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Timburgs Langfristdepot 2012-2022 (Seite 11)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.339.238 von hansi11 am 30.06.12 18:51:56Wenn ich über meine PEP nachdenke, so muss ich sagen, warum habe ich damals nicht mehr gekauft.

Sollen sie doch im Keller verfaulen. Den Gefallen tun sie mir aber nicht.

Der Kurs hat sich mehr als verdoppelt und über die magere Dividende reden wir lieber nicht.

Es gibt da nämlich ein Problem. Sie steigt Jahr für Jahr. Onvista gibt eine Dividende von 3,05 % an, ich bekomme aber über 6,6 %.

Die Zeit spielt eine große Rolle.

Hansi
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.339.271 von Timburg am 30.06.12 19:11:06Ja, das Häuschen hatten wir schon.

Nichts für ungut.

Des Deutschen liebstes Kind ist unter anderem ein eigenes Häuschen oder eine eigene Wohnung. Der Normalbürger macht sich da gerne für 20 bis 30 Jahre zum Sklaven der Bank.

Anstatt 5-10 Jahre zu Sparen und das Geld arbeiten zu lassen und dann das Haus eventuell in 10 Jahren zu besitzen. Die Bank verdient immer noch, aber nicht mehr so viel.

Also beenden wir das Thema. Ändern kann man jetzt sowieso nichts mehr.

Man soll Sparen, aber nicht auf alles verzichten!

Hansi
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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.339.314 von hansi11 am 30.06.12 19:37:52Noch eine Anmerkung.

Du verpasst in der heutigen Zeit garantiert sehr, sehr viel.

Du musst entscheiden, was Dir und Deiner Familie sehr wichtig ist.

Lese nur mal eine Sonntagszeitung (z. B. FAZ) von vorn bis hinten durch. Soviel wissen hatten Menschen vor hunderten von Jahren nicht einmal in Ihrem ganzen Leben erhalten.

Das ist eines unserer unser Probleme heute.

Hansi
Hier mal was aktuelles zur Post; wie schon erwähnt scheint man auf gutem Weg zu sein beim Ergebnis wieder 5-8% zuzulegen. Demenstprechend dürfte die Dividende von 70 Cent gesichert sein - falls nicht sogar auf 75 aufgestockt wird. Immerhin aktuell 5% Rendite.


Samstag, 30. Juni 20122012-06-30 16:44:52


Briefe in Deutschland
Post erwägt Porto-Erhöhung
Ein Brief kostet 55 Cent, eine Postkarte 45 Cent. Doch die Post hätte zumindest bei den Briefen gern mehr. Und die Preisgenehmigung der Netzagentur gilt nur noch bis zum 31. Dezember 2012. Deshab rechnen die Postvorstände langsam durch, welche Erhöhungen möglich sind.

Die Deutsche Post denkt über eine Portoerhöhung für Briefe in Deutschland nach. "Wir werden im Herbst prüfen, ob die Rahmenbedingungen es ermöglichen, unsere Preise für das nächste Jahr zu erhöhen", sagte Post-Finanzvorstand Larry Rosen der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

"Fakt ist, dass unser Porto seit vielen Jahren nicht mehr gestiegen ist." Die Umwandlung von Filialen der Post in sogenannte Partnerfilialen mit Bäckern oder Schreibwarenhändlern sei abgeschlossen.

Das Geschäft der Post entwickle sich "sehr erfreulich", sagte Rosen. Das Unternehmen sei zuversichtlich, seine Prognosen für das Geschäftsjahr 2012 erreichen zu können. "Wir rechnen mit einem operativen Ergebnis von 2,5 bis 2,6 Milliarden Euro, nach 2,4 Milliarden Euro im vorigen Jahr", sagte Rosen.

Eine Nachzahlung von Mehrwertsteuer, auf die sich die Post mit den Finanzbehörden geeinigt hatte, werde das operative Ergebnis mit 180 Millionen Euro belasten. Insgesamt musste die Post zwar 516 Millionen Euro nachzahlen. Für mehr als die Hälfte hatte das Unternehmen jedoch Rückstellungen gebildet.

Die Post hatte zuletzt im Dezember 2011 versucht, das Porto für Briefe zu erhöhen, war aber von der Bundesnetzagentur gestoppt worden. Sie ließ dem Konzern nur minimalen Spielraum, an der Preisschraube zu drehen. Schon damals wurde vermutet, dass die Post nun 2013 einen neuen Anlauf für höhere Briefpreise nehmen könnte. Die Genehmigung der Netzagentur gilt bis zum 31. Dezember 2012.

