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Santhera (Mkap 11 M€) DMD P3 Data in early 2Q = ZOCK des Jahres 2014 - Die letzten 30 Beiträge


ISIN: CH0027148649 | WKN: A0LCUK
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20.10.17
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SANN
Immerhin eine Strategie, jeden Monat eine Neuigkeit zu verbreiten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.965.939 von Weltbummler am 15.10.18 22:50:19ist halt noch nicht so weit fortgeschritten, und das vertrauen in sann ist halt weg....das dreht nicht so schnell wieder!
Und schon ist wieder fast der gesamte Tagesgewinne dahin, wie immer hier mittlerweile, macht keinen Spaß mehr hier.......
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.769.608 von Paluru am 22.09.18 11:50:11
SANN
Danke Paluru. Für mein Handeln an der Börse bin nur ich verrantwortlich. Die Geschichte von Sannthera interessiert mich. Mein Hintergrund berufl.: Wirtschaftsprüfung. Daher interessiert mich auch das Umfeld und die Berichterstattung aber auch die professionelle Seite, das Beitragswesen, Kommentare. Nachvollzug von Entscheidungen ist ein wichtiger Aspekt. Natürlich stelle ich mir Fragen zur Führung bzw. was für die Absagen falsch lief. Irgendwie frage ich mich, wie eine hochgepriesene Unternehmung diesen Rückschlag hinnehmen musste, wenn doch von der Produkteseite her auch Profis am Werk sein mussten? Im Grunde genommen ist es schade - ich vgl. mit Actellion - warum dieser Rückschlag, welcher im Nachhinein auf Grund fehlender Facts - praktisch im Vorfeld in Kauf genommen wurde. Die Risiken und der mögl. Schaden mussten doch berücksichtigt werden, und diese waren auch gewaltig aus dieser Rückschau. Ich denke aber, ich bin nicht der einzige, der sich mit solchen Überlegungen befasst. Für mich persönlich betrachte ich halt eine Unternehmung nicht nur bezügl. mögl. "Lottogewinne". Ich gehe da von einer guten Positionierung und für Mehrwerte für alle in irgendeiner Form Beteiligten aus, vom Angestellten, Kunden, Eigner etc. aus. Nicht nur kurzfristig. Die Enttäuschung ist gross, nicht nur bei mir.
Man nennt sie "stille Mitleser" (zumindest gelegentlich).

DMD ist bzw. war das "Zugpferd" bzw. der treibende Markt bei Santhera.
Die EMA hat Idebenone nun mal nicht als eine Verbesserung im Sinne der Patienten angesehen.
Sie wollten es nur als "Allheilmittel" zulassen, leider.

Das musste man nun hinnehmen.

Ich persönlich habe meinen Aktienanteil daraufhin reduziert gehabt und
den Restbestand bleibt im Depot nach dem Motto "hop oder Top", so
war/ist es (wie bei fast allen Biotechunternehmen) eben so.

Warum ich keine Beiträge einstelle?
Weil hier einfach abwarten angesagt ist.
Die Zeit wird kommen (oder auch nicht).
Es gibt auch andere Unternehmen, die
bei mir mehr im Fokus sind.

