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EVN AG - Langeweile kann auch attraktiv sein (Seite 2)

eröffnet am 09.06.16 23:18:21 von
neuester Beitrag 25.05.22 23:13:43 von


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02.03.22 11:18:17
Beitrag Nr. 757 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 70.991.573 von grandepedro am 02.03.22 09:53:41du triffst es mit deinem Posting ganz gut,
nur macht die Raiffeisen sogar über 30% der Gewinne in Russland,
generell unterhalten fast alle großen österreichischen ATX Unternehmen ein mehr oder weniger großes Russland Geschäft,
das ist in Österreich über Jahrzehnte historisch gewachsen, und man ist da in einigen Bereichen sogar Ausländischer Marktführer in Russland,
der ATX könnte nun genau deswegen wieder lange Zeit queer durch abgestraft werden,
EVN | 21,35 €
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02.03.22 11:15:42
Beitrag Nr. 756 ()
Erste Group Asset Management hält 0.75% am Verbund und 0.81% an der EVN... aber das sind ja Gelder der Kunden, nicht eigenes...
EVN | 21,35 €
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02.03.22 11:12:54
Beitrag Nr. 755 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 70.992.314 von _Hajo am 02.03.22 10:43:02Ja, das wollte ich gestern auch schon als Gefahr beschreiben.

Müsste man mal schauen, welche Banken bei Verbund und EVN so engagiert sind, die jetzt möglicherweise ihre Positionen auflösen müssen.
EVN | 21,40 €
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02.03.22 10:43:02
Beitrag Nr. 754 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 70.991.573 von grandepedro am 02.03.22 09:53:41Danke für die umfangreiche Antwort. Ich habe gestern noch eine Sendung von Markus Koch auf YT gesehen, wo der Grund recht deutlich beleuchtet wird: österreichische Banken haben ein Vielfaches (!) mehr an ausstehenden Krediten in Russland als Deutschlands, sogar das größte in Europa! Es kann gut sein, dass größere Aktienbestände zur Sicherung der Liquidität oder zwecks Risikomanagement verkauft werden.

Hier könnten sich bei soliden Unternehmen Chancen ergeben.

Hajo
EVN | 21,40 €
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02.03.22 09:53:41
Beitrag Nr. 753 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 70.988.330 von _Hajo am 01.03.22 22:02:39Es ist generell so, dass es in Krisen-Szenarien den ATX immer heftiger "zerlegt", als den DAX oder andere Indizes.
Ist die Krise vorbei und regiert wieder der Bullenmarkt, dauert es auch immer wesentlich länger, bis der ATX annähernd vergleichbar mitzieht.
Das war anno 2020 genauso, als gegen Jahresende ATX-Aktien noch (beinahe) zum März-Crash-Preis oder mit geringen Aufpreisen gegenüber dem März-Crash-Tiefstpreis zu haben waren, hingegen die Dax-Werte gegenüber dem Tief schon wieder 30 Prozent im Plus waren.
Gründe dafür kann ich keine nennen, vielleicht hat es mit der geringeren Liquidität der Werte, wahrscheinlich auch mit dem kleineren Fokus der internationalen Anleger auf Werte aus "Nebenländern" zu tun.

Aktuell zerlegt es ATX-Werte wie z.B. Wienerberger (Baumaterialen und Ziegel-Hersteller) weit über dem, was mit anderen Indizes vergleichbar wäre, obwohl die nur 1% (in Worten: ein Prozent) ihrer Umsätze und Gewinne aus russischen/ukrainischen Werken erzielen. Und selbst wenn man diese Russlandgeschäfte nun zu 100% abschreiben müsste, so ist deshalb kein 25%iger Kursverlust zu rechtfertigen, zumal Wienerberger erst vor wenigen Tagen ein Rekordgewinn-Jahr 2021 vermeldet hat.
Raiffeisen-Bank: obwohl nur ein Teil der Gewinne der Raiffeisenbank (ca. 25 %) aus dem Russland- bzw. Ukraine-Geschäft resultieren, ist die Aktie auf ein Drittel des Werts von Jahresanfang gefallen. Weit übertrieben.