Quelle: n-tv.de, sba/dpa
Hallo Timburg,

für die Deutsche Post hast Du Deine Entscheidung schon getroffen.

Jetzt sind nur noch Katastrophen wichtig.

Laut EU soll die dt. Post Gelder zurückzahlen.
Wie sieht es mit der Pensionsrückstellung aus.

Für mich ansonsten fast keine weiteren Probleme.

Hansi
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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.339.374 von hansi11 am 30.06.12 20:22:57So,

jetzt ist erst einmal bis Freitag Schluss.

Einen schönen Sonntag und eine
erfolgreiche Woche

Hansi
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.339.314 von hansi11 am 30.06.12 19:37:52Des Deutschen liebstes Kind ist unter anderem ein eigenes Häuschen oder eine eigene Wohnung. Der Normalbürger macht sich da gerne für 20 bis 30 Jahre zum Sklaven der Bank.

Anstatt 5-10 Jahre zu Sparen und das Geld arbeiten zu lassen und dann das Haus eventuell in 10 Jahren zu besitzen. Die Bank verdient immer noch, aber nicht mehr so viel.



Diese Aussage will ich jetzt mal nicht unkommentiert bis nächsten Freitag stehen lassen :cool::cool:

Das sind eigentlich die Lieblingsargumente des Bank- oder Sparkassenberaters, welcher natürlich auch seine eigenen Interessen im Hinterkopf hat. Zum einen gibt er Dir in der Ansparphase einen mickrigen Zinssatz von 1-2%, dann kann er Dir vieleicht auf Provisionsbasis eine Mietwohnung andrehen und nach 10 Jahren verdient er zum einen an der Hypothek, zum anderen kaufst Du die Wohnung/Das Haus eben wieder über die Bank und er kassiert nochmals seine Provision.


Klar muss man etwas Eigenkapital für den Kauf mitbringen, war auch bei mir der Fall. Aber in den 10 Jahren die ich anspare und in einer "billigen" Wohnung ausharre bin ich eben nicht Sklave der Bank, sondern Sklave eines Vermieters und verliere obendrein auch noch 10 Jahre Lebensqualität. Und abgesehen davon ist die Differenz zwischen Miete und Hypothekenzahlungen (wenn ich mir Augsburger Mieten und Hauspreise vergleiche) nicht mehr so groß dass man hier lange nachdenken müsste, welche Alternative die beste ist.

Und außerdem: wenn man auch noch den richtigen Kaufzeitpunkt erwischt kann es durchaus sein (wie auch in meinem Fall) dass die Wertsteigerung des Hauses die Bankzinsen fast vollständig wieder wettmacht.

Was ich unter Lebensqualität verstehe: dass müssen nicht unbedingt die Mehrquadratmeter und Höherausstatung eines Hauses sein. Vielmehr denke ich daran dass mein Junior z.B. um 21 Uhr noch schnell sein Posaunenstück im Keller proben kann. Wenn ich sowas in ner Mietwohnung mache hab ich innerhalb 5 Minuten die Eigentümerversammlung vor der Tür :rolleyes: Könnte noch weiter fortfahren; bringt aber nichts denn:

Im Endeffekt muss jeder selber für sich entscheiden wie er in der Wohnungsfrage vorgeht, natürlich unter Berücksichtigung seines eigenen Lebensstils bzw. was ihm wichtiger ist.

So, wünsch Dir auch noch einen schönen Sonntag und ein glückliches Händchen nächste Woche
Timburg
Das erste Halbjahr:
Kurse Frankfurt bzw. KAG (OnVista.de)

Jahresschlusskurs / Schlusskurs 29.06.2012 / % Gewinn-Verlust # Dividende / % vom Jsk
Kaufkurs (Kaufkurs der Aktie, bei Besitz der niedrigste Kurs Frankfurt)

Altria: 23,000 € / 27,233 € / 18,40 % # 0,635 € / 2,76 %

Dt. Post: 11,940 € / 13,888 € / 16,31 % # 0,700 € / 5,86 %
Singapore Post: 0,653 € / 0,629 € / -3,68 % #

Dt.Telekom: 8,850 € / 8,635 € / -2,43 % # 0,700 € / 7,91 %
Freenet: 9,980 € / 11,436 € / 14,59 % # 1,200 € / 12,02 %

Siemens: 65,964 € / 66,07 € / 0,16 % #
General Electric: 15,678 € / 16,326 € / 4,13 % #