Gruß
Paluru


PS:
@bitcoin
Wie ich sehe investierst Du immer noch ziemlich Zeit für bzw. gegen Santhera.
Scheint ein persönlicher "Rachezug" gegen den CEO oder das Unternehmen zu sein
oder welche Ambitionen tragen Dich dazu?
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Sann
Es fehlen hier die weitsichtigen Beiträge von Paluru und Dirtycasharry und diversen anderen Wissenden. Auch in Forumieren ist Stille eingekehrt. Mich würde nämlich brennend gerne interessieren, wie die Existenz kurz- bis mittelfristig erhalten werden kann; längerfristig wage ich schon gar nicht zu denken. Keine Ideen mehr, keine Erläuterungen zur Kursentwicklung, zur Führung, zum Eingabeverfahren, keine Statistiken mehr, wo im Dreieck die Entwicklung abzulesen ist. Sind denn alle in der Depression gelandet oder auf die Welt gekommen bzw. bösartig erwacht. Viel oder wenig gewonnen oder verloren. Hilfe, wo seid ihr? Das Forum möchte Infos sammeln.
Meine Zuversicht ist momentan sehr klein, nicht auszuschließen, dass wieder interessante news kommen, aber ich bleibe an der Seitenlinie
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.706.280 von questionmark am 15.09.18 09:02:33warst auch zuversichtlicher. Zu Godot: Becketts Weltruhm beruht nicht zuletzt auf diesem „doppelten Einakter“, dessen Titel inzwischen international zur Redewendung geworden ist und mit dem der Zwang zu langem, sinnlosem und vergeblichem Warten gemeint ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.706.001 von Bitcoin1971 am 15.09.18 07:59:02Auf Godot, der aber nie kommt
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.634.481 von Banff am 06.09.18 18:27:18
SANN
Auf was, wenn ich fragen darf?
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die werden so wenig pleite gehen, wie das früher prognostizierte -nicht eingetretene-Kursziel u.a.
..einfach mal warten.
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Nach den letzten Zahlen, die per Mail kamen, ist sann Mitte 2019 fertig. Ich vermute dass aufgrund der hohen Kosten entweder die Entwicklung heruntergefahren wird oder noch eine KE kommen muss.
Da ich nicht denke dass hier neues Kapital herein kommen wird, sehe ich in sann einen günstigen Übernahme Kandidaten und bald Kurse im einstelligen Bereich
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.204.871 von Bitcoin1971 am 13.07.18 10:09:02
@Biitcoin191
Offensichtlich schätzt Goldmann Sachs diesen Wert ähnlich wie ich ein. Deren Anteil liegt nun nämlich einige Stellen hinter 0,0.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.196.291 von diviacchi am 12.07.18 12:34:47
SANN
Du willst es wissen. Vom med. her, kann ich nur von den Veröffentlichungen und den Entscheidungen versuchen, zu beurteilen. Überzeugt haben mich eigentlich nur die neg. Entscheidungen der Behörden. Gedanken mache ich mir schon lange; man bemerkt, es stellten sch immer wieder Fragen. Allein schon fehlt mir ein Firmenschild, welches diesen Namen verdient am Geschäftssitz der Unternehmung. Der bisherige Ort erscheint nicht gerade vertrauenserweckend und prosperierend. Vielleicht hab ich es nicht gesehen. Leider, aber wie gesagt, vom med. Standpunkt her, verstehe ich zu wenig. Aber auch dieser erschien mir nie greifbar bzw. erfolgsversprechend gesichert.. Die Fragen zum Umfeld sind vorliegendem Forum schon früher zu entnehmen. Was als Anleger zu tun ist? Muss jeder selber wissen. Falls investiert, raus, Augen zu, wenn man es sich leisten kann. Wenn es besser würde, aufsteigen bzw. umsteigen, ist immer möglich. Mir sind noch alle Namen präsent, welche nun nicht mehr erscheinen, aber treibend waren (nicht vergessen: bei Forumieren, wurde ich gesperrt, weil ich kritische Fraen stellte; die Sekte mochte dies nicht vernehmen). Gerne würde ich Poitiveres festhalten, aber meine Skepsis hat mir leider Recht gegeben. Viele haben mich sehr negativ beurteilt. Wenn man in der Revision tätig ist, entwickelt sich ein Gefühl. Immr dort, wo sich etwas nicht nachvollziehen lässt, war irgend etwas, was schief lief. Aber dies ist meine Empfindung, meine Erfahrung. Und die muss für die Zukunft auch nicht zutreffend sein, hoffentlich. Wünsche schöne Sommerzeit und gutes Weekend. Nicht vergessen: Es gibt wichtigeres. Wenn man todkrank ist, möchte man alles hergeben, um diesen Zustand zu verändern. Betrachte es als Spiel und als Erfahrung.
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mit verlaub....

wer?....kauft denn jetzt?....