Dass der ATX in solchen Situationen immer übertreibt, das muss man einfach wissen. Das kann für Kurzfrist- und Mittelfrist-Anleger natürlich zum Problem werden. Langfristanleger kaufen jetzt Werte aus dem ATX nach, sparen aber auch noch ein kleines bisschen Pulver für den Fall, dass die Märkte allgemein in den nächstne 6-12 Monaten noch etwas tiefer fallen sollten.

Auch bei der nun für die nächsten 2-3 Jahre ganz bestimmt folgenden weltweiten Rezession sehe ich Werte wie Verbund oder EVN als krisensicher an. Eine EVN, die heute nur mehr 21,90 Euro kostet (mag vielleicht sein, dass sie in Kürze auch nur mehr 20 Euro kostet), wird jede Rezession mit vielleicht ein bisschen Umsatzrückgang aufgrund geringerer Industrieproduktion und etwas geringerer Strom-Nachfrage aussitzen, ist aber langfristig gesehen ein (de facto) konkurrenzloses und 100% krisensicheres Unternehmen, und wird vermutlich in 2 oder 3 Jahren auch wieder seine 28 oder dann vielleicht auch 34 Euro kosten. Verständlich, dass in 2021 die EVN die Endabnehmerpreise nicht so schnell erhöhen konnte, wie die Eigenkosten gegen Jahresende gestiegen sind, und dass es deshalb einen Gewinn-Rückgang gegenüber 2020 gegeben hat. Langfristig aber vermutlich eine der denkbar wertbeständigsten und vor allem krisensichersten Anlagen.
EVN | 21,80 €
6 Antworten
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01.03.22 22:02:39
Beitrag Nr. 752 ()
Weiß jemand was da beim Verbund heute los war? Generell zerlegt es den ATX heftig. Ist die Vola in Österreich einfach höher, oder liegt es den starken Verflechtung Österreich<->Russland?

Hajo
EVN | 22,93 €
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01.03.22 18:16:02
Beitrag Nr. 751 ()
Durch den heutigen Verbund Crash muss ich das leider schon nach einem Tag korrigieren .. von minus 5 ist der Wert heute auf minus 2,5 gesunken.

Aber damit will ich meine kurze Beteiligung am Forum wieder beenden. Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten machen derartige Momentaufnahmen wenig Sinn. 😢
EVN | 22,75 €
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28.02.22 17:40:09
Beitrag Nr. 750 ()
Die Zahlen waren eher mau .. aber das Kerngeschäft abzüglich der üblichen Verdächtigen (Verbund, Burgenland Holding, RAG, ..) ist derzeit mit minus 5 Euro je Aktie wieder moderat bewertet.
EVN | 24,30 €
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25.02.22 09:36:55
Beitrag Nr. 749 ()
Heute gabs Zahlen vom Q1 2021/22:
https://www.evn.at/EVN-Group/Investor-Relations/Corporate-Ne…

Highlights
- Verwerfungen auf Energiemärkten führten zu Rückgang des Konzernergebnisses
- Witterungsbedingter höherer Energiebedarf in den Kernmärkten und sehr gutes Winddargebot
- Errichtung des Windparks Schildberg und Repowering des Windparks in Japons mit jeweils 12,6 MW
- Anteil der erneuerbaren Erzeugung bei 54,4 %
- Planmäßige Inbetriebnahme der Naturfilteranlage in Petronell
- Steigerung der jährlichen Investitionen auf bis zu 500 Mio. Euro; rund drei Viertel in Niederösterreich mit
- Schwerpunkten auf Netzinfrastruktur, erneuerbare Erzeugung sowie Trinkwasserversorgung

Kennzahlen
- Umsatz: +49,1 % auf 900,9 Mio. Euro
- EBITDA: –39,5 % auf 201,9 Mio. Euro
- EBIT: –4,7 % auf 129,5 Mio. Euro
- Konzernergebnis: –12,7 % auf 81,5 Mio. Euro
- Nettoverschuldung: 905,9 Mio. Euro (30. September 2021: 813,8 Mio. Euro)


