartet hätte.

Der Ölpreis ist im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr faktisch unverändert geblieben, während er ja in 2011 zum Vorjahr noch um 40% nach oben geschossen war. Da die Kosten ihren ständigen Aufwärtstrend – wenn auch mit deutlich gebremstem Schaum – fortgesetzt haben, ist der free-cash-flow geschrumpft.

Durchschnittspreis 2012 für ein Barrel Brent: 111,67 Dollar – quasi unverändert zu 2011 (111,26 $).

Das hat für Exxon in 2012 dazu geführt:

cash-flow from operations and asset sales: 63,8 Mrd.
capital and exploration expanditures: 39,8 Mrd.
Überschuss: 24 Mrd.


Hier noch mal einschließlich der Vergleichszahlen der letzten Jahre:

Der cash flow aus dem operativen Geschäft:

2006: 52,3
2007: 56,2
2008: 65,7
2009: 29,9
2010: 51,6
2011: 66
2012: 63,8

Die entsprechenden expanditures:

2006: 19,8
2007: 20,8
2008: 26,1
2009: 27,1
2010: 32,2
2011: 37
2012: 39,8

Daraus ergibt sich in etwa der ausschüttungsfähige free-cash-flow wie folgt:

2006: 32,5
2007: 35,4
2008: 39,6
2009: 2,8
2010: 19,4
2011: 29
2012: 24


Dabei wurden 10,1 Mrd. als Dividende und 20 Mrd. in der Form von Aktienrückkäufen an die Aktionäre ausgeschüttet, insgesamt also 30,1 Mrd. Dollar – etwas weniger also als im Vorjahr.

Der vorhandene Cash ist auf 9,9 Mrd. gesunken. Die langfristigen Verbindlichkeiten sind auf 11,6 Mrd. Dollar für mich überraschend deutlich gesunken.

Diesmaliges Fazit ist, dass der FCF bei stagnierenden Ölpreisen weiter gesunken ist und nun deutlich unter dem Niveau des Jahres 2006 liegt (2006 halte ich für einen einigermaßen guten Bezugspunkt, weil es das letzte Jahr vor den großen Wirren auf dem Ölmarkt war).

Die Ausschüttung an die Aktionäre ist zwar konstant geblieben, aber es stellt sich die Frage, ob dies in der Zukunft so bleiben kann. Denn die Ausschüttungen konnten nicht gänzlich aus dem FCF geleistet werden.

Derzeit sieht es so aus, als könnte der Ölpreis im Durchschnitt des Jahres 2013 gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgehen.

Ich würde daher für 2013 eher von einem weiter sinkenden FCF ausgehen, der – jetzt oder später – ein vermindertes Niveau des Rückkaufs eigener Aktien nach sich ziehen sollte.

Das worst case-Szenario wäre, dass aufgrund einer steigenden Ölförderung (Fracking, Irak), kombiniert mit einer strukturellen Wachstumsschwäche der Weltwirtschaft, der Ölpreis in den nächsten Jahren verhältnismäßig schwach tendiert (unter 100 Dollar / Barrel Brent), während die Kosten weiter steigen. Exxon käme dann von zwei Seiten unter Druck.
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07.09.12 07:20:54
Beitrag Nr. 23 ()
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11.08.12 12:15:56
Beitrag Nr. 22 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.735.485 von SLGramann am 03.07.11 17:56:58Update für 2011:

Wie im Juli letzten Jahres schon angedeutet, ist 2011 für Exxon wesentlich besser gelaufen, als 2010.

Grund ist der nochmals deutlich gestiegene Ölpreis.

Durchschnittspreis 2011 für ein Barrel Brent: 111,26 Dollar - das sind ca. 40% mehr als 2010 (79,50 $).

Das hat für Exxon in 2011 dazu geführt:

cash-flow from operations and asset sales: 66 Mrd.
capital and exploration expanditures: 37 Mrd.
Überschuss: 29 Mrd.


Hier noch mal einschließlich der Vergleichszahlen der letzten Jahre:

Der cash flow aus dem operativen Geschäft:

2006: 52,3
2007: 56,2
2008: 65,7
2009: 29,9
2010: 51,6
2011: 66

Die entsprechenden expanditures:

2006: 19,8
2007: 20,8
2008: 26,1
2009: 27,1
2010: 32,2
2011: 37

Daraus ergibt sich in etwa der ausschüttungsfähige free-cash-flow wie folgt:

2006: 32,5
2007: 35,4
2008: 39,6
2009: 2,8
2010: 19,4
2011: 29


Konsequenterweise hat Exxon in 2011 an seine Aktionäre in etwa den FCF ausgeschüttet und zwar 9 Mrd. als Dividende und 22 Mrd. in der Form von Aktienrückkäufen, insgesamt also 31 Mrd. Dollar.

Der vorhandene Cash ist auf 13 Mrd. gestiegen. Leicht gestiegen sind hingegen auch die langfristigen Verbindlichkeiten auf nunmehr 17 Mrd. Dollar.


Als Fazit kann man festhalten, dass Exxon mit dem derzeitigen Ölpreis zunächst gut leben kann und ca. 30 Mrd. Dollar freien Cashflow pro Jahr erzeugen konnte.