3 oder 4 euronen resp. chf sind die marschroute. doch net jetzt???

bitcoin1971sag doch mal was dazu.
da sind keine kaufkurse...
das sind fieberkurse!
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....nichtssagend...
und was es betrifft zu dmd....
keine signifikation, also....wieder lotto spielen mit fda und ema?

das gibt wieder kein sechser mit zussatzzahl.....

hr. meier träumt. ich auch, aber net so...
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.148.102 von Banff am 05.07.18 20:02:53
SANN
Genau. "Santhera conditionalis" eine träfe Bezeichnung. Soweit zu Corporate Identity.
http://www.santhera.com/assets/files/content/presentations/2018-07-08_ICNMD-Posters.pdf
Santhera Pharmaceuticals Holding

https://www.moneycab.com/2018/07/06/thomas-meier-ceo-santhera-im-interview-2/
Thomas Meier, CEO Santhera, im Interview
Von moneycab - 6. Juli 2018 14:38
Eingestellt unter: ! Main Stories, CEO Interviews, Interviews

Thomas Meier
Thomas Meier, CEO Santhera. (Foto: zvg/mc)

von Bob Buchheit

Moneycab.com: Herr Meier, Santhera hat von Polyphor die Rechte zur Entwicklung und Kommerzialisierung des Medikamentenkandidaten POL6014 erworben und dafür als Erstzahlung für die Exklusivlizenz 6,5 Millionen Franken in Santhera-Aktien zu einem vereinbarten Wert von 27,2 CHF je Aktie gezahlt. Da könnte man, gerade beim jetzigen Aktienkurs von Santhera, wohl sagen: Sie sind günstig an einen vielversprechenden Produktkandidaten gekommen?

Thomas Meier: Unser Interesse an POL6014 und den Nachfolgekandidaten dieses Präparats war strategischer Natur. Mit diesem zusätzlichen Prüfmedikament konnten wir unsere klinische Entwicklungspipeline auf pulmonale Erkrankungen ausbauen und sind nun im Bereich seltene Krankheiten breiter abgestützt. Zudem passt das erweiterte Indikationsspektrum bestens zu unseren Kompetenzen und unserer Expertise. Unsere klinischen Entwicklungs- und Vermarktungsaktivitäten konzentrieren sich nun auf die drei therapeutischen Bereiche neuro-ophthalmologische, neuromuskuläre und pulmonale seltene Erkrankungen. Die Kursentwicklung unserer Aktie spielte für unsere Diversifikation also eine absolut untergeordnete Rolle. Die Erstzahlung von CHF 6,5 Millionen erfolgte in Form von frei handelbaren Santhera-Aktien und Polyphor entscheidet natürlich selber, inwieweit die Firma als Aktionär an der Aktienkursentwicklung weiterhin teilhaben will.

Welche Umsatzerwartungen hegen Sie für POL6014?

Auf Basis der vorliegenden positiven Daten starten wir im dritten Quartal 2018 mit einer weiteren Phase-I-Studie mit ansteigender Dosierung bei Patienten mit zystischer Fibrose (CF). Danach werden wir mit dem Prüfmedikament voraussichtlich 2019 die Phase-II-Wirksamkeitsstudie beginnen. Parallel dazu werden wir das Gespräch mit den Zulassungsbehörden in der EU und den USA suchen, um das das Entwicklungsprogramm für POL6014 bei CF und den anderen pulmonalen Indikationen zu diskutieren. Wir stehen also noch am Anfang der klinischen Entwicklung und deshalb ist eine Umsatzprognose für POL6014 derzeit noch verfrüht.

