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ADLER Real Estate -- heiße Empfehlung

eröffnet am 09.06.13 16:42:23 von
neuester Beitrag 26.06.22 22:32:35 von

ISIN: DE0005008007 | WKN: 500800
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25.06.22
Lang & Schwarz
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26.06.22 22:32:35
Beitrag Nr. 1.509 ()
Ablauf Squeeze Out bei IMW
Bei IMW wurde der SO am 5.11.2019 verlangt. Die Minderheitsaktionäre wurden dann Ende Juni 2020 über den SO und die Abfindungshöhe informiert. Hintergrund war wohl ein Streit zwischen den beiden WPs über die HÖhe der Abfindung (der erste WP hatte allerdings auch extrem zu ungunsten der Minderheitsaktionäre bewertet. Auch war die Planung der Gesellschaft grob fehlerhaft (zu ungunsten der Minderheitsaktionäre), so dass diese neu gemacht werden mußte. Hinzu kam die Planungsunsicherheit wg. des Mietendeckels. HV war Anfang August 2020, Geld gab es Anfang Oktober 2020. Der Abfindungsbetrag lag übrigens oberhalb des niedrig gerechneten NAVs (war ein Auftragsgutachten) und höher als der Buchwert des EKs.

Ich gehe bei Adler davon aus, dass die Gesellschaft kein Interesse an einer zu niedrigen Bewertung haben wird, sondern eher auf eine schnelle Einigung der WPs Wert legen wird. Daher dürfte der Prozess schneller gehen und ich erwarte einen fairen Abfindungskurs (auch wenn es bei Nachverhandlungen bei BCP zu einem kleinen Rückgang des NAVs und Buch-EKs kommen kann).
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26.06.22 21:07:03
Beitrag Nr. 1.508 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 71.860.704 von sergiodq am 26.06.22 20:57:40
Zitat von sergiodq: Na ja. Punkt 1 ist keine Entwarnung. Zu Punkt 2: Das Zittern geht im Grunde ja bis zur Eintragung SO und Zahlung. Kann also durchaus noch bis ins nächste Jahr gehen. Selbst wenn es eine Bank gibt, die eine Bestätigung der Finanzierung gibt heisst das nicht, dass am Ende des Tages dann auch bezahlt wird. Deswegen fragte ich ja, was das mit euch macht? Monatelanges Zittern für eine vielleicht 50 % Chance. Maximalrisiko müsste man ja wahrscheinlich Insolvenz ansetzen...


Das würde ich hier ja anders gestalten. Sobald der Gutachterwert bekannt gegeben wird, springt ja der Kurs an. Zumindest wenn man von einem entsprechend höheren Wert ausgeht. Dann wäre hier Ende, weil 3-6 Monate warten mir in der Tat zu risikoreich wären. Dann entfällt das Zittern on sie zahlen. Über welche Summen spricht man beim SO? Realistischerweise wohl eher um 30-40 Mio. Euro. Die sollte man auch selber hinterlegen können.
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26.06.22 20:57:40
Beitrag Nr. 1.507 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 71.860.452 von straßenköter am 26.06.22 19:46:55Na ja. Punkt 1 ist keine Entwarnung. Zu Punkt 2: Das Zittern geht im Grunde ja bis zur Eintragung SO und Zahlung. Kann also durchaus noch bis ins nächste Jahr gehen. Selbst wenn es eine Bank gibt, die eine Bestätigung der Finanzierung gibt heisst das nicht, dass am Ende des Tages dann auch bezahlt wird. Deswegen fragte ich ja, was das mit euch macht? Monatelanges Zittern für eine vielleicht 50 % Chance. Maximalrisiko müsste man ja wahrscheinlich Insolvenz ansetzen...
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26.06.22 19:46:55
Beitrag Nr. 1.506 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 71.860.359 von sergiodq am 26.06.22 19:28:01
Zitat von sergiodq: Was macht das mit Euch, dass ihr wisst, dass die ausstehenden Anleihen der AGroup alle um die 50 % notieren? Unabhängig vom Gutachten ist ein Grundsatz von mir auch die Zahlungsfähigkeit des Hauptaktionärs.