Btw, die Verbund Aktie ist gestern trotz Putins Kriegsspielen wieder über 100€ gesprungen. Die Börse hat verstanden, dass man sich von der energetischen Abhängigkeit von Russland (Gas, Öl, Kohle) lösen muss. Und das kann langfristig nur durch einen raschen Umstieg auf regenerative Energie geschehen.
EVN | 24,40 €
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22.02.22 21:45:45
Beitrag Nr. 748 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 70.031.554 von blpp am 25.11.21 18:25:35
Zitat von blpp: Die Schnecke kriecht brav weiter ... Ich habe mir den Chart nochmals angesehen. Das mache ich irgendwie recht häufig, da ich mir bei manchen Unterwellen nicht völlig sicher bin. Ich nutze auch Guidants mit der Cboe Europe Börse, da diese m.M. nach die Wiener Börse besser abbildet.

Auf jeden Fall habe ich die Zählung an der blau (4) angepasst, sie liegt nun später im Chart und weiter oben. So gefällt es mir besser.

Es fällt auf, dass EVN mittlerweile in einem Trendkanal läuft, der recht eng ist. Aber alle wichtigen Punkte liegen schön im/am Kanal.

Außerdem stellt das ATH bei ca. 24,70€ eine deutliche Hürde dar. Die schwarz 3 war dort angestoßen und abgeprallt, auch die schwarz 4 hat die Stelle ausführlich bearbeitet - immerhin 4 Wochen lang.

Ich denke, nun läuft die grau (i) der letzten Welle schwarz 5 der grau ((3)). Auch diese bearbeitet erneut die ATH-Hürde und auch die ((ii)) wird diese Hürde nochmal bearbeiten. Dann hoffe ich darauf, dass die Zählung stimmt und die Hürde (vorerst) nach oben verlassen wird.

Die Annahme ist also weiterhin, dass die grau ((3)) läuft, und zwar im großen Bild die grau ((3)) der schwarz III der blau (III) der schwarz ((III)). Puuh. Diese nähert sich aber langsam dem Ende. Ich habe die Ziele im Chart markiert. Optimal fände ich das obere Ende des Trendkanals bei ca. 29,60€.



Sollte die Zählung so aufgehen - wie geht es dann weiter? Genau, die Korrektur in der grau ((4)) muss kommen. Die Welle grau ((2)) lief sehr lange - 781 Wochentage bzw. 531 Handelstage, also 2 Jahre 2 Monate. Gemäß Alternation erwarte ich, dass die Welle ((4)) deutlich kürzer und kleiner ausgeprägt verläuft.

Das normale Ziel wäre die blau (4) der grau ((3)) um 19,40€. Damit würde EVN den Trendkanal deutlich verlassen! Ein anderes Ziel, und das habe ich aktuell im Auge, läge im Trendkanal. Nämlich die schwarz 4 der letzten Welle blau (5). Dort liegt auch die ATH-Hürde, und in ein paar Monaten ... so Februar 2022 ... wäre auch da der Trendkanal angekommen. Auch die Durchschnitte bewegen sich da hin. Der MA100 läge dann vermutlich am nächsten, aber auch der MA200 liegt schon deutlich über der blau (4) und wird ja erst mal noch weitersteigen. Für mich wäre also das logischste Ziel der grau ((4)) dort angesiedelt ... um 24€.

Aber zuerst muss mal die aktuelle Welle so aufgehen wie geplant :lick:


EVN hat es nicht bis zum letzten Ziel bei ca. 29,50€ geschafft. Es wurde nur das vorherige Ziel um 27,50€. Damit wurde die ((3)) auch abgeschlossen.

Seit dem läuft die Korrekturwelle grau ((4)). Diese hat heute den Trendkanal nach unten verlassen. Die Welle ((4)) wird langwierig seitwärts und komplex. Ich nehme erst mal eine blau (WXY) an, diese habe ich im Bild angedeutet.

Ziel ist die blau (4) der vorherigen Welle grau ((3)). Diese liegt auch ziemlich genau beim 50er Fibo der grau ((3)). Das wäre also das optimale Ziel. Von unten kommt auch eine Unterstützungslinie. Ich rechne mal mit Ende Juni bei ca. 19,60€ ...

EVN | 24,10 €
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