Die Prävalenz in der Bevölkerung gibt aber doch Umsatzphantasie für Santhera…

In den USA und Europa sind rund 70,000 Patienten an zystischer Fibrose, der Hauptindikation für POL6014, erkrankt. Der Wirkmechanismus von POL6014 zielt darauf ab, die bei CF Patienten regelmässig auftretende chronische Entzündung des Lungengewebes zu reduzieren, um die Atmung zu verbessern. Damit kann POL6014 unabhängig der genetischen Mutation, die zur Krankheit führt, eingesetzt werden. Insgesamt dürfte der weltweite Markt für diese Indikation in den nächsten 10 Jahren ein Volumen von USD 10 Milliarden erreichen. Wir gehen davon aus, dass unser Produkt – positive Resultate vorausgesetzt – bei einem grossen Teil der Patienten als Zusatzmedikation zur Standardbehandlung eingesetzt werden könnte. Ein günstiges Nutzen-Risiko-Profil dürfte für den Markterfolg massgeblich sein, denn bei zystischer Fibrose ist der medizinische Bedarf trotz einer Reihe verfügbarer Medikamente sehr hoch.

Zystische Fibrose ist die Hauptindikation von POL6014. Welche anderen Indikationen sind möglich?

Nebst der Hauptindikation zystische Fibrose bietet POL6014 einen potenziellen Therapieansatz für andere Lungenerkrankungen, die mit erhöhter Aktivität der neutrophilen Elastase einhergehen. Dies sind Erkrankungen mit hohem medizinischem Bedarf, darunter Non-CF-Bronchiektasie (NCFB), Alpha-1-Antitrypsin-Mangel (AATD) oder primäre ziliäre Dyskinesie (PCD).

Sind noch weitere als die drei genannten denkbar?

Ja, es gibt Hinweise, dass die Menge und Aktivität der neutrophilen Elastase auch bei bestimmten Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) erhöht ist und zum Krankheitsbild beiträgt. Hier könnte POL6014 auch einsetzbar sein. Dies müssen wir aber auch mit Experten noch weiter evaluieren.

„Der derzeitige Aktienpreis widerspiegelt höchstens das Potential für die Indikation LHON – das heisst, das weit grössere Marktpotential für DMD ist aktuell gar nicht im Aktienkurs eingepreist.“
Thomas Meier, CEO Santhera

Santheras eigener Medikamentenkandidat ist bereits auf dem Markt, heisst Idebenon, und wird hauptsächlich zur Behandlung der seltenen Augenkrankheit LHON eingesetzt. Weil es bei der Wirksamkeitsanalyse einer zweiten Indikation, der Muskelschwächekrankheit DMD, harzte, stürzte der Santhera-Aktienkurs auf unter 20 CHF zusammen. Hat da die Börse nicht masslos übertrieben? In der Hauptindikation ist Idebenon doch bereits in vielen Ländern zugelassen.

Ja, Raxone®️ (Idebenon) wird derzeit in über 20 Ländern vermarktet und weitere Märkte, auch ausserhalb Europas, werden dazu kommen. Der Umsatz entwickelt sich positiv, und für 2018 erwarten wir einen Erlös von 28-30 Millionen Franken. Für DMD sind wir nach wie vor überzeugt, dass die positiven Daten der Phase-III-DELOS-Studie die Grundlage für ein genehmigungsfähiges Dossier bilden. Wir bereiten derzeit Zulassungsanträge für Europa und die USA vor und treiben parallel dazu laufenden Studien mit Priorität voran.

Der Negativentscheid der europäischen Zulassungsbehörde zu Idebenon bei DMD war auch für Patienten und ihre Familien eine Enttäuschung – und die heftige Börsenreaktion hat auch uns überrascht. Ein Finanzanalyst, der Santhera beobachtet, würde Ihrer Sicht wohl zustimmen. Gemäss seiner Analyse widerspiegelt der derzeitige Aktienpreis nämlich höchstens das Potential für die Indikation LHON – das heisst, das weit grössere Marktpotential für DMD ist aktuell gar nicht im Aktienkurs eingepreist.