Man muss aber auch kritisch sehen, dass der freie Cashflow in 2011 noch immer unter dem Niveau von 2006 lag, obwohl der Ölpreis im Jahresdurchschnitt von 65,14 Dollar / Barrel (2006) auf 111,26 Dollar / Barrel (2011), also um 71% gestiegen ist.
Das Problem ist eben, dass die Kosten bei Exxon in diesem Zeitraum sogar um 87% gestiegen sind.

Nach wie vor handelt es sich um ein Rattenrennen zwischen steigenden Kosten der Ölförderung und steigendem Ölpreis, das Exxon zumindest im Zeitraum 2006 bis 2011 nicht gewinnen konnte.

Für 2012 stellt sich die ernste Frage, ob sich die Zahlen gegenüber 2011 nicht wieder verschlechtern werden. Denn bisher scheint der Ölpreis das Niveau von 2011 nur leicht überbieten zu können, während ich auf der Kostenseite einen weiteren deutlichen Anstieg unterstellen würde.
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26.06.12 15:35:55
Beitrag Nr. 21 ()
Was steckt hinter Exxons Ausstieg aus der Gasexploration in Polen?

http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/exxonmobil-gibt-suche-…

Geben sie einfach so auf oder steckt mehr dahinter? Hier heißt es: "Exxon Mobil überlässt es nun der Konkurrenz, sich mit der Regierung auseinanderzusetzen und niedrige Steuern sowie günstige Regularien auszuhandeln. Sobald das geschehen ist, wird Exxon Mobil nach Polen zurückkehren."

http://blog.taipan-online.de/4589/2012/exxon-mobils-groser-s…
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01.06.12 13:26:45
Beitrag Nr. 20 ()
01.06.2012

ExxonMobil: Erdgas gewinnt Schlüsselrolle im Energiemix

HAMBURG (dpa-AFX) - Erdgas wird einer Studie zufolge in knapp 20 Jahren der wichtigste Energieträger in Deutschland sein. Ab 2030 werde Erdgas das bis dahin dominierende Mineralöl ablösen und damit entscheidend zum Erfolg der Energiewende beitragen, heißt es in der am Freitag in Hamburg verbreiteten Untersuchung des Energiekonzerns ExxonMobil.
Das hohe Potenzial des flexiblen Energieträgers werde bislang bei weitem noch nicht ausgenutzt. Heute trägt Erdgas rund 20 Prozent zur deutschen Energieversorgung bei; bis zum Jahr 2040 werden es nach der ExxonMobil-Prognose 34 Prozent sein. Zusammen werden Öl und Gas dann immer noch fast 60 Prozent der Energieversorgung sichern. Erneuerbare Energien kommen danach auf 25 Prozent.


/egi/DP/zb
dpa-AFX
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04.05.12 12:41:54
Beitrag Nr. 19 ()
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26.04.12 10:14:32
Beitrag Nr. 18 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.089.704 von i5001 am 26.04.12 08:17:5226.04.2012 ExxonMobil wird Top-Dividendenzahler - Ausschüttung seit 1908

Der Energieriese Exxon Mobil Corp. (ISIN: US30231G1022, NYSE: XOM) wird seinen Aktionären eine Quartalsdividende in Höhe von 0,57 US-Dollar je Aktie ausbezahlen. Dies ist eine Anhebung um 21 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Seit 1908 schüttet der weltweit größte an der Börse gelistete Energiekonzern ununterbrochen eine Dividende aus. Exxon Mobil ist nun mit einer Summe von 10,75 Mrd. US-Dollar jährlich der Top-Dividendenzahler in den USA. Damit wurde AT&T überholt.

Die letzten 30 Jahre wurde die Ausschüttung jährlich erhöht. Auf das Gesamtjahr hochgerechnet zahlt Exxon Mobil zukünftig 2,28 US-Dollar an die Investoren. Damit beträgt die derzeitige Dividendenrendite beim aktuellen Börsenkurs von 86,85 US-Dollar 2,62 Prozent. Investoren erhalten die nächste Ausschüttung am 11. Juni 2012. Exxon Mobil war unter Zugzwang, nachdem die „kleinere” Chevron die Dividende deutlich anhob. So fiel die jetzige Anhebung der Aussschüttung höher, als von den Experten erwartet (10-15 Prozent) aus.
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26.04.12 08:17:52
Beitrag Nr. 17 ()
1 Antwort
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19.04.12 09:19:21
Beitrag Nr. 16 ()
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30.03.12 10:21:41
Beitrag Nr. 15 ()
http://www.aktiencheck.de/news/Artikel-Exxon_Mobil_Aktie_Div…

Die Dividendenrendite ist mit 2,2% gar nicht so niedrig wie sie aussieht, denn man muss die Aktienrückkäufe auch noch dazurechnen.
Hinzu kommt, dass bei diesen enormen Investitionen Wachstum quasi vorprogrammiert ist. Es gibt noch viele Shale Öl/Gas Gelegenheiten in den USA und Tiefseeöl in den USA und anderswo. Es könnte wirklich Realität werden, dass sich die USA in 10 Jahren selbst mit Öl versorgen können, wie von Analysten prognostiziert. Exxon wird daran seinen Anteil haben. IMO ein klarer Kauf, insbesondere auch wegen des moderaten KGVs von 10.
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