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Anfänger hat Fragen zu Broker und Hebel - Die letzten 30 Beiträge



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Antwort auf Beitrag Nr.: 54.096.680 von Ahnungslos97 am 16.01.17 20:54:51Es ist ja schon sehr viel geschrieben worden. Daher erlaube ich mir kurz auf ein Video zu verlinken, in dem wir versucht haben mit den Vorurteilen gegenüber dem Hebel aufzuräumen:



Viel Erfolg beim Trading
Michael Hinterleitner
www.brokerdeal.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.097.718 von Ahnungslos97 am 16.01.17 23:35:49Hallo Ahnungsloser,
Zitat von Ahnungslos97: Ich möchte nicht blind in etwas reinrennen nur weil ich es unbedingt probieren möchte. Deine Aussagen werden schon ihren Sinn haben und wenn man sich das Hebelprinzip ansieht kann ich deinem Rat eigentlich auch nur Folgen und mich davon distanzieren das Ganze mit Echtgeld irgendwann zu "probieren".

Keine Sorge, du wirst es noch irgendwann probieren. So wie das klingt, bist du, wie jeder andere hier in dem Forum, schon längst mit dem Börsenvirus infiziert. Über eine Heilung habe ich noch nichts gehört, ist aber denkbar. ;)
Zitat von Ahnungslos97: Was wäre denn deiner Meinung nach für einen Komplettneuling ohne große Erwartung eine gute Möglichkeit etwas Luft in dem Bereich zu schnuppern ohne zu viel zu riskieren und vor allem wo kann man sich gut einlesen?
Klar, Geld ohne Risiko bekommen und kostenlose gute Infos wird es so nicht geben. Will aber wie gesagt auch eher etwas Spaß an der Sache haben und träume nicht vom großen Gewinn und möchte eben mit den Basics beginnen.

Puh, also diese Frage kann ich dir so aus dem Stegreif auch nicht beantworten, denn dazu müssten noch einige Fragen beantwortet werden.
Zumal der Begriff "Spaß" genauer geklärt werden müsste. Spaß haben ist gut, nur an was genau möchtest du Spaß haben: sich mit der Börse beschäftigen, Geld damit machen oder mit Gleichgesinnten zu fachsimpeln?
Wahrscheinlich von allem etwas. Aber keine Sorge, da du eh schon infiziert bist, wirst du dir deinen Bereich, mit dem du Spaß hast, schon suchen.
Auch die Frage nach Lektüre ist schwer zu beantworten, da es einen Haufen von Büchern und anderen Informationsquellen gibt. Als Neuling empfehle ich dir das Buch "Lexikon der Finanzirrtümer" von Bareis und Neuhauser, "Psychologie für Börsenprofis" von Jünemann und Schellenberger (v.a. der Hinweis auf Victor Sperandeo ist wichtig) und ganz allgemein das Konzept der Vermögenspyramide nach J. M. Lattmann. Wenn du die Informationen meiner Vorschläge wirklich verstanden hast, bist schon mal gut gegen Kapitalvernichtung gerüstet. Ausschließen kann ich es leider trotzdem nicht.

Nun gut, versuchen wir etwas konkreter zu werden. Trockenübungen schaden nie! Es gibt ein altes Gesellschaftsspiel namens "Börsenspiel" und sicher auch das ein oder andere Computerspiel, das sich mit Börse beschäftigt. Es kann nicht schaden sowas mal gespielt zu haben.
Ansonsten schreib deine "Trockenübungsinvestments" erstmal nur auf einem Papier auf, mit Datum, Kaufkurs, Anzahl und Kaufgrund. Diese Daten kannst du auch später bei deinen richtigen Investments festhalten. Besonders der Kauf- bzw. Verkaufsgrund sind bei einer späteren Auswertung über Erfolg od. Niederlage recht hilfreich.
OK, irgendwann wird dir das nicht mehr reichen und du willst mit echtem Geld spielen.

"Kapitalwahrung geht vor Kapitalmehrung". D.h. du solltest nur Geld verwenden, das du in den nächsten Jahren definitiv nicht benötigst (Stichwort "Spielgeld") und auch nicht gleich jedem Trend/Tip hinterher laufen.
Wenn du keinen Sparplan beginnen möchtest, solltest du min. 4000 Euro pro Position zur Verfügung haben, da sonst die Gebühren überproportional hoch sind.

Sei flexibel was die Richtung und dein Wertpapier angeht. Nichts ist schädlicher als wenn du dich in eine Börsenrichtung oder eine Anlageform verliebst. Du kannst auch mit börsennotierten festverzinslichen Wertpapieren Spaß haben, nur würde ich dir derzeit davon abraten. Generell finde ich die derzeitige Börsenlage sowohl für Aktien als auch Anleihen ungünstig.
Ansonsten wäre für den Anfang evtl. ein Indexfonds oder ein Index-ETF interessant (der ETF wird an der Börse gehandelt, der Indexfonds i.d.R. nicht).

Scheiße, ist das wieder viel Text geworden. Und dabei das Thema nur etwas an der Oberfläche angekrazt.

Viel Erfolg.

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.097.556 von BeastXXL am 16.01.17 23:01:00Hallo,
Vielen vielen Dank für deine Antwort auf meine doch recht unstrukturiert gestellten Fragen.

Ich möchte nicht blind in etwas reinrennen nur weil ich es unbedingt probieren möchte. Deine Aussagen werden schon ihren Sinn haben und wenn man sich das Hebelprinzip ansieht kann ich deinem Rat eigentlich auch nur Folgen und mich davon distanzieren das Ganze mit Echtgeld irgendwann zu "probieren".