Ein weiterer Zulassungsantrag betrifft Südkorea. Welchen Jahresumsatz kann Idebenon in diesem grossen Land einmal erreichen?

Südkorea ist einer der wichtigsten Märkte in Fernost. Für uns stellt dieser erste Zulassungsantrag in Asien einen bedeutenden Meilenstein dar und steht für unsere Absicht, Raxone für LHON weltweit verfügbar zu machen. Wir werden in Südkorea mit einem Vertriebspartner zusammenarbeiten, wie wir dies bereits zum Beispiel für Osteuropa tun. Gemeinsam mit dem Partner werden wir kommerzielle Ziele festlegen und eine Marktprognose erarbeiten. Südkorea – mit 50 Millionen Einwohnern und einer fortschrittlichen medizinischen Versorgung – dürfte aber massgeblich zur Umsatzsteigerung von Raxone bei LHON beitragen.

Die Muskelschwächekrankheit CMD will Santhera mit Omigapil bekämpfen. Hier wurde die Verträglichkeits- und Dosierungsstudie im Frühjahr erfolgreich abgeschlossen. Wie lange, denken Sie, könnte es bis zur Zulassung dauern, vorausgesetzt die Phase III – Studie erreicht den finalen Endpunkt?

CMD steht für eine Gruppe von neuromuskulären Krankheiten, für die es derzeit keine Therapieoptionen gibt, und entsprechend schwierig ist die Medikamentenentwicklung. Nach dem erfolgreichen Abschluss der CALLISTO Studie werden wir nun mit Experten und im Austausch mit Zulassungsbehörden einen Entwicklungsplan erarbeiten; erst dann können wir uns zum Zeitplan äussern.

„CMD steht für eine Gruppe von neuromuskulären Krankheiten, für die es derzeit keine Therapieoptionen gibt, und entsprechend schwierig ist die Medikamentenentwicklung.“

Es wird sogar eine Viertphasenstudie für Idebenon geben. Erwarten Sie da noch deutlich verbesserte Heilungsergebnisse?

Zurzeit läuft eine Phase-IV-Studie für Idebenon bei LHON. Ziel dieser Studie ist es, weitere wissenschaftliche Daten zu gewinnen, die es den Ärzten erlaubt, die Behandlung ihrer Patienten weiter zu optimieren. Diese Daten sollen von den teilnehmenden Experten in medizinischen Fachzeitschriften publiziert und auf wissenschaftlichen Kongressen präsentiert werden, um medizinische Fachkreise laufend über die neusten Erkenntnisse zu informieren. Diese Phase-IV-Studie schliesst erstmals Studienzentren in den USA ein und wir werden die Möglichkeit analysieren, auf dieser Basis einen Zulassungsantrag für LHON in den USA einzureichen.

Medikamente für seltene Krankheiten, sogenannte orphan drugs, brauchen natürlich einen hohen Preis, sonst würde kein Pharmaunternehmen sie entwickeln und vertreiben wollen, weil es so wenige Patienten gibt. Was kostet denn, grob gerechnet, die medikamentöse Therapie der zystischen Fibrose?

Die Behandlung der zystischen Fibrose ist komplex und verlangt oft nach verschiedenen und individualisierten Therapieansätzen. CF Patienten müssen in der Regel mehrere Medikamente einnehmen um einen Therapieerfolg zu erfahren, so dass sich die Kosten pro Patient und Jahr auf mehrere Hunderttausend Franken belaufen können.

Bei einem veranschlagten Jahresumsatz von 30 Millionen Franken, müssten Sie vor dem Hintergrund Ihrer Burn-Rate nächstes Jahr wieder Geld auftreiben, oder sehe ich das zu pessimistisch?