Lang & Schwarz: 6,800 € / 8,615 € / 26,69 % #
Vodafone: 2,152 € / 2,223 € / 3,30 % # 0,085 € / 3,95 %

------------

Fidelity Indonesia: 20,78 € / 21,49 € / 3,42 % #
Fidelity Thailand: 26,15 € / 31,82 € / 21,68 % #


Meine Käufe (Aufnahme ins Depot) / Verkäufe:

Siemens: Aufnahme am 18.06.2012 zu 65,964 Euro.
General Electric: Kauf am 19.06.2012 zu 15,678 Euro.
Singapore Post: Kauf am 28.06.2012 zu 0,653 Euro.

Die Gebühren werden nicht auf die Aktie aufgeschlagen, sondern als Verlust gebucht. Die Gebühren verändern nicht den Wert der Aktie. Sie verringern den Gewinn.

Im zweiten Halbjahr kann es noch folgende Dividenden geben:

Altria: Juli und Oktober
Singapore Post: Juli, August und November
General Electric: Juli und Oktober
Lang & Schwarz: August/September
Vodafone: August

Hansi
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.361.303 von hansi11 am 06.07.12 18:16:49Hallo Hansi,

erstmal zu Deinem Depot: ohne jetzt die Gewichtung der einzelnen Positionen zu kennen glaub ich dass Du mit Deiner Halbjahres-Rendite schon zufrieden sein kannst. Sind ja alles Top-Werte (bis auf Singapore Post bzw. L&S mit denen ich mich noch nie befasst hab und zu denen ich nichts sagen kann).

Einzige Sache die mir aufgefallen ist: ist das Depot nicht zu sehr Telekom-Lastig (gleich 3 Titel aus der Branche)?? Aber OK, wenn Du in erster Reihe rein auf Dividenden aus bist - vieleicht auch nicht verkehrt da die Telekoms im Allgemeinen ordentliche Divis ausschütten.


Ich selber nämlich will versuchen, den allgemein gängigen Börsenweisheiten zu folgen und da wird ja ständig breite Streuung/Diversifierung gepredigt.

Dementsprechend hab ich mit
-akt. Positionen: Deutsche Post, Siemens
WL: Allianz, Daimler, BP, Vodafone,

gleich eine breite Branchenstreuung ins Auge gefasst. Dass die Anfangspositionen zumeist DE-Werte sind - hab ich ja schon erklärt. Es geht darum in den ersten 1-2 Jahren keine Probleme mit der Quellensteuer zu haben. Später folgen dann schon mehr ausl. Werte, gibt ja genügend Substanzwerte.

Auf jeden Fall kann ich jetzt schon - nach nur 3 Monaten seit Start - sagen dass es doch unheimlich viel Spass macht. Und vor allem bin ich richtig stolz auf mich dass ich mich endlich zu einer Disziplin durchgerungen hab. Trade ja schon seit 15 Jahren mal mit mehr (NM-Zeiten) mal mit weniger Erfolg. Aber mit der Zeit kommt einem doch die Einsicht dass seriöses Value-Investieren der beste Weg ist, um langfristig etwas aufzubauen. Zeit hab ich ja genügend.

Viele Grüße
Timburg
Hallo Timburg,

ja, es sieht sehr Telekom-Lastig aus. Mit der Dt. Telekom habe ich erst einmal keine Probleme, da auch für nächstes Jahr die Dividende feststeht.

Was mit Freenet wird kann ich jetzt noch nicht sagen. Mal sehen, wie sich Drillisch verhält.

Vodafone bleibt im Depot.

Ich selbst habe auch Aktien, welche nur etwas über 1 % Dividende abwerfen oder sogar keine Dividende haben.

Am Anfang solltest Du natürlich nicht verschiedene Werte einer Branche haben. Wenn Dein Depot aufgebaut ist, sieht es auch anders aus.

Wertmäßig liege ich nicht groß über den Durchschnitt. Da habe ich mit Starbucks Probleme. Da aber alle Starbucks-Aktien AGST-Frei sind, bleiben sie im Depot.

Denk mal über eine Excel-Tabelle nach. Im Moment lohnt es sich zwar nicht, aber später ganz bestimmt.

Es ist sehr gut, dass Dir der Aufbau Deines Depots Spaß macht. Endlich mal eine Arbeit die Spaß macht.

Ich wünsche Dir große Erfolge und
ein hoffentlich schönes Wochenende

Hansi
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