Das ist normalerweise stark zu beachten. Aus zwei Gründen bin ich entspannt. Erstens weil nach Wirecard die Angst den Kurs bestimmt. Zweitens geht es normalerweise nur um drei Monate bis das Gutachteb fertig sein sollte. Bis dahin ist keine Anleihe fällig. Aus Risikogründen ist ARE eine Aktie, bri der man rin Spruchverfahren nicht erledigen muss.
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26.06.22 19:28:01
Beitrag Nr. 1.505 ()
Was macht das mit Euch, dass ihr wisst, dass die ausstehenden Anleihen der AGroup alle um die 50 % notieren? Unabhängig vom Gutachten ist ein Grundsatz von mir auch die Zahlungsfähigkeit des Hauptaktionärs.
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26.06.22 00:11:45
Beitrag Nr. 1.504 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 71.857.988 von Andrija am 25.06.22 23:31:23Die Überschreitung der 90% und 95% Schwellen beim Anteilsbesitz ist doch bereits erfolgt, eine weitere Erhöhung beim Squeeze-out löst deshalb keine Grunderwerbsteuer aus.

Bei dem Wohnungspaket ist vielleicht bereits eine RETT Blocker Konstruktion installiert, so dass nur 89% übertragen werden.
Außerdem ist der Verkauf an die eigene Tochter bestimmt durch einen Ausnahmetatbestand im Grunderwerbsteuergesetz befreit, wenn es sich um eine Vermögensübertragung an ein abhängiges Unternehmen handelt und die Beteiligung hoch genug ist.
Ob hier die Konzernklausel §6a gilt, kann ich nicht sicher sagen, so vertraut bin ich auch nicht mit den Gesetzen zur Grunderwerbsteuer.
https://www.pkf.de/news/artikel/steuerbeguenstigung-fuer-umw…

Die Höhe des Anteilsbesitzes an Adler Real Estate wurde ja in der Meldung zum Verkauf der Wohnungen betont und eine steuerschädliche Übertragung ist bestimmt nicht vorgesehen.
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25.06.22 23:31:23
Beitrag Nr. 1.503 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 71.855.936 von e2v am 25.06.22 11:08:10
Zitat von e2v: Erwerb eines Bestandsportfolios von Wohnimmobilien in Berlin von der Adler Group bekanntgegeben. Das Bestandsportfolio umfasst rund 1.400 Wohneinheiten in Berlin und hat nach der letzten, von CBRE per 31. März 2022 erstellten Bewertung einen Marktwert von 326 Mio. EUR. U

Ist vermutlich schon mal diskutiert worden, ich bekomme es trotzdem nicht zusammen. Wieso wird im konkreten Fall keine Grunderwerbsteuer fällig? Ansonsten ist so eine "Optimierung der Prozesse und Strukturen " ein teure Angelegenheit.

Beim Squeeze Out stehe ich auch auf dem Schlauch wie Grunderwerbsteuer vermieden wird. Die Verschmelzung ist ja noch keine 5 Jahre her.
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25.06.22 23:19:23
Beitrag Nr. 1.502 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 71.857.595 von straßenköter am 25.06.22 20:55:08
Zitat von straßenköter: Bei Westgrund orientierte man sich am NAV. Bei GxP liegt man deutlicher unterhalb des NAV. Ist halt einmal Wohnimmobilien und einmal Gewerbe.


Durch die vielen Verkäufe ist der Unterschied zwischen NAV und EK lt. Bilanz übrigens relativ klein (die latenten Steuern sind dadurch stark gefallen). Interessant wird es sein, welche Wiederanlageannahmen für den hohen Kassenbestand getroffen werden. Insoweit wären weitere Käufe von Immobilien von Adler Group vielleicht aus Wertsicht gar nicht so schlecht (unter der Annahme das der Gutachter nicht unter die Kaufwerte bewerten wird).
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25.06.22 21:12:04
Beitrag Nr. 1.501 ()
Fragt sich natürlich, ob ein Gutachter nach dem Zinsanstieg Korrekturen vornimmt. Nach der gestrigen Transaktion wird er dies gut begründen müssen
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25.06.22 20:55:08
Beitrag Nr. 1.500 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 71.857.526 von e2v am 25.06.22 20:35:25Bei Westgrund orientierte man sich am NAV. Bei GxP liegt man deutlicher unterhalb des NAV. Ist halt einmal Wohnimmobilien und einmal Gewerbe.
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