Wir investieren sehr gezielt in klinische Studien für die Präparate in unserer klinischen Pipeline sowie die Vorbereitungen für den Markteintritt in DMD. Letztes Jahr platzierten wir erfolgreich eine Wandelanleihe im Umfang von CHF 60 Millionen, die es uns erlaubte, unsere Entwicklungs- und Vermarktungspläne wie vorgesehen umzusetzen. Die hohe Nachfrage von in- und ausländischen Investoren haben wir als Zeichen des Vertrauens in den Ausblick und das Potenzial von Santhera gewertet. Wir verfolgen eine solide und konsequente Strategie, die wir auch regelmässig auf Roadshows mit Aktionären und potentiellen Investoren diskutieren. Daher sind wir zuversichtlich, zu gegebener Zeit weiter Kapital aufnehmen zu können, um unsere Strategie plangemäss umzusetzen.

Zur Person
Thomas Meier führt Santhera als Chief Executive Officer (CEO) seit Oktober 2011, nachdem er ihr sieben Jahre als Chief Scientific Officer (CSO) in der Geschäftsleitung tätig war. Davor war er CEO von MyoContract, einem Basler Unternehmen, das Medikamente gegen neuromuskuläre Erkrankungen erforschte und im Jahr 2004 mit Graffinity Pharmaceuticals aus Heidelberg, fusionierte. Daraus entstand Santhera. Thomas Meier hat einen Dr. der Universität Basel, wo er Biologie und Neurowissenschaften studierte. Als Postdoc ging er anschliessend ans University of Colorado Health Sciences Center, Denver, CO, USA. 1999 wurde er Forschungsgruppenleiter in der Abteilung Pharmakologie und Neurobiologie seiner Alma Mater, der Universität Basel.

Zum Unternehmen
Santhera Pharmaceuticals ist ein auf die Entwicklung und Vermarktung innovativer Medikamente zur Behandlung seltener neuro-ophthalmologischer, neuromuskulärer und pulmonaler Krankheiten fokussiertes Schweizer Spezialitätenpharmaunternehmen. Santheras erstes Produkt Raxone (Idebenon) wurde bereits in der Europäischen Union, Norwegen, Island und Liechtenstein sowie Israel zur Behandlung von Leber Hereditärer Optikusneuropathie (LHON) zugelassen. Für Duchenne-Muskeldystrophie (DMD), die zweite Indikation für Idebenon, strebt Santhera die Zulassung an und führt weitere klinische Studien durch. Omigapil für Patienten mit kongenitaler Muskel-Dystrophie (CMD) und POL6014 gegen zystische Fibrose sind die weiteren Medikamentenkandidaten in klinischer Entwicklung.
SANN
Zu Sann's monatl. Botschaften kommt mir ein Zitat von J.W. Goethe in den Sinn; dieses erscheint relevanter denn je: Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.
viele wieder da........ dennoch wie immer : Vieleicht. evtl. könnte usw ??!
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Dieser Beitrag wurde von MODelfin moderiert. Grund: Bitte achten Sie auf Ihre Ausdrucksweise: keine Vulgärsprache, Danke.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.145.240 von diviacchi am 05.07.18 15:25:17
SANN
Wenn dies so ist, frage ich mich, wie die Revisionsstelle einen Bestätigungsbericht erteilen kann, ohne Einschränkung. Falls nur heisse Luft verkauft wird, wäre dies ein Fall für die Aufssichtsbehörde? Wenigstens wird Raxone nicht mehr erwähnt. Also man müsste schon vertiefte Kenntnisse haben, um echte Aussagen zu machen. Die von SANN angekündigte Präsentation vom 5.7.2018 in Östereich zu neuen Daten zur klinischen Relevanz betr. Duchenne-Muskeldystrophie kann ich nicht positiv interpretieren, aufgrund von fehlendem Fachwissen, eher das Gegenteil lese ich heraus. Seit einiger Zeit schon verfolge ich die Infos der Unternehmung. Skepsis war immer vorhanden; die ewige Leier von Meier zu Raxone verunsicherte, wennauch zwischenzeitlich Euphorie auftrat, sonst wäre ja das Papier nicht mal bei sFr. 140.00 gelandet. Vielleicht gibt es die Firma dannzumal noch, vielleicht nicht. Es ist ja nicht das erste Mal, dass solche Fragen auftreten. Für Chinesen wahrscheinlich nicht interessant genug (ist ja nicht Syngenta). Dass wieder einmal die alten Höchstwerte erreicht werden, wäre fast zu schön, um wahr zu sein. Lieber gesund als krank und reich. So können Verluste kompensiert werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.054.138 von Bitcoin1971 am 24.06.18 10:30:37
ach, sann...
....ist da ein "geist" durch die firma durch????