Was wäre denn deiner Meinung nach für einen Komplettneuling ohne große Erwartung eine gute Möglichkeit etwas Luft in dem Bereich zu schnuppern ohne zu viel zu riskieren und vor allem wo kann man sich gut einlesen?
Klar, Geld ohne Risiko bekommen und kostenlose gute Infos wird es so nicht geben. Will aber wie gesagt auch eher etwas Spaß an der Sache haben und träume nicht vom großen Gewinn und möchte eben mit den Basics beginnen.

Würde mich über Ratschläge bzgl einem gesunden und sinnvollen Einstieg freuen. Und nochmals vielen Dank für die klare Ansage :)

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.096.680 von Ahnungslos97 am 16.01.17 20:54:51Hallo Ahnungsloser,

vorne weg will ich dir ersthaft ans Herz legen, derzeit nicht mit CFDs bzw. generell mit Hebelprodukten/Derivaten anzufangen.
Diese Bitte beruht auf Erfahrung:
Ich habe vor kurzem gelesen, dass nur 18% der Trader Gewinn machen. Ich persöhnlich hätte noch viel weniger geschätzt.
Vermutlich bist od. wirst du 20 Jahre alt und unter normalen Umständen wirst du nicht über genügend Geld verfügen als das es den Handel mit Derivaten rechtfertigen würde.
So, wie sich dein Post liest, willst du keine Optionsscheine zur Absicherung einer Aktienposition kaufen sondern durch Trading Geld machen. Die Absicherung wäre klug und verständlich, das andere wird vermutlich nur Geld verbrennen.

Aber um einige deiner Fragen zu beantworten:
Du willst z.B. ein DAX-CFD kaufen. Der DAX steht z.B. bei 10000 Pkt. Bei einem Hebel von 100 musst du nur 100 Euro pro CFD einsetzen. Bei einem Hebel von 5 müsstest du schon 2000 Euro/CFD einsetzen. Die Gewinne/Verluste richten sich nach Wert pro Punkt. I.d.R. liegt der bei 1 Euro/Pkt. Somit machst du Gewinne/Verluste 1:1 zur Indexbewegung.
Um das obige Beispiel kurz zusammen zu fassen: mit 100 Euro kannst du an der Bewegung des gesamten DAX teilnehmen. Setzt du auf steigende Kurse und der Index steigt um 100 Pkt., könntest du mit nur 100 Euro Einsatz 100 Euro Gewinn machen.

Meist fallen außer dem Spread keine weiteren Kosten an. Hälst du eine Position über Nacht, fallen Overnight-Gebühren an. Aber Spread, Margin, Hebel, Overnight-Gebühren und Wert pro Punkt können bei den CFD-Brokern ganz unterschiedlich ausfallen! Also vorher genau überprüfen, ob sie für dich OK sind!

Meines Wissens gibt es nur wenige Broker, die keine Nachschußpflicht haben. Mir fällt jetzt nur noch S-Broker ein (mit einem kleineren Hebel). Würde ich dir derzeit auf jeden Fall anraten. Als die Schweiz vor einigen Jahren die Franken/Dollar-Bindung plötzlich löste, wurden einigen richtig gerupft. Guck nur mal hier:Thread: Verschuldet durch CFD auf EUR/CHF.

Viel Erfolg.
Hallo liebe Forenuser,
gleich vorweg: ich bin extrem neu und extrem unwissend, wer damit also ein Problem hat oder ungeduldig in der Hinsicht ist, sollte besser wegklicken :)

Bin nun vor kurzem auf das Thema Trading gestoßen, welches ich trotz dem oft genannten "leichten Einstieg" recht komplex finde. Bin erst etwas auf Binären Optionen hängen geblieben, hab also bei den 30 Sekunden Trades etwas herumgespielt auf IQOption.
Nunja, wie man dazu steht sei mal dahingestellt, darum soll es aber auch nicht gehen jetzt.

Habe mich dann mal etwas über CFD Handel informiert, ein wichtiger "Bestandteil" scheint ja hier der Hebel zu sein.
Soweit ich das als kompletter Neuling und somit Dummer auf dem Gebiet verstanden habe, kann ich wenn ich wenig Geld habe mit Geld agieren, dass mir nicht gehört um somit sozusagen in der Größenordnung etwas mitzumischen, da sich sonst ja sogut wie nichts bewegt wie wenn man jetzt bspw. mit 200€ und 1:1 was machen wollte.
Habe mich dann lange nach einer Software umgeschaut und ziemlich viel getestet(Demokonten selbstverständlich). Bin dann auf Plus500 gestoßen, kam einfach mit dem GUI gut zurecht und mir schien der Stopp recht durchsichtig? Denn bei anderen Anbietern findet man teilweise nur einen Stopp und keinen garantierten Stopp!? Denn das Thema Nachschusspflicht macht mir da am meisten zu denken, würde gerne wenn ich was verzocke auch nur das verzocken, was ich auf dem Konto dort habe.
Habe ich das nun also so richtig verstanden:
Ich kann z.B. bei Währungen mit 17 Euro reingehen, komme durch einen Hebel von 1:294 auf 5000 und dann kann ich meinen gewünschten Gewinn festlegen und einen Stopp bzw garantierten Stopp.
Wenn der Markt nun so läuft, wie ich es erhofft habe bekomme ich den Gewinn (abzüglich irgendetwas?) und kann aber maximal den Wert verlieren, den ich beim garantierten Stopp eingestellt habe(+die Marge?)?

Ich weiß, dass die Frage sehr banal und flach für euch klingen wird und ich das sehr doof formuliert habe, würde mich trotzdem über eine idiotengerechte Antwort freuen, habe schon paar Seiten mir durchgelesen etc. aber das scheint da wohl Grundwissen zu sein und wird nicht näher erläutert :D

Vielen Dank an jeden, der sich etwas Zeit für mich nimmt

Gruß


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