nochmals:

wenn ---dmd--- nicht den grünen hacken kriegt,
geht da nix.

wo kein geld , auch kein held!


fda und ema müssen bestätigen. alles andere ist
nicht der rede wert und wird für nicht voll genommen.
ich hoffe santhera hat´s endlich kapiert.
(sann gleich meier)

ich steig bei drei ein und geh bei zehn raus.
aber muss alles nun bald passieren, bei dem
sauladen!

wer will den das santhera steigt?
pfffff.......
(mail ist schon bei sann)

fortfolgend.
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Habe mir heute 24.06.2018 im CH-TV die Sendung Ecos angesehen. Es geht um die Rolle der Firmengründer und CEO'S. Dies i.Z. mit Erkenntnissen aus der Fachhochule Lausanne, welche Eignungstests für Führungsrollen anbietet. Menschen, aus der Forschung/Wissenschaft weisen oft ein sehr hohes, beharrliches Potential aus diesen Bereichen auf. CEO ist eine ganz andere Rolle. Hier geht es um Vermarktung, Betriebsführung, Cash, Zahlen, Überzeugung, Netze und Lobbysmus und um Produkte etc. eine ganz andere Rolle also als die Forschung verlangt bzw. voraussetzt. Bei Biotech-Unternehmen wird dies von den Firmengründern oft nicht erkannt, was dann bedeutet, dass die Resourcen u.U. falsch eingesetzt werden.
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SANN
Beitra aus cash vomb22.06.2018

Das Amt hat den vor einem Jahr erteilten Zugang zum "Early Access to Medicines Scheme" (EAMS) für die Behandlung von Patienten mit Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) um weitere zwölf Monate verlängert.

Damit kann Raxone DMD-Patienten verschrieben werden, sofern sie bestimmte Einschlusskriterien erfüllen, teilte Santhera am Freitag mit. Das Mittel ist seit Juni 2017 in Grossbritannien über das EAMS erhältlich. Gegenwärtig nähmen über 40 DMD-Patienten in mehreren spezialisierten DMD-Zentren in Grossbritannien am EAMS teil.

Im Januar diesen Jahres hatte Santhera einen herben Rückschlag erlitten: Raxone zur DMD-Behandlung fiel bei der Europäischen Arzneimittelbehörde endgültig durch. Raxone ist heute in Europa gegen das eher seltene Augenleiden Lebersche Optikusatrophie (LOHN) zugelassen. Das weitaus grössere Einsatzgebiet wäre jedoch DMD.

(AWP)

Wenn man dies genau durchliest, vor allem der letzte Abschnitt, kommt einem unweigerlich in den Sinn, was der alte Sioux zum Besteigen eines toten Pferdes meint: Sie werden nicht mehr lebendig. Ende Zitat. Vielleicht gilt dies bei der Börse nicht?
naja, fast 5% ist ja so schlecht nicht.
Ich frage mich, was ist eine faire Bewertung ohne DMD, aber mit Zulassung in LHON plus alle anderen präklinischen Wirkstoffkandidaten.

Hier wurden immer mal 20 oder 25 Franken für LHON angesetzt, weis nicht, wie realistisch das ist.
SANN
Restliches Aufbäumen in der Agonie oder positiver betrachtet, das Feuerchen wird durch Zugaba von etwas Reisig am Brennen auf kleiner Flamme gehalten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.040.764 von questionmark am 22.06.18 07:45:32bringt wohl einfach nicht viel.....


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